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Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen Die vorliegende
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 2-Imidazolone der allgemeinen
Formel
in welcher R1 Wasserstoff, einen niederen Alkyl- oder Alkoxyrest, ein Halogen oder
eine Nitrogruppe, R2 einen Phenyl-, niederen Monoalkylphenyl-, niederen Monoalkoxyphenyl-,
Monohalogenphenyl-, Mononitrophenyl-, niederen Alkyl- oder Cycloalkylrest, R3 Wasserstoff,
einen niederen Alkylrest oder einen niederen Alkanoylrest bezeichnen.
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Die neuen 2-Imidazolone sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens
in der 1-Stellung des Imidazolonkernes und in einigen Fällen auch in der 3-Stellung
substituiert sind. Als Beispiele von Substituenten in der 1-Stellung des Imidazolonkernes
seien genannt der Benzhydryl-, a-Äthylbenzyl-, a-(n-Propyl)-benzyl-, p-Methylbenzhydryl-,
p-Methoxybenzhydryl-, p, p'-Dimethoxybenzhydryl-, p-Nitrobenzhydryl- oder der a-Cyclohexylbenzylrest.
Als Beispiele von Substituenten, die in der 3-Stellung vorhanden sein können, seien
Reste, wie der Methyl-, Äthyl-, n-Butyl-, Acetyl- oder der Propionylrest, genannt.
Die 3-Stellung kann jedoch auch insubstituiert sein.
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Eine besonders interessante Gruppe von Verbindungen stellen die 1-Benzhydryl-3-(nied.-alkyl)-2-imidazolone
dar. Die bevorzugte Verbindung dieser Gruppe ist das 1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon.
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Eine weitere interessante Gruppe von Verbindungen stellen die 1-(a-[nied.]-Alkylbenzyl)-3-[nied.]-alkyl-2-imidazolone
dar, von denen das 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon die bevorzugte Verbindung
darstellt.
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Die neuen 2-Imidazolone sind als Therapeutica, insbesondere als Anticonvulsiva,
verwendbar. 1-Benzhydryl-3-methyl 2-imidazolon z. B. zeigt in der pharmakologischen
Untersuchung bei Vergleichsversuchen eine gegenüber bekannten, in der Therapie epileptischer
Erkrankungen gebrauchter Präparate eine deutlich bessere Wirkung.
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Erfindungsgemäß werden die neuen 2-Imidazolone der Formel I in der
Weise hergestellt, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel
in welcher R1 und R2 die obige Bedeutung haben, R4 einen niederen Alkylrest und
R3' Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, in einem sauren Medium erhitzt
wird, worauf die erhaltene Verbindung, falls R3' Wasserstoff bedeutet, mit einem
Säureanhydrid einer niederen Alkancarbonsäure erhitzt werden kann.
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Zu den Ausgangsstoffen der Formel II kann man gemäß dem nachfolgenden
Formelschema
in einfacher Weise dadurch gelangen, daß man einen Ester der Isocyansäure
der Formel III mit einem Aminoacetaldehyd-di-(nied.-alkyl)-ac6tal der Formel IV
umsetzt und so ein 1-(a-substituiertes Benzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-di-(nied.-alkyl)acetal
der Formel II, z. B. durch Erhitzen der vereinigten Reaktionskomponenten erzeugt.
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Ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel II, in welcher
R1 Wasserstoff, R2 den Phenylrest, R3' und R4 einen niederen Alkylrest bezeichnen,
d. h. von Verbindungen der Formel Il a, besteht darin, 4, 4-Diphenyl-2, 5-oxazolidindion
(Formel V) mit einem (nied.) Alkylaminoacetaldehyd-di-(nied.-alkyl)-acetal (Formel
IV a) zur Reaktion zu bringen. Dieses allgemeine Verfahren kann durch das folgende
Formelschema veranschaulicht werden
Für die Herstellung der Ausgangsstoffe des beanspruchten Verfahrens wird im Rahmen
des vorliegenden Patentes kein Schutz begehrt.
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Beispiel 1 1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon Eine Lösung von 195,7g
1-Benzhydryl-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal in 400 cm3 Alkohol
und 227 cm3 1,98 n-Salzsäure wurde während 25 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach
Abkühlung und Zugabe von 200 cm3 Wasser wurde das auskristallisierte Produkt, nämlich
1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon, abfiltriert und mit wäßrigem Alkohol gewaschen.
Das Produkt wies nach Umkristallisation durch Auflösen in absolutem Alkohol und
Zugabe von Petroläther einen Schmelzpunkt von 166° auf. Die Ausbeute betrug 92 °/o.
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Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-Benzhydryl-3 -methyl- 3- (formylmethyl)
-harnstoff-dimethylacetal kann nach folgenden zwei Methoden erhalten werden.
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Methode A. Eine Lösung von 86g Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal
(Kermack und Mitarb., J. Chem. Soc., 121, S. 1884, [1922]) in 500 cm3 Benzol wurde
langsam einer Lösung von 151 g Benzhydrylisocyanat in 500 cm' Benzol zugesetzt.
Die erhaltene Lösung wurde während 15 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Um das Produkt
zum Auskristallisieren zu bringen, wurden 1,51 Petroläther (Siedebereich: 30 bis
60°) zugesetzt. Das Produkt wurde abfiltriert und mit Petroläther gewaschen. Nach
Umkristallisierung aus Toluol und Petroläther wies das Produkt, nämlich 1-Benzhydryl-3
-methyl-3- (formylmethyl) -harnstoff - dimethylacetal, einen Schmp. von 111 bis
111,5° auf. Methode B. Eine Lösung von 11,35 g Methylaminoacetaldehyddimethylacetal
und 24,10 g 4, 4-Diphenyl-2, 5-oxazolidindion (USA.-Patentschrift 2 578 293) in
20 cm3 trockenem Dioxan wurde während 3 Stunden bei Siedetemperatur unter Rückfluß
- erhitzt. Nach Abkühlung setzte die Kristallisation des Produktes ein. Die Kristallisation
wurde durch Zugabe von 70 cm3 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) zu Ende geführt.
Das Produkt, 1-Benzhydryl-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, wurde
abfiltriert und mit Petroläther gewaschen.
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Beispiel 2 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon 15,2 g 1-(a=Äthylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
wurden mit 28 cm3 Äthanol und 70 cm3 1 n-Salzsäure vermischt. Nach Erhitzen unter
Rückfluß während 5 Minuten wurde die Lösung abgekühlt, wodurch das Produkt, 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon,
zum Auskristallisieren gebracht wurde. Das Produkt wurde abfiltriert und mit wäßrigem
Äthanol gewaschen. Schmp. 107°. Die Ausbeute betrug 87 %.
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Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(a-Äthylbenzyl) -3 -methyl-3-
(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalkann wie folgt hergestellt werden.
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Eine Lösung von 49,2 g 2-Phenylbuttersäure in 30 cm3 Thionylchlorid
wurde auf dem Wasserbad während 2 Stunden erhitzt. Das überschüssige Thionylchlorid
wurde durch Destillation entfernt, worauf der Rückstand im Vakuum fraktioniert destilliert
wurde. Das Produkt, 2-Phenylbutyrylchlorid, wies einen Sdp. von 109° bei 13 mm auf.
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Eine Lösung von 49,8 g 2-Phenylbutyrylchlorid in 100 cm3 Benzol wurde
auf einem Dampfbad während 11/z Stunden zusammen mit 21,3 g von nach R. Adams, Organic
Reactions, Bd.3, S.382 (1946), aktiviertem Natriumazid unter Rückfluß erhitzt. Das
Gemisch von Natriumsalzen wurde abfiltriert, worauf das Filtrat im Vakuum fraktioniert
destilliert wurde. Ein Teil der bei 105 bis 106°/17 mm siedenden Fraktion, das a-Äthylbenzyl-isocyanat,
wurde für die folgende Stufe verwendet.
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Eine Lösung von 11,3 g a-Äthylbenzyl-isocyanat vom Sdp. 105 bis 106°/17
mm und 8,33 g Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal in 35 cm3 Benzol wurde während
30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Einengen im Vakuum wurde ein Sirup von
1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal erhalten, der
direkt für die im Beispiel beschriebene Reaktion verwendet wurde.
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Beispiel 3 1-(a-Methylbenzyl)-2-imidazolon 20,2 g 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoffdimethyl-acetal
wurden mit einem Gemisch von 100 cm3 Alkohol und 100 cm3 1 n-Salzsäure während 25
Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 250 cm3 Wasser und Abkühlung kristallisierte
1-(a-Methylbenzyl)-2-imidazolon aus.
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Das Produkt schmolz bei 125 bis 126,5° und nach Umkristallisierung
aus Xylol bei 128 bis 129'. Die Ausbeute betrug 88 %.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden Eine Lösung von 50 g a-Methylbenzylamin in 500
cm3 Toluol wurde mit Chlorwasserstoff gesättigt. Nach Zugabe von 250 cm3 Toluol
wurde Phosgen durch die Suspension des Chlorhydrates geleitet, während gleichzeitig
während 4 Stunden unter Rückfluß erhitzt wurde.
Die entstandene
klare Lösung wurde im Vakuum destilliert. Es wurde eine hauptsächlich a-Methylbenzylisocyanat
enthaltende, bei 92 bis 95°/17 mm siedende Fraktion erhalten.
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Ein Gemisch von 14,7 g a-Methylbenzyl-isocyanat und 10,5 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal
in 200 cm3Benzol wurde während 20 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Entfernung
des Lösungsmittels im Vakuum wurde 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
in Form eines Öles erhalten.
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Beispiel 4 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon 13,7g 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-3-(formyhmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
wurden mit 60 cm3 Alkohol und 59 cm3 1 n-Salzsäure versetzt. Das Gemisch wurde während
40 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Die erhaltene Lösung wurde im Vakuum destilliert
und lieferte eine kristallisierende Fraktion mit einem Siedebereich von 148 bis
152° bei 0,6 mm. Nach dem Abpressen auf einem porösen Teller wurde das Produkt aus
130 cm3 Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) umkristallisiert. Das so erhaltene
1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon wies einen Schmp. von 63 bis 65° auf. Die
Ausbeute betrug 9111/0.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Äthylbenzyl) -3-äthyl-3 -
(formylmethyl) - harnstoff- dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein
Gemisch von 350 g Äthylamin, 600 cm3 Methanol und 112 g Chloracetaldehyd-dimethylacetal
wurde während 24 Stunden bei 140 bis 146° im Autoklav erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde auf dem Dampfbad bei atmosphärischem Druck entfernt, worauf der ölige Rückstand
mit der vierfachen Menge seines Volumens an Äther, 200 cm3 Wasser behandelt und
mit wasserfreiem Kaliumcarbonat gesättigt wurde. Die ätherische Schicht wurde abgetrennt,
worauf die wäßrige Schicht viermal mit 200 cm3 Äther extrahiert wurde. Die vereinigten
Ätherextrakte wurden über Kaliumcarbonat getrocknet und dann destilliert. Die bei
153 bis 156° siedende Fraktion mit einem Brechungsindex yaö = 1,4120 war N-Äthylamino-acetaldehyd-dimethylacetal.
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Ein Gemisch von 9,45 g a-Äthylbenzyl-isocyanat, 7,85 g N-Äthylamino-acetaldehyd-dimethylacetal
und 30 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Das sirupöse Produkt, 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
wurde direkt für die beschriebene Reaktion verwendet.
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Beispiel 5 1-Benzhydryl-2-imidazolon 63,3 g 1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
wurden mit 5S0 cm3 Äthanol und 232 cm3 1 n-Salzsäure am Rückfluß erhitzt. Das erhaltene
1-Benzhydryl-2-imidazolon wurde aus 11 50°/oigem wäßrigem Äthanol umkristallisiert.
Schmp. 214 bis 215°. Die Ausbeute betrug 90 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden 53,3 g Benzhydryl-isocyanat und 26,3 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal
werden in Benzol unter Rückfluß erhitzt. Man erhält bei 140 bis 141' schmelzendes
1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal. Beispiel 6 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-2-imidazolon
Eine Lösung von 2,21 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
in 15 cm3 Alkohol, 7 cm3 Wasser und 6,9 cm3 1 n-Salzsäure wurde auf dem Dampfbad
während 25 Minuten erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte das Produkt aus. Es wurde
mit wäßrigem Alkohol gewaschen. Nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol
und Wasser wies das Produkt einen Schmp. von 206 bis 208° auf. Die Ausbeute betrug
86 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3 - (formylmethyl)
-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 1,08
g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat, 0,525 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 5 cm3
Benzol wurde während 10 Minuten auf dem Dampfbad erhitzt. Das Produkt wurde durch
Abkühlen und Zugabe von 15 cm3 Petroläther auskristallisiert und dann abfiltriert.
Durch Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther wurde das 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
vom Schmp. 136 bis 137° erhalten.
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Beispiel 7 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 2,35 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalmit
14cm3 0,5 n-Salzsäure und 14 cm3 Äthanol wurde während 15 Minuten unter Rückfluß
erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon
aus, das einen Schmp, von 198 bis 199° aufwies. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3-methyl-3-
(formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden 2,54
g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat und 1,41 g N-Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal
in 10 cm3 Benzol werden in der im Beispiel 6 beschriebenen Weise miteinander zur
Reaktion gebracht. Man erhält 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther bei 98 bis
99° schmilzt.
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Beispiel 8 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon Durch Hydrolysieren
von 2,31 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
mit 6,65 cm31 n-Salzsäure und 8 cm3 Alkohol während 35 Minuten wurde 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon
erhalten, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther
bei 146 bis 147° schmolz. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
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Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3-äthyl-3-
(formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Durch
Umsetzung von 2,15 g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat mit 1,33 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal
in der im Beispiel 6 beschriebenen Weise wurde das bei 75° schmelzende 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
erhalten.
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Beispiel 9 1-(p-Chlorbenzhydryl)-2-imidazolon Ein Gemisch von 7,53g
1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal, 20 cm' 1 n-Salzsäure
und 20 cm3 Äthanol wurde während 25 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen
kristallisierte 1-(p-Chlorbenzhydryl)-2-imidazolon aus, das bei 222 bis 224° schmolz
und nach Umkristallisation aus Äthanol einen Schmp. von 226 bis 227° aufwies. Die
Ausbeute betrug 83 %.
Das als Ausgangsverbindung verwendete
1-(p-Chlorbenzhydryl) = 3 - (formylmethyl) - harnstoff - diäthylacetal kann wie
folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 9,74 g p-Cblorbenzhydryl-isocyanat, 5,32
g Amino-acetaldehyd-diäthylacetal und 400 cm3 Benzol wurde während 40 Minuten unter
Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 150 cm3 Petroläther kristallisierte das bei 128
bis 129° schmelzende 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhnethyl)-harnstoff-diäthylacetal
aus.
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Beispiel 10 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon 14,3 g 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhmethyl)-3-methylharnstoff-dimethylacetal
wurden in 50 cm3 Äthanol und 50 cm3 1 n-Salzsäure gelöst, worauf die Lösung während
30 Minuten unter Rückfluß erhitzt wurde. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon
aus, das nach Umkristallisierung aus Essigsäureäthylester und Petroläther (Siedebereich:
70 bis 90°) bei 116,5 bis 117,5° schmolz. Die Ausbeute betrug 89 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Chlorbenzhydryl) - 3 - (formylmethyl)
- 3 - methyl - harnstoff - dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein
Gemisch von 12,2 g p-Chlorbenzhydryl-isocyanat, 5,95 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal
und 50 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Abdampfen
des Benzols im Vakuum wurde 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhnethyl)-3-methylharnstoff-dimethylacetal
in Form eines Sirups erhalten. Das aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther
auskristallisierte Produkt wies einen Schmp. von 97 bis 98° auf.
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Beispiel 11 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 1,13 g des gemäß Absatz 2 in diesem Beispiel erhaltenen 1- (p-Chlorbenzhydryl)
- 3 - äthyl-3-(formyhnethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 4 cm3 Äthanol und 3 cm3 1
n-Salzsäure wurde während einer halben Stunde unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Chlorbenzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon
kristallisierte bei Zugabe von Wasser aus und schmolz bei 94 bis 95°. Die Ausbeute
betrug 87 %.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Chlorbenzhydryl) - 3 - äthyl-
3 - (formylmethyl) -hamstoff - dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden
Ein Gemisch von 2,44 g p-Chlorbenzhydryl-isocyänat, 1,33 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal
und 10 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das Produkt,
1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,wurde durch
Zugabe von Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) zum Kristallisieren gebracht und
aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther umkristallisiert. Schmp. 84 bis 85°.
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Beispiel 12 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 4,07g 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
25 cm3 Äthanol und 10 cm3 1 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß
erhitzt. Bei Zugabe von 25 cm3 Wasser und Abkühlen kristallisierte das 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon
aus. Das Produkt wurde abfiltriert und mit 50°/olgem wäßrigem Äthanol gewaschen.
Es wurde aus einem Gemisch von Äthanol und Wasser umkristallisiert und wies dann
einen Schmp. von 135,5 bis 136,5° auf. Die Ausbeute betrug 82 °/a. Das als Ausgangsmaterial
verwendete 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(forrnylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 11,5 g p-Brombenzhydryl-isocyanat,
, 4,76 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 20 cm3 Benzol wurde während
30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
aus, das mit Petroläther gewaschen wurde. Das Produkt wurde aus Benzol und Petroläther
umkristallisiert. Es wies dann einen Schmp. von 122 bis 123° auf. Beispiel 13 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon
Ein Gemisch von 4,21 g 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
25 cm3 Äthanol und 10 cm31 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt.
Bei Zugabe von 10 cm3 Wasser und Abkühlung kristallisierte das 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon
aus. Nach Umkristallisierung aus 50°/oigem wäßrigem Methanol wies das Produkt einen
Schmp. von 118,5 bis 119,5° auf. Die Ausbeute betrug 840/,.
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Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 11,5 g p-Brombenzhydryl-isocyanat,
5,32 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 20 cm3 Benzol wurde während 30
Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 100 cm3 Petroläther
(Siedebereich: 30 bis 60°) kirstallisierte 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formyhnethyl)-harnstoff-dimethylacetal
aus, dessen Schmp. bei 86 bis 87,5° lag.
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Beispiel 14 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 1,03 g 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
4 cm3 Äthanol und 3 cm31 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt.
Durch Einengen der Lösung im Vakuum wurde das 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon
in Form einer glasigen Masse erhalten. Die Ausbeute betrug 87 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalkann
wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 7,31 g p-Methylbenzhydryl-isocyanat,
3,9 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 30 em3 Benzol wurde während 45
Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 60 cm3 Petroläther
(Siedebereich: 30 bis 60°) kristallisierte das Produkt, 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
aus. Die abfiltrierten Kristalle schmolzen bei 78 bis 79°.
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Beispiel 15 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon 2,15g 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-hamstoff-dimethylacetal
wurden in 8 cm3 Äthanol und 5,75 cm3 1 n-Salzsäure gelöst. Die Lösung wurde während
45 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon
wurde durch Abdampfen der Lösungsmittel erhalten. Die Ausbeute betrug 840/,.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 2,43 g p-Nitrobenzhydryl-isocyanat,
1,14 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und
10 cm3 Benzol
wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach Abdampfen des Lösungsmittels
wurde das Produkt aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther kristallisiert und
umkristallisiert. Das erhaltene Produkt wies einen Schmp. von 60 bis 62° auf.
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Beispiel 16 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 9;12g 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3 - methyl - 3 - (formylmethyl ).- harnstoff -
dimethylacetal, 25 cm3 Äthanol und 25,5 cm3 1 n-Salzsäure wurde während 35 Minuten
unter Rückfluß erhitzt. Beim Eindampfen der Lösung wurde das Imidazolon in Form
einer firnisartigen Masse erhalten. Die Ausbeute betrug 89 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methoxybenzhydryl) -3 -methyl-3-
(formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch
von 11,1 g p-Methoxybenzhydryl-isocyanat, 5,35 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal
und 50 cm3 Benzol wurde während 35 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von
200 cm' Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) kristallisiertedasl-(p-Methoxyben7,hydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
aus. Schmp. 76 bis 77°.
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Beispiel 17 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon Ein Gemisch
von 14,88g 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,
28cm3 Äthanol und 40 cm31 n-Salzsäure wurde während 1 Stunde unter Rückfluß erhitzt.
Beim Abkühlen kristallisierte das 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon aus.
Es wurde abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Nach Umkristallisation aus einem
Gemisch von Benzol und Petroläther schmolz das Produkt bei 117 bis 118°. Die Ausbeute
betrug 89 %.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 15 g p-Methoxybenzhydryl-isocyanat,
8,35 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 50 cm3 Benzol wurde während 35
Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthvl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
kristallisierte bei Zugabe von Petroläther aus. Nach Umkiistallisierung aus einem
Gemisch von Benzol und Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) wies das Produkt einen
Schmp. von 74 bis 75° auf.
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Beispiel 18 1-Benzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon 12,5g 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
wurden mit 50 cm3 Alkohol und 50 cm31 n-Salzsäure versetzt. Das Gemisch wurde während
einer halben Stunde auf dem Dampfbad erhitzt. Nach Entfernung der Lösungsmittel
im Vakuum wurde der ölige Rückstand in einem Soxhletapparat mit Petroläther (Siedebereich:
30 bis 60°) extrahiert. Beim Abdampfen des Petroläthers blieb ein halbkristalliner
Rückstand von 1-Benzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon zurück, der aus Petroläther (Siedebereich:
70 bis 90°) umkristallisiert wurde. Nach einer zweiten Umkristallisation aus Petroläther
mit einem Siedebereich von 70 bis 90° lag der Schmelzpunkt des Produktes bei 84
bis 85°. Die Ausbeute betrug 90 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal
wurde wie folgt hergestellt Ein Gemisch von 10,81 g Benzhydryl-isocyanat, 6,9 g
N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 30 cm3 Benzol wurde während 15 Minuten
unter Rückfluß erhitzt. Das erhaltene Produkt war 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal.
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Beispiel 19 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-2-inidazolon Ein Gemisch
von 2,81 g 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl) - 3 - (formylmethyl) - harnstoff - diäthylacetal
mit 10: cm3 Äthanol und 7 cm-' 1 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß
erhitzt. Bei Zugabe von 25 cm3 Wasser fiel das 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-2-imidazolon
aus. Nach Umkristallisierung aus Essigsäureäthylester wies das Produkt einen Schmp.
von 199° auf. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
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Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal
kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 2,69 g p, p'-Dimethoxybenzhydrylisocyanat,
1,33 g Aminoacetaldehyd-diäthylacetal und 15 cm3 Benzol wurde während 20 Minuten
unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 15 cm3 Petroläther (Siedebereich:
30 bis 60°) kristallisierte das 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal
aus. Schmp. 138 bis 139°.
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Beispiel 20 1-Benzhydryl-3-acetyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 12,7g
1-Benzhydryl-2-imidazolon und 180 cm3 Essigsäureanhydrid wurde während 30 Minuten
unter Rückfluß erhitzt. Nach Abdampfen des überschüssigen Essigsäureanhydrids wurde
das Reaktionsprodukt in 75 cm3 Äthanol gelöst. Das 1-Benzhydryl-3-acetyl-2-imidazolon
kristallisierte beim Kühlen der Lösung in einem Bad aus Trockeneis und Aceton aus.
Das Produkt wurde mit kaltem Äthanol und Petroläther gewaschen. Nach Umkristallisierung
aus 70 cm3 Äthanol wies das Produkt einen Schmp. von 130 bis 131' auf. Die
Ausbeute betrug 86 "/o.
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Beispiel 21 1-Benzhydryl-3-propionyl-2-imidazolon Die Propionylverbindung
wurde analog der Acetylverbindung gemäß Beispiel 20 aus 10g 1-Benzhydryl-2-imidazolon
und 100 cm3 Propionsäureanhydrid hergestellt. Das 1-Benzhydryl-3-propionyl-2-imidazolon
wurde aus Äthanol zum Kristallisieren gebracht. Das Produkt wies einen Schmp. von
98 bis 99° auf und fiel in einer Ausbeute von 840/" an.