DE10108530A1 - Elektrischer Drucktastenschalter - Google Patents
Elektrischer DrucktastenschalterInfo
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Abstract
Ein elektrischer Drucktastenschalter, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, zur abgedichteten Montage in einen Einbauraum umfasst ein in einem Gehäuse (1) gelagertes Betätigungselement (5) zur Beaufschlagung von Schaltkontakten, die mit Anschlusskontakten (20) eines Sockels (17) in Verbindung stehen. In dem Gehäuse (1) ist zwischen dem Betätigungselement (5) und den Schaltkontakten eine den gesamten Gehäusequerschnitt überspannende Membrane (11) angeordnet, die die Schaltkontakte gegenüber dem Betätigungselement (5) abdichtet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Drucktas
tenschalter, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, zur abge
dichteten Montage in einen Einbauraum mit einem in einem Ge
häuse gelagerten Betätigungselement zur Beaufschlagung von
Schaltkontakten, die mit Anschlusskontakten eines Sockels in
Verbindung stehen.
Ein derartiger Drucktastenschalter wird meistens in eine Tür
oder eine Kofferraumklappe eines Kraftfahrzeuges eingebaut,
um eine zugeordnete Beleuchtung ein- bzw. auszuschalten. Dem
Drucktastenschalter ist eine Abdichtung gegen den Einbauraum,
also beispielsweise die Karosserie des Kraftfahrzeugs zuge
ordnet, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in den
Einbauraum zu verhindern. Ein solcher Drucktastenschalter ist
jedoch insofern nachteilig, als die Schaltkontakte nicht vor
Schmutz und Feuchtigkeit geschützt sind und sonach einer re
lativ großen Störanfälligkeit unterliegen.
Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in den Druck
tastenschalter zu verhindern, überspannt häufig eine elasti
sche Kunststoffhülle zumindest das Betätigungselement sowie
einen Teil des Gehäuses des Drucktastenschalters. Die Kunst
stoffhülle ist dabei derart zwischen dem Gehäuse des Druck
tastenschalters und dem Einbauraum eingespannt, dass sie das
Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Innere des
Drucktastenschalters und in den Einbauraum verhindert. Die
Kunststoffhülle ist jedoch zum einen einer Vielzahl mechani
scher Belastungen und zum anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt
und unterliegt aufgrund dessen einem relativ großen Ver
schleiß, mit dem eine Undichtigkeit einhergeht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen elektrischen Drucktasten
schalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der einen
relativ langandauernden, wirksamen Schutz vor dem Eindringen
von Schmutz und Feuchtigkeit in sein Inneres sicherstellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in dem
Gehäuse zwischen dem Betätigungselement und den Schaltkontak
ten eine den gesamten Gehäusequerschnitt überspannende Memb
rane angeordnet ist, die die Schaltkontakte gegenüber dem Be
tätigungselement abdichtet.
Die im Gehäuse untergebrachte Membrane unterliegt nur bedingt
Umgebungseinflüssen und lediglich der mechanischen Belastung
bei der Beaufschlagung durch das Betätigungselement. Diese
Größen sind relativ leicht zu bestimmen und bei der konstruk
tiven Auslegung der Membrane zu berücksichtigen, weshalb die
se für eine relativ lange Lebensdauer konzipierbar ist. Darü
berhinaus verhindert die den gesamten Gehäusequerschnitt ü
berspannende Membrane, dass Schmutz und Feuchtigkeit aus dem
Bereich des Betätigungselementes in den Bereich der Schalt
kontakte eindringen.
Zweckmäßigerweise ist die Membrane aus einem elastischen
Kunststoff gefertigt. Somit ist die Membrane in einer nahezu
beliebigen Form kostengünstig herstellbar und besitzt die zur
Abdichtung und Kraftübertragung erforderlichen Eigenschaften.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die
Membrane in dem Gehäuse angespritzt. Die einstückige Herstel
lung von Membrane und Gehäuse kann beispielsweise im Zwei-
Komponenten-Spritzgussverfahren erfolgen, was Montagekosten
einspart.
Bei einer vorteilhaften alternativen Ausgestaltung der Erfin
dung weist die Membrane eine umfangsseitige Ringnut zur Auf
nahme einer in dem Gehäuse angeformten Schulter auf, die sich
unterhalb des Betätigungselementes über den gesamten Umfang
des Gehäuses erstreckt. Die Dimensionierung der Ringnut und
der Schulter ist derart ausgelegt, dass die Ringnut der Memb
rane die Schulter des Gehäuses mit einer gewissen Vorspannung
umschließt, womit eine zuverlässige Abdichtung realisiert
ist. Darüberhinaus lässt sich die Membrane relativ leicht in
dem Gehäuse montieren und ist bei Bedarf auswechselbar.
Bevorzugt weist die Membrane zwei sich in den Bereich des Be
tätigungselementes erstreckende Stege auf, die einen Dicht
ring tragen, der auf der in Richtung des Betätigungselementes
weisenden Stirnseite des Gehäuses zur Abdichtung gegen den
Einbauraum aufliegt. Aufgrund dieser Maßnahme ist es nicht
erforderlich, beim Einbau des Drucktastenschalters in den
Einbauraum einen zusätzlichen Dichtring vorzusehen, um den
Eintritt von Schmutz und/oder Feuchtigkeit in den Einbauraum
zu verhindern.
Zur großflächigen Beaufschlagung der Membrane durch das Betä
tigungselement, ist zweckmäßigerweise in der Membrane eine
ebene Beaufschlagungsfläche für das Betätigungselement ausge
formt.
Bevorzugt ist die Beaufschlagungsfläche der Membrane an ihrem
äußeren Umfang durch eine ringförmige Dehnungsnut begrenzt.
Die Dehnungsnut ist somit zwischen der umfangsseitigen
Ringnut und der Beaufschlagungsfläche angeordnet und fängt
die bei Beaufschlagung des Betätigungselementes auf die Memb
rane wirkende Verformung auf. Aufgrund der Dehnungsnut unter
liegt weder die Beaufschlagungsfläche noch die umfangsseitige
Ringnut einer Verformung bei der Beaufschlagung des Betäti
gungselementes, weshalb zum einen die Dichtheit und zum and
ren eine relativ lange Lebensdauer der Membrane wegen einer
geringen mechanischen Belastung sichergestellt ist.
Um den Innenbereich des Gehäuses, in dem die Schaltkontakte
angeordnet sind, komplett abzudichten, sind vorteilhafterwei
se die Schaltkontakte in Domen einer Schaltmatte angeordnet,
wobei die Schaltmatte umfangsseitig zwischen dem Sockel und
einem umlaufenden Rand des Gehäuses eingespannt ist. Die kom
plette umfangsseitige Einspannung der in der Regel aus einem
Silikonwerkstoff gefertigten Schaltmatte verhindert das Ein
dringen von Schmutz und Feuchtigkeit in den Bereich der
Schaltkontakte aus dem Einbauraum, also aus der Richtung der
Anschlußkontakte des Drucktastenschalters.
Zweckmäßigerweise weist der Sockel in das Gehäuse ragende
Auflager für eine einem Betätiger für die Schaltkontakte zu
geordnete Druckfeder auf, wobei die Auflager korrespondieren
de Durchbrüche der Schaltmatte durchragen. Die Kraft der
Druckfeder bestimmt zum einen die zur Betätigung des Druck
tastenschalters erforderliche Beaufschlagungskraft und zum
anderen die Rückstellkraft für das Betätigungselement.
Um die Membrane vor einer Beschädigung durch die Druckfeder
zu schützen, übergreift eine der Membrane zugeordnete Stirn
seite des Betätigers die Druckfeder und eine der Membrane ab
gewandte Stirnseite liegt auf den Domen der Schaltmatte auf.
Bevorzugt besitzt die der Membrane zugeordnete Stirnseite des
Betätigers eine erhabene Kontaktfläche für die Membrane, die
zumindest den gleichen Durchmesser wie die Beaufschlagungs
fläche hat. Der eben ausgebildete Betätiger für die Schalt
kontakte sorgt aufgrund dieser Ausgestaltung zum einen für
eine zuverlässige Beaufschlagung der Schaltkontakte und
stellt zum anderen eine relativ großflächige Kraftübertragung
von dem Betätigungselement auf die Schaltkontakte sicher,
weshalb die zwischen dem Betätigungselement und dem Betätiger
angeordnete Membrane ebenfalls relativ großflächig belastet
wird und die einwirkende Druckkraft relativ gering ist.
Zur zuverlässigen Lagerung des Betätigungselementes in dem
Gehäuse, weist zweckmäßigerweise das Betätigungselement um
fangsseitige Nasen auf, die längsverschiebbar in korrespon
dierende Öffnungen des Gehäuses eingreifen. Weiterhin ist be
vorzugt der Weg des Betätigungselementes zum einen durch das
Anschlagen der Nasen an der Oberseite der Öffnungen und zum
anderen durch die zusammengepresste Druckfeder begrenzt.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachste
hend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinatio
nen verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfin
dung zu verlassen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer Ausführungs
beispiele unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen
Drucktastenschalters,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen
Drucktastenschalters in einer alternativen Ausfüh
rungsform,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Drucktasten
schalters nach Fig. 1,
Fig. 4 eine weitere perspektivische Darstellung des Druck
tastenschalters nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Darstellung des Drucktastenschalters nach Fig. 1
im Schnitt,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Drucktasten
schalters nach Fig. 2,
Fig. 7 eine weitere perspektivische Darstellung des Druck
tastenschalters nach Fig. 2 und
Fig. 8 eine Darstellung des Drucktastenschalters nach Fig. 2
im Schnitt.
Der Drucktastenschalter umfasst ein im Wesentlichen zylindri
sches Gehäuse 1, an dem gegenüberliegende Flansche 2 mit Boh
rungen 3 zur Befestigung in einem Einbauraum eines Kraftfahr
zeugs angeformt sind. Von jedem Flansch 2 erstrecken sich
zwei zueinander beabstandete Stege 4, die zur Stabilisierung
des Flansches 2 am Gehäuse 1 angeformt sind. In seinem in
Richtung eines Betätigungselementes 5 weisenden oberen Be
reich ist das Gehäuse 1 mit langlochförmigen Öffnungen 6 ver
sehen, in die umfangsseitige Nasen 7 des Betätigungselementes
5 eingreifen. Die Nasen 7 sind an Klipsarmen 8 angeordnet.
Darüberhinaus weist das Betätigungselement 5 in das Gehäuse 1
ragende, zwischen den Klipsarmen 8 angeordnete Vorsprünge 9
zur drehfesten aber längsverschiebbaren Lagerung in einer
entsprechenden Innenkontur des Gehäuses 1 sowie einen über
die Unterkante des Betätigungselementes 5 vorstehenden, in
das Gehäuse 1 ragenden Stößel 10 auf.
Unterhalb des Stößels 10 des Betätigungselementes 5 ist eine
Membrane 11 in dem Gehäuse 1 angeordnet. Die Membrane 11 ist
mit einer umfangsseitigen Ringnut 13 versehen, die eine sich
über den gesamten Umfang des Gehäuses 1 erstreckende und an
dessen Innenwandung angeformte Schulter 14 unter Vorspannung
abdichtend aufnimmt. An die Ringnut 13 schließt sich eine
ringförmige Dehnungsnut 12 an, die von der Unterseite der
Membrane 11 in deren Stirnseite eingelassen ist und die den
Außendurchmesser einer Beaufschlagungsfläche 36 begrenzt. Die
Oberkante der konvexen Dehnungsnut 12 ragt über die Oberkante
der umfangsseitigen Ringnut 13 hervor. Auf der Beaufschla
gungsfläche 36 der Membrane 11 liegt der Stößel 10 des Betä
tigungselementes 5 auf, dessen Außendurchmesser geringfügig
kleiner als der korrespondierende Durchmesser der Beaufschla
gungsfläche 36 ist.
Auf der dem Betätigungselement 5 gegenüberliegenden Seite
weist das Gehäuse 1 Klipsöffnungen 15 zur verrastenden Auf
nahme von Klipsnasen 16 eines das Gehäuse 1 verschließenden
Sockels 17 auf. In einen kodierten Anschlusskragen 18 des So
ckels 17 erstrecken sich mit einem Stanzgitter 19 in Verbin
dung stehenden Anschlußkontakte 20 des Drucktastenschalters.
Über dem Stanzgitter 19 ist eine Schaltmatte 21 mit Domen 22
zur Aufnahme nicht dargestellter Schaltkontakte vorgesehen.
Die Schaltmatte 21 ist umfangsseitig abdichtend zwischen dem
Gehäuse 1 und dem Sockel 17 eingespannt.
Der Sockel 17 umfasst sich in das Gehäuse 1 erstreckende Auf
lager 23 für eine Druckfeder 24, wobei die Auflager 23 kor
respondierende Durchbrüche 25 der Schaltmatte 21 durchragen.
Um eine Beschädigung der Membrane 11 durch die Druckfeder 24
zu vermeiden und gleichzeitig eine zuverlässige Beaufschla
gung der Schaltkontakte zu gewährleisten, übergreift eine der
Membrane 11 zugeordnete Stirnseite 26 eines Betätigers 27 die
Druckfeder 24. Der Betätiger 27 ist längsverschiebbar in dem
Gehäuse 1 gelagert, wobei seine der Membrane 11 zugeordnete
Stirnfläche 26 parallel zu derselben ausgerichtet ist. Die
Stirnfläche 26 des Betätigers 27 weist eine vorstehende Kon
taktfläche 37 auf, die eben ausgestaltet ist. Die Kontaktflä
che 37 des Betätigers 27 und die Beaufschlagungsfläche 36 der
Membrane 11 sind in etwa gleich groß bemessen.
Da die Rückstellkraft der Dome 22 der Schaltmatte 21 zu ge
ring ist, um das Betätigungselement 5 und den Betätiger 27
mit zwischengeordneter Membrane 11 in einer oberen Ausgangs
lage zu halten, in der die Nasen 7 des Betätigungselementes 5
an den Oberkanten der zugeordneten Öffnungen 6 anliegen, ist
die Druckfeder 24 vorgesehen. Bei einer Beaufschlagung des
Betätigungselementes 5 wird dieses entgegen der Kraft der
Druckfeder 24 in Richtung der Membrane 11 verschoben, deren
Dehnungsnut 12 im elastischen Bereich nachgibt und den Betä
tiger 27 in Richtung der Schaltkontakte verschiebt. Nach dem
Einknicken der Dome 22 der Schaltmatte 21 kontaktieren die
Schaltkontakte das Stanzgitter 19 und schließen einen oder
mehrere Stromkreise. Aufgrund der elastischen Verformung der
Membrane 11 in der Dehnungsnut 36 ist sowohl die Verformung
der Ringnut 13 als auch die Verformung der Beaufschlagungs
fläche 36 der Membrane 11 außerordentlich gering. Darüberhi
naus bewirken die relativ großflächigen Auflagen des Stößels
10 des Betätigungselementes 5 und der Kontaktfläche 37 des
Betätigers 27 auf der Beaufschlagungsfläche 36 der Membrane
11 eine für die Lebensdauer der Membrane 11 günstige Kraft
übertragung.
Bei dem Drucktastenschalter in der alternativen Ausführungs
form sind die seitlich an dem Gehäuse 1 angeformten Flansche
2 derart gestaltet, dass sie zur Aufnahme von metallischen
Hülsen 28 dienen, die zur Befestigung des Drucktastenschal
ters in dem Einbauraum des Kraftfahrzeugs genutzt werden.
Das Betätigungselement 5 weist zwischen den Nasen 7 angeord
nete Führungsnuten 29 auf, in die zum einen Führungsstege 30
des Gehäuses 1 und zum anderen an der Membrane 11 angeformte
gegenüberliegende Stege 31 aufnehmen. Die Stege 31 der Memb
rane 11 erstrecken sich bis an die entsprechende Stirnseite
des Gehäuses 1 und tragen einen Dichtring 32, der zur Abdich
tung gegen den Einbauraum auf der zugeordneten Stirnseite des
Gehäuses 1 aufliegt.
Darüberhinaus ist der Sockel 17 mit Zentriernasen 33 verse
hen, die in korrespondierende Ausnehmungen 34 des Gehäuses 1
eingreifen. Im Weiteren weist der Sockel 17 einen umlaufenden
Ansatz 35 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Dichtrings
für die unterseitige Abdichtung des Drucktastenschalters ge
gen den Einbauraum auf.
1
Gehäuse
2
Flansch
3
Bohrung
4
Steg
5
Betätigungselement
6
Öffnung
7
Nase
8
Klipsarm
9
Vorsprung
10
Stößel
11
Membrane
12
Dehnungsnut
13
Ringnut
14
Schulter
15
Klipsöffnung
16
Klipsnase
17
Sockel
18
Anschlusskragen
19
Stanzgitter
20
Anschlusskontakt
21
Schaltmatte
22
Dom
23
Auflager
24
Druckfeder
25
Druckfeder
25
Durchbruch
26
Stirnseite
27
Betätiger
28
Hülse
29
Führungsnut
30
Führungssteg
31
Steg
32
Dichtring
33
Zentriernase
34
Ausnehmung
35
Ansatz
36
Beaufschlagungsfläche
37
Kontaktfläche
Claims (13)
1. Elektrischer Drucktastenschalter, insbesondere für ein
Kraftfahrzeug, zur abgedichteten Montage in einen Ein
bauraum mit einem in einem Gehäuse (1) gelagerten Betä
tigungselement (5) zur Beaufschlagung von Schaltkontak
ten, die mit Anschlusskontakten (20) eines Sockels (17)
in Verbindung stehen, dadurch gekennzeich
net, dass in dem Gehäuse (1) zwischen dem Betätigungs
element (5) und den Schaltkontakten eine den gesamten
Gehäusequerschnitt überspannende Membrane (11) angeord
net ist, die die Schaltkontakte gegenüber dem Betäti
gungselement (5) abdichtet.
2. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, dass die Membrane
(11) aus einem elastischen Kunststoff gefertigt ist.
3. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Membra
ne (11) in dem Gehäuse (1) angespritzt ist.
4. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Membra
ne (11) eine umfangsseitige Ringnut (13) zur Aufnahme
einer in dem Gehäuse (1) angeformten Schulter (14) auf
weist, die sich unterhalb des Betätigungselementes (5)
über den gesamten Umfang des Gehäuses (1) erstreckt.
5. Elektrischer Drucktastenschalter nach einem der Ansprü
che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Membrane (11) zwei sich in den Bereich des Be
tätigungselementes (5) erstreckende Stege (31) aufweist,
die einen Dichtring (32) tragen, der auf der in Richtung
des Betätigungselementes (5) weisenden Stirnseite des
Gehäuses (1) zur Abdichtung gegen den Einbauraum auf
liegt.
6. Elektrischer Drucktastenschalter nach einem der Ansprü
che 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Membrane (11) eine ebene Beaufschlagungsflä
che (36) für das Betätigungselement (5) ausgeformt ist.
7. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, dass die Beaufschla
gungsfläche (36) der Membrane (11) an ihrem äußeren Um
fang durch eine ringförmige Dehnungsnut (12) begrenzt
ist.
8. Elektrischer Drucktastenschalter nach einem der Ansprü
che 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltkontakte in Domen (22) einer Schaltmatte
(21) angeordnet sind, wobei die Schaltmatte (21) um
fangsseitig zwischen dem Sockel (17) und einem umlaufen
den Rand des Gehäuses (1) eingespannt ist.
9. Elektrischer Drucktastenschalter nach einem der Ansprü
che 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Sockel (17) in das Gehäuse (1) ragende Auflager
(23) für eine einem Betätiger (27) für die Schaltkontak
te zugeordnete Druckfeder (24) aufweist, wobei die Auf
lager (23) korrespondierende Durchbrüche (25) der
Schaltmatte (21) durchragen.
10. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, dass eine der Memb
rane (11) zugeordnete Stirnseite (26) des Betätigers
(27) die Druckfeder (24) übergreift und eine der Membra
ne (11) abgewandte Stirnseite auf den Domen (22) der
Schaltmatte (21) aufliegt.
11. Elektrischer Drucktastenschalter nach einem der Ansprü
che 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die der Membrane (11) zugeordnete Stirnseite (26)
des Betätigers (27) eine erhabene Kontaktfläche (37) für
die Membrane (11) besitzt, die zumindest den gleichen
Durchmesser wie die Beaufschlagungsfläche (36) hat.
12. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, dass das Betäti
gungselement (5) umfangsseitige Nasen (7) aufweist, die
längsverschiebbar in korrespondierende Öffnungen (6) des
Gehäuses (1) eingreifen.
13. Elektrischer Drucktastenschalter nach Anspruch 12, da
durch gekennzeichnet, dass der Weg des Be
tätigungselementes (5) zum einen durch das Anschlagen
der Nasen (7) an der Oberseite der Öffnungen (6) und zum
anderen durch die zusammengepresste Druckfeder (24) be
grenzt ist.
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