DE10105683C1 - Umformpresse zum Hydrodruckumformen - Google Patents
Umformpresse zum HydrodruckumformenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umformpresse zum Hydrodruckumformen, mit einem Pressentisch 1, auf welchen ein mit Fluid beaufschlagbares Werkzeug 2 angeordnet ist, sowie mit Mitteln zur Zuführung und Ableitung des Fluids, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug 2 mit zumindest einer bodenseitigen Ausnehmung 3 versehen ist, welche passend zu zumindest einer Ausnehmung 4 des Pressentisches angeordnet ist, daß die Ausnehmungen 3, 4 mittels einer Dichtungseinrichtung am Übergang vom Werkzeug 2 zum Pressentisch 1 abgedichtet sind und daß die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids an dem Pressentisch 1 befestigt sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umformpresse zum
wirkmedienbasierten Hochdruckumformen, mit einem Pressentisch,
auf welchem ein mit Fluid beaufschlagbares Werkzeug angeordnet
ist, sowie mit Mitteln zur Zuführung und Ableitung des Fluids.
Umformpressen zum Hydrodruckumformen sind aus dem Stand der
Technik aus unterschiedlichen Ausgestaltungsformen bekannt.
Sie werden beispielsweise zum Innen- oder zum
Außenhochdruckumformen verwendet.
Die bekannten Umformpressen weisen zur Zuführung und Ableitung
des Druck-Fluids eine Vielzahl von Schlauch- oder
Rohrverbindungen auf. Dabei hat es sich insbesondere als
technisch sehr aufwendig und konstruktiv schwierig erwiesen,
die benötigten großen Fluidmengen innerhalb kürzester
Zeiträume zuzuführen bzw. abzuleiten. Dies ist der Grund,
warum eine wirksame Verkürzung der Taktzeiten bisher kaum
möglich war.
Die DE 199 52 104 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Umformen
von Metallblech mit einem Oberwerkzeug und einem Unterwerk
zeug. Letzeres ist als Druckkasten ausgebildet und weist eine
Zugangsöffnung auf, die Teil eines Druckraums einer Kolben-
Zylinder-Einheit ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umformpresse
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem
Aufbau und einfacher, betriebssicherer Anwendbarkeit die
Zuführung bzw. Abfuhr des benötigten Fluids in einem sehr
kurzen Zeitraum gestattet, wodurch die Taktzeiten erheblich
verringerbar sind und bei welcher sich der Werkzeugwechsel
einfach gestaltet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmalskombination
des Hauptanspruchs gelöst, die Unteransprüche zeigen weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, daß das Werkzeug mit
zumindest einer bodenseitigen Ausnehmung versehen ist,
welche passend zu zumindest einer Ausnehmung des Pressen
tisches angeordnet ist, daß die beiden Ausnehmungen mittels
einer gemeinsamen, am Übergang vom Werkzeug zum Pressentisch
angeordneten Dichtungseinrichtung abgedichtet sind und daß
die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids an dem
Pressentisch befestigt sind. Es wird auf die im Kennzeichen
des Patentanspruchs angegebenen Merkmale hingewiesen.
Die erfindungsgemäße Umformpresse zeichnet, sich durch eine
Reihe erheblicher Vorteile aus.
Da es erfindungsgemäß möglich ist, bodenseitig an dem
Werkzeug zumindest eine Ausnehmung zur Zuführung und/oder
Ableitung des Fluids vorzusehen, kann eine standardisierte
Konstruktion des Werkzeugs Verwendung finden. Die oberen
Bereiche des Werkzeugs müssen nicht mit speziellen An
schlußmitteln oder ähnlichem versehen sein. Weiterhin stören
keine Schläuche oder Rohrverbindungen den Arbeitsbereich der
Umformpresse.
Die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids, z. B. die
einzelnen Druckübersetzer bzw. Druckbegrenzer, können bevor
zugter Weise in Baukastenform ausgebildet und angebracht
werden. Sie können dabei insbesondere so ausgelegt werden,
daß sie in optimaler Weise an die jeweilige Aufgabe, d. h. an
das jeweilige Werkzeug und/oder das jeweilige Werkstück
angepaßt sind. Es versteht sich, daß die Mittel zur
Zuführung und Ableitung des Fluids zusätzlich auch ein
Wasserventil sowie Mittel zum Verdrängen des Fluids beim Um
formen umfassen.
Durch die fluchtende Zuordnung der Ausnehmung des Werkszeugs
zu der zumindest einen Ausnehmung des Pressentisches ist es
möglich, das Werkzeug direkt, auf den Pressentisch aufzuset
zen. Zusätzliche Anschluß- oder Montagevorgänge können
gänzlich entfallen. Die zum Werkzeugwechsel benötigte Zeit
kann hierdurch ganz erheblich verkürzt werden.
In Abhängigkeit vom Einsatzzweck der erfindungsgemäßen Um
formpresse ist es vorteilhaft, daß die Mit
tel zur Zuführung und Ableitung des Fluids erste Mittel zur
Befüllung des Werkzeugs mit einem großen Fluidvolumen bei
niedrigem Druck umfassen sowie zweite Mittel zum Vorwölben
eines Werkstücks mittels eines mittleren Fluidvolumens bei
einem mittleren Druck sowie dritte Mittel zum Kalibrieren
mittels hohen Drucks und kleinem Fluidvolumen. Die ersten,
zweiten und dritten Mittel können dabei unabhängig voneinan
der so dimensioniert werden, daß der jeweilige Arbeitsvor
gang in einer kürzestmöglichen Zeit durchgeführt werden
kann. Die Taktzeiten verringern sich somit ganz erheblich.
Dies bedeutet, daß erfindungsgemäß die Mittel zur Zuführung
und Ableitung des Fluids so gestaltet sind, daß sie den
jeweiligen Prozeßschritt in vorteilhafter Weise durchführen.
Schritt 1 ist allgemein das Befüllen des Unterwerkzeuges mit
Fluid, was gemeinhin drucklos erfolgt. Bei Schritt 2 wird
Fluid mengen- oder enddruckmäßig innerhalb kürzester Zeit
bei einem Max-Druck von nur einigen bar zugeführt. Dann muß
das Fluid durch den eintauchenden Stempel dosiert, d. h.
einem vorgegebenen Druckkurvenverlauf folgend verdrängt wer
den. Dieser Vorgang erfolgt bis ca. 10% des Enddruckes =
Kalibrierdruck. Der letzte Arbeitsschritt ist das sogenannte
Kalibrieren, wo eine kleine Fluidmenge mit hohem Druck zuge
führt werden muß.
Erfindungsgemäß erfolgt eine sichere Abdichtung zwischen dem
Werkzeug und dem Pressentisch mittels der beschriebenen
Dichtungseinrichtung. Diese kann auch bei sehr großen Dimen
sionierungen der beiden Ausnehmungen in einfacher Weise
realisiert werden. Demgegenüber bereiten konventionelle An
schlüsse, die eine sehr große Nennweite aufweisen müssen und
für hohe Drücke geeignet sind, entweder technisch große
Probleme oder sind überhaupt nicht am Markt verfügbar.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Maßnahme, die Mittel
zur Zuführung und Ableitung des Fluids direkt an dem Pres
sentisch zu befestigen, ergibt sich zum einen eine sehr kom
pakte Bauweise der Umformpresse. Zum anderen sind keine
zusätzlichen Anschlußrohre, Schläuche oder ähnliches erfor
derlich, welche zum einen Dichtigkeitsprobleme verursachen
könnten und zum anderen einen hohen Herstellungs- und Mon
tageaufwand nach sich ziehen.
Die erfindungsgemäße Umformpresse kann somit in sehr ein
facher Weise aufgebaut sein, ihr Betrieb ist störungsun
empfindlich, das Werkzeug kann in einfachster Weise gewech
selt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Mittel zur Zuführung
und Ableitung des Fluids einstückig mit dem Pressentisch
ausgebildet sind. Sie können beispielsweise direkt in den
Pressentisch integriert sein oder an den Pressentisch ange
baut werden. Beide Varianten gestatten es, den Pressentisch
in üblicher Weise in die Umformpresse einzubauen. Insbeson
dere wird die Anbringung von unteren Arbeitszylindern,
welche den Pressentisch nach oben spannen, nicht beeinträch
tigt.
Die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids umfassen
in bevorzugter Weise zumindest einen Druckübersetzer, ein
Fluidreservoir, ein Absperrelement und/oder einen Druckbe
grenzer. Somit sind keine weiteren externen Betätigungsein
richtungen oder Steuerungs- bzw. Regeleinrichtungen erfor
derlich.
Ziel der Erfindung ist es somit, den einzelnen Prozeßschrit
ten eine ihrer Anforderungen speziell zugeschnittene Vor
richtung zur optimierten Aufgabenerfüllung zuzuordnen, um
die Taktzeiten zu verkürzen, die Produktqualität durch
angepaßte Vorrichtungen zu verbessern und die Herstel
lungskosten zu senken.
Das Werkzeug kann erfindungsgemäß in Form eines Wasser
kastens für das Außenhochdruckumformen ausgebildet sein. Es
ist so auch möglich, ein Innenhochdruckumform-Werkzeug in
der erfindungsgemäßen Umformpresse zu verwenden.
Die Dichtungseinrichtung ist bevorzugter Weise ringartig
ausgebildet und im Bereich des Übergangs vom Werkzeug zum
Pressentisch angeordet. Dabei liegt die Dichtungseinrichtung
gegen die Innenwandung der Ausnehmung des Werkzeugs und des
Pressentisches an, sie überbrückt somit den Übergangsbereich
und führt zu einer sicheren Abdichtung auch bei sehr hohen
Drücken. Es ist dabei besonders günstig, daß die Dich
tungseinrichtung in einfachster Weise ausgestaltet sein
kann. Sie kann aus einem elastischen Material, aus Metall,
Kunststoff oder ähnlichem gefertigt sein. Da keine mecha
nischen Belastungen auf die Dichtungseinrichtung wirken, ist
es lediglich erforderlich, diese hinsichtlich ihrer Lage zu
fixieren. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die
Dichtungseinrichtung radial vorgespannt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Dichtungsein
richtung ist es möglich, diese zum Wechseln des Werkzeugs
leicht zu demontieren, beispielsweise von der Werkszeugseite
aus, sodaß keine aufwendigen oder komplizierten Montagear
beiten nötig sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausfüh
rungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine vereinfachte, schematische Seitenansicht
des erfindungsgemäßen Bereichs einer Umform
presse,
Fig. 2 eine vereinfachte Darstellung des hydrau
lischen Schaltbildes der in Fig. 1 gezeigten
Anordnung,
Fig. 3 eine abgewandelte Ausgestaltung eines hydrau
lischen Schaltbildes des erfindungsgemäßen
Bereichs der Umformpresse, und
Fig. 4 bis 14 vereinfachte Seiten-Schnittansichten unter
schiedlicher Ausgestaltungsformen der Dich
tungseinrichtung.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern
versehen.
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Seiten-Schnittansicht
einen Teilbereich einer erfindungsgemäßen Umformpresse.
Hierbei ist zur Verdeutlichung der Erfindung lediglich ein
Teilbereich eines Unterholms 8 dargestellt, auf welchen Ar
beits-Zylinder-Kolben Einheiten 9 aufgesetzt sind, die einen
Pressentisch 10 tragen. Auf den Pressentisch 10 ist ein
Werkzeug 2 aufgesetzt, welches in Form eines Wasserkastens
ausgebildet ist.
Das Werkzeug 2 weist eine bodenseitige Ausnehmung 3 auf,
welche zu einer Ausnehmung 4 des Pressentisches 1 fluchtend
angeordnet ist.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf die Darstel
lung der Dichtungseinrichtung verzichtet worden, Beispiele
von Dichtungseinrichtungen werden in Verbindung mit den
Fig. 4 bis 14 beschrieben.
An dem Pressentisch 1 ist ein Rohr 10 angeflanscht, welches
einen Verteiler 11 trägt, der mit dritten Mitteln 7 (Kolben-
Zylinder-Einheit zum Kalibrieren) sowie mit ersten Mitteln 5
und zweiten Mitteln 6 (Kolben-Zylinder-Einheit zum Füllen
bzw. Vorwölben) fest verbunden ist. Weiterhin sind Mittel 12
vorgesehen, die zum Nachfüllen des Fluids dienen.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß sämtliche technischen
Bauelemente, die zur Zuführung, Ableitung und Druckbeauf
schlagung des Fluids benötigt werden, direkt an dem Pressen
tisch 1 angebaut sind. Es sind keine externen unter
Hochdruck stehenden Rohr-, Schlauchverbindungen oder ähnli
ches erforderlich. Mit Hilfe des den Unterholm 8 durch
greifenden Rohres 10 ist die Bewegung des Pressentisches 1
nicht behindert, vielmehr kann die erfindungsgemäße Aus
gestaltung bei bereits bekannten Umformpressen eingebaut
werden.
Die Fig. 2 zeigt den Hydraulikplan zu der in Fig. 1 sche
matisch wiedergegebenen Anordnung. Bei dem Werkzeug 2 ist
mit 13 ein max. Fluidstand und mit 14 ein minimaler Fluid
stand dargestellt. Die ersten Mittel 5 und die zweiten Mit
tel 6 zum Füllen bzw. zum Vorwölben sind in Form von
Druckübersetzern ausgebildet. Gleiches gilt für die dritten
Mittel 7 zum Kalibrieren. Bei den ersten Mitteln 5 zum Be
füllen kann beispielsweise ein Volumen von 500 Litern mit
ca. 5 bar in wenigen Sekunden zugeführt werden. Zum Vorwöl
ben kann ein mittleres Fluidvolumen von beispielsweise 200
Litern mit einem Druck zwischen 0 und 10 bar eingeleitet
werden. Bei den dritten Mitteln 7 zum Kalibrieren ist le
diglich ein sehr kleines Volumen von beispielsweise 20
Litern erforderlich, welches jedoch mit einem Druck von ca.
300 bar zugeleitet wird.
Auf die weitere Beschreibung von Absperrelementen,
Mehrwegeventilen, Druckbegrenzungsventilen und ähnlichem
kann verzichtet werden, da diese sich aus der Darstellung
der Fig. 2 zweifelsfrei ergeben. Die Fig. 3 zeigt eine
geringfügig abgewandelte Ausgestaltung des hydraulischen
Schaltplanes, wobei zusätzlich Tanks angegeben sind, bei
spielsweise ein linker, reines Fluid aufnehmender Tank mit
einem Volumen von 1.600 Litern, sowie ein rechter, ver
brauchtes Fluid aufnehmender Tank mit einem Volumen von
2.400 Litern.
Die Fig. 4 bis 14 beschreiben jeweils unterschiedliche
Ausgestaltungen von Dichtungseinrichtungen zwischen dem
Werkzeug 2 und dem Pressentisch 1.
In Fig. 4 ist an der Trennfläche zwischen dem Pressentisch
1 und dem Werkzeug 2 eine Ringnut eingearbeitet, in welche
ein elastisches-ringförmiges Dichtungselement eingelegt ist.
Dieses wird durch den schematisch dargestellten Innendruck
gespreizt und dichtend angelegt. Die Ausgestaltung der Fig.
5 unterscheidet sich darin, daß die Nut lediglich in dem
Pressentisch 1 vorgesehen ist, während sich in dem Werkzeug
2 keine Nut befindet. Bei der Ausgestaltungsform der Fig. 6
ist in Abwandlung zu Fig. 5 vorgesehen, daß an der
Trennfläche zwischen dem Pressentisch 1 und dem Werkzeug 2
Druckentlastungsriefen ausgebildet sind, die ein ver
bessertes Anlegen der Dichtungseinrichtung ermöglichen.
Die Fig. 7 zeigt eine Ausgestaltungsform, bei welcher eine
Dichtungseinrichtung mit dem Pressentisch 1 verschraubt ist,
anschließend hochgeführt wird und an der Oberseite des
Werkzeugs 2 gesichert wird.
Bei dem Ausgestaltungsbeispiel der Fig. 8 ist vorgesehen,
ein schlauch- oder rohrförmiges Dichtungselement mit dem
Pressentisch 1 zu verschrauben, durch die Ausnehmung des
Werkzeugs 2 zu führen und mittels eines mit Ausnehmungen
versehenen Klemmelements 16 und eines Stützelements 17 zu
fixieren. Auch hier erfolgt die eigentliche Dichtwirkung
durch das Anpressen des Dichtungselementes gegen den Pres
sentisch 1 bzw. das Werkzeug 2.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9 ist ein ringförmiges
Klemmelement 16 mittels einer Ring-Mutter 18 gegen das
Dichtungselement vorgespannt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 10 erfolgt die
Fixierung des druckringartigen Klemmelements 16 mittels
eines Abdrückes 19. Es versteht sich, daß das Klemmelement
16 Speichen oder Streben aufweist, um seinen mittleren
Bereich zu stützen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 11 ist eine
geschlitzte Tellerfeder 20 vorgesehen, welche mittels einer
ringförmigen Mutter 18 vorgespannt wird, um das Dichtungs
element in die Nut einzulegen.
Eine weitere Variante ist in Fig. 12 dargestellt. Dort ist
ein rohr- oder schlauchförmiges Dichtungselement verwendet,
welches mittels Ringfederelementen 21 in entsprechende Nuten
des Pressentisches 1 bzw. des Werkzeugs 2 eingedrückt wird.
Zusätzlich sind Druckentlastungsriefen 15, analog dem Aus
führungsbeispiel der Fig. 6 sowie Druckentlastungskanäle
20 vorgesehen. Eine vereinfachte Draufsichts-Darstellung des
Ringfederelements 21 ist in dem rechten oberen Bereich der
Fig. 12 wiedergegeben. Die Fig. 13 zeigt eine Ausgestal
tungsvariante, bei welcher mittels einer Mutter 18 gehärtete
Einsatzstücke gegen O-Ringartige Dichtungselemente gespannt
werden. Auch hier kann die Montage der Dichtungseinrichtung
von dem Innenraum des Werkzeugs 2 aus erfolgen.
Eine letzte Ausgestaltungsvariante zeigt die Fig. 14. Hier
bei erfolgt eine Fixierung des Dichtungselements jeweils
mittels einer Mutter 18 und eines Einsatzstücks 22. Beim
Werkzeugwechsel ist es lediglich erforderlich, die obere
Mutter 18 mit dem oberen Einsatzstück 22 zu entnehmen, um
die Dichtungseinrichtung zu lösen.
Claims (9)
1. Umformpresse zum Hydrodruckumformen, mit einem Pressentisch
(1), auf welchem ein mit Fluid beaufschlagbares Werkzeug
(2) angeordnet ist sowie mit Mitteln zur Zuführung und
Ableitung des Fluids, dadurch gekennzeichnet, daß das
Werkzeug (2) mit zumindest einer bodenseitigen Ausnehmung
(3) versehen ist, welche passend zu zumindest einer
Ausnehmung (4) des Pressentisches (1) angeordnet ist, daß
die Ausnehmungen (3, 4) mittels einer Dichtungseinrichtung
am Übergang vom Werkzeug (2) zum Pressentisch (1)
abgedichtet sind und daß die Mittel zur Zuführung und
Ableitung des Fluids an dem Pressentisch (1) befestigt sind
und erste Mittel (5) zur Befüllung des Werkzeugs (2) mit
einem großen Fluidvolumen mit niedrigen Druck, zweite
Mittel (6) zum Vorwölben eines Werkstücks mittels eines
mittleren Fluidvolumens bei einem mittleren Druck, sowie
dritte Mittel (7) zum Kalibrieren mittels hohem Druck und
kleinem Fluidvolumen umfassen.
2. Umformpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids
einstückig mit dem Pressentisch (1) ausgebildet sind.
3. Umformpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur Zuführung und Ableitung
des Fluids in den Pressentisch (1) integriert sind.
4. Umformpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur Zuführung und Ableitung
des Fluids an den Pressentisch (1) angebaut sind.
5. Umformpresse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Zuführung und Ableitung des Fluids
zumindest einen Druckübersetzer, ein Fluidreservoir, ein
Absperrelement und/oder einen Druckbegrenzer umfassen.
6. Umformpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Werkzeug (2) in Form eines
Wasserkastens für das Außenhochdruckumformen ausgebildet
ist.
7. Umformpresse nach einem der Anprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungseinrichtung ringartig
ausgebildet ist und im Bereich des Übergangs vom Werkzeug (2)
zum Pressentisch (1) gegen die Innenwandung der Ausnehmung (3,
4) des Werkszeugs (2) und des Pressentischs (1) anliegt.
8. Umformpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungseinrichtung radial vorgespannt ist.
9. Umformpresse nach einem der Anprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungseinrichtung zum Wechseln
des Werkzeugs (2) demontierbar ist.
Priority Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE10105683C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111167915A (zh) * | 2020-01-12 | 2020-05-19 | 哈尔滨理工大学 | 一种提高复杂三维薄壁零件底部成形精度的方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19952104A1 (de) * | 1999-10-29 | 2001-05-03 | Schuler Smg Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Umformen von Metallblech |
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2001
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19952104A1 (de) * | 1999-10-29 | 2001-05-03 | Schuler Smg Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Umformen von Metallblech |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN111167915A (zh) * | 2020-01-12 | 2020-05-19 | 哈尔滨理工大学 | 一种提高复杂三维薄壁零件底部成形精度的方法 |
| CN111167915B (zh) * | 2020-01-12 | 2022-03-18 | 哈尔滨理工大学 | 一种提高复杂三维薄壁零件底部成形精度的方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: DONHAUSER, CHRISTIAN, DR., 85375 NEUFAHRN, DE Inventor name: HOFSTETTER, JOSEF, 85088 VOHBURG, DE |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: DONHAUSER, CHRISTIAN, DR., 85375 NEUFAHRN, DE Inventor name: HOFSTETTER, JOSEF, 85088 VOHBURG, DE Inventor name: SCHNUPP, KONRAD, 94327 BOGEN, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140902 |