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DE1010981B - Einrichtung zum Vortreiben eines Tunnels unter Verwendung eines Vortriebsschildes - Google Patents

Einrichtung zum Vortreiben eines Tunnels unter Verwendung eines Vortriebsschildes

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Publication number
DE1010981B
DE1010981B DEB33529A DEB0033529A DE1010981B DE 1010981 B DE1010981 B DE 1010981B DE B33529 A DEB33529 A DE B33529A DE B0033529 A DEB0033529 A DE B0033529A DE 1010981 B DE1010981 B DE 1010981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shield
attached
shaped
winches
pressure plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB33529A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Kenneth Bridge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERIC KENNETH BRIDGE
Original Assignee
ERIC KENNETH BRIDGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERIC KENNETH BRIDGE filed Critical ERIC KENNETH BRIDGE
Priority to DEB33529A priority Critical patent/DE1010981B/de
Publication of DE1010981B publication Critical patent/DE1010981B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/06Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
    • E21D9/08Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield
    • E21D9/087Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines
    • E21D9/0873Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines the shield being provided with devices for lining the tunnel, e.g. shuttering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Vortreiben eines Tunnels unter Verwendung eines Vortriebsschildes Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für das Vortreiben von Tunneln im Erdreich. Es ist bekannt zu diesem Zwecke einen Vortriebsschild zu verwenden, der mit Abbau-,verkzeugen versehen ist und zum Zwecke des Abbaues in Drehung versetzt wird. Der Schild stützt sich bei diesen Einrichtungen auf schraubenlinienförmige FührungsbaImen, die an der Innenfläche der von schraubenlinienförmig verlegten Formsteinen gebildeten Tunnelauskleidung vorg.-sehen sind.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben drehbare Abbauwerkzeuge und sind mit mehreren Antriebseinrichtungenversehen, um dieDrehung und den Vortrieb des Schildes sowie den Antrieb derArbeitswerkzeuge zu bewirken,. Diese Vorrichtungen sind daher in ihrer Bauart umständlich und schwerfällig.
  • Hiiie wesentliche Vereinfachung der Einrichtung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß am vorderm Ende des Schildes Messer für den Abbau befestigt sind, daß der Schild sich auf die in Vork#I triebsrichtung liegenden Flächen der Formsteine stützt tind daß an der Rückseite des Schildes tangential gerichtete, die Drehbewegung bewirkende Hauptwinden angeordnet sind. Bei einer solchen Ausbildung genügen zum Antrieb der Einrichtung somit einfache Winden. Diese führen infolge ihrer tangentialen Anordnung die Drehung des Schildes herbei und bewirken zugleich infolge der Anordnung von -,Xlessern ain vorderen Ende des Schildes den Abbau und infolge der Abstütztlug des Schildes auf den Vo#rderflächen der schraubenlinienförmig verlegten Formsteine den Vorschub.
  • Es ist zweckmäßig, an dem Schild Einrichtungen anzuordnen, die den jeweils letzten Formstein in seiner Lage halten.
  • Bei Verwendung mehrerer tangential wirkender Hauptwinden ist es möglich, diese nacheinander in Tätigkeit treten zu lassen und dadurch eine im wesentlichen gleichförmige Drehbewegung des Schild-es zu erzielen.
  • Außer den Hauptwinden zum Drehen des Schildes können Haltewinden angeordnet sein, die in Tätigkeit gesetzt werden, wenn die Hauptwinden zurückgezogen sind, und die dann die zuletzt eingebauten Formsteine und den Schild in ihrer Lage zueinander halten. Wird eine auf der Vorderfläche der Formsteine liegende Druckplatte ver-,vendet, so kann diese mittels der Hilfswinden schrittweise weiterbewegt werden.
  • Zum Abräumen der von den Messern abgebauten Erde können im Innern des Schildes ein. Aufgabetrichter und ein Förderband so aufgehängt sein, daß sie ihre zentrale Lage bei der Drehung des Schildes beibehalten.
  • Bei dieser Konstruktion ist es zweckmäßig, im inneren des Schildes Kammern vorzusehen, die sich radial nach innen öffnen. um das durch die Messer losgelöste Material aufzunehmen und an den Aufbetrichter abzugeben.
  • Um die Bewegungsrichtung des Schildes beeinflussen zu können, kann gemäß der Erfindung axial zu dem Schild ein Rohr mit angesetztem Bohrer angeordnet sein, das am vorderen Ende über die Messer hinausragt und an seinem rückwärtigen Ende oder in dessen 2i#-,ähe einstellbar gelagert ist, so daß man die Richtung der Achse des zugespitzten Bohrers ändern kann. Es ist zweckmäßig, dieses mit Bohrer versehene Rohr in einem axial gerichteten, Stahlmantel unterzubringen, an welchem der zentral angeordnete Aufgabetrichter und das Förderband aufgehängt sind. Zum Einstellen kann ein Doppelexzenter dienen, bei dem jeder Exzenter für sich einstellbar ist, so daß man der Achse des Bohrers jede gewünschte Richtung geben und dadurch die Bewegungsrichtung des Schildes einstellen kann.
  • Innerhalb des Schildes kann ferner ein Gerät zum Einsetzen der Formsteine an einem HilfsraIhmen angebracht sein, der an dem Schild oder anderweitig befestigt ist. Eine -weitere zweckmäßige Anordnung 1)estelit darin!, daß man an dem zum Aufhängen des Aufgabetrichters und des Förderbandes dienenden Stahlmantel einen Anschluß- oder Verteilerkasten an-1)ringt, der durch eine einzige hydraulische oder pneumatische Druch:leistung gespeist wird und sich nicht mit dem Schild zusammen dreht. Die erforderlichen Verteilerleitungen werden von dem Verteilerkasten zu den, verschiedenen hydraulisch oder pneumatisch betätigten Teilen-des Vortriebsschildes geführt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schernatischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsheispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine Atisführungsforrn der mit einem drehbaren Tunnelvorbauschild versehenen Einrichtung; Fig. 2 vereinigt zwei Querschnitte, wobei der obere Teil A längs der Linie IIA-IIA und der untere Teil B längs der Linie II B-II B in Fig. 1 gelegt ist; Fig. 3 zeigt in einem größeren Maßstabe die Mittel zum Führen der Vorbauschildes; Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine zweite Ausführun-sforrn der Einrichtung; Fig. ä ist ein Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4. In sämtlichen Figuren sind jeweils gleiche Teile durch dieselben Bezu,-sziffem bezeichnet.
  • Es ist ein 7ylindri,-,cher Schild 1 aus Stahl angeordnet, an dessen Vorderkante ein Versteifungsring 2 angeschweißt ist, der mit einem kreisrunden, in Vorbaurichtung weisenden Schneidring 3 versehen ist; die Hinterkante 4 des Schildes 1 ist spiralförmig ausgebildet, wobei ein oder mehrere Spiralgänge vorgesehen sind, der-en Zahl sich nach der Zahl der zu verwendenden Winden richtet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die rückwärtige Kante 4 des Schildes 1 als zweigängige Spirale ausgebildet, und es sind zwei hydraulische Hauptwinden 5 vorgesehen, die tangential zur Hinterkante 4 des Schildes angeordnet sind, wobei sich je -,eine Winde in der Nähe des Anfanges einer Spirale befindet. Gemäß Fig. 5 sind in der Nähe der Hauptwinden5 Hilfswinden,32 angeordnet, die den Schild 1 als Ganzes in seiner Lage halten, wenn die Kolben der Hauptwiliden eingefahren werden.
  • An der Vorderkante des Schildes 1 befinden sich die Klingen oder Messer 6, die lösbar mit einem Rahmen! 7 *Fig. 2) verbunden sind, der seinerseits auf geeignete Weise, z. B. durch Schweißen, an dem stählernen Schild 1 befestigt ist, Hinter den 'Messern 6 sind mehrere Kammern 8 dadurch ausgebildet, daß an den Messern stählerne Rückwände 9 derart angesch-weißt oder anderweitig befestigt sind, daß längs des inneren Umfangs des Schild-es 1 Kammern entstehen, welche das während der Drehbewegung des Schildes durch die Messer 6 -%#"egg,-schnitt-en-e Erdreich oder sonstige Material aufnehmen.
  • In der Mitte des die Messer 6 tragenden Rahmens 7 ist ein sich längs der Mittelachse des Schildes 1 erstreckender Stahli-nantel 10 angeordnet. Am hinteren Ende dies-es Stahltnantels 10 ist ein Aufgabetrichter 11 angebracht, der so angeordnet ist, daß er das Erdinaterial aufnimmt, das von den erwähnten Kammern während der Drehbewegung des Schildes abgegeben wird; ferner ist an dem Stahlmantel 10 eine Umlenkrolle 12 für ein Förderband so aufgehängt, daß sowohl der Trichter als auch das Förderband 13 an dem Stahlmantel 10 hängen, ohne die Drehbewegung des Schildes mitzumachen. Innerhalb des Stahlmantels 10 befindet sich die Anordnung zum Steuern der Bewegungsrichtung des Schildes 1 während der Vorbauarbeiten (vgl. Fig. 3); diese Anordnung umfaßt eine konzentrisch zu dem Stahlmantel 10 gelagerte Stange oder ein Rohr 14, das am vorderen Ende einen spitz zulaufenden Bohrer 15 mit in Längsrichtung verlaufenden Ausnehmungen und mehreren Rippen 16 trägt. An der Basis des Bohrers 15 ist eine kugelförmige Lagerfläche 17 vorgesehen, die sich an einem entsprechend geformten Lagerteil 18 abstützt, das seinerseits im vorderen Ende des Stahlmantels 10 hefestigt ist.
  • Im rückwärtigen Ende des Stahlmantels 10 befinden sich zwei Exzenter 19 und 20; der Exzenter 19 ist in den Stahlmantel 10 selbst eingesetzt, und der Exzenter 20, in dem das hintere Ende des den zugespitzten Bohrer 15 tragenden Rohres 14 gelagert ist, ist in die exzentrische Bohrung des Exzenters 19 eingesetzt. Man erkennt, daß es durch Drehen der beiden Exzenter möglich ist, innerhalb der Grenzen der gegenseitigen Verstellung der Exzenter jeden beliebigen Grad von Exzentrizität zu erhalten; die beiden Exzenter 19 und 20 können mit Handrädernt 21 und 22 versehen sein, die Markierungen oder Vorsprünge tragen können und die erkennen lassen, wann die Exzenter ein ander voll entgegenwi rken und ihre Wi rkung somit gegenseitig aufheben, so daß die Spitze des Bohrers 15 in Richtung der mittleren Längsseite des Schildes weist.
  • Der Stahlmantel 10 ist nahe seinem rückwärtigen Ende von einem Anschlußkasten 23 umgeben, der an die Hauptleitung 24 für den hydraulischen oder pneumatischen Druck angeschlossen ist und von dem aus die Verbindungsleitungen 25 zu den Arbeitszylindern der Winden 5 führen.
  • An dem mittleren Teil des Rahmens 7 ist ein Stützring 26 (Fig. 3) angebracht, auf dem die Rollen 27 des Trichters 11 zur Aufnahme des durch die Messer 6 weggeschnittenen Materials laufen, so daß der Aufgabetrichter 11 während der Drehbewegung des Schildes in der normalen Stellung bewegungslos aufgehängt bleibt; in der gleichen Weise ist der Arm aufgehängt, der die Umlenkrolle 12 des Förderbandes 13 trägt, welches zum Abführen des Materials dient, (las bei der Drehung des Schildes aus den Kammern 8 in den Trichter 11 stürzt.
  • An der Hinterkante- 4 der stählernen Schalle oder des Schildes 1 sind mehrere Druckrollen 28 vorgesehen, die, wie bei 29 angedeutet, unter Federspannung stehen, so daß sie sich mittels einer Druckplatte 30 an den in Vorbaurichtung weisenden Flächen der Tunnelverkleidungssteine 31 abstützen. Wenn der Schild 1 durch die Winden 5 gedreht wird, drücken diese Druckrollen 28 dadurch den Schild in Vorbaurichtung weiter, daß sie, auf der spiralförmigen Bahn abrollen, die durch die Druckplatte 30 gebildet wird, weiche sich an den vorderen Flächen der zuletzt verlegten Formsteinze 31 abstützt; auf dies-en Flächen wird die Druckplatte 30 jeweils durch die Rückbewegung der Hilfswinden 32 -,veiterbewegt.
  • .Nahe der hinteren Kante 4 des stählernen, Schildes 1 sind nach hinten gerichtete Haltewinden 33 oder Zy- linder angebracht, welche die Lage des Schildes 1 während des Betriebes regeln. Diese zum Ausrichten des Schildes dienenden Haltewinden 33 liegen mit ihren Längsachsen im wesentlichen parallel zur Tunnelachse und sind so angeordnet, daß sie mittels der Druckrollen 28 an der Druckplatte 30 angreifen, oder sie können sich unmittelbar an der Druckplatte 30 abstützen. Die Haltewinden 33 lassen sich unabhängig voneinander betätigen, damit man die Bewegung des Schildes 1 steuern kann, und während sich der Schild dreht, werden die Halte-winden 33 nacheinander in Tätigkeit gesetzt, um einen Druck auf den Schild aufrechtzuerhalten, und zwar jeweils an derjenigen Stelle, an welcher das Material weggeschnitten ge wird.
  • Während der Schild 1 durch die hydraulischen Hauptwinden 5 gedreht wird, dreht er auch die an ihni befestigten Messer 6, und durch die Haltewinden 33 wird der Schild gleichzeitig vorwärts bewegt, so daß der Tunnelraum in Richtung nach vorn ausgeschachtet wird. Wenn, die Hauptwinden 5 vollständig ausgefahren sind, werden die Hilfswinden 32 in Tätigkeit gesetzt, um den zuletzt verlegten Formstein 31 in seiner Lage zu halten; dann wird die Hauptwinde 5 eingefahren, wo#raufhin ein neuer Formstein 31 in die gewünschte Lage, gebracht wird, um für die nächste Betätigung der Hauptwinde 5, die an der radialen Seitenfläche des letzten! Formsteines angreift, bereit zu sein. Um zu gewährleisten, daß die Formsteine in ihrer Lage gehalten werden, ist bei der hier beschriebenen Ausführungsforrn des Schildes 1 außerdem eine Anzahl von Stützrollen 34 vorgesehen, die auf der inneren Umfangsfläche der Ausmatierungssteine laufen, um diese nach dem Verlegen in ihrer Lage zu halten, bis sie fest zur Anlage kommen und durch die nächste Schicht von Formsteinen gehalten werden.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung besitzt ferner hvdraulisch oder elektrisch betätigte Geräte 35 zum Einbauen der Formsteine; diese Geräte sind an einem 1-Tilfsrahmen 36 angebracht, der auf Schien-en 37 läuft, (lie ihrerseits an den Rückwänden der weiter oben be#-schriebenen Kammern 8 zur Aufnahme des durch die Messer 6 losgeschnittenen Erdreichs angebracht sind. Das Gerät 35 zum Einbau der Formsteine umfaßt einen schwenkbar gelagerten Arm 38, der durch eine hydraulische Hubvorrichtung 39 mit Kolben und Zy- linder irn wesentlichen radial lyewegt wird und an einem Ende zum Halten ein-es Formsteines dienende Greifer 40 trägt, die es -ermöglichen, den betreffenden Formstein -in der richtigen Lage einzubauen, wenn flie Hauptwinde 5 eingefahren wird.
  • Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ähnelt die Konstruktion - allgemein gesprochen - derjenigen des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels, doch besteht ein Unterschied. insofern, als an Stelle des Schildes mit der durch die Messer 6 gebildeten ebenen Stirnfläche ein halbkugelförmiges Vorderteil verwendet wird, das mit gebogenen Messern oder Schaufeln ausgerüstet ist.
  • Wie man in Fig. 4 erkennt, ähnelt der Schild 1 allgemein dem Schild der in Fig. 1 dargestellten Ein7 richtun,-, doch erweitert sich der Schild bei 41 an seiner Hinterkante auf einen etwas größeren Durchinesser, und die Hinterkante, des Schild-es ist zu einem Kanal 42 oder einer Rinne ausgebildet, um eine Anzahl von Stahlktigeln 43 aufzunehmen, die am Umfang des Kanals 42 verteilt sind und sich an einer Druckplatte 44 abstützen, die ihrerseits an den in Vorbaurichtung weisenden Flächen der Forrnsteine 31 anliegt. Diese Druckplatte wirkt als Widerlager, uni den Schild in Vorbaurichtung in das Erdreich zu drücken.
  • An der Vorderkante des Schildes 1 ist ein halbkugelförmiges Schneidgerät befestigt, das mehrere gebogene Lehmmesser 45 umfaßt, die an einem Rahmenteil 46 angebracht sind, das mit der Vorderkante des Schildes 1 verbunden ist; die Messer 45 sind in der Mitte mit Versteifungsringen 47 versehen, und jedes Messer ist an seinem vorderen Ende an einem Ring befestigt, der den Stahlmantel 10 unterstützt.
  • Da die vorn angeordnete, durch die, Messer 45 ge, bildete halbkugelförmige Schneidfläche ein Loch auspflügt, dessen Durchmesser geringer ist als derjenige des rückwärtigen, Teils des Schildes 1, müssen Pflugschare 48 angeordnet sein, die eine zusätzliche Erdschicht abtragen, um dem Tunnel, der mit den Formsteinen ausgekleidet werden soll, den gewünschten Durchmesser zu geben. Vorzugsweise sind zwei derartige Pflugschare, 48 einander diametral gegenüber angeordnet.' Diese Pflugschare sind so angebracht, daß sie das losgelöste Erdreich nach vorn in den vorderen Teil des Schildes fördern, so daß gegebenenfalls das von den Pflugscharen wie auch das durch die. Messer losgeschnittene Material in einen Aufgabetrichter und von diesem aus auf ein Förderband gebracht werden kann, wie es an Hand von Fig. 1 beschrieben ist; das Material aus dem Inneren des Schildes kann auch durch beliebige andere geeignete, Mittel entfernt werden.
  • Hinter dem halbkugelförtnigen Schneidgerät befinden sich eine oder mehrere Abdeckplatten 49, die verhindern, daß das lose Erdreich die Arbeitsweise der verschiedenen Winden bzw. Hubvorrichtungen beeinträchtigt, und in der Abdeckplatte sind geeignete Öffnungen 50 vorgesehen, um das Einbauen neuer Tunnelausmauerungssteine 31 zu ermöglichen, wenn die Hauptwinden, jeweils zurückgezogen worden sind.
  • Gemäß der Schnittdarstellung in Fig. 5 liegt die Druckplatte 30 an den Oberseiten der Formsteine 31 an, und sie ist mit einer Hilfswinde 32 verbunden, die so betätigt wird, daß die Druckplatte 30 schrittweise weiterbewegt wird, wenn jeweils nach dem Zurückziehen der Hauptwinde 5 ein neuer Formstein eingebaut wird.
  • An demj,-.nigen Ende der Druckplatte30, das dem zuletzt eingebauten Formst-,in zunächst liegt, ist eine Sperrklinke 51 angebracht, die in die Löcher eingreifen kann, die jeweils an der Innenseite der Formsteine 31 vorgesehen sind, um es dem an Hand von Fig. 1 beschriebenen Gerät 35 zum Einbauen der Steine zu ermöglichen-, mittels dies Greifers 40 den Formst,ein zu greifen. Wenn die Hilfswinde 32 mit der Sperrklinke 51 in das Loch des letzten Formsteines 31 eingreift, wird die Gruppe der zuletzt eingebauten Formsteine, nicht nur in radialer Richtung fest gegen die Wand des frisch ausgeschachteten Tunnels gedrückt, sondern der letzte Formstein wird auch in Umfangsrichtung gegen die übrig-en Formsteine, aus denen sich die Spirale zusammensetzt, gedrückt. Wenn der neue Formstein nach dem Zurückziehen der Hauptwinde5 eingebaut worden ist, wird die Hilfswinde32 nach dem erneuten Ausfahren der Hauptwinde zurückgezogen, so daß sie die Druckplatte 30 in eine Stellung bringt, bei der die Sperrklinke 51 oder ein Dorn in das Loch des zuletzt eingebauten Formsteines eingreift, um diesen Stein in seiner Lage züi halten, woraufhin die Hauptwinde 5 betätigt wird, um den Schild weiterzudrehen.
  • Die übrigen Einzelheiten der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Konstruktionen sind ebenso oder weitgeh'end ähnlich ausgeführt wie die entsprechenden in den Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichten Einzel'heiten# wie bereits erwähnt, sind jeweils gleiche Teile durch dieselben Bezugsziffern gekennzeichnet.
  • Man erkennt, daß bei diesem Ausführungsbeispiel der Tunnel zuerst durch die Lehmmesser auf einen bestimmtenDurchmess-er ausgeschachtetwird und daß der Tunnel dann kurz vor dem Punkt, an dem neue Formsteine eingebaut werden, durch die beiden am rückwärtigen Teil des Schildes angebrachten Pflüge erweitert wird, so daß das Ausschachten des Tunnels in zwei Phasen erfolgt. wobei die zweite Phase je- doch gegebenenfalls nur imAbtragen ein#erErdschicht verhältnismäßig geringer Dicke beträgt, wobei die endgültige Tunnelwand gebildet wird. längs deren die Forrnsteine eingebaut werden. Aus der Vorstehenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung ist ersichtlich, daß die Tunnelauskleidungssteine, die zweckmäßig aus Beton in der gewünschten und erforderlichen Form vorgegossen werden, in Form einer Spirale eIngebaut werden, während der Schild nach vorn in das Erdreich getrieben wird und den, Tunnel ausschachtet, wobei das Ausschachten oder Ausschneiden des Erdreiches durch die Drehbewegung des Schildes als ganzer Einheit mittels Hubvorrichtungen oder Winden bewirkt wird und wobei das Vorschieben des Schildes in das Erdreich durch Druckglieder erfolgt, die sich mittels einer Druckplatte an der Vorderseite der zuletzt verlegten Reihe von spiralfbrmig angeordneten Auskleidungssteinen abstützend Der Gesamtenergiebedarf für das Ausschachten der Erde und das Vorschieben des Vorbauschildes in den ausgeschachteten Raum wird somit durch die tangential angeordneten Hubvorrichtungen oder Hauptwinden. gedeckt, die an den Endflächen der aus den Forrnsteinen gebildeten Spirale angreifen; auf diese Weise ergibt sich eine erheblich vereinfachte Konstruktion des Schildes und eine entsprechend vereinfachte Tunnelvorbaueinrichtung im Vergleich zu bereits bekannten Konstruktionen.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß Ausmauerungssteine von genormter Größe und Form einschließlich genormter Größen und Formen für ge- krümmte Tunnelabschnitte verwendet werden könnm, wobei außerdem Steine vorgesehen sein können, deren Länge in Umfangsrichtung geringer ist als die normale, um die erforderliche Versetzung zwischen den Trennfugen benachbarter Reihen von Steinen zu gewährleisten.
  • Die Ausmauerungssteine werden infolge der während des Drehens des Vorbauschildes durch die Hauptwinden ausgeübten Druckkraft fest in ihrer Lage gehalten, so daß die Steine fest gegeneinander und auch gegen die ausgeschachtete Innenfläche des Tunnels gepreßt werden. Diejenigen Flächen. der Steine, die sich an andere Steine anlegen, werden vorzugsweise mit Bitumen oder einer anderen Dichtungsmasse bestrichen, so. daß die Tunnelausmauerung hinter dem sich in dem Erdreich weiterbewegenden Schild im wesentlichen fertiggestellt ist. Vielfach ist es nicht erforderlich, die Blöcke öder Steine in irgendeiner Weise miteinander zu verbinden, nachdem sie eingebaut worden sind; dieses ist der Fall, wenn der Vortriebsschild angehalten wird oder wenn es erforderlich ist, Durchbrüche in der Tunnelwand anzubringen.
  • Es liegt auf der Hand, daß sich die Einrichtung nach der Erfindung nicht auf - die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern Änderungen, die im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen, mit einschließt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. 1. Einrichtung zum Vortreiben eines Tunnels unter Verwendung eines mit Abbaugeräten versehenen Vortriebsschildes, der sich auf schraubenlinienförmigen Führungsbahnen von aus Formsteinen gebildeten Auskleidungsringen abstützt und durch eine ihm erteilte Drehbewegung vorwärts bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Schildes (1) Messer (6) für den Abbau befestigt sind, daß der Schild sich auf die in Vortriebsrichtung liegenden Flächen der Formsteine (31) stützt und daß an der Rückseite des Schildes (1) tangential gerichtete, die Drehbewegung bewirkende Hauptwinden (5) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Drehung des Schildes (1) dienenden Hauptwinden (5) sich auf die radiale Stirnseite des jeweils letzten Formsteines (31) der Ringverkleid:ung stützen. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennrzeichnet durch eine oder mehrere Druckplatten (30), die den jeweils letzten Formstein (31) der Ringverkleidung in seiner Lage halten. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) eine Fläche aufweist, die sich auf die in Vortriebsrichtung liegende Fläche einer Mehrzahl von Form.steinen (31) auflegt. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) eine Stützfläche bildet, an der sich der Schild (1) vorzugsweise mit Hilfe von Rollen (28) abstützt. . 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schild (1) und die Druckplatte (30) Haltewinden angesetzt sind, die an dem Schild im wesentlichen parallel zur Tunnelachse angeordnet sind. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sich auf die Druckplatte (30) stützenden Haltewinden (33) unabhängig voneinander einschaltbar sind, so daß die Bewegungsrichtung des Schild-es gesteuert werden kann. 8. Einrichtun.g nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) mit einer Sperrklinke (51) od. dgl. in eine Ausnehmung des letzten Formsteines (31) eingreift und mit einer an dem Schild (1) angeordneten Hilfswinde (32) verbunden ist, die den Schil,drahmen und die Formst-eine (31) in ihrer Lage zueinander häft, wenn die zum Drehen des Schildes dienende Hauptwinde (5) außer Tätigkeit ist, und die beim Zurückziehen die Druckplatte (30) in Richtung der herzustellenden Tunnelauskleidung weiterbewegt. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schildes (1) ein Aufgabetrichter (11) und ein zum Fortführen des Erdmaterials dienendes Förderband (13) mit Umlenkrolle (12) zentral aufgehängt sind. 10. Einrichtung nach Anspruch9, dadurch g-ekennzeichnet, daß im Inneren des Schildes (1) Kammern (8) ausgebildet sind, die sich radial nach innen öffnen, um das durch die- Messer (6) weggeschnittene Erdmaterial aufzunehmen und an den Aufgabetrichter (11) abzugeben. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch ein in Achsrichtung verlaufendes Rohr (14) mit angesetztem Bohrer (15), das nach vorn über die Messer (6) hinausragt und an seinem rückwärtigen Ende zwecks Einstellung der Bewegungsrichtung des Schildes in seiner Lage zur Achse des Schildes einstellbar ist. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß das mit dem Bohrer (15) versellene Rohr (14) innerhalb eines Stahlmantels (10) angeordnet ist, an dem der Aufgabetrichter (11)'aufgehängt ist. 13. Einrithtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das rückwärtig-e Ende des Rohres (14) zwischen zwei Exzentern (19,20) gelagert ist. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an einem an dem Schild (1) befestigten Hilfsrahmen (36) ein Gerät (35) zum Einbauen der Formsteine- (31) angebracht ist. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrahmen (36) auf konzentrisch zur Achse des Schildes (1) liegenden Schienen (37) läuft. 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (37) für den Rahmen (36) des Einbaugerätes (35) an den Rückwänden, (9) der das Erdmaterial aufnehmenden Kammern (8) sitzen. 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (35) zum Einbauen der Formsteine (31) einen an dem Hilfsrahmen (36) schwenkbar gelagerten Arm (38) aufweist, der mit einem Greif er (40) zum Erfassen der Formsteine versehen ist. 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zum Aufhängen des Aufgabetrichters (11) dienenden Stahlmantel (10) ein mit einem pneumatischen oder hydraulischen Antriebsgerät in Verbindung stehender Anschlußkasten (23) angebracht ist, der durch Leitungen (24) mit den Arbeitszylindern der Winden (5, 32, 33) verbunden ist. 19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Schildes (1) eine oder mehrere Pflugschare (48) angebracht sind, die den von den Messern (6) hergestellten Hohlraum erweitern. 20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer als halbkugelförmigeLehmmesser (45) ausgebildet sind. 21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des Schildes (1) durch Einbau von Formsteinen unterschiedlicher Abmessungen oder durch Verwendung von Beileg- oder Futterstücken zwischen benachbarten Schichten von Formsteinen einstellbar ist. - In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 564 643.
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