DE10109802A1 - Kontaktzunge zwischen Gehäuseteilen - Google Patents
Kontaktzunge zwischen GehäuseteilenInfo
- Publication number
- DE10109802A1 DE10109802A1 DE10109802A DE10109802A DE10109802A1 DE 10109802 A1 DE10109802 A1 DE 10109802A1 DE 10109802 A DE10109802 A DE 10109802A DE 10109802 A DE10109802 A DE 10109802A DE 10109802 A1 DE10109802 A1 DE 10109802A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact tongue
- contact
- sheet
- tongue
- deformation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims abstract description 33
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 93
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 12
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 12
- 230000008719 thickening Effects 0.000 claims description 3
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 abstract description 6
- 230000006835 compression Effects 0.000 abstract description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 abstract description 5
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 116
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 4
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 2
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 description 2
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000007596 consolidation process Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000005670 electromagnetic radiation Effects 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/48—Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member
Landscapes
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
- Hybrid Cells (AREA)
- Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kontaktzunge (1), die aus einem Blech (2) vorspringt und in Längsrichtung eine Verstärkung aufweist, die an der Stelle angebracht ist, an der die Kontaktzunge aus dem Blech vorspringt, sowie, falls das Blech mit einer isolierenden Schutzschicht (25) überzogen ist, mit einem gezogenen Loch (14) oder einer Verformung durch Verstreckung und Kompression (20, 21) versehen ist, die sich am freien Ende der Kontaktzunge (1) befinden, welche die ungeschützte elektrische Kontaktfläche darstellt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktzunge zwischen Gehäuseteilen, die aus
dem Blech eines Gehäuseteils ausgestanzt ist, und einstückig elastisch mit dem Blech
verbunden ist. Die Kontaktzunge kann insbesondere bei Gehäuseteilen gebildet sein, die
Stromkreise und insbesondere Schaltkreise beherbergen sollen, sowie bei Gehäusen, die
wie ein Faradayscher Käfig zur Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung
wirken.
Es sind, besonders auf dem Gebiet elektronischer Apparaturen Blechgehäuse mit
vorspringenden, fassonierten und elastischen Kontaktzungen zur Herstellung eines
mechanischen Kontakts mit entsprechenden Kontaktzungen oder Oberflächen anderer
Körper, die mit diesen verbunden werden sollen, bekannt. Normalerweise soll dieser
mechanische Kontakt zusätzlich einen elektronischen Kontakt herstellen. Auf diese
Weise werden die verbundenen Körper auf das gleiche elektrische Potential, z. B. Erde,
gebracht, oder es wird das Fließen elektrischen Stroms ermöglicht, so dass die
betreffenden Körper eine Art Faradayscher Käfig bilden. So wird sowohl eine
Abstrahlung nach außen der im Inneren produzierten elektromagnetischen Felder
verhindert als auch die in der Umwelt vorhandenen elektromagnetischen Felder daran
gehindert, mit den Strom- und Schaltkreisen im Inneren zu interferieren.
Solche elastischen Kontaktzungen für elektrische Kontakte sind seit 1987 vom
Antragsteller des vorliegenden Patentantrags bei der Herstellung von Metallgehäusen
aus verzinktem oder jedenfalls unlackiertem Blech für Computer verwendet worden.
Diese Kontaktzungen - die aus dem Umriss des Bleches, aus dem sie bestehen,
vorspringen oder in eine Öffnung in dem Blech, aus dem sie bestehen, hineinragen -
gewährleisten den mechanischen Kontakt mit dem Teil oder Körper, der sie in Folge der
Elastizität des Bleches, aus dem sie ausgeschnitten ist, herunterdrückt.
Wenn das Blech, aus dem sie bestehen, lackiert oder jedenfalls mit einem nicht
leitenden Material beschichtet ist, wird der elektrische Kontakt verhindert.
Dieses Problem wurde bei einigen Anwendungen dadurch überwunden, dass man nur
auf einer Seite beschichtete Bleche verwendete.
In diesem Fall ist die Kontaktzunge relativ lang und an ihrem freien Ende gebogen, so
dass sie eine wellige Form annimmt und an besagtem Ende die nicht geschützte
Oberfläche heraussteht, damit die Kontaktzunge auf diese Weise den gewünschten
elektrischen Kontakt herstellen kann.
Die Elastizität, dank deren eine solche Kontaktzunge den mechanischen Kontakt mit der
entsprechenden Oberfläche oder den entsprechenden Kontaktzungen des Teils oder der
Struktur, die sie herunterdrückt, aufrechterhält, beruht normalerweise auf der Elastizität
des Blechs, aus dem sie hergestellt ist.
Im Falle, dass man auf Kosten der Elastizität auf Bleche mit erhöhter Hämmerbarkeit
zurückgreifen muss, kann erstere mit geeigneten Maßnahmen im gewünschten Maß
erzeugt werden. Der Rückgriff auf begrenzt hämmerbare und daher elastische Bleche,
die nur auf der einen Oberfläche beschichtet und daher geschützt sind, löst das Problem
jedoch nur teilweise, da es manchmal, aus technischen und ästhetischen Gründen,
notwendig sein kann, den elektrischen Kontakt auf der beschichteten Oberfläche zu
haben.
Diese Einschränkungen wurden 1995 durch die flexible, beschichtete Kontaktzunge
überwunden, die Gegenstand der deutschen Patentschrift DE 195 07 846 C1 war. In dieser
Patentschrift ist die Kontaktzunge aus einem beschichteten Blech ausgeschnitten und ist
in der Lage, einen elektrischen Kontakt mit einer anderen Kontaktzunge gleichen Typs
oder mit einer nicht gegen Elektrizität isolierten Oberfläche herzustellen.
Normalerweise ist sie freistehend, d. h. sie befindet sich im Inneren einer Öffnung im
Blech, aus dem sie ausgeschnitten ist. In Folge des Kaltquetschens eines Stücks ihrer
Länge ist sie elastisch. Am Ende ist sie dann um 90° gebogen, um die leitende
Oberfläche ihrer Schnittkante, die durch das Ausschneiden der Kontaktzunge aus dem
Blech entstanden ist, dem elektrischen Kontaktpunkt zuzuführen.
Bei dieser Lösung hat die Kontaktzunge, als ungeschützteste Oberfläche - d. h.
diejenige, auf der der mechanische/elektrische Kontakt mit einem anderen
ungeschützten Blechkörper erfolgt - ihre Schnittkante, die genauso breit ist wie das
Blech, aus dem die Kontaktzunge ausgeschnitten ist, dick ist. Besagte Oberfläche ist
also nicht beschichtet und ermöglicht den gewünschten elektrischen Kontakt.
Diese Kontaktzunge stellt den herausstehenden Teil dar, auf dem der mechanische und
der elektrische Kontakt erfolgt, und ist an ihrem Endstück um genau 90° gebogen,
wodurch die Schnittkante der Kontaktzunge ungeschützt ist. Die so gebogenen
hervorstehenden Teile bilden jedoch Vorsprünge, an denen es, bei der Handhabung der
Gehäuse, die sie beinhalten, zu Stößen gegen andere Teile oder Körper kommen kann,
die erstere verformen und beschädigen und sogar unbrauchbar machen können. Sie
können außerdem zufällig mit Körperteilen desjenigen in Berührung kommen, der sie
benutzt, und dabei Schnittwunden, Abschürfungen oder andere Verletzungen
hervorrufen.
Ein weiterer Nachteil dieser Kontaktzungen ist bedingt durch die Tatsache, dass das
Quetschen eines Stücks ihrer Länge, das nötig ist, um die Verfestigung zu bewirken, sie
einerseits zwar flexibel und elastisch macht, sie andererseits aber auch mechanisch
schwächt. Auf diese Weise werden permanente Verformungen gefördert, wenn die -
normalerweise zufällige - Belastung höher ausfällt als erwartet.
Ein weiterer Nachteil basiert auf der Tatsache, dass das Biegen des Endstücks der
Kontaktzunge ein komplexer Vorgang ist, der eine teure Ausrüstung erfordert, und zwar
wegen der begrenzten Öffnung, der sie normalerweise in dem Blech, aus dem sie
ausgeschnitten ist, umgibt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kontaktzunge der eingangs
genannten Art zu schaffen, durch die ein sicherer dauerhafter elektrischer Kontakt mit
einem anderen Gehäuseteil hergestellt werden kann.
Außerdem soll eine Kontaktzunge geschaffen werden, die aus einem Blech vorspringt
und in Relation zu einer Vergleichsebene, normalerweise das Blech, aus dem die
besagte Kontaktzunge ausgeschnitten ist, so heraussteht, dass sie auf eine entsprechende
Kontaktzunge oder eine entsprechende Oberfläche eines Teils oder eines Körpers hin
ausgerichtet ist, der mit dem, aus dem die Kontaktzunge ausgeschnitten ist, verbunden
ist.
Des weiteren soll gemäß der Erfindung eine Kontaktzunge geschaffen werden, die sehr
elastisch auf Druck reagieren kann, um langfristig die Aufrechterhaltung des
mechanischen Kontakts mit der Oberfläche, die sie berühren soll, zu gewährleisten.
Ein weiteres Ziel ist es, dass die Kontaktzunge mechanisch belastbar sein soll, so dass
sie nicht leicht beschädigt werden kann, wenn die Belastung im Vergleich zu der
vorgesehenen anomal ausfällt.
Ein weiteres zu erreichendes Ziel ist es, falls das Blech, aus dem die Kontaktzunge
ausgeschnitten ist, beschichtet ist, dass die Kontaktzunge an der Stelle, an der der
mechanische Kontakt vorgesehen ist und die den herausstehendsten Teil oder die
herausstehendsten Teile darstellt, unbeschichtet ist. Dies soll sicherstellen, dass neben
dem mechanischen Kontakt auch der elektrische Kontakt zwischen den entsprechenden
Teilen der verbundenen Teile oder Körper zustande kommt.
Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, Kontaktpunkte zu erhalten, die den
elektrischen Kontakt herstellen sollen und die in angemessenem Maße vom Körper der
Kontaktzunge, aus dem sie hervorgehen, abstehen und die keine deutlichen Biegungen
aufweisen. Dies soll verhindern, dass Teile, mit denen sie in Berührung kommen, sich
verhaken oder verkratzt werden, und insbesondere, um Verletzungen und
Abschürfungen beim Benutzer zu vermeiden.
Die vorstehend angegebene Aufgabe wird durch eine Kontaktzunge mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Kontaktzunge kann aus dem Umriss des Bleches, aus dem sie
ausgestanzt ist, vorspringen oder in eine Öffnung in dem Blech, aus dem sie ausgestanzt
ist, hineinragen und in Längsrichtung eine Verstärkung aufweisen, die an der Stelle
angebracht ist, an der die Kontaktzunge aus dem Blech vorspringt. Wenn das Blech mit
einer isolierenden Schutzschicht überzogen ist, kann die Kontaktzunge ein gezogenes
Loch oder eine geeignete Verformung durch Verstreckung und/oder Kompression
aufweisen, die sich am freien Ende der Kontaktzunge befindet und die eine
ungeschützte, d. h. unbeschichtete elektrische Kontaktfläche darstellt.
Die Verstärkung in Längsrichtung wird durch eine plastische Verformung des Metalls
erzeugt, die die Metallplatte und den "Fuß" bzw. das Anfangsstück der aus besagter
Metallplatte vorspringenden Kontaktzunge betrifft.
Diese Verstärkung hat die Funktion eines oder mehrerer überstehender "Balken", die
der Kontaktzunge, auf der sie sich befinden, Widerstandsfähigkeit und Elastizität
verleihen, und kann, lediglich beispielhaft und nicht ausschließlich, bestehen aus:
- - eine gezogene Verformung in Längsrichtung;
- - einer Längsrippe;
- - einer Wölbung in Längsrichtung;
- - je eine gezogene Verformung in Längs- und Querrichtung, wobei letztere nur die Metallplatte betrifft, aus der die Kontaktzunge ausgestanzt ist.
In einer Ausführungsform ist die ungeschützte elektrische Kontaktfläche ein gezogenes
Loch, durch das die Oberfläche an dem Punkt, an der der mechanische Kontakt
stattfindet, leitend wird. Diese Lösung sieht ein kleines Loch vor, das sich am freien
Ende der Kontaktzunge befindet, in dem dann durch Drücken mit einem Stempel und
einem Gegenstück einer Matrize von geeigneter Form und angemessenem Durchmesser
das Metall im Inneren des gezogenen Lochs gezogen und nach außen geschoben wird,
wodurch sich ein Kegelstumpf bildet, der aus der Kontaktzunge emporragt und an
dessen Spitze sich das durch Kriechdehnung übertragene Metall befindet. Dieses Metall
hat also die isolierende Schutzschicht verloren und ist daher elektrisch leitend.
In einer weiterer Ausführungsform wird am Kontaktpunkt oder in der Kontaktzone
durch Verstreckung und/oder Quetschen des Metalls eine Verformung erwirkt. Diese
Verformung besteht in einem Fall aus einer gezogenen Verformung, bestehend aus
einem oder mehreren kurzen Metallstreifen, die aus der Oberfläche der Kontaktzunge
herausragen und sich durch Verstreckung und Quetschen dehnen, wodurch sich Risse
bilden und sie sich von der Beschichtung lösen. Auf diese Weise erhält man an ihren
Spitzen kleine elektrisch leitende Oberflächen.
In einem anderen Fall ist das Quetschen auf einen Punkt konzentriert, so dass sich ein
Verschleiß der Beschichtung einstellt, gefolgt von einer gezogenen Verformung, die den
Überstand bildet und punktuell die Isolierschicht abspringen lässt, wodurch die
Oberfläche, deren Beschichtung abgesprungen ist, sichtbar wird und hervorsteht.
Die betreffende Erfindung ist besonders vorteilhaft, denn:
- - die Verstärkung in Längsrichtung, die an der Stelle angebracht ist, an der die Kontaktzunge aus dem Blech vorspringt, hat den doppelten Effekt, erstens die Widerstandskraft der Kontaktzunge gegen permanente Verformungen zu erhöhen, die in Folge von Stößen oder zufälligen anomalen Belastungen auftreten könnten, und lässt sie zweitens elastischer auf Druck reagieren. Zur Erreichung einer solchen Elastizität und Widerstandsfähigkeit tragen sowohl das Anfangsstück der Kontaktzunge als auch der Teil des Blechkörpers bei, aus dem sie ausgestanzt ist und der von der plastischen Verformung betroffen ist, durch die die Verstärkung erwirkt wurde;
- - die Verstärkung in Längsrichtung kann leicht hergestellt werden und bringt keine Verformung des Randes der Kontaktzunge mit sich, wenn sie in einem Arbeitsschritt hergestellt wird, der dem des Ausschneidens der Kontaktzunge vorausgeht;
- - die Verstärkung in Längsrichtung kann sich auf eine variierbare Länge der Kontaktzunge und der Metallplatte, aus der diese ausgestanzt ist, erstrecken. Sie kann sowohl durch die Länge der Verformung, durch die sie erwirkt wird, als auch durch das im Querschnitt gesehene Profil der Verformung oder durch ihre Tiefe variiert werden, unabhängig von der Form oder vom Umriss der Kontaktzunge, auf der sie sich teilweise befindet.
Alle diese Faktoren zusammengenommen, also die Länge und die Tiefe der
Verstärkung, ihr Querschnittsprofil und Form und Umriss der Kontaktzunge, erhält man
federnde Zungen von unterschiedlicher Elastizität und Widerstandsfähigkeit.
Im Falle von unbeschichteten Metallplatten bzw. Blechen ist die Kontaktzunge in ihrem
Profil geformt und/oder liegt im Verhältnis zu der Metallplatte, aus der sie ausgestanzt
ist, höher oder tiefer, so dass sie einen hervorstehenden Teil der Metallplatte bildet, der
auf den Kontakt mit einer entsprechenden Kontaktzunge, einem entsprechenden
Kontaktpunkt oder einer entsprechenden Metallplatte ausgerichtet ist.
Im Falle jedoch, dass die Metallplatte, aus der die Kontaktzunge ausgestanzt ist,
beschichtet ist, ist die Kontaktzunge normalerweise gerade oder leicht gebogen und
weist an ihrem freien Ende die Verformung auf, die die ungeschützte Metalloberfläche
freilegt.
Im Falle, dass der elektrische Kontakt der beschichteten Kontaktzunge besonders
aggressiv sein soll, sind die Verformung und die leitende Vorkragung normalerweise
eher vieleckig, z. B. drei- oder viereckig, so dass man herausragende Kontaktecken oder
-keile erhält.
Die Verformungen, aus denen die elektrischen Kontaktpunkte bestehen, sind, wie aus
den nachfolgenden Ausführungen ersichtlich wird, leicht herstellbar, nur begrenzt
hervorstehend und mit der Oberfläche, aus der sie gebildet sind, verbunden, so dass
sowohl ein Verhaken mit anderen Teilen, die über die Kontaktzunge geschoben werden,
als auch Abschürfungen oder Verletzungen beim Benutzer der Kontaktzungen
unwahrscheinlich sind.
Die Erfindung wird in ihrem Aufbau leicht verständlich, wenn man der detaillierten
Beschreibung und den Zeichnungen der beiliegenden Tafeln folgt. In den Zeichnungen
zeigen
Fig. 1 die Draufsicht einer Kontaktzunge des bekannten Typs, die aus dem Rand der
Metallplatte, aus der sie ausgestanzt ist, vorspringt, wobei ein Stück ihrer Länge
gequetscht und dünner gemacht wird, so dass das Metall, und damit die Kontaktzunge,
verfestigt und somit elastisch wird, während ihr Endstück um 90° gebogen wird, um die
unlackierte Schnittkante in Kontaktposition zu bringen;
Fig. 2 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 1, die in ein Fenster
in der Metallplatte, aus der sie ausgestanzt ist, hineinragt;
Fig. 3 eine Draufsicht der ausgeschnittenen Kontaktzunge des bekannten Typs;
Fig. 4 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 3;
Fig. 5 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch Ziehen in Längsrichtung auf einer als
unbeschichtet angenommenen Metallplatte erwirkt wurde;
Fig. 6 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 5 ist, wobei das
heruntergedrückte Endstück, das den hervorstehenden Teil für den elektrischen Kontakt
darstellt, hervorgehoben ist;
Fig. 7 die Draufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch Ziehen in Längs- und Querrichtung auf einer
unbeschichteten Metallplatte erwirkt wurde;
Fig. 8 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 7;
Fig. 9 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Längsrippe mit Rille und Verdickungen auf
einer unbeschichteten Metallplatte erwirkt wurde;
Fig. 10 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 9, wobei die Rille
und eine der beiden Verdickungen hervorgehoben sind;
Fig. 11 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Wölbung in Längsrichtung auf einer
unbeschichteten Metallplatte erwirkt wird;
Fig. 12 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 11;
Fig. 13 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Längsrippe auf einer ein- oder beidseitig
beschichteten Metallplatte erwirkt wurde, wobei die Kontaktpunkte aus einem
gezogenen Loch bestehen;
Fig. 14 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 11;
Fig. 15 und Fig. 16 jeweils die Aufsicht und die Seitenansicht im Querschnitt der
Kontaktzunge aus Fig. 13 und Fig. 14, wobei das gezogene Loch ein vieleckiges Profil
aufweist;
Fig. 17 die Aufsicht der erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Längsrippe auf einer nur auf der Kontaktseite
lackierten Metallplatte erwirkt wird und der elektrische Kontakt durch eine 180°-
Biegung (in U-Form) des Endstücks der Kontaktzunge ermöglicht wird;
Fig. 18 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 17;
Fig. 19 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Längsrippe auf einer ein- oder beidseitig
beschichteten Metallplatte erwirkt wurde, wobei der elektrische Kontakt durch
Verformung-Verstreckung zweier kurzer Streifen ermöglicht wird, die sich auf dem
Endstück der Kontaktzunge befinden und zwei gedehnte und gewalkte Erhebungen
bilden, die an halbe Kegel erinnern;
Fig. 20 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 19 entlang der
Schnittlinie AA;
Fig. 21 die Aufsicht einer erfindungsgemäßen Kontaktzunge, im Falle, dass die
Verstärkung in Längsrichtung durch eine Längsrippe auf einer ein- oder beidseitig
beschichteten Metallplatte erwirkt wurde, wobei der elektrische Kontakt durch eine
sphäroidische Verformung der Metallplatte unter Verstreckung und Kompression
derselben, die einen nicht isolierten, hervorstehenden Punkt schafft, ermöglicht wird;
Fig. 22 die Seitenansicht im Querschnitt der Kontaktzunge aus Fig. 21 und
Fig. 23 verdeutlicht beispielhaft im Querschnitt das Ziehen eines Lochs am Endstück
der Kontaktzunge, wobei der Stempel und die Matrize, mit denen das Ziehen erfolgt,
hervorgehoben sind.
Die Zeichnungen dienen nur dem Zweck, das Verständnis zu erleichtern, ohne eine
Einschränkung der Erfindung darzustellen.
In den Zeichnungen, die den aktuellen Stand der Technik wiedergeben, d. h. Fig. 1, 2,3,
und 4, bezeichnen 1 die Kontaktzunge, 2 die Metallplatte, aus der sie ausgestanzt ist, 3
das Stück der Kontaktzunge, das gequetscht und dünner gemacht wurde und dann durch
Verfestigung des Metalls elastisch geworden ist, und 4 die Spitze, die um 90° dem
Punkt entgegengebogen ist, an dem der elektrische Kontakt stattfinden soll.
In den nachfolgenden Zeichnungen, die die Erfindung darstellen, bezeichnen 1 und 2
generell die Kontaktzunge und die Metallplatte bzw. das Blech, aus der bzw. dem diese
ausgestanzt ist, 7 die gezogene Verstärkung in Längsrichtung, 8 die gezogene
Verformung in Querrichtung, 9 das Loch neben der gezogenen Verformung in
Querrichtung, 10 den durch Herunter- oder Hochdrücken hervorstehenden Teil der
Kontaktzunge 1, im Falle, dass die Metallplatte zumindest auf der Kontaktseite
unbeschichtet ist. 11 bezeichnet die Längsrippe, 12 die Verstärkung in Längsrichtung
durch Wölbung, 14 die gezogene Erhebung, 15 das ungeschützte Metall an ihrer Spitze,
16 den Stempel, durch den letztere geformt werden, 17 die Kontrastmatrize und im
wiedergegebenen Ausführungsbeispiel bezeichnet 18 das Ausgangsloch auf der
Metallplatte 2 oder auf der aus dieser ausgestanzten Kontaktzunge, das dann gezogen
wird. Dieses Ausgangsloch könnte auch fehlen und in diesem Fall wird die Metallplatte
von dem Stempel 16 punktuell eingerissen.
Schließlich bezeichnet 20 die eingeschnittenen, verstreckten und komprimierten
Verformungen, die in Fig. 19 und 20 beispielhaft dargestellt sind, während 21 die
sphäroidische Verformung und 22 die Spitze der genannten Erhebung bezeichnen, die
der Belastung ausgesetzt wurde, die zur Ablösung und Abtragung des isolierenden
Überzugs 25 geführt hat, der in der vergrößerten Ansicht der Metallplatte in Fig. 23
dargestellt ist.
Im Wesentlichen betrifft die Erfindung also eine ausgestanzte, elastische Kontaktzunge
1, die sich allein oder in Kombination mit anderen auf einer Metallplatte oder einem
Blechkörper 2 befindet. Diese Kontaktzunge weist Stellen auf, die den mechanischen
und elektrischen Kontakt mit einer anderen Oberfläche einer anderen oder anderer
Bleche oder Körper herstellen sollen, die im Allgemeinen schachtelartige Gehäuse
bilden. Diese Teile sind, so miteinander kombiniert, elektrisch verbunden und sollen, in
einigen Anwendungen, eine Vielzahl elektrischer Verbindungen herstellen, durch die
sich die mehrteilige Struktur so verhält wie ein Faradayscher Käfig.
Die erfindungsgemäße Kontaktzunge 1 besteht also aus einem Körper, der aus einer
Metallplatte 2 bzw. einem Blech eines Gehäuseteils vorspringt, aus der sie,
normalerweise durch Ausschneiden und plastische Verformung des Metalls, gewonnen
wurde. Die Kontaktzunge kann aus dem Rand der Metallplatte 2 vorspringen oder sich
im Inneren einer aus der Metallplatte 2 ausgeschnittenen Öffnung befinden, in welchem
Fall sie auf drei Seiten von einem freien Raum umgeben ist.
Besagte Kontaktzunge 1 ist durch ein Anfangsstück gekennzeichnet, auf dem sich, als
Brücke über der Stelle, an der die Kontaktzunge aus der Metallplatte 2 vorspringt, eine
Verstärkung befindet, sowie durch ein freistehendes Endstück, an dem sie so geformt
und fassoniert ist, dass sie mechanische und elektrische Kontaktpunkte mit einer
Metallplatte oder einem Metallkörper aufweist, wenn letztere(r) mit dem Blech oder
dem Körper verbunden wird, zu dem die Kontaktzunge gehört.
Die Verstärkung, die sich als Brücke über der Stelle befindet, an der die Kontaktzunge 1
aus der Metallplatte 2 vorspringt, und die der Kontaktzunge 1 auch eine erhöhte
Elastizität verleiht, wird durch eine plastische Verformung des Metalls an der
betreffenden Stelle erwirkt, infolgedessen die besagte Stelle als ein überstehender
Balken wirken kann. Diese Lösung ist besonders vorteilhaft, da sie an der elastischen
Reaktion nicht nur den Körper der Kontaktzunge 1 beteiligt, sondern auch die
Metallplatte 2, die die Stelle umgibt, an der die Kontaktzunge 1 beginnt.
Bei der in Fig. 5 und 6 beispielhaft dargestellten Ausführungsform wird die Verstärkung
durch eine gezogene Verformung in Längsrichtung 7 erwirkt, deren Tiefe, Länge und
Breite je nach gewünschter Steifheit und Elastizität variiert werden kann. Bei der in
Fig. 7 und 8 beispielhaft dargestellten Lösungsvariante wird die Verstärkung wieder durch
eine gezogene Verformung, genauer gesagt, durch eine gezogene Verformung 7 in
Längs- und eine gezogene Verformung 8 in Querrichtung zur Achse der Kontaktzunge 1
erwirkt, wodurch man eine mehrteilige, T-förmige gezogene Verformung erhält. In
dieser Lösungsvariante ist das neben der gezogenen Verformung 8 in Querrichtung auf
der Metallplatte befindliche Loch 9 wiedergegeben, durch das die elastische Reaktion
des Metalls am Anfangsstück der Kontaktzunge 1 und an den beiden
Verbindungsstücken derselben mit der Metallplatte 2 begünstigt wird, wenn erstere
belastet wird, so dass in die elastische Wirkung auch ein weitreichender Teil der
Metallplatte 2 einbezogen wird, aus der die Kontaktzunge 1 ausgeschnitten ist.
Bei den in Fig. 9, 10, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 beispielhaft dargestellten
Lösungsvarianten ist die Verstärkung durch eine Längsrippe 11 erwirkt, deren Länge,
Breite und Tiefe variiert werden können und bei der eine mittlere Rille mit zwei seitlich
angeordneten Verdickungen 26 des Metalls kombiniert ist. Letztere wirken als
Verstärkungsbalken und führen zu einer großen Rückholelastizität, wenn die
Kontaktzunge 1 einer Belastung nachgibt.
Bei der in Fig. 11 und 12 beispielhaft dargestellten Lösungsvariante wird die
Verstärkung dagegen durch eine Wölbung 12 erwirkt, die in Länge, Breite und Tiefe
variierbar ist und auch einen Teil der Kontaktzunge 1 und einen Teil der Metallplatte 2,
aus der die Kontaktzunge hervorgeht, betrifft.
Die Verformungen 7, 11 und 12 sind also gleichwertige Lösungen für die Verstärkung
der Kontaktzunge 1 und eine stärkere Rückholelastizität derselben, wenn sie einer
Belastung nachgibt, und zwar unabhängig davon, ob die Kontaktzunge aus einer
lackierten oder unlackierten Metallplatte 2 gewonnen wurde.
Im Falle, dass die Metallplatte 2 nicht lackiert oder mit irgendeiner isolierenden
Beschichtung 25 versehen ist, wie in den in den Fig. 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12, hat der
Körper der Kontaktzunge 1 nach der Verstärkung in Längsrichtung ein im Verhältnis
zur Metallplatte 2, aus der die Kontaktzunge hervorgeht, anders geformtes Profil und
weist mindestens einen hervorstehenden Teil 10 auf, der auf den Punkt ausgerichtet ist,
an dem der mechanische und elektrische Kontakt mit einer anderen Kontaktzunge oder
Metallplatte stattfinden soll. Dieser hervorstehende Teil kann auch, je nach den
Erfordernissen der einzelnen Anwendung, unterschiedliche Formen annehmen.
Im Falle, dass die Metallplatte, zu der die Kontaktzunge 1 gehört, nur auf einer Seite mit
einer isolierenden Schutzschicht 25 überzogen ist, wird die Kontaktzunge 1, wie in
Fig. 17 und 18 beispielhaft verdeutlicht, an ihrem freien Ende um 180° (U-förmig) gebogen,
so dass ihre beiden außen liegenden Oberflächen leitend sind und so den gewünschten
elektrischen Kontakt ermöglichen. In diesem Fall kann der Körper der Kontaktzunge 1
außerdem fassoniert sein, d. h. erhöht in Relation zu der Metallplatte 2, aus der er
ausgestanzt wurde.
Im Falle, dass beide Seiten der Metallplatte 2 mit einer nicht leitenden Schutzschicht 25
überzogen sind, ermöglichen die bisher beschriebenen Lösungen keinen elektrischen
Kontakt. Zumindest in dieser Situation weist die Kontaktzunge 1 an ihrem freien Ende
also eine Verformung des Metalls auf, durch die die isolierende Schutzschicht 25
entfernt wird und die ungeschützten Kontaktflächen entstehen.
Bei der in Fig. 13, 14, 1 S. 16 und 23 beispielhaft dargestellten Lösung weist die
Kontaktzunge 1 an ihrem freien Ende das gezogene Loch 14 auf, dessen oberer Rand 15
aus völlig unisoliertem Metall besteht. Dieses gezogene Loch kann rund sein oder jede
andere Form haben. Vorzugsweise ist es eher vieleckig, um seine Ecken griffiger zu
gestalten und dadurch einen stärkeren elektrischen Kontakt zu erreichen.
Fig. 23 zeigt, rein beispielhaft und nicht ausschließlich, eine Methode, mit der ein
solches gezogenes Loch hergestellt werden kann. In die Metallplatte 2 oder in die aus
dieser ausgestanzten Kontaktzunge 1 wird das Loch 18 eingebracht, dass durch die von
dem Zapfen 16 ausgehende Belastung und durch das Gegenstück der Matrize 17
"umgestülpt" wird. Der Zapfen 16 ist dicker als der Durchmesser des Lochs 18, so dass
er bei seiner Vorwärtsbewegung eine Extrusion der Metallplatte 2 sowie eine Dehnung
ihres Metalls bewirkt. Dadurch wird das Blech dünner und es wird eine Art Rollen-
Dehnen-Schaben des Metalls um das gezogene Loch bewirkt. So entsteht der
Kegelstumpf 14, der von der Kontaktzunge 1 emporragt, an dessen Spitze 15 das durch
Dehnen aus dem Inneren nach außen transportierte Metall befindet, das ungeschützt und
daher leitend ist.
In der lediglich beispielhaft in Fig. 19 und 20 dargestellten Lösung weist die
Kontaktzunge 1 an ihrem freien Ende zumindest einen gestreckten und komprimierten
Riss 20 auf, an dessen Spitze die Oberfläche elektrisch leitend ist. Bei dieser Lösung
wird in die Kontaktzunge 1 schrittweise mindestens ein Schnitt eingebracht, wonach sie,
auf der Seite des besagten Schnitts, der Kompression ausgesetzt wird. Also wird die
Metallplatte eingeschnitten, verformt, verstreckt und komprimiert, bis man einen
Halbkegel erhält. So bildet die verstreckte Metallplatte zuerst Risse an der Schnittkante
der Beschichtung 25 und dann bewirkt weiteres Verstrecken und Komprimieren eine
Verdünnung und schließlich die Ablösung der Beschichtung 25, wodurch die
herausragendsten Teile der besagten Verformung elektrisch leitend werden. Es kann
einen oder mehrere verstreckte und komprimierte Schnitte geben und diese können jede
beliebige Form haben.
In noch einer weiteren Ausführungsform, die in den Fig. 21 und 22 beispielhaft
dargestellt ist, weist die Kontaktzunge 1 an ihrem freien Ende eine konische oder
sphäroidische Verformung des Blechs auf. Bei diesem Verformungsprozeß wird die
Beschichtung beim Verstecken des Metalls gelockert und bildet Risse, woraufhin sie an
ihrer Spitze gedehnt, verstreckt und/oder komprimiert wird. So wird ein punktuelles
Ablösen der Beschichtung bewirkt, so dass die Oberfläche an besagter hervorstehender
Stelle leitend ist.
Die beschriebenen Beispiele illustrieren einige Methoden, um die erfindungsgemäße
Kontaktzunge 1 an ihrem freien Ende leitend wird und somit in der Lage ist,
elektrischen Kontakt mit anderen Kontaktzungen oder metallischen Oberflächen
herzustellen. In Bezug auf die Elastizität der Kontaktzungen, auf denen sich die
elektrischen Kontakte befinden, weisen die Kontaktzungen gemäß einer der
beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen eine Verformung zur Verstärkung des
Metalls als Brücke über ihrem Anfangsteil sowie einen oder mehrere mechanische und
elektrische Kontaktpunkte an ihrem freien Ende auf, wobei auch diese gemäß jeder
beliebigen beschriebenen Methode ausgeführt sein können, und zwar je nach der
einzelnen Anwendung bzw. den Ansprüchen, die an Teile oder Strukturen von, im
Allgemeinen schachtelförmigen, Metallbehältern von elektronischen Geräten gestellt
werden.
Die Verstärkung in Längsrichtung und die mechanischen und elektrischen
Kontaktpunkte, die nach dem oben beschriebenen Prinzip hergestellt werden, können
also untereinander frei kombiniert werden.
Claims (21)
1. Kontaktzunge (1) zwischen Gehäuseteilen, die einstückig, elastisch mit einem
Gehäuseteil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Verbindungsbereich
der Kontaktzunge (1) mit dem Gehäuseteil eine Verstärkung ausgebildet ist.
2. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus dem
Blech (2) eines Gehäuseteils ausgestanzt ist und dass sich die Verstärkung als
Brücke über der Stelle befindet, an der die Kontaktzunge (1) aus dem Blech (2)
vorspringt.
3. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die
Verstärkung in Längsrichtung der Kontaktzunge (1) erstreckt und sich in einer
derartigen Position befindet, dass sie sowohl bei einem Teil der Kontaktzunge (1)
als auch einem Teil des Blechs (2), aus dem die Kontaktzunge (1) vorspringt,
gebildet ist.
4. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verstärkung eine gezogene Verformung (7) in
Längsrichtung ist.
5. Kontaktzunge (1) gemäß einer der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkung in Längsrichtung eine Längsrippe (11) ist.
6. Kontaktzunge (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verstärkung in Längsrichtung eine Längsrippe (11) ist
und dass diese eine Kombination aus einer Mittelrille und zwei neben der dieser
Rille entlanglaufenden Verdickungen (26) ist.
7. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkung eine Wölbung in Längsrichtung (12) ist.
8. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verstärkung der Kontaktzunge (1) aus einer gezogenen Verformung in
Längsrichtung (7) und einer gezogenen Verformung (8) besteht, die quer zur
Längserstreckung der Kontaktzunge (1) liegt und sich auf dem Blech (2) befindet.
9. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstärkung eine gezogene Verformung (7) in Längsrichtung aufweist
und eine quer dazu sich auf dem Blech (2) befindenden gezogenen Verformung
(8) aufweist und dass neben der sich in Querrichtung erstreckenden gezogenen
Verformung (8) in dem Blech (2) ein Loch (9) ausgebildet ist.
10. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech (2)
und die Kontaktzunge (1) unbeschichtet sind und dass das Profil der
Kontaktzunge (1) nach der Verstärkung in Längsrichtung ein in Relation zur
Ebene des Blechs (2), aus der die Kontaktzunge (1) ausgestanzt ist, eine andere
Form hat, wobei zumindest ein Teil (10) in Richtung auf den Punkt, an dem der
elektrische Kontakt mit einer anderen Kontaktzunge oder Blech herstellbar ist,
hervorsteht.
11. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktzunge (1) und das Blech (2) eine elektrisch isolierende
Beschichtung (25) auf nur einer Seite aufweisen und die Kontaktzunge (1) an
ihrem freien Ende U-förmig um 180° gebogen ist, so dass beide außen liegenden
Oberflächen leitend sind.
12. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass auf die Kontaktzunge (1) und das Blech (2) eine isolierende Beschichtung
(25) aufgebracht ist und dass durch eine Verformung des freien Endes der
Kontaktzunge (1) unbeschichtete elektrische Kontaktpunkte gebildet sind.
13. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontaktzunge (1) an ihrem freien Ende ein gezogenes Loch (14) mit einem oberen
Rand (15) aus Metall aufweist, das frei von jeglicher Isolierschicht (25) ist.
14. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch
(14) und der obere Rand (15) einen vieleckigen Umriss haben.
15. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontaktzunge (1) an ihrem freien Ende einen verstreckten und komprimierten
Riss (20) aufweist, wobei die hervorstehendsten Teile der genannten Verformung
elektrisch leitend sind.
16. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch
(14) und der verstreckte und komprimierte Riss (20) jeden beliebigen Umriss
haben.
17. Kontaktzunge (1) gemäß Anspruch 11 ode 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontaktzunge (1) an ihrem freien Ende eine konische oder sphäroidische
Verformung aufweist, wobei die Spitze gedehnt, verstreckt und/oder komprimiert
ist, so dass die isolierende Beschichtung (25) punktuell abgelöst ist.
18. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verformung des Blechs, die die Verstärkung in Längsrichtung der
Kontaktzunge (1) bildet, und die Verformung, die am freien Ende der
Kontaktzunge (1) elektrische Kontaktpunkte bildet, untereinander frei
kombinierbar sind.
19. Kontaktzunge (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (1) im Verhältnis zu dem Blech (2), aus
dem sie ausgeschnitten ist, heraussteht.
20. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktzunge (1) aus der Kontur des Blechs (2), aus dem sie
ausgeschnitten ist, vorspringt.
21. Kontaktzunge (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktzunge (1) sich im Inneren einer in dem Blech (2) eingebrachten
Öffnung befindet und auf drei Seiten von einem Ausschnitt umgeben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2000AR000011A ITAR20000011A1 (it) | 2000-03-03 | 2000-03-03 | Aletta stampata elastica in lamiera con punti di contatto elettrico. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10109802A1 true DE10109802A1 (de) | 2001-09-06 |
Family
ID=11437530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10109802A Withdrawn DE10109802A1 (de) | 2000-03-03 | 2001-03-01 | Kontaktzunge zwischen Gehäuseteilen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20010019926A1 (de) |
| DE (1) | DE10109802A1 (de) |
| IT (1) | ITAR20000011A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102021200510A1 (de) | 2021-01-21 | 2022-07-21 | BSH Hausgeräte GmbH | Bildschirm-Vorrichtung mit einer Bildschirmfläche |
| AT17631U1 (de) * | 2021-02-04 | 2022-09-15 | Tridonic Gmbh & Co Kg | Betriebsgerät für ein Leuchtmittel |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8224450B2 (en) | 2006-09-18 | 2012-07-17 | Boston Scientific Neuromodulation Corporation | Feed through interconnect assembly for an implantable stimulation system and methods of making and using |
| DE102007003792B4 (de) * | 2007-01-19 | 2011-08-25 | WAGO Verwaltungsgesellschaft mbH, 32423 | Blattfederkontakt für eine elektrische Leiteranschlußklemme |
| US9397409B2 (en) * | 2013-03-14 | 2016-07-19 | Methode Electronics, Inc. | Electrical connector |
-
2000
- 2000-03-03 IT IT2000AR000011A patent/ITAR20000011A1/it unknown
-
2001
- 2001-02-27 US US09/793,511 patent/US20010019926A1/en not_active Abandoned
- 2001-03-01 DE DE10109802A patent/DE10109802A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102021200510A1 (de) | 2021-01-21 | 2022-07-21 | BSH Hausgeräte GmbH | Bildschirm-Vorrichtung mit einer Bildschirmfläche |
| AT17631U1 (de) * | 2021-02-04 | 2022-09-15 | Tridonic Gmbh & Co Kg | Betriebsgerät für ein Leuchtmittel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20010019926A1 (en) | 2001-09-06 |
| ITAR20000011A1 (it) | 2001-09-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3316402B1 (de) | Flachkontaktbuchse | |
| DE60309777T2 (de) | Anschlusskontakt für Leiterplatte | |
| EP0520950A1 (de) | Kontaktorgan und Verfahren zur Herstellung des Kontaktorgans | |
| DE1790342A1 (de) | Federkontaktteil | |
| DE10256675A1 (de) | Erdungsanschluß und Verfahren zum Ausbilden desselben | |
| DE1765266A1 (de) | Ausschalter mit Schnappbefestigung | |
| AT501540A1 (de) | Bauteil zum verbinden von leiterenden | |
| DE1915114B2 (de) | Gabelförmiges elektrisches Kontaktelement | |
| EP0200799A1 (de) | Kastenschloss | |
| EP0536523A2 (de) | Anschlussklemme | |
| DE10109802A1 (de) | Kontaktzunge zwischen Gehäuseteilen | |
| EP2478592B1 (de) | Elektrisches kontaktieren eines elektrischen bauteils | |
| DE2113449C3 (de) | SicherheitsstromanschluB | |
| EP0424806B1 (de) | Anordnung zum Fixieren eines mechanischen und/oder elektrischen Verbindungselementes, insbesondere einer Kontaktfeder | |
| AT501539A1 (de) | Bauteil zum raschen verbinden von enden | |
| DE2448349C2 (de) | Verbinderanordnung mit einem mit einer gedruckten Schaltungsplatte verbundenen Verbinder | |
| DE102012103514B3 (de) | Anschlag für eine Auflage eines Regals | |
| WO2022179897A1 (de) | Elektrische verbindungsvorrichtung | |
| DE3408432A1 (de) | Fuer eine elektrische steckkontaktvorrichtung vorgesehenes kontaktstueck | |
| DE102014220700B4 (de) | Kontaktfeder für ein elektrisches Schaltelement und Kammrelais | |
| DE102008015374A1 (de) | Elektrische Klemme | |
| DE7705459U1 (de) | Schraubenlose Verbindungsklemme zur Stromübertragung von elektrischen Leitern | |
| DE19707745A1 (de) | Kontaktzunge und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE102020108278A1 (de) | Elektrischer Verbinder und Anschlusssteckersystem | |
| DE2256328A1 (de) | Vielfachkontakt-verbindungsstueck |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FAIST SYSTEME GMBH, 86836 UNTERMEITINGEN, DE |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: NATALI, GIANFRANCO, LUGANO, CH |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20131001 |