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DE10107984A1 - Regenschutzhülle für einen Zweiradsattel - Google Patents

Regenschutzhülle für einen Zweiradsattel

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DE10107984A1
DE10107984A1 DE2001107984 DE10107984A DE10107984A1 DE 10107984 A1 DE10107984 A1 DE 10107984A1 DE 2001107984 DE2001107984 DE 2001107984 DE 10107984 A DE10107984 A DE 10107984A DE 10107984 A1 DE10107984 A1 DE 10107984A1
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DE
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hood
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saddle
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DE2001107984
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Franz Ferdinand Huber
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Dryseat Ek 91056 Erlangen De
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62J19/00Parking covers for cycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/18Covers for saddles or other seats; Paddings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J23/00Other protectors specially adapted for cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Abstract

Der Rand einer Haube, in den ein um die Haubenöffnung umlaufender dehnbarer Zug eingearbeitet ist, ist am Gestänge unter der Sitzfläche des Sattels gehalten. Die Haube ist im Bedarfsfall über die Sitzfläche gezogen und im Reservefall unter die Sitzfläche geschoben.

Description

Die Erfindung betrifft einen Zweiradsattel, insbesondere einen Fahrradsattel, mit einer Schutzhülle gegen Regen bzw. Schnee, und vor allem eine derartige Schutzhülle selbst. Die Schutzhülle ist im Hinblick auf den häufigsten Anwendungsfall, nämlich den Schutz der Zweirad-Sitzfläche vor Regen, als "Regenschutzhülle" bezeichnet, obwohl sie natürlich die Sitzfläche auch vor Schnee, Staub oder jeder Art von anderen Ablagerungen aus der Umwelt schützen kann und soll.
Ein solcher Sattel besitzt eine mehr oder weniger stark gepolsterte Sitzfläche, die von einer Sattelstütze mit Querträgern und Federn oder einem ähnlichen Gestänge getragen ist und in der Regel seitlich über das Gestänge übersteht, wobei sich unter der Sitzfläche verhältnismäßig große Zwischenräume ergeben.
Ist ein solches Zweirad außerhalb von Bedachungen abgestellt und einer feuchten Witterung oder anderen Ablagerungen aus der Umwelt ausgesetzt, so findet der Benutzer anschließend eine unangenehme, feuchte oder verunreinigte Sitzfläche vor, falls die Sitzfläche nicht während dieser Zeit durch eine Schutzhülle vor Ablagerungen geschützt ist. Der Benutzer wünscht sich daher, für solche Fälle stets eine Schutzhülle bereit zu haben, die er beim Abstellen des Rades in Erwartung entsprechender Umwelteinflüsse, also im Bedarfsfall, sofort und einfach über die Sitzfläche ziehen kann und die er anschließend bei der Fahrt auch dann wieder verstauen kann, wenn er gerade keine geeignete Tasche mit sich führt. Er soll auch nicht jedesmal bei Antritt einer Fahrt daran denken müssen, eine solche Schutzhülle als Reserve mitzunehmen, vielmehr soll sie ihm ohne weiteres stets zur Verfügung stehen.
Es sind bereits mehrfach haubenartige Schutzhüllen für die Sitzfläche von Zweirädern vorgeschlagen worden, die im Bedarfsfall über die Sitzfläche gezogen und mittels eines in ihren Rand eingearbeiteten elastischen Zuges zusammengehalten werden (z. B. DE 91 12 136.1 U1; DE 38 44 078 A1; DE 195 08 963 A1; DE 198 43 407 C2). Dabei wird als besonderes Problem angesehen, dass man die Schutzhülle, wenn ihre der Umwelt ausgesetzte Oberfläche nass oder verunreinigt ist, anschließend wieder derart verstauen können muß, dass sie abtrocknen kann und ihre Innenfläche, die beim nächsten Bedarfsfall auf dem Sattel aufliegen wird, die Sitzfläche nicht benässt.
Deshalb ist bisher stets am Zweirad ein eigener, durchlüfteter Behälter zur Aufnahme der Schutzhülle vorgesehen, wobei ausserdem die Schutzhülle konturnah geschnitten ist, um den störenden Ablagerungen nur geringe Flächen zu bieten, die dann einfacher so verstaut werden können, dass die verunreinigte Seite die rein zu haltende Seite nicht benässt oder verschmutzt. Dabei sind die Schutzhüllen dann durch mehr oder weniger elastische Bügel, Stangen oder dergleichen der Kontur des jeweiligen Sattels angepasst ist. Zwar ist oft vorgeschlagen worden, den zugehörigen Behälter in eine Satteltasche, ein Werkzeugtäschchen oder ähnliches Zubehör eines Zweirades (eventuell auch eine in den Fahrradsattel selbst integriertes, belüftetes Werkzeugfach) zu integrieren. Jedoch stellt dieser Behälter ein individuelles Zubehör der Sitzfläche und somit auch des Sattels dar, auf den die Schutzhülle zugeschnitten ist. Dieses Zubehör muss dann zusammen mit dem Sattel ausgewechselt werden, wenn ein alter Sattel durch einen anderen Sattel ersetzt wird. Dies ist nicht nur aufwendig, sondern erfordert auch ein lästiges Umrüsten und hat bisher die Einführung solcher Schutzhüllen verhindert.
Die Erfindung schafft eine einfachere Regenschutzhülle für einen Zweiradsattel, der eine Sitzfläche und ein die Sitzfläche tragendes Gestänge unter der Sitzfläche aufweist.
Die Erfindung geht dabei davon aus, dass zum Schutz der Sitzfläche im einfachsten Fall konturfern geschnittene Hauben ausreichen, wie sie zum Beispiel als Duschhauben bereits Massenartikel sind und keine Sonderanfertigung erfordern. Solche konturfernen Hauben sind universell für verschiedene Sattelformen verwendbar und daher so billig, dass es keinen nennenswerten Verlust darstellt, wenn bei einem Wechsel des Sattels die Haube unbrauchbar wird. Natürlich kann für gängige Satteltypen und entsprechend große voraussichtliche Stückzahlen auch die Fertigung von Hauben lohnend sein, die mehr auf die jeweilige Kontur zugeschnitten sind.
Ferner geht die Erfindung davon aus, dass unter der Sitzfläche ja genügend Raum ist, der im Bereitschaftsfall die Haube aufnehmen und schützen kann und ausserdem derart gut durchlüftet ist, dass ein besseres Abtrocknen der Haube stattfindet als in einem eigenen Gehäuse. Sowohl für den Bereitschaftsfall wie für den Bedarfsfall reicht es für die Halterung der Haube vollkommen aus, wenn sie direkt mit dem Gestänge unter der Sitzfläche verbunden ist, z. B. über einen klauenförmigen Klipp, der eine Stange des Gestänges umgreift, ein entsprechendes Band, das um die Stange gewickelt und auf einfache Weise (etwa mittels eines Klett-Verschlusses) schließbar ist oder irgend einen ähnlichen Verschluß zur Halterung der Haube am Gestänge. Es ist z. B. auch möglich, einen klauenförmigen Klipp mit einem derartigen Band zu kombinieren und Klipp und Band über einen Verschluß (z. B. einen Schnappverschluss) miteinander zu verbinden. Insbesondere kann der Klipp direkt in den Verschluß integriert sein.
Um auf einfache Weise ein unbefugtes Abmontieren der Haube zu erschweren, kann vorgesehen sein, dass ein solcher Verschluss nur einmal geschlossen werden und anschließend nur unter Zerstörung funktionswichtiger Teile oder unter Verwendung von Spezialwerkzeug wieder geöffnet werden kann, also sozusagen irreversibel schließbar ist.
Da in der Regel die Sitzfläche seitlich über das Gestänge übersteht und daher auch der größte Querschnitt des Sattels von der Sitzfläche gebildet wird, lässt sich die Haube über diesen größten Querschnitt ziehen, jedoch ist an der Haubenöffnung ein dehnbarer Zug vorgesehen, der die Haubenöffnung wieder zusammen zieht, wenn die Haube über den Sattel gezogen ist. Bevorzugt ist der erwähnte Verschluss mit diesem dehnbaren Zug direkt verbunden. Dadurch entsteht eine einfache und gleichzeitig belastbare Verbindung.
Dieser Klipp (bzw. allgemeiner: dieser Verschluß zur Befestigung der Haube am Gestänge) kann insbesondere an der Sattelstütze angreifen, die das Rückgrat des Sattel-Gestänges bildet. Günstig sind auch zwei derartige Verbindungen, die an Federn, Querträgern oder anderen Gestänge-Teilen zu beiden Seiten der Sattelstütze angreifen. Weitere Verschlüsse sind möglich, aber nicht erforderlich.
Aufgrund der Weichheit des Haubenmaterials kann die Haube im Allgemeinen beliebig gefaltet und geknüllt werden. Dies erleichtert es, die Haube für den Bereitschaftsfall in die Zwischenräume des Gestänges unter der Sitzfläche zu schieben, wobei es durchaus erlaubt ist, die Haube regellos zu knüllen. Es ist jedoch praktisch ohne großen Fertigungsaufwand möglich, gleich vorgefertigte Falten nach Art einer Ziehharmonika vorzusehen. Während die Haube auf den Sattel aufgezogen wird, werden dann diese Falten ausgebreitet, jedoch bei einer Entlastung des dehnbaren Zuges falten sie sich automatisch wieder zusammen. Die zusammengefaltete Haube bildet dann also einen geordneten Stoß aufeinanderliegender Lagen, der praktisch als Ganzes zwischen das Gestänge geschoben werden kann, ohne auf die Ordnung der Lagen zu achten.
Bevorzugt ist mindestens einer der Verschlüsse an der Seite der Hülle angeordnet, die im montierten Zustand der Hülle nach hinten - vom Lenker des Zweirades aus gesehen - weist. Entsprechend wird auch die Haube von hinten über den Sattel gezogen, um den Bedarfszustand zu erzeugen, und auch beim Übergang in den Bereitschaftszustand wieder nach hinten abgezogen.
Die Erfindung sieht also im Allgemeinen für den erwähnten Zweiradsattel eine Schutzhülle vor mit:
  • - einer weichen Haube aus einem wasserundurchlässigen Stoff, Wachstuch, einer Kunststofffolie oder dergleichen,
  • - einem dehnbaren, um die Haubenöffnung umlaufenden Zug und
  • - mindestens einem an der Haube befestigten Verschluß, der im geschlossenen Zustand einen Teil des Gestänges ganz oder zumindest klauenartig umgreift,
  • - wobei die Haube derart dehnbar oder konturfern geschnitten und mittels des Verschlusses/­ der Verschlüsse am Gestänge befestigbar ist, dass die Haube im Bedarfsfall ohne Lösen des Verschlusses unter Dehnung des Zuges über die Sitzfläche gezogen werden kann und dann den größten Querschnitt des Sattels übergreift, und im Reservefall ohne Lösen des Verschlusses von der Sitzfläche abgezogen und mit entlastetem Zug zwischen das Gestänge unter die Sitzfläche geschoben werden kann.
Solche Schutzhüllen können Massenartikel sein, die - mit entsprechend geöffneten Verschlüssen - in einer universellen Größe für eine Vielzahl von Sattel-Formen, oder auch in bestimmten Größen für Klassen von Sätteln angeboten werden können. Nach der Montage entsteht dann also erfindungsgemäß ein Sattel mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Besondere Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Besondere Ausführungsformen der Erfindung werden in den Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 und Fig. 2 einen Sattel-Sitzfläche mit darunter liegendem Gestänge und der erfindungsgemäßen Schutzhülle im Bedarfsfall und im Reservefall, und
Fig. 3, 4 und 5 je ein Ausführungsbeispiel eines Verschlusses der erfindungsgemäßen Regenschutzhülle.
In Fig. 1 sind die wesentlichsten Teile des Gestänges dargestellt, das die gepolsterte Sitzfläche 1 mittels mindestens zwei Federn 2 trägt, die jeweils mittels Sattelstreben 3 zu beiden Seiten einer Sattelstütze 4 angebracht sind. Eine Haube 5, die in dieser Figur eng an der Sitzfläche anliegend gezeichnet ist, umgibt die Sitzfläche wie einen Slip und daher wird die Bezeichnung "Saddle - Slip" vorgeschlagen. Als Material kann insbesondere ein elastisches Mikrofaser-Gewebe verwendet werden. Praktisch die gleichen Merkmale ergeben sich aber auch, wenn die Haube konturfern geschnitten und somit für eine Vielzahl von Sattel-Typen geeignet ist.
Im Rand an der Öffnung der Haube 5, der sich auf der Unterseite der Sitzfläche 1 von den Federn 2 nach vorn bis nahe an die Spitze des Sattels erstreckt, verläuft ein dehnbarer Zug 6 (z. B. ein Gummiband), der zwei Laschen 7 trägt. Jede der Laschen 7 greift in einen Verschluss 9 ein, der jeweils eine der Sattelstrebe 3 umgreift. An der Sattelspitze 5 trägt der dehnbare Zug 6 eine weitere Lasche 10, mit der die Haube bequem ergriffen werden kann, um sie nach hinten (in Fahrtrichtung des Fahrrades gesehen) in die Reservestellung abzuziehen.
In dieser Reservestellung (Fig. 2) ist die Haube ziehharmonika-ähnlich gefaltet und zu einem Stapel von Faltenflächen 10 gelegt, was bei entsprechender Auslegung und Führung des Zuges und/oder gegebenenfalls eines oder mehrere weiterer (nicht dargestellter, beispielsweise an den Seitenflächen der Haube verlaufender) Züge automatisch erfolgt. Dieser Stapel ist zwischen die Federn 2 unter der Sitzfläche 1 geschoben.
Gemäß Fig. 3 sind die beiden Laschen 7 jeweils an einem Teil 11 eines zangenförmigen Verschlusses befestigt, dessen Zangenteile 12, 13 einen um die Sattelstrebe 3 greifenden Klipp bilden, der noch zusätzlich an der Sattelstrebe durch einen darum herum gewickelten Riemen 14 geschlossen bzw. gesichert werden kann. Dieser Riemen 14 ist durch einen Schlitz des Zangenteils 12 geführt, am Zangenteil 13 derart befestigt, dass die Zange durch Ziehen am freien Ende 15 geschlossen wird, und trägt nach Art eines Kabelbinders eine Folge von elastischen Widerhaken, die zwar gestatten, das Zangenteil auf dem Riemen 14 in Richtung auf das Zangenteil 13 zu bewegen, jedoch einrasten und das Zangenteil auf dem Riemen blockieren, sobald dessen Bewegungsrichtung umgekehrt wird. Der auf diese Weise um die Sattelstrebe geschlossene Verschluß ist damit irreversibel geschlossen.
Das Teil 11 und die beiden Zangenteile 12 und 13 sind vorteilhaft aus Kunststoff und können, da die Zange ja nur einmal geschlossen wird, aus einem Stück gefertigt sein, wobei an die Stelle eines Zangengelenks ein lediglich eingeprägter Falz treten kann.
Während in Fig. 3 eine Lasche 9 angedeutet ist, die als Teil des dehnbaren Zuges am Verschluss gefestigt ist, kann auch der dehnbare Zug, der in der Regel in einem Hohlsaum 20 an der Öffnung der Haube verläuft, zusammen mit dem den Hohlsaum tragenden Hauben- Bereich 21 (bzw. Folie oder dergleichen) an einem entsprechenden Befestigungsteil des Verschlusses befestigt sein, wie an Hand des dehnbaren Zuges 23 und eines zangenförmigen Befestigungsteils 22 in Fig. 4 gezeigt ist. Das Befestigungsteil 22 und der den Hohlsaum tragende Bereich 21 ist in Fig. 4 in der geschlossenen Zange des Befestigungsteils 22 dargestellt, das zusammen mit den darin festgehaltenen Teilen verschweißt ist. Durch das massive Teil des Befestigungsteils 22 verläuft ein Schlitz 25, an dessen einem Ausgang ein Band 26 befestigt ist, das um eine Stange 27 des Gestänges, z. B. eine Windung einer Feder oder eine Sattelstrebe, herumgeführt und durch den Schlitz 25 vom anderen Ende her gefädelt ist. Auch dieses Band trägt elastische Widerhaken, die zwar das Einfädeln des Bandes durch den Schlitz 25 gestatten, aber bei einer Umkehr der Bewegungsrichtung sperren.
Beim Verschluss nach Fig. 4 sind der Hohlsaum 30 am Rand der Haube 31, der darin verlaufende dehnbaren Zug 32 und ein Band 33 untrennbar miteinander verschweißt, wobei die beiden Enden 34, 35 des Bandes 33 einen Klettverschluss 36 tragen. Das um die (nicht dargestellte) Sattelstütze gewickelte Band 33 hält die Haube 31 im Bedarfsfall und im Reservefall an der Sattelstütze. Zusätzlich ist noch ein klauen- oder schellenförmige Klipp 37 vorgesehen, der ebenfalls an der Sattelstütze befestigt werden kann, wobei das Band 33 und der Klipp 37 Löcher 38, 39 tragen, durch die ein Splint 40 getrieben werden kann. Um ein unbefugtes Entfernen der Haube 31 vom Gestänge des Sattels zu erschweren, ist auch der Schaft des Splints 40 mit Widerhaken 41 versehen, die nach dem Einsetzen des Splints in das Loch 39 des Klipp 37 dort in ein entsprechendes Gegenprofil einrasten. Dabei kann vorgesehen sein, zusammen mit der Haube 37 weitere Klippse auszuliefern, die an verschiedene Durchmesser von Gestängeteilen angepasst sind. Die Haube kann dann nicht nur an Sattelstützen, sondern wahlweise auch an anderen Streben des Gestänges unter der Sitzfläche von Satteln befestigt werden.

Claims (11)

1. Zweiradsattel mit einer Sitzfläche (1), einem die Sitzfläche tragenden Gestänge (3, 4) unter der Sitzfläche und einer Regenschutzhülle, wobei
die Regenschutzhülle eine aus einem wasserundurchlässigen Stoff, Wachstuch, einer Kunststofffolie oder dergleichen konturfern geschneiderte oder auf andere Weise gefertigte, beliebig falt- und deformierbare Haube(5), einen dehnbaren, um die Haubenöffnung umlaufenden Zug (6) und mindestens einen Verschluß (9) aufweist, mit dem eine Stelle nahe an der Haubenöffnung am Gestänge (3, 4) befestigt ist, und
wobei die am Gestänge befestigte Haube (5) im Bedarfsfall unter Dehnung des Zuges (6) derart über die Sitzfläche (1) gezogen ist, dass sie den größten Querschnitt des Sattels übergreift, und im Reservefall von der Sitzfläche abgezogen und mit entlastetem Zug (6) zwischen das Gestänge (3, 4) unter die Sitzfläche (1) geschoben ist.
2. Zweiradsattel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei Verschlüsse (9), die zu beiden Seiten der Sattelstütze (4) am Gestänge befestigt sind.
3. Zweiradsattel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verschluss der an der Sattelstütze (4) befestigt ist.
4. Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verschluß irreversibel geschlossen ist.
5. Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss oder mindestens einer der Verschlüsse mittels eines klauenartigen Klipps (37), der einen Teil des Gestänges umgreift, mit dem Gestänge verbunden ist.
6. Zweiradsattel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klipp (37) in den Verschluss integriert ist.
7. Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube ziehharmonika-ähnliche Falten aufweist, die ausbreitet werden, wenn die Haube über die Sitzfläche gezogen wird, und sich zumindest weitgehend durch die Kontraktion des Zuges (6) wieder zusammenfalten.
8. Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube - in Fahrtrichtung des Zweirads gesehen - von hinten oder unten am Gestänge befestigt ist und von hinten über die Sitzfläche gezogen bzw. von hinten oder unten in das Gestänge geschoben ist.
9. Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss und/oder der Klipp direkt mit dem dehnbaren Zug befestigt ist.
10. Regenschutzhülle für einen Zweiradsattel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Verschluß noch geöffnet ist.
11. Regenschutzhülle für einen Zweiradsattel mit einer Sitzfläche (1) und einem die Sitzfläche tragenden Gestänge (2, 3, 4) unter der Sitzfläche (1), mit
einer weichen Haube (5) aus einem wasserundurchlässigen Stoff, Wachstuch, einer Kunststoffolie oder dergleichen,
einem dehnbaren, um die Haubenöffnung umlaufenden Zug (6) und
mindestens einem an der Haube befestigten Verschluß (9), der im geschlossenen Zustand einen Teil des Gestänges ganz oder zumindest klauenartig umgreift,
wobei die Haube derart dehnbar oder konturfern geschnitten und mittels des Verschlusses/­ der Verschlüsse am Gestänge befestigbar ist, dass die Haube im Bedarfsfall ohne Lösen des Verschlusses (9) unter Dehnung des Zuges (6) über die Sitzfläche gezogen werden kann und dann den größten Querschnitt des Sattels übergreift, und im Reservefall ohne Lösen des Verschlusses (9) von der Sitzfläche abgezogen und mit entlastetem Zug zwischen das Gestänge unter der Sitzfläche geschoben werden kann.
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Owner name: DRYSEAT E.K., 91056 ERLANGEN, DE

8181 Inventor (new situation)

Inventor name: HUBER, FRANZ FERDINAND, 91054 ERLANGEN, DE

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