DE10107682A1 - Druck- oder Kopiermaschine - Google Patents
Druck- oder KopiermaschineInfo
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Abstract
Es wird eine Druck- oder Kopiermaschine (1) vorgeschlagen, die eine Fixiereinrichtung (17) zum Fixieren eines Tonerbildes auf einem Substrat (9) aufweist. Die Fixiereinrichtung (17) umfasst mindestens eine Fixiereinheit (19/1; 19/2; 19/3; 19/4), die wiederum eine Strahlungseinrichtung (21) zum Beaufschlagen des Tonerbildes mit elektromagnetischer Strahlung aufweist. Die Maschine (1) zeichnet sich dadurch aus, dass die Strahlungseinrichtung (21) mehrere einzeln ansteuerbare Strahlenelemente (25) aufweist, die über die Breite des Substrattransportwegs verteilt angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Druck- oder Kopiermaschine gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
Es sind Druckmaschinen bekannt, die nach dem elektrophotographischen Prozess arbeiten.
Zum Fixieren des auf ein Substrat, beispielsweise Papier, aufgebrachten Toners werden
verschiedene Verfahren eingesetzt, beispielsweise das Beheizen des Substrats mit elektro
magnetischer Strahlung, das thermische Aufheizen und das Aufbringen von Lösungsmit
teldampf. Für die Fixierung steht üblicherweise eine Fixiereinheit, die auch als Fuser be
zeichnet wird, am Ende des Druckprozesses zur Verfügung. Mit deren Hilfe wird dem auf
das Substrat aufgebrachten Toner so viel Energie zugeführt, dass er schmilzt und eine feste
Verbindung mit dem Trägermaterial (Substrat) eingeht. Nachteilig bei den bekannten
Druckmaschinen ist, dass die Energie für das Schmelzen des gesamten Tonerbildes, das
mehrere Tonerschichten mit unterschiedlichen Farben aufweisen kann, an einen Ort in der
Druckmaschine zugeführt wird. Da in einer bestimmten Zeit nur ein begrenzter Energiebe
trag an den Toner beziehungsweise die Tonerschichten übertragen werden kann, wird hier
durch auch die maximale Druckgeschwindigkeit der Druckmaschine wesentlich mitbe
stimmt und daher begrenzt. Darüber hinaus wird der maximale Tonerauftrag, also die
Schichtdicke sämtlicher auf das Substrat aufgebrachten Toner, insbesondere bei Mischfar
ben, stark eingeschränkt. Nachteilig ist ferner, dass das Fixieren des Toners erst am Ende
des Druckprozesses, also nachdem alle Tonerschichten auf das Substrat aufgebracht sind,
stattfindet. Auf dem Transportweg von den Druckmodulen, von denen jede Druckmaschine
für jede Druckfarbe (beispiels
weise Schwarz, Gelb, Magenta, Cyan) oder Mischfarben aufweist, bis zur Fixiereinrich
tung kann sich das auf dem Substrat nicht fixierte Bild in nicht gewünschter Weise durch
verschiedene Umwelteinflüsse ändern, zum Beispiel aufgrund elektrischer Entladungen des
aufgeladenen Toners und Bewegungen des Substrats. Schließlich wird auch der maximale
Tonerauftrag für Mischfarben durch die durch den Druckprozess vorgegebene Zeit maxi
mal übertragbare Energie eingeschränkt.
Diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn der Toner direkt nach dem Auftrag auf das
Substrat fixiert wird. Dazu ist es notwendig, in jedes Druckmodul oder direkt dahinter je
weils eine Fixiereinheit zu integrieren. Eine solche Vorrichtung ist aus der US 51 77 554
bekannt.
Aus der DE 44 35 077 A1 geht ein Verfahren zur schnell schaltbaren und höchstgeschwin
digkeitsfähigen Infrarotfixierung elektrografischer Tonerbilder hervor, wo die Fixierung
mit einer linienförmigen Fixiereinheit über die Breite des Aufzeichnungsträgers erfolgt.
Die linienförmig emittierte Infrarotstrahlung ist schnell schaltbar. Eine Leseeinrichtung
ermittelt die Bereiche auf dem Substrat, auf denen sich Toner befindet und steuert die Fi
xiereinheit.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Maschine der eingangs genannten Art anzugeben, bei
der eine hohe Auflösung des Tonerbildes realisierbar ist.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird eine Maschine mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Die vorzugsweise nach dem elektrographi
schen oder elektrophotographischen Prozess arbeitende Maschine, die beispielsweise als
Kopiergerät, Druckmaschine, Drucker oder dergleichen ausgebildet sein kann, dient zum
Bedrucken eines Substrats unter Verwendung mindestens eines Toners. Das Substrat kann
beispielsweise ein Bogen oder eine kontinuierliche Bahn sein, der/die zum Beispiel aus
Papier oder Karton besteht. Die Maschine umfasst eine Fixiereinrichtung mit mindestens
einer Fixiereinheit zum Fixieren des Tonerbildes auf dem Substrat, wobei die Fixiereinheit
eine Strahlungseinrichtung zum Beaufschlagen des Tonerbildes mit elektromagnetischer
Strahlung umfasst. Die Maschine zeichnet sich dadurch aus, dass die Strahlungseinrichtung
mehrere einzeln ansteuerbare Strahlenelemente aufweist, die über die Breite des Substrat
transportwegs verteilt angeordnet sind. Dadurch ist eine punktweise, dem betonerten Bild
entsprechende Fixierung realisierbar, das heißt die
Fuser-/Fixierleistung kann entsprechend der aufgetragenen Tonermenge und dem Bild ge
steuert werden. An Stellen, wo mehr Toner aufgetragen wird, steht dann auch mehr Lei
stung zum Fixieren zur Verfügung. Insgesamt läßt sich mit der erfindungsgemäßen Ma
schine eine höhere Auflösung erreichen, als bei bekannten Maschinen, da nur Toner dort
fixiert wird, wo er auch sein soll.
Als Strahlenelemente können beispielsweise Laserdioden, LEDs oder dergleichen verwen
det werden.
In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Wirkungsbereich der Strah
lenelemente auf dem Tonerbild punktförmig ist. In diesem Zusammenhang wird unter
"Wirkungsbereich eines Strahlenelements" der Tonerbildabschnitt verstanden, der durch
die von dem Strahlenelement emittierte elektromagnetische Strahlung aufgeschmolzen
wird. Das heißt, die in einem Abstand vom Substrattransportweg und - quer zur Substrattransportrichtung
gesehen - hintereinander angeordneten Strahlenelemente bestrahlen je
weils einen Tonerbildabschnitt mit einer gewissen Breite. Wenn also das Substrat an den
Strahlenelementen vorbeigeführt wird, wird ein Streifen des Tonerbilds aufgeschmolzen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Strahlungsintensität der
Strahlenelemente mittels einer Steuereinheit einstellbar ist, wobei diese Steuereinheit
gleichzeitig auch zur Steuerung eines eine Anzahl mit einer Aufzeichnungsoberfläche eines
Photoleiters in Kontakt bringbare Kontaktelemente aufweisenden Schreibkopfs dient. Da
die Fixiereinheit ähnlich wie der Schreibkopf aus einzeln ansteuerbaren Elementen besteht,
erfolgt die Steuerung zeitverzögert über eine Ansteuereinheit des Schreibkopfes. Das An
steuersignal für den Schreibkopf enthält die Informationen, wo und mit welcher Leistung
belichtet werden soll. Dieses Signal steuert zeitverzögert die Fixiereinheit, so dass hier nur
die betonerten Bereiche mit der notwendigen Intensität bestrahlt werden. Vorzugsweise ist
auch eine zusätzliche Korrektureinheit vorgesehen, die die Zeitverzögerung, zum Beispiel
entsprechend der aktuellen Transportgeschwindigkeit des Substrats oder des aktuellen
Rundlauffehlers einer Fotoleitertrommel, soweit dies nicht durch die Belichtungssteuerung
geschehen ist, verändert.
Weiterhin wird ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung bevorzugt, bei dem mehrere Auf
tragsmodule zum Auftrag jeweils eines Toners auf das Substrat vorgesehen sind, die - in
Transportrichtung des Substrats gesehen - hintereinander angeordnet sind. Der jeweilige
Toner kann eine Druckfarbe (Schwarz, Gelb, Magenta, Cyan) oder eine Mischfarbe auf
weisen. Sofern die Fixiereinrichtung lediglich eine Fixiereinheit aufweist, ist diese nach
dem letzten Auftragsmodul angeordnet, das heißt, es werden zunächst alle Toner auf das
Substrat übertragen und dann gemeinsam mit Hilfe der einen Fixiereineinheit aufge
schmolzen und fixiert. Bei einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgese
hen, dass die Fixiereinrichtung für jedes Auftragsmodul eine Fixiereinheit mit jeweils einer
eine Anzahl einzeln ansteuerbarer Strahlenelemente aufweisenden Strahlungseinrichtung
umfasst, wobei die Fixiereinheiten dem jeweils zugeordneten Auftragsmodul - in Trans
portrichtung des Substrats gesehen - nachgeordnet sind. Dadurch, dass unmittelbar nach
dem Auftrag eines Toners beziehungsweise einer Tonerschicht auf das Substrat der Toner
darauf fixiert wird, kann eine nicht gewünschte Beeinflussung des auf das Substrat aufge
brachten Tonerbildes in Folge von Entladungen des Toners, Bewegungen des Substrats
oder dergleichen während des Weitertransports des Substrats zum nächsten Auftragsmodul
oder zu einem nachfolgenden Teil der Vorrichtung praktisch ausgeschlossen werden.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung weist jede der
verwendeten Tonerarten (Schwarz, Gelb, Magenta, Cyan, Mischfarbe) einen anderen Wel
lenlängenbereich der elektromagnetischen Strahlung für die maximale Absorption auf und
keine oder nur geringe Absorption bei den Wellenlängenbereichen der elektromagnetischen
Strahlung der anderen Toner. Dadurch kann sichergestellt werden, dass bei hintereinander
angeordneten Auftragsmodulen nur immer der gerade zuvor aufgetragene Toner mittels der
zugeordneten Fixiereinheit fixiert wird, während bereits auf dem Substrat fixierter Toner
dadurch nicht beeinflusst, insbesondere nicht aufgeschmolzen wird. Toner, der bereits auf
das Substrat aufgetragen und fixiert wurde, wird daher nicht mehr erneut verflüssigt. Zur
Realisierung dieser Maßnahme sind die Strahlungseinrichtungen der Fixiereinheiten ent
sprechend ausgebildet beziehungsweise die emittierte elektromagnetische Strahlung wird
vorzugsweise gefiltert, damit lediglich elektromagnetische Strahlung im gewünschten
Wellenlängenbereich auf das Tonerbild übertragen wird.
Bei einer ersten Ausführungsvariante der Vorrichtung ist die Fixiereinheit in das Auf
tragsmodul integriert, wodurch eine Baueinheit gebildet ist, die in einfacher Weise mon
tierbar beziehungsweise demontierbar ist. Dadurch ist ein schneller und einfacher Wechsel
einer defekten Fixiereinheit oder eines Auftragsmoduls möglich, so dass die Ausfallzeiten
der Vorrichtung nur kurz sind. Bei einer anderen Ausführungsvariante der Vorrichtung
sind die Fixiereinheit und das Auftragsmodul baulich voneinander getrennt, sind also je
weils als eine Baueinheit ausgebildet.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist mindestens einer der Fi
xiereinheiten eine Reinigungsvorrichtung für das Substrat - in Substrattransportrichtung
gesehen - nachgeordnet. Mit Hilfe der Reinigungsvorrichtung kann nicht fixierter Toner vor
dem Einlauf des Substrats in das nächste Auftragsmodul vorher entfernt werden. Durch die
Reinigung der Substratoberfläche, auf die das Bild aufgebracht wird, kann eine Beein
trächtigung der Bildqualität in Folge des überschüssigen Toners und eine Verschmutzung
der Vorrichtung verhindert werden.
Die Reinigungsvorrichtung ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass sie die zu reinigende
Substratoberfläche mit einem unter Druck stehenden Medium (beispielsweise Druckluft)
beaufschlagt, mechanisch bearbeitet (beispielsweise Abbürsten, Abwischen) und/oder sie
mit einem Unterdruck beaufschlagt, um den nicht fixierten Toner abzusaugen. Alternativ
oder zusätzlich kann die Reinigungsvorrichtung auch ein aufladbares Element aufweisen,
so dass der überschüssige Toner durch elektrostatische Aufladung des Reinigungselements
von der Substratoberfläche entfernt wird. Es hat sich gezeigt, dass die besten Bildqualitäten
und die geringsten Verunreinigungen der Vorrichtung dadurch erreicht werden, wenn nach
jedem Auftragen und Fixieren eines Toners beziehungsweise einer Tonerschicht die
Substratoberfläche von überschüssigem Toner gereinigt wird.
Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist vorgesehen, dass
die Fixiereinrichtung eine zentrale Strahlungseinrichtung aufweist, die sämtliche Fixierein
heiten mit elektromagnetischer Strahlung zum Aufschmelzen des auf das Substrat aufge
brachten Toners versorgt. Hierzu ist die Strahlungseinrichtung mit einer geeigneten Strah
lungsleitvorrichtung gekoppelt, die die von den Strahlelementen der Strahlungseinrichtung
emittierte elektromagnetische Strahlung zu den einzelnen Fixiereinheiten weiterleitet.
Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Vorrichtung ergeben sich aus den übrigen
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Druck-
oder Kopiermaschine in Seitenansicht;
Fig. 2 einen Querschnitt der Maschine entlang der in Fig. 1 gekennzeichneten
Schnittlinie A-A; und
Fig. 3 eine Skizze zur Ansteuerung einer Fixiereinheit mittels der Steuerung eines
Schreibkopfes.
Die im Folgenden beschriebene Druck- oder Kopiermaschine 1 ist allgemein zum Bedruc
ken eines Substrats, beispielsweise aus Papier oder Karton, unter Verwendung mindestens
eines trockenen oder flüssigem Toners einsetzbar. Rein beispielhaft wird im Folgenden
davon ausgegangen, dass die Maschine 1 eine nach dem elektrophotographischen Prozess
arbeitende Druckmaschine ist.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels der
Maschine 1, die eine Transporteinrichtung 3 mit einem über ortsfest angeordnete Rollen 5
geführten, endlosen Band 7 umfasst. Das antreibbare Band 7 dient zum Transport von
Substraten 9 in Richtung eines Pfeils 11 entlang einer hier beispielhaft horizontal verlau
fenden Bearbeitungsstrecke. Die auf dem Band 7 abgelegten Substrate 9 sind in Trans
portrichtung 11 in einem Abstand voneinander angeordnet.
Oberhalb des Bandes 7 sind hier insgesamt vier Auftragsmodule 13/1, 13/2, 13/3 und 13/4
angeordnet, die in Transportrichtung 11 der Substrate 9 in einem Abstand voneinander
angeordnet sind. Die Auftragsmodule 13 dienen zum Auftrag jeweils eines Toners auf die
zu bedruckende Seite 15 der Substrate 9. Die Toner können sich in Farbe, Zusammenset
zung und Konsistenz voneinander unterscheiden. Üblicherweise wird mit jedem der Auf
tragsmodule 13 jeweils ein Toner mit einer bestimmten Farbe aufgetragen, beispielsweise
Schwarz, Gelb, Magenta, Cyan oder eine Mischfarbe.
Die Maschine 1 umfasst ferner eine Fixiereinrichtung 17, die für jedes Auftragsmodul 13
jeweils eine Fixiereinheit 19/1, 19/2, 19/3 beziehungsweise 19/4 aufweist. Die Fixierein
heiten 19 sind bei diesem Ausführungsbeispiel dem jeweils zugeordneten Auftragsmodul
13 in Transportrichtung 11 der Substrate 9 in einem Abstand nachgeordnet. Mit Hilfe der
Fixiereinheiten 19 wird unmittelbar nach jedem Aufbringen eines Toners in einer bezie
hungsweise mit Hilfe einer der Auftragsmodule 13/1 bis 13/4 auf das Substrat 9 der Toner
auf dem Substrat 9 fixiert, indem er aufgeschmolzen wird. Hierzu weist jede der Fixierein
heiten 19 jeweils eine Strahlungseinrichtung 21 auf, mittels derer der auf das Substrat 9
übertragene Toner mit elektromagnetischer Strahlung beaufschlagbar ist. Die Erhitzung des
unmittelbar zuvor in dem vorgeordneten Auftragsmodul 13 aufgebrachten Toners erfolgt
durch Absorption der elektromagnetischen Strahlung.
Die Wellenlängenbereiche der mittels der Strahlungseinrichtungen 21 auf die Tonerbild
aufgebrachten elektromagnetischen Strahlung sind verschieden. Der Wellenlängenbereich
der von der jeweiligen Strahlungseinrichtung 21 emittierten elektromagnetischen Strahlung
ist so gewählt, dass die in dem vorgeordneten Auftragsmodul 13 auf das Substrat 9 über
tragene Tonerart (Farbe) die maximale Absorption der Strahlung aufweist und keine oder
nur eine geringe Absorption bei den Wellenlängenbereichen der anderen Tonerarten, die
mit Hilfe der anderen Auftragsmodule auf das Substrat nachfolgend aufgebracht werden.
Dadurch kann sichergestellt werden, dass mit jeder der Fixiereinheiten 19/1 bis 19/4 je
weils immer nur der gerade zuvor von dem in Transportrichtung vorgeordneten Auftrags
modul 13 auf das Substrat 9 übertragene Toner ohne Beeinflussung der bereits vorher von
einem anderen, vorgeordneten Auftragsmodul aufgetragenen und fixierten Tonerschichten
fixiert wird. Das heißt, dass ein mittels des Auftragsmoduls 13/1 auf das Substrat 9 aufge
brachter und mit Hilfe der Fixiereinheit 19/1 fixierter Toner von den nachgeordneten Fi
xiereinheiten 19/2 bis 19/4 nicht mehr verflüssigt wird. Mit anderen Worten, jede der Fi
xiereinheiten 19/1 bis 19/4 kann jeweils nur den auf dem Substrat aufgebrachten Toner
verflüssigen, der von dem jeweils unmittelbar vorgeordneten Auftragsmodul 13 auf das
Substrat 9 übertragen worden ist.
Dadurch, dass nach jedem Aufbringen eines Toners auf das Substrat 9 dieser fixiert wird,
bevor der nächste Toner auf das Substrat 9 aufgebracht wird, kann eine hohe Bildqualität
und -auflösung erreicht werden. Der Grund hierfür ist, dass Entladungen des Toners oder
ein Verwischen des noch nicht fixierten Toners durch eine Bewegung des in Trans
portrichtung 11 verlagerten Substrats 9 aufgrund des kurzen Transportweges zwischen dem
Auftragsmodul und der zugehörigen Fixiereinheit praktisch ausgeschlossen werden kann.
In Fig. 1 sind mit gestrichelter Linie Reinigungsvorrichtungen 23 angedeutet, die zum
Entfernen von überschüssigem, nicht fixierten Toner von der Bildseite 15 der Substrate 9
dient. Jeweils eine der Reinigungsvorrichtungen 23 ist in Transportrichtung 11 der
Substrate 9 einer der Fixiereinheiten 19 nachgeordnet, so dass sichergestellt werden kann,
das weder unfixierter Toner oder sonstige Verunreinigungen auf dem Substrat verbleiben
und in die nachfolgenden Auftragsmodule 13 eingebracht werden und diese verschmutzen.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 entlang der
Schnittlinie A-A. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, so dass insofern
auf die Beschreibung zur Fig. 1 verwiesen wird. Im Folgenden wird beispielhaft anhand
der dem Auftragsmodul 13/1 zugeordneten Fixiereinheit 19/1 der Aufbau und die Steue
rung der Strahlungseinrichtung 21/1 repräsentativ für alle anderen Strahlungseinrichtungen
21 näher erläutert.
Die Strahlungseinrichtung 21/1 weist eine Strahlungsquelle, bestehend aus einer Anzahl
Strahlenelemente 25 auf, die sich vorzugsweise in einer Reihe befinden und quer über die
Breite des Transportbandes 5, also dem Substrattransportweg, angeordnet sind. Die Strah
lenelemente 25 sind jeweils von einer Lichtquelle gebildet, die elektromagnetische Strah
lung aussendet. Die elektromagnetische Strahlung sämtlicher Strahlenelemente 25 weist
vorzugsweise die gleiche Wellenlänge auf, die der Wellenlänge der maximalen Absorption
des unmittelbar vorgeordneten Auftragsmoduls 13/1 aufgebrachten Toners entspricht. Ge
gebenenfalls kann auch im Strahlungspfad zwischen den Strahlenelementen 25 und dem
Tonerbild mindestens ein Filter angeordnet werden, der bis auf den gewünschten Wellen
längenbereich die übrige Strahlung herausfiltert und lediglich die Strahlung in dem ge
wünschten Wellenlängenbereich zum Substrat durchlässt.
Die Strahlenelemente 25 sind jeweils über eine Signalleitung 27 einzeln mit einer Steuer
einheit 29 verbunden. Mit deren Hilfe ist die Strahlungsintensität jedes der Strahlenele
mente 25 einzeln einstellbar. Dadurch kann die Leistung der Fixiereinheit 19/1 entspre
chend der auf das Substrat 9 aufgetragenen Tonermenge gesteuert werden. Das heißt, an
den Stellen des Substrats 9, wo mehr Toner aufgetragen wird, also eine größere Toner
schichtdicke besteht, wird dann auch mehr Leistung zum Fixieren des Toners zur Verfü
gung gestellt. Die jeweilige Strahlungsintensität (Fixierleistung) der Strahlenelemente 25
ist also einstellbar. Gegebenenfalls kann auch eines oder mehrere der Strahlenelemente 25
ganz abgeschaltet werden, sofern in dessen Strahlungs-/Wirkungsbereich sich kein zu fixie
render Toner auf dem Substrat 9 befindet. Aufgrund der einzeln ansteuerbaren Strah
lenelemente 25 lässt sich eine höhere Bildauflösung erreichen, als bei bekannten Vorrich
tungen, da nur Toner dort auf dem Substrat 9 fixiert wird, wo er auch sein soll. Sollte sich
also überschüssiger Toner auf dem Substrat 9 befindet, wird dieser aufgrund in diesem
Bereich nicht zur Verfügung gestellter Energie nicht fixiert und kann von der gegebenen
falls der Fixiereinheit nachgeordneten Reinigungsvorrichtung vom Substrat entfernt wer
den.
Die Steuereinheit 29 kann ausschließlich zur einzelnen Ansteuerung der Strahlenelemente
25 dienen. Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Steuereinheit 29 wird
nachfolgend anhand der Fig. 3 näher erläutert.
Die in Fig. 2 dargestellte Strahlungseinrichtung 21 weist rein beispielhaft zehn Strah
lenelemente 25 auf. Selbstverständlich können bei einem anderen, in den Figuren nicht
dargestellten Ausführungsbeispiel auch deutlich mehr Strahlenelemente eingesetzt werden,
um eine höhere Bildauflösung zu erreichen. Vorzugsweise liegt die Anzahl der Strah
lenelemente 25 pro 10 cm Breite des Substrats 9 in einem Bereich von 1 bis 500.
Fig. 3 zeigt eine Skizze eines Ausführungsbeispiels der Steuereinheit 29, die zur gemein
samen Ansteuerung eines Schreibkopfes 31, der in der Elektrophotographie bekannt ist und
eine Anzahl mit einer Aufzeichnungsoberfläche eines Photoleiters in Kontakt bringbare
Kontaktelemente aufweist, und einer anhand der vorangegangenen Fig. 1 und 2 be
schriebenen Fixiereinheit 19 dient. Jedes der Auftragsmodule 13 umfasst einen derartigen
Schreibkopf 31 und einen Photoleiter, auf den ein latentes elektrostatisches Bild aufbring
bar ist, das nachfolgend mittels des Toners entwickelt wird. Der Photoleiter kann bei
spielsweise als Photoleitertrommel ausgebildet sein. Vorzugsweise ist für jedes Auftrags
modul 13 und der zugeordneten Fixiereinrichtung 19 jeweils eine Steuereinheit 29 zuge
ordnet, wie sie im Folgenden für das Auftragsmodul 13/3 und die zugeordnete Fixierein
heit 19/3 näher erläutert wird.
Die Fixiereinheit 19/3 besteht - wie anhand der von Fig. 2 beschrieben - ähnlich wie der
Schreibkopf 31 aus einzeln ansteuerbaren Elementen. Die Steuerung erfolgt zeitverzögert
über eine Ansteuereinheit 33 des Schreibkopfes 31. Das Ansteuersignal für den Schreib
kopf 31 enthält die Informationen, wo und mit welcher Leistung belichtet werden soll. Die
ses Signal steuert zeitverzögert die Fixiereinheit 19/3, so daß hier nur die betonerten Berei
che mit der notwendigen Intensität bestrahlt werden. Die Zeitverzögerung wird mittels ei
ner Verzögerungseinheit 35 realisiert. Mit Hilfe einer zusätzlichen Korrektureinheit 37
kann die Zeitverzögerung, zum Beispiel entsprechend der aktuellen Transportgeschwindig
keit des Substrats oder des aktuellen Rundlauffehlers der Photoleitertrommel, soweit dies
nicht durch eine Belichtungssteuerung 39 geschehen ist, verändert werden.
Die Ansteuerung des Schreibkopfes 31 erfolgt durch die Belichtungssteuerung 39
("Exposure Timing). Hierbei werden beispielsweise Rundlauffehler der Photoleiter und
Transfertrommeln sowie Driftfehler korrigiert. Das Ansteuersignal für den Schreibkopf 31
wird zeitverzögert zu der Fixiereinheit 19 weitergeleitet. Die notwendige Zeitverzögerung
ergibt sich im Wesentlichen aus dem Abstand zwischen Tonerauftrag und Ort der Fixie
rung, sowie der Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers. Aktuelle Schwan
kungen der Geschwindigkeit können mit einer Variation der Zeitverzögerung durch die
Korrektureinheit 37 bewirkt werden. Mit der Korrektureinheit 37 können auch weitere, hier
nicht erwähnte Fehler ausgeglichen werden. Dazu kann die Korrektureinheit 37 auch zum
Beispiel auf Daten der Belichtungssteuerung 39 zurückgreifen.
Das Signal zur Ansteuerung des Schreibkopfs 31 wird also zeitverzögert an die Fixierein
heit 19/3 weitergeleitet. Dieses Signal enthält auch die notwendigen Informationen über die
erforderliche Fixierintensität. Ist der Zusammenhang zwischen der Belichtungsintensität
für den Schreibkopf 31 und der notwendigen Fixierintensität nicht linear, so kann dieser
Zusammenhang in der Korrektureinheit 37 berücksichtigt werden, zum Beispiel über inten
sitätsabhängige Korrekturfaktoren oder eine nichtlineare Funktion zwischen Intensität der
Schreibkopfbelichtung und der Fixierleistung. Sinnvoll ist gegebenenfalls eine Anhebung
der Fixierleistung bei geringen Tonerdichten, was einer geringen Belichtung auf dem Pho
toleiter entspricht.
Mit der Belichtungsintensität ist die Intensität, die zur Bebilderung des Photoleiters ver
wendet wird, gemeint. Beim "Discharged-Area-Development"-Verfahren (DAD) ist die
Belichtungsintensität proportional zum späteren Tonerauftrag. Somit sollte die Fixierlei
stung auch proportional zur Belichtungsleistung für den Photoleiter sein. Beim "Charged-
Area-Development"-Verfahren (CAD) wird der Photoleiter überall dort mittels des
Schreibkopfes 31 entladen, wo kein Bild entstehen soll. Dieses Verfahren wird im Allge
meinen bei digitalen Druckern nicht angewendet. Es findet allerdings noch Verwendung
bei optischen Kopieren. Bei diesem Verfahren erhält man die höchste Tonerdichte an den
Stellen, wo der Schreibkopf die geringste Intensität hat. Entsprechend ist dort wo der
Schreibkopf die höchste Intensität hat, die geringste Fixierleistung erforderlich. Um hier
aus dem Signal für den Schreibkopf das notwendige Signal für die Fixiereinheit abzuleiten,
muss eine Invertierung des Signals durchgeführt werden. Dies kann zum Beispiel so ge
schehen, dass sich das Signal für die Fixiereinheit Sfix als Differenz der maximalen Be
lichtungsintensität Smax und der tatsächlichen Belichtungsintensität Saktuell ergibt:
Sfix = Smax - Saktuell
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass bei dem anhand der Fig. 1 und 2 beschrie
benen Ausführungsbeispiel der Maschine 1 jeweils eine Fixiereinheit 19 hinter jeder
Schreibeinheit (Auftragsmodul 13) angeordnet ist. In diesem Fall wird das Signal zur An
steuerung des Schreibkopfes
- wie gesagt - zeitverzögert. Dies kann bei konstanter Transportgeschwindigkeit des Bildträ
gers mit einer (für alle Bilder) konstanten zeitlichen Verzögerung erfolgen. Bei Geschwin
digkeitsschwankungen, die eigentlich immer auftreten, erhält man eine höhere Genauig
keit, wenn der vom Substrat (Bildträger) zurückgelegte Weg gemessen wird und somit eine
Wegverzögerung zwischen Bebilderung und Fixierung eingefügt wird. Dies kann zum Bei
spiel durch Zählen der Encoder-Signale des Transportbandes erfolgen.
Bei einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Fixiereinrich
tung 17 lediglich eine Fixiereinheit 19 für alle Schreibeinheiten (Auftragsmodule 13) auf,
wobei die Fixierung der auf das Substrat übertragenen Toner in diesem Fall erst am Ende,
nachdem alle Farben aufgebracht wurden, erfolgt. Diese Fixiereinheit kann beispielsweise
aus mehreren Strahlungseinrichtung bestehen, die vorzugsweise zu einer Einheit zusam
men gefasst werden und die elektromagnetische Strahlung in unterschiedlichen Wellenlän
genbereichen auf das Substrat aufbringen. Für jede Strahlungseinrichtungen ergibt sich
dann eine andere Zeit- beziehungsweise Wegverzögerung.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvorschläge ohne
Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die Anmelderin behält sich vor,
noch weitere, bisher nur in der Beschreibung und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmals
kombination zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des
Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches
hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen
Schutzes für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen. Viel
mehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Abänderungen und Modi
fikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Elemente und Kombinationen und/
oder Materialien, die zum Beispiel durch Kombination oder Abwandlung von einzelnen in
Verbindung mit den in der allgemeinen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den
Ansprüchen beschriebenen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen beziehungs
weise Elementen oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung
der Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegen
stand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen führen.
1
Druck- oder Kopiermaschine
3
Transportrichtung
5
Rollen
7
Band
9
Substrat
11
Pfeil
13
Auftragsmodul
15
Breite
17
Fixiereinrichtung
19
Fixiereinheit
21
Strahlungseinrichtung
23
Reinigungsvorrichtung
25
Strahlenelemente
27
Signalleitung
29
Steuereinheit
31
Schreibkopf
33
Ansteuereinheit
35
Verzögerungseinheit
37
Korrektureinheit
39
Belichtungssteuerung
Claims (11)
1. Druck- oder Kopiermaschine (1), mit einer Fixiereinrichtung (17) zum Fixieren eines
Tonerbildes auf einem Substrat (9), die mindestens eine Fixiereinheit
(19/1; 19/2; 19/3; 19/4) mit einer Strahlungseinrichtung (21) zum Beaufschlagen des
Tonerbildes mit elektromagnetischer Strahlung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahlungseinrichtung (21) mehrere einzeln ansteuerbare Strahlenelemente (25)
aufweist, die über die Breite des Substrattransportwegs verteilt angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wirkungsbereich der Strahlenelemente (25) auf dem Tonerbild jeweils punkt
förmig ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahlungsintensität der Strahlenelemente (25) mittels einer Steuereinheit (29)
einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit (29) für die Strahlenelemente (25) gleichzeitig auch zur Steue
rung eines eine Anzahl mit einer Aufzeichnungsoberfläche eines Photoleiters in Kontakt
bringbare Kontaktelemente aufweisenden Schreibkopfs (31) dient.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie mehrere Auftragsmodule (13/1, 13/2, 13/3, 13/4) zum Auftrag jeweils eines
Toners aufweist, die - in Transportrichtung (11) des Substrats (9) gesehen - hintereinan
der angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fixiereinrichtung (17) für jedes Auftragsmodul (13/1, 13/2, 13/3, 13/4) eine Fi
xiereinheit (19/1;
19/2; 19/3; 19/4) mit jeweils einer eine Anzahl einzeln ansteuerbarer Strahlenelemente
(25) aufweisenden Strahlungseinrichtung (21) umfasst.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels der Strahlungseinrichtungen (21) jeweils elektromagnetische Strahlung in
verschiedenen Wellenlängenbereichen auf das Substrat (9) aufbringbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wellenlängenbereich der elektromagnetischen Strahlung jeder Strahlungsein
richtung (21) dem Wellenlängenbereich für die maximale Absorption des Toners, der
mit dem jeweils zugeordneten Auftragsmodul (13/1; 13/2; 13/3; 13/4) auf das Substrat (9)
aufgebracht ist, entspricht.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Wellenlängenbereich der elektromagnetischen Strahlung jeder Strahlungsein
richtung (21) keine oder nur eine geringe Absorption bei den mittels der anderen Auf
tragsmodule (13/1; 13/2; 13/3; 13/4) aufgebrachten Toner aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fixiereinheit (19/1; 19/2; 19/3; 19/4) in das Auftragsmodul (13/1; 13/2; 13/3; 13/4)
integriert oder diesem in Transportrichtung (11) der Substrate (9) nachgeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens einer der Fixiereinheiten (19/1, 19/2, 19/3, 19/4) eine Reinigungsvor
richtung (23) für das Substrat (9) nachgeordnet ist.
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|---|---|---|---|
| DE2001107682 DE10107682B4 (de) | 2001-01-09 | 2001-01-09 | Druck- oder Kopiermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001107682 DE10107682B4 (de) | 2001-01-09 | 2001-01-09 | Druck- oder Kopiermaschine |
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| DE10107682B4 DE10107682B4 (de) | 2005-12-15 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10107682B4 (de) | 2005-12-15 |
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