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DE60126721T2 - Kombiniertes Kreislaufsystem mit Gasturbine - Google Patents

Kombiniertes Kreislaufsystem mit Gasturbine Download PDF

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DE60126721T2
DE60126721T2 DE60126721T DE60126721T DE60126721T2 DE 60126721 T2 DE60126721 T2 DE 60126721T2 DE 60126721 T DE60126721 T DE 60126721T DE 60126721 T DE60126721 T DE 60126721T DE 60126721 T2 DE60126721 T2 DE 60126721T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
turbine
water
cooling
cooling system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60126721T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60126721D1 (de
Inventor
Kazuo Arai-cho Takasago-shi Uematsu
Yoshinori Arai-cho Takasago-shi Hyakutake
Hideaki Arai-cho Takasago-shi Sugishita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60126721D1 publication Critical patent/DE60126721D1/de
Publication of DE60126721T2 publication Critical patent/DE60126721T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/06Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle
    • F01K23/10Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle with exhaust fluid of one cycle heating the fluid in another cycle
    • F01K23/106Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle with exhaust fluid of one cycle heating the fluid in another cycle with water evaporated or preheated at different pressures in exhaust boiler
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/12Cooling of plants
    • F02C7/16Cooling of plants characterised by cooling medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2260/00Function
    • F05D2260/20Heat transfer, e.g. cooling
    • F05D2260/232Heat transfer, e.g. cooling characterized by the cooling medium
    • F05D2260/2322Heat transfer, e.g. cooling characterized by the cooling medium steam
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/16Combined cycle power plant [CCPP], or combined cycle gas turbine [CCGT]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Gasturbinensystem mit kombiniertem Zyklus bzw. ein Gasturbinen-Kombikraftwerk, und insbesondere auf ein Gasturbinen-Kombikraftwerk, bei dem die Temperaturen die Strömungsgeschwindigkeit von Kühldampf wirksam gesteuert werden und bei dem das Erwärmen von Brennstoff und das Kühlen einer Gasturbinenschaufel-Kühlluft durch Dampf erfolgt, der an einem Abwärme-Rückgewinnungskessel erzeugt wird.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • 10 ist ein Diagramm eines dampfgekühlten Gasturbinensystems mit kombiniertem Zyklus nach dem Stand der Technik. In 10 ist das vorbekannte dampfgekühlte Gasturbinensystem durch eine Gasturbine 8, einen Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 und eine Dampfturbine 29 aufgebaut. In der Gasturbine 8 wird Saugluft in einen Kompressor 2 aufgenommen, um auf einen vorbestimmten Druck komprimiert zu werden, und während die Druckluft teilweise zum Kühlen einer Gasturbinenschaufel benutzt wird, wird der Großteil hiervon in eine Brennkammer 3 geleitet, um mit Brennstoff 7 zur Erzeugung eines Hochtemperaturgases gemischt zu werden. Das Hochtemperaturgas tritt in eine Turbine 6 ein, um zur Arbeit zu expandieren, und eine Turbinen-Ausgangsleistung wird nach Abzug einer Kompressorleistung in elektrische Energie bzw. Leistung am Generator 1 umgewandelt. Andererseits wird Auslassdampf einer Hochdruckturbine 21, der durch eine Rohrleitung 101 strömt, teilweise entnommen, um der Turbine 6 zum Kühlen der Gasturbinenschaufel über eine Kühldampf-Zuführleitung 101 zugeführt zu werden. Dieser Dampf wird durch Kühlen einer dampfgekühlten Schaufel 51 erwärmt und wird zu einem Einlass einer Zwischendruckturbine 22 über eine Kühldampf-Rückführleitung 102 zurückgeführt. Damit werden zur Kühlung der Gasturbinenschaufel die aus dem Kompressor 2 abgelassene Luft und ein Teil des Auslassdampfes der Hochdruckturbine 21 verwendet.
  • Die Auslassluft des Kompressors 2 wird teilweise zur Schaufelkühlung in der Turbine 6 verwendet, diese Luft, die eine hohe Temperatur aufweist, wird aber an dem Schaufelkühlluft-Kühler 4a mittels eines Kühlgebläses 5 auf eine vorbestimmte Temperatur abgekühlt und dann für die Turbinenschaufelkühlung eingesetzt. Damit wird die auf diese Weise vom Kompressor 2 abgeleitete Luft einmal an dem Schaufelkühlluftkühler 4a mittels des Kühlgebläses 5 gekühlt, um dann der Turbine 6 zugeführt zu werden.
  • In dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 wird Auslassdampf einer Niederdruckturbine 23 aus Dampf an einem Kondensator 25 zu Wasser umgewandelt. Dann wird das Wasser an einer Speisewasserpumpe 26 druckbeaufschlagt und an einem Speisewasser-Heizelement 10 erwärmt, um zu gesättigtem Wasser zu werden. Dieses gesättigte Wasser wird in drei Wassersysteme aufgeteilt. Das erste wird zu gesättigtem Dampf am Niederdruckverdampfer 11, und wird zu überhitztem Dampf am Niederdruck-Überhitzer 15, und wird dann einem Einlass der Niederdruckturbine 23 zugeführt. Das zweite wird auf einen vorbestimmten Druck an der Zwischendruckpumpe 28 druckbeaufschlagt, wird an einem Zwischendruck-Economizer 12 zu gesättigtem Wasser, wird an einem Zwischendruck-Verdampfer 14 zu gesättigtem Dampf und wird an einem Zwischendruck-Überhitzer 16 zu überhitztem Dampf, und wird dann einem Eingang eines Wiedererhitzers 20 zugeführt. Das dritte wird an einer Hochdruckpumpe 27 auf einen vorbestimmten Druck druckbeaufschlagt, wird an einem ersten Hochdruck-Economizer 13 und einem zweiten Hochdruck-Economizer 17 zu gesättigtem Wasser, wird an einem Hochdruckverdampfer 18 zu gesättigtem Dampf und wird an einem Hochdrucküberhitzer 19 zu überhitztem Dampf, und wird dann in die Hochdruckturbine 21 eingeleitet. Der erwähnte überhitzte Dampf tritt in die Hochdruckturbine 21, die Zwischendruckturbine 22 bzw. die Niederdruckturbine 23 ein, um zur Erzeugung einer Ausgangsleistung zu expandieren, und diese Ausgangsleistung wird an einem Generator 24 in elektrische Energie umgewandelt.
  • Bezüglich der oben erwähnten Kühlung durch Dampf ist es unmöglich, den Dampf in einer größeren Menge als derjenigen des Dampfes zu benutzen, der am Auslaß der Hochdruckturbine 21 verfügbar ist. Folglich ist es vorzuziehen, um eine Reservemenge des verfügbaren Dampfes sicherzustellen, die Strömungsgeschwindigkeit des Kühldampfs so weit wie möglich zu verringern. Auch wenn die Menge des Kühldampfs verringert wird, ist es möglich, die Temperatur des Dampfes nach seinem Einsatz für die Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge zu steuern. Insbesondere wenn die Temperatur des durch die Kühlung erwärmten Kühldampfs auf einem vorbestimmten Pegel gehalten wird, wird dies nicht nur die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors, der Rohrleitung etc. der Gasturbine verbessern, sondern wird auch einen Betrieb ohne Beeinträchtigung des verbesserten Kombi-Wirkungsgrads sicherstellen. Um die Kühldampfmenge zu verringern ist es notwendig, die Temperatur des Kühldampfs zu senken.
  • Damit ist es zwar notwendig, die Temperatur des Kühldampfs zur Verbesserung der Zuverlässigkeit der gekühlten Schaufel oder dgl. in dem in 10 gezeigten System niedriger zu halten, die Kühldampf-Zuführtemperatur wird jedoch durch die Auslassbedingung der Hochdruckturbine 21 festgelegt, und es ist schwierig, die Kühldampftemperatur in diesem System weiter zu verringern.
  • Ferner wird die von dem Kompressor zur Kühlung der Gasturbinenschaufel abgezogene Luft einmal an dem Schaufelkühlluftkühler 4a mittels des Kühlgebläses 5 gekühlt, um in die Turbine 6 geleitet zu werden, wobei die durch eine solche Kühlung erhaltene Wärme nutzlos nach außen abgegeben wird. Dies führt zu einer Verringerung des thermischen Wirkungsgrades (des Gasturbinen-Wirkungsgrades und des kombinierten Wirkungsgrades) der Gasturbine und eines Kombikraftwerk, welches diese Gasturbine einsetzt. Außerdem wird der Brennstoff 7 der Brennkammer 3 ohne Erwärmung (Vorerwärmung) zugeführt.
  • JP 11093687 A offenbart ein Gasturbinensystem mit kombiniertem Zyklus, das eine Dampfturbine mit einer Hochdruckturbine, einer Zwischendruckturbine und einer Niederdruckturbine aufweist. Ein Kondensator zum Kondensieren von Abdampf aus der Niederdruckturbine wird in einer Verbindung zwischen dem Auslaß der Niederdruckturbine und einem Abwärme-Rückgewinnungskessel mit einem Zwischendruck-Überhitzer angeordnet. Der Abwärme-Rückgewinnungskessel wird mit Abgas von der Gasturbine, die einen Kompressor, eine Brennkammer und eine Turbine aufweist, zum Antrieb eines Generators gespeist. Ein Kühldampfsystem zum Kühlen der Brennkammer wird mit Dampf von dem Zwischendrucküberhitzer versorgt, und ein Kühldampfsystem zum Kühlen der Lauf- und Leitschaufeln der Gasturbine wird mit Kühldampf von einem Auslaß der Hochdruckturbine versorgt. Da die Kühldampftemperatur der Laufschaufel niedriger ist als die des Leitschaufel-Zuführwassers von einer ausschließlichen Verunreinigungs-Entfernungsvorrichtung, wird sie von einem ausschließlichen Economizer in dem Abwärme-Rückgewinnungskessel erwärmt, und das Zuführwasser wird dann von der Zuführwasserdüse in den Kühldampfdurchgang der Laufschaufel gesprüht, um die Dampftemperatur anzupassen. Der Dampf von dem Laufschaufel-Kühlsystem und von dem Leitschaufel-Kühlsystem sowie von dem Brennkammer-Kühlsystem wird zu dem Einlaß der Zwischendruckturbine zurückgeführt.
  • Ein weiteres Kombikraftwerk mit Aufbauten zum Einstellen der Kühldampftemperatur ist in EP-A-0 911 504 offenbart.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein dampfgekühltes Gasturbinensystem-Kombikraftwerk bereitzustellen, das hinsichtlich des Laufschaufel-Kühlsystems weiter verbessert ist.
  • Um die oben genannte Aufgabe zu erfüllen, stellt die vorliegende Erfindung Mittel gemäß den folgenden Erfindungspunkten (1) bis (8) bereit.
    • (1) Ein Gasturbine-Kombikraftwerk, mit einer Dampfturbine, die eine Hochdruckturbine, eine Mitteldruckturbine und eine Niederdruckturbine aufweist, einem Kondensator zum Kondensieren von Abdampf aus der Niederdruckturbine der Dampfturbine, einer Gasturbine mit einem Kompressor zum Komprimieren von Luft, einer Brennkammer zum Verbrennen von Brennstoff mit der aus dem Kompressor kommenden Luft, und einer Turbine zum Expandieren eines aus der Brennkammer kommenden Hochtemperatur-Verbrennungsgases zum Antrieb eines Generators, einem Kühldampfsystem zum Kühlen der Brennkammer und einer Schaufel der Turbine, und einem Abwärme-Rückgewinnungskessel, der Komponenten wie einen Speisewassererhitzer, einen Mitteldruck-Überhitzer und einen Niedererhitzer aufweist, und der mit Abgas aus der Gasturbine gespeist wird, so dass aus dem Kondensator kommendes Kondenswasser über die Komponenten des Abwärme-Rückgewinnungskessels erhitzt und verdampft werden kann, um der Hochdruck-, der Mitteldruck- und der Niederdruckturbine jeweils Dampf zuzuführen, wobei es dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Leckdampfkondensator (gland steam condenser) vorgesehen ist, der mit dem Kondensator verbunden ist, so dass das aus dem Kondensator kommende Kondenswasser dem Abwärme-Rückgewinnungskessel über den Leckdampfkondensator zugeführt wird, wobei das Kühldampfsystem so aufgebaut ist, dass es ein Laufschaufel-Kühlsystem mit einem Wasser-Sprühmengen-Steuerventil zum Leiten eines Hochdruckwassers von dem Speisewassererhitzer aufweist, wobei ein Demineralisierer mit dem Wasser-Sprühmengen-Steuerventil verbunden ist, und ein Wassersprüher mit dem Demineralisierer verbunden ist, zum Sprühen des Hochdruckwassers in eine Durchgang zum Leiten von Kühldampf von einem Auslaß der Hochdruckturbine, damit dieses einer Leitschaufel der Gasturbine zugeführt wird, ein Leitschaufel-Kühlsystem zum Leiten eines Teils des Dampfes von dem Auslaß der Hochdruckturbine in eine Leitschaufel der Gasturbine, und ein Brennkammer-Kühlsystem, das mit Dampf aus dem Mitteldruck-Überhitzer zum Kühlen eines Übergangsteils der Brennkammer gespeist wird, wobei Dampf aus dem Laufschaufel-Kühlsystem in den Wiedererhitzer zurückgeführt wird, und Dampf aus dem Leitschaufel-Kühlsystem und dem Brennkammer-Kühlsystem in einen Einlaß der Mitteldruckturbine zurückgeführt wird.
    • (2) Kombikraftwerk mit Gasturbine gemäß dem obigen Punkt (1) der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher so vorgesehen ist, dass an einem Auslaß des Demineralisierers abgeleitetes Wasser in das Brennkammer-Kühlsystem gesprüht werden kann.
    • (3) Kombikraftwerk mit Gasturbine, mit einer Dampfturbine mit einer Hochdruckturbine, einer Mitteldruckturbine und einer Niederdruckturbine, einem Kondensator zum Kondensieren von Abdampf aus der Niederdruckturbine der Dampfturbine, einer Gasturbine mit einem Kompressor zum Komprimieren von Luft, einer Brennkammer zum Verbrennen von Brennstoff mit der aus dem Kompressor kommenden Luft, und einer Turbine zum Expandieren eines aus der Brennkammer kommenden Hochtemperatur-Verbrennungsgases zum Antrieb eines Generators, einem Kühldampfsystem zum Kühlen der Brennkammer und einer Schaufel der Turbine, und einem Abwärme-Rückgewinnungskessel, der Komponenten wie einen Speisewassererhitzer, einen Mitteldruck-Überhitzer und einen Niedererhitzer aufweist und der mit Abgas aus der Gasturbine gespeist wird, so dass aus dem Kondensator kommendes Kondenswasser über die Komponenten des Abwärme-Rückgewinnungskessels erhitzt und verdampft werden kann, um der Hochdruck-, der Mitteldruck- und der Niederdruckturbine jeweils Dampf zuzuführen, wobei es dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Leckdampfkondensator (gland steam condenser) vorgesehen ist, der mit dem Kondensator verbunden ist, so dass das aus dem Kondensator kommende Kondenswasser dem Abwärme-Rückgewinnungskessel über den Leckdampfkondensator zugeführt wird, wobei das Kühldampfsystem so aufgebaut ist, dass es umfasst: ein Laufschaufel-Kühlsystem mit einem Demineralisierer, der mit einer stromabwärtigen Seite des Kondensators verbunden ist, und einem Wassersprüher, der mit dem Demineralisierer verbunden ist, um von dem Kondenswasser abgeleitetes Sprühwasser in einen Durchgang zu sprühen, um Kühldampf von einem Auslaß der Hochdruckturbine zu leiten, damit dieses einer Laufschaufel der Gasturbine zugeführt werden kann, einem Leitschaufel-Kühlsystem zum Leiten eines Teils des Dampfes von dem Auslaß der Hochdruckturbine in eine Leitschaufel der Gasturbine, und einem Brennkammer-Kühlsystem, das mit Dampf aus dem Mitteldrucküberhitzer gespeist wird, um ein Übergangsteil der Brennkammer zu kühlen, wobei Dampf aus dem Laufschaufel-Kühlsystem in den Wiedererhitzer zurückgeführt wird und Dampf aus dem Leitschaufel-Kühlsystem und dem Brennkammer-Kühlsystem zu einem Einlaß der Mitteldruckturbine zurückgeführt wird.
    • (4) Kombikraftwerk mit Gasturbine wie es im obigen Punkt (3) der Erfindung erwähnt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser an einem Auslaß des Demineralisierers an einem in dem Abwärme-Rückgewinnungskessel vorgsehenen Economizer erwärmt wird, um dem Wassersprüher zugeführt zu werden.
    • (5) Kombikraftwerk mit Gasturbine nach dem obigen Punkt (4) der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher so vorgesehen ist, dass an einem Auslaß des Economizers abgeleitetes Wasser in das Brennkammer-Kühlsystem gesprüht werden kann.
    • (6) Kombikraftwerk mit Gasturbine gemäß dem obigen Punkt (5) der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher so vorgesehen ist, dass an einem Auslaß des Economizers abgeleitetes Wasser in das Leitschaufel-Kühlsystem gesprüht werden kann.
    • (7) Kombikraftwerk mit Gasturbine nach einem der obigen Punkte (3) bis (6) der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drainage-Separator stromab jedes Wassersprühens in dem Laufschaufel-Kühlsystem, dem Leitschaufel-Kühlsystem und dem Brennkammer-Kühlsystem vorgesehen ist.
    • (8) Kombikraftwerk mit Gasturbine nach dem obigen Punkt (6) der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filter stromab jedes der in dem Laufschaufel-Kühlsystem, dem Leitschaufel-Kühlsystem und dem Brennkammer-Kühlsystem vorgesehenen Drainage-Separatoren vorgesehen ist.
  • In der Erfindung gemäß (1) ist das Kühldampfsystem so aufgebaut, dass es die drei Systeme, nämlich das Laufschaufel-Kühlsystem, das Leitschaufel-Kühlsystem und das Brennkammer-Kühlsystem umfasst. Dem Leitschaufel-Kühlsystem wird ein Teil des Dampfes vom Auslaß der Hochdruckturbine zugeführt, und dem Brennkammer-Kühlsystem der Dampf vom Zwischendruck-Überhitzer, dessen Temperatur vergleichsweise hoch gegenüber der des Laufschaufel-Kühldampfs ist, um für die jeweilige Kühlung eingesetzt zu werden. Ferner ist das Laufschaufel-Kühlsystem so aufgebaut, dass es das Wassersprühmengen-Steuerventil, den Demineralisierer und den Wassersprüher umfasst, so dass es mit dem aus dem Speisewassererhitzer über eine Hochdruckpumpe entnommenen Wasser besprüht wird. Durch einen solchen Aufbau wird die Wassersprühmenge durch das Wassersprühmengen-Steuerventil gesteuert, und es wird eine schnelle Steuerung der Zuführtemperatur des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Der Demineralisierer wird üblicherweise zum Entfernen von aufgelösten Mineralien in dem Kondensator eines Kraftwerks mit superkritischem Druck oder eines Atomkraftwerks verwendet, wobei Verunreinigungen im Wasser durch den Demineralisierer beseitigt werden können. Ferner ist ein Leckdampf-Kondensator vorgesehen, so dass das Kondenswasser des Leckdampfes ebenfalls genutzt werden kann und dadurch ein effizienteres System aufgebaut werden kann. Durch all diese Aufbauten wird das Merkmal erreicht, dass eine rasche Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich wird. Ferner kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung für die Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden, und dadurch kann eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt werden und die Zuverlässigkeit und längere Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann realisiert werden.
  • Im Punkt (2) der Erfindung wird zusätzlich zu dem Aufbau nach Punkt (1) der Erfindung das Brennkammer-Kühlsystem mit dem Wasser von dem Demineralisierer durch den Wassersprüher besprüht, und dadurch kann zusätzlich zu der Wirkung des Punktes (1) der Erfindung die Dampftemperatur in dem Brennkammer-Kühlsystem niedriger eingestellt werden und die Kühlwirkung weiter verbessert werden.
  • Beim Punkt (3) der Erfindung sind zwar der Aufbau und die Wirkung des Leitschaufel-Kühlsystems und des Brennkammer-Kühlsystems die gleichen wie beim Punkt (1) der Erfindung, das Sprühen von Wasser in das Laufschaufel-Kühlsystem wird aber durch den Wassersprüher unter Verwendung des von dem Kondensator über den Demineralisierer abgezogenen Wassers vorgenommen, und dieses Sprühwasser wird aus dem System entnommen, das unabhängig vom Abwärme-Rückgewinnungskessel ist. Damit wird das zu sprühende Wasser von der stromaufwärtigen Seite des Abwärme-Rückgewinnungskessels aus geliefert, und es werden weniger Verunreinigungen in den Kühldampf gemischt, d.h. die Reinheit des Kühldampfs wird verbessert, und die Fähigkeit, ein Oxidieren der Rohrleitungen oder dgl. zu vermeiden, wird verbessert. Zusätzlich zu dem obigen Effekt wird wie in Punkt (1) der Erfindung ein Demineralisierer der Art verwendet, wie er üblicherweise zum Entfernen von gelösten Mineralien im Kondensator eines Kraftwerks mit superkritischem Dampf oder eines Atomkraftwerks eingesetzt wird, wodurch Verunreinigungen im Wasser beseitigt werden können. Ferner wird ein Leckdampfkondensator vorgesehen, so dass das Kondenswasser des Leckdampfs ebenfalls genutzt und dadurch ein wirksameres System aufgebaut werden kann.
  • Durch einen solchen Aufbau wird das Merkmal erhalten, dass eine schnellere Reduzierung der Zufuhrtemperatur und der Zufuhrmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich wird. Ferner kann die Temperatur des Dampfes nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden, und dadurch kann eine Reservemenge des verfügbaren Dampfes sichergestellt werden und die Zuverlässigkeit und die Verlängerung der Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann realisiert werden.
  • Beim Punkt (4) der Erfindung mündet der Wasserzuführdurchgang zu dem Wassersprüher nach Punkt (3) der Erfindung in den Wasserrückgewinnungskessel, bevor das Wasser in den Wassersprüher eintritt. Das Wasser wird an dem Economizer in dem Abwasser-Rückgewinnungskessel erwärmt und in das Laufschaufel-Kühlsystem gesprüht. Folglich wird zusätzlich zu der Wirkung des Punktes (3) der Erfindung ein Temperaturunterschied zwischen dem Dampf und dem zu sprühenden Wasser verringert, und ein Einfluß der Wärmebeanspruchung in den Rohrleitungen oder dgl. kann reduziert werden.
  • Nach Punkt (5) der Erfindung ist zusätzlich zu dem Aufbau gemäß Punkt (4) der Erfindung das Wassersprühsystem zum Sprühen des Wassers, an dem Auslaß des Economizers in das Brennkammerkühlsystem abgezweigt wird, vorgesehen. Folglich kann zusätzlich zu der Wirkung nach Punkt (4) der Erfindung die Temperatur des dem Brennkammer-Kühlsystem zugeführten Dampfes niedriger eingestellt werden, und die Kühlung der Brennkammer kann effizienter vorgenommen werden.
  • In Punkt (6) der Erfindung wird zusätzlich zu dem Aufbau nach Punkt (5) der Erfindung auch das Wassersprühsystem zum Sprühen des am Auslaß des Economizers in das Leitschaufel-Kühlsystem abgezweigten Wassers vorgesehen. Folglich kann zusätzlich zu der Wirkung nach Punkt (5) der Erfindung die Temperatur des dem Leitschaufel-Kühlsystem zugeführten Dampfes niedriger eingestellt werden, und die Kühlung der Leitschaufel kann noch effizienter vorgenommen werden.
  • Im Punkt (7) der Erfindung ist ein Drainage-Separator stromab des Wassersprühers in dem jeweiligen Kühlsystem der Laufschaufel, der Leitschaufel und der Brennkammer vorgesehen. Dadurch wird der Wassergehalt im Dampf entfernt und die Kühlung nach den Punkten (3) bis (6) der Erfindung kann effizienter erfolgen.
  • In Punkt (8) der Erfindung ist das Filter stromab des Drainage-Separators in den Kühlsystemen der Laufschaufel, der Leitschaufel und der Brennkammer gemäß dem Aufbau nach Punkt (7) der Erfindung vorgesehen. Dadurch werden Verunreinigungen in dem von dem Wassersprüher versprühten Wasser aus dem Dampf entfernt, und folglich können zusätzlich zu der Wirkung nach Punkt (7) der Erfindung Nachteile wie ein Verstopfen bzw. Zusetzen der Durchgänge aufgrund der Verunreinigungen wie Kesselstein in dem den jeweiligen Kühlsystemen zugeführten Kühldampf vermieden werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 2 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 3 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer dritten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 4 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 5 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer fünften Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 6 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer sechsten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 7 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer siebten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 8 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer achten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 9 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer neunten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, und
  • 10 ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach dem Stand der Technik.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachstehend werden Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung konkret unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
  • 1 ist ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In 1 ist das Gasturbinen-Kombikraftwerk der ersten Ausführungsform durch eine Gasturbine 8, einen Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 und einer Dampfturbine 29 aufgebaut. In der Gasturbine 8 wird Saugluft in einen Kompressor 2 aufgenommen, um auf einen vorbestimmten Druck komprimiert zu werden, und während die Druckluft teilweise zum Kühlen einer Gasturbinenschaufel verwendet wird, wird ein Großteil hiervon in eine Brennkammer 3 geleitet, um in den Brennstoff zur Erzeugung eines Hochtemperaturgases gemischt zu werden. Das Hochtemperaturgas tritt in eine Turbine 6 ein, um zur Arbeit zu expandieren, und eine Turbinen-Ausgangsleistung wird nach Abzug einer Kompressor-Ausgangsleistung in einem Generator 1 zu elektrischer Energie umgewandelt.
  • In dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 wird ein Auslassdampf einer Niederdruckturbine 23 aus Dampf in Wasser an einem Kondensator 25 umgewandelt. Dann wird das Wasser an einer Speisewasserpumpe 26 druckbeaufschlagt und in einen Leckdampfkondensator 250 geleitet, damit ihm Wasser zugefügt wird, das aus Dampf kondensiert ist, welcher zum Abdichten eines Stopfbuchsenabschnitts benutzt wird und zu Niedrigtemperaturwasser wird. Dieses Wasser wird ferner in ein Speisewasser-Heizelement 10 geleitet, um erwärmt zu werden und zu gesättigtem Wasser zu werden. Dieses gesättigte Wasser wird in drei Wassersysteme aufgeteilt. Das erste wird zu gesättigtem Dampf an einem Niederdruck-Verdampfer 11, und wird zu überhitztem Dampf an einem Niederdruck-Überhitzer 15, und wird dann einem Einlaß der Niederdruckturbine 23 zugeführt. Das zweite wird mit einem vorbestimmten Druck an einer Zwischendruckpumpe 28 druckbeaufschlagt, wird zu gesättigtem Wasser an einem Zwischendruck-Economizer 12, wird zu gesättigtem Dampf an einem Zwischendruck-Verdampfer 14 und wird zu überhitztem Dampf an einem Zwischendruck-Überhitzer 16, und wird dann in ein Übergangsstück der Brennkammer 3 zu deren Kühlung geleitet, wie später beschrieben wird. Das dritte wird auf einen vorbestimmten Druck an einer Hochdruckpumpe 27 druckbeaufschlagt, wird zu gesättigtem Wasser an einem ersten Hochdruck-Economizer 13 und einem zweiten Hochdruck-Economizer 17, wird zu gesättigtem Dampf an einem Hochdruck-Verdampfer 18, und wird zu überhitztem Dampf an einem Hochdruck-Überhitzer 19, und wird dann in eine Hochdruckturbine 21 geleitet. Der erwähnte überhitzte Dampf tritt in die Hochdruckturbine 21, eine Zwischendruckturbine 22 bzw. die Niederdruckturbine 23 ein, um zur Erzeugung einer Ausgangsleistung zu expandieren, und diese Ausgangsleistung wird an einem Generator 24 in elektrische Energie umgewandelt.
  • In der vorliegenden Ausführungsform der 1 ist der Abschnitt, der der gekühlten Schaufel 51 nach dem in 10 gezeigten Stand der Technik entspricht, in eine dampfgekühlte Laufschaufel 52, eine dampfgekühlte Leitschaufel 53 und ein dampfgekühltes Brennkammer-Übergangsteil 54 unterteilt. Was die dampfgekühlte Laufschaufel 52 betrifft, in der die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung für die Kühlung niedrig ist, wird Auslassdampf der Hochdruckturbine 21 teilweise zum Kühlen der dampfgekühlten Laufschaufel über eine Rohrleitung 109 extrahiert und wird mit Wasser an einem Wassersprüher 16 besprüht, wie später beschrieben wird, und der dampfgekühlten Laufschaufel 52 über eine Laufschaufel-Kühldampf-Zuführleitung 103 zugeführt. Der durch Kühlen der dampfgekühlten Laufschaufel 52 erwärmte Dampf wird in einen Mittelabschnitt des Wiedererhitzers 20 über ein Strömungsregelventil 154 und über eine Laufschaufel-Kühldampf-Rückführleitung 104 zurückgeführt.
  • Außerdem ist ein Brennstofferhitzer 202 vorgesehen, und das System ist so ausgestaltet, dass gesättigter Dampf, der teilweise von einem Auslaß des Zwischendruck-Economizers 12 extrahiert wird, durch den Brennstofferhitzer 202 über eine Rohrleitung 201 zum Erwärmen von Brennstoff 7 geleitet wird, und dann einem Einlaß des Speisewassererhitzers 10 über eine Rohrleitung 203 zugeführt wird. Durch diese Anordnung wird der Brennstoff 7 erwärmt, und die Strömungsmenge des Brennstoffs wird reduziert. Damit werden der Wirkungsgrad der Gasturbine und der kombinierte Wirkungsgrad verbessert.
  • Außerdem wird Auslasswasser der Hochdruckpumpe 27 teilweise über eine Leitung 204 entnommen, um in einen Schaufelkühlungs-Luftkühler 4 geleitet zu werden. An dem Schaufelkühlungs-Luftkühler 4 wird das Wasser durch aus dem Kompressor 2 abgezogene Luft erwärmt, und die Kühlluft wird gekühlt. Das Wasser wird dann in einen Einlaß des Hochdruckverdampfers 18 über eine Leitung 205 zurückgeführt. Durch diese Anordnung wird die Wärme, die bisher nutzlos nach außen durch ein Kühlgebläse abgeführt wurde, in den Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 zurückgeführt, und der kombinierte Wirkungsgrad wird verbessert.
  • Ferner wird ein Strömungsregelventil 115, ein Demineralisierer 118 und ein Wassersprüher 116 zum teilweisen Extrahieren von Auslasswasser der Hochdruckpumpe 27 und zum Steuern hinzugefügt, um das Wasser zur Kühlung des Schaufelkühldampfs zu versprühen.
  • Durch diese Anordnung wird die Wassersprühmenge durch das Strömungsregelventil 115 gesteuert, und die Zuführtemperatur des Laufschaufel-Kühldampfs wird rascher einstellbar bzw. anpassbar als im Stand der Technik. Ferner wird ein Demineralisierer 118 der Art verwendet, wie er üblicherweise zum Entfernen gelöster Mineralien in dem Kondensator eines Kraftwerks mit superkritischem Druck oder eines Atomkraftwerks benutzt wird, und Unreinheiten im Wasser können beseitigt werden.
  • Damit wird eine schnellere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Auch kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Zuverlässigkeit und die lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden.
  • Ferner ist das System so gestaltet, dass Kühldampf zum Kühlen des dampfgekühlten Brennkammer-Übergangsteils 54 aus Auslassdampf des Zwischendrucküberhitzers 16 entnommen wird und in einen Einlaß der Zwischendruckturbine 22 über ein Strömungsregelventil 156 zurückgeführt wird.
  • Durch diese Anordnung wird die Strömungsrate des vom Auslaß der Hochdruckturbine 21 über die Leitung 109 extrahierten Kühldampfs reduziert, und dadurch kann eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt werden.
  • Da ferner die Temperatur der dampfgekühlten Leitschaufel 53 bis zu einem gewissen Grad höher sein kann als die der Laufschaufel 52, wird Auslassdampf der Hochdruckturbine 21 über eine Rohrleitung 105 extrahiert, ohne gekühlt zu werden, um so wie er ist der Leitschaufel 53 zu deren Kühlung zugeführt zu werden, und der dadurch erwärmte Dampf wird in einen Einlaß der Zwischendruckturbine 22 über eine Leitung 106 zurückgeführt.
  • Durch diese Anordnung wird zwar die Temperatur des Leitschaufel-Kühldampfs höher als die des Laufschaufel-Kühldampfs, es erfolgt jedoch keine Verringerung des kombinierten Wirkungsgrades, und es wird eine Verringerung der Zuführmenge des Kühldampfs für die Leitschaufel und die Laufschaufel möglich. Die Temperatur des Dampfes wird nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung in der Kühldampfmenge gesteuert. Damit wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfes sichergestellt und die Zuverlässigkeit und längere Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann sichergestellt werden.
  • Da die Strömungsregelventile 153, 154, 155 und 156 hinzugefügt werden, und durch Öffnen und Schließen dieser Ventile 153 bis 156 wird die Strömungsmenge des Kühldampfs der Laufschaufel, der Leitschaufel und des Brennkammer-Übergangsteils einstellbar bzw. anpassbar. Dadurch kann nicht nur in der Solllastzeit sondern auch in der Teillastzeit die Temperatur des jeweiligen Rückführdampfes gesteuert werden, und es wird die Wirkung erzielt, die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der Lauf- und Leitschaufel, des Brennkammer-Übergangsteils, des Rotors und der Rohrleitungen zu gewährleisten. Falls die jeweiligen Strömungsregelventile zur Öffnungsseite hin betätigt werden, wird die Strömungsrate des zugeführten Dampfs erhöht und die Temperatur des jeweiligen Rückführdampfs reduziert. Falls die jeweiligen Strömungsregelventile zur Schließseite hin betätigt werden, wird die Strömungsrate des zugeführten Dampfs reduziert und die Temperatur des jeweiligen Rückführdampfs erhöht.
  • Damit wird gemäß dem Kombikraftwerk der ersten Ausführungsform nach obiger Beschreibung eine raschere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfes nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitung kann gewährleistet werden.
  • 2 ist ein Diagramm eines Kombikraftwerks nach einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden zweiten Ausführungsform ist im Vergleich zu dem Aufbau der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform das System so ausgestaltet, dass ein Wassersprühsystem für ein Brennkammer-Übergangsteil-Kühlsystem hinzugefügt wird. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Abschnitte die gleichen sind wie die der ersten Ausführungsform gemäß 1, entfällt deren Beschreibung, und nur der Merkmalsteil wird beschrieben.
  • In 2 wird, während Wasser von dem Demineralisierer 118 dem Wassersprüher 116 zugeführt wird, um in eine Rohrleitung 109 gesprüht zu werden, welche Auslassdampf der Hochdruckturbine 21 leitet, das Wasser von dem Demineralisierer 118 umgeleitet, um einem Wassersprüher 251 über eine Rohrleitung 260 zugeführt zu werden, und wird in eine Brennkammer-Übergangsteil-Kühldampfzuführleitung 107 gesprüht, um so die Temperatur des Kühldampfs zur Kühlung des Brennkammer-Übergangsteils 54 anzupassen.
  • Wenn die Strömungsrate des aus der Hochdruckpumpe 27 entnommenen Wassers durch das Strömungsregelventil 115 gesteuert wird, kann so die Sprührate der Wassersprüher 116 und 251 gleichzeitig eingestellt werden, und die Temperatur des Dampfes zur Kühlung der dampfgekühlten Laufschaufel 52 und des dampfgekühlten Brennkammer-Übergangsteils 54 kann in angemessener Weise gesteuert werden.
  • In der vorliegenden zweiten Ausführungsform wird wie bei der ersten Ausführungsform eine schnellere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfes nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Darüber hinaus kann durch Vorsehen des Wassersprühers 251 die Kühlung des dampfgekühlten Brennkammer-Übergangsteils 54 in geeigneter Weise gesteuert werden, wie oben beschrieben wurde.
  • 3 ist ein Diagramm eines Kombikraftwerks einer dritten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden dritten Ausführungsform ist im Vergleich zu der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform das System so ausgestaltet, dass das Wasserzuführsystem für den Wassersprüher 116 unabhängig von dem Abwärme-Rückgewinnungs kessel 9 gemacht wird, und ein Drainageseparator 114 stromab des Wassersprühers 116 vorgesehen ist. Es ist anzumerken, dass der Drainageseparator 114 nicht notwendigerweise vorgesehen sein muß. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Teile die gleichen sind wie die der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform, entfällt eine Beschreibung hierzu, und es wird nur der Merkmalsabschnitt beschrieben.
  • Während bei dem Aufbau der 1 das aus der Hochdruckpumpe 27 entnommene Wasser dem Wassersprüher 116 über das Strömungsregelventil 115 und den Deminineralisierer 118 zugeführt wird, wird bei der in 3 gezeigten dritten Ausführungsform das am Kondensator 25 kondensierte Wasser teilweise durch eine Speisewasserpumpe 252 entnommen, um in den Demineralisierer 118 und dann in den Wassersprüher 116, der an der gleichen Stelle wie in 1 vorgesehen ist, über eine Rohrleitung 261 geleitet zu werden. Somit wird das Wasserzuführsystem für den Wassersprüher 116 unabhängig von dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 gemacht, und das Wasser hierfür wird von dem Kondensator 25 der Turbine zugeführt.
  • In der vorliegenden dritten Ausführungsform wird auch wie bei der ersten Ausführungsform eine schnellere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfes nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Verlässlichkeit und längere Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Außerdem können durch Entnahme des Wassers aus dem Kondensator 25 Verunreinigungen, die sich in das in den Rohrleitungen oder dgl. strömende Wasser mischen, reduziert werden. Dadurch wird die Reinheit des Kühldampfs verbessert, und eine Oxidation der Rohrleitungen oder dgl. kann vermieden werden.
  • 4 ist ein Diagramm eines Kombikraftwerks einer vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden vierten Ausführungsform wird im Vergleich zu der in 3 gezeigten dritten Ausführungsform, während der Aufbau zur Unabhängigmachung des Wasserzuführsystems für den Wassersprüher 116 des Abwasser-Rückgewinnungskessels 9 der gleiche ist, das dem Wassersprüher 116 zuzuführende Wasser über einen Economizer 253 zur Einstellung der Temperatur geleitet. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Teile die gleichen sind wie bei der in 3 gezeigten dritten Ausführungsform, entfällt eine Beschreibung hierzu, und es wird nur der Merkmalsabschnitt beschrieben.
  • Während bei dem Aufbau der 1 das der Hochdruckpumpe 27 entnommene Wasser dem Wassersprüher 116 über das Strömungsregelungsventil 115 und den Demineralisierer 118 zugeführt wird, wird bei der in 4 gezeigten vierten Ausführungsform wie in dem Beispiel der 3 an dem Kondensator 25 kondensiertes Wasser teilweise durch die Speisewasserpumpe 252 entnommen, um in den Demineralisierer 118 geleitet zu werden. Bei der vorliegenden vierten Ausführungsform wird das dem Demineralisierer 118 zugeführte Wasser ferner in den Economizer 253 geleitet, der in dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehen ist, und zwar über eine Rohrleitung 262 zum Einstellen der Temperatur des Wassers, und wird dann dem Wassersprüher 116 zugeführt, der an der gleichen Position wie in 1 vorgesehen ist. Somit wird das Wasser für den Wassersprüher 116 von dem Kondensator 125 der Turbine zugeführt, und nicht von dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 und unabhängig von diesem.
  • In der vorliegenden vierten Ausführungsform wird auch wie bei der dritten Ausführungsform eine raschere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Außerdem können durch Entnahme des Wassers aus dem Kondensator 25 Verunreinigungen, die sich in das in den Rohrleitungen oder dgl. strömende Wasser mischen, verringert werden. Dadurch wird die Reinheit des Kühldampfs erhöht, und eine Oxidation der Rohrleitungen oder dgl. kann vermieden werden. Da ferner das Wasser für den Wassersprüher 116 unabhängig vom Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 zugeführt wird, und die Temperatur des Wassers an dem in dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 eingestellt oder erhöht wird, wird ein Temperaturunterschied zwischen dem Dampf und dem kalten Wasser beim Mischen durch das Wassersprühen geringer, und eine Wärmebelastung, die bei dem Mischvorgang verursacht wird, kann vermieden werden.
  • 5 ist ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks nach einer fünften Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden fünften Ausführungsform werden im Vergleich zu der in 4 gezeigten vierten Ausführungsform ein Wassersprühsystem und ein Drainage-Separator in dem Brennkammer-Übergangsteil-Kühlsystem hinzugefügt. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Teile die gleichen sind wie bei der vierten Ausführungsform gemäß 4, entfällt eine Beschreibung hiervon und nur der Merkmalsabschnitt wird beschrieben.
  • In 5 wird am Kondensator 25 kondensiertes Wasser teilweise durch die Speisewasserpumpe 252 entnommen, um in den Demineralisierer 118 geleitet zu werden, und wird ferner in dem Economizer 253, der in dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehen ist, über die Rohrleitung 262 zur Anpassung (Erhöhung) der Temperatur geleitet, um dann zum Wassersprüher 116 zurückgeführt zu werden, der an der gleichen Stelle wie in 1 vorgesehen ist. Somit wird Wasser für den Wassersprüher 116 aus dem Kondensator 25 der Turbine entnommen, und nicht aus dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 und unabhängig von diesem. Dieser Aufbau, wie er bisher beschrieben wurde, ist der gleiche wie der der vierten Ausführungsform von 4.
  • Ferner wird bei der fünften Ausführungsform das Wasser an einem Einlaß des Wassersprühers 116 umgeleitet, um in einen Wassersprüher 254 über eine Rohrleitung 263 zu strömen. Am Wassersprüher 254 wird das Wasser in die Zuführleitung 107 für den Kühldampf des Brennkammer-Übergangsteils gesprüht. Ein Drainageseparator 114 ist stromab des Wassersprühers 254 vorgesehen, um dadurch den Wassergehalt des Dampfs vollständig zu beseitigen, und dann wird der Dampf in das dampfgekühlte Brennkammer-Übergangsteil 54 zu dessen Kühlung geleitet.
  • In der vorliegenden fünften Ausführungsform wird auch wie bei der vierten Ausführungsform eine raschere Verringerung der Zuführtemperatur und Zuführmenge des Laufschaufel-Kühlraums möglich. Außerdem kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Darüber hinaus können durch Entnahme des Wassers aus dem Kondensator 25 Verunreinigungen im Wasser verringert werden, um dadurch eine Oxidation der Rohrleitungen oder dgl. zu vermeiden. Ferner wird, da das Wasser für den Wassersprüher 116 unabhängig vom Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 zugeführt wird und die Temperatur des Wassers an den im Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 angepaßt oder erhöht wird, eine Temperaturdifferenz zwischen dem Dampf und dem kalten Wasser beim Mischen durch das Wassersprühen geringer gemacht und eine Wärmebeanspruchung, die bei dem Mischvorgang verursacht wird, kann vermieden werden. Ferner wird die Temperatur des Kühldampfs für das Brennkammer-Übergangsteil so eingestellt, dass sie durch den Wassersprüher 254 reduziert wird, und der Wassergehalt dieses Dampfs wird durch den Drainageseparator 114 entfernt. Folglich wird die Kühlwirkung des Brennkammer-Übergangsteils weiter verbessert.
  • 6 ist ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer sechsten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. In der vorliegenden sechsten Ausführungsform werden im Vergleich zu der in 5 gezeigten fünften Ausführungsform ein Wassersprüher und ein Drainageseparator auch dem dampfgekühlten Leitschaufel-Kühlsystem hinzugefügt. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Teile gleich der in 5 gezeigten fünften Ausführungsform sind, entfällt eine Beschreibung hierzu, und es wird nur der Merkmalsteil beschrieben.
  • In 6 wird am Kondensator 25 kondensiertes Wasser teilweise durch die Speisewasserpumpe 252 entnommen, um in den Demineralisierer geleitet zu werden, und wird ferner in den in dem Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 über die Rohrleitung 262 zur Anpassung (Erhöhung) der Temperatur geleitet, um dann dem an der gleichen Stelle wie in 1 vorgesehenen Wassersprüher 116 zugeführt zu werden. Somit wird das Wasser für den Wassersprüher 116 aus dem Kondensator 25 der Turbine entnommen und nicht aus dem Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 und unabhängig von diesem. Ferner wird das Wasser am Einlaß des Wassersprühers 116 abgezweigt, um über die Rohrleitung 263 in den Wassersprüher 254 zu strömen. Am Wassersprüher 254 wird das Wasser in die Brennkammer-Übergangsteil-Kühldampf-Zuführleitung 107 gesprüht. Der Drainageseparator 114 ist stromab des Wassersprühers 254 vorgesehen, um dadurch den Wassergehalt des Dampfes vollständig zu beseitigen, und dann wird der Dampf dem dampfgekühlten Brennkammer-Übergangsteil 54 zu dessen Kühlung zugeführt.
  • Während der oben beschriebene Aufbau der gleiche wie bei der in 5 gezeigten fünften Ausführungsform ist, ist bei der vorliegenden sechsten Ausführungsform der Aufbau so vorgenommen, dass das Wasser in der Leitung 263 umgeleitet wird, um über eine Rohrleitung 264 in eine Wassersprüher 255 zu strömen, um in die Leitschaufel-Kühldampf-Zuführleitung 105 gesprüht zu werden. Ferner ist ein Drainageseparator 114 stromab des Wassersprühers 255 vorgesehen, um dadurch den Wassergehalt des Dampfs zu beseitigen, und dann wird der Dampf der dampfgekühlten Leitschaufel 53 zu deren Kühlung zugeführt.
  • Auch bei der vorliegenden sechsten Ausführungsform wird wie bei der fünften Ausführungsform eine raschere Verringerung der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Außerdem können durch Entnahme des Wassers aus dem Kondensator 25 Verunreinigungen im Wasser reduziert werden, um dadurch eine Oxidation der Rohrleitungen oder dgl. zu vermeiden. Außerdem wird, da das Wasser für den Wassersprüher 116 unabhängig von dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 zugeführt wird und nur die Temperatur des Wassers an dem im Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 angepaßt bzw. erhöht wird, ein Temperaturunterschied zwischen dem Dampf und dem Kaltwasser bei dem Mischen durch das Wassersprühen verkleinert, und die beim Mischvorgang verursachte Wärmebelastung kann vermieden werden.
  • Ferner wird die Temperatur des Kühldampfs für das Brennkammer-Übergangsteil so eingestellt, dass sie durch den Wassersprüher 254 reduziert wird, und der Wassergehalt dieses Dampfs wird durch den Drainageseparator 114 entfernt. Folglich wird die Kühlwirkung des Brennkammer-Übergangteils weiter verbessert. Zusätzlich zu dieser Wirkung wird, da das Wasser in der Rohrleitung 264 in den Leitschaufel-Kühldampf durch den Wassersprüher 255 gesprüht wird und der Wassergehalt des Kühldampfs durch den Drainageseparator 114 beseitigt wird, die Temperatur des Kühldampfs gesenkt, und die Kühlwirkung der dampfgekühlten Leitschaufel kann weiter verbessert werden.
  • 7 ist ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer siebten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Bei der vorliegenden siebten Ausführungsform ist im Vergleich zu der in 6 gezeigten sechsten Ausführungsform ein Filter stromab jedes der drei Drainageseparatoren 114 vorgesehen. Da der Aufbau und die Funktion der anderen Teile gleich demjenigen der in 6 gezeigten sechsten Ausführungsform sind, entfällt eine Beschreibung hierzu, und es wird nur der Merkmalsabschnitt beschrieben.
  • In 7 wird am Kondensator 25 kondensiertes Wasser teilweise durch die Speisewasserpumpe 252 entnommen, um in den Demineralisierer 118 geleitet zu werden, und wird weiter in den im Abwasser-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 über die Rohrleitung 262 zum Anpassen (Erhöhen) der Temperatur geleitet, um dann dem an der gleichen Stelle wie in 1 vorgesehenen Wassersprüher 116 zugeführt zu werden. Damit wird das Wasser für den Wassersprüher 116 aus dem Kondensator 25 der Turbine entnommen, und nicht aus dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 und unabhängig von diesem. Der Dampf in der Rohrleitung 109 wird mit dem Wasser durch den Wassersprüher 116 besprüht, und der Wassergehalt dieses Dampfs wird am Drainageseparator 114 entfernt, und dann wird der Dampf der dampfgekühlten Laufschaufel 52 zu deren Kühlung über ein Filter 256 zugeführt, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Ferner wird das Wasser am Einlaß des Wassersprühers 116 umgeleitet, um in den Wassersprüher 254 über die Rohrleitung 263 zu strömen. Am Wassersprüher 254 wird das Wasser in die Brennkammer-Übergangsstück-Kühldampfzuführleitung 107 gesprüht. Der Wassergehalt in dem mit dem Wasser versprühten Dampf wird am Drainageseparator 114 entfernt, der stromab des Wassersprühers 254 vorgesehen ist, und der Dampf wird dem dampfgekühlten Brennkammer-Übergangsstück zu dessen Kühlung über ein Filter 257 zugeführt, wie nachstehend beschrieben ist.
  • Außerdem wird das Wasser in der Rohrleitung 263 umgeleitet, um in den Wassersprüher 255 über die Leitung 264 zu strömen, damit es in die Leitschaufel-Kühldampf-Zuführleitung 105 gesprüht werden kann. Der Wassergehalt in dem mit dem Wasser versprühten Dampf wird am Drainageseparator 114 entfernt, der stromab des Wassersprühers 255 vorgesehen ist, und dann wird der Dampf der Leitschaufel zu deren Kühlung über ein Filter 258 zugeführt, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Der Aufbau und die Funktion, wie sie oben beschrieben werden, sind die gleichen wie bei der sechsten Ausführungsform gemäß 6 außer den Abschnitten der Filter 256 bis 258. In der vorliegenden siebten Ausführungsform wird der Drain des mit dem Wasser versprühten Dampfs an den Drain-Separatoren 114 entfernt, die an drei Stellen vorgesehen sind, und Verunreinigungen von Größen, die ein Zusetzen der Dampfleitungen verursachen, werden an ihrem Eindringen in die zu kühlenden Abschnitte durch die Filter 256 bis 258 gehindert. Die Filter 256 bis 258 haben die Maschengröße von etwa 50 bis 1000 μ.
  • Bei der vorliegenden siebten Ausführungsform wird wie bei der sechsten Ausführungsform auch eine raschere Abnahme der Zuführtemperatur und der Zuführmenge des Laufschaufel-Kühldampfs möglich. Ferner kann die Temperatur des Dampfs nach seiner Nutzung zur Kühlung mit einer geringeren Abweichung in der Kühldampfmenge gesteuert werden. Folglich wird eine Reservemenge des verfügbaren Dampfs sichergestellt, und die Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der gekühlten Schaufel, des Rotors und der Rohrleitungen kann gewährleistet werden. Außerdem können durch Entnahme des Wassers aus dem Kondensator 25 Verunreinigungen im Wasser verringert werden, um dadurch eine Oxidation der Rohrleitungen oder dgl. zu vermeiden. Da das Wasser für den Wassersprüher 116 unabhängig von dem Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 zugeführt wird, und die Temperatur des Wassers an den im Abwärme-Rückgewinnungskessel 9 vorgesehenen Economizer 253 angepaßt bzw. erhöht wird, wird ferner eine Temperaturdifferenz zwischen dem Dampf und dem kalten Wasser beim Vermischen durch das Wassersprühen geringer, und eine Wärmebeanspruchung, die beim Mischvorgang verursacht wird, kann vermieden werden.
  • Ferner wird die Temperatur des Kühldampfs für das Brennkammer-Übergangsstück so eingestellt, dass sie durch den Wassersprüher 254 reduziert wird und der Wassergehalt dieses Dampfs wird durch den Drainageseparator 114 beseitigt. Folglich wird die Kühlwirkung des Brennkammer-Übergangsstücks weiter verbessert. Zusätzlich zu dieser Wirkung wird, da das Wasser in der Leitung 264 in den Leitschaufel-Kühldampf durch den Wassersprüher 255 gesprüht wird und der Wassergehalt des Kühldampfs durch den Drainageseparator 114 entfernt wird, die Temperatur des Kühldampfs gesenkt, und die Kühlwirkung der dampfgekühlten Leitschaufel kann weiter verbessert werden.
  • Durch Vorsehen der Filter 256 bis 258 stromab der Drainageseparatoren 114 werden Verunreinigungen im Dampf entfernt, und folglich wird das Problem, dass ein Zusetzen der Rohrleitungen verursacht wird, gelöst, und die Zuverlässigkeit der Kühlung bemerkenswert verbessert.
  • 8 ist ein Diagramm eines Gasturbinen-Kombikraftwerks einer achten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Bei der vorliegenden achten Ausführungsform wird der Dampf im Vergleich zu der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform nach seiner Nutzung zur Kühlung der dampfgekühlten Leitschaufel 53 und des Brennkammer-Übergangstücks 54 nicht in die Zwischendruckturbine 22 zurückgeführt, sondern in den Wiedererhitzer 20. Das heißt der Aufbau ist so vorgenommen, dass die drei Dämpfe nach ihrer Nutzung zur Kühlung der dampfgekühlten Laufschaufel 52, der Leitschaufel 53 und des Brennkammer-Übergangsteils 54 zusammengeführt werden, um in den Wiedererhitzer 20 zurückgeführt zu werden. Der Aufbau der anderen Teile ist der gleiche wie bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform, und eine Beschreibung hierzu entfällt.
  • Wenn der in den Wiedererhitzer 20 zurückgeführte Dampf schließlich in die Zwischendruckturbine 22 geleitet wird, werden die erwähnten drei Dämpfe auf jeden Fall vermischt, bevor sie in die Zwischendruckturbine 22 eintreten. Falls eine Vermeidung des Druckverlustes im Wiedererhitzer 20 in Betracht kommt, werden die erwähnten Dämpfe nicht notwendigerweise in den Wiedererhitzer 20 zurückgeführt, sondern in der vorliegenden achten Ausführungsform werden alle drei Dämpfe zuerst in den Wiedererhitzer 20 geleitet, um dort unter Berücksichtigung der Beziehung der Anordnung der Laufschaufel, der Leitschaufel und der Brennkammer sowie des Wiedererhitzers 20 und der Zwischendruckturbine 22 gemischt zu werden. Damit wird die Temperatur des Dampfes in den Rohrleitungen vom Wiedererhitzer 20 zu der Zwischendruckturbine 22 vergleichmäßigt, und die Rohrabschnitte mit hoher Temperatur können verringert werden und Störungen, die durch die ungleichmäßige Temperatur verursacht werden, können vermieden werden.
  • 9 ist ein Diagramm eines Kombikraftwerks mit Gasturbine einer neunten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Während bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform der Dampf nach seiner Nutzung zur Kühlung der dampfgekühlten Laufschaufel 52 in den Wiedererhitzer 20 über das Strömungsregelventil 151 zurückgeführt wird, ist bei der vorliegenden neunten Ausführungsform der Aufbau so gestaltet, dass der Dampf nach seiner Nutzung zur Kühlung der Laufschaufel entweder in die Zwischendruckturbine 22 oder in den Wiedererhitzer 20 über ein Dreiwegeventil 260 zurückgeführt werden kann. Der Aufbau anderer Abschnitte ist der gleiche wie bei der in 1 gezeigten ersten Ausführungsform. Auch bei der vorliegenden neunten Ausführungsform werden durch Steuern des Dreiwegeventils 260 der dampfgekühlten Laufschaufel 52, der Leitschaufel 53 und des Brennkammer-Übergangsstücks 54 die genutzten Dämpfe in geeigneter Weise gemischt und können der Zwischendruckturbine 22 zugeführt werden, wobei die gleiche Wirkung wie bei der oben erwähnten achten Ausführungsform erzielt werden kann.
  • Es ist anzumerken, dass natürlich die in 8 und 9 gezeigten Aufbauten zum Mischen der zur Kühlung der Laufschaufel, der Leitschaufel und des Brennkammer-Übergangsstücks genutzten Dämpfe, die dem Wiedererhitzer 20 zuzuführen sind, auch auf die Systeme der zweiten bis siebten Ausführungsformen gemäß 2 bis 7 angewandt werden können.
  • Es sind zwar die bevorzugten Formen der vorliegenden Erfindung beschrieben worden, es ist jedoch verständlich, dass die Erfindung nicht auf die speziellen Aufbauten und Anordnungen beschränkt ist, die hier veranschaulicht und beschrieben wurden, sondern modifizierte Formen hiervon umfasst, die in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (8)

  1. Kombikraftwerk mit Gasturbine, mit einer Dampfturbine (29) mit einer Hochdruckturbine (21), einer Mitteldruckturbine (22) und einer Niederdruckturbine (23), einem Kondensator (25) zum Kondensieren von Abdampf aus der Niederdruckturbine (23) der Dampfturbine (29), einer Gasturbine (8) mit einem Kompressor (2) zum Komprimieren von Luft, einer Brennkammer (3) zum Verbrennen von Brennstoff mit der aus dem Kompressor (2) kommenden Luft, und einer Turbine (6) zum Expandieren eines aus der Brennkammer (3) kommenden Hochtemperatur-Verbrennungsgases zum Antrieb eines Generators (1), einem Kühldampfsystem zum Kühlen der Brennkammer (3) und einer Schaufel der Turbine (6), und einem Abwärme-Rückgewinnungskessel (9), der Komponenten wie einen Speisewassererhitzer (10), einen Mitteldruck-Überhitzer (16) und einen Wiedererhitzer (20) aufweist und der mit Abgas aus der Gasturbine (8) gespeist wird, so dass aus dem Kondensator (25) kommendes Kondenswasser über die Komponenten des Abwärme-Rückgewinnungskessels (9) erhitzt und verdampft werden kann, um der Hochdruck-, der Mitteldruck- und der Niederdruckturbine jeweils Dampf zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leckdampfkondensator (gland steam condenser) (250) vorgesehen ist, der mit dem Kondensator (25) verbunden ist, so dass das aus dem Kondensator (25) kommende Kondenswasser dem Abwärme-Rückgewinnungskessel (9) über den Leckdampfkondensator (250) zugeführt wird, wobei das Kühldampfsystem so aufgebaut ist, dass es ein Laufschaufel-Kühlsystem (103) mit einem Wasser-Sprühmengen-Steuerventil (115) zum Leiten eines Hochdruckwassers von dem Speisewassererhitzer (10) aufweist, wobei ein Demineralisierer (118) mit dem Wasser-Sprühmengen-Steuerventil (115) verbunden ist und ein Wassersprüher (116) mit dem Demineralisierer (118) verbunden ist, zum Sprühen des Hochdruckwassers in einem Durchgang (109) zum Leiten von Kühldampf von einem Auslaß der Hochdruckturbine (21), damit dieses in eine Laufschaufel (52) der Gasturbine (8) zugeführt wird, ein Leitschaufel-Kühlsystem (105) zum Leiten eines Teils des Dampfes von dem Auslaß der Hochdruckturbine (21) in eine Leitschaufel (53) der Gasturbine (8), und ein Brennkammer-Kühlsystem (107), das mit Dampf aus dem Mitteldruck-Überhitzer (16) zum Kühlen eines Übergangsteils (54) der Brennkammer (3) gespeist wird, wobei Dampf aus dem Laufschaufel-Kühlsystem (103) in den Wiedererhitzer (20) zurückgeführt wird, und Dampf aus dem Leitschaufel-Kühlsystem (105) und dem Brennkammer-Kühlsystem (107) in einen Einlaß der Mitteldruckturbine (22) zurückgeführt wird.
  2. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher (116) so vorgesehen ist, dass an einem Auslaß des Demineralisierers (118) abgeleitetes Wasser in das Brennkammer-Kühlsystem (107) gesprüht werden kann.
  3. Kombikraftwerk mit Gasturbine, mit einer Dampfturbine (29) mit einer Hochdruckturbine (21), einer Mitteldruckturbine (22) und einer Niederdruckturbine (23), einem Kondensator (25) zum Kondensieren von Abdampf aus der Niederdruckturbine (23) der Dampfturbine (29), einer Gasturbine (8) mit einem Kompressor (2) zum Komprimieren von Luft, einer Brennkammer (3) zum Verbrennen von Brennstoff mit der aus dem Kompressor (2) kommenden Luft, und einer Turbine (6) zum Expandieren eines aus der Brennkammer (3) kommenden Hochtemperatur-Verbrennungsgases zum Antrieb eines Generators (1), einem Kühldampfsystem zum Kühlen der Brennkammer (3) und einer Schaufel der Turbine (6), und einem Abwärme-Rückgewinnungskessel (9), der Komponenten wie einen Speisewassererhitzer (10), einen Mitteldruck-Überhitzer (16) und einen Wiedererhitzer (20) aufweist und der mit Abgas aus der Gasturbine (8) gespeist wird, so dass aus dem Kondensator (25) kommendes Kondenswasser über die Komponenten des Abwärme-Rückgewinnungskessels (9) erwärmt und verdampft werden kann, um der Hochdruck-, der Mitteldruck- und der Niederdruckturbine jeweils Dampf zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leckdampfkondensator (250) vorgesehen ist, der mit dem Kondensator (25) so verbunden ist, dass das aus dem Kondensator (25) kommende Kondenswasser dem Abwärme-Rückgewinnungskessel (9) über den Leckdampfkondensator (gland steam condenser) (250) zugeführt wird, wobei das Kühldampfsystem so aufgebaut ist, dass es umfasst: ein Laufschaufel-Kühlsystem (103) mit einem Demineralisierer (118), der mit einer stromabwärtigen Seite des Kondensators (25) verbunden ist, und einem Wassersprüher (116), der mit dem Demineralisierer (118) verbunden ist, um von dem Kondenswasser abgeleitetes Sprühwasser in einen Durchgang (109) zu sprühen, um Kühldampf von einem Auslaß der Hochdruckturbine (21) zu leiten, damit dieses einer Laufschaufel (52) der Gasturbine (8) zuzuführen ist, einem Leitschaufel-Kühlsystem (105) zum Leiten eines Teils des Dampfes von dem Auslaß der Hochdruckturbine (21) in eine Leitschaufel (53) der Gasturbine (8), und einem Brennkammer-Kühlsystem (107), das mit Dampf aus dem Mitteldrucküberhitzer (16) gespeist wird, um ein Übergangsteil (54) der Brennkammer (3) zu kühlen, wobei Dampf aus dem Laufschaufel-Kühlsystem (103) in den Wiedererhitzer (20) zurückgeführt wird und Dampf aus dem Leitschaufel-Kühlsystem (105) und dem Brennkammer-Kühlsystem (107) in einen Einlaß der Mitteldruckturbine (22) zurückgeführt wird.
  4. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser an einem Auslaß des Demineralisierers (118) an einem in dem Abärme-Rückgewinnungskessel (9) vorgesehener Economizer (253) erwärmt wird, um dem Wassersprüher (116) zugeführt zu werden.
  5. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher (254) so vorgesehen ist, dass an einem Auslaß des Economizers (253) abgeleitetes Wasser in das Brennkammer-Kühlsystem (107) gesprüht werden kann.
  6. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sprüher (255) so vorgesehen ist, dass an dem Auslaß des Economizers (253) abgeleitetes Wasser in das Leitschaufel-Kühlsystem (105) gesprüht werden kann.
  7. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drainage-Separator (114) stromab jedes Wassersprühens in dem Laufschaufel-Kühlsystem (103), dem Leitschaufel-Kühlsystem (105) und dem Brennkammer-Kühlsystem (107) vorgesehen ist.
  8. Kombikraftwerk mit Gasturbine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Filter (256, 257, 258) stromab jedes der in dem Laufschaufel-Kühlsystem (103), dem Leitschaufel-Kühlsystem (105) und dem Brennkammer-Kühlsystem (107) vorgesehenen Drainage-Separatoren (114) vorgesehen ist.
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