DE10103544A1 - Schraubgerät - Google Patents
SchraubgerätInfo
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Abstract
Das mit einer abnehmbaren Schraubvorrichtung (18) versehene Schraubgerät weist ein Gehäuse (1), einen Handgriff (2), einen Betätigungsschalter (3), einen Antriebsmotor (5) mit einer Antriebswelle (6), eine im Gehäuse (1) gelagerte und mit der Antriebswelle (6) zusammenwirkende Arbeitsspindel (7) sowie ein mit der Arbeitsspindel (7) in Verbindung stehendes Eindrehwerkzeug (11) auf. Eine gleichbleibende Einschraubqualität, insbesondere im Hinblick auf die Einschraubtiefe, wird mit einer Drehmomentabschalteinrichtung erreicht, bei der das gewünschte Drehmoment einstellbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schraubgerät mit einer abnehmbaren Schraubvorrichtung
gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der EP-0 058 986 ist ein Schraubgerät mit einer abnehmbaren Schraubvorrichtung
bekannt, mit dem streifenförmig magazinierte Schrauben verarbeitbar sind. Das Schraub
gerät weist ein Gehäuse, eine im Gehäuse gelagerte Arbeitsspindel, einen im Gehäuse
angeordneten elektrischen Antriebsmotor mit einer Antriebswelle, einen Handgriff und
einen Betätigungsschalter auf. Der Handgriff befindet sich an einem entgegen der Ein
drehrichtung gerichteten Endbereich des Gehäuses. Im Handgriff ist der Betätigungs
schalter integriert. Die den eindrehrichtungsseitigen Endbereich des Gehäuses über
ragende Arbeitsspindel steht in drehfester Verbindung mit der Antriebswelle des
Antriebsmotors. Ein mit dem Kopf der einzudrehenden Schrauben in Verbindung bring
bares Eindrehwerkzeug steht in drehfester Verbindung mit der Arbeitsspindel.
Der eindrehrichtungsseitige Endbereich des Gehäuses ist mit einem zylindrischen, ein
Aussengewinde aufweisenden Aufnahmebereich versehen. Dieser Aufnahmebereich
dient der Aufnahme und der Führung der Schraubvorrichtung mit der die in der Schraub
vorrichtung geführten, streifenförmig magazinierten Schrauben gegenüber dem Eindreh
werkzeug nacheinander vereinzelt koaxial ausrichtbar sind.
Von dem Antriebsmotor wird auf die Arbeitsspindel ein einheitliches Drehmoment abge
geben. Deshalb können mit diesem bekannten Schraubgerät gleiche Schrauben bei
unterschiedlich festen Untergrundmaterialien nicht einheitlich tief eingeschraubt werden.
Insbesondere bei sehr festen Untergrundmaterialien kann es vorkommen, dass das
Drehmoment nicht ausreicht um die Schraube ganz einzudrehen, so dass der Kopf der
Schraube von der Oberfläche des Untergrundmaterials beabstandet zu liegen kommt.
Hingegen kann das Drehmoment bei sehr weichen Untergrundmaterialien ausreichend
gross sein, um die Schraube bis zum Kopf mit Leichtigkeit einzudrehen und nach der
Anlage des Kopfes an der Oberfläche des Untergrundmaterials eine Beschädigung an der
Schraube hervorzurufen, bei der beispielsweise das Gewinde an der Schraube bzw. im
Untergrund beschädigt oder der Kopf des Schraube abgerissen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schraubgerät mit einer einfach und schnell
abnehmbaren Schraubvorrichtung zu schaffen, mit dem mehrere Schrauben, die in Bezug
auf ihre Geometrie einheitlich ausgebildet sind, derart in unterschiedliche feste Unter
grundmaterialen eindrehbar sind, dass einerseits die Köpfe der Schraube fest an der
Oberfläche des Untergrundmaterials aufliegen oder die freie Stirnseite der Köpfe und die
Oberfläche des Untergrundmaterials in einer Ebene liegen, andererseits eine
Beschädigung der Schrauben verhindert wird. Ausserdem soll das Schraubgerät mit
einem Tiefenanschlag versehen sein, der es ermöglicht, die Schrauben derart in das
Untergrundmaterial einzudrehen, dass die Köpfe in einem vorbestimmten, gewollten
Abstand von der Oberfläche des Untergrundmaterials beabstandet sind. Als weitere Auf
gabe liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schraubgerät mit einer abnehmbaren
Schraubvorrichtung zu schaffen, mit dem eine Vielzahl von Schrauben in einer sehr
kurzen Zeit in das Untergrundmaterial eingedreht werden können. Ausserdem soll das
Gesamtgewicht sowie die Gesamtbaulänge des Schraubgerätes mitsamt der Schraub
vorrichtung gering sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Schraubgerät mit einer abnehmbaren
Schraubvorrichtung, welches die im kennzeichnenden Abschnitt des Patentanspruchs 1
angeführten Merkmale aufweist.
Mit Hilfe der erfindungsgemässen einstellbaren Drehmomentabschalteinrichtung lässt sich
die Grösse des auf die Schrauben einwirkenden Drehmomentes durch die Bedienungs
person schnell und einfach verändern, ohne dass am Schraubgerät irgendwelche zeitauf
wendigen Umbauarbeiten getätigt werden müssen.
Zweckmässigerweise ist die Drehmomentabschalteinrichtung von einer zwischen der
Antriebsspindel und dem Eindrehwerkzeug angeordneten, mechanischen Überlast
kupplung gebildet. Die Überlastkupplung befindet sich beispielsweise zwischen der
Antriebswelle sowie der Arbeitsspindel und weist zwei koaxial zueinander angeordnete, in
Umfangsrichtung verdrehbare Kupplungshälften, mehrere zwischen den Kupplungshälften
angeordnete Kugeln und ein mit einer Kupplungshälfte zusammenwirkendes Federpaket
auf. Eine erste Kupplungshälfte ist drehbar sowie axial versetzbar auf der Arbeitsspindel
gelagert und steht in drehschlüssiger Verbindung mit der Antriebswelle. Eine dem ein
drehrichtungsseitigen Endbereich des Gehäuses näher liegende zweite Kupplungshälfte
ist gegenüber der Arbeitsspindel ebenfalls axial versetzbar aber drehfest mit dieser ver
bunden. Beide Kupplungshälften weisen an ihren, einander zugewandten Stirnseiten
mehrere halbkugelförmige Vertiefungen auf, die der Aufnahme der Kugeln dienen. Bei
Übersteigen eines Drehmomentes drücken diese Kugeln die zweite Kupplungshälfte in
Eindrehrichtung soweit gegen das Federpaket, bis sich die beiden Kupplungshälften
zueinander verdrehen können. Jene Kraft, mit der das Federpaket entgegen der Eindreh
richtung gegen die zweite Kupplungshälfte drückt, ist mit Hilfe eines in Umfangsrichtung
verstellbaren Stellringes veränderbar. Je geringer die Kraft ist, die auf die zweite
Kupplungshälfte wirkt, desto geringer ist das Drehmoment, das von der Antriebswelle auf
die Arbeitswelle übertragbar ist.
Eine besonders kurze Baulänge des Schraubgerätes mit Schraubvorrichtung kann vor
zugsweise dadurch erreicht werden, indem die Drehmomentabschalteinrichtung von einer
Steuerelektronik gebildet ist, die bei Erreichen eines bestimmten Drehmomentes die
Stromzuführung unterbricht.
Um eine Beschädigung bzw. eine Verschmutzung der Steuerelektronik verhindern zu
können, ist vorteilhafterweise die Steuerelektronik innerhalb des Gehäuses angeordnet.
Beispielsweise findet die Anordnung der Steuerelektronik im Handgriff selbst oder in der
Nähe des Handgriffes statt.
Zweckmässigerweise ist das für die Unterbrechung der Stromzuführung massgebliche
Drehmoment über einen mit der Steuerelektronik in Verbindung stehenden, stufenlos ver
stellbaren, elektrischen Widerstand einstellbar. Dieser Widerstand ist vorzugsweise mit
einem ausserhalb des Gehäuses zugänglichen Stellelement veränderbar, damit die Ver
stellung des Drehomentes von der Bedienungsperson mit wenigstens einem Finger
schnell und einfach durchgeführt werden kann.
Die Steuerelektronik ist beispielsweise mit dem Betätigungsschalter verbunden, damit
eine Aktivierung der Steuerelektronik erst nach einem erneuten Hochfahren des
elektrischen Antriebsmotors erfolgen kann.
Um eine einheitliche Einschraubtiefe der Schrauben gewährleisten zu können, ist
vorteilhafterweise die im Gehäuse gelagerte Arbeitsspindel entgegen der Eindrehrichtung
gegen die Kraft einer Feder in eine Arbeitsstellung versetzbar, in der eine zwischen der
Antriebswelle und der Arbeitsspindel angeordnete Kupplung die Antriebswelle und die
Arbeitsspindel drehschlüssig miteinander verbindet. Diese Kupplung weist zwei mit
Klauen bestückte Kupplungsteile und eine zwischen beiden Kupplungsteilen angeordnete
Druckfeder auf. In der Arbeitsstellung der Arbeitsspindel ist diese Druckfeder
zusammengedrückt und die Klauen beider Kupplungsteile greifen formschlüssig
ineinander. In einer Ausgangsstellung der Arbeitsspindel ist die Druckfeder entlastet und
zwischen beiden Kupplungsteilen ist kein Formschluss vorhanden.
Ein erstes Kupplungsteil steht in drehschlüssiger Verbindung mit der Arbeitsspindel und
ein auf der Arbeitsspindel drehbar sowie axial versetzbar gelagertes, zweites Kupplungs
teil steht in drehschlüssiger Verbindung mit der Antriebswelle. Beim Anpressen des
Schraubgerätes gegen einen Untergrund erfolgt eine axiale Versetzung der sich an einer
einzudrehenden Schraube abstützenden Arbeitsspindel entgegen der Eindrehrichtung
gegen die Kraft der Druckfeder. Dabei gelangt die Arbeitsspindel von der Ausgangs
stellung in die Arbeitsstellung, in der die Klauen beider Kupplungsteile drehschlüssig
ineinandergreifen. Beim anschliessenden Eindrehvorgang bleibt die drehschlüssige Ver
bindung so lange erhalten, bis ein eindrehrichtungsseitiger Endbereich der Schraubvor
richtung auf der Oberfläche des Untergrundes zur Auflage gelangt und sich dort abstützt.
Beim weiteren Eindrehvorgang ergibt sich eine Relativverschiebung der Arbeitsspindel
gegenüber der Schraubvorrichtung in Eindrehrichtung bis die beiden Kupplungsteile der
Kupplung ausser Eingriff gelangen.
Die gewünschte Einschraubtiefe kann beispielsweise mit Hilfe einer an dem Grundkörper
der Schraubvorrichtung angeordneten Stellschraube und einem mit dieser zusammen
wirkenden Anschlag an dem Führungskörper eingestellt werden. Anstelle der Stell
schraube und dem Anschlag ist die Eindrehtiefe beispielsweise auch mit einer Verbindung
zwischen dem Gehäuse und der Schraubvorrichtung einstellbar, bei der der axiale
Abstand zwischen dem Gehäuse und der Schraubvorrichtung einstellbar ist. Diese
Kupplung ist verschleissarm und funktioniert nur in Verbindung mit einem Tiefenanschlag.
Sie kuppelt sehr schnell und geräuschlos aus.
Als Stromquelle für den elektrischen Antriebsmotor und die Steuerelektronik kann eine
externe Wechsel- oder Gleichstromquelle oder ein mit dem Schraubgerät in Verbindung
stehender Wechsel- oder Gleichstrom-Batteriepack dienen. Dieser Batteriepack hat den
Vorteil, dass der Freiheitsgrad gegenüber einem Schraubgerät, das mit einer externen
Stromversorgung verbunden ist, grösser ist.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel wiedergeben
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Schraubgerät mit einer Strom
begrenzungseinrichtung;
Fig. 2 ein weiteres erfindungsgemässes Schraubgerät mit einer
mechanischen Überlastkupplung;
Fig. 3 eine vergrösserte Darstellung der im Schraubgerät gemäss
Fig. 1 dargestellten Kupplung sowie der Antriebswelle und
der Arbeitsspindel.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Schraubgerät weist ein Gehäuse 1, einen seitlich vom
Gehäuse 1, 31 abragenden Handgriff 2, 32, einen im Handgriff 2, 32 angeordneten
Betätigungsschalter 3, 33 sowie ein in den Handgriff 2, 32 ragendes elektrisches
Anschlusskabel 4, 34 auf. Der in Fig. 1 dargestellte Betätigungsschalter 3 wirkt mit einer
aus dem Handgriff 2 teilweise herausragenden Schaltwippe 15 zusammen. Innerhalb des
Gehäuses 1, 31 befindet sich beispielsweise ein elektrischer Antriebsmotor 5, 35 mit einer
zentralen Antriebswelle 6, 36. Eine sich parallel zur Antriebswelle 6, 36 erstreckende
Arbeitsspindel 7, 37 ist innerhalb des Gehäuses 1, 31 drehbar gelagert und steht in dreh
schlüssiger Verbindung mit der Antriebswelle 6, 36.
An einem eindrehrichtungsseitigen Endbereich weist das Gehäuse 1, 31 einen im wesent
lichen zylindrisch ausgebildeten Aufnahmebereich 8, 38 auf, der von mehreren, vonein
ander beabstandeten Längsrippen 9, 39 umgeben ist. Diese Längsrippen 9, 39 erstrecken
sich parallel zur Eindrehrichtung über einen Teil der Gesamtlänge dieses Aufnahme
bereiches 8, 38. Zwischen diesen Längsrippen 9, 39 und dem eindrehrichtungsseitigen
freien Ende des Aufnahmebereiches 8, 38 befindet sich eine umlaufende Vertiefung 10,
40 mit einem im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt. Das eindrehrichtungsseitige,
freie Ende des Aufnahmebereiches 8, 38 wird in Eindrehrichtung von einem Eindreh
werkzeug 11, 41 überragt, das drehfest mit der Arbeitsspindel 7, 37 des Schraubgerätes
zusammenwirkt.
Der Aufnahmebereich 8, 38 dient der Aufnahme und der Führung einer Schraub
vorrichtung 18, 48, die einen Grundkörper 19, 49, einen Führungskörper 20, 50 und ein
seitlich vom Führungskörper 20, 50 abragendes Magazin 21, 51 aufweist. Ein von der
Eindrehrichtung abgewandter Endbereich ist mit einer Aufnahmebohrung 25, 55 ver
sehen, die eine auf den Aufnahmebereich 8, 38 des Gehäuses 1, 31 abgestimmte Auf
nahmegeometrie aufweist. Die Längsrippen 9, 39 des Aufnahmebereiches 8, 38 finden
Aufnahme in entsprechenden Ausnehmungen in der Wandung der Aufnahmebohrung 25,
55.
In Eindrehrichtung anschliessend an die Ausnehmungen ist der Grundkörper 19, 49 mit
wenigstens zwei sich senkrecht zur Eindrehrichtung erstreckenden Bohrungen 22, 52 ver
sehen, in denen jeweils eine Kugel 24. 54, eine Druckfeder 23, 53 sowie ein Ver
schlusselement Aufnahme finden. Die Kugel 24, 54 dient der axialen Festlegung des
Grundkörpers 19, 39 an dem Aufnahmebereich 8, 38 des Gehäuses 1, 31. Ausgehend
von der Aufnahmebohrung 25, 55 erstreckt sich im Grundkörper 19, 39, parallel zur Ein
drehrichtung, eine zentrale Durchgangsbohrung, durch die das Eindrehwerkzeug 11, 41
ragt. Die federbelasteten Kugeln 24, 54 ermöglichen ein schnelles Abnehmen der
Schraubvorrichtung von dem Aufnahmebereich 8, 38 des Gehäuses 1, 31.
Der Führungskörper 20, 50 ragt teilweise in den Grundkörper 19, 49 und ist gegenüber
diesem entgegen der Eindrehrichtung gegen die Kraft einer Feder versetzbar. Seitlich von
dem Führungskörper 19, 49 ragt ein Magazin 21, 51 mit einem nicht dargestellten
Transportkanal ab. Dieser Transportkanal dient der Aufnahme und der Führung mehrerer
hintereinander angeordneter Schrauben 27, 57, die zusammen mit einem, beispielsweise
aus Kunststoff gebildeten, flachen Streifen 26, 56 ein Schraubenmagazin bilden.
Um eine einheitliche Einschraubtiefe der Schrauben 27, 57 gewährleisten zu können,
kann die im Gehäuse 1, 31 gelagerte Arbeitsspindel 7, 37 wie in Fig. 3 dargestellt ist,
parallel zur Eindrehrichtung begrenzt versetzbar angeordnet sein und mit einer Klauen
aufweisenden Kupplung 28, 58 zusammenwirken, die zwischen der Arbeitsspindel 7, 37
und der Antriebswelle 6, 36 angeordnet ist. Ein erstes Kupplungsteil ist dabei drehfest mit
der Arbeitsspindel 7, 37 verbunden und ein zweites im Gehäuse 1, 31 drehbar gelagertes
Kupplungsteil steht in drehschlüssiger Verbindung mit der Antriebswelle. Beim Anpressen
des Schraubgerätes gegen einen Untergrund erfolgt eine axiale Versetzung der sich an
einer einzudrehenden Schraube 27, 57 abstützenden Arbeitsspindel 7, 37 entgegen der
Eindrehrichtung gegen die Kraft einer Feder. Dabei gelangt die Arbeitsspindel 7, 37 in
eine Arbeitsstellung, in der die Klauen beider Kupplungsteile drehschlüssig ineinander
greifen. Beim anschliessenden Eindrehvorgang bleibt die drehschlüssige Verbindung so
lange erhalten, bis ein eindrehrichtungsseitiger Endbereich der Schraubvorrichtung auf
der Oberfläche des Untergrundes zur Auflage gelangt. Beim weiteren Eindrehvorgang
ergibt sich eine Relativverschiebung der Arbeitsspindel 7, 37 gegenüber der Schraub
vorrichtung 19, 49 in Eindrehrichtung bis die beiden Kupplungsteile der Kupplung 28, 58
ausser Eingriff gelangen.
Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, kann die gewünschte Einschraubtiefe mit Hilfe einer an
dem Grundkörper 19 angeordneten Stellschraube 29 und einem mit dieser zusammen
wirkenden Anschlag 30 an dem Führungskörper 20, 50 eingestellt werden. Anstelle der
Stellschraube 29 und dem Anschlag 30 ist die Eindrehtiefe beispielsweise auch mit einer
Verbindung zwischen dem Gehäuse 1 und der Schraubvorrichtung einstellbar, bei der
der axiale Abstand zwischen dem Gehäuse und der Schraubvorrichtung einstellbar ist.
Das Schraubgerät, das in Fig. 1 dargestellt ist, weist eine Drehmomentabschalteinrichtung
in Form einer Steuerelektronik 12 auf, mit deren Hilfe der von dem elektrischen Antriebs
motor aufgenommene Strom begrenzt wird. Das für die Unterbrechung der Strom
zuführung massgebliche Drehmoment ist über einen mit der Steuerelektronik 12 in Ver
bindung stehenden, stufenlos einstellbaren Wiederstand einstellbar. Dieser Widerstand
wirkt mit einem Stellelement 13 zusammen, das im Bereich des Handgriffes 2 angeordnet
ist. Über eine elektrische Verbindungsleitung 14 steht die Steuerelektronik 12 in Ver
bindung mit dem elektrischen Antriebsmotor 5. Wenn die Steuerelektronik 12 beispiels
weise mit dem Betätigungsschalter aktivierbar ist, steht die Steuerelektronik über die
elektrischen Verbindungsleitungen 16, 17 mit dem Betätigungsschalter 3 und dem
elektrischen Antriebsmotor 5 in Verbindung.
Claims (8)
1. Schraubgerät mit einer abnehmbaren, der Aufnahme magazinierter Schrauben
(27, 57) dienenden Schraubvorrichtung (18, 48), einem Gehäuse (1, 31), einem
Handgriff (2, 32), einem Betätigungsschalter (3, 33), einem Antriebsmotor (5, 35)
mit einer Antriebswelle (6, 36), einer in dem Gehäuse (1, 31) gelagerten und mit
der Antriebswelle (6, 36) zusammenwirkenden Arbeitsspindel (7, 37) sowie einem
mit der Arbeitsspindel (7, 37) in Verbindung stehenden Eindrehwerkzeug (11, 41),
dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsspindel (7, 37) mit einer einstellbaren
Drehmomentabschalteinrichtung zusammenwirkt.
2. Schraubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh
momentabschalteinrichtung von einer zwischen der Antriebsspindel (6, 36) und
dem Eindrehwerkzeug (11, 41) angeordneten, mechanischen Überlastkupplung
gebildet ist
3. Schraubgerät nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmoment
abschalteinrichtung von einer Steuerelektronik (12) gebildet ist, die bei Erreichen
eines bestimmten einstellbaren Drehomentes die Stromzuführung unterbricht.
4. Schraubgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer
elektronik (12) innerhalb des Gehäuses (1) angeordnet ist.
5. Schraubgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das für die
Unterbrechung der Stromzuführung massgebliche Drehmoment über einen mit der
Steuerelektronik (12) in Verbindung stehenden stufenlos verstellbaren elektrischen
Widerstand einstellbar ist.
6. Schraubgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem
elektrischen Widerstand in Verbindung stehendes Stellelement (13) ausserhalb
des Gehäuses (1) betätigbar ist.
7. Schraubgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerelektronik (12) mit dem Betätigungsschalter (3) aktivierbar ist.
8. Schraubgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Arbeitsspindel (7, 37) entgegen der Eindrehrichtung gegen die Kraft einer
Feder in eine Arbeitsstellung versetzbar ist, in der eine zwischen der Antriebswelle
(36) und der Arbeitsspindel (7, 37) angeordnete Kupplung (28, 58) die Antriebs
welle (6, 36) und die Arbeitsspindel (7, 37) drehschlüssig miteinander verbindet.
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