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DE102007016579A1 - Adapterplatte - Google Patents

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DE102007016579A1
DE102007016579A1 DE200710016579 DE102007016579A DE102007016579A1 DE 102007016579 A1 DE102007016579 A1 DE 102007016579A1 DE 200710016579 DE200710016579 DE 200710016579 DE 102007016579 A DE102007016579 A DE 102007016579A DE 102007016579 A1 DE102007016579 A1 DE 102007016579A1
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Germany
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valve
adapter plate
additional
valves
arrangement according
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DE200710016579
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English (en)
Inventor
Frank Sulz
Wilhelm Rohrmann
Klaus Schneider
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ALPHA FLUID HYDRAULIKSYSTEME M
Alpha Fluid Hydrauliksysteme Mueller GmbH
Original Assignee
ALPHA FLUID HYDRAULIKSYSTEME M
Alpha Fluid Hydrauliksysteme Mueller GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/06Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with two or more servomotors
    • F15B13/08Assemblies of units, each for the control of a single servomotor only
    • F15B13/0803Modular units
    • F15B13/0807Manifolds
    • F15B13/0817Multiblock manifolds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Abstract

Durch die Adaption von Zusatzventilen auf Grundventile, wobei die Grundventile zumeist Wegeventile in hydraulischen Steuerblöcken sind, wird der Funktionsbereich der Grundventile um die Funktion der Zusatzventile erweitert. Für die Vielzahl der Grundventilausführungen mit unterschiedlichen Anschlussmaßen bedeutet dies auch eine entsprechende Variantenvielfalt der Zusatzventile. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen variablen Anbau ein und desselben Zusatzventils an unterschiedliche Grundventile mit unterschiedlichen Anschlussmaßen zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Adapterplatte einerseits über Hohlschrauben mit den Arbeitsanschluss-Gewindebohrungen des Grundventils auf dem Grundventil druckdicht befestigt ist, wobei sich der offene Innenquerschnitt der Hohlschrauben andererseits außerhalb des Gewindebereichs bis zum Hohlschraubenkopfende und darüber hinaus bis zur Auflagefläche der Adapterplatte vergrößert und die Eintrittsquerschnitte der Hydraulikanschlüsse des Zusatzventils innerhalb der größeren Öffnungsquerschnitte im Bereich der Auflagefläche der Adapterplatte oberhalb der Hohlschraubenkopfenden liegen, und das Zusatzventil auf der Adapterplatte, gegenüber dem Grundventil, wiederum mit zusätzlichen Schrauben, außerhalb der Hydraulikanschlüsse, druckdicht befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung durch Adaption von Zusatzventilen auf Grundventilen, insbesondere hydraulischen Wegeventilen, die Zusatzfunktionen ergeben die in den Grundventilen nicht enthalten sind, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Der Stand der Technik kann beispielhaft an den hydraulischen Wegeventilen mit der Typbezeichnung SD5 der Firma Walvoil S. P. A. beschrieben werden. In der Walvoil-Katalogbroschüre, mit der Bezeichnung DAT003E (2st edition February 2001), ist auf S.5 ein zweifaches Grundventil dargestellt, mit den Grundfunktionen sogenannter 6/3–Wegeventile (open-center-Schaltung), mit seitlichen Ein- und Auslassanschlüssen – mit P für den Pumpenanschluss und mit T für den Tankanschluss. Sowie weitere vier, oben angeordnete, Anschlüsse für zwei doppeltwirkende Verbraucher. Die Arbeitsanschlüsse für die Verbraucher sind in diesem Beispiel mit A1/B1 bzw. A2/B2 bezeichnet. Die Arbeitanschlüsse sind als Gewindebohrungen mit Ansenkungen zum druckdichten Anschließen der Verbraucherleitungen mit Hilfe üblicher Rohr- oder Schlauchverschraubungen ausgeführt. Der Abstand der Anschluss-Gewindebohrungen A1 zu B1 bzw. A2 zu B2 beträgt im Fall der SD5-Baureihe 34 mm, wie aus dem Katalogblatt ersichtlich. Für diese Ventilbaureihe existieren Zusatzventile, wie auf S.42 mit dem Titel „Service valves" derselben Broschüre dargestellt und mit den Positionen 1. bis 6. bezeichnet. Zum Anschluss an die Verbraucheranschlüsse, A1/B1 bzw. A2/B2, sind dabei speziell die mit 3. und 4. bezeichneten Zusatzventile (service valves) vorgesehen. Wie weiterhin aus diesem Katalogblatt ersichtlich, werden für den Anbau der Zusatzventile (service valves) speziell ausgeführte Gehäuse (special body) der Grundventile benötigt – ein Anbau der Zusatzventile an ein Standard-Wegeventilgehäuse gemäß der Darstellung auf S.5 der Walvoil-Katalogbroschüre ist demnach nicht möglich.
  • Die dafür zusätzlich notwendige mechanische Bearbeitung der Gehäuse der Grundventile ist auf Katalogseite 48 derselben Broschüre dargestellt und bemaßt, es ist demnach eine durchgehende, plane Flanschfläche auf der Oberseite der Grundventile und jeweils vier Gewindebohrungen M5 pro Wegeventilsektion erforderlich zum Anbau der Zusatzventile.
  • Dieses Beispiel zeigt die feste Zuordnung der Zusatzventile zu den Grundventilen einer Baureihe eines Herstellers und umgekehrt. Die Grundventile müssen, allein durch die Variante Zusatzventil, in einer weiteren Gehäusevariante gefertigt und bevorratet werden. Für andere Baureihen der Grundventile desselben oder aber auch anderer Hersteller mit anderen Gewindebohrungsabständen der Arbeits- oder Verbraucheranschlüsse A.. oder B.. sind zusätzlich zu den Gehäusevarianten der Grundventile auch andere Zusatzventilgehäuse mit darauf abgestimmten Maßen erforderlich.
  • Ein Nachrüsten bereits in Anlagen oder Maschinen eingebauter Standard-Grundventile mit Zusatzventilen ist demnach nicht möglich, d. h. in diesem Fall müsste die komplette Grundventilbaugruppe gegen eine neue, für den Anbau von Zusatzventilen geeigneten, Grundventilbaugruppe in der Gesamtanlage bzw. Maschine ausgetauscht werden. Die feste Zuordnung spezieller Zusatzventile zu speziellen Grundventilen verringert die jeweiligen Losgrößen in der Herstellung, was die Gestehungs-, Lager- und Verwaltungskosten erhöht. Im Falle der Nachrüstung sind erhebliche, zusätzliche Gestehungs- und Montagekosten aufzuwenden.
  • Aufgabe der Erfindung ist, unter Vermeidung der genannten Nachteile, einen variablen Anbau ein und desselben Zusatzventiles an Grundventile verschiedener Baureihen und verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Mittenabständen der Verbraucheranschlüsse zu ermöglichen, so dass ein Standard-Zusatzventil unverändert an die beschriebenen, unterschiedlichen Grundventile in der Grundversion angebaut werden können – im Neuzustand wie bei der Nachrüstung.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Adapterplatte einerseits über Hohlschrauben mit den Arbeitsanschluss-Gewindebohrungen des Grundventils auf dem Grundventil druckdicht befestigt ist, wobei sich der offene Innenquerschnitt der Hohlschrauben andererseits, außerhalb des Gewindebereichs, bis zum Hohlschraubenkopfende und darüber hinaus bis zur Auflagefläche der Adapterplatte vergrößert und die Eintrittsquerschnitte der Hydraulikanschlüsse des Zusatzventils innerhalb der größeren Öffnungsquerschnitte im Bereich der Auflagefläche der Adapterplatte oberhalb der Hohlschraubenkopfenden liegen und das Zusatzventil auf der Adapterplatte, gegenüber dem Grundventil, wiederum mit zusätzlichen Schrauben, außerhalb der Hydraulikanschlüsse, druckdicht befestigt ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Mittenabstand der Arbeitsanschlüsse der Grundventile kleiner, gleich oder größer als der Mittenabstand der Eintrittsöffnungen des Zusatzventils.
  • In weiteren Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung aufgeführt.
  • Mit dieser Erfindung ist es möglich ein und dasselbe Zusatzventil auf verschiedene Grundventile mit unterschiedlichen Abständen der Arbeitsanschlüsse, sowie von unterschiedlichen Baureihen und Herstellern im Rahmen der vorgegebenen Variationsbreite der möglichen Abstände der Anschlüsse innerhalb der neuen Adapterplatte hydraulisch druckdicht anzubauen und dadurch die Funktionen von einfachen Grundventilen kostengünstig zu erweitern. Funktionserweiterungen bereits im Einsatz befindlicher Grundventile in Maschinensteuerungen ist mit Hilfe der Erfindung, ohne Austausch der Grundventile, lediglich durch die dafür bemessene Adapterplatte mit Standardzusatzventilen sehr einfach und ohne großen Montageaufwand möglich.
  • Weitere Vorteile und Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.
  • Es zeigen:
  • 1 Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Adapterplatte gemäß der Erfindung.
  • 2 Adapterplatte mit erweitertem Toleranzausgleich innerhalb der Adapterplatte.
  • 3 Adapterplatte aus 1 mit elastischen Doppeldichtringen, grundventilseitig.
  • 4 Elastischer Doppeldichtring, vor Einbau.
  • 5 Federkennlinie der Anordnung Grundventil/elastischer Doppeldichtring/Adapterplatte.
  • In 1 sind die zu verbindenden Ventile, Grundventil 1 und Zusatzventil 30 schematisch, nur in einer beispielhaften Außenkontur dargestellt. Das Grundventil 1 ist üblicherweise ein Wegeventil innerhalb eines Gesamt-Wegeventilblockes mit weiteren Wegeventilen und den üblichen Grundfunktionen, wie der Gesamtdruckabsicherung, sowie den gemeinsamen Druckölanschlüssen für den Pumpenzulauf und den Tankanschluss für das zurückströmende Öl – dieser allgemein übliche Grundaufbau ist dem Fachmann bekannt und braucht deshalb nicht weiter erläutert werden.
  • Das Zusatzventil 30 kann unterschiedliche Zusatzfunktionen, wie z. B. Sekundärdruckbegrenzung, Stromregelung, entsperrbare Sitzventile oder Umschaltfunktionen enthalten, um den Funktionsumfang des damit verbundenen Grundventils 1 innerhalb eines Gesamtwegeventilblockes zu erweitern. Das Grundventil 1 hat die Arbeitsanschlüsse A und B und entspricht in der Darstellung dem Stand der Technik, wie vorstehend beschrieben. Dabei ist in das Innengewinde 3 des Grundventils 1 die Hohlschraube 20 eingeschraubt. In der Ansenkung 5 liegt der metallische Dichtkantenring 6 der einerseits zum Grundventil 1 und andererseits zur Adapterplatte 10 abdichtet. Die Adapterplatte 10 enthält die Durchgangsbohrungen 11 und daran anschließend die erste Ansenkung 12 und eine zweite Ansenkung 13. Die Hohlschrauben 20 haben ein Außengewinde 21 korrespondierend mit dem Innengewinde 3 des Grundventils 1, an einen Gewindefreistich 22 schließt sich der Hohlschraubenkopf 23 an. Die Hohlschrauben 20 haben eine Eintrittsbohrung 24, an die sich ein Innensechskant 25 anschließt, der sich innerhalb des Hohlschraubenkopfes 23 über eine konische Bohrung 26 zum oberen Ende des Hohlschraubenkopfes 23 hin zu einer größeren Austrittsöffnung mit dem Durchmesser 27 erweitert. Im Bereich der Austrittsöffnungen der Durchmesser 27 der Hohlschrauben 20 befinden sich die gegenüberliegenden Eintrittsöffnungen 31 und 32, für das Fluid bzw. Hydrauliköl, des Zusatzventils 30. Der Mittenabstand L1 der Arbeitsanschlüsse A und B des Grundventils 1 ist in diesem Beispiel größer als der Mittenabstand L30 der Eintrittsöffnungen 31 und 32 des Zusatzventils 30: L1 > L30. Die Verbraucher werden nun an die Verbraucheranschlüsse 33 und 34 des Zusatzventils 30 angeschlossen. Das Zusatzventil 30 ist auf der Adapterplatte 10 mit mehreren Schrauben 35 festgeschraubt, wie in der 1 gezeigt, die Anzahl der Schrauben 35 richtet sich nach der Druckhöhe und Größe der druckbeaufschlagten Flächen. Die druckdichte Abdichtung zwischen Adapterplatte 10 und Zusatzventil 30 erfolgt über O-Ringe 14, oder ähnliche elastische Dichtringe, in den Ansenkungen 13 in der Adapterplatte 10. Alternativ zu den Dichtkantenringen 6 sind auch Gummi-Metall-Ringe (sogen. USIT-Ringe) oder Abdichtungen nach ähnlichem Prinzip möglich, solange ein Luftspalt x zwischen der evtl. unbearbeiteten Gussoberfläche 15 des Grundventils 1 und der Adapterplatte 10 nach dem Anziehen der Hohlschrauben 20 verbleibt.
  • Der Anbau von Zusatzventilen auf Grundventile mit Hilfe von Adapterplatten 10 gemäß der in 1 beschriebenen Bauweise ist dann geeignet wenn die Auflageflächen der Ansenkungen 5 untereinander fluchten, sowie die Funktion der Ventilteile innerhalb der Zusatzventile gegen eventuelle Verspannungen bei der Montage der Zusatzventile auf die Grundventile unempfindlich sind.
  • Bei Abweichungen der Parallelität und Lage der Auflageflächen der Ansenkungen 5 zueinander ist ein Toleranzausgleich im Bereich der Dichtungsauflageflächen zwischen den Arbeitsanschlüssen A und B, sowie der Adapterplatte 10 vorteilhaft.
  • Eine Erweiterung der Erfindung zur Beherrschung eines größeren Toleranzbereichs ist in 2 gezeigt. Die grundsätzliche Anordnung Zusatzventil 30, Adapterplatte 10 und Grundventil 1 bleiben gleich. Zur Verdeutlichung der Erfindung ist in diesem Beispiel ein Grundventil 1.1 mit kleinerem Mittenabstand L2 der Arbeitsanschlüsse A und B dargestellt: L2 < L1 und somit auch L2 < L30. Das Zusatzventil 30 jedoch ist dasselbe wie in 1, mit unverändertem Mittenabstand L30 der Eintrittsöffnungen 31 und 32, dies ist möglich durch die auf das Grundventil 1.1 mit dem Bohrungsabstand L2 angepasste Adapterplatte 10.1 zusammen mit der Querschnittserweiterung der Strömungsführung gemäß der Erfindung. Die Befestigung des Zusatzventils 30 auf der Adapterplatte 10.1 mit den Schrauben 35 ist unverändert, wie in 1, und ist deshalb nicht nochmals dargestellt. Die innere Gestaltung der Hohlschraube 20.1 entspricht prinzipiell der bereits in 1 beschriebenen Hohlschraube 20 ist aber in der Eingangsbohrung 24.1 etwas länger und in der Abdichtung gegenüber dem Grundventil 1.1 sowie der Adapterplatte 10.1 anders gestaltet. Die Hohlschrauben 20.1 sind in dem Grundventil 1.1 in den Arbeitsanschlüssen A und B mit dem metallischen Anschlag 41 gegen die Ansenkung 5 fest eingeschraubt und über die Weichdichtungen 40 gegenüber dem Grundventil 1.1 druckdicht abgedichtet. Gegenüber dem Anschlag 41 ist eine Auflage 42 für die Adapterplatte 10.1 am Außendurchmesser 43 der Hohlschraube 20.1 gebildet. Der Außendurchmesser 43 kann auch mit Schlüsselflächen oder als Sechskant ausgeführt sein. Die Adapterplatte 10.1 enthält wieder die Durchgangsbohrungen 11 und daran anschließend die erste Ansenkung 12 und eine zweite Ansenkung 13. Die druckdichte Abdichtung nach außen zwischen Adapterplatte 10.1 und Hohlschraube 20.1 erfolgt über eine statische Dichtung 44 in einem Ringeinstich in der Hohlschraube 20.1 im Bereich der Bohrung 11. Ein formschlüssiger Sicherungsring 45 in der Hohlschraube 20.1 hält diese in Axialrichtung fest. Dazu dient ebenfalls der Zwischenring 46 zwischen Sicherungsring 45 und den durch die Senkung 12 gebildeten Anschlag 47 einerseits und andererseits durch die Schulter 48 in der Hohlschraube 20.1. Der vergrößerte Toleranzausgleich ist nun dadurch möglich, dass erstens ein definiertes Spiel zwischen Bohrung 11 und dem damit korrespondierenden Außendurchmesser der Hohlschraube besteht und zweitens der Abstand zwischen Anschlag 47 und der Unterseite der Adapterplatte 10.1 kleiner ist als der Abstand zwischen der Auflage 42 und der Schulter 48 an der Hohlschraube 20.1. Die innere Erweiterung der Austrittsöffnung wird anschließend an die Hohlschraube 20.1 durch den Ring 50 erreicht der die konische Bohrung 26 der Hohlschraube 20.1 mit demselben Öffnungswinkel α bis zum Ende der Austrittsöffnung weiterführt. Die Summe der Bauhöhen des Ringes 50, des Sicherungsringes 45 und des Zwischenringes 46 ist mindestens um das Differenzmaß des Toleranzausgleiches kleiner als die Tiefe der Ansenkung 12, so dass der festgelegte Bereich des Toleranzausgleichs nicht behindert wird. Die Anordnung nach 2 bietet den weiteren Vorteil, besonders beim Nachrüsten bereits in Betrieb befindlicher Grundventilblöcke, dass die komplette Baueinheit bestehend aus Zusatzventil (30), Adapterplatte (10.1) sowie die Hohlschrauben (20.1) einschließlich aller internen Befestigungs-, Dichtungs- und Ausgleichsteile (13, 35, 44, 45, 46, 50) fertig montiert vom Hersteller ausgeliefert werden kann und vor Ort lediglich die komplette Zusatzventil-Baueinheit durch Einschrauben der Hohlschrauben (20.1) in das dafür vorgesehene Grundventil (1) montiert wird.
  • Eine alternative Anordnung zum Toleranzausgleich zeigt 3. Hierbei sind anstelle der Dichtkantenringe 6 der 1 zwei elastische Doppeldichtringe 60 zur Abdichtung der Arbeitsanschlüsse A und B vorgeschlagen Die anderen Teile, wie Zusatzventil 30, Adapterplatte 10 sowie Grundventil 1 bzw. alternative Grundventile mit dem Arbeitsanschlussabstand bis zur Version 1.1 bleiben unverändert. Lediglich die Hohlschrauben 20.1 sind im Bereich der elastischen Dichtringe 60 etwas länger als die Hohlschrauben 20, ansonsten aber in ihrer Innenkontur prinzipiell gleich ausgeführt.
  • Der elastische Doppeldichtring 60 ist maßlich auf die Ansenkung 5 abgestimmt und ist über den, im Einbauzustand, gekammerten Dichtring 61 zum Arbeitsanschluss A oder B hin druckdicht abgedichtet. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt die Adapterplatte 10 auf und ist ebenfalls über einen zweiten, im Einbauzustand, gekammerten Dichtring 62 druckdicht abgedichtet.
  • Die Besonderheiten des elastischen Doppeldichtringes 60 ist aus der vergrößerten Zeichnung in 4 erkennbar, wobei der Zustand vor Einbau dargestellt ist. Ein Zwischenring 63 begrenzt den max. möglichen Federweg s1 des elastischen Doppeldichtrings 60. Dabei ist der Zwischenring 63 vorzugsweise ein geschlitzter Federring, ähnlich einem Sprengring, um den Einbau zwischen die Federschenkel 64 bzw. 65 des elastischen Doppeldichtringes 60 zu ermöglichen. Das Maß s1 ist der vorbestimmte Federweg um den der elastische Doppeldichtring 60 in Axialrichtung unter Belastung im elastischen Materialbereich verformbar ist. Die Belastung wirkt beim Anziehen der Hohlschraube 20 mit einem Anzugsmoment Md über die Adapterplatte 10 in axialer Richtung auf den elastischen Doppeldichtring. Der elastische Doppeldichtring 60 ist in seinem, von einer U-Form abgeleiteten, Querschnitt als Federelement so gestaltet, dass er sich im Verformungsweg s1 wie eine Feder mit einer vorbestimmten Federrate gemäß dem Bereich I, wie in der 5 vereinfacht als lineare Kennlinie dargestellt, verhält. Es ist für die Wirkungsweise des Toleranzausgleiches dabei unerheblich, ob die Kennlinie von der Linearität degressiv oder progressiv etwas abweicht. Der zweite Kennlinienbereich II stellt die Federrate der Adapterplatte 10 bei einseitiger Belastung durch das Anziehen einer Hohlschraube mit dem dann höheren Drehmoment Md dar, wenn z. B. auf der Seite A der Adapterplatte 10 der elastische Doppeldichtring 60 bereits auf Anschlag, d. h. s1 gleich 0, festgeschraubt wäre und auf der Seite B s1 noch größer 0 ist. In diesem Fall ist beim Anziehen der Hohlschraube 20.1 auf der B-Seite der Übergang vom Kennlinienbereich 1 auf den Kennlinienbereich II durch entsprechenden Anstieg des Anzugsmomentes Md beim Anziehen der Hohlschraube bei B spürbar. Ein weiteres Anziehen über diesen Punkt hinaus würde die Adapterplatte 10 entsprechend der Toleranzabweichungen des Grundventils 1 verformen und eventuell zu den vorstehend beschriebenen Funktionsstörungen beim anschließend auf der Adapterplatte 10.1 fest aufgeschraubten Zusatzventil 30 führen. Das Grundventil (1) kann hierbei als starres Bauteil angenommen werden, also ohne Federwirkung beim Anziehen der Hohlschrauben (20, 20.1). Der Montageablauf beim Montieren der Adapterplatte 10 wird so ablaufen, dass beide Hohlschrauben 20.1 abwechselnd angezogen werden, im ersten Schritt bis zur ersten, spürbaren Anlage der zu montierenden Teile und dann jeweils, je nach Toleranzlage, bis zum Anschlag innerhalb des Doppeldichtringes 60 mit s1 = 0 oder dem erkennbaren Kennlinienwechsels von I auf II. Es ist vorteilhaft den Federweg s1 etwa auf den doppelten Wert der zu erwartenden Toleranzabweichungen der Lageabweichungen der Auflageflächen der Einsenkungen 5 zu bemessen. Ein selbsttätiges Lösen der montierten Hohlschrauben 20.1 beim Betrieb der Ventilgruppe, bestehend aus Grundventil 1, Adapterplatte 10 und Zusatzventil 30, ist dadurch zusätzlich verhindert, dass der Restspalt zwischen Hohlschraubenkopf 23 und dem Zusatzventil 30 durch entsprechende Bemaßung und Tolerierung der Ansenkung 12 und des Hohlschraubenkopfes 23, nach Montage aller Teile wesentlich geringer ist als der vorgespannte Federweg von s1. Die Auflageflächen 66 und 67 des elastischen Doppeldichtringes 60 sind mit einem geringen Winkel β so ausgeführt, dass durch die geringe Drehbewegung beim Einfedern um s1 zu den Dichtungen 61 bzw. 62 kein nennenswerter, schädlicher Dichtspalt nach außen entsteht.
  • Die Wirkungsweise der beispielhaft gewählten Anordnungen von Adapterplatte zwischen Grundventil und Zusatzventil ergibt sich aus den Beschreibungen und muss deshalb nicht weiter erläutert werden. Wie dargestellt, ist es mit der Erfindung der Adapterplatte nun möglich standardisierte Zusatzventile auf standardisierte Grundventile unterschiedlicher Baureihen und verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Abständen der Arbeitsanschlüsse zueinander ohne Änderung oder Anpassung des Zusatzventils anzubauen oder auch ohne zusätzlichen Aufwand nachzurüsten.
  • Lediglich die sehr einfach herstellbare Adapterplatte ist dem Grundventil anzupassen. Fertigungstoleranzen der Arbeitsanschlüsse der Grundventile, sowie der übrigen Teile sind ebenfalls durch die Erfindung problemlos beherrschbar.

Claims (11)

  1. Ventilanordnung durch Adaption von Zusatzventilen (30) auf Grundventilen (1), insbesondere hydraulischen Wegeventilen, die Zusatzfunktionen ergeben die in den Grundventilen (1) nicht enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Adapterplatte (10) einerseits über Hohlschrauben (20) mit den Anschluss-Gewindebohrungen (A, B) des Grundventils (1) auf dem Grundventil (1) druckdicht befestigt ist, wobei sich der offene Innenquerschnitt der Hohlschrauben (20) andererseits, außerhalb des Gewindebereichs (21), bis zum Hohlschraubenkopfende (23) und darüber hinaus bis zur Auflagefläche der Adapterplatte (10) vergrößert und die Eintrittsquerschnitte (31, 32) der Hydraulikanschlüsse des Zusatzventils (30) innerhalb der größeren Öffnungsquerschnitte im Bereich der Auflagefläche der Adapterplatte (10) oberhalb der Hohlschraubenkopfenden (23) liegen und das Zusatzventil (30) auf der Adapterplatte (10), gegenüber dem Grundventil (1), wiederum mit zusätzlichen Schrauben (35), außerhalb der Hydraulikanschlüsse (31, 32, 33, 34), druckdicht befestigt ist.
  2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenabstand (L1) der Arbeitsanschlüsse (A, B) der Grundventile (1) kleiner, gleich oder größer als der Mittenabstand (L30) der Eintrittsöffnungen (31, 32) des Zusatzventils (30) ist.
  3. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Hohlschraube (20.1) und der Adapterplatte (10.1) innerhalb der Adapterplatte (10.1) mittels zusätzlicher Halte- und Distanzteile (45, 46, 50) mit definiertem Axial- wie Radialspiel ausgeführt ist.
  4. Ventilanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Auflage (42) der Hohlschraube (20.1), für die Unterseite der Adapterplatte (10.1), und der Schulter (48) der Hohlschraube (20.1), als Anschlag für den Zwischenring (46), größer ist als der Abstand zwischen Anschlag (47) der Senkung (12) und der Unterseite der Adapterplatte (10.1) und die Summe der Bauhöhen der Halte- und Distanzteile (45, 46, 50) um mindestens dasselbe Differenzmaß kleiner ist als die Tiefe der sie aufnehmenden Einsenkung (12).
  5. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass, die komplette Baueinheit bestehend aus Zusatzventil (30), Adapterplatte (10.1) sowie die Hohlschrauben (20.1) einschließlich aller internen Befestigungs-, Dichtungs- und Ausgleichsteile (13, 35, 44, 45, 46, 50) fertig montiert ist und bei der Endmontage vor Ort lediglich die komplette Zusatzventil-Baueinheit durch Einschrauben der Hohlschrauben (20.1) in das dafür vorgesehene Grundventil (1) montiert wird.
  6. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die druckdichte Abdichtung zwischen der Adapterplatte (10) und dem Arbeitsanschluss (A, B) des Grundventil (1) über einen elastischen Doppeldichtring (60) erfolgt.
  7. Ventilanordnung nach dem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppeldichtring (60), aufgrund seiner, von einer U-Form abgeleiteten Querschnittsform, in Axialrichtung mit einer definierten Federkennlinie (I) ausgeführt ist.
  8. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Federweg (s1) des Doppeldichtringes (60) durch einen Zwischenring (63) begrenzt ist.
  9. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen (66, 67) des elastischen Doppeldichtringes (60) unter einem geringen Winkel (β) zum Außendurchmesser hin abgeschrägt sind.
  10. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Doppeldichtring (60) stirnseitig, auf beiden Seiten, mit Auskammerungen zur Aufnahme von Dichtringen (61, 62) versehen ist.
  11. Ventilanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlschrauben (20, 20.1) mit einem Innensechskant (25) ausgeführt sind.
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