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DE10106035A1 - Bohrer - Google Patents

Bohrer

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Publication number
DE10106035A1
DE10106035A1 DE2001106035 DE10106035A DE10106035A1 DE 10106035 A1 DE10106035 A1 DE 10106035A1 DE 2001106035 DE2001106035 DE 2001106035 DE 10106035 A DE10106035 A DE 10106035A DE 10106035 A1 DE10106035 A1 DE 10106035A1
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DE
Germany
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drill
drill bit
head
main
shoulder
Prior art date
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Application number
DE2001106035
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English (en)
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DE10106035B4 (de
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Marco Brancato
Matthias Leuenberger
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Scintilla AG
Original Assignee
Scintilla AG
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Publication date
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Priority to CH1552002A priority patent/CH695884A5/de
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/02Twist drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
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    • B23B2251/04Angles, e.g. cutting angles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23B2251/14Configuration of the cutting part, i.e. the main cutting edges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einem Bohrer, insbesondere Metallbohrer, mit einem Bohrkopf (10), der zumindest zwei Hauptfreiflächen (22) mit zwei Hauptschneiden (12) aufweist, und mit zumindest einer an eine Fläche (22) angeformten, in Bearbeitungsrichtung weisenden Schulter (14). DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß an den Bohrkopf (10) wenigstens eine Kreuzfläche (16) angeformt ist.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Bohrer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der Druckschrift EP 0 761 252 A1 ist ein walzgeschmiede­ ter Bohrer mit einem Schaft bekannt, über den der Bohrer in ein Bohrfutter einer Handwerkzeugmaschine einspannbar ist. Der Bohrer weist an seinem Umfang zwei Nebenschneiden auf, die in axialer Richtung schraubenförmig verlaufen und in Be­ arbeitungsrichtung in einem Bohrkopf münden. Der Bohrkopf be­ sitzt an einer in Bearbeitungsrichtung weisenden Stirnfläche zwei Hauptfreiflächen mit zwei Hauptschneiden. Die Hauptfrei­ flächen bilden mit einem Spitzenwinkel eine Bohrspitze. An die Hauptfreiflächen ist an deren radial äußeren Bereich mit einem Schulterschliff jeweils eine in Bearbeitungsrichtung weisende Schulter angeformt.
Vorteile der Erfindung
Die Erfindung geht aus von einem Bohrer, insbesondere einem Metallbohrer mit einem Bohrkopf, der zumindest zwei Hauptfreiflächen mit zwei Hauptschneiden aufweist, und mit zumindest einer an eine Fläche angeformten, in Bearbeitungs­ richtung weisenden Schulter.
Es wird vorgeschlagen, daß an den Bohrkopf wenigstens eine Kreuzfläche angeformt ist. Mit der Kreuzfläche kann eine zu­ sätzliche Schneidkante geschaffen und in Verbindung mit der angeformten Schulter ein besonders schlanker, dornartiger, eine Bohrspitze bildender, zentrischer Fortsatz und ein ag­ gressives Schneidverhalten des Bohrers erreicht werden. Es kann eine vorteilhafte Schnitteigenschaft gegen ein Zentrum des Bohrers erreicht und besonders beim Bohren ohne Vorbohren kann ein gleichmäßiger Verschleiß der Schneidkanten erzielt werden. Eine beim Bohren vorhandene Bohrreibung und eine da­ mit verbundene Erwärmung und Vibrationen können reduziert und die Standzeit des Bohrers kann erhöht werden.
Ferner kann ein Eindringen in ein zu bearbeitendes Material erleichtert und Energie eingespart werden. Besonders vorteil­ haft ist die Energieeinsparung beim Einsatz mit Akku- Bohrmaschinen. Die Schnittleistung pro Akkkuladung kann ge­ steigert und der Komfort für den Bediener kann erhöht werden. Ein häufiges Wechseln der Akkus kann entfallen. Der erfin­ dungsgemäße Bohrer eignet sich daher besonders für den Ein­ satz mit Akku-Bohrmaschinen.
Wird die Kreuzfläche durch einen Schleifvorgang angeformt, ist einfach und kostengünstig eine besonders scharfe Schneid­ kante und eine exakte Kreuzfläche erzielbar. Grundsätzlich ist jedoch auch denkbar, die Kreuzfläche mit einem anderen Bearbeitungsverfahren an den Bohrkopf anzuformen, beispiels­ weise mit einem Fräsverfahren usw.
Die Schulter kann an verschiedene Flächen angeformt sein, beispielsweise an die Kreuzfläche und/oder an die Hauptfrei­ fläche. Wird die Schulter an die Hauptfreifläche angeformt, kann vorteilhaft auf Erfahrungswerte, insbesondere hinsicht­ lich eines Winkels der Schulter zurückgegriffen werden. Be­ sonders vorteilhafte Schneideigenschaften zeigen sich, wenn die Schulter einen Winkel zwischen 10° und 15° zu einer Ebene aufweist, deren Normale die Bohrachse bildet. Der Bohrer ist im zu bearbeitenden Material gut führbar und ein separates Vorbohren kann entfallen. Arbeitszeit und Kosten können redu­ ziert werden.
Vorteilhaft beträgt ein Spitzenwinkel des Bohrers zwischen 115° und 140°, wodurch ein großer Einsatzbereich des Bohrers für unterschiedliche Materialien erreicht werden kann. Insbe­ sondere ein Bohrer mit einem Spitzenwinkel von 135° zeigt ein vorteilhaftes Bohrverhalten und ist als Universalbohrer für verschiedene Metalle einsetzbar.
Besonders vorteilhaft bildet die Hauptfreifläche des Bohr­ kopfs einen Freiwinkel zwischen 15° und 25° und die Kreuzflä­ che des Bohrkopfs einen Freiwinkel zwischen 30° und 40°. Durch die beiden aufeinanderfolgenden Freiwinkel kann ein be­ sonders aggressives Schneiden des Bohrers erzielt und mit einer kleinen Anpreßkraft ein großer Bohrvorschub erreicht wer­ den.
Um eine Erhöhung der Standzeit zu erreichen, kann der Bohrer mit verschiedenen Werkstoffen beschichtet werden. Besonders sinnvoll ist eine Beschichtung des Bohrers mit einer Titan- Legierung. Es können aber auch andere, dem Fachmann als sinn­ voll erscheinende Legierungen benutzt werden, wie z. B. eine Kobalt-Legierung usw.
Die erfindungsgemäße Lösung kann bei verschiedenen Bohrern angewendet werden, jedoch besonders vorteilhaft bei hochbela­ steten Metallbohrern.
Zeichnung
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbe­ schreibung. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombinati­ on. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung eines Bohrers mit einem Bohr­ kopf in einer Seitenansicht,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Bohrkopfs aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Bohrkopf aus Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Hauptfrei­ fläche des Bohrkopfs aus Fig. 2 mit einem Freiwinkel und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Kreuzflä­ che des Bohrkopfs aus Fig. 2 mit einem Frei­ winkel.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Fig. 1 zeigt einen Metallbohrer mit einem Schaft 40 zum Ein­ spannen in einer nicht näher dargestellten Bohrmaschine. Der Bohrer weist an seinem Umfang zwei Nebenschneiden 30 auf, die in axialer Richtung schraubenförmig verlaufen und in Bearbei­ tungsrichtung 42 in einem Bohrkopf 10 münden. Der Bohrkopf 10 besitzt an einer in Bearbeitungsrichtung 42 weisenden Stirn­ fläche zwei Hauptfreiflächen 22, die jeweils eine Haupt­ schneide 12 aufweisen. Die Hauptfreiflächen 22 bilden in Be­ arbeitungsrichtung 42 eine Bohrspitze 36 mit einen Spitzen­ winkel 20 von 135° (Fig. 2) und bildet entgegen der Schneidrichtung 38 jeweils nach der Hauptschneide 12 einen Freiwinkel 24 von 20°, und zwar zu einem zu bearbeitenden Werkstoff 34 (Fig. 4).
Durch einen Schulterschliff sind jeweils an die Hauptfreiflä­ chen 22, an deren radial äußeren Bereich, in Bearbeitungs­ richtung 42 weisende Schultern 14 angeformt, die einen Winkel 18 von 11° zu einer Ebene aufweisen, deren Normale die Bohrachse 28 bildet (Fig. 2).
Der Bohrkopf 10 weist zwei durch einen Schleifvorgang ange­ formte Kreuzflächen 16 auf, die jeweils eine Schneidkante 32 aufweisen (Fig. 1 bis 3). Die Kreuzflächen 16 des Bohrkopfs 10 bilden entgegen der Schneidrichtung 38 jeweils nach der Schneidkante 32 einen Freiwinkel 26 von 36°, und zwar zu ei­ nem zu bearbeitenden Werkstoff 34 (Fig. 5).
Die Kreuzflächen 16 und die Hauptfreiflächen 22 bilden ge­ meinsam mit den Schultern 14 einen schlanken, dornartigen, eine Bohrspitze 36 bildenden, zentrischen Fortsatz.
Bezugszeichen
10
Bohrkopf
12
Hauptschneide
14
Schulter
16
Kreuzfläche
18
Winkel
20
Spitzenwinkel
22
Hauptfreifläche
24
Freiwinkel
26
Freiwinkel
28
Bohrachse
30
Nebenschneide
32
Schneidkante
34
Werkstoff
36
Bohrspitze
38
Schneidrichtung
40
Schaft
42
Bearbeitungsrichtung

Claims (7)

1. Bohrer, insbesondere Metallbohrer, mit einem Bohrkopf (10), der zumindest zwei Hauptfreiflächen (22) mit zwei Hauptschneiden (12) aufweist, und mit zumindest einer an eine Fläche (22) angeformten, in Bearbeitungsrichtung weisenden Schulter (14), dadurch gekennzeichnet, daß an den Bohrkopf (10) wenigstens eine Kreuzfläche (16) angeformt ist.
2. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzfläche (16) durch einen Schleifvorgang angeformt ist.
3. Bohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (14) an die Hauptfreifläche (22) angeformt ist.
4. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (14) einen Winkel (18) zwi­ schen 10° und 15° zu einer Ebene aufweist, deren Normale die Bohrachse bildet.
5. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf (10) einen Spitzenwinkel (20) zwischen 115° und 140° aufweist.
6. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptfreifläche (22) des Bohrkopfs (10) einen Freiwinkel (24) zwischen 15° und 25° bildet.
7. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzfläche (16) des Bohrkopfs (10) einen Freiwinkel (26) zwischen 30° und 40° bildet.
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