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DE1010341B - Schleifringdichtung - Google Patents

Schleifringdichtung

Info

Publication number
DE1010341B
DE1010341B DEG17847A DEG0017847A DE1010341B DE 1010341 B DE1010341 B DE 1010341B DE G17847 A DEG17847 A DE G17847A DE G0017847 A DEG0017847 A DE G0017847A DE 1010341 B DE1010341 B DE 1010341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slip ring
annular gap
ring seal
sealed
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG17847A
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Wankel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Original Assignee
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goetzewerke Friedrich Goetze AG filed Critical Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Priority to DEG17847A priority Critical patent/DE1010341B/de
Publication of DE1010341B publication Critical patent/DE1010341B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3448Pressing means the pressing force resulting from fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifring-Wellenabdichtung, insbesondere für hohe Drücke. Bei den bisher bekannten Schleifring-Wellenabdichtungen, bei denen die \^erbindung des Schleifringes oder Dichtkörpers mit seinem Einbau- oder Tragteil durch einen elastischen Werkstoff bewirkt wurde, war entweder eine genaue Begrenzung der Druckfläche, auf die das abzudichtende Arbeitsmittel in schleifringanpressender Richtung wirkt, nicht gegeben, oder der elastische Verbindungswerkstoff verhinderte durch seine Pressung die freie axiale Beweglichkeit des Schleifringes.
Die Verwendung von Winkel- oder U-Manschetten für Schleifringdichtungen ist bekannt. So wurden bei den üblichen Winkelmanschetten ein Schenkel und bei den U-Manschetten zwei Schenkel quer zur Bewegungsrichtung des Schleifringes vom Arbeitsmittel angepreßt, wodurch die axiale Beweglichkeit des Schleifringes mehr oder weniger stark beeinträchtigt und unter Umständen ganz aufgehoben wurde. Ebenso war dies bei stopfbüchsenartigen Verbindungen zwischen dem Schleifring oder seiner Fassung und dem ruhenden Gehäuse der Fall, weil auch hier der Druck des Arbeitsmittels sich nicht nur in axialer Richtung, sondern auch in radialer Richtung in der Packung ausbreitete und diese entsprechend bremste. Auch haben die bekannten membranartigeu Verbindungen zwischen dem Schleifring oder seiner Fassung und dem ruhenden Gehäuse Nachteile, da sie einen verhältnismäßig breiten Ringspalt überbrücken mußten, um den Schleifring in seiner axialen Beweglichkeit nicht zu behindern. Bei Verwendung einer solchen Schleifringabdichtung für höhere Drücke mußte die freitragende Membran derart kräftig ausgeführt werden, daß der Schleifring nur noch geringe Wege in axialer Richtung machen konnte, oder der Ringspalt mußte sehr groß gehalten werden, was die ganze Wellendichtung zu umfangreich machte. Man hat auch bereits an Stelle der einfachen Membran Faltenbälge oder Wellrohre verwendet, aber auch diese wurden bei höheren Drücken steif und waren in axialer Richtung ebenso unbeweglich wie die Membrandichtungen.
Ferner ist es bekannt, mittels eines Blattes aus elastischem Werkstoff bei Druckmeßdosen die bewegten Teile abzudichten. Allerdings war das beispielsweise aus Gummi bestehende Blatt beiderseits eingespannt, so daß die axiale Bewegung des Kolbens der Druckmeßdose so gering war, daß sie für die Abdichtung von Schleifringen als nicht ausreichend angesehen wurde.
Schließlich ist es auch bekannt, den Schleifring mit möglichst geringem Spiel auf dem feststehenden Teil zu führen und durch sogenannte Rundgummiringe abzudichten. Derartige Abdichtungen waren auch bei Schleifringdichtung
Anmelder:
Goetzewerke Friedrich. Goetze
Aktiengesellschaft,
Burscheid (Bez. Köln), Blumenstraße
Felix Wankel, Lindau (Bodensee),
ist als Erfinder genannt worden
Umkehrdruck verwendbar. Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich der Rundgummiring insbesondere bei hohem Druck zu stark an seine benachbarten Flanken anpreßt, wodurch die axiale Beweglichkeit des Schleifringes oft beeinträchtigt wurde.
Die Erfindung geht von dem letztgenannten Stand der Technik aus, nach dem ein sehr eng gehaltener Ringspalt zwischen den ebenen Stirnflächen von Schleifring oder Fassung und Einbauteil bzw. Tragteil abgedichtet werden soll. Gemäß der Erfindung wird zur Behebung der geschilderten Nachteile vorgeschlagen, den Ringspalt durch ein Blatt aus elastischem Werkstoff, ζ. Β. Gummi, abzudichten. Ein derartiges Gummiblatt läßt eine praktisch widerstandslose axiale Bewegung des Schleifringes zu, ohne die Dichtwirkung im geringsten zu beeinträchtigen. Vorzugsweise ist die Rückenfläche des Bundes an der Schleifringfassung größer als die druckbeaufschlagte Stirnfläche des Schleifringes, um eine gute Dichtwirkung des Schleifringes zu erhalten. Soll die Schleifringdichtung für Umkehrdruck verwendet werden, dann ist es von Vorteil, beiderseits des Ringspaltes je ein elastisches Dichtblatt anzuordnen. Wenn der Ringspalt an den Dichtflächen verschiedene Durchmesser aufweist, ist auch bei Umkehrdruck eine Entlastung des Schleifringes möglich.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Schleifringdichtung im Schnitt, deren Ringspalt durch ein Gummiblatt abgedichtet ist,
Fig. 2 eine Dichtung für Umkehrdruck im Schnitt.
In Fig. 1 ist nun gezeigt, wie eine exakte Druckflächenbegrenzung bei gleichzeitiger, praktisch widerstandsloser, axialer Beweglichkeit des Schleifringes erzielt werden kann. An dem umlaufenden Wellensteg W schleift ein Schleifring oder Dichtkörper D.
709 548/242
Dieser Schleifring D besitzt eine Fassung F, die gegenüber dem ruhenden Gehäuse G axial beweglich ist und auch geringe Taumelbewegungen machen kann, wobei das Spiel zwischen den genannten Zeilen nur sehr gering sein darf, so· daß ein sehr enger Ringspalt R entsteht. Dieser Ringspaltabstand wird an seiner ebenen Stirnseite durch ein Blatt B aus elastischem Werkstoff abgedichtet, wobei dieses Blatt B durch das Arbeitsmittel P1 angepreßt wird. Die Weite des Ringspaltes R ist so bemessen, wie es die freie Beweglichkeit der Fassung F erfordert. Im allgemeinen ist sie verhältnismäßig klein, wodurch eine genaue Flächengröße der Schubseite S, der Fassung F bzw. des Schleifringes D gegeben ist. Für hohe Drücke ist die abhebend wirkende Laufdichtfläche L des Schleifringes D größer bemessen als die anpressend wirkende Schubfläche S, so· daß auf diese Weise eine wirksame Entlastung des Schleifringes D erreicht wird. Auch bei sehr hohen Drücken bleibt die Beweglichkeit der Fassung F erhalten, weil das Blatt B aus elastischem Werkstoff nur in axialer, also in Bewegungsrichtung der Fassung F angepreßt wird.
Fig. 2 zeigt die grundsätzliche Anordnung einer Schleifringdichtung für Umkehrdruck. Diese Anordnung besitzt zwei Blattabdichtungen B1 und B2, die abwechselnd arbeiten, je nachdem der Überdruck P1 oder P2 die Schleifringdichtung von außen oder von innen beaufschlagt. Wenn man die Durchmesser der beiden Ringspalte R1 und R2 verschieden groß macht und entsprechend bemißt, wird auch für Umkehrdruck eine jeweils wirksame Entlastung des Schleifringes D erreicht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schleifringdichtung, bei der der Schleifring bzw. seine Fassung· mit möglichst geringem Spiel auf einer fest mit der abzudichtenden Welle verbundenen Büchse geführt und axial durch eine Weichstoffdichtung abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt zwischen je einem Bund an der Büchse und der Schleifringfassung gebildet und durch ein aufliegendes Blatt aus elastischem Werkstoff abgedichtet wird.
2. Schleifringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenfläche des Bundes an der Schleifringfassung größer ist als die druckbeaufschlagte Stirnfläche des ■ Schleifringes.
3. Schleifringdichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Ringspaltes Dichtungsblätter angeordnet sind.
4. Schleifringdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt an den Dichtflächen verschiedene Durchmesser aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster 1 683 969;
französische Patentschriften Nr. 1 092 733, 983 992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 548/242 6.57
DEG17847A 1955-08-24 1955-08-24 Schleifringdichtung Pending DE1010341B (de)

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DEG17847A DE1010341B (de) 1955-08-24 1955-08-24 Schleifringdichtung

Applications Claiming Priority (1)

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DEG17847A DE1010341B (de) 1955-08-24 1955-08-24 Schleifringdichtung

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DE1010341B true DE1010341B (de) 1957-06-13

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ID=7120924

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DEG17847A Pending DE1010341B (de) 1955-08-24 1955-08-24 Schleifringdichtung

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DE (1) DE1010341B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR983992A (fr) * 1946-10-04 1951-06-29 Perfectionnements aux joints rotatifs
DE1683969U (de) * 1954-03-08 1954-09-23 Cambi Idraulici Badalini S P A Ringfoermige dichtung zwischen ralativ zueinander umlaufenden konstruktions-elementen.
FR1092733A (fr) * 1954-01-29 1955-04-26 Joint pour organe rotatif, séparant deux enceintes sous pression variable

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR983992A (fr) * 1946-10-04 1951-06-29 Perfectionnements aux joints rotatifs
FR1092733A (fr) * 1954-01-29 1955-04-26 Joint pour organe rotatif, séparant deux enceintes sous pression variable
DE1683969U (de) * 1954-03-08 1954-09-23 Cambi Idraulici Badalini S P A Ringfoermige dichtung zwischen ralativ zueinander umlaufenden konstruktions-elementen.

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