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DE1010969B - Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen

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Publication number
DE1010969B
DE1010969B DEH20697A DEH0020697A DE1010969B DE 1010969 B DE1010969 B DE 1010969B DE H20697 A DEH20697 A DE H20697A DE H0020697 A DEH0020697 A DE H0020697A DE 1010969 B DE1010969 B DE 1010969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimethylacetal
urea
formylmethyl
imidazolone
methyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH20697A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Robert Duschinsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Hoffmann La Roche AG filed Critical F Hoffmann La Roche AG
Publication of DE1010969B publication Critical patent/DE1010969B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/64Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms, e.g. histidine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 2-Imidazolone der allgemeinen Formel in welcher R1 Wasserstoff, einen niederen Alkyl- oder Alkoxyrest, ein Halogen oder eine Nitrogruppe, R2 einen Phenyl-, niederen Monoalkylphenyl-, niederen Monoalkoxyphenyl-, Monohalogenphenyl-, Mononitrophenyl-, niederen Alkyl- oder Cycloalkylrest, R3 Wasserstoff, einen niederen Alkylrest oder einen niederen Alkanoylrest bezeichnen.
  • Die neuen 2-Imidazolone sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens in der 1-Stellung des Imidazolonkernes und in einigen Fällen auch in der 3-Stellung substituiert sind. Als Beispiele von Substituenten in der 1-Stellung des Imidazolonkernes seien genannt der Benzhydryl-, a-Äthylbenzyl-, a-(n-Propyl)-benzyl-, p-Methylbenzhydryl-, p-Methoxybenzhydryl-, p, p'-Dimethoxybenzhydryl-, p-Nitrobenzhydryl- oder der a-Cyclohexylbenzylrest. Als Beispiele von Substituenten, die in der 3-Stellung vorhanden sein können, seien Reste, wie der Methyl-, Äthyl-, n-Butyl-, Acetyl- oder der Propionylrest, genannt. Die 3-Stellung kann jedoch auch insubstituiert sein.
  • Eine besonders interessante Gruppe von Verbindungen stellen die 1-Benzhydryl-3-(nied.-alkyl)-2-imidazolone dar. Die bevorzugte Verbindung dieser Gruppe ist das 1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon.
  • Eine weitere interessante Gruppe von Verbindungen stellen die 1-(a-[nied.]-Alkylbenzyl)-3-[nied.]-alkyl-2-imidazolone dar, von denen das 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon die bevorzugte Verbindung darstellt.
  • Die neuen 2-Imidazolone sind als Therapeutica, insbesondere als Anticonvulsiva, verwendbar. 1-Benzhydryl-3-methyl 2-imidazolon z. B. zeigt in der pharmakologischen Untersuchung bei Vergleichsversuchen eine gegenüber bekannten, in der Therapie epileptischer Erkrankungen gebrauchter Präparate eine deutlich bessere Wirkung.
  • Erfindungsgemäß werden die neuen 2-Imidazolone der Formel I in der Weise hergestellt, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel in welcher R1 und R2 die obige Bedeutung haben, R4 einen niederen Alkylrest und R3' Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, in einem sauren Medium erhitzt wird, worauf die erhaltene Verbindung, falls R3' Wasserstoff bedeutet, mit einem Säureanhydrid einer niederen Alkancarbonsäure erhitzt werden kann.
  • Zu den Ausgangsstoffen der Formel II kann man gemäß dem nachfolgenden Formelschema in einfacher Weise dadurch gelangen, daß man einen Ester der Isocyansäure der Formel III mit einem Aminoacetaldehyd-di-(nied.-alkyl)-ac6tal der Formel IV umsetzt und so ein 1-(a-substituiertes Benzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-di-(nied.-alkyl)acetal der Formel II, z. B. durch Erhitzen der vereinigten Reaktionskomponenten erzeugt.
  • Ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel II, in welcher R1 Wasserstoff, R2 den Phenylrest, R3' und R4 einen niederen Alkylrest bezeichnen, d. h. von Verbindungen der Formel Il a, besteht darin, 4, 4-Diphenyl-2, 5-oxazolidindion (Formel V) mit einem (nied.) Alkylaminoacetaldehyd-di-(nied.-alkyl)-acetal (Formel IV a) zur Reaktion zu bringen. Dieses allgemeine Verfahren kann durch das folgende Formelschema veranschaulicht werden Für die Herstellung der Ausgangsstoffe des beanspruchten Verfahrens wird im Rahmen des vorliegenden Patentes kein Schutz begehrt.
  • Beispiel 1 1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon Eine Lösung von 195,7g 1-Benzhydryl-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal in 400 cm3 Alkohol und 227 cm3 1,98 n-Salzsäure wurde während 25 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlung und Zugabe von 200 cm3 Wasser wurde das auskristallisierte Produkt, nämlich 1-Benzhydryl-3-methyl-2-imidazolon, abfiltriert und mit wäßrigem Alkohol gewaschen. Das Produkt wies nach Umkristallisation durch Auflösen in absolutem Alkohol und Zugabe von Petroläther einen Schmelzpunkt von 166° auf. Die Ausbeute betrug 92 °/o.
  • Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-Benzhydryl-3 -methyl- 3- (formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann nach folgenden zwei Methoden erhalten werden.
  • Methode A. Eine Lösung von 86g Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal (Kermack und Mitarb., J. Chem. Soc., 121, S. 1884, [1922]) in 500 cm3 Benzol wurde langsam einer Lösung von 151 g Benzhydrylisocyanat in 500 cm' Benzol zugesetzt. Die erhaltene Lösung wurde während 15 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Um das Produkt zum Auskristallisieren zu bringen, wurden 1,51 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) zugesetzt. Das Produkt wurde abfiltriert und mit Petroläther gewaschen. Nach Umkristallisierung aus Toluol und Petroläther wies das Produkt, nämlich 1-Benzhydryl-3 -methyl-3- (formylmethyl) -harnstoff - dimethylacetal, einen Schmp. von 111 bis 111,5° auf. Methode B. Eine Lösung von 11,35 g Methylaminoacetaldehyddimethylacetal und 24,10 g 4, 4-Diphenyl-2, 5-oxazolidindion (USA.-Patentschrift 2 578 293) in 20 cm3 trockenem Dioxan wurde während 3 Stunden bei Siedetemperatur unter Rückfluß - erhitzt. Nach Abkühlung setzte die Kristallisation des Produktes ein. Die Kristallisation wurde durch Zugabe von 70 cm3 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) zu Ende geführt. Das Produkt, 1-Benzhydryl-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, wurde abfiltriert und mit Petroläther gewaschen.
  • Beispiel 2 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon 15,2 g 1-(a=Äthylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal wurden mit 28 cm3 Äthanol und 70 cm3 1 n-Salzsäure vermischt. Nach Erhitzen unter Rückfluß während 5 Minuten wurde die Lösung abgekühlt, wodurch das Produkt, 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon, zum Auskristallisieren gebracht wurde. Das Produkt wurde abfiltriert und mit wäßrigem Äthanol gewaschen. Schmp. 107°. Die Ausbeute betrug 87 %.
  • Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(a-Äthylbenzyl) -3 -methyl-3- (formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalkann wie folgt hergestellt werden.
  • Eine Lösung von 49,2 g 2-Phenylbuttersäure in 30 cm3 Thionylchlorid wurde auf dem Wasserbad während 2 Stunden erhitzt. Das überschüssige Thionylchlorid wurde durch Destillation entfernt, worauf der Rückstand im Vakuum fraktioniert destilliert wurde. Das Produkt, 2-Phenylbutyrylchlorid, wies einen Sdp. von 109° bei 13 mm auf.
  • Eine Lösung von 49,8 g 2-Phenylbutyrylchlorid in 100 cm3 Benzol wurde auf einem Dampfbad während 11/z Stunden zusammen mit 21,3 g von nach R. Adams, Organic Reactions, Bd.3, S.382 (1946), aktiviertem Natriumazid unter Rückfluß erhitzt. Das Gemisch von Natriumsalzen wurde abfiltriert, worauf das Filtrat im Vakuum fraktioniert destilliert wurde. Ein Teil der bei 105 bis 106°/17 mm siedenden Fraktion, das a-Äthylbenzyl-isocyanat, wurde für die folgende Stufe verwendet.
  • Eine Lösung von 11,3 g a-Äthylbenzyl-isocyanat vom Sdp. 105 bis 106°/17 mm und 8,33 g Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal in 35 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Einengen im Vakuum wurde ein Sirup von 1-(a-Äthylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal erhalten, der direkt für die im Beispiel beschriebene Reaktion verwendet wurde.
  • Beispiel 3 1-(a-Methylbenzyl)-2-imidazolon 20,2 g 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoffdimethyl-acetal wurden mit einem Gemisch von 100 cm3 Alkohol und 100 cm3 1 n-Salzsäure während 25 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 250 cm3 Wasser und Abkühlung kristallisierte 1-(a-Methylbenzyl)-2-imidazolon aus.
  • Das Produkt schmolz bei 125 bis 126,5° und nach Umkristallisierung aus Xylol bei 128 bis 129'. Die Ausbeute betrug 88 %.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Eine Lösung von 50 g a-Methylbenzylamin in 500 cm3 Toluol wurde mit Chlorwasserstoff gesättigt. Nach Zugabe von 250 cm3 Toluol wurde Phosgen durch die Suspension des Chlorhydrates geleitet, während gleichzeitig während 4 Stunden unter Rückfluß erhitzt wurde. Die entstandene klare Lösung wurde im Vakuum destilliert. Es wurde eine hauptsächlich a-Methylbenzylisocyanat enthaltende, bei 92 bis 95°/17 mm siedende Fraktion erhalten.
  • Ein Gemisch von 14,7 g a-Methylbenzyl-isocyanat und 10,5 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal in 200 cm3Benzol wurde während 20 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Entfernung des Lösungsmittels im Vakuum wurde 1-(a-Methylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal in Form eines Öles erhalten.
  • Beispiel 4 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon 13,7g 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-3-(formyhmethyl)-harnstoff-dimethylacetal wurden mit 60 cm3 Alkohol und 59 cm3 1 n-Salzsäure versetzt. Das Gemisch wurde während 40 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Die erhaltene Lösung wurde im Vakuum destilliert und lieferte eine kristallisierende Fraktion mit einem Siedebereich von 148 bis 152° bei 0,6 mm. Nach dem Abpressen auf einem porösen Teller wurde das Produkt aus 130 cm3 Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) umkristallisiert. Das so erhaltene 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon wies einen Schmp. von 63 bis 65° auf. Die Ausbeute betrug 9111/0.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Äthylbenzyl) -3-äthyl-3 - (formylmethyl) - harnstoff- dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 350 g Äthylamin, 600 cm3 Methanol und 112 g Chloracetaldehyd-dimethylacetal wurde während 24 Stunden bei 140 bis 146° im Autoklav erhitzt. Das Lösungsmittel wurde auf dem Dampfbad bei atmosphärischem Druck entfernt, worauf der ölige Rückstand mit der vierfachen Menge seines Volumens an Äther, 200 cm3 Wasser behandelt und mit wasserfreiem Kaliumcarbonat gesättigt wurde. Die ätherische Schicht wurde abgetrennt, worauf die wäßrige Schicht viermal mit 200 cm3 Äther extrahiert wurde. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über Kaliumcarbonat getrocknet und dann destilliert. Die bei 153 bis 156° siedende Fraktion mit einem Brechungsindex yaö = 1,4120 war N-Äthylamino-acetaldehyd-dimethylacetal.
  • Ein Gemisch von 9,45 g a-Äthylbenzyl-isocyanat, 7,85 g N-Äthylamino-acetaldehyd-dimethylacetal und 30 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt. Das sirupöse Produkt, 1-(a-Äthylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, wurde direkt für die beschriebene Reaktion verwendet.
  • Beispiel 5 1-Benzhydryl-2-imidazolon 63,3 g 1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal wurden mit 5S0 cm3 Äthanol und 232 cm3 1 n-Salzsäure am Rückfluß erhitzt. Das erhaltene 1-Benzhydryl-2-imidazolon wurde aus 11 50°/oigem wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Schmp. 214 bis 215°. Die Ausbeute betrug 90 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden 53,3 g Benzhydryl-isocyanat und 26,3 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal werden in Benzol unter Rückfluß erhitzt. Man erhält bei 140 bis 141' schmelzendes 1-Benzhydryl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal. Beispiel 6 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-2-imidazolon Eine Lösung von 2,21 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal in 15 cm3 Alkohol, 7 cm3 Wasser und 6,9 cm3 1 n-Salzsäure wurde auf dem Dampfbad während 25 Minuten erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte das Produkt aus. Es wurde mit wäßrigem Alkohol gewaschen. Nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Äthanol und Wasser wies das Produkt einen Schmp. von 206 bis 208° auf. Die Ausbeute betrug 86 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3 - (formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 1,08 g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat, 0,525 g Aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 5 cm3 Benzol wurde während 10 Minuten auf dem Dampfbad erhitzt. Das Produkt wurde durch Abkühlen und Zugabe von 15 cm3 Petroläther auskristallisiert und dann abfiltriert. Durch Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther wurde das 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal vom Schmp. 136 bis 137° erhalten.
  • Beispiel 7 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 2,35 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalmit 14cm3 0,5 n-Salzsäure und 14 cm3 Äthanol wurde während 15 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-2-imidazolon aus, das einen Schmp, von 198 bis 199° aufwies. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3-methyl-3- (formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden 2,54 g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat und 1,41 g N-Methylaminoacetaldehyd-dimethylacetal in 10 cm3 Benzol werden in der im Beispiel 6 beschriebenen Weise miteinander zur Reaktion gebracht. Man erhält 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther bei 98 bis 99° schmilzt.
  • Beispiel 8 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon Durch Hydrolysieren von 2,31 g 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal mit 6,65 cm31 n-Salzsäure und 8 cm3 Alkohol während 35 Minuten wurde 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-2-imidazolon erhalten, das nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther bei 146 bis 147° schmolz. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
  • Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(a-Cyclohexylbenzyl) -3-äthyl-3- (formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Durch Umsetzung von 2,15 g a-Cyclohexylbenzyl-isocyanat mit 1,33 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal in der im Beispiel 6 beschriebenen Weise wurde das bei 75° schmelzende 1-(a-Cyclohexylbenzyl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal erhalten.
  • Beispiel 9 1-(p-Chlorbenzhydryl)-2-imidazolon Ein Gemisch von 7,53g 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal, 20 cm' 1 n-Salzsäure und 20 cm3 Äthanol wurde während 25 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(p-Chlorbenzhydryl)-2-imidazolon aus, das bei 222 bis 224° schmolz und nach Umkristallisation aus Äthanol einen Schmp. von 226 bis 227° aufwies. Die Ausbeute betrug 83 %. Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(p-Chlorbenzhydryl) = 3 - (formylmethyl) - harnstoff - diäthylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 9,74 g p-Cblorbenzhydryl-isocyanat, 5,32 g Amino-acetaldehyd-diäthylacetal und 400 cm3 Benzol wurde während 40 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 150 cm3 Petroläther kristallisierte das bei 128 bis 129° schmelzende 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhnethyl)-harnstoff-diäthylacetal aus.
  • Beispiel 10 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon 14,3 g 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhmethyl)-3-methylharnstoff-dimethylacetal wurden in 50 cm3 Äthanol und 50 cm3 1 n-Salzsäure gelöst, worauf die Lösung während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt wurde. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon aus, das nach Umkristallisierung aus Essigsäureäthylester und Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) bei 116,5 bis 117,5° schmolz. Die Ausbeute betrug 89 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Chlorbenzhydryl) - 3 - (formylmethyl) - 3 - methyl - harnstoff - dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 12,2 g p-Chlorbenzhydryl-isocyanat, 5,95 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 50 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Abdampfen des Benzols im Vakuum wurde 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-(formyhnethyl)-3-methylharnstoff-dimethylacetal in Form eines Sirups erhalten. Das aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther auskristallisierte Produkt wies einen Schmp. von 97 bis 98° auf.
  • Beispiel 11 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 1,13 g des gemäß Absatz 2 in diesem Beispiel erhaltenen 1- (p-Chlorbenzhydryl) - 3 - äthyl-3-(formyhnethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 4 cm3 Äthanol und 3 cm3 1 n-Salzsäure wurde während einer halben Stunde unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Chlorbenzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon kristallisierte bei Zugabe von Wasser aus und schmolz bei 94 bis 95°. Die Ausbeute betrug 87 %.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Chlorbenzhydryl) - 3 - äthyl- 3 - (formylmethyl) -hamstoff - dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 2,44 g p-Chlorbenzhydryl-isocyänat, 1,33 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 10 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das Produkt, 1-(p-Chlorbenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal,wurde durch Zugabe von Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) zum Kristallisieren gebracht und aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther umkristallisiert. Schmp. 84 bis 85°.
  • Beispiel 12 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 4,07g 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 25 cm3 Äthanol und 10 cm3 1 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 25 cm3 Wasser und Abkühlen kristallisierte das 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon aus. Das Produkt wurde abfiltriert und mit 50°/olgem wäßrigem Äthanol gewaschen. Es wurde aus einem Gemisch von Äthanol und Wasser umkristallisiert und wies dann einen Schmp. von 135,5 bis 136,5° auf. Die Ausbeute betrug 82 °/a. Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(forrnylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 11,5 g p-Brombenzhydryl-isocyanat, , 4,76 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 20 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte 1-(p-Brombenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal aus, das mit Petroläther gewaschen wurde. Das Produkt wurde aus Benzol und Petroläther umkristallisiert. Es wies dann einen Schmp. von 122 bis 123° auf. Beispiel 13 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 4,21 g 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 25 cm3 Äthanol und 10 cm31 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 10 cm3 Wasser und Abkühlung kristallisierte das 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon aus. Nach Umkristallisierung aus 50°/oigem wäßrigem Methanol wies das Produkt einen Schmp. von 118,5 bis 119,5° auf. Die Ausbeute betrug 840/,.
  • Das als Ausgangsverbindung verwendete 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 11,5 g p-Brombenzhydryl-isocyanat, 5,32 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 20 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 100 cm3 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) kirstallisierte 1-(p-Brombenzhydryl)-3-äthyl-3-(formyhnethyl)-harnstoff-dimethylacetal aus, dessen Schmp. bei 86 bis 87,5° lag.
  • Beispiel 14 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 1,03 g 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 4 cm3 Äthanol und 3 cm31 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Durch Einengen der Lösung im Vakuum wurde das 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon in Form einer glasigen Masse erhalten. Die Ausbeute betrug 87 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetalkann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 7,31 g p-Methylbenzhydryl-isocyanat, 3,9 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 30 em3 Benzol wurde während 45 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 60 cm3 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) kristallisierte das Produkt, 1-(p-Methylbenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, aus. Die abfiltrierten Kristalle schmolzen bei 78 bis 79°.
  • Beispiel 15 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon 2,15g 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-hamstoff-dimethylacetal wurden in 8 cm3 Äthanol und 5,75 cm3 1 n-Salzsäure gelöst. Die Lösung wurde während 45 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon wurde durch Abdampfen der Lösungsmittel erhalten. Die Ausbeute betrug 840/,.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Nitrobenzhydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 2,43 g p-Nitrobenzhydryl-isocyanat, 1,14 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 10 cm3 Benzol wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach Abdampfen des Lösungsmittels wurde das Produkt aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther kristallisiert und umkristallisiert. Das erhaltene Produkt wies einen Schmp. von 60 bis 62° auf.
  • Beispiel 16 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-methyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 9;12g 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3 - methyl - 3 - (formylmethyl ).- harnstoff - dimethylacetal, 25 cm3 Äthanol und 25,5 cm3 1 n-Salzsäure wurde während 35 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Beim Eindampfen der Lösung wurde das Imidazolon in Form einer firnisartigen Masse erhalten. Die Ausbeute betrug 89 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methoxybenzhydryl) -3 -methyl-3- (formylmethyl) -harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden Ein Gemisch von 11,1 g p-Methoxybenzhydryl-isocyanat, 5,35 g N-Methyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 50 cm3 Benzol wurde während 35 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 200 cm' Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) kristallisiertedasl-(p-Methoxyben7,hydryl)-3-methyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal aus. Schmp. 76 bis 77°.
  • Beispiel 17 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 14,88g 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal, 28cm3 Äthanol und 40 cm31 n-Salzsäure wurde während 1 Stunde unter Rückfluß erhitzt. Beim Abkühlen kristallisierte das 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-2-imidazolon aus. Es wurde abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Nach Umkristallisation aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther schmolz das Produkt bei 117 bis 118°. Die Ausbeute betrug 89 %.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 15 g p-Methoxybenzhydryl-isocyanat, 8,35 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 50 cm3 Benzol wurde während 35 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das 1-(p-Methoxybenzhydryl)-3-äthvl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal kristallisierte bei Zugabe von Petroläther aus. Nach Umkiistallisierung aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) wies das Produkt einen Schmp. von 74 bis 75° auf.
  • Beispiel 18 1-Benzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon 12,5g 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal wurden mit 50 cm3 Alkohol und 50 cm31 n-Salzsäure versetzt. Das Gemisch wurde während einer halben Stunde auf dem Dampfbad erhitzt. Nach Entfernung der Lösungsmittel im Vakuum wurde der ölige Rückstand in einem Soxhletapparat mit Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) extrahiert. Beim Abdampfen des Petroläthers blieb ein halbkristalliner Rückstand von 1-Benzhydryl-3-äthyl-2-imidazolon zurück, der aus Petroläther (Siedebereich: 70 bis 90°) umkristallisiert wurde. Nach einer zweiten Umkristallisation aus Petroläther mit einem Siedebereich von 70 bis 90° lag der Schmelzpunkt des Produktes bei 84 bis 85°. Die Ausbeute betrug 90 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal wurde wie folgt hergestellt Ein Gemisch von 10,81 g Benzhydryl-isocyanat, 6,9 g N-Äthyl-aminoacetaldehyd-dimethylacetal und 30 cm3 Benzol wurde während 15 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das erhaltene Produkt war 1-Benzhydryl-3-äthyl-3-(formylmethyl)-harnstoff-dimethylacetal.
  • Beispiel 19 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-2-inidazolon Ein Gemisch von 2,81 g 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl) - 3 - (formylmethyl) - harnstoff - diäthylacetal mit 10: cm3 Äthanol und 7 cm-' 1 n-Salzsäure wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Zugabe von 25 cm3 Wasser fiel das 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-2-imidazolon aus. Nach Umkristallisierung aus Essigsäureäthylester wies das Produkt einen Schmp. von 199° auf. Die Ausbeute betrug 88 °/o.
  • Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal kann wie folgt hergestellt werden: Ein Gemisch von 2,69 g p, p'-Dimethoxybenzhydrylisocyanat, 1,33 g Aminoacetaldehyd-diäthylacetal und 15 cm3 Benzol wurde während 20 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Bei Abkühlung und Zugabe von 15 cm3 Petroläther (Siedebereich: 30 bis 60°) kristallisierte das 1-(p, p'-Dimethoxybenzhydryl)-3-(formylmethyl)-harnstoff-diäthylacetal aus. Schmp. 138 bis 139°.
  • Beispiel 20 1-Benzhydryl-3-acetyl-2-imidazolon Ein Gemisch von 12,7g 1-Benzhydryl-2-imidazolon und 180 cm3 Essigsäureanhydrid wurde während 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Nach Abdampfen des überschüssigen Essigsäureanhydrids wurde das Reaktionsprodukt in 75 cm3 Äthanol gelöst. Das 1-Benzhydryl-3-acetyl-2-imidazolon kristallisierte beim Kühlen der Lösung in einem Bad aus Trockeneis und Aceton aus. Das Produkt wurde mit kaltem Äthanol und Petroläther gewaschen. Nach Umkristallisierung aus 70 cm3 Äthanol wies das Produkt einen Schmp. von 130 bis 131' auf. Die Ausbeute betrug 86 "/o.
  • Beispiel 21 1-Benzhydryl-3-propionyl-2-imidazolon Die Propionylverbindung wurde analog der Acetylverbindung gemäß Beispiel 20 aus 10g 1-Benzhydryl-2-imidazolon und 100 cm3 Propionsäureanhydrid hergestellt. Das 1-Benzhydryl-3-propionyl-2-imidazolon wurde aus Äthanol zum Kristallisieren gebracht. Das Produkt wies einen Schmp. von 98 bis 99° auf und fiel in einer Ausbeute von 840/" an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen der allgemeinen Formel in welcher R1 Wasserstoff, einen niederen Alkyl-oder Alkoxyrest, ein Halogen oder eine Nitrogruppe, R2 einen Phenyl-, niederen Monoalkylphenyl-, niederen Monoalkoxyphenyl-, Monohalogenphenyl-, Mononitrophenyl-, niederen Alkyl- oder Cycloalkylrest, R3 Wasserstoff, einen niederen Alkylrest oder einen niederen Alkanoylrest bezeichnen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel in welcher R1 und R2 die obige Bedeutung haben, R4 einen niederen Alkylrest und R3' Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, in einem sauren Medium erhitzt wird, worauf die erhaltene Verbindung, falls R3' Wasserstoff bedeutet, mit einem Säureanhydrid einer niederen Alkancarbonsäure erhitzt werden kann, In Betracht gezogene Druckschriften: Ber. dtsch. chem. Ges., 25, S. 2354 (1892) ; Journ. amer. chem. soc., 68, S. 2350 (1946) ; USA.-Patentschrift Nr. 2 460 747; J. Pediatria, 34, S. 273 (1949).
DEH20697A 1953-07-03 1954-06-28 Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Imidazolonen Pending DE1010969B (de)

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WO2002076974A3 (en) * 2001-03-26 2003-02-13 Ortho Mcneil Pharm Inc Process for the preparation of tetrasubstituted imidazole derivatives and novel crystalline structures thereof
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