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DE10108071A1 - Elektrischer Verbinder - Google Patents

Elektrischer Verbinder

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Publication number
DE10108071A1
DE10108071A1 DE2001108071 DE10108071A DE10108071A1 DE 10108071 A1 DE10108071 A1 DE 10108071A1 DE 2001108071 DE2001108071 DE 2001108071 DE 10108071 A DE10108071 A DE 10108071A DE 10108071 A1 DE10108071 A1 DE 10108071A1
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DE
Germany
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connector
actuator
test
test element
connector according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2001108071
Other languages
English (en)
Inventor
Elvira Oswald
Oliver Hackel
Mario Luebstorf
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Delphi Technologies Inc
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Delphi Technologies Inc filed Critical Delphi Technologies Inc
Priority to EP01126976A priority Critical patent/EP1206010A1/de
Publication of DE10108071A1 publication Critical patent/DE10108071A1/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/629Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
    • H01R13/62933Comprising exclusively pivoting lever
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    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • H01R13/703Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part
    • H01R13/7031Shorting, shunting or bussing of different terminals interrupted or effected on engagement of coupling part, e.g. for ESD protection, line continuity
    • H01R13/7033Shorting, shunting or bussing of different terminals interrupted or effected on engagement of coupling part, e.g. for ESD protection, line continuity making use of elastic extensions of the terminals

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder für Kraftfahrzeuge mit zumindest zwei jeweils mit Kontaktelementen versehenen Verbinderteilen, einer Betätigungseinrichtung, die zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewegung in eine Relativbewegung der Verbinderteile umsetzbar ist, um elektrische Verbindungen zwischen den Kontaktelementen entweder herzustellen oder zu lösen, und einer elektromechanischen Prüfeinrichtung, mit der nachweisbar ist, ob bei in der Endstellung befindlicher Betätigungseinrichtung die Verbinderteile eine korrekte Relativlage einnehmen, wobei die Prüfeinrichtung wenigstens ein Prüfelement umfaßt, das in dem einen Verbinderteil derart beweglich gelagert ist, daß es bei korrekter Relativlage der Verbinderteile durch Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten in den Verbinderteilen einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht korrekter Relativlage unterbrochen ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder für Kraftfahrzeuge mit zumindest zwei jeweils mit Kontaktelementen versehenen Verbinderteilen und einer Betätigungseinrichtung, die zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewegung in eine Relativbewegung der Verbinderteile umsetzbar ist, um elektrische Verbin­ dungen zwischen den Kontaktelementen entweder herzustellen oder zu lösen.
Derartige Verbinder sind grundsätzlich bekannt und werden in den Fahr­ zeugen beispielsweise in Verbindung mit ABS-Einrichtungen eingesetzt. Um bei der Montage die elektrischen Verbindungen zwischen den Kon­ taktelementen in den Verbinderteilen herzustellen, werden die beiden Ver­ binderteile mittels der Betätigungseinrichtung relativ zueinander bewegt, bis sie die korrekte Relativlage einnehmen. Um eine ordnungsgemäße Funktionsweise der miteinander zu verbindenden elektrischen Einrich­ tungen des Fahrzeugs sicherzustellen, müssen sich nach dem Verstellen der Betätigungseinrichtung die beiden Verbinderteile in der korrekten Re­ lativlage befinden.
Es ist das der Erfindung zugrundeliegende Problem (Aufgabe), einen elek­ trischen Verbinder der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auf möglichst einfache und zuverlässige Weise erkannt werden kann, ob die Verbinderteile eine korrekte Relativlage einnehmen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch, daß eine elektromechanische Prüfeinrichtung vorgesehen ist, mit der nachweisbar ist, ob bei in der Endstellung befindli­ cher Betätigungseinrichtung die Verbinderteile eine korrekte Relativlage einnehmen, wobei die Prüfeinrichtung wenigstens ein Prüfelement umfaßt, das in dem einen Verbinderteil derart beweglich gelagert ist, daß es bei korrekter Relativlage der Verbinderteile durch Herstellen einer elektri­ schen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten in den Verbinderteilen einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht korrekter Relativlage unterbro­ chen ist.
Erfindungsgemäß sorgt das beweglich gelagerte Prüfelement bei korrekter Relativlage der Verbinderteile dafür, daß ein elektrischer Signalweg vor­ handen ist. Dieser Signalweg kann von einer entsprechend ausgebildeten Einrichtung, beispielsweise einem ABS-Steuergerät, für eine Abfragefunk­ tion ausgenutzt werden, indem beispielsweise das Vorhandensein eines Signals anzeigt, daß sich die Verbinderteile in einer korrekten Relativlage befinden und somit die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontak­ telementen in den Verbinderteilen ordnungsgemäß hergestellt sind. Ein die korrekte Relativlage anzeigendes Signal kann beispielsweise im Fahr­ zeugcockpit angezeigt werden. Die bewegbare Lagerung des Prüfelementes stellt den mechanischen Teil der Prüfeinrichtung dar, während die Mög­ lichkeit, mit dem Prüfelement die korrekte Relativlage der Verbinderteile durch Überbrücken der Prüfkontakte anzuzeigen, den elektrischen Teil der Prüfeinrichtung bildet.
Erfindungsgemäß ist bei dem elektrischen Verbinder das Prüfelement als ein Schalter wirksam, mit dem die Prüfeinrichtung in einen Ein-Zustand geschaltet wird, wenn die Verbinderteile ihre korrekte Relativlage einneh­ men, und die Prüfeinrichtung sich in einem Aus-Zustand befindet, wenn die Verbindung zwischen den Verbinderteilen nicht ordnungsgemäß ist. Grundsätzlich ist erfindungsgemäß auch die umgekehrte Funktionsweise möglich, wonach bei korrekter Relativlage keine elektrische Verbindung zwischen den Prüfkontakten besteht und ein Signalweg dann bereitgestellt wird, wenn die Relativlage der Verbinderteile nicht ordnungsgemäß ist.
Vorzugsweise ist das Prüfelement stab- oder stiftförmig ausgebildet, er­ streckt sich im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Verbin­ derteile und ist in Richtung seiner Längserstreckung beweglich geführt.
Des weiteren ist vorzugsweise vorgesehen, daß ein Betätigungsabschnitt des Prüfelementes an einem Ende einen elektrisch leitenden Kontaktab­ schnitt trägt, mit dem zwischen den Prüfkontakten eine elektrische Ver­ bindung herstellbar ist. Der Kontaktabschnitt ist bevorzugt als Kontaktfe­ der ausgebildet.
Hierbei ist das Prüfelement über seinen Betätigungsabschnitt bewegbar, um mit dem Kontaktabschnitt die elektrische Verbindung zwischen den Prüfkontakten herzustellen, sofern die Verbinderteile die korrekte Rela­ tivlage einnehmen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Prüfelement mit einem Stellorgan gekoppelt, das zwischen einer Ausgangsposition und ei­ ner Endposition verstellbar ist und dessen Verstellbewegung in eine Be­ wegung des Prüfelementes umsetzbar ist.
Vorzugsweise erfolgt die Koppelung zwischen dem Prüfelement und dem Stellorgan dadurch, daß das Prüfelement in einer Kulisse des Stellorgans zwangsgeführt ist. Dabei ist insbesondere die Kulisse in Form einer Nut vorgesehen, die im Stellorgan ausgebildet ist. Die Nut verläuft vorzugswei­ se schräg zur Bewegungsrichtung des Prüfelementes.
Durch Bewegen des Stellorgans kann somit eine Schaltbewegung des Prüfelementes erzwungen werden, d. h. eine Bewegung, an deren Ende bei korrekter Relativlage der Verbinderteile die Prüfkontakte überbrückt sind.
Vorzugsweise verlaufen die Bewegungsrichtungen des Stellorgans und des Prüfelementes etwa senkrecht zueinander. Wenn der elektrische Verbinder derart angeordnet ist, daß das Stellorgan in etwa horizontaler Richtung bewegbar ist, dann kann somit durch das Stellorgan das Prüfelement in definierter Weise angehoben und abgesenkt werden.
In einer besonders bevorzugten praktischen Ausgestaltung der Erfindung ist das Prüfelement mittels einer Verriegelungseinrichtung bewegbar, die zur Verriegelung der Betätigungseinrichtung in der Endstellung vorgese­ hen ist.
Mit der Verriegelungseinrichtung kann somit nicht nur die Betätigungs­ einrichtung in der Endstellung gesperrt werden, sondern es ist gleichzeitig außerdem das Prüfelement bewegbar.
Vorzugsweise ist das vorstehend erwähnte Stellorgan ein Bestandteil der Verriegelungseinrichtung. Dabei ist insbesondere mit dem Stellorgan gleichzeitig die Betätigungseinrichtung in der Endstellung verriegelbar und das Prüfelement bewegbar. Indem das Stellorgan auf diese Weise gleichzeitig ein Bestandteil der Verriegelungseinrichtung und der Prüfein­ richtung ist, wird die zum Verriegeln der Betätigungseinrichtung in der Endstellung vorgesehene Stellbewegung des Stellorgans ausgenutzt, um das Prüfelement zu bewegen und - bei korrekter Relativlage der Verbin­ derteile - den Signalweg bereitzustellen, so daß die korrekte Relativlage angezeigt werden kann.
In einer weiteren bevorzugten praktischen Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Betätigungseinrichtung einen an dem einen Verbinderteil ver­ schwenkbar gelagerten Hebel, der zur Umsetzung seiner Schwenkbewe­ gung in die Relativbewegung der Verbinderteile über eine Kulissenführung mit dem anderen Verbinderteil zusammenwirkt. Die Kulissenführung umfaßt vorzugsweise eine Stift-Langloch-Anordnung.
Der Hebel ist bevorzugt U-förmig ausgebildet, über die U-Schenkel mit den Verbinderteilen gekoppelt und wirkt über den die U-Schenkel verbinden­ den U-Steg mit einer Verriegelungseinrichtung zusammen.
Wenn gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung das Verbinderteil als Steckteil und insbesondere als Flachkontaktgehäuse und das andere Verbinderteil als Aufnahmeteil für das Steckteil und insbeson­ dere als Geräteaufnahme ausgebildet ist, dann kann mittels der Betäti­ gungeinrichtung das Steckteil zumindest teilweise in das Aufnahmeteil hinein und aus dem Aufnahmeteil heraus bewegt werden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines elektrischen Verbinders gemäß einer Ausführungsform der Erfindung bei in einer Ausgangsstellung befindlichem Hebel,
Fig. 2a eine teilgeschnittene Seitenansicht des Verbinders von Fig. 1 ohne ein unteres Verbinderteil,
Fig. 2b in einer vergrößerten Darstellung einen Ausschnitt von Fig. 2a,
Fig. 3a den Verbinder von Fig. 2 mit oberen und unteren Verbin­ derteilen und mit in einer Endstellung befindlichem Hebel, und
Fig. 3b in einer vergrößerten Darstellung einen Ausschnitt von Fig. 3a.
Der erfindungsgemäße elektrische Verbinder ist zweiteilig ausgebildet und umfaßt ein unteres Verbinderteil 17 in Form einer etwa quaderförmigen Geräteaufnahme sowie ein oberes Verbinderteil 15, das als Flachkontakt­ gehäuse ausgebildet ist.
Die beiden Verbinderteile 15, 17 sind zusammensteckbar und durch eine Betätigungseinrichtung in Form eines U-förmigen Hebels 19 miteinander gekoppelt. Der Hebel 19 ist am oberen Steckteil 15 verschwenkbar gela­ gert und weist an seinen U-Schenkeln 35 jeweils ein Langloch auf, das mit einem nicht dargestellten Stift an der Innenseite des unteren Aufnahme­ teils 17 eine Kulissenführung 33 bildet.
In Fig. 1 ist der Hebel 19 in einer Ausgangsstellung gezeigt, in welcher die beiden Verbinderteile 15, 17 noch nicht vollständig zusammengesteckt sind. Durch Verschwenken des Hebels 19 in die in Fig. 3a dargestellte Endstellung, auf die nachstehend näher eingegangen wird, wird das Steckteil 15 in das Aufnahmeteil 17 gezogen. Wenn der Steckvorgang ord­ nungsgemäß abgelaufen ist, nehmen die Verbinderteile 15, 17 bei in der Endstellung befindlichem Hebel 19 eine Soll-Relativlage ein, in der zwi­ schen in Fig. 1 nicht dargestellten Kontaktelementen in den Verbindertei­ len 15, 17 elektrische Verbindungen ordnungsgemäß hergestellt sind.
An der Oberseite des Flachkontaktgehäuses 15 ist ein Stellorgan 31 ver­ schiebbar gelagert (vgl. auch insbesondere Fig. 2a). Das als Schieber aus­ gebildete Stellorgan 31 ist gleichzeitig Bestandteil einer Vernegelungsein­ richtung 29 für den Hebel 19 und einer Prüfeinrichtung 21, mit der nach­ weisbar ist, ob bei in der Endstellung befindlichem und verriegeltem Hebel 19 die Steckverbindung zwischen den Verbinderteilen 15, 17 ordnungs­ gemäß hergestellt ist oder nicht.
Wie Fig. 2a und 3a zeigen, ist der Schieber 31 mit einer schräg verlaufen­ den Nut 39 versehen, in der ein stiftförmiges Prüfelement 23 an seinem einen Ende geführt ist. Das Prüfelement 23 erstreckt sich parallel zur Be­ wegungsrichtung V der Verbinderteile 15, 17 und ist in einer entspre­ chend ausgebildeten Kammer des oberen Steckteils 15 beweglich geführt. Das Stellorgan 31 ist senkrecht zur Längserstreckung des Prüfstiftes 23 und somit senkrecht zur Richtung V in einer Richtung H hin- und herbe­ wegbar. Durch Verschieben des Stellorgans 31 ist somit über die von der Nut 39 gebildete Kulisse der Prüfstift 23 innerhalb des Steckteils 15 an­ hebbar und absenkbar. Die Nut 39 ist gerade ausgebildet und erstreckt sich schräg zu den Bewegungsrichtungen V und H des Prüfstiftes 23 bzw. des Schiebers 31. Der Verstellweg, der vom Prüfelement 23 beim Ver­ schieben des Stellorgans 31 in der Richtung V zurückgelegt wird, beträgt beispielsweise einige Millimeter.
Das Prüfelement 23 ist im Steckteil 15 unverlierbar angeordnet und um­ faßt einen Betätigungsabschnitt 23a, mit dem es in der Nut 39 des Stel­ lorgans 31 zwangsgeführt ist und das an seinem unteren Ende einen ha­ kenartigen, als Kontaktfederbrücke ausgebildeten und elastisch seitlich auslenkbaren Kontaktabschnitt 23b aus einem elektrisch leitenden Mate­ rial trägt. Die Kammer, die im Flachkontaktgehäuse 15 für das Prüfele­ ment 23 ausgebildet ist, ist nach außen mittels eines O-Rings 24 abge­ dichtet. Der Betätigungsabschnitt 23a des Prüfelements besteht aus ei­ nem elektrisch nichtleitenden Material, insbesondere einem Thermoplast.
Fig. 3a zeigt den erfindungsgemäßen Verbinder bei vollständig und ord­ nungsgemäß zusammengesteckten Verbinderteilen 15, 17. Der Hebel 19 befindet sich in der Endstellung, in welcher der U-Steg 37 auf der Ober­ seite des Flachkontaktgehäuses 15 aufliegt und mittels des Stellorgans 31 in dieser Endstellung verriegelt ist.
Um das Stellorgan 31 aus der in Fig. 2a dargestellten Ausgangsposition in die End- oder Verriegelungsposition gemäß Fig. 3a schieben zu können, muß es zuvor entriegelt werden. Dies erfolgt automatisch dadurch, daß der Hebel 19 beim Verschwenken in die Endstellung mit einem am U-Steg 37 ausgebildeten Entriegelungsvorsprung 41 einen elastischen, zungenar­ tigen unteren Abschnitt 43 (vgl. auch Fig. 2b) des Stellorgans 31 beauf­ schlagt und einen vorsprungartigen Endbereich 49 dieses Abschnitts 43 nach unten drückt. Das auf diese Weise entriegelte Stellorgan 31 kann nunmehr verschoben werden und mit seinem unteren Abschnitt 43 unter einen zuvor als Sperre wirkenden Steg 45 am Flachkontaktgehäuse 15 gelangen, der in der Endstellung verrastend hintergriffen wird (vgl. Fig. 3a). Hierdurch wird der auf diesem Steg 45 aufliegende U-Steg 37 des He­ bels 19 von einem oberen Abschnitt 47 des Stellorgans 31 übergriffen und somit verriegelt, wie es in Fig. 3a gezeigt ist.
Da mittels des Vorsprungs 49 am unteren Abschnitt 43 des Stellorgans 31 das Stellorgan 31 in seiner Endposition gemäß Fig. 3a mit dem Steg 45 verrastet ist, kann sich der Hebel 19 nicht selbst entriegeln. Der Vor­ sprung 49 wird zur automatischen Entriegelung des Stellorgans 31 in dessen Ausgangsposition (Fig. 2a) vom Entriegelungsvorsprung 41 des Hebels 19 beaufschlagt und hintergreift in der Endposition (Fig. 3a) des Stellorgans 30 verriegelnd den Steg 45.
Im vollständig zusammengesteckten Zustand gemäß Fig. 3a sind elektri­ sche Verbindungen zwischen hülsenartigen Kontaktelementen 11 im Flachkontaktgehäuse 15 einerseits und stiftförmigen Kontaktelementen 13 in der Geräteaufnahme 17 andererseits ordnungsgemäß hergestellt.
Bei vollständig und ordnungsgemäß zusammengesteckten Verbinderteilen 15, 17, d. h. bei korrekter Relativlage der Verbinderteile 15, 17, befindet sich der Kontaktabschnitt 23b des Prüfelementes 23, das zuvor durch Verschieben des Stellorgans 31 abgesenkt wurde, in einer Sollposition, in welcher der Kontaktabschnitt 23b derart in einen hierfür vorgesehenen, durch bereichsweises Weglassen einer Trennwand 51 zwischen zwei be­ nachbarten Kontaktkammern (vgl. Fig. 3b) vorhandenen Raum der Gerä­ teaufnahme 17 hineinragt, daß zwei Prüfkontakte 25, 27 überbrückt wer­ den. Bei den Prüfkontakten 25, 27 handelt es sich um einen der in der Geräteaufnahme 17 vorhandenen Kontaktstifte 13 sowie den benachbar­ ten Hülsenkontakt 11 des Flachkontaktgehäuses 15, der mit dem dem Prüfstift 25 benachbarten Kontaktstift 13 zusammenwirkt.
Durch diese Überbrückung der Prüfkontakte 25, 27 wird bei korrekter Relativlage der Verbinderteile 15, 17 mittels des Kontaktabschnitts 23b des Prüfstifts 23 ein Signalweg bereitgestellt, der bei montiertem Verbin­ der ausgenutzt und z. B. von einer Steuereinrichtung gezielt angesteuert werden kann. Ein über diesen lediglich bei korrekter Relativlage vorhan­ denen Signalweg übertragenes Signal kann verarbeitet und als eine Anzei­ ge dafür genutzt werden, daß die Steckverbindung ordnungsgemäß herge­ stellt worden ist. Fig. 3b zeigt, wie der Kontaktabschnitt 23b zwischen den Prüfkontakten 25, 27 angeordnet ist. Aufgrund seiner elastischen Ausbil­ dung kann der Kontaktabschnitt 23b in diesen Raum hinein gesteuert und dabei ausgelenkt werden. Der Trennwandrest ist mit einer das Ein­ steuern erleichternden Schräge 53 versehen.
Die Erfindung nutzt in vorteilhafter Weise für den Prüfstift 23 eine anson­ sten für einen weiteren Hülsenkontakt nutzbare Kontaktkammer des Flachkontaktgehäuses 15 sowie als Prüfkontakte 25, 27 einen der Hül­ senkontakte 11 und einen der Kontaktstifte 13. Vorhandene Gegebenhei­ ten des Verbinders werden so optimal für die erfindungsgemäße Prüfein­ richtung genutzt. Prinzipiell könnten auch andere als direkt unterhalb der Betätigungs- und Verriegelungsmechanik angeordnete Kontaktelemente als Bestandteile der Prüfeinrichtung vorgesehen sein.
Der Kontaktabschnitt 23b des Stellorgans 31 und die Prüfkontakte 25, 27 sind derart ausgebildet und angeordnet, daß bei nicht korrekter Ausrich­ tung des Flachkontaktgehäuses 15 in der Geräteaufnahme 17 keine elek­ trische Verbindung zwischen den Prüfkontakten 25, 27 besteht, d. h. der Signalweg unterbrochen ist. Das Ausbleiben des erwähnten Prüfsignals zeigt somit in diesem Fall die fehlerhafte Situation an.
Bezugszeichenliste
11
Kontaktelement
13
Kontaktelement
15
Verbinderteil, Steckteil, Flachkontaktgehäuse
17
Verbinderteil, Aufnahmeteil, Geräteaufnahme
19
Betätigungseinrichtung, Hebel
21
Prüfeinrichtung
23
Prüfelement
23
a Betätigungsabschnitt
23
b Kontaktabschnitt
24
O-Ring
25
Prüfkontakt
27
Prüfkontakt
29
Verriegelungseinrichtung
31
Stellorgan
33
Kulissenführung
35
U-Schenkel
37
U-Steg
39
Kulisse, Nut
41
Entriegelungsvorsprung
43
unterer Abschnitt des Stellorgans
45
Steg des einen Verbinderteils
47
oberer Abschnitt des Stellorgans
49
Endbereich
51
Trennwand
53
Schräge
H Bewegungsrichtung des Stellorgans
V Bewegungsrichtung der Verbinderteile

Claims (16)

1. Elektrischer Verbinder für Kraftfahrzeuge mit zumindest zwei jeweils mit Kontaktelementen (11, 13) versehenen Verbinderteilen (15, 17), einer Betätigungseinrichtung (19), die zwischen einer Ausgangsstel­ lung und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewe­ gung in eine Relativbewegung der Verbinderteile (15, 17) umsetzbar ist, um elektrische Verbindungen zwischen den Kontaktelementen (11, 13) entweder herzustellen oder zu lösen, und einer elektrome­ chanischen Prüfeinrichtung (21), mit der nachweisbar ist, ob bei in der Endstellung befindlicher Betätigungseinrichtung (19) die Verbin­ derteile (15, 17) eine korrekte Relativlage einnehmen, wobei die Prü­ feinrichtung (21) wenigstens ein Prüfelement (23) umfaßt, das in dem einen Verbinderteil (15) derart beweglich gelagert ist, daß es bei kor­ rekter Relativlage der Verbinderteile (15, 17) durch Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten (25, 27) in den Verbinderteilen (15, 17) einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht korrekter Relativlage unterbrochen ist.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfelement (23) mittels einer Verriegelungseinrichtung (29) be­ wegbar ist, die zur Verriegelung der Betätigungseinrichtung (19) in der Endstellung vorgesehen ist.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfelement (23) stab- oder stiftförmig ausgebildet ist, sich im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung (V) der Verbinderteile (15, 17) erstreckt und in Richtung seiner Längserstreckung beweglich geführt ist.
4. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätigungsabschnitt (23a) des Prüfelementes (23) an einem Ende einen elektrisch leitenden und insbesondere als Kontaktfeder ausge­ bildeten Kontaktabschnitt (23b) trägt, mit dem zwischen den Prüf­ kontakten (25, 27) eine elektrische Verbindung herstellbar ist.
5. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfelement (23) mit einem Stellorgan (31) gekoppelt ist, das zwi­ schen einer Ausgangsposition und einer Endposition verstellbar ist und dessen Verstellbewegung in eine Bewegung des Prüfelementes (23) umsetzbar ist.
6. Verbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan (31) in der Ausgangsposition verriegelt und mittels der Betätigungseinrichtung (19) automatisch entriegelbar ist, wobei vor­ zugsweise das Stellorgan in der Endposition ebenfalls verriegelt und insbesondere mit dem einen Verbinderteil (15) verrastet ist.
7. Verbinder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtungen (H, V) des Stellorgans (31) und des Prüf­ elementes (23) etwa senkrecht zueinander verlaufen.
8. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan (31) ein Bestandteil einer Verriegelungseinrichtung (29) für die Betätigungseinrichtung (19) ist.
9. Verbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch Bewegen des Stellorgans (31) gleichzeitig die Betätigungsein­ richtung (19) in der Endstellung verriegelbar und das Prüfelement (23) bewegbar ist.
10. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan (31) als Schieber ausgebildet ist.
11. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfelement (23) in einer insbesondere in Form einer Nut vorge­ sehenen Kulisse (39) des Stellorgans (31) bevorzugt schräg zu seiner Bewegungsrichtung zwangsgeführt ist.
12. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbinderteil als insbesondere in Form eines Flachkontakt­ gehäuses vorgesehenes Steckteil (15) und das andere Verbinderteil als insbesondere in Form einer Geräteaufnahme vorgesehenes Auf­ nahmeteil (17) für das Steckteil (15) ausgebildet ist, wobei das Steckteil (15) mittels der Betätigungseinrichtung (19) zumindest teil­ weise in das Aufnahmeteil (17) hinein und aus dem Aufnahmeteil (17) heraus bewegbar ist.
13. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung einen an dem einen Verbinderteil (15) verschwenkbar gelagerten Hebel (19) umfaßt, der zur Umsetzung sei­ ner Schwenkbewegung in die Relativbewegung der Verbinderteile (15, 17) über eine Kulissenführung (33), die bevorzugt eine Stift-Langloch- Anordnung umfaßt, mit dem anderen Verbinderteil (17) zusammen­ wirkt.
14. Verbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (19) U-förmig ausgebildet, über die U-Schenkel (35) mit den Verbinderteilen (15, 17) gekoppelt ist und über den die U-Schenkel (35) verbindenden U-Steg (37), der vorzugsweise in der Endstellung auf dem einen Verbinderteil (15) aufliegt, mit einer Verriegelungsein­ richtung (29) zusammenwirkt.
15. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Prüfkontakte (25, 27) von einem der Kontaktele­ mente (11, 13) gebildet ist.
16. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfelement (23) in einer Kontaktkammer eines der Verbinder­ teile (15, 17) angeordnet ist.
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