DE10103242C1 - Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung - Google Patents
Kraftfahrzeug-BeleuchtungsvorrichtungInfo
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Abstract
Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung mit einem Leuchtengehäuse und einem in dem Leuchtengehäuse angeordneten ersten Beleuchtungselement. Es ist eine Erkennungseinrichtung vorgesehen, mit welcher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes registrierbar ist. Es ist zumindest ein zweites Beleuchtungselement vorgesehen und bei Registrierung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes ist dieses zweite Beleuchtungselement in das Leuchtengehäuse einbringbar.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Beleuchtungs
vorrichtung mit einem Leuchtengehäuse und einem in dem
Leuchtengehäuse angeordneten ersten Beleuchtungselement,
wobei eine Erkennungseinrichtung vorgesehen ist, mit
welcher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch
das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes
registrierbar ist, wobei zumindest ein zweites Beleuch
tungselement vorgesehen ist und wobei bei Registrierung
einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement
fließenden Stromes das zweite Beleuchtungselement in das
Leuchtengehäuse einbringbar ist und wobei das Leuchten
gehäuse mit einem Reflektor ausgerüstet ist. - Bei den
erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtungen,
die insbesondere für PKWs und LKWs vorgesehen sind, handelt
es sich vor allem um Kraftfahrzeugscheinwerfer, Rück
leuchten, Bremsleuchten, Blinkleuchten oder Nebelschluss
leuchten. Das in dem Leuchtengehäuse angeordnete Beleuch
tungselement ist insbesondere eine Glühbirne. Das Leuchten
gehäuse weist in der Regel einen Reflektor auf, vor dem das
Beleuchtungselement, beispielsweise eine Glühbirne in einer
zugeordneten Fassung, angeordnet ist.
Viele aus der Praxis bekannte Kraftfahrzeug-Beleuchtungs
vorrichtungen der eingangs genannten Art zeichnen sich
durch einen erheblichen Nachteil aus. Die Beleuchtungs
elemente, insbesondere Glühbirnen, stellen Verschleißteile
dar, die nach einer nicht vorhersehbaren Betriebszeit
plötzlich ausfallen können. Dies kann, insbesondere beim
Ausfall einer Rückleuchte oder einer Bremsleuchte zu erheblicher
Verkehrsgefährdung führen. Auch wenn der Kraftfahr
zeugführer feststellt, dass ein Beleuchtungselement ausge
fallen ist, kann dieser Missstand normalerweise nicht so
fort beseitigt werden. Das Auswechseln der Beleuchtungs
elemente ist in der Regel aufwändig und oft nur mit
Spezialwerkzeug möglich. Es sind im Übrigen Kraftfahrzeuge
bekannt, bei denen der Ausfall eines Beleuchtungselementes
mittels einer Signaleinrichtung signalisiert wird. Auch,
dies ändert jedoch nichts daran, dass die betreffende
Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung für vorübergehende
Zeit ausfällt und die oben genannte Verkehrsgefährdung ge
geben ist.
Eine Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung der eingangs
genannten Art ist beispielsweise aus US 2 032 515 bekannt.
Hier wird eine Beleuchtungsvorrichtung mit einem Leuchten
gehäuse beschrieben, bei dem ebenfalls ein erstes defektes
Beleuchtungselement gegen ein zweites funktionsfähiges
Beleuchtungselement austauschbar ist. Dazu weist der
Reflektor eine zentrale Öffnung auf, durch die ein Beleuch
tungselement ausführbar bzw. ein zweites Beleuchtungs
element einführbar ist. Die insoweit erforderlichen
Bewegungsvorgänge und die zugehörige Mechanik ist komplex
und aufwändig und deshalb auch störungsanfällig.
Aus DE 198 18 114 A1 ist eine zentrale Steuerung für Fahr
zeug-Beleuchtungsvorrichtungen bekannt. Es ist ein Steuer
gerät zum Aktivieren der Beleuchtungsvorrichtungen vorge
sehen. Außerdem ist eine Erkennungseinrichtung vorhanden,
mit der festgestellt werden kann, ob eine oder mehrere der
Lichtquellen defekt sind. Die Erkennungseinrichtung ist mit
dem Steuergerät gekoppelt. Wenn eine Lichtquelle ausfällt,
kann mit dem Steuergerät eine andere noch intakte Licht
quelle als Ersatzlichtquelle eingeschaltet werden. Auch
diese bekannte Vorrichtung lässt im Hinblick auf ihre
Funktionssicherheit zu wünschen übrig und ist relativ stör
anfällig.
Beleuchtungsvorrichtungen bei denen ein defektes Beleuch
tungselement gegen ein intaktes Beleuchtungselement ausge
tauscht werden kann sind insbesondere für Kraftfahrzeuge
grundsätzlich bekannt (US 2 892 966, US 3 308 338, US 3 146 375,
US 4 217 626 und DE 197 43 152 A1). Diese
bekannten Vorrichtungen weisen aber alle mehr oder weniger
beachtliche Nachteile auf. Entweder sind die betreffenden
Vorrichtungen sehr aufwändig und komplex aufgebaut bzw.
zeichnen sich durch eine aufwändige Funktionsweise aus oder
aber die Funktion der Beleuchtungsvorrichtung oder die
Funktion des zugeordneten Reflektors wird durch die Aus
tauschmaßnahmen beeinträchtigt.
Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem
zugrunde, eine Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung
anzugeben, bei der ein automatischer Austausch eines
Beleuchtungselementes auf einfache, wenig aufwändige und
zwanglose Weise möglich ist, ohne dass die Beleuchtungs
vorrichtung bzw. Komponenten der Beleuchtungsvorrichtung,
insbesondere der Reflektor, in ihre Funktionsweise beein
trächtigt werden.
Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung
eine Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung mit einem Leuch
tengehäuse und einem in dem Leuchtengehäuse angeordneten
ersten Beleuchtungselement,
wobei eine Erkennungseinrichtung vorgesehen ist, mit wel cher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes registrierbar ist,
wobei zumindest ein zweites Beleuchtungselement vorgesehen ist und wobei bei Registrierung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes das zweite Beleuchtungselement in das Leuchtengehäuse einbring bar ist,
wobei das Leuchtengehäuse mit einem Reflektor ausgerüstet ist, wobei der Reflektor zumindest einen oberen verschieb baren Reflektorabschnitt aufweist, welcher obere Reflektor abschnitt beim Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes unter Freigabe eines Einführungskanals für das zweite Beleuchtungselement verschoben wird und wobei nach Über führung des zweiten Beleuchtungselementes in seine vorbe stimmte Position der obere Reflektorabschnitt in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist,
wobei der Reflektor zumindest einen unteren verschiebbaren Reflektorabschnitt aufweist, welcher untere Reflektor abschnitt beim Ausführen des ersten Beleuchtungselementes unter Freigabe eines Ausführungskanals für das erste Beleuchtungselement verschoben wird und wobei nach Aus führung des ersten Beleuchtungselementes aus dem Leuchten gehäuse der untere Reflektorabschnitt in seine ursprüng liche Position zurückführbar ist.
wobei eine Erkennungseinrichtung vorgesehen ist, mit wel cher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes registrierbar ist,
wobei zumindest ein zweites Beleuchtungselement vorgesehen ist und wobei bei Registrierung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes das zweite Beleuchtungselement in das Leuchtengehäuse einbring bar ist,
wobei das Leuchtengehäuse mit einem Reflektor ausgerüstet ist, wobei der Reflektor zumindest einen oberen verschieb baren Reflektorabschnitt aufweist, welcher obere Reflektor abschnitt beim Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes unter Freigabe eines Einführungskanals für das zweite Beleuchtungselement verschoben wird und wobei nach Über führung des zweiten Beleuchtungselementes in seine vorbe stimmte Position der obere Reflektorabschnitt in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist,
wobei der Reflektor zumindest einen unteren verschiebbaren Reflektorabschnitt aufweist, welcher untere Reflektor abschnitt beim Ausführen des ersten Beleuchtungselementes unter Freigabe eines Ausführungskanals für das erste Beleuchtungselement verschoben wird und wobei nach Aus führung des ersten Beleuchtungselementes aus dem Leuchten gehäuse der untere Reflektorabschnitt in seine ursprüng liche Position zurückführbar ist.
Das Leuchtengehäuse der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-
Beleuchtungsvorrichtung ist beispielsweise einer Rückleuchte,
einer Bremsleuchte, einer Blinkleuchte oder einer
Nebelschlussleuchte eines Kraftfahrzeuges zugeordnet. Das
Leuchtengehäuse weist einen Reflektor auf sowie normaler
weise eine dem Reflektor gegenüberliegende transparente
Gehäusewandung, insbesondere eine transparente Scheibe,
durch die das Licht nach außen gelangt.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist sowohl das
erste Beleuchtungselement als auch das zweite Beleuchtungs
element eine Glühbirne. - Mit der erfindungsgemäßen Erken
nungseinrichtung kann der Ausfall des ersten Beleuchtungs
elementes, insbesondere der ersten Glühbirne, festgestellt
werden. Die Registrierung dieses Ausfalls kann nach einer
Ausführungsform der Erfindung so erfolgen, dass unmittelbar
die Unterbrechung des Stromflusses durch das erste Beleuch
tungselement registriert wird. Nach einer anderen Ausfüh
rungsform der Erfindung ist es beispielsweise auch möglich,
den Lichtausfall des defekten Beleuchtungselementes mit
Hilfe eines fotoelektrischen Widerstandes zu registrieren.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
eine Signaleinrichtung zur Signalisierung der Unterbrechung
des durch das erste Beleuchtungselement fließenden Stromes
vorgesehen. Die Signaleinrichtung signalisiert dem Kraft
fahrzeugführer den Ausfall des ersten Beleuchtungselemen
tes. Zweckmäßigerweise erfolgt die Signalisierung im Kraft
fahrzeuginnenraum, vorzugsweise am Armaturenbrett. Die
Signalisierung kann mittels eines optischen und/oder
akustischen Signals erfolgen. - Nach bevorzugter Ausfüh
rungsform der Erfindung ist fernerhin eine Aktivierungs
vorrichtung für die Aktivierung des Einbringens des zweiten
Beleuchtungselementes vorgesehen. Zweckmäßigerweise ist ein
Aktivierungselement, vorzugsweise ein Schalter im Kraft
fahrzeuginnenraum, bevorzugt am Armaturenbrett, angeordnet,
mit welchem Aktivierungselement nach dem Ausfall des ersten
Beleuchtungselementes das Einbringen des zweiten Beleuch
tungselementes in das Leuchtengehäuse aktiviert werden
kann. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Aktivie
rungsvorrichtung bzw. das Aktivierungselement nach der
Signalisierung des Ausfalls des ersten Beleuchtungselemen
tes betätigt wird. - Nach einer anderen Ausführungsform der
Erfindung kann aber auch ein vollautomatisches Auswechseln
des ersten Beleuchtungselementes stattfinden. Bei dieser
Ausführungsform entfällt die Signalisierung und die nach
folgende Aktivierung durch den Kraftfahrzeugführer. Viel
mehr wird bei Registrierung eines Ausfalls des ersten
Beleuchtungselementes automatisch das zweite Beleuchtungs
element in das Leuchtengehäuse eingebracht.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das
erste Beleuchtungselement an eine Trägereinrichtung ange
schlossen, mit welcher Trägereinrichtung das erste Beleuch
tungselement nach Registrierung der Unterbrechung des
Stromflusses durch das erste Beleuchtungselement aus dem
Leuchtengehäuse ausführbar ist. - Nach bevorzugter Ausfüh
rungsform der Erfindung ist fernerhin das zweite Beleuch
tungselement an eine Trägereinrichtung angeschlossen, mit
welcher Trägereinrichtung das zweite Beleuchtungselement in
das Leuchtengehäuse einführbar ist.
Nach sehr bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der
Erfindung ganz besondere Bedeutung zukommt, ist sowohl das
erste Beleuchtungselement als auch das zweite Beleuchtungs
element an ein und dieselbe Trägereinrichtung angeschlos
sen, und durch eine Rotation dieser einen Trägereinrichtung
ist das erste Beleuchtungselement aus dem Leuchtengehäuse
ausführbar und das zweite Beleuchtungselement in das Leuch
tengehäuse einbringbar. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die vorgenannte Trägereinrichtung lediglich eine
einzige Rotationsbewegung vollzieht, um das erste Beleuch
tungselement aus dem Leuchtengehäuse auszuführen und um das
zweite Beleuchtungselement gleichzeitig in das Leuchten
gehäuse einzubringen. Nach einer Ausführungsform der Erfin
dung kann das Wechseln der Beleuchtungselemente durch eine
schaufelradartige Rotation der Trägereinrichtung erfolgen.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung erfolgt
das Auswechseln der Beleuchtungselemente durch eine
revolvertrommelartige Rotation der Trägereinrichtung. Nach
sehr bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind an der
Trägereinrichtung mehr als zwei Beleuchtungselemente, bei
spielsweise drei bis sechs Beleuchtungselemente angeschlos
sen. Beim Defekt eines in dem Leuchtengehäuse befindlichen
Beleuchtungselementes kann durch Rotation der Träger
einrichtung das defekte Beleuchtungselement gegen ein in
taktes Ersatz-Beleuchtungselement ausgetauscht werden. Wenn
die erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung
mehr als zwei Beleuchtungselemente aufweist, so wird nach
Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes aufgrund eines
Defektes des ersten Beleuchtungselementes mit diesem
zweiten Beleuchtungselement ebenso verfahren, wie
vorstehend für das erste Beleuchtungselement erläutert
wurde. Mit anderen Worten dient eine Erkennungseinrichtung
nunmehr dazu, eine Unterbrechung des durch das zweite
Beleuchtungselement fließenden Stromes zu registrieren. Bei
Registrierung einer Unterbrechung des durch das zweite
Beleuchtungselement fließenden Stromes ist dann ein drittes
Beleuchtungselement in das Leuchtengehäuse einbringbar
usw.. Vorzugsweise wird die Unterbrechung des durch das
zweite Beleuchtungselement fließenden Stromes auch mit
Hilfe einer Signaleinrichtung signalisiert. Zweckmäßiger
weise ist eine Aktivierungsvorrichtung vorgesehen, die bei
einem Defekt des zweiten Beleuchtungselementes für die
Aktivierung des Einbringens des dritten Beleuchtungs
elementes vorgesehen ist. Die vorstehend beschriebenen
erfindungsgemäßen Bauelemente und die vorstehend
beschriebene Verfahrensweise kommen bevorzugt auch bezüg
lich weiterer Beleuchtungselemente der erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung zum Einsatz.
Erfindungsgemäß ist das Leuchtengehäuse mit einem Reflektor
ausgerüstet, wobei der Reflektor zumindest einen verschieb
baren Reflektorabschnitt aufweist, welcher Reflektor
abschnitt beim Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes
unter Freigabe eines Einführungskanals für das zweite
Beleuchtungselement verschoben wird und wobei nach Über
führung des zweiten Beleuchtungselementes in seine vorbe
stimmte Position der Reflektorabschnitt in seine ursprüng
liche Position zurückführbar ist. Zweckmäßigerweise ist der
Reflektorabschnitt dabei federbeaufschlagt und wird der
Reflektorabschnitt unter Einwirkung einer Federkraft in
seine ursprüngliche Position zurückgedrückt.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei Ver
wirklichung der erfindungsgemäßen Lehre gemäß Patentanspruch
1 das oben dargelegte technische Problem auf
effektive Weise gelöst werden kann. Erfindungsgemäß ist bei
einem Defekt eines Beleuchtungselementes ein sofortiges
Auswechseln dieses defekten Beleuchtungselementes gegen ein
Ersatz-Beleuchtungselement möglich. Der Kraftfahrzeugführer
muss hierzu weder den Kraftfahrzeuginnenraum verlassen,
noch ist eine aufwendige Montage oder Spezialwerkzeug für
eine solche Montage erforderlich. Ein mit erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtungen ausgestattetes
Kraftfahrzeug zeichnet sich gegenüber herkömmlichen
Kraftfahrzeugen durch eine beachtlich erhöhte Verkehrs
sicherheit aus. Beleuchtungsausfälle aufgrund defekter
Beleuchtungselemente, insbesondere defekter Glühbirnen,
treten quasi nicht mehr auf.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schnittes durch eine
erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung,
Fig. 2 den Gegenstand gemäß Fig. 1 in einer anderen Aus
führungsform und
Fig. 3 eine Frontansicht des Gegenstandes nach Fig. 2
aus Richtung des Pfeiles A.
In den Figuren ist eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-
Beleuchtungsvorrichtung dargestellt, die ein Leuchtengehäuse
1 mit Reflektor 2 und einem in dem Leuchtengehäuse
1 angeordneten ersten Beleuchtungselement 3 aufweist. Mit
einer in den Figuren nicht dargestellten Erkennungseinrich
tung wird ein Defekt des ersten Beleuchtungselementes 3
bzw. eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungs
element 3 fließenden Stromes registriert. Erfindungsgemäß
ist ein zweites Beleuchtungselement 4 vorgesehen. Nach
einer Ausführungsform der Erfindung handelt es sich sowohl
bei dem ersten Beleuchtungselement 3 als auch bei dem zwei
ten Beleuchtungselement 4 um eine Glühbirne. Bei Registrie
rung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungs
element 3 fließenden Stromes wird erfindungsgemäß das erste
Beleuchtungselement 3 aus dem Leuchtengehäuse 1 ausgeführt.
Fernerhin wird erfindungsgemäß das zweite intakte Beleuch
tungselement 4 in das Leuchtengehäuse 1 eingebracht.
Nach sehr bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungs
beispiel nach den Figuren ist sowohl das erste Beleuch
tungselement 3 als auch das zweite Beleuchtungselement 4 an
ein und dieselbe Trägereinrichtung 5 angeschlossen. Vor
zugsweise und im Ausführungsbeispiel ist durch eine einzige
Rotationsbewegung dieser einen Trägereinrichtung 5 das
erste Beleuchtungselement 3 aus dem Leuchtengehäuse 1 aus
führbar und zugleich das zweite intakte Beleuchtungselement
4 in das Leuchtengehäuse 1 einbringbar.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird durch Rotations
bewegung der Trägereinrichtung 5 in Richtung des Pfeiles B
das erste defekte Beleuchtungselement 3 aus dem Leuchten
gehäuse 1 ausgeführt und zugleich das zweite intakte
Beleuchtungselement 4 in das Leuchtengehäuse 1 eingeführt.
Die Rotation der Trägereinrichtung 5 erfolgt hier gleichsam
schaufelradartig. In Fig. 1 sind lediglich die beiden
Beleuchtungselemente 3, 4 dargestellt. Es liegt jedoch im
Rahmen der Erfindung, dass an die Trägereinrichtung 5 wei
tere nicht dargestellte Beleuchtungselemente angeschlossen
sind.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3 wird durch
Rotationsbewegung der Trägereinrichtung 5 in Richtung des
Pfeiles C das erste Beleuchtungselement 3 aus dem Leuchten
gehäuse 1 ausgeführt und zugleich das zweite intakte
Beleuchtungselement 4 in das Leuchtengehäuse 1 eingeführt.
Die Trägereinrichtung 5 ist hier gleichsam trommelrevolver
artig ausgebildet. - Es ist möglich, dass in dem Reflektor
2 ein nicht dargestellter schmaler Ausführungskanal für das
erste Beleuchtungselement 3 vorgesehen ist und zweckmäßi
gerweise ebenso ein nicht dargestellter schmaler Einfüh
rungskanal für das zweite Beleuchtungselement 4 vorgesehen
ist. Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist der
Reflektor 2 einen oberen verschiebbaren Reflektorabschnitt
6 auf, welcher Reflektorabschnitt 6 beim Einbringen des
zweiten Beleuchtungselementes 4 unter Freigabe eines Ein
führungskanals für dieses zweite Beleuchtungselement 4 ver
schoben wird. Nach Überführung des zweiten Beleuchtungs
elementes 4 in seine vorbestimmte Position in dem Leuchten
gehäuse 1 wird der Reflektorabschnitt 6 dann in seine
ursprüngliche Position zurückgeführt. Zweckmäßigerweise ist
der obere verschiebbare Reflektorabschnitt 6 hierfür feder
beaufschlagt. Vorzugsweise ist fernerhin ein unterer ver
schiebbarer Reflektorabschnitt 7 vorgesehen, welcher
Reflektorabschnitt 7 beim Ausführen des ersten Beleuchtungselementes
3 unter Freigabe eines Ausführungskanals für
das erste Beleuchtungselement 3 verschoben wird. Nach Aus
führung des ersten Beleuchtungselementes 3 aus dem Leuch
tengehäuse 1 wird dann der untere verschiebbare Reflektor
abschnitt 7 in seine ursprüngliche Position zurückgeführt.
Zweckmäßigerweise ist dieser untere verschiebbare Reflek
torabschnitt 7 hierfür federbeaufschlagt. Der obere ver
schiebbare Reflektorabschnitt 6 sowie der untere verschieb
bare Reflektorabschnitt 7 sind in der Fig. 3 lediglich
schematisch angedeutet worden.
Claims (7)
1. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung, - mit einem
Leuchtengehäuse (1) und einem in dem Leuchtengehäuse (1)
angeordneten ersten Beleuchtungselement (3),
wobei eine Erkennungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement (3) fließenden Stromes registrierbar ist,
wobei zumindest ein zweites Beleuchtungselement (4) vorge sehen ist und wobei bei Registrierung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement (3) fließenden Stromes das zweite Beleuchtungselement (4) in das Leuchten gehäuse (1) einbringbar ist,
wobei das Leuchtengehäuse (1) mit einem Reflektor (2) aus gerüstet ist, wobei der Reflektor (2) zumindest einen oberen verschiebbaren Reflektorabschnitt (6) aufweist, welcher obere Reflektorabschnitt (6) beim Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes (4) unter Freigabe eines Ein führungskanals für das zweite Beleuchtungselement (4) ver schoben wird und wobei nach Überführung des zweiten Beleuchtungselementes (4) in seine vorbestimmte Position der obere Reflektorabschnitt (6) in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist,
wobei der Reflektor (2) zumindest einen unteren verschieb baren Reflektorabschnitt (7) aufweist, welcher untere Reflektorabschnitt (7) beim Ausführen des ersten Beleuchtungselementes (3) unter Freigabe eines Ausführungs kanals für das erste Beleuchtungselement (3) verschoben wird und wobei nach Ausführung des ersten Beleuchtungs elementes (3) aus dem Leuchtengehäuse (1) der untere Reflektorabschnitt (7) in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist.
wobei eine Erkennungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher Erkennungseinrichtung eine Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement (3) fließenden Stromes registrierbar ist,
wobei zumindest ein zweites Beleuchtungselement (4) vorge sehen ist und wobei bei Registrierung einer Unterbrechung des durch das erste Beleuchtungselement (3) fließenden Stromes das zweite Beleuchtungselement (4) in das Leuchten gehäuse (1) einbringbar ist,
wobei das Leuchtengehäuse (1) mit einem Reflektor (2) aus gerüstet ist, wobei der Reflektor (2) zumindest einen oberen verschiebbaren Reflektorabschnitt (6) aufweist, welcher obere Reflektorabschnitt (6) beim Einbringen des zweiten Beleuchtungselementes (4) unter Freigabe eines Ein führungskanals für das zweite Beleuchtungselement (4) ver schoben wird und wobei nach Überführung des zweiten Beleuchtungselementes (4) in seine vorbestimmte Position der obere Reflektorabschnitt (6) in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist,
wobei der Reflektor (2) zumindest einen unteren verschieb baren Reflektorabschnitt (7) aufweist, welcher untere Reflektorabschnitt (7) beim Ausführen des ersten Beleuchtungselementes (3) unter Freigabe eines Ausführungs kanals für das erste Beleuchtungselement (3) verschoben wird und wobei nach Ausführung des ersten Beleuchtungs elementes (3) aus dem Leuchtengehäuse (1) der untere Reflektorabschnitt (7) in seine ursprüngliche Position zurückführbar ist.
2. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1,
wobei sowohl das erste Beleuchtungselement (3) als auch das
zweite Beleuchtungselement (4) eine Glühbirne ist.
3. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, wobei eine Signaleinrichtung zur Signa
lisierung der Unterbrechung des durch das erste Beleuch
tungselement (3) fließenden Stromes vorgesehen ist.
4. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Aktivierungsvorrichtung für
die Aktivierung des Einbringens des zweiten Beleuchtungs
elementes (4) vorgesehen ist.
5. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, wobei das erste Beleuchtungselement (3)
an eine Trägereinrichtung (5) angeschlossen ist, mit wel
cher Trägereinrichtung (5) das erste Beleuchtungselement
(3) nach Registrierung der Unterbrechung des Stromflusses
aus dem Leuchtengehäuse (1) ausführbar ist.
6. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, wobei das zweite Beleuchtungselement
(4) an eine Trägereinrichtung (5) angeschlossen ist, mit
welcher Trägereinrichtung (5) das zweite Beleuchtungs
element (4) in das Leuchtengehäuse (1) einführbar ist.
7. Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, wobei das erste Beleuchtungselement (3)
und das zweite Beleuchtungselement (4) an ein und dieselbe
Trägereinrichtung (5) angeschlossen sind und durch eine
Rotation dieser einen Trägereinrichtung (5) das erste
Beleuchtungselement (3) aus dem Leuchtengehäuse (1) aus
führbar ist und das zweite Beleuchtungselement (4) in das
Leuchtengehäuse (1) einbringbar ist.
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| DE2001103242 DE10103242C1 (de) | 2001-01-25 | 2001-01-25 | Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2001103242 DE10103242C1 (de) | 2001-01-25 | 2001-01-25 | Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung |
Publications (1)
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| DE2001103242 Expired - Fee Related DE10103242C1 (de) | 2001-01-25 | 2001-01-25 | Kraftfahrzeug-Beleuchtungsvorrichtung |
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