DE10104958A1 - Transportvorrichtung zum Transportieren von Gepäckstücken auf Zweiradfahrzeugen, insbesondere Fahrrädern - Google Patents
Transportvorrichtung zum Transportieren von Gepäckstücken auf Zweiradfahrzeugen, insbesondere FahrrädernInfo
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Abstract
Mit der Erfindung wird eine Transportvorrichtung (100) für Zweiradfahrzeuge, welche an einem Zweirad-Gepäckträger (16) bzw. an einer, den Zweirad-Gepäckträger ersetzenden Vorrichtung befestigt wird, bestehend aus einer vertikal verlaufenden zum Hinterrad (25) gewandten Rückwand (1), welche an der vorderen vertikalen Längskante eine Seitenwand (3) aufweist und an der unteren horizontalen Längskante sowohl der Rückwand als auch der Seitenwand einen Boden (2) aufweist, dahingehend verbessert, dass der Boden (2) mittels eines bzw. mehrerer Scharniere (5) sowohl ca. 90 DEG zur Rückwand (1) ausgeklappt als auch parallel zu dieser hochgeklappt werden kann, wobei die Seitenwand (3) mittels der Scharniere (6, 7 und 8) eingefaltet wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung, welche es ermöglicht,
Gepäckstücke seitlich vom Hinterrad von Zweiradfahrzeugen insbesondere Fahrrädern
zu transportieren.
Transportgut, welches seitlich vom Hinterrad von Zweiradfahrzeugen transportiert
wird, beeinflusst deren Fahrverhalten positiv, da der Schwerpunkt tiefer liegt, als beim
Transport von Gegenständen oberhalb des Hinterrades, wie dies z. B. bei
herkömmlichen Gepäckträgern der Fall ist.
Tragevorrichtungen für den Transport von Transportgut seitlich der Hinterräder von
Zweiradfahrzeugen sind bekannt.
So wird in DE 32 44 492 C2 eine Transportvorrichtung zum Einhängen von
Taschen beschrieben. Der Nachteil solcher Einhängevorrichtungen besteht darin, dass
manche Taschen aufgrund ihrer Formgebung z. b. Aktenkoffer damit nicht transportiert
werden können. Auch Gepäckstücke ohne Tragegriff sind dafür nicht geeignet.
Bekannt sind aus DE 29 41 189 A1 außerdem Fahrradtaschen, welche seitlich vom
Hinterrad am Gepäckträger eingehängt werden. Ein Nachteil von Fahrradtaschen
besteht darin, dass sie in ihren Abmessungen eingeschränkt sind. Sie eignen sich nicht
zum Transport von sperrigen Gegenständen. Außerdem muss man entweder ein ganzes
Sortiment von ihnen besitzen, wenn man sie zu verschiedenen Anlässen, wie z. B.:
Einkaufen, Sport oder zur Arbeit benutzen will, oder man muss sie jeweils umständlich
entleeren, um sie dann anderweitig einzusetzen.
In G 89 05 757.0 ist ein Klappkorb beschrieben, welcher seitlich am Gepäckträger
montiert wird. Der Nachteil besteht, ähnlich wie bei den Fahrradtaschen, vor allem in
seinen einschränkenden Abmessungen, da er aus einem rechteckigen Boden und vier
Seitenwänden besteht. Daher eignet er sich lediglich zum Hineinstellen von kleineren
Taschen, oder er muss immer wieder umständlich geleert werden, wenn man ihn ohne
Taschen benutzt.
Dieser Einschränkung unterliegt die Tragevorrichtung, welche in G 83 02 948.6
beschrieben wird, nicht. Diese Tragevorrichtung ist ein starres Gebilde, welches aus
einem waagerechten Boden und zwei Wänden besteht. Gepäckstücke können von daher
seitlich, nach oben und nach hinten überstehen, müssen aber umständlich mit Gurten
festgelegt werden. Die Tragevorrichtung ist nicht klappbar und stört daher bei
Nichtgebrauch.
Außerdem wird in DE 197 44 509 A1 ein Gepäckträger für sperrige Lasten
beschrieben. Bei dieser Erfindung wird zwar im Gegensatz zur vorher beschriebenen
eine klappbare Variante vorgeschlagen, aber auch diese ist selbst in eingeklapptem
Zustand extrem sperrig und für sportliches Fahren nicht geeignet. Der Gepäckträger
besteht aus einem tief gelegenen, leicht zum Rad geneigten Boden auf jeder Seite des
Hinterrades und jeweils einem zum Rad hin gewandten Seitenteil. Die große
Grundfläche der Böden ist, so wie sie auf den Zeichnungen dargestellt werden, in der
Realität nicht durchführbar, da der Fahrer beim Treten mit den Füßen daran hängen
bliebe. Um eine gute Stabilität dieses Gepäckträgers zu erreichen, mit dessen Hilfe
nicht nur sperriges, sondern auch schweres Transportgut sicher zu transportieren sein
soll, wird der Gepäckträger zudem ziemlich schwer ausfallen. Auch bei diesem
Gepäckträger muss das Transportgut mit Gurten festgelegt werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, die verschiedene Nachteile bekannter Transportvorrichtungen der
gattungsgemäßen Art zu überwinden. Diese Aufgabe wird überraschenderweise durch
die erfindungsgemäße Vorrichtung gelöst, welche im Folgenden detailliert beschrieben
wird.
Weitere vorteilhafte Aspekte und Details der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Zur Realisierung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, eine
Transportvorrichtung zu schaffen, welche im wesentlichen aus folgenden
Komponenten besteht:
- a) Einer zum Hinterrad gewandten, starren Rückwand.
- b) Einem Boden, welcher von dieser Rückwand in einem Winkel von ca. 90° ausgeklappt werden kann.
- c) Einer faltbaren Seitenwand zur Vorderseite des Zweiradfahrzeuges hin, welche beim Hochklappen des Bodens eingefaltet wird.
- d) Einer Klemmvorrichtung, z. b. in der Art, wie sie von herkömmlichen Fahrradgepäckträgern her bekannt sind, welche am Boden gegenüber der Rückwand angebracht ist.
Ihre Flächenbeschaffenheit kann sowohl vollflächig, durchbrochen
oder auch gitterartig sein, bis hin zur Reduzierung auf ein paar Verstrebungen. Die
Rückwand wird an einem vorhandenen Gepäckträger montiert. Sie kann aber auch
so beschaffen sein, dass sie mit einem, auf der gegenüberliegenden Seite des Rades
befindlichen, zweiten Exemplar oberhalb des Hinterrades verbunden ist, sodass sie
gemeinsam mit diesem an den für Gepäckträger vorgesehenen
Montagevorrichtungen oder an anderen Stellen des Rahmens montiert wird. In
diesem Fall ersetzt sie den herkömmlichen Gepäckträger. Mit Vorteil wird
vorgeschlagen, dieses Verbindungselement so zu gestalten, dass ein Schutzblech
daran montiert werden kann. Dies würde zu einer Gewichtsreduzierung führen, da
auf die Verstrebungen verzichtet werden kann, welche normalerweise dazu dienen,
das Schutzblech zu stabilisieren. Das Verbindungselement kann aber auch in sich
schon so gestaltet sein, dass es eine Schutzblechfunktion erfüllt. Mit weiterem
Vorteil wird vorgeschlagen, das Verbindungselement der beiden Rückwände so zu
gestalten, dass dort, wo sich beim herkömmlichen Gepäckträger die Transportfläche
befindet, eine Adaptervorrichtung montiert ist, auf die verschiedene Vorrichtungen
aufgesteckt werden können. Beispiele dafür sind: Gepäcktaschen, Fahrradkörbe,
Getränkekastenhalter, solarzellengespeiste Akkus für die Beleuchtung oder
Haltevorrichtungen für Fahrradtaschen.
Mit Vorteil wird vorgeschlagen, den Klappmechanismus so
zu gestalten, dass der Boden sowohl in der hochgeklappten 0° Position, als auch in
der ausgeklappten 90° Position einrastet. Für die Flächenbeschaffenheit des Bodens
gilt das Gleiche, wie für die Rückwand. Mit Vorteil wird vorgeschlagen, den Boden
derart anzubringen, dass er zur Vorderseite des Fahrzeuges hin geneigt ist, wobei
eine Neigung zwischen 5° und 20° zu empfehlen ist. Durch diese Neigung erfüllt die
Bodenfläche quasi die Funktion einer Seitenwand. Das Transportgut wird dadurch,
selbst bei Steigungen daran gehindert, nach hinten wegzukippen. Zudem sind die
Beschleunigungskräfte, welche auf das Transportgut aufgrund von dessen Trägheit
einwirken, bei Fahrrädern äußerst gering. Mit weiterem Vorteil wird vorgeschlagen,
den Boden oder auch andere Teile mit einer rutschfesten Oberfläche zu versehen,
wodurch das Transportgut am Verrutschen gehindert werden soll.
Im ausgeklappten Zustand dient sie einerseits der
Stabilisierung des Bodens und hindert gleichzeitig das Transportgut daran, beim
Bremsen nach vorne zu verrutschen. Das Falten der Seitenwand kann mit Hilfe von
Scharnieren geschehen, aber auch dadurch, dass textiles Material verwendet wird.
Auch die Fläche dieser Seitenwand kann gegebenenfalls bis auf ein Minimum
reduziert werden. Sie kann z. b. lediglich aus einem Gurt bestehen.
Sie dient quasi als dritte Seitenwand für Transportgut,
welches schmaler ist, als die Bodenfläche. Sie legt das Transportgut fest, indem sie
dieses mit Hilfe eines Federmechanismus zum Boden, und zur Rückwand hin
festklemmt. In den meisten Fällen wird eine weitere Festlegung des Transportgutes
mit Hilfe von Spanngurten nicht mehr nötig sein. Für den Fall, dass die
Klemmvorrichtung nicht eingesetzt wird, klappt sie aufgrund des
Federmechanismus zum Boden und wird ein Teil von diesem. Mit Vorteil wird
vorgeschlagen, diese Klemmvorrichtung derart am Boden zu montieren, dass sie
teleskopartig aus diesem herauszuziehen ist. Dadurch kann die Bodenfläche um über
50% verbreitert werden. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die
Klemmvorrichtung so zu gestalten, dass sie in der gleichen Weise zu verlängern ist.
Dadurch ist sie effektiver einzusetzen und an die Größe und Beschaffenheit des
Transportgutes anzupassen.
Im Nachfolgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1a eine schematische Darstellung der Transportvorrichtung
Fig. 1b und 1c Varianten von Fig. 1a
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Transportvorrichtungseinheit
Fig. 3 eine Darstellung der Transportvorrichtung gemäß Fig. 1a
Fig. 4 verschiedene Neigungswinkel der Transportvorrichtung
Fig. 5a eine perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung gemäß Fig. 1c
Fig. 5b eine Darstellung gemäß Fig. 5a mit Transportgut
Fig. 6a einen Querschnitt der Transportvorrichtung
Fig. 6b einen Querschnitt der Transportvorrichtungseinheit gemäß Fig. 6a
Fig. 7a eine schematische Darstellung der Klemmvorrichtung
Fig. 7b eine Variante von Fig. 7a
Fig. 8a eine Darstellung der Transportvorrichtung mit Adaptervorrichtung
Fig. 8b eine Darstellung von Transportgut mit Adaptervorrichtung
Fig. 8c bis 8f Varianten von Fig. 8b
Bei Fig. 1a bis 1c wird anhand einer Prinzipzeichnung der Transportvorrichtung
(100) der Vorgang des Ausklappens dargestellt. Die am Zweiradfahrzeug zu
befestigende Rückwand (1) verbleibt während dieses Vorgangs in der
Ausgangsposition, während der Boden (2) am Scharnier 5 ca. 90° vom Hinterrad weg
nach vorne ausgeklappt wird. Ein weiteres Ausklappen erlaubt das Scharnier nicht. Bei
diesem Vorgang entfaltet sich, mittels der Scharniere 6 bis 8 die faltbare Seitenwand
(3), welche bei Fig. 1a nach innen eingeklappt ist, bis die beiden Flächen, aus denen
die Seitenwand besteht, bei Fig. 1c eine einzige Fläche bilden. Die dadurch
entstehende Spannung verleiht dem Boden zusätzliche Stabilität. Zum Festlegen des
Transportgutes (27) wird die Klemmvorrichtung (4), wie bei Fig. 1c dargestellt,
entgegen ihrer Spannung nach oben gezogen. Dadurch entsteht ein Innenraum, in den
das Transportgut hineingestellt werden kann. Die am Scharnier 9 angebrachte Feder
(21) sorgt dafür, dass die Klemmvorrichtung das Transportgut festlegt.
Fig. 2 zeigt zwei spiegelbildlich angefertigte Transportvorrichtungen (100), welche
jeweils für die beiden Seiten eines Hinterrades vorgesehen sind. Diese beiden
Transportvorrichtungen sind durch die Verbindungselemente 13 und 14 miteinander
verbunden. Dadurch entsteht eine Transportvorrichtungseinheit (101), welche mittels
der Befestigungselemente 17 und 18 direkt am Zweirad montiert werden kann. Die in
Fig. 1a bis 1c flächig dargestellten Rückwand (1), Boden (2) und Klemmvorrichtung
(4) sind hier gitterartig durchbrochen und die faltbare Seitenwand (3) besteht aus einem
breiten Gurt. Die Feder (10) am Scharnier 9 der Klemmvorrichtung weist die beiden
Federhebel 11 und 12 auf. Am Verbindungselement 14 ist ein Rücklicht (15)
angebracht.
Fig. 3 zeigt eine Transportvorrichtung (100), welche an einem herkömmlichen
Zweirad-Gepäckträger (16) mittels der Befestigungselemente 19 und 20 montiert ist.
Der Boden (2) ist hochgeklappt, wobei die Seitenwand (3), hier als schmaler Gurt
dargestellt, nach innen eingefaltet ist. Eine, hier nicht dargestellte Transportvorrichtung
auf der Rückseite des Hinterrades (25) ist durch das Verbindungselement 14 mit der
dargestellten Transportvorrichtung verbunden.
Fig. 4 zeigt anhand einer Prinzipzeichnung zwei Transportvorrichtungen (100),
welche übereinander dargestellt in unterschiedlichen Positionen an einem Fahrrad
angebracht sind, wobei die untere horizontale Längskante jeweils verschiedene
Neigungswinkel aufweist. Neigungswinkel 23 entspricht ca. 7° und Neigungswinkel 24
ca. 15°.
Fig. 5a zeigt die perspektivische Darstellung einer Transportvorrichtung (100), bei
welcher der Boden (2) ausgeklappt ist. Die Seitenwand (3) ist entfaltet und stabilisiert
durch ihre Spannung den Boden. Die Klemmvorrichtung (4) wird durch die Feder (10)
nach unten gepresst und stellt eine ebene Fläche mit dem Boden dar.
Fig. 5b entspricht genau der Fig. 5a, wobei die Klemmvorrichtung (4) hier das
Transportgut (27) festlegt.
Fig. 6a zeigt anhand einer Prinzipzeichnung im Querschnitt zwei
Transportvorrichtungen (100), welche jeweils auf den beiden Seiten des Hinterrades
(25) an einem herkömmlichen Zweirad-Gepäckträger befestigt ist. Die linke
Transportvorrichtung ist eingeklappt, die recht ausgeklappt.
Fig. 6b entspricht der Fig. 6a, wobei hier die beiden Transportvorrichtungen
miteinander durch das Verbindungselement 13 verbunden sind und somit eine
Transportvorrichtungseinheit (101) darstellen. Diese ist am Rahmen, nahe der Nabe
mittels der Befestigungsvorrichtungen 18 montiert, und zwar dort, wo normalerweise
der Gepäckträger (26) befestigt wird (22). Am Verbindungselement ist eine
Befestigungsvorrichtung (29) für das Schutzblech (28) angebracht.
Fig. 7a und 7b zeigen anhand von Prinzipzeichnungen eine teleskopartig ausziehbare
Klemmvorrichtung (4), zunächst im eingezogenen, dann im ausgezogenen Zustand.
Die Klemmvorrichtung kann mittels der Ausziehvorrichtung 30 aus dem Boden (2)
herausgezogen werden. Die Rückholfeder (31) zieht bei Nichtgebrauch die
Klemmvorrichtung wieder in die Ausgangsposition zurück. Mittels der
Ausziehvorrichtung 32 kann die Klemmvorrichtung in sich selbst verlängert werden.
Fig. 8a zeigt die perspektivische Ansicht einer Transportvorrichtungseinheit (101),
wobei auf die Darstellung der linken Transportvorrichtung verzichtet wurde. Das
Verbindungselement 13 ist zugleich das Basiselement für ein Adaptersystem (33) auf
welches verschiedene Ausbauelemente, die mit einem Adapteraufsatz (34) versehen
sind festgelegt werden können. Als Beispiele sind in den Fig. 8b bis 8f: ein
Fahrradkorb (35), ein Getränkekastenhalter (36), ein solarzellengespeister Akku (37)
mit Rücklicht (15), eine Fahrradtaschenhaltevorrichtung (38) und eine Gepäcktasche
(39).
100
Transportvorrichtung
101
Transportvorrichtungseinheit
1
Rückwand
2
Boden
3
Seitenwand
4
Klemmvorrichtung
5
Scharnier
6
Scharnier
7
Scharnier
8
Scharnier
9
Scharnier
10
Feder
11
Federhebel
12
Federhebel
13
Verbindungselement
14
Verbindungselement
15
Rückstrahler/Rücklicht
16
Zweirad-Gepäckträger
17
Befestigungsvorrichtung
18
Befestigungsvorrichtung
19
Befestigungsvorrichtung
20
Befestigungsvorrichtung
21
Befestigungsvorrichtung
22
Befestigungsvorrichtung
23
Neigungswinkel
24
Neigungswinkel
25
Hinterrad
26
Sattelstützrohr
27
Transportgut
28
Schutzblech
29
Befestigungsvorrichtung
30
Ausziehvorrichtung
31
Rückholfeder
32
Ausziehvorrichtung
33
Basiselement für Adaptersystem
34
Adapteraufsatz
35
Fahrradkorb
36
Getränkekastenhalter
37
Akku mit Solarzelle
38
Fahrradtaschenhaltevorrichtung
39
Gepäcktasche
Claims (19)
1. An einem Zweirad-Gepäckträger (16), bzw. an einer, den Zweirad-Gepäckträger
ersetzenden Vorrichtung, befestigbare Transportvorrichtung (100), bestehend aus
einer vertikal verlaufenden zum Hinterrad (25) gewandten Rückwand (1), welche
an der vorderen vertikalen Längskante eine Seitenwand (3) aufweist und an der
unteren horizontalen Längskante sowohl der Rückwand, als auch der Seitenwand
einen Boden (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (2) mittels
eines bzw. mehrerer Scharniere (5) sowohl ca. 90° zur Rückwand (1)
ausgeklappt, als auch parallel zu dieser hochgeklappt werden kann, wobei die
Seitenwand (3) mittels der Scharniere (6, 7 und 8) eingefaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (1),
der Boden (2) und die Seitenwand (3) jeweils aus Verstrebungen und/oder aus
bespannten Rahmen und/oder aus vollflächigen bzw. durchbrochenen Platten
bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Rückwand auf ein Befestigungselement am Scharnier (5) reduziert wird, welches
direkt an der Seitenwand des Zweirad-Gepäckträgers (16) befestigt wird, wobei
diese dann als eigentliche Rückwand dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese links
vom Hinterrad (25), und/oder in einer spiegelbildlich angefertigten Variante
rechts davon befestigt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an einem
Zweirad-Gepäckträger (16) befestigte Transportvorrichtungen (100) am hinteren
Ende mit einem Verbindungselement (14) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Zweirad-
Gepäckträger (16) als Befestigungsgrundlage verzichtet wird, indem zwei
spiegelbildlich angebrachten Transportvorrichtungen (100) durch
Verbindungselemente (13 und 14) miteinander verbunden und dann als
Transportvorrichtungseinheit (101) direkt an den vorgesehenen
Befestigungsvorrichtungen für Gepäckträger am Rahmen mittels der
Befestigungselemente (17 und 18) befestigt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Transportvorrichtungseinheit (101) lediglich am Sattelstützrohr (26) befestigt
wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese in der
Längsrichtung einen Neigungswinkel (23 und 24) zur vorderen Seite hin
aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenwand (3) aus textilem oder textilähnlichem Material besteht, wodurch auf
das mittlere Scharnier (8), und/oder auf die äußeren Scharniere (6 und 7)
verzichtet werden kann.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese an der
Längskante des Bodens (2) gegenüber der Rückwand (1) eine Klemmvorrichtung
(4) aufweist, welche durch ein oder mehrere Scharniere (9) mit dem Boden (2)
verbunden ist und durch eine Feder (10) zum Boden (2) gepresst wird, wobei sie
im losgelassenen Zustand in eine gemeinsame Fläche mit dem Boden (2)
übergeht und im hochgezogenen Zustand wie eine Art vordere Seitenwand wirkt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das/die
Scharnier(e) (9) der Klemmvorrichtung (4) mit einer Ausziehvorrichtung (30)
ausgestattet ist/sind, welche(s) teleskopartig in den Boden (2) eingelassen
ist/sind und im ausgezogenen Zustand den Boden um über 50% verbreitern.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
Ausziehvorrichtung durch eine Zugfeder (31) an ihren Ausgangspunkt
zurückgezogen wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Klemmvorrichtung (4) mit einer Ausziehvorrichtung (32) ausgestattet ist,
wodurch diese in sich teleskopartig verlängert werden kann.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die
Oberfläche der Transportvorrichtung (100) bzw. Teile davon aus rutschfestem
Material besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden
(2) in der eingeklappten Position und/oder in der ausgeklappten Position
einrastet.
16. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den
Verbindungselementen (13 und 14) Rücklichter und/oder Rückstrahler (15)
angebracht sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den
Verbindungselementen (13 und 14) Befestigungsvorrichtungen (28) für ein
Schutzblech (27) angebracht sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verbindungselemente (13 und 14) so gestaltet sind, dass sie in sich die Funktion
eines Schutzbleches erfüllen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Verbindungselement (13) so gestaltet ist, dass es ein Basiselement für ein
Adaptersystem (33) darstellt auf welches Adapteraufsätze (34) mit
verschiedenen Funktionseinheiten (Beispiele: 35-39) aufgesteckt werden
können.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10104958A1 (de) |
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