DE10108071A1 - Elektrischer Verbinder - Google Patents
Elektrischer VerbinderInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder für Kraftfahrzeuge mit zumindest zwei jeweils mit Kontaktelementen versehenen Verbinderteilen, einer Betätigungseinrichtung, die zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewegung in eine Relativbewegung der Verbinderteile umsetzbar ist, um elektrische Verbindungen zwischen den Kontaktelementen entweder herzustellen oder zu lösen, und einer elektromechanischen Prüfeinrichtung, mit der nachweisbar ist, ob bei in der Endstellung befindlicher Betätigungseinrichtung die Verbinderteile eine korrekte Relativlage einnehmen, wobei die Prüfeinrichtung wenigstens ein Prüfelement umfaßt, das in dem einen Verbinderteil derart beweglich gelagert ist, daß es bei korrekter Relativlage der Verbinderteile durch Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten in den Verbinderteilen einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht korrekter Relativlage unterbrochen ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder für Kraftfahrzeuge mit
zumindest zwei jeweils mit Kontaktelementen versehenen Verbinderteilen
und einer Betätigungseinrichtung, die zwischen einer Ausgangsstellung
und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewegung in eine
Relativbewegung der Verbinderteile umsetzbar ist, um elektrische Verbin
dungen zwischen den Kontaktelementen entweder herzustellen oder zu
lösen.
Derartige Verbinder sind grundsätzlich bekannt und werden in den Fahr
zeugen beispielsweise in Verbindung mit ABS-Einrichtungen eingesetzt.
Um bei der Montage die elektrischen Verbindungen zwischen den Kon
taktelementen in den Verbinderteilen herzustellen, werden die beiden Ver
binderteile mittels der Betätigungseinrichtung relativ zueinander bewegt,
bis sie die korrekte Relativlage einnehmen. Um eine ordnungsgemäße
Funktionsweise der miteinander zu verbindenden elektrischen Einrich
tungen des Fahrzeugs sicherzustellen, müssen sich nach dem Verstellen
der Betätigungseinrichtung die beiden Verbinderteile in der korrekten Re
lativlage befinden.
Es ist das der Erfindung zugrundeliegende Problem (Aufgabe), einen elek
trischen Verbinder der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auf
möglichst einfache und zuverlässige Weise erkannt werden kann, ob die
Verbinderteile eine korrekte Relativlage einnehmen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1
und insbesondere dadurch, daß eine elektromechanische Prüfeinrichtung
vorgesehen ist, mit der nachweisbar ist, ob bei in der Endstellung befindli
cher Betätigungseinrichtung die Verbinderteile eine korrekte Relativlage
einnehmen, wobei die Prüfeinrichtung wenigstens ein Prüfelement umfaßt,
das in dem einen Verbinderteil derart beweglich gelagert ist, daß es bei
korrekter Relativlage der Verbinderteile durch Herstellen einer elektri
schen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten in den Verbinderteilen
einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht korrekter Relativlage unterbro
chen ist.
Erfindungsgemäß sorgt das beweglich gelagerte Prüfelement bei korrekter
Relativlage der Verbinderteile dafür, daß ein elektrischer Signalweg vor
handen ist. Dieser Signalweg kann von einer entsprechend ausgebildeten
Einrichtung, beispielsweise einem ABS-Steuergerät, für eine Abfragefunk
tion ausgenutzt werden, indem beispielsweise das Vorhandensein eines
Signals anzeigt, daß sich die Verbinderteile in einer korrekten Relativlage
befinden und somit die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontak
telementen in den Verbinderteilen ordnungsgemäß hergestellt sind. Ein
die korrekte Relativlage anzeigendes Signal kann beispielsweise im Fahr
zeugcockpit angezeigt werden. Die bewegbare Lagerung des Prüfelementes
stellt den mechanischen Teil der Prüfeinrichtung dar, während die Mög
lichkeit, mit dem Prüfelement die korrekte Relativlage der Verbinderteile
durch Überbrücken der Prüfkontakte anzuzeigen, den elektrischen Teil
der Prüfeinrichtung bildet.
Erfindungsgemäß ist bei dem elektrischen Verbinder das Prüfelement als
ein Schalter wirksam, mit dem die Prüfeinrichtung in einen Ein-Zustand
geschaltet wird, wenn die Verbinderteile ihre korrekte Relativlage einneh
men, und die Prüfeinrichtung sich in einem Aus-Zustand befindet, wenn
die Verbindung zwischen den Verbinderteilen nicht ordnungsgemäß ist.
Grundsätzlich ist erfindungsgemäß auch die umgekehrte Funktionsweise
möglich, wonach bei korrekter Relativlage keine elektrische Verbindung
zwischen den Prüfkontakten besteht und ein Signalweg dann bereitgestellt
wird, wenn die Relativlage der Verbinderteile nicht ordnungsgemäß ist.
Vorzugsweise ist das Prüfelement stab- oder stiftförmig ausgebildet, er
streckt sich im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Verbin
derteile und ist in Richtung seiner Längserstreckung beweglich geführt.
Des weiteren ist vorzugsweise vorgesehen, daß ein Betätigungsabschnitt
des Prüfelementes an einem Ende einen elektrisch leitenden Kontaktab
schnitt trägt, mit dem zwischen den Prüfkontakten eine elektrische Ver
bindung herstellbar ist. Der Kontaktabschnitt ist bevorzugt als Kontaktfe
der ausgebildet.
Hierbei ist das Prüfelement über seinen Betätigungsabschnitt bewegbar,
um mit dem Kontaktabschnitt die elektrische Verbindung zwischen den
Prüfkontakten herzustellen, sofern die Verbinderteile die korrekte Rela
tivlage einnehmen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Prüfelement mit
einem Stellorgan gekoppelt, das zwischen einer Ausgangsposition und ei
ner Endposition verstellbar ist und dessen Verstellbewegung in eine Be
wegung des Prüfelementes umsetzbar ist.
Vorzugsweise erfolgt die Koppelung zwischen dem Prüfelement und dem
Stellorgan dadurch, daß das Prüfelement in einer Kulisse des Stellorgans
zwangsgeführt ist. Dabei ist insbesondere die Kulisse in Form einer Nut
vorgesehen, die im Stellorgan ausgebildet ist. Die Nut verläuft vorzugswei
se schräg zur Bewegungsrichtung des Prüfelementes.
Durch Bewegen des Stellorgans kann somit eine Schaltbewegung des
Prüfelementes erzwungen werden, d. h. eine Bewegung, an deren Ende bei
korrekter Relativlage der Verbinderteile die Prüfkontakte überbrückt sind.
Vorzugsweise verlaufen die Bewegungsrichtungen des Stellorgans und des
Prüfelementes etwa senkrecht zueinander. Wenn der elektrische Verbinder
derart angeordnet ist, daß das Stellorgan in etwa horizontaler Richtung
bewegbar ist, dann kann somit durch das Stellorgan das Prüfelement in
definierter Weise angehoben und abgesenkt werden.
In einer besonders bevorzugten praktischen Ausgestaltung der Erfindung
ist das Prüfelement mittels einer Verriegelungseinrichtung bewegbar, die
zur Verriegelung der Betätigungseinrichtung in der Endstellung vorgese
hen ist.
Mit der Verriegelungseinrichtung kann somit nicht nur die Betätigungs
einrichtung in der Endstellung gesperrt werden, sondern es ist gleichzeitig
außerdem das Prüfelement bewegbar.
Vorzugsweise ist das vorstehend erwähnte Stellorgan ein Bestandteil der
Verriegelungseinrichtung. Dabei ist insbesondere mit dem Stellorgan
gleichzeitig die Betätigungseinrichtung in der Endstellung verriegelbar
und das Prüfelement bewegbar. Indem das Stellorgan auf diese Weise
gleichzeitig ein Bestandteil der Verriegelungseinrichtung und der Prüfein
richtung ist, wird die zum Verriegeln der Betätigungseinrichtung in der
Endstellung vorgesehene Stellbewegung des Stellorgans ausgenutzt, um
das Prüfelement zu bewegen und - bei korrekter Relativlage der Verbin
derteile - den Signalweg bereitzustellen, so daß die korrekte Relativlage
angezeigt werden kann.
In einer weiteren bevorzugten praktischen Ausgestaltung der Erfindung
umfaßt die Betätigungseinrichtung einen an dem einen Verbinderteil ver
schwenkbar gelagerten Hebel, der zur Umsetzung seiner Schwenkbewe
gung in die Relativbewegung der Verbinderteile über eine Kulissenführung
mit dem anderen Verbinderteil zusammenwirkt. Die Kulissenführung
umfaßt vorzugsweise eine Stift-Langloch-Anordnung.
Der Hebel ist bevorzugt U-förmig ausgebildet, über die U-Schenkel mit den
Verbinderteilen gekoppelt und wirkt über den die U-Schenkel verbinden
den U-Steg mit einer Verriegelungseinrichtung zusammen.
Wenn gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung das
Verbinderteil als Steckteil und insbesondere als Flachkontaktgehäuse und
das andere Verbinderteil als Aufnahmeteil für das Steckteil und insbeson
dere als Geräteaufnahme ausgebildet ist, dann kann mittels der Betäti
gungeinrichtung das Steckteil zumindest teilweise in das Aufnahmeteil
hinein und aus dem Aufnahmeteil heraus bewegt werden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen,
der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines elektrischen Verbinders
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung bei in einer
Ausgangsstellung befindlichem Hebel,
Fig. 2a eine teilgeschnittene Seitenansicht des Verbinders von Fig.
1 ohne ein unteres Verbinderteil,
Fig. 2b in einer vergrößerten Darstellung einen Ausschnitt von Fig.
2a,
Fig. 3a den Verbinder von Fig. 2 mit oberen und unteren Verbin
derteilen und mit in einer Endstellung befindlichem Hebel,
und
Fig. 3b in einer vergrößerten Darstellung einen Ausschnitt von Fig.
3a.
Der erfindungsgemäße elektrische Verbinder ist zweiteilig ausgebildet und
umfaßt ein unteres Verbinderteil 17 in Form einer etwa quaderförmigen
Geräteaufnahme sowie ein oberes Verbinderteil 15, das als Flachkontakt
gehäuse ausgebildet ist.
Die beiden Verbinderteile 15, 17 sind zusammensteckbar und durch eine
Betätigungseinrichtung in Form eines U-förmigen Hebels 19 miteinander
gekoppelt. Der Hebel 19 ist am oberen Steckteil 15 verschwenkbar gela
gert und weist an seinen U-Schenkeln 35 jeweils ein Langloch auf, das mit
einem nicht dargestellten Stift an der Innenseite des unteren Aufnahme
teils 17 eine Kulissenführung 33 bildet.
In Fig. 1 ist der Hebel 19 in einer Ausgangsstellung gezeigt, in welcher die
beiden Verbinderteile 15, 17 noch nicht vollständig zusammengesteckt
sind. Durch Verschwenken des Hebels 19 in die in Fig. 3a dargestellte
Endstellung, auf die nachstehend näher eingegangen wird, wird das
Steckteil 15 in das Aufnahmeteil 17 gezogen. Wenn der Steckvorgang ord
nungsgemäß abgelaufen ist, nehmen die Verbinderteile 15, 17 bei in der
Endstellung befindlichem Hebel 19 eine Soll-Relativlage ein, in der zwi
schen in Fig. 1 nicht dargestellten Kontaktelementen in den Verbindertei
len 15, 17 elektrische Verbindungen ordnungsgemäß hergestellt sind.
An der Oberseite des Flachkontaktgehäuses 15 ist ein Stellorgan 31 ver
schiebbar gelagert (vgl. auch insbesondere Fig. 2a). Das als Schieber aus
gebildete Stellorgan 31 ist gleichzeitig Bestandteil einer Vernegelungsein
richtung 29 für den Hebel 19 und einer Prüfeinrichtung 21, mit der nach
weisbar ist, ob bei in der Endstellung befindlichem und verriegeltem Hebel
19 die Steckverbindung zwischen den Verbinderteilen 15, 17 ordnungs
gemäß hergestellt ist oder nicht.
Wie Fig. 2a und 3a zeigen, ist der Schieber 31 mit einer schräg verlaufen
den Nut 39 versehen, in der ein stiftförmiges Prüfelement 23 an seinem
einen Ende geführt ist. Das Prüfelement 23 erstreckt sich parallel zur Be
wegungsrichtung V der Verbinderteile 15, 17 und ist in einer entspre
chend ausgebildeten Kammer des oberen Steckteils 15 beweglich geführt.
Das Stellorgan 31 ist senkrecht zur Längserstreckung des Prüfstiftes 23
und somit senkrecht zur Richtung V in einer Richtung H hin- und herbe
wegbar. Durch Verschieben des Stellorgans 31 ist somit über die von der
Nut 39 gebildete Kulisse der Prüfstift 23 innerhalb des Steckteils 15 an
hebbar und absenkbar. Die Nut 39 ist gerade ausgebildet und erstreckt
sich schräg zu den Bewegungsrichtungen V und H des Prüfstiftes 23 bzw.
des Schiebers 31. Der Verstellweg, der vom Prüfelement 23 beim Ver
schieben des Stellorgans 31 in der Richtung V zurückgelegt wird, beträgt
beispielsweise einige Millimeter.
Das Prüfelement 23 ist im Steckteil 15 unverlierbar angeordnet und um
faßt einen Betätigungsabschnitt 23a, mit dem es in der Nut 39 des Stel
lorgans 31 zwangsgeführt ist und das an seinem unteren Ende einen ha
kenartigen, als Kontaktfederbrücke ausgebildeten und elastisch seitlich
auslenkbaren Kontaktabschnitt 23b aus einem elektrisch leitenden Mate
rial trägt. Die Kammer, die im Flachkontaktgehäuse 15 für das Prüfele
ment 23 ausgebildet ist, ist nach außen mittels eines O-Rings 24 abge
dichtet. Der Betätigungsabschnitt 23a des Prüfelements besteht aus ei
nem elektrisch nichtleitenden Material, insbesondere einem Thermoplast.
Fig. 3a zeigt den erfindungsgemäßen Verbinder bei vollständig und ord
nungsgemäß zusammengesteckten Verbinderteilen 15, 17. Der Hebel 19
befindet sich in der Endstellung, in welcher der U-Steg 37 auf der Ober
seite des Flachkontaktgehäuses 15 aufliegt und mittels des Stellorgans 31
in dieser Endstellung verriegelt ist.
Um das Stellorgan 31 aus der in Fig. 2a dargestellten Ausgangsposition in
die End- oder Verriegelungsposition gemäß Fig. 3a schieben zu können,
muß es zuvor entriegelt werden. Dies erfolgt automatisch dadurch, daß
der Hebel 19 beim Verschwenken in die Endstellung mit einem am U-Steg
37 ausgebildeten Entriegelungsvorsprung 41 einen elastischen, zungenar
tigen unteren Abschnitt 43 (vgl. auch Fig. 2b) des Stellorgans 31 beauf
schlagt und einen vorsprungartigen Endbereich 49 dieses Abschnitts 43
nach unten drückt. Das auf diese Weise entriegelte Stellorgan 31 kann
nunmehr verschoben werden und mit seinem unteren Abschnitt 43 unter
einen zuvor als Sperre wirkenden Steg 45 am Flachkontaktgehäuse 15
gelangen, der in der Endstellung verrastend hintergriffen wird (vgl. Fig.
3a). Hierdurch wird der auf diesem Steg 45 aufliegende U-Steg 37 des He
bels 19 von einem oberen Abschnitt 47 des Stellorgans 31 übergriffen und
somit verriegelt, wie es in Fig. 3a gezeigt ist.
Da mittels des Vorsprungs 49 am unteren Abschnitt 43 des Stellorgans 31
das Stellorgan 31 in seiner Endposition gemäß Fig. 3a mit dem Steg 45
verrastet ist, kann sich der Hebel 19 nicht selbst entriegeln. Der Vor
sprung 49 wird zur automatischen Entriegelung des Stellorgans 31 in
dessen Ausgangsposition (Fig. 2a) vom Entriegelungsvorsprung 41 des
Hebels 19 beaufschlagt und hintergreift in der Endposition (Fig. 3a) des
Stellorgans 30 verriegelnd den Steg 45.
Im vollständig zusammengesteckten Zustand gemäß Fig. 3a sind elektri
sche Verbindungen zwischen hülsenartigen Kontaktelementen 11 im
Flachkontaktgehäuse 15 einerseits und stiftförmigen Kontaktelementen
13 in der Geräteaufnahme 17 andererseits ordnungsgemäß hergestellt.
Bei vollständig und ordnungsgemäß zusammengesteckten Verbinderteilen
15, 17, d. h. bei korrekter Relativlage der Verbinderteile 15, 17, befindet
sich der Kontaktabschnitt 23b des Prüfelementes 23, das zuvor durch
Verschieben des Stellorgans 31 abgesenkt wurde, in einer Sollposition, in
welcher der Kontaktabschnitt 23b derart in einen hierfür vorgesehenen,
durch bereichsweises Weglassen einer Trennwand 51 zwischen zwei be
nachbarten Kontaktkammern (vgl. Fig. 3b) vorhandenen Raum der Gerä
teaufnahme 17 hineinragt, daß zwei Prüfkontakte 25, 27 überbrückt wer
den. Bei den Prüfkontakten 25, 27 handelt es sich um einen der in der
Geräteaufnahme 17 vorhandenen Kontaktstifte 13 sowie den benachbar
ten Hülsenkontakt 11 des Flachkontaktgehäuses 15, der mit dem dem
Prüfstift 25 benachbarten Kontaktstift 13 zusammenwirkt.
Durch diese Überbrückung der Prüfkontakte 25, 27 wird bei korrekter
Relativlage der Verbinderteile 15, 17 mittels des Kontaktabschnitts 23b
des Prüfstifts 23 ein Signalweg bereitgestellt, der bei montiertem Verbin
der ausgenutzt und z. B. von einer Steuereinrichtung gezielt angesteuert
werden kann. Ein über diesen lediglich bei korrekter Relativlage vorhan
denen Signalweg übertragenes Signal kann verarbeitet und als eine Anzei
ge dafür genutzt werden, daß die Steckverbindung ordnungsgemäß herge
stellt worden ist. Fig. 3b zeigt, wie der Kontaktabschnitt 23b zwischen den
Prüfkontakten 25, 27 angeordnet ist. Aufgrund seiner elastischen Ausbil
dung kann der Kontaktabschnitt 23b in diesen Raum hinein gesteuert
und dabei ausgelenkt werden. Der Trennwandrest ist mit einer das Ein
steuern erleichternden Schräge 53 versehen.
Die Erfindung nutzt in vorteilhafter Weise für den Prüfstift 23 eine anson
sten für einen weiteren Hülsenkontakt nutzbare Kontaktkammer des
Flachkontaktgehäuses 15 sowie als Prüfkontakte 25, 27 einen der Hül
senkontakte 11 und einen der Kontaktstifte 13. Vorhandene Gegebenhei
ten des Verbinders werden so optimal für die erfindungsgemäße Prüfein
richtung genutzt. Prinzipiell könnten auch andere als direkt unterhalb der
Betätigungs- und Verriegelungsmechanik angeordnete Kontaktelemente
als Bestandteile der Prüfeinrichtung vorgesehen sein.
Der Kontaktabschnitt 23b des Stellorgans 31 und die Prüfkontakte 25, 27
sind derart ausgebildet und angeordnet, daß bei nicht korrekter Ausrich
tung des Flachkontaktgehäuses 15 in der Geräteaufnahme 17 keine elek
trische Verbindung zwischen den Prüfkontakten 25, 27 besteht, d. h. der
Signalweg unterbrochen ist. Das Ausbleiben des erwähnten Prüfsignals
zeigt somit in diesem Fall die fehlerhafte Situation an.
11
Kontaktelement
13
Kontaktelement
15
Verbinderteil, Steckteil, Flachkontaktgehäuse
17
Verbinderteil, Aufnahmeteil, Geräteaufnahme
19
Betätigungseinrichtung, Hebel
21
Prüfeinrichtung
23
Prüfelement
23
a Betätigungsabschnitt
23
b Kontaktabschnitt
24
O-Ring
25
Prüfkontakt
27
Prüfkontakt
29
Verriegelungseinrichtung
31
Stellorgan
33
Kulissenführung
35
U-Schenkel
37
U-Steg
39
Kulisse, Nut
41
Entriegelungsvorsprung
43
unterer Abschnitt des Stellorgans
45
Steg des einen Verbinderteils
47
oberer Abschnitt des Stellorgans
49
Endbereich
51
Trennwand
53
Schräge
H Bewegungsrichtung des Stellorgans
V Bewegungsrichtung der Verbinderteile
H Bewegungsrichtung des Stellorgans
V Bewegungsrichtung der Verbinderteile
Claims (16)
1. Elektrischer Verbinder für Kraftfahrzeuge mit zumindest zwei jeweils
mit Kontaktelementen (11, 13) versehenen Verbinderteilen (15, 17),
einer Betätigungseinrichtung (19), die zwischen einer Ausgangsstel
lung und einer Endstellung verstellbar ist und deren Verstellbewe
gung in eine Relativbewegung der Verbinderteile (15, 17) umsetzbar
ist, um elektrische Verbindungen zwischen den Kontaktelementen
(11, 13) entweder herzustellen oder zu lösen, und einer elektrome
chanischen Prüfeinrichtung (21), mit der nachweisbar ist, ob bei in
der Endstellung befindlicher Betätigungseinrichtung (19) die Verbin
derteile (15, 17) eine korrekte Relativlage einnehmen, wobei die Prü
feinrichtung (21) wenigstens ein Prüfelement (23) umfaßt, das in dem
einen Verbinderteil (15) derart beweglich gelagert ist, daß es bei kor
rekter Relativlage der Verbinderteile (15, 17) durch Herstellen einer
elektrischen Verbindung zwischen zwei Prüfkontakten (25, 27) in den
Verbinderteilen (15, 17) einen Signalweg bereitstellt, der bei nicht
korrekter Relativlage unterbrochen ist.
2. Verbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Prüfelement (23) mittels einer Verriegelungseinrichtung (29) be
wegbar ist, die zur Verriegelung der Betätigungseinrichtung (19) in
der Endstellung vorgesehen ist.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Prüfelement (23) stab- oder stiftförmig ausgebildet ist, sich im
wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung (V) der Verbinderteile
(15, 17) erstreckt und in Richtung seiner Längserstreckung beweglich
geführt ist.
4. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Betätigungsabschnitt (23a) des Prüfelementes (23) an einem Ende
einen elektrisch leitenden und insbesondere als Kontaktfeder ausge
bildeten Kontaktabschnitt (23b) trägt, mit dem zwischen den Prüf
kontakten (25, 27) eine elektrische Verbindung herstellbar ist.
5. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Prüfelement (23) mit einem Stellorgan (31) gekoppelt ist, das zwi
schen einer Ausgangsposition und einer Endposition verstellbar ist
und dessen Verstellbewegung in eine Bewegung des Prüfelementes
(23) umsetzbar ist.
6. Verbinder nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellorgan (31) in der Ausgangsposition verriegelt und mittels der
Betätigungseinrichtung (19) automatisch entriegelbar ist, wobei vor
zugsweise das Stellorgan in der Endposition ebenfalls verriegelt und
insbesondere mit dem einen Verbinderteil (15) verrastet ist.
7. Verbinder nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bewegungsrichtungen (H, V) des Stellorgans (31) und des Prüf
elementes (23) etwa senkrecht zueinander verlaufen.
8. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellorgan (31) ein Bestandteil einer Verriegelungseinrichtung
(29) für die Betätigungseinrichtung (19) ist.
9. Verbinder nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
durch Bewegen des Stellorgans (31) gleichzeitig die Betätigungsein
richtung (19) in der Endstellung verriegelbar und das Prüfelement
(23) bewegbar ist.
10. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellorgan (31) als Schieber ausgebildet ist.
11. Verbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Prüfelement (23) in einer insbesondere in Form einer Nut vorge
sehenen Kulisse (39) des Stellorgans (31) bevorzugt schräg zu seiner
Bewegungsrichtung zwangsgeführt ist.
12. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das eine Verbinderteil als insbesondere in Form eines Flachkontakt
gehäuses vorgesehenes Steckteil (15) und das andere Verbinderteil
als insbesondere in Form einer Geräteaufnahme vorgesehenes Auf
nahmeteil (17) für das Steckteil (15) ausgebildet ist, wobei das
Steckteil (15) mittels der Betätigungseinrichtung (19) zumindest teil
weise in das Aufnahmeteil (17) hinein und aus dem Aufnahmeteil (17)
heraus bewegbar ist.
13. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen an dem einen Verbinderteil (15)
verschwenkbar gelagerten Hebel (19) umfaßt, der zur Umsetzung sei
ner Schwenkbewegung in die Relativbewegung der Verbinderteile (15,
17) über eine Kulissenführung (33), die bevorzugt eine Stift-Langloch-
Anordnung umfaßt, mit dem anderen Verbinderteil (17) zusammen
wirkt.
14. Verbinder nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hebel (19) U-förmig ausgebildet, über die U-Schenkel (35) mit den
Verbinderteilen (15, 17) gekoppelt ist und über den die U-Schenkel
(35) verbindenden U-Steg (37), der vorzugsweise in der Endstellung
auf dem einen Verbinderteil (15) aufliegt, mit einer Verriegelungsein
richtung (29) zusammenwirkt.
15. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Prüfkontakte (25, 27) von einem der Kontaktele
mente (11, 13) gebildet ist.
16. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Prüfelement (23) in einer Kontaktkammer eines der Verbinder
teile (15, 17) angeordnet ist.
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| DE (1) | DE10108071A1 (de) |
| GB (1) | GB0027758D0 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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