DE10102080A1 - Einrichtung zur Wendung flächiger Exemplare in halbtourigen bogenverarbeitenden Maschinen - Google Patents
Einrichtung zur Wendung flächiger Exemplare in halbtourigen bogenverarbeitenden MaschinenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Wendung von Bogen (1, 65) mit einer Übergabetrommel (9), die von zwei bogenführenden Zylindern (1, 20) begrenzt ist, der Übergabetrommel (9) eine Wende-/Speichertrommel (14, 26) sowie ein Transportelement (17) zugeordnet sind und die bogenverarbeitende Rotationsdruckmaschine im Schön- und Schön-/Widerdruckmodus (59, 60) betreibbar ist. Die Übergabetrommel (9) ist im Schön- und im Schön-/Widerdruckmodus (59, 60) jeweils in entgegengesetzte Drehrichtungen (37, 38) antreibbar. An der Mantelfläche (10) der Übergabetrommel (9) sind in beide Drehrichtungen (37, 38) der Übergabetrommel (9) wirksame Greifersysteme (12; 15, 25, 40, 44, 46) aufgenommen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Wendung flächiger Exemplare in
halbtourigen, bogenverarbeitenden Maschinen, wie etwa Rotationsdruckmaschinen.
DE 37 10 257 A1 bezieht sich auf eine Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von
einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck. In Laufrichtung des
bogenförmigen Materials ist zwischen den Bogenzylinder zweier Druckwerke eine
Bogenübergabetrommel aufgenommen, wobei gemäß dieses Lösungsvorschlags zur
Erzielung einer insbesondere formatunabhängig arbeitenden Bauform vorgeschlagen wird,
den Übergabespalt zwischen dem Bogenübergabezylinder und dem Druckzylinder des
zweiten Druckwerkes gegenüber der normalen Spaltbreite zum Druckzylinder des ersten
Druckwerkes vergrößert auszuführen und der lichte Zwischenraum von einem zum
Erfassen der Bogenvorder- oder hinterkante aus dem Umfang des Bogenübergabezylinders
herausbewegbaren Greifersystems überbrückt wird.
Auch DE 37 17 093 A1 bezieht sich auf eine Rotationsdruckmaschine für Schöndruck und
Schön- und Widerdruck. Zwischen den Druckzylindern zweier Druckwerke ist in
Laufrichtung des Bogens ein Bogenübergabezylinder angeordnet, wobei allen Zylindern
Greifersysteme zugeordnet sind. Zur Erzielung einer Bauform mit vergrößerter
Übergabesicherheit auch bei dickerem Bedruckstoff ist ein dem Bogenübergabezylinder
nachgeordnetes Bogenauflager mit im wesentlichen flach gestalteter und etwa zum
Bogenübergabezylinder tangential liegender Auflageroberseite vorgesehen. Auf diese
schiebt der Bogenübergabezylinder den Bogen während der Annäherung seiner die
Bogenhinterkante haltenden Greifer mit der freien Bogenvorderkante voraus auf, wobei der
Bogen vom Bogenübergabezylinder mit der Bogenhinterkante von der Auflageroberseite
abgehoben wird.
Den oben skizzierten Lösungen haftet der Nachteil an, daß das bogenförmige Material mit
der jeweils frisch bedruckten Seite notwendigerweise auf der Mantelfläche der
Übergabetrommel (Speichertrommel) aufliegt und zur Erzielung einer registerhaltigen
Wendung gespannt wird. Aus dieser unvermeidlichen Relativbewegung zwischen
Trommelmantel und Bogen folgen Beschädigungen des Druckbildes.
DE 196 15 730 A1 bezieht sich auf eine Wendeeinrichtung für eine Druckmaschine,
insbesondere auf eine Bogenrotations-Offsetdruckmaschine. Die Wendeeinrichtung für
eine Druckmaschine umfaßt eine zwischen einem ersten Gegendruckzylinder und einem
zweiten Gegendruckzylinder angeordnete Überführtrommel. Unterhalb dieser befindet sich
ein Registerzylinder mit einer Vielzahl von den Bogen ansaugenden Saugöffnungen,
welcher den Bogen nach Öffnung der Greifereinrichtung registerhaltig in ein
Zwischenspeichersystem fördert. In diesem wird der Bogen auf einer ersten, mit Blasdüsen
versehenen Bogenleiteinrichtung in im wesentlichen gestreckter Form
zwischengespeichert. Eine an der Überführtrommel angeordnete Zangen-
Wendegreifereinrichtung ergreift die Hinterkante des im Zwischenspeichersystem
abgelegten Bogens und übergibt diese an eine bekannte, am nachgeordneten
Gegendruckzylinder gebildete Greifereinrichtung, die den in dieser Weise gewendeten
Bogen einem nachgeordneten Druckspalt zum Bedrucken der Bogenunterseite zuführt.
Der Nachteil dieses Verfahrens ist der Umstand, daß nicht mit gleichzeitigem
Greiferschluß an der Vorder- und Hinterkante des Bogens gearbeitet wird.
Neben den aus dem Stand der Technik skizzierten Lösungsmöglichkeiten kann das
bogenförmige Material auch auf dem Druckzylinder gespeichert werden. Das
bogenförmige Material wird nach dem Bedrucken auf dem Druckzylinder gespeichert,
anschließend von Greifersystemen der Übergabetrommel erfaßt und gewendet. Beim
halbtourigen Maschinenkonzept, d. h. der Ausführung der Zylinder im Vergleich zum
Druckzylinder doppelt großen Zylinderumfang wird der Druckvorgang beendet, d. h. die
Bogen werden ausgedruckt, bis im Schöndruckmodus die Übergabe seiner Vorderkante an
die nachfolgende Übergabetrommel erfolgt. Aus diesem Grunde ist es erforderlich,
zwischen Druckstelle und Übergabezentrale eine vollständige Bogenlänge vorzusehen. Soll
eine Wendung des bogenförmigen Materials vorgenommen werden können, ist unterhalb
des Druckzylinders eine weitere Bogenlänge Platz zum Speichern des Bogens vorzusehen.
Aus dem Vorhalten einer weiteren Bogenlänge Platz unterhalb des Druckzylinders ergibt
sich zwingend eine bestimmte Relativanordnung von Übertragungszylinder, d. h.
Gummituchzylinder, Druckzylinder und Übergabetrommel relativ zueinander. Soll vor der
Druckstelle noch der erforderliche Bauraum für die zur Sicherung der Druckqualität
erforderlichen Bogenführungselemente verbleiben, erfordert dies einen großen
Zylinderdurchmesser im Verhältnis zur maximalen Bedruckstofflänge. Damit einher gehen
höhere Fertigungs- und Herstellkosten, größere dynamische Probleme aufgrund der
höheren zu bewegenden Massen sowie insgesamt eine Zunahme der Länge von
Druckmaschinen, die in Druckereien die ohnehin knappe Stellfläche belegen.
Allen aufgezeigten Lösungen ist die Tatsache gemeinsam, daß sie eine andere Gestaltung
der Übergabetrommel im Wendedruckwerk erfordern, verglichen zur Gestaltung der
Übergabetrommel in übrigen Druckwerken. Daraus entstehen nicht unerhebliche Probleme
im Schöndruckmodus, in welchem eine Mehrfarbenrotationsdruckmaschine auch betrieben
werden soll, insbesondere bei der Verarbeitung eines biegesteiferen Bedruckstoffes wie
beispielsweise Karton.
Ausgehend vom skizzierten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
unter Ausnutzung eines gleichzeitigen Greiferschlusses des bogenförmigen Materials an
Vorder- und Hinterkante eine Bogenwendeeinrichtung bereitzustellen, die mit höchster
Genauigkeit arbeitet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind vor allem darin zu erblicken, daß die
Formgebung des als Übergabetrommel fungierenden bogenführenden Zylinders im
Wendedruckwerk mit derjenigen der Übergabetrommel in einem ausschließlichen
Schöndruckwerk identisch ist. So liegt der Bogentransportweg im Schöndruckmodus der
Rotationsdruckmaschine außerhalb jeglicher für die Bogenwendung erforderlicher
Bauteile. Der Transportweg für bogenförmiges Material, sei es Papier jeglicher Grammatur
oder auch biegesteiferen Karton liegt im Schön- und Widerdruckmodus des
Wendedruckwerkes auf der gegenüberliegenden Seite des als Übergabe fungierenden
bogenführenden Zylinders. Die Übergabetrommel, deren Drehrichtung beispielsweise im
Schöndruckmodus dem Uhrzeigersinn entspricht wird im Schön- und Widerdruckmodus in
einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Drehrichtung betrieben und umfaßt beidseitig
wirkende Greifersysteme, so daß bogenförmiges Material in der einen wie der anderen
Drehrichtung an der Übergabetrommel fixiert werden kann.
In weiterer Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens können die
Wende-/Speichertrommel sowie ein zusätzliches Transportelement außerhalb des
Transportpfades des bogenförmigen Materials an den bogenführenden Zylinder im
Schöndruckmodus angeordnet werden. Damit ergibt sich auch im Wendedruckwerk im
Schöndruckmodus der Rotation eine im wesentlichen dem Bogenlauf durch ein reines
Schöndruckwerk entsprechende Bogenpassage, so daß das Wendedruckwerk im
Schöndruckmodus mit demselben hohen Qualitätsstandard gedruckt wird wie reine
Schöndruckwerke.
Der Transportweg des bogenförmigen Materials im Schön- und Widerdruckmodus erfolgt
auf der Seite der Mantelfläche der Übergabetrommel zwischen den bogenführenden
Trommeln, die dem Transportweg des Bogens im Schöndruckmodus gegenüberliegt.
Durch die Ausgestaltung der Übergabetrommel als ein in beide Drehrichtungen
antreibbarer Zylinder läßt sich der Bogentransportpfad im Schöndruckmodus streng vom
Bogentransportpfad im Schön-/Widerdruckmodus entkoppeln. Zur Erzielung eines
kollisionsfreien Transportes auch biegesteiferen Bedruckstoffes durch das
erfindungsgemäß konfigurierte Wendedruckwerk wird die Kontur der Übergabetrommel in
bezug auf die an deren Mantelfläche aufgenommenen Greifersysteme zurückgenommen
gestaltet, so daß ein Ausweichen sowie ein sicheres Speichern des zu wendenden
bogenförmigen Materials an der Übergabetrommel während der Wendung sichergestellt
ist.
Mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Konfiguration eines Wendedruckwerkes einer
bogenverarbeitenden Rotationsdruckmaschine lassen sich Wende-/Speichertrommel sowie
ein zusätzlich angeordnetes Transportelement lediglich im Betriebsmodus
Schön-/Widerdruck antreiben, während diese Komponenten im reinen Schöndruckbetrieb
des Wendedruckwerkes stillgesetzt werden können. Dadurch läßt sich einerseits
Antriebsenergie einsparen, andererseits wird der reine Schöndruckbetrieb eines
erfindungsgemäß konfigurierten Wendedruckwerkes durch für den Schön-
/Widerdruckmodus erforderliche Komponenten nicht beeinflußt.
Im Schön-/Widerdruckmodus kann der Transportpfad des bogenförmigen Materials, sei es
Bedruckstoff in Papierform leichterer oder schwererer Grammaturen, sei es Bedruckstoff in
Form von biegesteiferem Karton und dessen Wendung, über einen ersten bogenführenden
Zylinder verlaufen, einen entgegengesetzt zur Drehrichtung des Schöndruckmodus
rotierenden Übergabezylinder sowie über eine Wendetrommel und die zusätzliche
Transporteinheit, die ebenfalls zylinderförmig konfiguriert sein kann, an den zweiten
bogenführenden Zylinder verlaufen. Ein weiterer Transportpfad im Schön-
/Widerdruckmodus des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Wendedruckwerkes kann über
den ersten bogenführenden Zylinder verlaufen; ferner über einen eintourigen
Übergabezylinder, und über die entgegengesetzt zur Drehrichtung im Schöndruckmodus
rotierende Übergabetrommel an einen in dieser Ausführungsvariante als Wendetrommel
fungierenden zusätzlichen Transportzylinder vonstatten gehen. Überdies ist eine weitere
Transportmöglichkeit des bogenförmigen Materials im Schön-/Widerdruckmodus durch
den Transport des Bogens vom ersten bogenfürenden Zylinder auf eine Speichertrommel
gegeben, von dort auf eine als Wendetrommel fungierende Übergabetrommel, von dieser
auf ein zusätzliches Transportelement, welches ebenfalls zylinderförmig konfiguriert sein
kann, an die Mantelfläche des zweiten bogenfürenden Zylinders.
Um eine identische Führung des bogenförmigen Materials, sei es Papier leichterer und
schwererer Grammaturen oder biegesteiferer Karton, durch die reinen Schöndruckwerke
als auch das erfindungsgemäß konfigurierte Wendedruckwerk zu erzielen, werden der erste
bogenführende Zylinder, die Übergabetrommel sowie der zweite bogenführende Zylinder
bevorzugt als halbtourige Zylinder ausgeführt, d. h. in im Vergleich zum
Druckformzylinder doppeltem Durchmesser.
Wende-/Speichertrommel sowie das zusätzliche, ebenfalls zylinderförmig konfigurierte
Transportelement lassen sich demgegenüber eintourig oder in einem ganzzahligen Teiler in
bezug auf den Durchmesser des Druckformzylinders ausbilden. Dies spart Bauraum ein
und ist in bezug auf die noch nicht bedruckte Seite des bogenförmigen Materials
unkritisch, da keine Abschmiererscheinungen auftreten können.
An der im Wendedruckwerk von zwei halbtourigen bogenführenden Zylindern begrenzten
Übergabetrommel sind beidseitig wirksame Greifersysteme aufgenommen, welche in einer
Ausgestaltungsvariante als Zangengreifer eine etwa 180° umfassende Schwenkbewegung
auszuführen vermögen. Neben einem eine 180° Schwenkbewegung ausführenden
Zangengreifer lassen sich die beidseitig wirksamen Greifersysteme an der
Übergabetrommel auch als Doppelgreifer ausführen mit zwei einander gegenüberliegend,
an einer gemeinsamen Achse getrennt antreibbaren Greiferarme ausbilden. Die
Greiferfinger des Doppelgreifers arbeiten mit jeweils einer separaten Greiferauflagefläche
zusammen. Daneben ist es denkbar, das beidseitig wirkende Greifersystem an der
Mantelfläche der Übergabetrommel auch als kurvengesteuerten, vertikal auf und ab
verschiebbaren T-Greifer auszubilden, dem ebenfalls zwei voneinander getrennte
Greiferauflageflächen zugeordnet sein können. Die Vertikalbewegung des T-Greifers an
der Mantelfläche der Übergabetrommel läßt sich beispielsweise durch eine
Hebelübersetzung realisieren, deren Schwenkbewegung um ein Festlager mittels eines
Rollen/Kurvenantriebes erzeugt werden kann.
Die Greifersysteme der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Übergabetrommel im
Wendedruckwerk lassen sich zur Vermeidung von Kollisionen mit anderen
Maschinenkomponenten als im Schöndruckmodus aktivierbare, d. h. ausfahrbare Systeme
gestalten sowie im Schön- und Widerdruckmodus in eine abgetauchte Position stellbare
Greifersysteme ausbilden. Dazu können die Greifersysteme an der Mantelfläche der
Übergabetrommel als Ganzes in die Mantelfläche der Übergabetrommel einfahrbar
ausgebildet sein; schließlich ist es auch möglich, die Greiferfinger um eine Schwenkachse
derart zu gestalten, daß eine einen 180°Kreisbogen beschreibende Klappbewegung
möglich ist.
Mit allen beschriebenen Greifersystemen kann eine Umkehrbeschleunigung des
bogenförmigen Materials, sei es Papier, sei es biegesteiferer Karton über einen
verlängerten Zeitraum hinweg erfolgen, da der Transportweg des bogenförmigen Materials
kollisionsfrei durch den theoretischen Greiferkreis, d. h. der Hüllkurve der
Übergabetrommel sowie des zusätzlichen Transportelementes als Sekante verläuft. Diese
Führungsvariante des bogenförmigen Materials während der Wendung wohnt eine
erheblich sanftere Beschleunigungswirkung inne; ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser
Führung des bogenförmigen Materials während der Wendung ist die Erzielung höherer
Geschwindigkeiten im Schön- und Widerdruckmodus der mit dem erfindungsgemäß
konfigurierten Wendedruckwerk ausgestatteten Mehrfarbenrotationsdruckmaschine. Die
beschriebenen Greifersysteme tauchen in der kollisionsgefährdeten Lage zu den beiden
Nachbarzylindern in die kreisförmige Kontur der Übergabetrommel ein.
In einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Übergabetrommel und/oder des
zusätzlichen Transportelementes innerhalb des Wendedruckwerkes kann sowohl an der
Übergabetrommel als auch am zusätzlichen Transportelement eine konische Abstützung
angebracht werden, mit welcher insbesondere die Seitenkanten von biegesteiferem
Kartonmaterial abgestützt werden können. Mittels dem konische Auflageflächen
aufweisenden Stützelement zusammenarbeitender Fangeinrichtungen läßt sich
biegesteiferes bogenförmiges Material an die Kontaktflächen der konischen Stützelemente
andrücken, um einer zu starken Streckung und damit der Kollisionsgefahr mit dem
nächsten auf einem Zylinder gespeicherten Bogen entgegenzuwirken. Mittels der
aktivierbaren Fanghaken wird insbesondere die Hinterkante steiferer Kartonmaterialien auf
dem Radius des Zylinders gehalten, d. h. von einer durch die diesem Bedruckstoff
innewohnenden Biegesteifigkeit bewirkten Strecklage in eine aufgewickelte Lage, d. h. an
die Mantelfläche angestellte, leicht gekrümmte Lage verbracht. Die geneigte Stützflächen
aufweisende Stützelementanordnung kann sowohl an der Übergabetrommel eingesetzt
werden; in einer anderen Ausführungsvariante kann auf das zusätzliche Transportelement
mit Bauraum bedingt verkleinertem Durchmesser mit einer solchen, die Strecklage
biegesteiferen Materials beeinflussenden Einrichtung versehen werden.
Am erfindungsgemäß konfigurierten Wendedruckwerk sind sowohl ein Räderzug für den
Schöndruckmodus als auch ein Räderzug für den Schön-/Widerdruckmodus vorgesehen.
Im Schöndruckmodus erfolgt der Antrieb des zweiten bogenführenden Zylinders über
einen ersten Räderzug, aus welchem die Zahnräder der Wendetrommel bzw. des
zusätzlichen Transportelementes ausgekoppelt sind. Im Schön- und Widerdruckmodus
erfolgt der Antrieb des zweiten bogenführenden Zylinders über einen parallel zum ersten
Räderzug liegenden Räderzug, in welchem der Antrieb vom ersten bogenführenden
Zylinder beispielsweise über das die Wendetrommel antreibende Zahnrad an ein weiteres,
auf der Welle der Übergabetrommel gelagertes Zahnrad übergeht und von diesem auf das
Zahnrad des zusätzlichen Transportelementes, welches seinerseits das Antriebsrad des
zweiten bogenführenden Zylinders antreibt. Sämtliche Wellen der aufgeführten Zylinder
sind in Wälzlagern reibungsarm in den Seitenwänden des Wendedruckwerkes gelagert. Zur
Umstellung der Räderzüge je nach gewähltem Betriebsmodus des Wendedruckwerkes ist
in den Räderzug bevorzugt auf der Welle der Übergabetrommel ein Kupplungselement
angeordnet, mit welchem die Umstellung von Schöndruckmodus auf Schön-
/Widerdruckmodus durch Kuppeln zwischen direktem und indirektem Antrieb über die
Wendetrommel an der Übergabetrommel vorgenommen werden kann. Dabei ist
sichergestellt, daß eine gleichzeitige Verdrehung der Antriebssysteme zueinander so
erfolgt, daß die Wendetrommel formatabhängig genau das Ende des auf dem
Druckzylinder liegenden Bogens erfaßt. Im Schöndruckmodus erfolgt die Umstellung
derart, daß die für die Widerdruckkomponenten in einer Ruhestellung von Wendetrommel
und zusätzlichem Transportsystem getrennt werden und die Übergabetrommel
synchronisiert zu den Druckzylindergreifern direkt in den Antriebsstrang eingekuppelt
wird.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Konfiguration eines Wendedruckwerkes wird
bevorzugt an Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen eingesetzt, bei der eine - je nach
Ausführungsvariante der bogenverarbeitenden Maschine - Anzahl von reinen
Schöndruckwerken vorliegt und das Wendedruckwerk, in welchem reiner
Schöndruckbetrieb sowie Schön-/Widerdruckbetrieb möglich ist, zwischen diese geschaltet
wird. Dank der kompatibel ausgeführten Zylinderdurchmesser erfährt das zu verarbeitende
bogenförmige Material im Schöndruckmodus im erfindungsgemäß konfigurierten
Wendedruckwerk eine Bogenführung, die der Bogenführung in reinen Schöndruckwerken
weitestgehend entspricht. Durch die Trennung der Transportwege des bogenförmigen
Materials im reinen Schöndruckmodus vom Transportweg des bogenförmigen Materials im
Schön-/Widerdruckmodus im erfindungsgemäß konfigurierten Wendedruckwerk sind
gegenseitige Beeinflussungen in den Betriebsmodi ausgeschlossen.
Im Schöndruckbetrieb erfolgt der Transport des nicht zu wendenden bogenförmigen
Materials über eine optimierte Übergabetrommel, während bei Umschaltung auf Schön-
/Widerdruckmodus die für diesen Betriebsmodus am besten geeigneten
Zylinderkomponenten zusammengeschaltet werden.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend detaillierter erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Zylinderkonfiguration eines erfindungsgemäßen Wendedruckwerkes mit
halbtourigem bogenführenden Zylinder,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Zylinderzwickelbereiches,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsvariante einer Zylinderkonfiguration mit halbtourigen
Zylindern,
Fig. 4.1 eine vergrößerte Darstellung eines zusätzlichen Transportelementes,
Fig. 4.2 eine halbtourige, als Wendetrommel fungierende Übergabetrommel,
Fig. 5.1 bis 5.5 Ausführungsvarianten von beidseitig wirksamen Greifersystemen an der
Übergabetrommel,
Fig. 6 die sich im Schöndruckmodus und Schön-/Widerdruckmodus einstellenden
Bahnen des Greifersystems am Umfang der Übergabetrommel,
Fig. 7 die schematische Darstellung eines konischen Stützelementes an der
Übergabetrommel und/oder eines zusätzlichen Transportelementes,
Fig. 7.1, 7.2 eine vergrößerte Darstellung eines Fangelementes in Vorder- und
Seitenansicht,
Fig. 8 ein Geschwindigkeits/Zeitdiagramm für das zusätzlich, beispielsweise
zylinderförmig konfigurierte Transportelement,
Fig. 9 die Darstellung eines zwischen dem zweiten bogenführenden Zylinder und der
Übergabetrommel aufgenommenen zusätzlichen Transportelementes,
ausgeführt in einem ganzzahligen Teiler des Durchmessers des
Druckformzylinders und
Fig. 10 die Räderzüge samt Kupplungselement zum Antrieb des erfindungsgemäß
konfigurierten Wendedruckwerkes sowohl im reinen Schöndruckmodus als
auch im Schön-/Widerdruclcmodus.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht eine erste Zylinderkonfiguration eines
erfindungsgemäß konfigurierten Wendedruckwerkes mit halbtourigen bogenführenden
Zylindern näher hervor.
Die Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt einen ersten bogenführenden Zylinder 2, an dessen
Mantelfläche 3 ein Bogen 1 anliegt. Die Hinterkante des Bogens 1 ist mit 1.1 bezeichnet,
während die Vorderkante des Bogens mit dem Bezugszeichen 1.2 identifiziert ist. Der erste
bogenführende Zylinder rotiert um eine Rotationsachse 4, wobei der Bogen 1 mit seiner
Unterseite 7 an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 anliegt und mit
seiner bedruckten Oberseite 6, die bereits vierfarbig bedruckt sein kann, einer
Wendetrommel 14 zuweist. Die Vorderkante 1.2 des Bogens 1 ist von einem der
Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 zugeordneten Greifersystem 5
ergriffen. Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 gehen die einzelnen Zustände der Bewegung
der Bogenvorderkante 1.2 bei der Aufnahme der Hinterkante 1.1 des zu wendenden
Bogens 1 durch einen Wendegreifer 15 an einer eintourig ausgebildeten Wendetrommel 14
näher hervor.
Der Bogen 1 wird zunächst auf der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2
gespeichert. Um die Speicherung vornehmen zu können, wird die Vorderkante 1.2 im
Greifersystem 5 des ersten bogenführenden Zylinders 2 bis über eine Übergabezentrale 8
hinaus gehalten und bis in die in Fig. 1 darstellte Lage transportiert. Mit 15.0 ist die
Position der Bogenhinterkante 1.1 auf der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden
Zylinders 2 gekennzeichnet. Zum Zeitpunkt 15.1 wird die Hinterkante 1.1 des Bogens 1
vom Wendegreifer 15 mittels eines hier nur schematisch dargestellten Saugelementes
erfaßt und von der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 abgehoben.
Danach wird der Bogen 1 gegen die Referenzlage der Vorderkante 1.2 ergriffen, durch das
Greifersystem S an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 in diesem
Greifersystem gestreckt und registerhaltig ausgerichtet. In diesem Moment sind die
Bogenhinterkante 1.1 sowie Bogenvorderkante 1.2 jeweils von einem Fixierungssystem
ergriffen. In der mit 15.2 bezeichneten Position der Hinterkante 1.1 des Bogens 1 ist die
Hinterkante 1.1 des ausgerichteten Bogens vom Saugelement an den Wendegreifer 15 der
Wendetrommel 14 übergeben. Zu diesem Zeitpunkt nimmt das Haltesystem 5 am ersten
bogenführenden Zylinder 2 seine Position 5.1 ein, d. h. es öffnet zur Freigabe der
Bogenvorderkante 1.2. Das Wendegreifersystem 15 überführt nun die Hinterkante 1.1 des
Bogens 1 in eine mit 15.3 bezeichnete Lage. Die Vorderkante 1.2 des Bogens 1 verbleibt
weiter an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 (Position 5.2). Auf
einer kollisionsfreien Bahn 31 vorbei an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden
Zylinders 2 wird die alte Hinterkante 1.1 des Bogens, welche nunmehr die neue
Bogenvorderkante darstellt, in Position 15.4 überführt. Zu diesem Zeitpunkt liegt die neue
Bogenhinterkante 1.1, d. h. die alte Bogenvorderkante 1.2 in Position 5.3 unterhalb des
geöffneten Greifersystems 5 an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2
an. In der mit Bezugszeichen 15.4 bezeichneten Position hat der Wendegreifer 15 der
Wendetrommel 14, die um die Rotationsachse 16 rotiert, eine ca. einem 90° Bogen
entsprechende Schwenkbewegung vorgenommen. Entsprechend der Rotationsbewegung
der Wendetrommel 14 um ihre Rotationsachse 16 gelangt die alte Bogenhinterkante 1.1 in
die mit Positionszeichen 15.5 bezeichnete Position unter einer weiteren 90°
Schwenkbewegung. Von der mit 15.3 bezeichneten Position der Bogenhinterkante bis zur
mit Position 15.5 bezeichneten Position der alten Bogenhinterkante 1.1 hat der an der
Umfangsfläche auf einer kollisionsfreien Bahn 31 geführte Wendegreifer eine 180°-
Schwenkbewegung vollzogen und liegt nun in der Übergabezentrale 13, die zwischen
Rotationsachse 11 einer Übergabetrommel 9 der Rotationsachse 16 der Wendetrommel 14
gebildet ist. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Unterseite 7 des Bogens 1 nach außen weisend,
während die bedruckte Oberseite, die beispielsweise zwei-, drei- oder vierfarbig bedruckt
und veredelt sein kann, der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel 9 zuweist.
Die Übergabetrommel 9 rotiert gemäß der Darstellung in Fig. 1 entgegen des
Uhrzeigersinns in Richtung 38 im Schön- und Widerdruckmodus bei der Wendung
bogenförmigen Materials 1. Die an der Mantelfläche der Übergabetrommel 9
aufgenommenen Greifersysteme 12 beschreiben eine Hüllkurve 10, wobei die
Mantelfläche der Übergabetrommel 11 selbst in zurückgenommener Kontur ausgebildet
sein kann, um die Umkehrbeschleunigung des bogenförmigen Materials 1 während der
Wendung über einen verlängerten Zeitraum zu verteilen. Der Transportweg des Bogens 1
erfolgt durch den theoretischen Greiferkreis 10, d. h. die Hüllkurve der Übergabetrommel 9
und eines dieser nachgeordneten zusätzlichen Transportelements 17 als Sekante. Dadurch
sind die Beschleunigungswirkungen wesentlich sanfter, die mechanischen
Beanspruchungen, insbesondere die Flatterneigung des bogenförmigen Materials, werden
erheblich herabgesetzt. Ferner lassen sich im Betriebsmodus Schön-/Widerdruck höhere
Geschwindigkeiten erzielen.
An der mit zurückgenommener Kontur beschaffenen Übergabetrommel wird das
bogenförmige Material 1 von einem Halteelement 12 ergriffen und in Position 15.6
gefördert. Mit Position 15.6 ist die vorlaufende Kante, d. h. die alte Hinterkante 1.1 des
Bogens 1, ergriffen durch das Halteelement 12, identifiziert. Der sich an die Einspannstelle
des Bogens 1 anschließende Bereich ragt in die Hüllkurve 11, d. h. den theoretischen
Greiferkreis der Übergabetrommel 9 hinein. Von Position 15.6 wird die alte
Bogenhinterkante 1.1 des Bogens in Position 15.7 gefördert, in welcher sie auf einer
Übergabezentrale 19 liegt. Die Übergabezentrale 19 wird zwischen der Rotationsachse 11
der Übergabezentrale und der Rotationsachse 18 eines zusätzlichen Transportelementes 17
gebildet. Ergriffen von Greifelementen 32 am Umfang des zusätzlichen
Transportelementes 17 erfolgt eine ca. 90° Umlenkung des Bogens 1 und eine
Weiterförderung in Position 15.8. Schließlich erreicht die alte Hinterkante 1.1 des Bogens
Position 15.9, in welche sie auf einer Übergabezentrale 22 zwischen der Rotationsachse 18
des zusätzlichen Förderelementes 17 und der hier nicht dargestellten Rotationsachse des
zweiten bogenführenden Zylinders 20 gelangt. Ergriffen von an diesem zweiten
bogenführenden Zylinder 20 aufgenommenen Halteelementen liegt der Bogen 1 gewendet
auf der Mantelfläche 21 des zweiten bogenführenden Zylinders auf. Der Mantelfläche 21
des zweiten bogenführenden Zylinders 20 weist nunmehr die bereits bedruckte Oberseite 6
zu, während die noch unbedruckte Unterseite 7 des Bogens 1 nach außen weist und in
nachfolgenden reinen Schöndruckwerken bearbeitet werden kann.
Am Umfang des theoretischen Greiferkreises, d. h. der Hüllkurve 10 der Übergabetrommel
9 können beidseitig wirksame Greifersysteme, bezeichnet mit Bezugszeichen 12, 15, 25,
40, 44, 46 aufgenommen werden, die nachfolgend noch eingehender beschrieben werden.
Daneben lassen sich auf dem theoretischen Greiferkreis 10 der Übergabetrommel 9 auch
kollisionsfrei in bestimmten Drehbereichen der Übergabetrommel 9 unter die Hüllkurve 10
zurückstellbare Greifersysteme 12 aufnehmen, die entweder unter den theoretischen
Greiferkreis 10 zurückgestellt werden können oder um 180° geklappt werden können.
Auch diese Ausführungsvarianten werden nachfolgend eingehender beschrieben.
Mit Bezugszeichen 23 ist ein erster Zwickelbereich bezeichnet, der durch die
Umfangsflächen des ersten bogenführenden Zylinders 2, der Übergabetrommel 3 und die
Umfangsfläche der Wendetrommel 14 gebildet wird. Ein weiterer Zwickelbereich ist mit
Bezugszeichen 24 bezeichnet, der einerseits von dem theoretischen Greiferkreis 10 der
Übergabetrommel 9 begrenzt ist sowie von der Mantelfläche 21 des zweiten
bogenführenden Zylinders 20 und schließlich von der Hüllkurve des zusätzlichen
Transportelementes 17.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 geht eine vergrößerte Wiedergabe eines ersten
Zylinderzwickelbereiches näher hervor.
Die Bogenhinterkante 1.1 des Bogens 1, der mit seiner Unterseite 7 an der Mantelfläche 3
des ersten bogenführenden Zylinders 2 anliegt, wird mittels eines hier nur schematisch
wiedergegebenen Saugelementes in Position 15.1 ergriffen und in einen Wendegreifer 15
der Wendetrommel 14 überführt. Der die Hinterkante 1.1 des Bogens 1 erfassende
Wendegreifer führt die Hinterkante von der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden
Zylinders 2 abzunehmenden Bogens in die Position 15.2, 15.3 sowie 15.4 und beschreibt
dabei eine hinter die Hüllkurve der Wendetrommel zurücktretende kollisionsfreie Bahn 31.
In Position 15.4 hat die Hinterkante 1.1 des Bogens wieder die Hüllkurve der
Wendetrommel 14 erreicht, bevor sie in Position 15.5 an die Halteelemente 12 auf dem
theoretischen Greiferkreis 10 der Übergabetrommel 9 überführt wird. Im in Fig. 2
dargestellten Zustand rotiert die Übergabetrommel in Drehrichtung 38, d. h. der
Drehrichtung, die für einen Schön-/Widerdruckmodus 60 maßgeblich ist. Das
Halteelement 12, welches die Hinterkante 1.1 des Bogens ergriffen hat, fördert diese in
Drehrichtung 38 entlang des theoretischen Greiferkreises 10 an der Übergabetrommel 9.
Dabei weist die bedruckte Oberseite 6 der Übergabetrommel 9 zu, während die Unterseite
7 des Bogens 1 nach außen weist. Mit Position 28 ist die Schwenkbewegung des
Wendegreifers 15 auf der kollisionsfreien Bahn 31 sowie auf der Hüllkurve der
Wendetrommel 14 bezeichnet. Die Schwenkbewegung, die der Hinterkante 1.1 des Bogens
1 durch die Bewegung des Wendegreifers 15 aufgeprägt wird, beträgt etwa 180°.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht eine weitere Ausführungsvariante einer
Zylinderkonfiguration eines Wendedruckwerkes mit halbtourigen Zylindern hervor. Von
der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 geht der Bogen 1 über eine
Übergabetrommel 14.1, rotierend um Rotationsachse 16, an eine Übergabetrommel 9 über.
Die Übergabetrommel 9 rotiert in Drehrichtung 38 entgegen des Uhrzeigersinns im
Betriebsmodus Schön-/Widerdruck. Mit Bezugszeichen 8 ist die erste Übergabezentrale
zwischen der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel 9 sowie Rotationsachse 4 des ersten
bogenführenden Zylinders 2 bezeichnet. Ein erster Zwickelbereich 23 wird von der
Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 begrenzt, andererseits vom
theoretischen Greiferkreis 10 der Übergabetrommel 9 sowie von der Mantelfläche der
Trommel 14'. Zwischen der Übergabezentrale 13 zwischen dem Zylinder 14' und der
Übergabetrommel 9 wird das bogenförmige Material an hier nicht näher dargestellte
Greifeinrichtungen übergeben, bevor der Bogen 1 mit seiner Oberseite 6 nach außen
weisend und seiner Unterseite 7 der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel 9 zuweisend
von Wendegreifern 25 ergriffen wird, die an einer Wendetrommel 14 aufgenommen sind.
Die Positionen, welche der Wendegreifer 25 der Wendetrommel 14 der Hinterkante des
Bogens 1 aufprägt, sind mit Positionszeichen 25.1 bzw. 25.2 bezeichnet. In der
Ausführungsvariante gemäß Fig. 3 befindet sich die Wendetrommel 14, im gleichen
Durchmesser beschaffen wie das zusätzliche Transportelement 17 gemäß der Darstellung
in Fig. 1 an dessen Stelle. Rotierend um die Rotationsachse 18 überführen die
Wendegreifer 25 der Wendetrommel 14 die Hinterkante des Bogens 1 in den Bereich der
Übergabezentrale 22 zwischen Wendetrommel 14 und dem zweiten bogenführenden
Zylinder 20. Dadurch gerät die bereits bedruckte Oberseite 6 des Bogens 1 in Anlage an
die Mantelfläche 21 des zweiten bogenführenden Zylinders 20, während die noch nicht
bedruckte Unterseite 7 nach außen weist und in nachfolgenden Druckvorgängen in reinen
Schöndruckwerken oder auch in Wendedruckwerken bedruckt werden kann.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht eine vergrößerte Wiedergabe eines zusätzlichen
Transportelementes näher hervor.
Das zusätzliche Transportelement 17 begrenzt mit seiner Hüllkurve einen Zwickelbereich
24, der des weiteren von der Mantelfläche 21 des entgegen des Uhrzeigersinns rotierenden
zweiten bogenführenden Zylinders 20 begrenzt wird und andererseits durch den
theoretischen Greiferkreis 10 der Übergabetrommel 9, die im Schön- und
Widerdruckmodus in Drehrichtung 38 rotiert. Die alte Hinterkante 1.1 des Bogens wird auf
der Übergabezentrale 19 zwischen der Rotationsachse 18 des zusätzlichen
Transportelementes 17 und der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel 9 gebildet. Das
Greifersystem 32 des zusätzlichen Transportelementes 17 ergreift die alte Hinterkante 1.1
des Bogens, so daß diese zwischen bewegbarem Greiferfinger 32 und einer Auflage 36
fixiert ist. Die Greiferfinger 32 werden um ein Festlager 35 mittels einer Kurvenrolle 33
bewegt, die ihrerseits auf der Kontur einer Kurve 34 abläuft. Greiferauflage 36 sowie
Festlager 35, um welches der Greiferfinger 32 schwenkt, sind an einem um die
Rotationsachse 18 schwingenden Arm 30 aufgenommen. Aus der Darstellung gemäß 4.1
geht überdies hervor, daß dem zusätzlichen Transportelement 17 ein konisch beschaffenes
Stützelement 64 zugeordnet sein kann, welches einem um etwa 90° umzulenkenden
biegesteiferen Material als Abstützfläche dient (vgl. Fig. 7 bis 7.2). Hat der Arm 30,
der im Uhrzeigersinn um die Rotationsachse 13 rotiert, die Übergabezentrale 22 zum
zweiten bogenführenden Zylinder 20 erreicht, erfolgt die Übergabe des Bogens 1 mit der
alten Hinterkante 1.1 an hier nicht näher dargestellte Greifersysteme an der Mantelfläche
21 des zweiten bogenführenden Zylinders 20 zur weiteren Bearbeitung während des
Durchlaufes durch die Druckwerke der Rotation.
Aus der Darstellung gemäß 4.2 geht eine halbtourig konfigurierte Übergabetrommel
hervor, die gemäß dieser Ausführungsvariante als Wendetrommel fungiert. Von der
Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 2 geht der Bogen 1 mit seiner
Oberseite 6 an die Mantelfläche 27 einer Speichertrommel 26 über. Die Speichertrommel
26 ist bevorzugt eintourig ausgebildet und rotiert um ihre Rotationsachse 16. An der
Mantelfläche der Speichertrommel 26 sind hier nur schematisch wiedergegebene
Haltereinrichtungen 29 vorgesehen, welche die Vorderkante 1.2 des Bogens an der
Mantelfläche 27 fixieren. Die im Uhrzeigersinn rotierende Speichertrommel 26 speichert
die Länge des Bogens 1 mit der Vorderkante 1.2 vorauslaufend an der Mantelfläche 27,
bevor ein um einen 180°-Bogen schwenkbarer Zangengreifer 25, der am theoretischen
Greiferkreis 10 der mit zurückgenommener Kontur 9 beschaffenen Übergabetrommel 9
vorgesehen ist, die Hinterkante 1.1 des Bogens 1 ergreift. Durch die Rotation der
Übergabetrommel 9 um die Rotationsachse 11 in Drehrichtung 38 erfolgt ein Abziehen des
vom Zangengreiferelement 25 ergriffenen Bogens 1 an der Hinterkante 1.1 von der
Mantelfläche 27 der Speichertrommel 26. Während der Rotation der Übergabetrommel 9 in
Drehrichtung 38 vollzieht das als Zangengreifer 25 ausgebildete Greifersystem der
Übergabetrommel 9 eine mit Bezugszeichen 28 gekennzeichnete, ca. 180° umfassende
Schwenkbewegung. Während der Schwenkbewegung wird erreicht, daß nunmehr in bezug
auf die Übergabetrommel 9 die Unterseite 7 des Bogens 1 nach außen weist, während die
Oberseite 6 der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel 9 zuweist. Im Bereich der
Übergabezentrale 19 zwischen der Rotationsachse 11 der Übergabetrommel und der
Rotationsachse 18 des zusätzlichen Transportelementes 17 geht der Bogen 1 an deren
Umfang über und wird an der Übergabezentrale 22 an die Mantelfläche 21 des zweiten
bogenführenden Zylinders 20 übergeben. Dort ist der Bogen 1 derart positioniert, daß die
bedruckte Unterseite 6 der Mantelfläche 21 des zweiten bogenführenden Zylinders 20
zuweist, während die noch nicht bedruckte Unterseite 7 nach außen weist. Während der
Rotation des zweiten bogenführenden Zylinders 20 entgegen des Uhrzeigersinns wird der
Bogen 1 mit der Unterseite 7 nach außen weisend weiteren Druckwerken zugeführt, in
denen ein weiteres Bedrucken des Bogens 1 erfolgen kann.
Den Fig. 5.1 bis 5.5 sind Ausführungsvarianten von beidseits wirksamen
Greifersystemen zu entnehmen.
Fig. 5.1 zeigt beispielsweise einen Zangengreifer 15, 25, 40, der an der mit
zurückgenommener Kontur beschaffenen Übergabetrommel 9 aufgenommen sein kann.
Der Zangengreifer umfaßt Greiferflächen 43 und ist um eine Achse 42 schwenkbar. Die
Schwenkbewegung, welche der Zangengreifer 15, 25, 40 um seine Achse 42 ausführt, ist
durch den bogenförmig konfigurierten Pfeil 28 bzw. 41 gekennzeichnet.
Fig. 5.2 zeigt ein ebenfalls beidseitig wirkendes Greifersystem, welches durch einen
Doppelgreifer 44 gebildet ist. Die Greiferfinger des Doppelgreifers sind an einer
gemeinsamen Achse 42 aufgenommen, wobei jedem Greiferfinger eine separate
Greiferauflage 45 zugeordnet ist.
Fig. 5.3 zeigt einen T-Greifer 46, dem ebenfalls unterhalb des T-förmigen Querbalkens
zwei Greiferauflagen 45 zugeordnet sind. Die vertikale Ein- bzw. Ausfahrbewegung des T-
stücks des T-Greifers 46 wird diesem über einen angelenkten Hebel 47 aufgeprägt, der um
ein Auflager 48 schwenkbar ist. Die Schwenkbewegung des Hebels 47 um das Auflager 48
wird durch eine Rolle 49 eingeleitet, die auf der Kontur einer hier nur schematisch
wiedergegebenen Kurve 50 abrollt.
Aus der Darstellung gemäß 5.4 geht ein Halteelement 12 an der Übergabetrommel 9
hervor, welches im Schöndruckmodus 59 seine ausgefahrene Position um die
Schwenkachse 42 einnimmt. Im Schön-/Widerdruckmodus 60 nimmt das Halteelement 12
gemäß der Darstellung aus Fig. 5.4 eine abgetauchte Position 55 ein. Dazu wird das
Greifersystem in toto um ein Auflager 48 geschwenkt. Die Schwenkbewegung des
Greifersystemes, aufgenommen an einem Hebel 47 wird diesem durch eine Kurvenrolle 49
aufgeprägt, die ihrerseits auf einer Kurvenkontur 56 abläuft.
Eine alternative Lösungsmöglichkeit zur kollisionsfreien Greiferführung an der
Übergabetrommel ist durch die Ausführungsvariante eines Greifersystems gemäß Fig. 5.5
gegeben. dort ist das Greifersystem als Klappgreifer ausgebildet, der im Schöndruckmodus
59 mit einem Auflager 58 unterhalb des theoretischen Greiferkreises 10 der
Übergabetrommel 9 zusammenarbeitet. Der Klappgreifer 57 ist um die Achse 42
schwenkbar und beschreibt während seiner Schwenkbewegung, d. h. sein Eintauchen
unterhalb des theoretischen Greiferkreises 10 eine ca. 180°-Drehung, bezeichnet mit 28.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 6 gehen die sich im Schöndruckmodus und im Schön-
/Widerdruckmodus ergebenden Bahnen des Greifersystems in bezug auf den theoretischen
Greiferkreis 10 der Übergabetrommel 9 näher hervor.
Die in Fig. 6 nur schematisch wiedergegebene Zylinderkonfiguration aus erstem
bogenführenden Zylinder 2, Übergabetrommel 9, Wendetrommel 14, zusätzlichem
Transportelement 17 und zweitem bogenführenden Zylinder 20 zeigt, daß die an der
Übergabetrommel 9 aufgenommenen Greifersysteme im Schöndruckmodus 59 eine mit
Bezugszeichen 52 bzw. 53, dem Nenndurchmesser der Übergabetrommel 9 entsprechende
Bahn beschreiben. Im Schön- und Widerdruckmodus 60 hingegen sind die der
Übergabetrommel 9 zugeordneten Greifersysteme in eine Greiferbahn 54 zurückgestellt,
welche hinter den theoretischen Greiferkreis 10 zurücktritt, d. h. die Greifersysteme finden
sich hinter den Nenndurchmesser 52 der Übergabetrommel 9 zurückgestellt. So ist ein
kollisionsfreier Betrieb der Übergabetrommel als bogenführende Trommel im
Schöndruckmodus 59 gewährleistet.
Aus der Figurensequenz 7, 7.1 und 7.2 geht in schematischer Darstellung ein konisches
Stützelement näher hervor, welches sowohl an der Übergabetrommel und/oder einem
zusätzlichen Transportelement aufgenommen sein kann. Das zusätzliche Transportelement
17 bzw. die Übergabetrommel 9 ist in Seitenwänden 61 bzw. 62 des erfindungsgemäß
konfigurierten Wendedruckwerkes im Lager 69 aufgenommen. Der Antrieb erfolgt an einer
Achse 63 über ein an der Antriebsseite 61 vorgesehenes Zahnrad. Die Schrägflächen 68
umfassenden konischen Stützelemente 64 sind in bezug auf die Übergabetrommel 9 bzw.
das zusätzliche Transportelement 17 derart positioniert, daß sie ein biegesteiferes Material
65 wie beispielsweise Karton in dessen Seitenbereich untergreifen. Über eine in Fig. 7
nur in schematischer Ausführungsform wiedergegebene Fangeinrichtung 66 werden die
Seitenkanten des biegesteiferen Kartons 65 an die Schrägflächen 68 der konischen
Stützelemente 64 angedrückt, so daß das biegesteifere Material 65 von einer gestreckten,
d. h. von der Umfangsfläche abstehenden Lage in eine der Krümmung der Umfangsfläche
von Übergabetrommel 9 bzw. zusätzlichem Transportelement 17 entsprechende
Krümmung überführt werden kann.
Fig. 7.1 zeigt den Kontaktbereich des Fangelementes 66 mit den seitlichen Flächen des
biegesteiferen bogenförmigen Materials 65 in vergrößertem Maßstab. Das
fanghakenförmig ausgebildete Fangelement 66 erfährt um eine Schwenkachse eine
Schwenkbewegung 67, in welcher es von einer Offenstellung 72 in eine geschlossene
Stellung 73 überführt wird. Im angestellten Zustand 73 des Fanghakens 66 drückt dieser,
auf die Unterseite 7 des biegesteiferen bogenförmigen Materials 65 einwirkend, die
Randbereiche der bedruckten Oberseite 6 an die geneigt ausgeführten Kontaktflächen 68
des konisch oder kegelförmig ausgeführten Stützelementes 64.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 7.2 geht hervor, daß das biegesteifere bogenförmige
Material 65 durch die Anstellung des Fangelementes 66 von einer gestreckten Lage 70 in
eine etwa aufgewickelte Lage 71 überführt wird. Dadurch ist die Kollisionsgefahr des
hinteren Bereiches des biegesteiferen (Karton) bogenförmigen Materials 65 mit anderen
stationär aufgenommenen Maschinenkomponenten herabgesetzt. Die Kontaktflächen 68
des konisch oder kegelförmig ausgeführten Stützelementes 64 lassen sich besonders
bevorzugt an einer Übergabetrommel 9 oder an einem zusätzlichen Transportelement 17 in
Gestalt eines Transportzylinders aufnehmen.
Aus der Fig. 8 geht ein Geschwindigkeits/Zeitdiagramm eines zusätzlichen
Transportelementes näher hervor. Mit Bezugszeichen 81 ist die Bogenübernahme eines
Bogens, sei es Papier in schwererer oder leichterer Grammatur oder Karton 65, bezeichnet.
Die Bogenübergabegeschwindigkeit ist mit Bezugszeichen 82 gekennzeichnet, wobei die
Umfangsgeschwindigkeit des Armes 30 des zusätzlichen Transportzylinders nach der
Bogenübergabe 82 einen Einbruch erfährt, um kurz vor der nächsten Bogenübernahme 81
des nachfolgenden Exemplars, sei es ein Bogen 1 aus Papier oder ein biegesteiferer
Bedruckstoff wie beispielsweise Karton 65, wieder auf Bogenübernahmegeschwindigkeit
beschleunigt zu werden.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 9 geht in schematischer Wiedergabe eine Ansicht eines
zwischen dem zweiten bogenführenden Zylinder und der Übergabetrommel
aufgenommenen zusätzlichen Transportelementes näher hervor, welches in einem
ganzzahligen Teiler des Durchmessers des Druckformzylinders ausgeführt ist. Dieser aus
Bauraumgründen in sehr kleinem Durchmesser ausgeführte Transportzylinder 17 umfaßt
an seiner Umfangsfläche in diese eintauchende oder aus dieser ausfahrende
Greiferelemente 32. Diese können eine hinter die Mantelfläche des zusätzlichen
Transportelementes 17 zurücktretende Lage 55 einnehmen oder können aus der
Mantelfläche des Transportzylinders 17 hinaustreten und so von der Übergabetrommel 9
bogenförmiges Material 1, 65 übernehmen und an die Mantelfläche 21 eines zweiten
bogenführenden Zylinders 20 überführen. Demnach lassen sich ähnlich wie an der
Übergabetrommel 9 hinter die Mantelfläche zurücktretende Greifelemente 32 auch am
zusätzlichen Transportelement 17 in Gestalt eines Transportzylinders aufnehmen.
Schließlich gehen aus der Darstellung gemäß Fig. 10 die Räderzüge samt
Kupplungselement zum Antrieb des erfindungsgemäß konfigurierten Wendedruckwerkes
im Schöndruckmodus wie auch im Schöndruck- und Widerdruckmodus näher hervor.
Der Räderzug 102, in welchem sich das erfindungsgemäß konfigurierte Wendedruckwerk
im Schön- und Widerdruckmodus betreiben läßt, ist mit Bezugszeichen 102 bezeichnet,
während Bezugszeichen 103 den im reinen Schöndruckbetrieb des Wendedruckwerkes sich
einstellenden Antriebsverlauf bezeichnet. Die einzelnen Wellen von erstem
bogenführenden Zylinder 2, Wendetrommel, Übergabetrommel, zusätzlichem
Transportelement sowie zweitem bogenführenden Zylinder sind sämtlich in einer
Seitenwand 99 des Wendedruckwerkes mit hier nur schematisch wiedergegebenen Lagern
91 drehbar aufgenommen.
Im Schöndruckmodus 59 verläuft der Antrieb der drei halbtourig ausgebildeten Zylinder 1,
9 und 20 über den Räderzug 103. Es kämmen das Antriebsrad 90 des ersten
bogenführenden Zylinders 2, ein auf der Welle der Übergabetrommel 9 aufgenommenes
Antriebszahnrad 104 sowie das Zahnrad 92, welches dem Antrieb des zweiten
bogenführenden Zylinders 20 dient, miteinander. Die Antriebszahnräder 93 bzw. 94 von
Wendetrommel und zusätzlichem Transportelement sind stillgesetzt, d. h. aus dem
Antriebsstrang ausgekuppelt. In der Betriebsart Schön- und Widerdruck 60 erfolgt der
Antrieb vom Antriebszahnrad 90 des ersten bogenführenden Zylinders 2 aus auf das
Zahnrad 93, welches dem Antrieb der Wendetrommel 14 dient. Von dieser geht der Antrieb
über das auf der Welle der Übergabetrommel 9 angeordnete Zahnrad 105 an das
Antriebsrad 54 des zusätzlichen Transportelementes 17 über und von diesem auf das
Antriebszahnrad 92 des zweiten bogenführenden Zylinders. In dieser Ausführungsvariante
ist das auf der Welle der Übergabetrommel 14 aufgenommene Zahnrad 104 um den
Stellweg a bzw. 96 verschoben und außer Eingriff mit den Zahnrädern 90 bzw. 92 gestellt.
Mittels des Kupplungselementes 95 läßt sich ein eingekuppelter Zustand 97 sowie ein
ausgekuppelter Zustand 98 erreichen. An der Welle der Übergabetrommel 9 kann
beispielsweise eines der Zahnräder 105 bzw. 104 in axiale Richtung, bezeichnet durch den
Stellweg 96 so verschoben werden, daß der Abstand a zum in Eingriff bringen bzw. außer
Eingriff bringen, gerade einer Zahnradbreite entspricht. Das hülsenförmige Element 100,
an dessen Umfang das äußere Zahnrad 105 der Welle der Übergabetrommel 9 befestigt ist,
fährt in eine gestrichelte Position 101 zurück, so daß ein wirksames außer Eingriffbringen
des Zahnrades 104 mit den Antriebszahnrädern 90 bzw. 92 des ersten bzw. zweiten
bogenführenden Zylinders 1, 20 sichergestellt ist.
Durch diese Wahl der Antriebsräder erfolgt die Umstellung von Schöndruckmodus 59 auf
Schön- und Widerdruckmodus 60 durch Kuppeln zwischen direktem und indirektem
Antrieb über Wendetrommel 14 an der Übergabetrommel 9. Dabei erfolgt gleichzeitig eine
Verdrehung der Antriebssysteme derart zueinander, daß die Wendetrommel 14
formatabhängig genau das Ende des auf dem Druckzylinder jeweils liegenden Bogens 1, 65
erfaßt. Im Schöndruckmodus 59 erfolgt der Antrieb derart, daß die Zahnräder 93 bzw. 94,
die im Schön-/Widerdruckmodus 60 erforderlich sind, in einer Ruhestellung von
Wendetrommel 14 und zusätzlichem Transportelement 17 ausgekuppelt sind
1
Bogen
1.1
Hinterkante
1.2
Vorderkante
2
erster bogenführenden Zylinder
3
Mantelfläche
4
Rotationsachse
5
Greifer
5.0
Vorderkantenlage
5.1
Vorderkantenlage
5.2
Vorderkantenlage
5.3
Vorderkantenlage
6
Oberseite
7
Unterseite
8
Übergabezentrale
9
Übergabetrommel
10
Hüllkurve (theoretischer Greiferkreis)
11
Rotationsachse
12
Halteelement
13
Übergabezentrale
14
Wendetrommel
14
' Übergabezylinder
15
Wendegreifer
15.0
Hinterkantenposition
15.1
Hinterkantenposition
15.2
Hinterkantenposition
15.3
Hinterkantenposition
15.4
Hinterkantenposition
15.5
Hinterkantenposition
15.6
Hinterkantenposition
15.7
Hinterkantenposition
15.8
Hinterkantenposition
15.9
Hinterkantenposition
15.10
Hinterkantenposition
16
Rotationsachse
17
zusätzliches Transportelement
18
Rotationsachse
19
Übergabezentrale
20
zweiter bogenführender Zylinder
21
Mantelfläche
22
Übergabezentrale
23
Zwickel
1
,
9
,
14
24
Zwickel 9, 17
20
25
Wendegreifer
26
Speicherzylinder
27
Speicherzylindermantel
28
180° Schwenkbewegung
29
Haltereinrichtung
30
Arm
31
kollisionsfreie Bahn
32
Greifer
33
Kurvenrolle
34
Kurve
35
Festlager
36
Greiferauflage
37
Drehrichtung Schöndruck
38
Drehrichtung Schön- und Widerdruck
40
Zangengreifer
41
180°-Bogen
42
Achse
43
Greiferflächen
44
Doppelgreifer
45
Auflage
46
T-Greifer
47
Hebel
48
Auflager
49
Kurvenrolle
50
Kurve
51
Greiferbahn Schön- und Widerdruckmodus
52
Nenndurchmesser
53
Greiferauflage Schöndruck
54
Übergabetrommelgreifer aktiv
55
abgetauchte Position
56
Kurve
57
Klappgreifer
58
Auflage
59
Schöndruckmodus
60
Schön- und Widerdruckmodus
61
Antriebseite
62
Bedienseite
63
Achse
64
Kegel/Konuselement
65
Kartonbogen
66
Fangelement
67
Schwenkbewegung
68
Kontaktfläche
69
Lager
70
gestreckte Lage
71
aufgewickelte Lage
72
Fangelement offen
73
Fangelement geschlossen
80
Bogengeschwindigkeit
81
Geschwindigkeit Bogenübernahme
82
Geschwindigkeit Bogenübergabe
90
Antriebsrad
21
91
Lager
92
Antriebsrad
20
93
Antrieb
14
94
Antrieb
17
95
Kupplungselement
96
Stellweg
97
eingekuppelter Zustand
98
ausgekuppelter Zustand
99
Seitenwand
100
Hülse
101
zurückgestellte Lage
102
Schön- und Widerdruckräderzug
103
Schöndruckräderzug
104
Antriebsrad
105
Antriebsrad
Claims (21)
1. Einrichtung zur Wendung von Bogen (1, 65) mit einer Übergabetrommel (9), die von
zwei bogenführenden Zylindern (1, 20) begrenzt ist, wobei der Übergabetrommel (9)
eine Wende-/Speichertrommel (14, 26) sowie ein zusätzliches Transportelement (17)
zugeordnet sind und die bogenverarbeitende Rotationsdruckmaschine im Schön- und
Schön-/Widerdruckmodus (59, 60) betrieben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergabetrommel (9) im Schöndruckmodus und im Schön-
/Widerdruckmodus (59, 60) in entgegengesetzten Drehrichtungen (37, 38) antreibbar
und an der gedachten Mantelfläche (10) der Übergabetrommel (9) in beiden
Drehrichtungen (37, 38) der Übergabetrommel (9) wirksame Greifersysteme (12; 15,
25, 40, 44, 46) aufgenommen sind.
2. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wende-/Speichertrommel (14, 26) und das zusätzliche Transportelement (17)
außerhalb des Transportweges des Bogens (1, 65) an den bogenführenden Zylindern (
1, 9, 20) im Schöndruckmodus (59) liegt.
3. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportweg des Bogens (1, 65) im Schön-/Widerdruckmodus (60) auf der
Seite einer Mantelfläche (10) der Übergabetrommel (9) liegt, die dem Transportweg
des Bogens (1, 65) im Schöndruckmodus (59) gegenüberliegt.
4. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergabetrommel (9) gegenüber der Hüllkurve (10) der Greifersysteme (12;
15, 25, 40, 44, 46) eine zurückgenommene Kontur aufweist.
5. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wende-/Speichertrommel (14, 26) sowie das zusätzliche Transportelement
(17) nur im Schöndruck-/Widerdruckmodus (60) angetrieben sind, im
Schöndruckmodus (59) hingegen stillgesetzt sind.
6. Einrichtung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schön-/Widerdruckmodus (60) der Transport und die Wendung des Bogens
(1, 65) über einen ersten bogenführenden Zylinder (2), eine entgegengesetzt zur
Drehrichtung (37) des Schöndruckmodus (59) angetriebene Übergabetrommel (9),
eine Wendetrommel (14) sowie ein zusätzliches Transportelement (17) an den
zweiten bogenführenden Zylinder (20) erfolgt.
7. Einrichtung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schön-/Widerdruckmodus (60) der Transportweg des Bogens (1, 65) über
einen ersten bogenführenden Zylinder (2), einen eintourigen Übergabezylinder (14'),
die entgegengesetzt zur Drehrichtung (37) des Schöndruckmodus' (59) angetriebene
Übergabetrommel (9) sowie ein als Wendetrommel fungierendes zusätzliches
Transportelement (17) erfolgt.
8. Einrichtung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schön-/Widerdruckmodus (60) der Transportweg des Bogens (1) vom ersten
bogenführenden Zylinder (2) über eine Speichertrommel (26), der als Wendetrommel
fungierenden Übergabetrommel (9, 14) über das zusätzliche Transportelement (17)
an die Mantelfläche (21) des zweiten bogenführenden Zylinders (20) erfolgt.
9. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste bogenführende Zylinder (1), die Übergabetrommel (9) sowie der zweite
bogenführende Zylinder (20) als halbtourige Zylinder ausgeführt sind.
10. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Wende-/Speichertrommel (14, 16) sowie das zusätzliche Transportelement (17)
eintourig oder in einem ganzzahligen Teiler in bezug auf den Durchmesser eines
Druckformzylinders ausgebildet sind.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das beidseitig wirksame Greifersystem an der Übergabetrommel (9) als ein eine
180°-Schwenkung (28, 41) ausführendes Zangengreifersystem (15, 25, 40)
beschaffen ist.
12. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das beidseitig wirksame Greifersystem an der Übergabetrommel (9) als ein
Doppelgreifer (44) mit zwei um eine gemeinsame Achse (42) ansteuerbaren
Greiferfingern ausgebildet ist.
13. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das beidseitig wirksame Greifersystem an der Übergabetrommel (9) als
kurvengesteuerter, vertikal verschiebbarer T-Greifer (46) ausgebildet ist, dem zwei
Greiferauflageflächen (45) zugeordnet sind.
14. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Greifersystem (12) an der Übergabetrommel (9) als im Schöndruckmodus
(59) aktivierbares und im Schön- und Widerdruckmodus (60) in eine abgetauchte
Position (55) stellbares Greifersystem ausgebildet ist.
15. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Greifersystem (12) der Übergabetrommel (9) als um eine Achse (42)
schwenkbares Klappengreifersystem (57) beschaffen ist.
16. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Übergabetrommel (9) und/oder am zusätzlichen Transportelement (17) ein
eine geneigte Kontaktfläche (68) aufweisendes Stützelement (64) aufgenommen ist,
an welche biegesteiferes Bogenmaterial (65) mittels eines aktivierbaren
Fangelementes (66) anstellbar ist.
17. Einrichtung gemäß Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das biegesteifere bogenförmige Material (65) mittels der Fangeinrichtung (66)
von einer gestreckten Lage (70) in eine aufgewickelte Lage (71) am Stützelement
(64) überführt wird.
18. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schöndruckmodus (59) der Antrieb des zweiten bogenführenden Zylinders
(20) über einen ersten Räderzug (90, 92; 103) erfolgt.
19. Einrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schön- und Widerdruckmodus (60) der Antrieb des zweiten bogenführenden
Zylinders (20) über einen zweiten, ein Kupplungselement (59) enthaltenden weiteren
Räderzug (102) erfolgt, der die Zahnräder (90, 92, 93, 94, 104) umfaßt.
20. Druckwerk zum Wenden bogenförmigen Materials (1, 65) mit einer
Übergabetrommel (9), die von zwei bogenführenden Zylindern (1, 20) begrenzt ist,
der Übergabetrommel (9) eine Wende-/Speichertrommel (14, 26) sowie ein
zusätzliches Transportelement (17) zugeordnet sind und die bogenverarbeitende
Rotationsdruckmaschine im Schön- und Schön-/Widerdruckmodus (59, 60) betrieben
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergabetrommel (9) im Schöndruckmodus und im Schön-
/Widerdruckmodus (59, 60) in entgegengesetzten Drehrichtungen (37, 38) antreibbar
und an der gedachten Mantelfläche (10) der Übergabetrommel (9) in beiden
Drehrichtungen (37, 38) der Übergabetrommel (9) wirksame Greifersysteme (12; 15,
25, 40, 44, 46) aufgenommen sind.
21. Mehrfarbenrotationsdruckmaschine mit einer Einrichtung zur Wendung von Bogen
(1, 65) mit einer Übergabetrommel (9), die von zwei bogenführenden Zylindern (1,
20) begrenzt ist, der Übergabetrommel (9) eine Wende-/Speichertrommel (14, 26)
sowie ein zusätzliches Transportelement (17) zugeordnet sind und die
bogenverarbeitende Rotationsdruckmaschine im Schön- und Schön-
/Widerdruckmodus (59, 60) betrieben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergabetrommel (9) im Schöndruckmodus und im Schön-
/Widerdruckmodus (59, 60) in entgegengesetzten Drehrichtungen (37, 38) antreibbar
und an der gedachten Mantelfläche (10) der Übergabetrommel (9) in beiden
Drehrichtungen (37, 38) der Übergabetrommel (9) wirksame Greifersysteme (12; 15,
25, 40, 44, 46) aufgenommen sind.
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