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DE10103201A1 - Schwenkliege zur Wirbelsäulenentlastung - Google Patents

Schwenkliege zur Wirbelsäulenentlastung

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DE10103201A1
DE10103201A1 DE2001103201 DE10103201A DE10103201A1 DE 10103201 A1 DE10103201 A1 DE 10103201A1 DE 2001103201 DE2001103201 DE 2001103201 DE 10103201 A DE10103201 A DE 10103201A DE 10103201 A1 DE10103201 A1 DE 10103201A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schwenkliege zur Wirbelsäulenentlastung mit einem Gestell, einer am Gestell schwenkbar angeordneten Liegeeinrichtung (11) und einer zwischen dem Gestell und der Liegeeinrichtung (11) wirksamen Liegewinkeleinstelleinrichtung, wobei das Gestell zwei Ständereinrichtungen (33, 34) zur Bodenabstützung aufweist, und die Ständereinrichtungen (33, 34) gegenüber der Liegeeinrichtung (11) verschwenkbar sind, derart, dass die Ständereinrichtungen (33, 34) über eine Gestellschwenkeinrichtung mit der Liegeeinrichtung (11) verbunden und aus einer Stützstellung in einer Betriebskonfiguration der Schwenkliege in eine Staustellung in einer Nichtbetriebskonfiguration der Schwenkliege überführbar sind, in der die Ständereinrichtungen (33, 34) einander benachbart und an die Liegeeinrichtung (11) herangeschwenkt sind.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schwenkliege zur Wirbelsäulen­ entlastung mit einem Gestell, einer am Gestell schwenkbar angeordneten Liegeeinrichtung und einer zwischen dem Gestell und der Liegeeinrich­ tung wirksamen Liegewinkeleinstelleinrichtung, wobei das Gestell zwei Ständereinrichtungen zur Bodenabstützung aufweist.
Schwenkliegen der eingangs genannten Art, die auch als sogenannte "Bandscheibenliegen" bekannt sind, werden beispielsweise im Rahmen der Schmerztherapie oder auch allgemein zur Förderung von Regenerati­ onsvorgängen betreffend Knorpel- und Bandscheibengewebe, insbesonde­ re im Bereich der unteren Wirbelsäulenabschnitte sowie der Gelenke der unteren Extremitäten, eingesetzt. Im Zusammenhang mit dem Einsatz derartiger Schwenkliegen hat sich herausgestellt, daß der gewünschte Therapieerfolg in hohem Maße von einem häufigen und regelmäßigen Gebrauch der "Bandscheibenliege" abhängig ist. Es liegt auf der Hand, daß daher der erwünschte Therapieerfolg eine entsprechende Verfügbar­ keit der Bandscheibenliege für die Patienten voraussetzt. Dieser Verfüg­ barkeit steht bislang entgegen, daß der Einsatz einer Bandscheibenliege in der Regel mit dem Besuch einer entsprechend ausgestatteten ärztlichen Praxis verbunden ist, da ein Einsatz der bekannten Bandscheibenliegen in häuslicher oder privater Umgebung in aller Regel schon an den zur Verfügung stehenden Raumverhältnissen als Voraussetzung für die permanente Bereitstellung einer derartigen Bandscheibenliege scheitert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Bandscheibenliege vorzuschlagen, die eine Unterbringung bzw. Bereitstellung selbst unter beengten Raumverhältnissen ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Schwenkliege die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
Bei der erfindungsgemäßen Schwenkliege sind die Ständereinrichtungen gegenüber dem Gestellrahmen verschwenkbar ausgebildet, derart, daß die Ständereinrichtungen über eine Gestellschwenkeinrichtung mit der Liegeeinrichtung verbunden und aus einer Stützstellung in einer Be­ triebskonfiguration der Schwenkliege in eine Staustellung in einer Nicht­ betriebskonfiguration der Schwenkliege überführbar sind, in der die Ständereinrichtungen einander benachbart und an die Liegeeinrichtung herangeschwenkt sind.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Schwenkliege ist es nicht notwendig, die Schwenkliege permanent in einer für den Betrieb der Schwenkliege geeigneten Konfiguration bereit zu halten. Vielmehr ist es möglich, den Raumbedarf zur Unterbringung der Schwenkliege durch Überführung der Schwenkliege von einer Betriebskonfiguration in eine Nichtbetriebskonfiguration zu verringern, so daß eine Bereithaltung der Schwenkliege auch unter beengten Raumverhältnissen, beispielsweise im Schlafzimmer einer kleinen Wohnung, möglich ist.
Als besonders vorteilhaft für den Therapieeinsatz der Schwenkliege erweist es sich, wenn die Liegewinkeleinstelleinrichtung zur Einstellung eines Betriebswinkels der Liegeeinrichtung ein stufenlos verstellbares Stellglied aufweist. Somit ist es dem Patienten möglich, unabhängig von einer vorgegebenen Rasterung betreffend den Betriebswinkel den für ihn angenehmen Betriebswinkel einzustellen.
Wenn darüber hinaus das Stellglied mit einer motorischen Antriebsein­ richtung versehen ist, ist für den Patienten eine Einstellung des Be­ triebswinkels auf eine besonders komfortable Art und Weise möglich, wobei der Betriebswinkel vom Patienten selbst ohne weiteres auch während des Betriebs der Schwenkliege - also während der Patient sich in liegender Position auf der Liegeeinrichtung befindet - eingestellt werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Schwenkliege bilden die Ständereinrichtungen zusammen mit der Gestellschwenkeinrichtung ein bockartiges, V-förmiges Gestell, wobei die Ständereinrichtungen mit ihren der Liegeeinrichtung zugewandten Endbereichen auf einer Schwenkachse der Gestellschwenkeinrichtung angeordnet sind, derart, daß die Ständereinrichtungen mit ihren Fußenden gegeneinander verschwenkbar sind.
Wenn darüber hinaus die Gestellschwenkeinrichtung mit einem Mittelteil der Liegeeinrichtung verbunden ist, und das Stellglied der Antriebsein­ richtung längs einer Kraftlinie wirkt, die sich zwischen einer Kraftein­ leitung der Liegeeinrichtung benachbart der Schwenkachse der Gestell­ schwenkeinrichtung und einer Krafteinleitung der einem Kopfende der Liegeeinrichtung zugeordneten, kopfseitigen Ständereinrichtung er­ streckt, wird das Stellglied im betrieb der Schwenkliege im wesentlichen nur auf Druck belastet, so daß entsprechend einfach ausgelegte Liegewin­ keleinstelleinrichtungen zum Einsatz kommen können.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Schwenkliege ist die einem Kopfende der Liegeeinrichtung zugeordnete Ständereinrichtung unmittelbar an die Gestellschwenkeinrichtung angelenkt ist, und die einem Fußende der Liegeeinrichtung zugeordnete Ständereinrichtung ist an einem mit der Gestellschwenkeinrichtung verbundenen Gestellrahmen angelenkt. Mit dieser Ausführungsform wird bei immer noch raumsparen­ der Gestaltung des Gestells ein selbst für höchste Belastungen geeignetes Gestell geschaffen.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn der Gestellrahmen gegenüber der Liegeeinrichtung verkürzt ausgebildet ist mit einem gegenüber dem Kopfende der Liegeeinrichtung zurückversetzten, mit der Gestell­ schwenkeinrichtung verbundenen ersten Längsende und einem zweiten Längsende, das einem Fußende der Liegeeinrichtung zugeordnet und über eine Schwenklagereinrichtung mit einer Ständereinrichtung verbunden ist, wobei in der Betriebskonfiguration ein Fußende der kopfseitigen Ständereinrichtung in einem Bereich zwischen einer Schwenkachse der Gestellschwenkeinrichtung und dem Kopfende der Liegeeinrichtung angeordnet ist.
Aufgrund der gegenüber der Liegeeinrichtung verkürzten Ausbildung des Gestellrahmens wird eine Verringerung des Gesamtkonstruktionsvolu­ mens der Schwenkliege und damit eine weitere Verringerung des zur Bereithaltung der Schwenkliege benötigten Stauraums erreicht. Diese Reduzierung des Stauraumbedarfs wird mittels der aus dem Bereich des Gestellrahmens nach außen verlagerten Anordnung des Fußpunktes der kopfseitigen Ständereinrichtung erreicht. Hieraus ergibt sich für das Gestell eine im Vergleich zur Länge des Gestellrahmens vergrößerte Standbasis, so daß die relativ kurze, raumsparende Ausbildung des Gestellrahmens nicht zu einer Reduzierung der Standsicherheit führt.
Wenn der Gestellrahmen einen U-förmigen Rahmenkörper mit einer im Bereich des Fußendes der Liegeeinrichtung angeordneten Rahmenbasis und zwei sich von der Rahmenbasis zur Schwenkachse der Liegeeinrich­ tung erstreckenden Rahmenschenkeln aufweist, die an ihren Endbereichen zur Ausbildung der Schwenkachse jeweils gelenkig mit der Liegeein­ richtung verbunden sind, ergibt sich eine Integration der Liegeeinrich­ tung in den Gestellrahmen, die zur Versteifung des Gestellrahmens beiträgt und somit eine entsprechend leichtere, weniger verwindungsstei­ fe Ausführung des Gestellrahmens ermöglicht. Hiermit wird insgesamt eine Reduzierung des Gewichts der Gesamtkonstruktion ermöglicht, so daß insbesondere die mit dem Verstauen der Schwenkliege in einer Nichtbetriebskonfiguration notwendigerweise verbundene Handhabung der Schwenkliege erleichtert ist.
Wenn darüber hinaus die kopfseitige Ständereinrichtung in der Betriebs­ konfiguration einen Winkel mit der Waagerechten einschließt, der dem maximalen Schwenkwinkel der Liegeeinrichtung entspricht, ist es mög­ lich, das Gestell unterhalb der Liegeeinrichtung in dem von der Liegeein­ richtung überdeckten Raum, also raumsparend, auszubilden, ohne daß die Verschwenkbarkeit der Liegeeinrichtung durch das Gestell eingeschränkt würde.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Schwenkliege anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Schwenkliege in per­ spektivischer Darstellung in Betriebskonfiguration mit waagerechter Anordnung der Liegeeinrichtung;
Fig. 2 die in Fig. 1 darstellte Schwenkliege in Seitenansicht mit maximalem Betriebswinkel der Liegeeinrichtung;
Fig. 3 die Schwenkliege in Nichtbetriebskonfiguration;
Fig. 4 eine Unteransicht der Liegeeinrichtung mit daran an­ gelenktem Gestellrahmen gemäß Schnittlinienverlauf IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer Schwenkliege in perspektivischer Darstellung in Betriebskonfiguration mit waagerechter Anordnung der Liegeeinrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Schwenkliege 10 mit einer Liegeeinrichtung 11, die über eine zwei Lagerwangen 12, 13 umfassende Gestellschwenkeinrichtung 14 mit einem Gestell 15 verbunden ist.
Die Liegeeinrichtung 11 umfaßt im vorliegenden Fall einen aus Vierkant­ rohrstücken 16, 17, 18 und 19 zusammengesetzten Liegenrahmen 20, auf dem ein Polsterauflager 21 angeordnet ist.
Wie insbesondere aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 4 deutlich wird, weist das Gestell 15 einen U-förmig ausgebildeten Gestellrahmen 22 mit einer Rahmenbasis 23 und zwei davon abgehenden Rahmenschen­ keln 24, 25 auf. Die Rahmenschenkel 24, 25 sind mit ihren freien Endbe­ reichen 26, 27 starr mit den Lagerwangen 12, 13 verbunden und befinden such an einem Längsende 29 des Gestellrahmens 22, das einem Kopfende 28 der Liegeeinrichtung 11 zugewandt ist, wohingegen die Rahmenbasis 23 an einem Längsende 31 angeordnet ist, das einem Fußende 30 der Liegeeinrichtung 11 zugeordnet ist.
Die Gestellschwenkeinrichtung 14 definiert eine Schwenkachse 32, um die, wie eine Zusammenschau der Fig. 1 und 2 zeigt, ein Verschwenken der Liegeeinrichtung gegenüber dem Gestell 15 bzw. dem Gestellrahmen 22 möglich ist.
Am kopfseitigen Längsende 29 sowie am fußseitigen Längsende 31 befindet sich jeweils eine Ständereinrichtung 33, 34, die über eine erste, an der Gestellschwenkeinrichtung 14 ausgebildete Schwenklagereinrich­ tung 35 und eine zweite Schwenklagereinrichtung 36 verschwenkbar mit dem Gestellrahmen 22 verbunden sind. Wie Fig. 1 zeigt, werden zur Ausbildung der Schwenklagereinrichtung 35 dieselben Lagerwangen 12, 13 genutzt wie zur Ausbildung der Gestellschwenkeinrichtung 14. Zur Ausbildung der Schwenklagereinrichtung 36 sind am oberen Ende der Ständereinrichtung 34 zwei Schwenkwangen 37, 38 vorgesehen und jeweils gelenkig mit dem kopfseitigen Längsende 31 des Gestellrahmens 22 verbunden.
Wie Fig. 1 ferner deutlich zeigt, definieren die Ständereinrichtungen 33, 34 durch den Abstand ihrer Fußenden 39, 40 eine Standbasis 41, die breiter ist als die Länge L des Gestellrahmens 22. Dabei wird die gegen­ über der Länge L vergrößerte Standbasis 41 im wesentlichen durch eine zum Kopfende 28 der Liegeeinrichtung 11 geneigte Anordnung der Ständereinrichtung 33 erreicht, derart, daß das Fußende 39 der Stän­ dereinrichtung 33 außerhalb des vom Gestellrahmen 22 überdeckten Bereichs in einem Bereich zwischen der Schwenkachse 32 und dem Kopfende 28 der Liegeeinrichtung 11 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt die Schwenkliege 10 ebenfalls in Betriebskonfiguration, jedoch mit einem maximalen Betriebswinkel αmax der Liegeeinrichtung 11 gegenüber dem Gestellrahmen 22. Der in Fig. 2 beispielhaft dargestellte Betriebswinkel αmax beträgt etwa 45 Grad. Größere Betriebswinkel als 45 Grad haben sich in der Praxis als wenig sinnvoll herausgestellt, da die damit verbundenen steilen Anordnungen der Liegeeinrichtung 11 von der Mehrzahl der Benutzer als eher unangenehm empfunden werden und sich Betriebswinkel von bis zu 45 Grad als ausreichend für den gewünschten Therapieerfolg herausgestellt haben. Wie aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 deutlich wird, ist am Fußende 30 der Liegeeinrichtung 11 eine in ihrem Abstand gegenüber dem Fußende 30 entsprechend den Körpermaßen eines Patienten einstellbare Fußhalteeinrichtung 48 vorge­ sehen, an der sich der Patient zur Einnahme einer hängenden Position auf der Liegeeinrichtung 11 mit seinen Füßen einhängen kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist zur Einstellung des Betriebswinkels α eine Liegewinkeleinstelleinrichtung 42 vorgesehen, die im vorliegenden Fall einen Elektromotor 43 mit angetriebener Hubspindel 44 umfaßt. Eine Hubspindel hat sich insbesondere deshalb als vorteilhaft für den Nei­ gungsantrieb der Liegeeinrichtung 11 herausgestellt, da es bei einer selbsthemmenden Ausführung des Spindelgewindes keiner weiteren Mittel zur Sicherung einer Neigungseinstellung bei ausgeschaltetem Elektromotor 43, also etwa auch bei einem Spannungsausfall, bedarf.
Der Elektromotor 43 ist um eine Querachse 45 schwenkbar mit einer mit dem Gestellrahmen 22 verbundenen Motorstütze 46 (Fig. 1) verbunden. Die Hubspindel 44 des Elektromotors 43 ist ihrerseits drehgelenkig an eine mit dem Liegenrahmen 20 der Liegeeinrichtung 11 verbundene Spindelstütze 47 angeschlossen. Zur Verstellung des Betriebswinkels α ist eine hier nicht näher dargestellte, über einen Kabelanschluß oder berührungslos mit dem Elektromotor 43 zusammenwirkende Bedienungs­ einheit vorgesehen, die der Patient manuell bedienen kann, um auch in liegender Position komfortabel eine stufenlose Verstellung des Betriebs­ winkels α vornehmen zu können.
Fig. 3 zeigt die Schwenkliege 10 in ihrer Nichtbetriebskonfiguration, in der die Schwenkliege 10 aufgrund des in dieser Konfiguration geringen Körpervolumens leicht verstaubar ist. In der Nichtbetriebskonfiguration befindet sich die Liegeeinrichtung 11 in paralleler Ausrichtung zum Gestellrahmen 22 entsprechend dem Betriebswinkel α = 0 Grad in der Betriebskonfiguration (Fig. 1). Die Ständereinrichtungen 33 und 34 sind vermittelst der Schwenklagereinrichtungen 35 und 36 gegen den Gestell­ rahmen 22 verschwenkt, derart, daß sich die Ständereinrichtungen 33, 34 in im wesentlichen paralleler Ausrichtung zum Gestellrahmen 22 befin­ den. In der in Fig. 3 dargestellten Nichtbetriebskonfiguration ist daher der zur Bereithaltung der Schwenkliege 10 benötigte Stauraum definiert durch die Länge und Tiefe der Liegeeinrichtung 11, wobei die Gesamt­ breite B der Schwenkliege 10 in der Nichtbetriebskonfiguration im wesentlichen bestimmt ist durch die Querschnittsgeometrie des zur Konstruktion der Schwenkliege 10 verwendeten Konstruktionsmaterials.
Fig. 5 zeigt in einer weiteren Ausführungsform eine Schwenkliege 50 mit einem im vorliegenden Fall als Gestellbock ausgebildeten Gestell 51, das zwei Ständereinrichtungen 52 und 53 umfasst. In der in Fig. 5 darge­ stellten Betriebskonfiguration der Schwenkliege 50 sind die mit ihren oberen Endbereichen 54, 55 an Schwenkzapfen 56 einer Gestellschwenk­ einrichtung 57 angelenkten Ständereinrichtungen 52, 53 um eine durch die Schwenkzapfen 56 gebildete Schwenkachse 58 auseinanderge­ schwenkt und bildet eine V-förmige Anordnung. In dieser Anordnung befinden sich Fußenden 59, 60 unterhalb einem Fußende 61 bzw. einem Kopfende 62 einer zwischen Lagerwangen 63 und 64 der Gestellschwenk­ einrichtung 57 aufgenommenen Liegeeinrichtung 65.
Die Liegeeinrichtung 65 besteht im vorliegenden Fall aus einer platten­ förmigen Liegefläche 66, die von einem versteifenden Rahmenfries 67 auf ihrer Unterseite abgestützt isl. In ihrem Mittelbereich 68 ist die Liegefläche 66 mit einer hier sich parallel zur Schwenkachse 58 erstre­ ckenden Querverstrebung 82 versehen, an der eine Schwenkaufnahme 69 als Anlenkung für eine Hubspindel 70 einer Liegewinkeleinstelleinrich­ tung 71 angeordnet ist. Die Hubspindel 70 wird von einem Elektromotor 72 der Liegewinkeleinstelleinrichtung 71 angetrieben, der über eine weitere Schwenkaufnahme 73 an einer Querverstrebung 74 oberhalb des Fußendes 60 der dem Kopfende 62 der Liegeeinrichtung 65 zugeordneten Ständereinrichtung 53 angelenkt ist.
Die Schwenkaufnahmen 69 und definieren über ihre Relativanordnung eine Kraftlinie 75, längs der eine vom Elektromotor 72 erzeugte, auf die Hubspindel 70 übertragene Kraft zwischen der Querverstrebung 74 der Ständereinrichtung 53 und der Querverstrebung 82 der Liegeeinrichtung 65 erfolgt.
Bei Ausübung einer Zugkraft 75 durch die Hubspindel 70 auf die Schwenkaufnahme 69 wird die freie Länge L der Hubspindel 70 zwischen der Schwenkaufnahme 69 und der Schwenkaufnahme 73 verkürzt mit der Folge, dass aufgrund der oberhalb der Schwenkachse 58 an der Liegeein­ richtung 65 vorgesehenen Anordnung der Schwenkaufnahme 69 das Kopfende 62 der Liegeeinrichtung 65 auf das Fußende 60 der Ständerein­ richtung 53 zubewegt und der Betriebswinkel α der Liegeeinrichtung ausgehend von der in Fig. 5 dargestellten waagerechten Stellung der Liegeeinrichtung 65 vergrößert wird.
Entsprechend den vorstehenden Erläuterungen unter Bezugnahme auf Fig. 2 kann die Verstellung des Betriebswinkels α über eine geeignete Fern­ bedienungseinrichtung von dem auf der Liegeeinrichtung 65 liegenden Patienten selbst betätigt werden. Wie bei der in den Fig. 1 bis 4 darge­ stellten Schwenkliege 10 ist am Fußende 61 der Liegeeinrichtung 65 eine Fußhalteeinrichtung 76 vorgesehen, an der sich der Patient zur Einnahme einer hängenden Position auf der Liegeeinrichtung 65 mit seinen Füßen einhängen kann. Die Fußhalteeinrichtung 76 weist einen Schwenkausleger 77 auf, der am Ende einer auskragend am Fußende 61 der Liegeeinrich­ tung 65 angeordneten Trägereinrichtung 78 angeordnet ist. Der Schwenk­ ausleger 77, der mit Haltestangen 79, 80 zum Einhängen der Füße verse­ hen ist, kann aus der in Fig. 5 dargestellten Einklappstellung in eine Betriebsstellung verschwenkt werden, in der der Schwenkausleger 77 im Wesentlichen senkrecht zur Liegefläche 66 angeordnet ist.
Zur Überführung der in Fig. 5 dargestellten Schwenkliege 50 von der Betriebskonfiguration in eine Nichtbetriebskonfiguration, in der die Schwenkliege 50 platzsparend verstaut werden kann, kann die Liegeein­ richtung durch Verkürzung der freien Länge L der Hubspindel 70 bis zum Erreichen einer im wesentlichen parallelen Ausrichtung der Liegefläche 66 zur kopfseitigen Ständereinrichtung 53 an diese herangezogen werden. Wie durch den Bewegungspfeil 81 in Fig. 5 angedeutet, kann die fußsei­ tige Ständereinrichtung 52 durch Verschwenken um die Schwenkachse 58 gegen die Ständereinrichtung 53 geschwenkt werden, so dass sich in der Nichtbetriebskonfiguration eine im Wesentlichen parallele Anordnung der beiden Ständereinrichtungen 52 und 53 sowie ebenfalls auch der Liegeeinrichtung 65 einstellt. In dieser Nichtbetriebskonfiguration kann die Schwenkliege 50 beispielsweise in aufrechter Anordnung der Liegeein­ richtung 65 verstaut werden. Zur Verkürzung der Gesamtlänge der Schwenkliege 50 ist es darüber hinaus möglich, die Trägereinrichtung 78 der Fußhalteeinrichtung 76 in das Fußende 61 der Liegeeinrichtung 65 einzuschieben.

Claims (9)

1. Schwenkliege zur Wirbelsäulenentlastung mit einem Gestell, einer am Gestell schwenkbar angeordneten Liegeeinrichtung und einer zwi­ schen dem Gestell und der Liegeeinrichtung wirksamen Liegewinkel­ einstelleinrichtung, wobei das Gestell zwei Ständereinrichtungen zur Bodenabstützung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständereinrichtungen (33, 34; 52, 53) gegenüber der Liegeein­ richtung (11; 65) verschwenkbar sind, derart, daß die Ständereinrich­ tungen über eine Gestellschwenkeinrichtung (14; 57) mit der Liege­ einrichtung verbunden und aus einer Stützstellung in einer Betriebs­ konfiguration der Schwenkliege (10; 50) in eine Staustellung in einer Nichtbetriebskonfiguration der Schwenkliege überführbar sind, in der die Ständereinrichtungen einander benachbart und an die Liegeein­ richtung herangeschwenkt sind.
2. Schwenkliege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegewinkeleinstelleinrichtung (42; 71) zur Einstellung eines Betriebswinkels (α) der Liegeeinrichtung (11; 65) ein stufenlos ver­ stellbares Stellglied (44; 70) aufweist.
3. Schwenkliege nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (44; 70) mit einer motorischen Antriebseinrichtung (43; 72) versehen ist.
4. Schwenkliege nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständereinrichtungen (52, 53) zusammen mit der Gestell­ schwenkeinrichtung (57) ein bockartiges, V-förmiges Gestell (51) bilden, wobei die Ständereinrichtungen mit ihren der Liegeeinrich­ tung zugewandten Endbereichen (54, 55) auf einer Schwenkachse (58) der Gestellschwenkeinrichtung angeordnet sind, derart, daß die Stän­ dereinrichtungen mit ihren Fußenden (59, 60) gegeneinander verschwenkbar sind.
5. Schwenkliege nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestellschwenkeinrichtung (57) mit einem Mittelteil (68) der Liegeeinrichtung (65) verbunden ist, und das Stellglied (70) der An­ triebseinrichtung (72) längs einer Kraftlinie (83) wirkt, die sich zwi­ schen einer Krafteinleitung (69) der Liegeeinrichtung (65) benachbart der Schwenkachse (58) der Gestellschwenkeinrichtung und einer Krafteinleitung (73) der einem Kopfende (62) der Liegeeinrichtung zugeordneten, kopfseitigen Ständereinrichtung (53) erstreckt.
6. Schwenkliege nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Kopfende (28) der Liegeeinrichtung (11) zugeordnete Ständereinrichtung (33) unmittelbar an die Gestellschwenkeinrichtung (14) angelenkt ist, und die einem Fußende (30) der Liegeeinrichtung zugeordnete Ständereinrichtung (34) an einem mit der Gestell­ schwenkeinrichtung verbundenen Gestellrahmen (22) angelenkt ist.
7. Schwenkliege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellrahmen (22) gegenüber der Liegeeinrichtung (11) ver­ kürzt ausgebildet ist mit einem gegenüber dem Kopfende (28) der Liegeeinrichtung zurückversetzten, mit der Gestellschwenkeinrich­ tung verbundenen ersten Längsende (29) und einem zweiten Längsen­ de (31), das einem Fußende (30) der Liegeeinrichtung zugeordnet und über eine Schwenklagereinrichtung (35, 36) mit der Ständereinrich­ tung (34) verbunden ist, wobei in der Betriebskonfiguration ein Fu­ ßende (39) der kopfseitigen Ständereinrichtung (33) in einem Bereich zwischen einer Schwenkachse (32) der Gestellschwenkeinrichtung (14) und dem Kopfende (28) der Liegeeinrichtung angeordnet ist.
8. Schwenkliege nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellrahmen (22) einen U-förmigen Rahmenkörper mit einer im Bereich des Fußendes (30) der Liegeeinrichtung (11) angeordneten Rahmenbasis (23) und zwei sich von der Rahmenbasis zur Schwenk­ achse (32) der Liegeeinrichtung erstreckenden Rahmenschenkeln (24, 25) aufweist, die an ihren Endbereichen (26, 27) zur Ausbildung der Schwenkachse (32) jeweils gelenkig mit der Liegeeinrichtung (11) verbunden sind.
9. Schwenkliege nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kopfseitige Ständereinrichtung (33) in der Betriebskonfigura­ tion einen Winkel mit der Waagerechten einschließt, der dem maxi­ malen Schwenkwinkel der Liegeeinrichtung (11) entspricht.
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