DE10105616A1 - Spannvorrichtung - Google Patents
SpannvorrichtungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung (1a) für einen Zugmitteltrieb, bestehend aus einem Schwenkarm (4a) und einem Gehäuse (2). Dabei ist der Schwenkarm (4a) unlösbar mit einer Schwenkarmachse (8a) verbunden, an der einstückig an dem vom Schwenkarm (4) abgewandten Ende ein Ringflansch (14a) angeordnet ist, welcher über einen Reibbelag (15) an dem Gehäuse (2) anliegt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen eines Zug
mitteltriebs, der beispielsweise zum Antrieb von Aggregaten einer Brennkraft
maschine vorgesehen ist. Die Vorrichtung umfasst einen Schwenkarm, an des
sen freien Ende eine drehbar angeordnete Spannrolle angeordnet ist, die an
dem Zugmittel des Zugmitteltriebs angestellt ist. Der Schwenkarm ist über ein
Schwenklager drehbar in einem Gehäuse eingesetzt. Zwischen dem Gehäuse
und dem Schwenkarm ist ein Federelement eingesetzt, vorzugsweise ausge
bildet als eine Torsionsfeder, die das Schwenklager in einem Umfangsbereich
umschließt. Das Federelement bewirkt zum einen eine in axialer Richtung wir
kende Spreizkraft zwischen dem Schwenkarm und dem Gehäuse und erzeugt
weiterhin eine in Umfangsrichtung wirkende Kraftkomponente, die eine kraft
schlüssige Abstützung der Spannrolle an dem Zugmittel bewirkt. Zur Dämpfung
von hochfrequenten Stellbewegungen der Spannrolle bzw. des Spannarms, die
von der Brennkraftmaschine in den Zugmitteltrieb eingeleitet werden, ist die
Vorrichtung mit einer Reibscheibe versehen, die zwischen dem Schwenkarm
und dem Gehäuse angeordnet ist.
Eine Spannvorrichtung der zuvor beschriebenen Bauart ist beispielsweise aus
der DE 44 26 666 A1 bekannt. Diese Vorrichtung ist versehen mit einem
Schwenkarm, an dem von der Spannrolle entgegengesetzten Ende eine recht
winklig zum Spannarm ausgerichtete Welle angeordnet ist, die gleitgelagert in
einer Aufnahme des Gehäuses gelagert ist. An dem freien Ende ist die Welle
weiterhin mit einer separaten Reibscheibe versehen, die über einen Reibbelag
kraftschlüssig, bedingt durch ein Federmittel, stirnseitig an dem Gehäuse ab
gestützt ist. Nachteilig umfasst der bekannte Schwenkarm eine Vielzahl von
Bauteilen, die den Bauteileumfang vergrößern und damit den Montageaufwand
erhöhen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Spannvorrichtung zu realisieren,
mit einem bauteiloptimierten Aufbau, insbesondere im Bereich des Schwenkla
gers.
Erfindungsgemäß wird diese Problemstellung durch die in den Ansprüchen 1
bis 3 aufgezeigten Merkmale gelöst.
Die Erfindungen gemäß den Anspruchen 1 und 2, umfassen die Spannvorrich
tung eine mit dem Schwenkarm drehbar angeordnete Schwenkarmachse. Die
Schwenkarmachse ist an einem Ende mit einem Ringflansch versehen, welcher
über einen kreisringförmigen Reibbelag stirnseitig an dem Gehäuse abgestützt
ist. Die Erfindung nach Anspruch 1 bezieht sich auf eine Spannvorrichtung,
deren Schwenkarmachse mit dem Ringflansch eine Einheit bildet. Die Spann
vorrichtung gemäß Anspruch 2 beansprucht alternativ dazu eine einstückige
Verbindung zwischen dem Schwenkarm und dem Schwenkarmachse.
Die Erfindung gemäß Anspruch 3 bezieht sich auf eine Spannvorrichtung mit
einer drehstarr angeordneten Schwenkarmachse, die an einem Ende einstückig
mit einem Ringflansch versehen ist. Zur Bildung eines Schwenklagers ist
der Schwenkarm mit einer die Schwenkarmachse außenseitig umschließenden
Nabe versehen. An dem vom Ringflansch abgewandten Ende ist die Schwenk
armachse mit einem Bauteil versehen, an dem sich das Federmittel axial ab
stützt. Dazu eignet sich insbesondere ein als Federstützteller ausgebildetes
Bauteil, das unlösbar, insbesondere mittels einer Verschweißung an der
Schwenkarmachse befestigt ist.
Bisherige Spannvorrichtungen sind so gestaltet, dass deren wesentliche Bau-
teile der Spannarm, die Spannarmachse sowie der Ringflansch als Einzelteil
vorgefertigt, zu einer Baueinheit lagefixiert zusammengefügt sind. Allen Erfin
dungen gemeinsam ist die Realisierung eines bauteiloptimierten Aufbaus die
ser Baueinheit, die nunmehr lediglich zwei Bauteile umfasst. Diese Maßnahme
reduziert den Montageaufwand und vereinfacht die Lagerhaltung und bewirkt
eine gewünschte Kostensenkung.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche 4 bis 10.
Vorteilhaft schließt die Erfindung gemäß Anspruch 1 unterschiedlich ausgebil
dete Schwenkarmachsen ein. Vorzugsweise ist die Schwenkarmachse einstüc
kig mit dem Schwenkarm verbunden und als ein Gussteil gestaltet. Alternativ
schließt die Erfindung einen Schwenkarm ein, der mit einer als separates
Bauteil gestalteten Schwenkarmachse gekoppelt ist. Dieser Aufbau ermöglicht
eine Werkstoffpaarung, beispielsweise einen aus Guss gestaltetem Schwenk
arm, der mit einer Schwenkarmachse aus Stahl kombiniert ist. Eine einstückig
mit dem Ringflansch verbundene Schwenkarmachse ist vorteilhaft mittels eines
Fließpressverfahrens herstellbar. Alternativ kann ein derartiges Bauteil eben
falls als Gussteil ausgebildet oder spanend hergestellt werden, das drehfest,
unlösbar mit dem Schwenkarm verbunden ist.
Die Befestigung der mit einer drehbaren Schwenkarmachse versehenen
Spannvorrichtung erfolgt vorzugsweise über außenseitig am Gehäuse der
Spannvorrichtung angeordnete Befestigungsaugen, die zur Aufnahme von Ver
schraubungen dienen, mit denen die Spannvorrichtung an der Brennkraftma
schine befestigt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Spannvorrichtung gemäß Anspruch 2 sieht
vor, diese mittels einer durch eine Zentralbohrung der Schwenkarmachse ge
führten Verschraubung zu befestigen. Dazu bietet es sich an, die Schwenkar
machse einstückig mit dem Ringflansch zu verbinden, der über einen Reibbe
lag stirnseitig an dem Schwenkarm abgestützt ist. An dem vom Ringflansch
gegenüberliegenden Ende ist die Schwenkarmachse vorzugsweise mit einem
sogenannten Federstützteller versehen, an dem sich das Federmittel, insbe
sondere eine Torsionsfeder, abstützt. Dabei ist der Federstützteller unlösbar
endseitig an der schwenkbaren Achse befestigt, wobei dieser eine großflächige
Abstützfläche auf der der Torsionsfeder abgewandten Seite aufweist, mit der
die gesamte Spannvorrichtung an der Brennkraftmaschine abgestützt ist.
Die Ausgestaltung des Schwenklagers der erfindungsgemäßen Spannvorrich
tung schließt ein Schwenklager mit einer dünnwandigen als Gleitlager gestal
tete Buchse ein. Die Lagerbuchse ist in einem Ringraum eingesetzt, welcher
radial außenseitig von einer Aufnahme des Schwenkarms oder des Gehäuses
begrenzt ist und radial innenseitig von der Mantelfläche der Spannarmachse.
Das Schwenklager kann dabei sowohl eine durchgehende Gleitlagerbuchse
umfassen als auch zwei getrennte Lagerbuchsen, die insbesondere den axial
äußeren Bereich des Schwenklagers abdecken. Alternativ kann ein in einer
Folienwandstärke ausgelegtes Gleitlager eingesetzt werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung des Schwenklagers sieht weiterhin vor, den für
den Einbau des Gleitlagers vorgesehenen Ringraum zumindest an einem Ende
mit einer Dichtung zu versehen, um den Eintritt von Verunreinigungen in den
Ringraum bzw. einen Austritt von Schmiermittel aus dem Ringraum zu verhin
dern. Abhängig von den Einbauverhältnissen bzw. der Verschmutzungsgefahr
schließt die Erfindung ebenfalls ein beidseitig des Ringraumes abgedichtetes
Schwenklager ein.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in
denen drei Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 in einem Längsschnitt eine erfindungsgemäße Spannvor
richtung, deren Spannarmachse einstückig mit einem
Ringflansch verbunden ist;
Fig. 2 eine Spannvorrichtung, deren Spannarm eine Einheit mit
der Spannarmachse bildet;
Fig. 3 eine Spannvorrichtung mit einer drehstarr angeordneten
Spannarmachse, an der endseitig ein Ringflansch ange
ordnet ist.
In Fig. 1 ist eine Spannvorrichtung 1a in einem Längsschnitt abgebildet. Der
Aufbau umfasst ein ortsfest beispielsweise an einer Brennkraftmaschine befe
stigtes Gehäuse 2, welches dazu zumindest zwei Befestigungsaugen 3 auf
weist. Weiterhin umfasst die Spannvorrichtung 1a einen Schwenkarm 4a, der
drehbar zum Gehäuse 2a angeordnet und endseitig mit einer drehbaren
Spannrolle 5 versehen ist, die kraftschlüssig an einem Zugmittel 6 angestellt
ist. Zwischen dem Schwenkarm 4a und dem Gehäuse 2 ist ein Schwenklager 7
vorgesehen, bestehend aus einer drehfest mit dem Schwenkarm 4a verbunde
nen Schwenkarmachse 8a und einer Lageraufnahme 9 im Gehäuse 2. Ein
Ringraum 10, der radial außenseitig von einer Innenwandung 11 der Lagerauf
nahme 9 und radial innenseitig von einer Mantelfläche 12 der Schwenkar
machse 8a begrenzt ist, dient zur Aufnahme einer als Gleitlager gestalteten
Lagerbuchse 13. Die Schwenkarmachse 8a ist an der vom Schwenkarm 4a
abgewandten Seite einstückig mit einem Ringflansch 14a versehen, der bündig
in eine stirnseitige Kontur des Gehäuses 2 eingepasst ist. Der Ringflansch 14a
stützt sich über einen kreisringförmig gestalteten Reibbelag 15 stirnseitig an
einer Gleitfläche des Gehäuses 2 ab.
In das Gehäuse 2 ist eine das Schwenklager 7 außenseitig umschließende
Torsionsfeder 16 angeordnet, deren erstes Federende verdrehgesichert an
dem Gehäuse 2 und deren weiteres Federende ebenfalls verdrehgesichert an
dem Schwenkarm 4a befestigt ist. Eine erste Kraftkomponente der Torsionsfe
der 16 bewirkt eine kraftschlüssige Abstützung der drehbar angeordneten
Spannrolle 5 an dem Zugmittel 6. Die weitere in axialer Richtung wirkende
Kraftkomponente bewirkt eine Spreizkraft zwischen dem Gehäuse 2 und dem
Spannarm 4a, bei der sich der Ringflansch 14a über den Reibbelag 15 an dem
i Gehäuse 2 abstützt. Der Reibbelag 15 hat dabei eine dämpfende Wirkung auf
die Stellbewegungen der Spannrolle 5 in Verbindung mit dem Schwenkarm 4a.
Die Schwenkarmachse 8a ist zur lagefixierten Befestigung an dem Schwenk
arm 4a mit einem radialen abgesetzten Endabschnitt in eine entsprechende
Aufnahme 17 des Schwenkarms 4a gepasst und stirnseitig nach außen gebör
delt. Alternativ oder zusätzlich schließt die Erfindung ein, die Bauteile, die
Schwenkarmachse 8a durch eine Verschweißung oder eine alternative unlös
bare Verbindung an dem Schwenkarm 4a zu befestigen.
In den Fig. 2 und 3 sind die Spannvorrichtungen 1b und 1c dargestellt,
deren Aufbau weitestgehend übereinstimmt mit der Spannvorrichtung 1a ge
mäß Fig. 1. Gleiche Bauteile sind mit übereinstimmenden Bezugsziffern ver
sehen, so dass zu deren Beschreibung auf die Figurenbeschreibung der Fig.
1 verwiesen werden kann.
Die in Fig. 2 abgebildete Spannvorrichtung 1b umfasst den Schwenkarm 4b,
der einstückig mit der Schwenkarmachse 8b eine Baueinheit bildet. Dieses
vorzugsweise als Gussteil gestaltete Bauteil ist in dem Gehäuse 2 über das
Schwenklager 7 drehbar eingesetzt. Die Schwenkarmachse 8b ist am freien
Ende mit dem Ringflansch 14b versehen, welcher über eine Aufnahme 18 an
der Schwenkarmachse 8b zentriert ist. Eine unlösbare Verbindung zwischen
dem Ringflansch 14b und der Schwenkarmachse 8b kann vorzugsweise mittels
einer Schweißung oder Lötung hergestellt werden.
Eine weitere bauteiloptimierte Spannvorrichtung 1c zeigt die Fig. 3. Zur Befe
stigung der Spannvorrichtung 1c ist die Spannarmachse 8c ortsfest beispiels
weise an einer in Fig. 3 nicht abgebildeten Brennkraftmaschine befestigt. Da
zu ist eine Verschraubung durch eine Zentralbohrung 19 der Schwenkarmach
se 8c geführt. Zur Bildung des Schwenklagers 7 bildet der Schwenkarm 4c eine
Lageraufnahme 20, die die Schwenkarmachse 8c außenseitig umschließt. Ver
gleichbar den Spannvorrichtungen 1a, 1c gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein
zwischen der Mantelfläche 12 der Schwenkarmachse 8c und der Innenwan
dung 11 der als eine Nabe 25 ausgebildeten Lageraufnahme 20 eine Lager
buchse 13 eingesetzt. Schwenkarmseitig ist die Schwenkarmachse 8c einstüc
kig mit dem Ringflansch 14c verbunden, der innenseitig mit dem Reibbelag 15
bestückt ist, welcher unmittelbar an dem Schwenkarm 4c stirnseitig anliegt. Die
Schwenkarmachse 8c ist an dem vom Ringflansch 14c abgewandten Ende
weiterhin mit einem Federstützteller 22 versehen, an dem die Torsionsfeder 16
drehfixiert abgestützt ist. Zur drehstarren bzw. lagefixierten Befestigung des
Federstütztellers 22 an der Schwenkarmachse 8c bildet der Federstützteller 22
eine Aufnahme 18, über die eine Zentrierung dieser Bauteile erfolgt. Die Auf
nahme 18 hat auf der von der Schwenkarmachse 8c abgewandten Seite eine
konische Aufweitung, die zur Verbördelung der Schwenkarmachse 8c mit dem
Federstützteller 22 nutzbar ist. Gegenseitig zur Torsionsfeder 16 bildet der
Federstützteller 22 eine großflächige Anlagefläche 26 mit der die Spannvor
richtung 1c beispielsweise an der Brennkraftmaschine anliegt. Die Spannvor
richtung 1c ist weiterhin mit einer wirksamen Abdichtung des Schwenklagers 7
versehen. Dazu ist ein erster Dichtring 23 vorgesehen, der außenseitig den
Reibbelag 15 umschließt und einen Ringspalt zwischen dem Ringflansch 14c
und dem Schwenkarm 4c abdichtet. Ein weiterer Dichtring 24 ist der Lager
buchse 13 auf der zum Federstützteller 22 gerichteten Seite zugeordnet und in
dem Ringraum 10 eingesetzt.
1
a Spannvorrichtung
1
b Spannvorrichtung
1
c Spannvorrichtung
2
Gehäuse
3
Befestigungsauge
4
a Schwenkarm
4
b Schwenkarm
4
c Schwenkarm
5
Spannrolle
6
Zugmittel
7
Schwenklager
8
a Schwenkarmachse
8
b Schwenkarmachse
8
c Schwenkarmachse
9
Lageraufnahme
10
Ringraum
11
Innenwandung
12
Mantelfläche
13
Lagerbuchse
14
a Ringflansch
14
b Ringflansch
14
c Ringflansch
15
Reibbelag
16
Torsionsfeder
17
Aufnahme
18
Aufnahme
19
Zentralbohrung
20
Lageraufnahme
21
Innenwandung
22
Federstützteller
23
Dichtring
24
Dichtring
25
Nabe
26
Anlagefläche
Claims (10)
1. Spannvorrichtung zum Spannen eines Zugmitteltriebs, bestehend aus
einem Schwenkarm (4a), an dessen freiem Ende eine an einem Zug
mittel (6) angestellte Spannrolle (5) angeordnet ist, wobei der Schwenk
arm (4a) über ein durch eine Schwenkarmachse (8a) und eine Lage
raufnahme (9) gebildetes Schwenklager (7) in einem Gehäuse (2) dreh
bar eingesetzt ist, und wobei zwischen dem Gehäuse (2) und dem
Schwenkarm (4a) eine Torsionsfeder (16) in einem Umfangsbereich des
Schwenklagers (7) angeordnet ist, deren erste in eine Umfangsrichtung
wirkende Kraftkomponente die Spannrolle (5) beaufschlagt und deren
zweite Kraftkomponente eine kraftschlüssige, axiale Abstützung eines
mit der Schwenkarmachse (8a) verbundenen Ringflansches (14a) über
einen Reibbelag (15) an dem Gehäuse (2) ermöglicht, wobei die
Schwenkarmachse (8a) einstückig mit dem Ringflansch (14a) verbunde
nen ist (Fig. 1).
2. Spannvorrichtung zum Spannen eines Zugmitteltriebs, bestehend aus
einem Schwenkarm (4b), an dessen freiem Ende eine an einem Zug
mittel (6) angestellte Spannrolle (5) angeordnet ist, wobei der Schwenk
arm (4b) über ein durch eine Schwenkarmachse (8b) und eine Lage
raufnahme (9) gebildetes Schwenklager (7) in einem Gehäuse (2) dreh
bar eingesetzt ist, und wobei zwischen dem Gehäuse (2) und dem
Schwenkarm (4b) eine Torsionsfeder (16) in einem Umfangsbereich des
Schwenklagers (7) angeordnet ist, deren erste in eine Umfangsrichtung
wirkende Kraftkomponente die Spannrolle (5) beaufschlagt und deren
zweite Kraftkomponente eine kraftschlüssige, axiale Abstützung eines
mit der Schwenkarmachse (8b) verbundenen Ringflansches (14b) über
einen Reibbelag (15) an dem Gehäuse (2) ermöglicht, wobei die
Schwenkarmachse (8b) zur Bildung einer Baueinheit, einstückig mit dem
Schwenkarm (4b) verbundenen ist (Fig. 2).
3. Spannvorrichtung zum Spannen eines Zugmitteltriebs, bestehend aus
einem Schwenkarm (4c), an dessen freiem Ende eine an dem Zugmittel
(6) angestellte Spannrolle (5) angeordnet ist, wobei eine Nabe (25) des
Schwenkarms (4c) auf einer drehstarren Schwenkarmachse (8c) drehbar
gelagert ist, die gemeinsam ein Schwenklager (7) bilden, wobei in einem
Umfangsbereich des Schwenklagers (7) zwischen einem an der
Schwenkarmachse (8c) lagefixierten Flansch und dem Schwenkarm (4c)
eine Torsionsfeder (16) eingesetzt ist, deren erste in eine Umfangsrich
tung wirkende Kraftkomponente die Spannrolle (5) beaufschlagt und de
ren zweite Kraftkomponente eine kraftschlüssige axiale Abstützung ei
nes einstückig mit der Schwenkarmachse (8c) verbundenen Ringflan
sches (14c) über einen Reibbelag (15) an dem Schwenkarm (4c) bewirkt
(Fig. 3).
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die einstückig mit dem Ring
flansch (14a) verbundene Schwenkarmachse (8a) unlösbar mit dem
Schwenkarm (4a) verbunden ist (Fig. 1).
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Schwenkarmachse (8b)
einstücktig mit dem Schwenkarm (4b) in Verbindung steht und der Ring
flansch (14b) an dem vom Schwenkarm (4b) abgewandten Ende der
Schwenkarmachse (8b) unlösbar befestigt ist (Fig. 2).
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, zu deren Be
festigung das Gehäuse (2) mit zumindest zwei Befestigungsaugen (3)
versehen ist (Fig. 1; Fig. 2).
7. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, deren Spannarmachse (8c) mit ei
nem Ringflansch (14c) eine Einheit bildet und an dem vom Ringflansch
(14c) abgewandten Ende ein für die Torsionsfeder (16) bestimmter Fe
derstützteller (22) an der Schwenkarmachse (8c) befestigt ist (Fig. 3).
8. Spannvorrichtung nach Anspruch 7, deren Schwenkarmachse (8c) eine
Zentralbohrung (19) aufweist, die zur Aufnahme einer Schraubverbin
dung vorgesehen ist, mit der die Spannvorrichtung (1c) befestigt ist (
Fig. 3).
9. Spannvorrichtung nach zumindest einem der Anspruche 1 bis 3, deren
Schwenklager (7) eine Lagerbuchse (13) umfasst, die in einem radial
außenseitig von einer Innenwandung (11) des Schwenkarms (4a, 4b)
oder der Nabe (25) des Schwenkarms (4c) und radial innenseitig von ei
ner Mantelfläche (12) der Schwenkarmachse (8a bis 8c) begrenzten
Ringraum (10) eingesetzt ist.
10. Spannvorrichtung nach Anspruch 9 wobei zur Erzielung eines abge
dichteten Schwenklagers (7) dem Ringraum (10) zumindest einseitig ei
ne Dichtung (24) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001105616 DE10105616A1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Spannvorrichtung |
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|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10105616A1 (de) |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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