DE10105675A1 - Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-Übertragungssystem - Google Patents
Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-ÜbertragungssystemInfo
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Abstract
Erläutert wird unter anderem ein Verfahren zum Verbindungsaufbau in einem WDM-Übertragungssystem mit mehreren schaltbaren optischen Netzknoten, von denen zumindest einer einen Wellenlängenkonverter aufweist. Hierbei wird zum Aufbau einer Verbindung von einem ersten optischen Netzknoten über zumindest einen Verbindungspfadabschnitt zu einem N-ten optischen Netzknoten ein erster Verbindungsvektor zur Kennzeichnung von auf dem folgenden Verbindungspfadabschnitt verfügbaren WDM-Übertragungskanälen gebildet und über das zumindest eine optische WDM-Übertragungssystem übertragen. Erfindungsgemäß wird in dem mindestens einen einen Wellenlängenkonverter aufweisenden optischen Netzknoten zur Kennzeichnung von verfügbaren WDM-Übertragungskanälen auf dem folgenden Verbindungspfadabschnitt ein weiterer Verbindungsvektor gebildet, der über das zumindest eine optische WDM-Übertragungssystem übertragen wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbindungsaufbau in
einem optischen WDM-Übertragungssystem mit mehreren schaltba
ren optischen Netzknoten, von denen zumindest einer einen
Wellenlängenkonverter aufweist, bei dem zum Aufbau einer Ver
bindung von einem ersten optischen Netzknoten über zumindest
einen Verbindungspfadabschnitt zu einem N-ten optischen Netz
knoten ein erster Verbindungsvektor zur Kennzeichnung von auf
dem folgenden Verbindungspfadabschnitt verfügbaren WDM-
Übertragungskanälen gebildet wird und über das zumindest eine
optische WDM-Übertragungssystem übertragen wird.
Bei optischen Übertragungssystemen, insbesondere Wavelength-
Division-Multiplexing (WDM) Weitverkehrs-Übertragungssystemen
werden optische Übertragungssignale bzw. optische WDM-Signale
mit unterschiedlichen Datenraten und/oder Wellenlängen über
tragen. Um hohe Übertragungskapazitäten zu realisieren, wer
den die optischen WDM-Signale in einzelnen WDM-
Übertragungskanälen übertragen. Hierzu weisen optische Trans
portnetze bzw. WDM-Übertragungssysteme in Reihe geschaltete
optische "Cross-Connectoren", d. h. optische Netzknoten, auf,
welche über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen miteinander verbunden
sind. Hiermit werden optische Verbindungen über mehrere opti
sche Cross-Connects bzw. optische Netzknoten aufgebaut, auf
recht erhalten bzw. abgebaut. Die Betreiber derartiger opti
scher Transportnetze bzw. WDM-Übertragungssysteme wünschen
jedoch eine Steigerung der Flexibilität hinsichtlich der An
passung derartiger optische Netze an sich dynamisch ändernde
Verkehrsaufkommen. Hierzu werden in den optischen Netzknoten
transparente optische Schaltmatritzen vorgesehen, die ein
flexibles Umschalten der optischen Datenströme auf der Basis
einzelner Wellenlängen ermöglichen. Dies wird als dynamisches
"Wellenlängen-Routing" bezeichnet.
Durch eine Automatisierung dieses "Optical Channel Layers",
d. h. das Vorsehen eines automatisch schaltbaren optischen
WDM-Übertragungssystems ("Automatically Switched optical Net
work" (ASON)) werden im Fehlerfall die Wiederherstellungszeit
sowie die Verbindungsaufbauzeit erheblich reduziert. Als we
sentliche Aufgaben eines ASON's sind die Wegesuche ("Rou
ting") und die Zuweisung eines freien, d. h. verfügbaren WDM-
Übertragungskanals bzw. einer Wellenlänge ("Wavelength As
signment"), zu sehen, die im folgenden als unabhängige Aufga
ben betrachtet werden, die nacheinander durchgeführt werden
müssen. Somit wird beim Verbindungsaufbau zunächst ein Weg
durch das optische Transportnetz gesucht und anschließend ei
ne verfügbare Wellenlänge einer Verbindung zugeordnet.
Aus der Veröffentlichung "Control of Lightpaths in an Optical
Network" S. Chaudhuri et. al., Optical Interworking Forum
2000 ist ein Verfahren zur Wellenlängenzuweisung bzw. zur Zu
weisung eines WDM-Übertragungskanals in optischen Transport
netzwerken ohne Wellenlängenkonversion beschrieben. Hierbei
wird für den gesamten Verbindungspfad von einem ersten opti
schen Netzknoten zu einem N-ten optischen Netzknoten derselbe
WDM-Übertragungskanal zur Übertragung des optischen WDM-
Signals vorgesehen. Zur Ermittlung eines über den gesamten
Verbindungspfad, d. h. über mehrere Verbindungspfadabschnitte,
verfügbaren WDM-Übertragungskanals wird in dem ersten opti
schen Netzknoten, der den Verbindungaufbau initiiert, ein
Verbindungsvektor der Länge I gebildet, wobei die Länge I die
Anzahl der auf dem ersten Verbindungspfadabschnitt möglichen,
d. h. physikalisch vorhandenen WDM-Übertragungskanälen, an
gibt. Im Verbindungsvektor sind die für den Verbindungsaufbau
auf dem ersten Verbindungspfadabschnitt verfügbaren WDM-
Übertragungskanäle mit einer logischen "1" gekennzeichnet und
die nicht verfügbaren bzw. bereits belegten WDM-
Übertragungskanäle durch eine logische "0" markiert. Dieser
Verbindungsvektor wird entlang des Verbindungspfads von opti
schen Netzknoten zu optischen Netzknoten zum N-ten optischen
Netzknoten bzw. einen Endknoten übertragen. Ist in einem Ver
bindungspfadabschnitt einer der im Verbindungsvektor als ver
fügbar gekennzeichneten WDM-Übertragungskanäle bereits be
legt, so wird der diesen WDM-Übertragungskanal im Verbin
dungsvektor repräsentierende Eintrag von einer logischen "1"
(verfügbar) auf eine logische "0" (nicht verfügbar) in dem
den betrachteten Verbindungspfadabschnitt vorhergehenden op
tischen Netzknoten geändert. Somit werden im Verbindungvektor
die WDM-Übertragungskanäle durch eine logischen "1" als ver
fügbar angezeigt, die in allen bereits zurückgelegten. Verbin
dungspfadabschnitten zum Verbindungsaufbau verfügbar sind.
Nachdem der Verbindungsvektor den kompletten Verbindungspfad
durchlaufen hat und im Endknoten empfangen wurde, beinhaltet
der empfangene Verbindungsvektor alle die WDM-
Übertragungskanäle, die für den Verbindungaufbau über die
Verbindungspfadabschnitte des kompletten Verbindungspfades
verfügbar sind. Aus den verfügbaren WDM-Übertragungskanälen
wird im Endknoten einer der verfügbaren WDM-
Übertragungskanäle für den Verbindungsaufbau ausgewählt und
dieser den vorhergehenden optischen Netzknoten des Verbin
dungspfads angezeigt. Nachteilig ist ein derartiges Verfah
rens nur beschränkt in optischen Transportnetzen zu realisie
ren, dessen optische Netzknoten teilweise Wellenlängenkonver
ter aufweisen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen,
den Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-
Übertragungssystem mit mehreren schaltbaren optischen Netz
knoten, von denen zumindest einer einen Wellenlängenkonverter
aufweist, zu verbessern. Die Aufgabe wird ausgehend von einem
Verfahren gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentan
spruches 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
darin zu sehen, daß in dem mindestens einen einen Wellenlän
genkonverter aufweisenden optischen Netzknoten zur Kennzeich
nung von verfügbaren WDM-Übertragungskanälen auf dem folgenden
Verbindungspfadabschnitt ein weiterer Verbindungsvektor
gebildet wird, der über das zumindest eine optische WDM-
Übertragungssystem übertragen wird. Besonders vorteilhaft
werden die aufgrund des im optischen Netzknoten vorgesehenen
Wellenlängenkonverter für den Verbindungsaufbau auf dem fol
genden Verbindungspfadabschnitt verfügbaren Wellenlängen in
einem weiteren Verbindungsvektor gekennzeichnet, der über das
optische WDM-Übertragungssystem an den Endknoten übertragen
wird. Hierdurch wird besonders vorteilhaft ein durchgängiger
Verbindungsaufbau von einem ersten Endknoten (Quelle) zu ei
nem zweiten Endknoten (Senke) auch bei einem Wellenkonverter
aufweisenden optischen Netzknoten entlang des Verbindungspfa
des ermöglicht. Dies bedeutet eine verbesserte Ausnutzung der
auf den einzelnen Verbindungspfadabschnitten zur Verfügung
stehenden Wellenlängen und eine erhebliche Verbesserung der
Effizienz der Wegesuche ("Routing") aufgrund der erhöhten
Flexibilität bei der Auswahl der auf den einzelnen Verbin
dungspfadabschnitten verfügbaren Wellenlängen.
Vorteilhaft werden durch den ersten und den weiteren Verbin
dungsvektor die für den Verbindungsaufbau im optischen WDM-
Übertragungssystem innerhalb der einzelnen Verbindundspfadab
schnitte verfügbaren optischen WDM-Übertragungskanäle ange
zeigt. Hierbei wird besonders vorteilhaft beispielsweise ein
verfügbarer optischer WDM-Übertragungskanal durch den Eintrag
einer logischen "1" und ein bereits belegter optischer WDM-
Übertragungskanal durch den Eintrag einer logischen "0" im
Verbindungsvektor angezeigt.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt
darin, daß durch jeden optischen Netzknoten die durch den
vorhergehenden optischen Netzknoten als verfügbar in dem ers
ten und dem weiteren Verbindungsvektor markierten optischen
WDM-Übertragungskanäle auf ihre Verfügbarkeit hinsichtlich
des folgenden Verbindungspfadabschnitts überprüft werden und
daß bei einer Nicht-Verfügbarkeit der in dem ersten und dem
weiteren Verbindungsvektor als verfügbar markierten optischen
WDM-Übertragungskanäle diese als nicht verfügbar in dem ers
ten und dem weiteren Verbindungsvektor markiert werden. Hier
durch werden erfindungsgemäß nur die bereits als verfügbar
gekennzeichneten WDM-Übertragungskanäle auf ihre Verfügubar
keit auf dem folgenden Verbindungspfadabschnitt überprüft,
wodurch eine dynamische Entlastung der Routing-Hardware in
nerhalb des optischen Netzknotens erzielt wird.
In einer alternativen Realisierung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens wird vorteilhaft der erste Verbindungsvektor in min
destens dem ersten einen Wellenlängenkonverter aufweisenden
optischen Netzknoten gespeichert. Durch das erfindungsgemäße
Abspeichern der ersten Verbindungsvektors in dem einen Wel
lenlängenkonverter aufweisenden optischen Netzknoten wird das
WDM-Übertragungssystems dynamisch dadurch entlastet, daß die
zusätzliche Übermittlung des ersten Verbindungsvektors zum
letzten Netzknoten bzw. Endknoten des Verbindungspfades ent
fällt.
Ferner werden gemäß der Erfindung mehrere WDM-
Übertragungskanäle zu einer WDM-Kanalgruppe zusammengefaßt
und der Verbindungsaufbau für eine WDM-Kanalgruppe durchge
führt. Durch die erfindungsgemäße Zusammenfassung von mehre
ren WDM-Übertragungskanälen zu einer WDM-Kanalgruppe wird die
beim Verbindungsaufbau erforderliche Reservierung der für den
Verbindungsaufbau ausgewählten WDM-Übertragungskanäle auf die
WDM-Kanalgruppe beschränkt, wodurch weitere verfügbare, nicht
zu der WDM-Kanalgruppe zugeordnete WDM-Übertragungskanäle
nicht für den betrachten Verbindungsaufbau reserviert werden
können und somit für den Aufbau zusätzlicher Verbindungen ü
ber die einzelnen Verbindungspfadabschnitte zur Verfügung
stehen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemä
ßen Verfahrens anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.
Darin zeigen:
Fig. 1 beispielhaft das erfindungsgemäße Verfahren zum
Verbindungsaufbau in einem optischen WDM-
Übertragungssystem, und
Fig. 2 beispielhaft eine alternative Realisierung des er
findungsgemäßen Verfahrens zum Verbindungsaufbau.
In Fig. 1 ist beispielhaft in einem Blockschaltbild ein op
tisches WDM-Übertragungssystem WDM-S schematisch dargestellt,
das einen ersten Endknoten EK1, einen ersten optischen Netz
knoten A, einen zweiten optischen Netzknoten B, einen dritten
optischen Netzknoten C, einen vierten optischen Netzknoten D
und einen fünften optischen Netzknoten E sowie einen zweiten
Endknoten EK2 aufweist. Der erste bis fünfte optische Netz
knoten A bis E weist jeweils eine optische Schaltmatrix SM
auf, wobei im dritten optischen Netzknoten C zusätzlich ein
Wellenlängenkonverter WK vorgesehen ist. Der erste Endknoten
EK1 ist an den ersten optischen Netzknoten A über eine erste
Anschlußleitung AL1 angeschlossen. Desweiteren ist der erste
optische Netzknoten A über einen ersten optischen Verbin
dungspfadabschnitt VA1 mit dem zweiten optischen Netzknoten B
verbunden, der über einen zweiten optischen Verbindungspfad
abschnitt wiederum mit dem dritten optischen, einen Wellen
längenkonverter WK aufweisenden optischen Netzknoten C ver
bunden ist. Der dritte optische Netzknoten C ist über einen
dritten optischen Verbindungspfadsabschnitt VA3 an den vier
ten optischen Netzknoten D angeschlossen, der über einen
vierten optischen Verbindungspfadabschnitt VA4 an den fünften
und letzten optischen Netzknoten E angeschlossen ist. An den
fünften optischen Netzknoten E ist über eine zweite optische
Anschlußleitung AL2 der zweite Endknoten EK2 geführt. Für die
Übertragung von beispielsweise einem optischen WDM-Signal OS
vom ersten optischen Endknoten EK1 über den ersten bis fünf
ten optischen Netzknoten A bis E bis zum zweiten optischen
Endknoten EK2 stehen physikalisch acht WDM-Übertragungskanäle
λ1-λ8 auf jeden der fünf optischen Verbindungspfadabschnitte
VA1 bis VA4 zur Verfügung, wobei von Verbindungspfadabschnitt
zu Verbindungspfadabschnitt die physikalisch verfügbaren optischen
WDM-Übertragungskanäle λ1 bis λ8 unterschiedlich be
legt sein können. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind beispielsweise auf dem ersten optischen
Verbindungspfadabschnitt VA1 der erste, siebte und achte WDM-
Übertragungskanal λ1, λ7, λ8 verfügbar und der zweite, drit
te, vierte, fünfte und sechste WDM-Übertragungskanal λ2-λ6
sind bereits belegt. Analog hierzu sind auf dem zweiten opti
schen Verbindungspfadabschnitt der erste und zweite optische
WDM-Übertragungskanal λ1, λ2 verfügbar und der dritte bis
achte optische WDM-Übertragungskanal bereits verplant. Auch
auf dem dritten optischen Verbindungspfadabschnitt VA2 sind
beispielsweise der dritte, vierte und fünfte optische WDM-
Übertragungskanal λ3, λ4, λ5 für einen Verbindungsaufbau ver
fügbar, jedoch der erste, zweite und sechste bis achte opti
sche WDM-Übertragungskanal λ1, λ2, λ6 bis λ8 bereits weiteren
optischen Verbindungen zugewiesen. Schließlich ist auf dem
vierten optischen Verbindungspfadabschnitt VA4 der fünfte op
tische WDM-Übertragungskanal λ5 verfügbar und die verbleiben
den, d. h. 1 bis 4 und 6 bis 8 der optischen WDM-
Übertragungskanäle λ1 bis λ4, λ6 bis λ8 bereits belegt.
Zum Aufbau einer Verbindung VB über den gesamten Verbindungs
pfad VPD wird im ersten optischen Netzknoten A, an den über
die erste Anschlußleitung AL1 der erste Endknoten EK1 ange
schlossen ist, ein erster Verbindungsvektor VA gebildet, der
die auf dem ersten Verbindungspfadabschnitt VA1 verfügbaren
WDM-Übertragungskanäle λ1, λ7, λ8 anzeigt. Der erste Verbin
dungsvektor VA wird zu einem ersten Zeitpunkt t1 im ersten
optischen Netzknoten A erzeugt, und weist im betrachteten
Ausführungsbeispiel beispielsweise acht Einträge auf, die die
Verfügbarkeit der auf den ersten optischen Verbindungspfadab
schnitt VA1 physikalisch realisierten optischen WDM-
Übertragungskanäle λ1 bis λ8 anzeigen. Im dargestellten Aus
führungsbeispiel weist der erste Verbindungsvektor VA zum
ersten Zeitpunkt t1 den Inhalt (A 10000011) auf, wobei eine
logische Eins eine für den Verbindungsaufbau verfügbaren WDM-
Übertragungskanal und die logische Null einen bereits belegten
WDM-Übertragungskanal markiert. Desweiteren beinhaltet
der erste Verbindungsvektor VA(t1) eine Knotenidentifikati
onsnummer A, die anzeigt, in welchem Knoten der erste Verbin
dungsvektor VA(t1) gebildet wurde - im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel der erste optische Netzknoten A. Der im ersten
optischen Netzknoten A gebildete erste Verbindungsvektor VA
wird an den zweiten optischen Netzknoten B übertragen und
dort verarbeitet. Hierzu werden die auf dem ersten optischen
Verbindungspfadabschnitt VA1 verfügbaren optischen WDM-
Übertragungskanäle, die im ersten optischen Verbindungsvektor
VA durch eine logische Eins angezeigt werden, d. h. der erste,
siebte, achte WDM-Übertragungskanal λ1, λ7, λ8, auf ihre Ver
fügbarkeit auf dem zweiten optischen Verbindungspfadabschnitt
VA2 überprüft. Ist einer der im ersten optischen Verbindungs
vektor VA als verfügbar gekennzeichnete optische WDM-
Übertragungskanal λ1, λ7, λ8 auf dem zweiten optischen Ver
bindungspfadabschnitt VA2 nicht verfügbar, so wird durch den
zweiten optischen Netzknoten B der den nicht verfügbaren op
tischen WDM-Übertragungskanal λ7, λ8 anzeigende Eintrag einer
logischen Eins im ersten Verbindungsvektor VA(t2) zu einem
zweiten Zeitpunkt t2 in eine logische Null abgeändert. Somit
ergibt sich im betrachteten Ausführungsbeispiel für die für
den Verbindungsaufbau über den ersten Verbindungspfadab
schnitt VA1 und den zweiten Verbindungspfadabschnitt VA2 ver
fügbarer optischer WDM-Übertragungskanäle der erste optische
WDM-Übertragungskanal λ1, d. h. über die weiteren WDM-
Übertragungskanäle λ2 bis λ8 sind bereits weitere Verbindun
gen geschaltet.
Auf dem dritten Verbindungspfadabschnitt VA3 ist der erste
optische WDM-Übertragungskanal λ1 für den weiteren Verbin
dungsaufbau nicht mehr verfügbar, so daß in betrachteten Aus
führungsbeispiel gemäß dem bekannten Stand der Technik kein
weiterer Verbindungsaufbau bis zum gewünschten zweiten End
knoten EK2 realisierbar wäre. Jedoch durch das erfindungsge
mäße Verfahren wird nun ein weiterer Verbindungsaufbau über
den dritten sowie vierten Verbindungspfadabschnitt möglich,
dadurch daß die im dritten optischen Netzknoten C vorhandene
Funktionalität der Wellenlängenkonversion mit Hilfe des Wel
lenlängenkonverter WK und die erfindungsgemäße Erzeugung ei
nes zweiten Verbindungsvektors VC zur Nutzung von weiteren
verfügbaren WDM-Übertragungskanälen λ2 bis λ8 besteht. Hierzu
wird in dem einen Wellenkonverter WK aufweisenden dritten op
tischen Netzknoten C ein zweiter bzw. weiterer Verbindungs
vektor VC gebildet, der die auf dem nachfolgenden dritten op
tischen Verbindungspfadabschnitt VA3 verfügbaren sowie physi
kalisch möglichen optischen WDM-Übertragungskanäle λ1 bis λ8
enthält. Der zweite bzw. weitere Verbindungsvektor VC ist a
nalog zu dem ersten Verbindungsvektor VA aufgebaut, d. h.
durch die Anzahl der Einträge des zweiten Verbindungsvektors
VC wird die Anzahl der auf dem dritten Verbindungspfadab
schnitt VA3 physikalisch möglichen WDM-Übertragungskanäle λ1
bis λ8 angezeigt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der dritte, vierte
und fünfte WDM-Übertragungskanal λ3, λ4, λ5 durch eine logi
sche Eins im zweiten Verbindungsvektor VC gekennzeichnet, wo
durch deren Verfügbarkeit für den Verbindungsaufbau angezeigt
wird. Die restlichen Einträge des zweiten Verbindungsvektors
VC sind durch logische Nullen gekennzeichnet, d. h. der erste,
zweite sowie der sechste, siebte und achte WDM-
Übertragungskanal λ1, λ2, λ6 bis λ8 sind bereits belegt. Der
zweite Verbindungsvektor VC wird beispielsweise zusammen mit
dem ersten Verbindungsvektor VA zum dritten Zeitpunkt t3 an
den vierten optischen Netzknoten D übertragen. Wahlweise kann
erfindungsgemäß eine Abspeicherung des ersten Verbindungsvek
tors VA(t3) in dem einen Wellenkonverter WK aufweisenden
dritten optischen Netzknoten C, d. h. dem den zweiten Verbin
dungsvektor VC initiierenden optischen Netzknoten C, durchge
führt werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der zweite Verbin
dungsvektor VC(t3) zusammen mit den ersten Verbindungsvektor
VA über den dritten Verbindungspfadabschnitt VA3 zum vierten
optischen Netzknoten D übertragen. Im vierten optischen Netz
knoten D werden die im zweiten Verbindungsvektor VC(t3) als
verfügbar gekennzeichnete dritte, vierte und fünfte optische
WDM-Übertragungskanäle λ3, λ4, λ5 auf ihre Verfügbarkeit auf
dem vierten und letzten Verbindungspfadabschnitt VA4 über
prüft und gegebenenfalls als nicht verfügbar bzw. belegt ge
kennzeichnet. Im betrachteten Ausführungsbeispiel ist auf dem
vierten Verbindungspfadabschnitt VA4 nur der fünfte WDM-
Übertragungskanal λ5 verfügbar, d. h. im vierten optischen
Netzknoten D werden die die Verfügbarkeit des dritten und
vierten WDM-Übertragungskanals λ3, λ4 anzeigenden logischen
Eins-Einträge durch logische Null-Einträge ersetzt und hier
durch im zweiten Verbindungsvektor VC(t4) zum vierten. Zeit
punkt t4 als nicht verfügbar bzw. belegt gekennzeichnet. Der
derartig überarbeitete zweite Verbindungsvektor VC(t4) zum
vierten Zeitpunkt t4 wird über den vierten Verbindungspfadab
schnitt VA4 zum fünften optischen Netzknoten E übertragen. Im
fünften optischen Netzknoten E wird sowohl der erste Verbin
dungsvektor VA(t4) - falls übertragen - als auch der weitere
Verbindungsvektor VC(t4) über die zweite Anschlußleitung AL2
an den zweiten Endknoten EK2 übermittelt.
Im zweiten Endknoten EK2 wird aus den verfügbaren optischen
WDM-Übertragungskanälen λ1, λ5, die durch den ersten und wei
teren Verbindungsvektor VA(t4) VC(t4) angezeigt werden, für
die jeweiligen Verbindungspfadsabschnitte VA1 bis VA4 für den
Verbindungsaufbau VB verfügbaren WDM-Übertragungskanäle aus
gewählt und mit Hilfe von beispielsweise einer ersten und
fünften Belegungsnachricht AM1(t5), AM5(t5) zum fünften Zeit
punkt t5 den ersten bis fünften optischen Netzknoten A bis E
angezeigt bzw. an diese übermittelt. Hierzu werden die erste
und fünfte Belegungsnachricht AM1(t5), AM5(t5) im zweiten
Endknoten EK2 oder wahlweise im fünften optischen Netzknoten
E gebildet und beispielsweise ein Gültigkeitsbereich C-E, A-C
für den die erste bzw. zweite Belegungsnachricht AM1, AM5 er
mittelt und der ersten bzw. fünften Belegungsnachricht AM1,
AM5 zugeordnet. Die erste und fünfte Belegungsnachricht AM1,
AM5 werden vom fünften optischen Netzknoten E zum vierten op
tischen Netzknoten D über den vierten Verbindungspfadab
schnitt VA4 in Richtung des ersten Endknotens EK1 übertragen.
Im vierten optischen Netzknoten D wird die fünfte Belegungs
nachricht AM5 ausgewertet und auf dem vierten Verbindungs
pfadabschnitt VA4 der fünfte optische WDM-Übertragungskanal
λ5 für den Aufbau der Verbindung VB durchgeschaltet. Die ers
te und fünfte Belegungsnachricht AM1(t6), AM5(t6) wird vom
vierten zum dritten optischen Netzknoten D, C über den drit
ten Verbindungspfadabschnitt VA3 übertragen. Im dritten opti
schen Netzknoten C wird die den Gültigkeitsbereich C bis E
aufweisende, fünfte Belegungsnachricht AM5(t6) im dritten op
tischen Netzknoten ausgewertet und analog zum vierten Verbin
dungspfadabschnitt auch im dritten Verbindungspfadabschnitt
VA3 der fünfte WDM-Übertragungskanal λ5 durchgeschaltet. Die
fünfte Belegungsnachricht AM5(t6) zum sechsten Zeitpunkt wird
im dritten optischen Netzknoten C für Diagnosezwecke abge
speichert oder alternativ nach dem ersten Verbindungsaufbau
gelöscht. Ferner wird die erste Belegungsnachricht AM1(t7)
vom dritten optischen Netzknoten C über den zweiten Verbin
dungspfadabschnitt VA2 an den zweiten optischen Netzknoten B
übertragen.
Desweiteren wird mit Hilfe des Wellenlängenkonverters WK im
dritten optischen Netzknoten C für den Aufbau der optischen
Verbindung VB über den gesamten Verbindungspfad VPD eine Wel
lenlängenkonversion von dem ersten WDM-Übertragungskanal λ1
auf den fünften WDM-Übertragungskanal λ5 vorbereitet, d. h. im
dritten optischen Netzknoten C wird der für die betrachtete
Verbindung VB vorgesehene WDM-Übertragungskanal gewechselt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird somit für den ers
ten und zweiten Verbindungspfadabschnitt VA1, VA2 der erste
WDM-Übertragungskanal λ1 zum Verbindungsaufbau vorgesehen und
nach einer Wellenlängenkonversion im dritten optischen Netz
knoten C der Aufbau der Verbindung VB über den fünften WDM-
Übertragungskanal λ5 auf dem dritten und vierten Verbindungspfadabschnitt
VA3, VA4 bis zum zweiten Endknoten EK2 durchge
führt.
Die im zweiten optischen Netzknoten B empfangene erste Bele
gungsnachricht AM1(t7) zum siebten Zeitpunkt t7 wird im zwei
ten optischen Netzknoten B ausgewertet und auf dem zweiten
Verbindungspfadabschnitt VA2 der erste WDM-Übertragungskanal
λ1 für den Aufbau der Verbindung VB bereitgestellt. Anschlie
ßend wird die erste den Gültigkeitsbereich A bis C aufweisen
de Belegungsnachricht AM1(t8) zum achten Zeitpunkt t8 an den
ersten optischen Netzknoten A übertragen und dort ausgewertet
sowie abgespeichert oder alternativ gelöscht. Nach der Aus
wertung der ersten Belegungsnachricht AM1(t7) wird gemäß dem
Ergebnis der Auswertung auf dem ersten Verbindungspfadab
schnitt VA1 der durch die erste Belegungsnachricht AM1(t8)
festgelegte erste WDM-Übertragungskanal λ1 für den Aufbau der
Verbindung VB vorgesehen. Somit sind entlang des kompletten
Verbindungsweges VPD abwechselnd der erste und der fünfte
WDM-Übertragungskanal λ1, λ5 vom ersten Endknoten EK1 bis zum
zweiten Endknoten EK2 für den Aufbau der Verbindung VB reser
viert, über die die Übertragung der optischen Signale OS
durchgeführt werden kann.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsge
mäßen Verfahrens zum Verbindungsaufbau in einem optischen
WDM-Übertragungssystem WDM-S schematisch dargestellt, bei dem
wiederum von einem ersten Endknoten EK1 über einen ersten bis
fünften optischen Netzknoten A bis E zu einem zweiten Endkno
ten EK2 ein Verbindungpfad VPD eingerichtet bzw. eine Verbin
dung VB aufgebaut wird. Analog zu dem in Fig. 1 dargestell
ten Ausführungsbeispiel ist der erste Endknoten EK1 über eine
erste Anschlußleitung AL1 an den ersten optischen Netzknoten
A angeschlossen. Der erste optische Netzknoten A ist über ei
nen ersten optischen Verbindungspfadabschnitt VA1 mit dem
zweiten optischen Netzknoten B verbunden, der wiederum über
einen zweiten Verbindungspfadabschnitt VA2 an den dritten op
tischen Netzknoten C angeschlossen ist. Analog zu Fig. 1
weist der dritte optische Netzknoten C einen Wellenlängenkon
verter WK auf. Auch der dritte optische Netzknoten C ist über
einen dritten Verbindungspfadabschnitt VA3 an den vierten op
tischen Netzknoten D angeschlossen, der über einen vierten
Verbindungspfadabschnitt VA4 an den fünften optischen Netz
knoten geführt ist. Der zweite Endknoten EK2 ist über eine
zweite Anschlußleitung AL2 an den fünften optischen Netzkno
ten E angeschlossen. Auch bei dem in Fig. 2 betrachteten
Ausführungsbeispiel weisen der erste bis fünfte optische
Netzknoten A bis E jeweils eine Schaltmatrix SM zum Schalten
von Verbindungen VB auf.
Auf den ersten bis vierten Verbindungspfadabschnitten VA1 bis
VA4 stehen acht unterschiedliche physikalisch mögliche Wel
lenlängen bzw. WDM-Übertragungskanäle λ1 bis λ8 zum Verbin
dungsaufbau zur Verfügung. Bei dem in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel sind beispielsweise auf dem ersten Ver
bindungspfadabschnitt VA1 der erste, siebte und achte, auf
dem zweiten Verbindungspfadabschnitt VA2 der erste und zwei
te, auf dem dritten Verbindungspfadsabschnitt VA3 der dritte,
vierte und fünfte und auf dem vierten Verbindungspfadab
schnitt VA4 der fünfte WDM-Übertragungskanal verfügbar. Zum
Aufbau einer Verbindung VB über den gesamten Verbindungspfad
VPD wird analog zum ersten Ausführungsbeispiel im ersten op
tischen Netzknoten A ein erster Verbindungsvektor VA(t1) zum
ersten Zeitpunkt t1 gebildet, der die auf dem ersten Verbin
dungspfadabschnitt VA1 verfügbaren WDM-Übertragungskanäle λ1,
λ7, λ8 anzeigt. Zusätzlich zur Knotenidentifikationsnummer A
wird bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ei
ne Pfadidentifikationsnummer 14 dem ersten Verbindungsvektor
VA(t1) zum ersten Zeitpunkt t1 zugeordnet, durch die der auf
zubauenden Verbindung VB eine eindeutige Numerierung gegeben
wird. Die Anzeige der verfügbaren bzw. nicht verfügbaren WDM-
Übertragungskanäle λ1 bis λ8 innerhalb des ersten Verbin
dungsvektors VA erfolgt analog zu dem in Fig. 1 dargestell
ten Ausführungsbeispiel. Die Ermittlung der in den einzelnen
Verbindungspfadabschnitten VA1 bis VA4 zur Verfügung stehenenden
WDM-Übertragungskanäle λ1 bis λ8 erfolgt analog zu der
Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels. Im Gegensatz zu
dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird jedoch
bei dem weiteren Ausführungsbeispiel in Fig. 2 der erste
Verbindungsvektor VA im dritten, einen Wellenlängenkonverter
WK aufweisenden optischen Netzknoten C abgespeichert und so
mit vorteilhaft die Übertragung bis zum zweiten Endknoten EK2
entlang des gesamten Verbindungspfades VPD eingespart.
Der im dritten optischen Netzknoten C erzeugte zweite Verbin
dungsvektor VC wird über den dritten Verbindungspfadabschnitt
VA3 zum vierten optischen Netzknoten D übertragen. Hierbei
weist der zweite Verbindungsvektor VC jeweils die Knoteniden
tifikationsnummer C des dritten optischen Netzknotens C sowie
in Analogie zum ersten Verbindungsvektors VA die Pfadidenti
fikationsnummer 14 auf. Analog zu den Darstellung in Fig. 1
wird der zweite Verbindungsvektor VC zum dritten Zeitpunkt t3
im vierten optischen Netzknoten D derart überarbeitet, daß
die im zweiten bzw. weiteren Verbindungsvektor VC(t3) als
verfügbar gekennzeichneten ersten, vierten und fünften opti
schen WDM-Übertragungskanäle λ3, λ4, λ5 auf ihre Verfügbar
keit auf dem vierten Verbindungspfadabschnitt VA4 überprüft
werden und gegebenenfalls als nicht verfügbar bzw. belegt ge
kennzeichnet werden. Auch bei der alternativen Realisierung
in Fig. 2 ist auf dem vierten Verbindungspfadsabschnitt VA4
nur der fünfte WDM-Übertragungskanal λ5 für den Verbindungs
aufbau verfügbar, d. h. im vierten optischen Netzknoten D wer
den die die Verfügbarkeit des dritten und vierten WDM-
Übertragungskanals λ3, λ4 anzeigenden logischen "Eins"
Einträge im zweiten Verbindungsvektor VC(t4) durch logische
"Null-Einträge" ersetzt. Somit steht nur noch der fünfte WDM-
Übertragungskanal λ5 für den Verbindungsaufbau auf dem vier
ten Verbindungspfadabschnitt VA4 zur Verfügung. Der derartig
überarbeitete zweite bzw. weitere Verbindungsvektor VC wird
zum vierten Zeitpunkt t4 über den vierten Verbindungspfadab
schnitt VA4 zum fünften optischen Netzknoten E übertragen. Im
fünften optischen Netzknoten E wird der zweite Verbindungsvektor
VC über die zweite Anschlußleitung AL2 an den zweiten
Endknoten EK2 übermittelt.
Im Gegensatz zu dem ersten Ausführungsbeispiel wird bei den
in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel im zweiten End
knoten EK2 der nur der zweite Verbindungsvektor VC(t9) ausge
wertet und einer der durch den zweiten Verbindungsvektor
VC(t4) als verfügbar gekennzeichnet WDM-Übertragungskanäle
für den Aufbau der Verbindung über den dritten Verbindungs
pfadabschnitt und den vierten Verbindungspfadabschnitt VA3,
VA4 ausgewählt. Bei der Auswahl des für den Verbindungsaufbau
verfügbaren WDM-Übertragungskanals λ1 bis λ8 können unter
schiedliche Auswahlkriterien realisiert werden, beispielswei
se können die einzelnen verfügbaren WDM-Kanäle gemäß ihrer
hierarchischen Reihenfolge abgearbeitet werden oder es kann,
um einseitige Belastungen zu vermeiden, die statistische Be
legungshäufigkeit der einzelnen WDM-Übertragungskanäle λ1 bis
λ8 bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Im zweiten Endknoten EK2 wird analog zu Fig. 1 eine Bele
gungsnachricht AM5(t5) zum fünften Zeitpunkt t5 erzeugt, die
den für den Verbindungsaufbau VB ausgewählten fünften WDM-
Übertragungskanal λ5 anzeigt. Im Gegensatz zu Fig. 1 wird
bei der in Fig. 2 dargestellten Variante des erfindungsgemä
ßen Verfahrens nur eine Belegungsnachricht AM5(t5) vom zwei
ten Endknoten EK2 zunächst an den fünften optischen Netzkno
ten E, von diesem über den vierten Verbindungspfadsabschnitt
VA4 an den vierten optischen Netzknoten D übertragen. Die zum
fünften Zeitpunkt t5 im vierten optischen Netzknoten D emp
fangene fünfte Belegungsnachricht AM5(t5) wird dort ausgewer
tet und gemäß der in der Belegungsnachricht AM5(t5) enthalte
nen Pfadidentifikationsnummer 14 sowie der Knotenidentifika
tionsnummer A als auch dem ausgewählten fünften WDM-
Übertragungskanal λ5 die im vierten optischen Netzknoten D
vorgesehene Schaltmatrix SM eingestellt. Somit ist für den
Aufbau der Verbindung VB auf dem vierten Verbindungspfadab
schnitt VA4 der fünfte WDM-Übertragungskanal λ5 eingerichtet.
Anschließend wird die fünfte Belegungsnachricht AM5 zum
sechsten Zeitpunkt t6 über den dritten Verbindungspfadab
schnitt VA3 an den dritten, einen Wellenkonverter WK aufwei
senden optischen Netzknoten C übertragen.
Im dritten optischen Netzknoten C ist das Ende des Gültig
keitsbereiches C bis E der fünften Belegungsnachricht AM5 er
reicht und der Inhalt der fünften Belegungsnachricht AM5 wird
abschließend ausgewertet. Gemäß dem Ergebnis der Auswertung
der fünften Belegungsnachricht AM5 wird für den dritten Ver
bindungspfadabschnitt VA3 die im dritten optischen Netzknoten
C zu schaltende Schaltmatrix SM derart eingestellt, daß auf
dem dritten Verbindungspfadsabschnitt VA3 der fünfte WDM-
Übertragungskanal λ5 für den Verbindungsaufbau zur Verfügung
steht. Im Anschluß daran wird gemäß der aus der fünften Bele
gungsnachricht ANS ermittelten Knotenidentifikationsnummer A
sowie der Pfadidentifikationsnummer 14 aus dem Speicher des
dritten optischen Netzknotens C der zugehörige erste Verbin
dungsvektor VA ausgelesen und dessen Inhalt für den weiteren
Verbindungsaufbau ausgewertet. Hierzu wird der auf den ersten
und zweiten Verbindungspfadabschnitt VA1, VA2 verfügbare WDM-
Übertragungskanal anhand der im ersten Verbindungsvektor vor
handen logischen "Eins"-Einträgen ermittelt ermittelt und
ausgehend von dem für den weiteren Verbindungsaufbau ausge
wählten WDM-Übertragungskanal eine entsprechende erste Bele
gungsnachricht AM1(t7) zum siebten Zeitpunkt t7 erzeugt. Die
erste Belegungsnachricht AM1(t7) umfaßt wiederum dieselbe
Knotenidentifikationsnummer A sowie dieselbe Pfadidentifika
tionsnummer 14 als auch den für den Verbindungsaufbau über
den ersten und zweiten Verbindungspfadabschnitt VA1, VA2
festgelegten ersten WDM-Übertragungskanal λ1. Diese erste Be
legungsnachricht AM1(t7) wird vom dritten optischen Netzkno
ten C über den zweiten Verbindungspfadsabschnitt VA2 an den
zweiten optischen Netzknoten B übermittelt.
Im zweiten optischen Netzknoten B wird analog zu der in Fig.
1 dargestellten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens alleinig
der erste Verbindungsvektor VA(t7) ausgewertet und die
im zweiten Netzknoten B befindliche Schaltmatrix SM dement
sprechend eingestellt. Im Anschluß daran wird die erste Bele
gungsnachricht AM1(t8) zum achten Zeitpunkt t8 über den ers
ten Verbindungspfadabschnitt VA1 an den ersten optischen
Netzknoten A übertragen. Im ersten optischen Netzknoten A
wird entsprechend der empfangenen ersten Belegungsnachricht
AM1(t8) die im ersten optischen Netzknoten A vorhandene
Schaltmatrix SM zum Durchschalten der vom ersten Endknoten
EK1 über die erste Anschlußleitung AL1 sowie über den ersten
Verbindungspfadabschnitt verlaufenden Verbindung VB vorberei
tet, d. h. auf dem ersten Verbindungspfadabschnitt VA1 wird
der erste WDM-Übertragungskanal λ1 für den Verbindungsaufbau
durchgeschaltet. Somit ist der komplette Verbindungspfad VPD
vom ersten Endknoten EK1 zum zweiten Endknoten EK2 durchge
schaltet, so daß eine Übertragung von optischen Signalen OS
über die geschaltete optische Verbindung VB durchgeführt wer
den kann.
Sowohl für die in Fig. 1 als auch die in Fig. 2 dargestell
te Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens gilt, daß vom
Zeitpunkt des Absendens des ersten Verbindungsvektors VA bis
zum Empfang der ersten Belegungsnachricht AM1 im ersten opti
schen Netzknoten A eine Reservierung der in dem ersten bzw.
zweiten Verbindungsvektor VA, VC als verfügbar gekennzeichne
ten WDM-Übertragungskanäle λ1, λ5 innerhalb der für den Ver
bindungsaufbau maßgeblichen Netzknoten A bis E durchgeführt
wird. Um hierbei eine Blockierung einer großen Anzahl verfüg
baren WDM-Übertragungskanäle λ1 bis λ8 durch mehrere parallel
stattfindende Verbindungsaufbauten zu vermeiden, ist erfin
dungsgemäß eine Zusammenfassung von mehreren WDM-
Übertragungskanälen λ1 bis λ8 zu einzelnen Übertragungskanal
gruppen realisierbar. In diesem Fall ist eine Reservierung
der jeweiligen Übertragungskanalgruppe ausreichend, so daß
die weiteren zur Verfügung stehenden WDM-Übertragungskanäle
bzw. Übertragungskanalgruppen eines Verbindungspfadabschnitts
VA1 bis VA5 für den Aufbau weiterer Verbindungen frei benutzt
bzw. verplant werden können.
Ist es erforderlich mehrere Verbindungen über nahezu densel
ben Verbindungspfad VPD über die einzelnen verfügbaren WDM-
Übertragungskanäle λ1 bis λ8 von einem ersten Endknoten zu
einem zweiten Endknoten EK1 bis EK2 aufzubauen, so ist dies
erfindungsgemäß mit Hilfe eines einzigen Verbindungsvektor
paars bzw. einen einzigen ersten bzw. einen einzigen zweiten
Verbindungsvektor VA, VC möglich, d. h. erfindungsgemäß können
mehrere Verbindungen VB über denselben Verbindungspfad VPD
unter dem erfindungsgemäßen Einsatz eines ersten sowie eines
weiteren Verbindungsvektors VA, VC durchgeführt werden. Je
doch ist beim Aufbau von mehreren Verbindungen VB gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren mit Hilfe eines ersten bzw. eines
weiteren Verbindungsvektors VA, VC in den ersten bzw. weite
ren Verbindungsvektor VA, VC eine Information über die Anzahl
der aufzubauenden Verbindungen VB mit aufzunehmen, d. h. die
Anzahl der pro Verbindungspfadabschnitt VA1 bis VA4 für den
Aufbau von mehreren Verbindungen zur Verfügung stehenden WDM-
Übertragungskanäle wird in Form einer binären Information in
den ersten bzw. zweiten Verbindungsvektor eingetragen. Hier
durch wird der für den Aufbau von mehreren Verbindungen VB
erforderliche Signalisierungsaufwand deutlich verringert, wo
durch das optische WDM-Übertragungssystem WDM-S dynamisch
entlastet wird.
Die Erfindung ist keinesfalls auf das Vorsehen von einem wei
teren Verbindungsvektor VC beschränkt, sondern für den Aufbau
einer Verbindung bzw. einer Vielzahl von Verbindungen inner
halb eines WDM-Übertragungssystems WDM-S mit mehreren opti
sche Wellenkonverter WK aufweisenden optischen Netzknoten A
bis E werden erfindungsgemäß mehrere unterschiedliche Gültig
keitsbereiche aufweisende Verbindungsvektoren vorgesehen.
Claims (11)
1. Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem opti
schen WDM-Übertragungssystem mit mehreren schaltbaren opti
schen Netzknoten, von denen zumindest einer einen Wellenlän
genkonverter aufweist, bei dem zum Aufbau einer Verbindung
von einem ersten optischen Netzknoten über zumindest einen
Verbindungspfadabschnitt zu einem N-ten optischen Netzknoten
ein erster Verbindungsvektor zur Kennzeichnung von auf dem
folgenden Verbindungspfadsabschnitt verfügbaren WDM-
Übertragungskanälen gebildet wird und über das zumindest eine
optische WDM-Übertragungssystem übertragen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem mindestens einen einen Wellenlängenkonverter auf
weisenden optischen Netzknoten zur Kennzeichnung von verfüg
baren WDM-Übertragungskanälen auf dem folgenden Verbindungs
pfadabschnitt ein weiterer Verbindungsvektor gebildet wird,
der über zumindest eine optische WDM-Übertragungssystem über
tragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch den ersten und den weiteren Verbindungsvektor die
für den Verbindungsaufbau im optischen WDM-Übertragungssystem
innerhalb der einzelnen Verbindungspfadabschnitte verfügbaren
optischen WDM-Übertragungskanäle angezeigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch jeden optischen Netzknoten die durch den vorherge
henden optischen Netzknoten als verfügbar in dem ersten und
dem weiteren Verbindungsvektor markierten optischen WDM-
Übertragungskanäle auf ihre Verfügbarkeit hinsichtlich des
folgenden Verbindungspfadabschnitts überprüft werden und
daß bei einer Nicht-Verfügbarkeit der in dem ersten und dem
weiteren Verbindungsvektor als verfügbar markierten optischen
WDM-Übertragungskanäle diese als nicht verfügbar in dem ers
ten und dem weiteren Verbindungsvektor markiert werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Anzahl der im optischen WDM-Übertragungssystem
vorgesehenen optischen WDM-Übertragungskanälen die Dimension
des ersten und weiteren Verbindungsvektors angegeben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch den zumindest einen einen Wellenlängenkonverter
aufweisenden optischen Netzknoten und/oder durch den N-ten
optischen Netzknoten mindestens einer der aus den im empfan
genen Verbindungsvektor markierten, für den Verbindungsaufbau
verfügbaren WDM-Übertragungskanälen ausgewählt wird und die
ser den vorhergehenden optischen Netzknoten angezeigt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch zumindest einen weiteren einen Wellenlängenkonver
ter aufweisenden optischen Netzknoten oder durch den N-ten
optischen Netzknoten mindestens einer der aus den im empfan
genen weiteren Verbindungsvektor markierten, für den Verbin
dungsaufbau verfügbaren WDM-Übertragungskanälen ausgewählt
wird und dieser den vorhergehenden optischen Netzknoten ange
zeigt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Verbindungsvektor in mindestens dem ersten ei
nen Wellenlängenkonverter aufweisenden optischen Netzknoten
gespeichert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere WDM-Übertragungskanäle zu einer WDM-Kanalgruppe
zusammengefaßt werden und der Verbindungaufbau für eine WDM-
Kanalgruppe durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Aufbau einer Verbindung für eine WDM-Kanalgruppe den
Verbindungsvektoren jeweils eine die Anzahl der aufzubauenden
Verbindungen anzeigende Information zugeordnet und mitüber
tragen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Verbindungsaufbau für jeden Verbindungspfadab
schnitt ausgewählten optischen WDM-Übertragungskanäle den
vorhergehenden optischen Netzknoten durch mindestens eine Be
legungsnachricht angezeigt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens einen Belegungsnachricht ein Gültigkeits
bereich zugewiesen wird, der die Verbindungspfadabschnitte
angibt, für die die Belegungsnachricht gültig ist.
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| DE10105675A DE10105675B4 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-Übertragungssystem |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10105675A DE10105675B4 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-Übertragungssystem |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10105675A1 true DE10105675A1 (de) | 2002-10-24 |
| DE10105675B4 DE10105675B4 (de) | 2004-02-12 |
Family
ID=7673252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE10105675A Expired - Fee Related DE10105675B4 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Verfahren zum Verbindungsaufbau in zumindest einem optischen WDM-Übertragungssystem |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE10105675B4 (de) |
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