DE10102823A1 - Verfahren zur fermentativen Herstellung von L-Threonin - Google Patents
Verfahren zur fermentativen Herstellung von L-ThreoninInfo
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur fermentativen Herstellung von L-Threonin unter Verwendung von Enterobacteriaceae, die insbesondere bereits L-Threonin produzieren und in denen die für das thrE-Gen codierende(n) Nukleotidsequenz(en) coryneformer Bakterien verstärkt, insbesondere überexprimiert, werden.
Description
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur fermentativen
Herstellung von L-Threonin unter Verwendung von
Enterobacteriaceae, in denen das thrE-Gen coryneformer
Bakterien verstärkt wird.
L-Threonin findet in der Tierernährung, in der Humanmedizin
und in der pharmazeutischen Industrie Anwendung. Es ist
bekannt, daß L-Threonin durch Fermentation von Stämmen der
Enterobacteriaceae, insbesondere Escherichia coli und
Serratia marcescens, hergestellt werden kann. Wegen der
großen Bedeutung wird ständig an der Verbesserung der
Herstellverfahren gearbeitet, Verfahrensbesserungen können
fermentationstechnische Maßnahmen, wie z. B. Rührung und
Versorgung mit Sauerstoff, oder die Zusammensetzung der
Nährmedien wie z. B. die Zuckerkonzentration während der
Fermentation, oder die Aufarbeitung zur Produktform, durch
z. B. Ionenaustauschchromatographie, oder die intrinsischen
Leistungseigenschaften des Mikroorganismus selbst
betreffen.
Zur Verbesserung der Leistungseigenschaften dieser
Mikroorganismen werden Methoden der Mutagenese, Selektion
und Mutantenauswahl angewendet. Auf diese Weise erhält man
Stämme, die resistent gegen Antimetabolite wie z. B. das
Threonin-Analogon α-Amino-β-Hydroxyvaleriansäure (AHV) oder
auxotroph für regulatorisch bedeutsame Aminosäuren sind und
L-Threonin produzieren.
Seit einigen Jahren werden ebenfalls Methoden der
rekombinanten DNA-Technik zur Stammverbesserung L-Threonin
produzierender Stämme der Enterobacteriaceae eingesetzt,
indem man einzelne Threonin-Biosynthesegene amplifiziert
und die Auswirkung auf die L-Threonin-Produktion
untersucht.
Die Erfinder haben sich zur Aufgabe gestellt, neue
Maßnahmen zur verbesserten fermentativen Herstellung von L-
Threonin bereitzustellen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur
fermentativen Herstellung von L-Threonin unter Verwendung
von Enterobacteriaceae, die insbesondere bereits L-Threonin
produzieren und in denen die für das thrE-Gen codierende(n)
Nukleotidsequenz(en) coryneformer Bakterien verstärkt,
insbesondere überexprimiert werden.
Insbesondere handelt es sich um ein Verfahren zur
Herstellung von L-Threonin, dadurch gekennzeichnet, daß man
folgende Schritte durchführt:
- a) Fermentation von Mikroorganismen der Familie Enterobacteriaceae in denen zumindest das thrE-Gen coryneformer Bakterien verstärkt (überexprimiert) wird, ggf. in Kombination mit weiteren Genen,
- b) Anreicherung des L-Threonins im Medium oder in den Zellen der Mikroorganismen der Familie Enterobacteriaceae, und
- c) Isolieren des L-Threonins.
Der Begriff "Verstärkung" beschreibt in diesem Zusammenhang
die Erhöhung der intrazellulären Aktivität eines oder
mehrerer Enzyme bzw. Proteine in einem Mikroorganismus, die
durch die entsprechende DNA kodiert werden, indem man
beispielsweise die Kopienzahl des Gens bzw. der Gene
erhöht, einen starken Promotor oder ein Gen verwendet, das
für ein entsprechendes Enzym bzw. Protein mit einer hohen
Aktivität kodiert und gegebenenfalls diese Maßnahmen
kombiniert.
Die Mikroorganismen, die Gegenstand der vorliegenden
Erfindung sind, können L-Threonin aus Glucose, Saccharose,
Lactose, Fructose, Maltose, Melasse, Stärke, Cellulose oder
aus Glycerin und Ethanol herstellen. Es handelt sich um
Vertreter der Enterobacteriaceae, insbesondere der
Gattungen Escherichia und Serratia. Bei der Gattung
Escherichia ist insbesondere die Art Escherichia coli und
bei der Gattung Serratia insbesondere die Art Serratia
marcescens zu nennen.
Geeignete L-Threonin produzierende Stämme der Gattung
Escherichia, insbesondere der Art Escherichia coli sind
beispielsweise
Escherichia coli TF427
Escherichia coli H4578
Escherichia coli KY10935
Escherichia coli VNIIgenetika MG-442
Escherichia coli VNIIgenetika M1
Escherichia coli VNIIgenetika 472T23
Escherichia coli BKIIM B-3996
Escherichia coli kat 13
Escherichia coli KCCM-10132
Escherichia coli TF427
Escherichia coli H4578
Escherichia coli KY10935
Escherichia coli VNIIgenetika MG-442
Escherichia coli VNIIgenetika M1
Escherichia coli VNIIgenetika 472T23
Escherichia coli BKIIM B-3996
Escherichia coli kat 13
Escherichia coli KCCM-10132
Geeignete L-Threonin produzierende Stämme der Gattung
Serratia, insbesondere der Art Serratia marcescens sind
beispielsweise
Serratia marcescens HNr21
Serratia marcescens TLr156
Serratia marcescens T2000
Serratia marcescens HNr21
Serratia marcescens TLr156
Serratia marcescens T2000
Es wurde gefunden, daß Enterobacteriaceae nach
Überexpression des für den Threoninexport kodierenden thrE-
Gens coryneformer Bakterien in verbesserter Weise L-
Threonin produzieren.
Nukleotidsequenzen des thrE-Gens coryneformer Bakterien
sind in der SEQ ID No 1 und SEQ ID No 3 und die sich daraus
ergebenden Aminosäuresequenzen der Exportproteine in SEQ ID
No 2 und SEQ ID No 4 dargestellt.
Das in der SEQ ID No 1 und SEQ ID No 3 dargestellte thrE-
Gen kann erfindungsgemäß verwendet werden. Weiterhin
können Allele des thrE-Gens coryneformer Bakterien
verwendet werden, die sich aus der Degeneriertheit des
genetischen Codes oder durch funktionsneutrale
Sinnmutationen (sense mutations) ergeben.
Zur Erzielung einer Überexpression kann die Kopienzahl der
entsprechenden Gene erhöht werden, oder es kann die
Promotor- und Regulationsregion oder die
Ribosomenbindungsstelle, die sich stromaufwärts des
Strukturgens befindet, mutiert werden. In gleicher Weise
wirken Expressionskassetten, die stromaufwärts des
Strukturgens eingebaut werden. Durch induzierbare
Promotoren ist es zusätzlich möglich die Expression im
Verlaufe der fermentativen L-Threonin-Produktion zu
steigern. Durch Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer
der m-RNA wird ebenfalls die Expression verbessert.
Weiterhin wird durch Verhinderung des Abbaus des
Enzymproteins ebenfalls die Enzymaktivität verstärkt. Die
Gene oder Genkonstrukte können entweder in Plasmiden mit
unterschiedlicher Kopienzahl vorliegen oder im Chromosom
integriert und amplifiziert sein. Alternativ kann
weiterhin eine Überexpression der betreffenden Gene durch
Veränderung der Medienzusammensetzung und Kulturführung
erreicht werden.
Anleitungen hierzu findet der Fachmann unter anderem bei
Chang und Cohen (Journal of Bacteriology 134: 1141-1156
(1978)), bei Hartley und Gregori (Gene 13: 347-353 (1981)),
bei Amann und Brosius (Gene 40: 183-190 (1985)), bei de
Broer et al. (Proceedings of the National of Sciences of
the United States of America 80: 21-25 (1983)), bei
LaVallie et al. (BIO/TECHNOLOGY 11, 187-193 (1993)), in
PCT/US97/13359, bei Llosa et al. (Plasmid 26: 222-224
(1991)), bei Quandt und Klipp (Gene 80: 161-169 (1989)), bei
Hamilton (Journal of Bacteriology 171: 4617-4622 (1989, bei
Jensen und Hammer (Biotechnology and Bioengineering 58,
191-195 (1998) und in bekannten Lehrbüchern der Genetik und
Molekularbiologie.
In Enterobacteriaceae replizierbare Plasmidvektoren wie
z. B. von pACYC184 abgeleitete Kloniervektoren (Bartolome et
al.; Gene 102, 75-78 (1991)), pTrc99A (Amann et al.; Gene
69: 301-315 (1988)) beschriebenen wird, oder pSC201-Derivate
(Vocke und Bastia, Proceedings of the National Academy of
Science USA 80 (21): 6557-6561 (1983)) können verwendet
werden. In einem erfindungsgemäßen Verfahren kann man
einen mit einem Plasmidvektor transformierten Stamm
einsetzen, wobei der Plasmidvektor die für das thrE-Gen
coryneformer Bakterien codierende Nucleotidsequenz trägt.
Zusätzlich kann es für die Produktion von L-Threonin mit
Stämmen der Familie Enterobacteriaceae vorteilhaft sein
neben dem thrE-Gen coryneformer Bakterien ein oder mehrere
Enzyme des bekannten Threonin-Biosyntheseweges oder Enzyme
des anaplerotischen Stoffwechsels oder Enzyme für die
Produktion von reduziertem Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid-
Phosphat zu überexprimieren. So können beispielsweise
- - gleichzeitig das für die Aspartatkinase, die Homoserin- Dehydrogenase, die Homoserinkinase und die Threoninsynthase kodierende thrABC-Operon (US-A- 4,278,765), oder
- - gleichzeitig das für die Pyruvat-Carboxylase kodierende pyc-Gen (DE-A-198 31 609), oder
- - gleichzeitig das für die Phosphoenolpyruvat-Synthase kodierende pps-Gen (Molecular and General Genetics 231: 332 (1992)), oder
- - gleichzeitig das für die Phosphoenolpyruvat-Carboxylase kodierende ppc-Gen (Gene 31: 279-283 (1984)), oder
- - gleichzeitig die für die Transhydrogenase kodierenden Gene pntA und pntB (European Journal of Biochemistry 158: 647-653 (1986)), oder
- - gleichzeitig das für die Glutamat-Dehydrogenase kodierende gdhA-Gen (Gene 27: 193-199 (1984)), oder
- - gleichzeitig das L-Homoserinresistenz vermittelnde rhtB- Gen (EP-A-0994190)
verstärkt, insbesondere überexprimiert werden.
Weiterhin kann es für die Produktion von L-Threonin
vorteilhaft sein neben der Überexpression des thrE-Gens
unerwünschte Nebenreaktionen wie z. B. die Threonin-
Dehydrogenase auszuschalten (Nakayama: "Breeding of Amino
Acid Producing Microorganisms", in: Overproduction of
Microbial Products, Krumphanzl, Sikyta, Vanek (eds.),
Academic Press, London, UK, 1982 und Bell und Turner,
Biochemical Journal 156, 449-458 (1976)). In dem
erfindungsgemäßen Verfahren können Bakterien eingesetzt
werden in denen die Stoffwechselwege zumindest teilweise
ausgeschaltet sind, die die Bildung des L-Threonins
verringern.
Die erfindungsgemäß hergestellten Mikroorganismen können im
batch - Verfahren (Satzkultivierung) oder im fed batch
(Zulaufverfahren) kultiviert werden. Eine Zusammenfassung
über bekannte Kultivierungsmethoden sind im Lehrbuch von
Chmiel (Bioprozesstechnik 1. Einführung in die
Bioverfahrenstechnik (Gustav Fischer Verlag, Stuttgart,
1991)) oder im Lehrbuch von Storhas (Bioreaktoren und
periphere Einrichtungen (Vieweg Verlag,
Braunschweig/Wiesbaden, 1994)) beschrieben.
Das zu verwendende Kulturmedium muß in geeigneter Weise den
Ansprüchen der jeweiligen Stämme genügen. Beschreibungen
von Kulturmedien verschiedener Mikroorganismen sind im
Handbuch "Manual of Methods for General Bacteriology" der
American Society for Bacteriology (Washington D. C., USA,
1981) enthalten. Als Kohlenstoffquelle können Zucker und
Kohlehydrate wie z. B. Glucose, Saccharose, Lactose,
Fructose, Maltose, Melasse, Stärke und Cellulose, Öle und
Fette wie z. B. Sojaöl, Sonnenblumenöl, Erdnussöl und
Kokosfett, Fettsäuren wie z. B. Palmitinsäure, Stearinsäure
und Linolsäure, Alkohole wie z. B. Glycerin und Ethanol und
organische Säuren wie z. B. Essigsäure verwendet werden.
Diese Stoffe können einzeln oder als Mischung verwendet
werden. Als Stickstoffquelle können organische Stickstoff
haltige Verbindungen wie Peptone, Hefeextrakt,
Fleischextrakt, Malzextrakt, Maisquellwasser,
Sojabohnenmehl und Harnstoff oder anorganische Verbindungen
wie Ammoniumsulfat, Ammoniumchlorid, Ammoniumphosphat,
Ammoniumcarbonat und Ammoniumnitrat verwendet werden. Die
Stickstoffquellen können einzeln oder als Mischung
verwendet werden. Als Phosphorquelle können Phosphorsäure,
Kaliumdihydrogenphosphat oder Dikaliumhydrogenphosphat oder
die entsprechenden Natrium haltigen Salze verwendet werden.
Das Kulturmedium muß weiterhin Salze von Metallen enthalten
wie z. B. Magnesiumsulfat oder Eisensulfat, die für das
Wachstum notwendig sind. Schließlich können essentielle
Wuchsstoffe wie Aminosäuren und Vitamine zusätzlich zu den
oben genannten Stoffen eingesetzt werden. Dem Kulturmedium
können überdies geeignete Vorstufen zugesetzt werden. Die
genannten Einsatzstoffe können zur Kultur in Form eines
einmaligen Ansatzes hinzugegeben oder in geeigneter Weise
während der Kultivierung zugefüttert werden.
Zur pH-Kontrolle der Kultur werden basische Verbindungen
wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Ammoniak bzw.
Ammoniakwasser oder saure Verbindungen wie Phosphorsäure
oder Schwefelsäure in geeigneter Weise eingesetzt. Zur
Kontrolle der Schaumentwicklung können Antischaummittel wie
z. B. Fettsäurepolyglykolester eingesetzt werden. Zur
Aufrechterhaltung der Stabilität von Plasmiden können dem
Medium geeignete selektiv wirkende Stoffe z. B. Antibiotika
hinzugefügt werden. Um aerobe Bedingungen
aufrechtzuerhalten, werden Sauerstoff oder Sauerstoff
haltige Gasmischungen wie z. B. Luft in die Kultur
eingetragen. Die Temperatur der Kultur liegt normalerweise
bei 25°C bis 45°C und vorzugsweise bei 30°C bis 40°C. Die
Kultur wird solange fortgesetzt bis sich ein Maximum an L-
Threonin gebildet hat. Dieses Ziel wird normalerweise
innerhalb von 10 Stunden bis 160 Stunden erreicht.
Die Analyse von L-Threonin kann durch
Anionenaustauschchromatographie mit anschließender
Ninhydrin Derivatisierung erfolgen so wie bei Spackman et
al. (Analytical Chemistry, 30, (1958), 1190) beschrieben,
oder sie kann durch reversed phase HPLC erfolgen so wie bei
Lindroth et al. (Analytical Chemistry (1979) 51: 1167-1174)
beschrieben.
Folgender Mikroorganismus wurde bei der Deutschen Sammlung
für Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ, Braunschweig,
Deutschland) gemäß Budapester Vertrag hinterlegt:
- - Brevibacterium flavum Stamm DM368-2 pZlthrE als DSM 12840
Das Plasmid pZ1thrE enthält das thrE-Gen von
Corynebacterium glutamicum ATCC13032.
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die Isolierung von Plasmid-DNA aus Escherichia coli sowie
alle Techniken zur Restriktion, Klenow- und alkalische
Phosphatasebehandlung wurden nach Sambrook et al.
(Molecular cloning - A laboratory manual (1989) Cold Spring
Harbour Laboratory Press) durchgeführt. Die Transformation
von Escherichia coli wurde, wenn nicht anders beschrieben,
nach Chung et al. (Proceedings of the National Academy of
Sciences of the United States of America USA (1989) 86:
2172-2175) durchgeführt.
Die Bebrütungstemperatur bei der Herstellung von E. coli
Stämmen und Transformanten war 37°C. Bei dem
Genaustauschververfahren nach Hamilton et. al. (Journal of
Bacteriology (1989) 171: 4617-4622) wurden Temperaturen von
30°C und 44°C verwendet.
Der Stamm Corynebacterium glutamicum ATCC14752ΔilvA wurde
einer Mutagenese mit dem Transposon Tn5531 unterworfen,
dessen Sequenz unter der Accession-Nummer U53587 in der
Nukleotid-Datenbank des National Center for Biotechnology
Information (Bethesda, USA) hinterlegt ist. Der Einbau
einer Deletion in das ilvA-Gen von Corynebacterium
glutamicum ATC14752 wurde mit dem bei Schäfer et al.
(Gene (1994) 145: 69-73) beschriebenen System zum
Genaustausch durchgeführt. Dazu wurde der von Sahm et al.
konstruierte Inaktivierungsvektor pKl9mobsacBΔilvA (Applied
and Environmental Microbiology (1999) 65: 1973-1979) zur
Deletion verwendet. Zunächst wurde der Methylase-defekte
Escherichia coli Stamm SCS110 (Jerpseth und Kretz,
STRATEGIES in molecular biology 6, 22, (1993)) der Firma
Stratagene (Heidelberg, Deutschland) mit 200 ng des Vektors
pK19mobsacBΔilvA transformiert. Transformanten wurden
anhand ihrer Kanamycinresistenz auf 50 µg/mL Kanamycin
enthaltenden LB-Agarplatten identifiziert. Aus einer der
Transformanten wurde das Plasmid pK19mobsacBΔilvA
präpariert. Mittels Elektroporation (Haynes et al., FEMS
Microbiology Letters (1989) 61: 329-334) wurden dieses
Inaktivierungsplasmid dann in den Stamm Corynebacterium
glutamicum ATCC14752 eingebracht. Klone, bei denen der
Inaktivierungsvektor im Genom integriert vorlag, wurden
anhand ihrer Kanamycinresistenz auf 15 µg/mL Kanamycin
enthaltenden LBHIS-Agarplatten identifiziert (Liebl et al.,
FEMS Microbiology Letters (1989) 65: 299-304). Um auf die
Excision des Vektors zu selektieren, wurden Kanamycin
resistente Klone auf Saccharose-haltigem LBG-Medium (LB-
Medium mit 15 g/L Agar, 2% Glukose und 10% Saccharose)
ausplattiert. Dabei wurden Kolonien erhalten, welche den
Vektor durch ein zweites Rekombinationsereignis wieder
verloren haben (Jäger et al.; Journal of Bacteriology
(1992) 174: 5462-5465). Durch Überimpfen auf
Minimalmediumplatten (CGXII-Medium mit 15 g/L Agar
(Keilhauer et al., Journal of Bacteriology (1993) 175:
5595-5603)) mit und ohne 300 mg/L L-Isoleucin, bzw. mit und
ohne 50 µg/mL Kanamycin wurden sechs Klone isoliert, die
durch Excision des Vektors Kanamycin sensitiv und Isoleucin
auxotroph waren und bei denen nun das unvollständige ilvA-
Gen (ΔilvA-Allel) im Genom vorlag. Einer dieser Klone
wurde als Stamm ATCC1475ΔilvA bezeichnet und zur
Transposonmutagenese eingesetzt.
Aus dem Methylase-defekten E. coli-Stamm GM2929pCGL0040 (E.
coli GM2929: Palmer et al., Gene (1994) 143: 1-12) wurde
das Plasmid pCGL0040 (Fig. 1) isoliert, welches das
zusammengesetzte Transposon Tn5531 enthält (Ankri et al.,
Journal of Bacteriology (1996) 178: 4412-4419). Der Stamm
Corynebacterium glutamicum ATCC14752AilvA wurde mittels
Elektroporation (Haynes et al., FEMS Microbiology Letters
(1989) 61: 329-334) mit dem Plasmid pCGL0040 transformiert.
Klone, bei denen das Transposon Tn5531 ins Genom integriert
war, wurden anhand ihrer Kanamycinresistenz auf 15 µg/mL
Kanamycin enthaltenden LBHIS-Agarplatten identifiziert
(Liebl et al., FEMS Microbiology Letters (1989)
65: 299-304). Auf diese Weise wurden 2000 Klone erhalten, welche
auf verzögertes Wachstum in Anwesenheit von Threonyl
threonyl-threonin überprüft wurden. Dazu wurden alle Klone
einzeln auf CGXII-Minimalmedium-Agarplatten mit und ohne 2
mM Threonyl-threonyl-threonin übertragen. Das Medium war
identisch mit dem bei Keilhauer et al. beschriebenen Medium
CGXII (Journal of Bacteriology (1993) 175: 5593-5603),
enthielt aber zusätzlich 25 µg/mL Kanamycin, 300 mg/L L-
Isoleucin und 15 g/L Agar. Die Zusammensetzung des von
Keilhauer et al. beschriebenen Mediums ist in Tabelle 1
dargestellt.
Die Agarplatten wurden bei 30°C inkubiert und das Wachstum
nach 12, 18 und 24 Stunden untersucht. Es wurde eine
Transposonmutante erhalten, die ohne Threonyl-threonyl
threonin vergleichbar mit dem Ausgangsstamm Corynebacterium
glutamicum ATCC14752ΔilvA wuchs, in Anwesenheit von 2 mM
Threonyl-threonyl-threonin aber verzögertes Wachstum
zeigte. Diese wurde als ATCC14752ΔilvAthrE: :Tn5531
bezeichnet.
Um den stromaufwärts des Transposons Tn5531 gelegenen
Insertionsort in der in Beispiel 1.1 beschriebenen Mutante
zu klonieren, wurde zunächst die chromosomale DNA dieses
Mutantenstammes wie bei Schwarzer et al. (Bio/Technology
(1990) 9: 84-87) beschrieben isoliert und 400 ng davon mit
der Restriktionsendonuklease EcoRI geschnitten. Der
vollständige Restriktionsansatz wurde in den ebenfalls mit
EcoRI linearisierten Vektor pUC18 (Norander et al., Gene
(1983) 26: 101-106) der Firma Roche Diagnostics (Mannheim,
Deutschland) ligiert. Mit dem gesamten Ligationsansatz
wurde der E. coli Stamm DH5αmcr (Grant et al., Proceedings
of the National Academy of Sciences of the United States of
America USA (1990) 87: 4645-4649) mittels Elektroporation
transformiert (Dower et al., Nucleic Acid Research (1988)
16: 6127-6145). Transformanten, bei denen auf dem Vektor
pUC18 die Insertionsorte des Transposons Tn5531 kloniert
vorlagen, wurden anhand ihrer Carbenicillin- und
Kanamycinresistenz auf 50 µg/mL Carbenicillin und 25 µg/mL
Kanamycin enthaltenden LB-Agarplatten identifiziert. Aus
drei der Transformanten wurden die Plasmide präpariert und
durch Restriktionsanalyse die Größen der klonierten Inserts
bestimmt. Die Nukleotidsequenz des Insertionsortes auf
einem der Plasmide mit einem ca. 5,7 kb großen Insert wurde
nach der Dideoxy-Kettenabbruchmethode von Sanger et al.
bestimmt (Proceedings of the National Academy of Sciences
of the United States of America USA (1977) 74: 5463-5467).
Hierzu wurden 2,2 kb des Inserts ausgehend von folgendem
Oligonukleotid-Primer sequenziert: 5'-CGG GTC TAC ACC GCT
AGC CCA GG-3'.
Zur Identifizierung des stromabwärts des Transposons
gelegenen Insertionsortes wurde die chromosomale DNA der
Mutante mit der Restriktionsendonuklease XbaI geschnitten
und in den mit XbaI linearisierten Vektor pUC18 ligiert.
Die weitere Klonierung wurde wie oben beschrieben
durchgeführt. Die Nukleotidsequenz des Insertionsortes auf
einem der Plasmide mit einem ca. 8,5 kb großen Insert wurde
nach der Dideoxy-Kettenabbruchmethode von Sanger et al.
bestimmt (Proceedings of the National Academy of Sciences
of the United States of America USA (1977) 74: 5463-5467).
Hierzu wurden 0,65 kb des Inserts ausgehend von folgendem
Oligonukleotid-Primer sequenziert: 5'-CGG TGC CTT ATC CAT
TCA GG-3'.
Die erhaltenen Nukleotidsequenzen wurde mit dem
Programmpaket Lasergene (Biocomputing Software for Windows,
DNASTAR, Madison, USA) analysiert und zusammengefügt.
Diese Nukleotidsequenz ist als SEQ ID NO 1 wiedergegeben.
Die Analyse ergab die Identifizierung eines offenen
Leserasters von 1467 bp Länge. Das entsprechende Gen wurde
als thrE-Gen bezeichnet. Das dazugehörige Genprodukt
umfasst 489 Aminosäuren und ist als SEQ ID NO 2
wiedergegeben.
Das Gen thrE wurde in den E. coli Klonierungsvektor pUC18
(Norrander et al., Gene (1983) 26: 101-106, Roche
Diagnostics, Mannheim, Deutschland) kloniert. Die
Klonierung wurde in zwei Schritten durchgeführt. Zunächst
wurde durch eine Polymerasekettenreaktion (PCR) das Gen aus
Corynebacterium glutamicum ATCC13032 mittels folgender aus
SEQ ID NO 1 abgeleiteter Oligonukleotid-Primer
amplifiziert.
thrE-forward:
5'-CCC CTT TGA CCT GGT GTT ATT G-3'
thrE-reverse:
5'-CGG CTG CGG TTT CCT CTT-3'
thrE-forward:
5'-CCC CTT TGA CCT GGT GTT ATT G-3'
thrE-reverse:
5'-CGG CTG CGG TTT CCT CTT-3'
Die PCR-Reaktion wurde in 30 Zyklen in Gegenwart von 200 µM
Deoxynukleotid-triphosphaten (dATP, dCTP, dGTP, dTTP), je
1 µM des entsprechenden Oligonukleotids, 100 ng chromosomaler
DNA von Corynebacterium glutamicum ATCC13032, 1/10 Volumen
10-fach Reaktionspuffer und 2,6 Einheiten einer
hitzestabilen Taq-/Pwo-DNA-Polymerase-Mischung (Expand High
Fidelity PCR System der Firma Roche Diagnostics, Mannheim,
Deutschland) in einem Thermocycler (PTC-100, MJ Research,
Inc., Watertown, USA) unter folgenden Bedingungen
durchgeführt: 94°C für 30 Sekunden, 58°C für 30 Sekunden
und 72°C für 2 Minuten.
Das amplifizierte etwa 1,9 kb große Fragment wurde dann im
folgenden mit Hilfe des SureClone Ligation Kit (Amersham
Pharmacia Biotech, Uppsala, Schweden) nach Angaben des
Herstellers in die SmaI-Schnittstelle des Vektors pUC18
ligiert. Mit dem gesamten Ligationsansatz wurde der E.
coli Stamm DH5αmcr (Grant et al., Proceedings of the
National Academy of Sciences of the United States of
America USA (1990) 87: 4645-4649) transformiert.
Transformanten wurden anhand ihrer Carbenicillinresistenz
auf 50 µg/mL Carbenicillin enthaltenden LB-Agarplatten
identifiziert. Aus 8 der Transformanten wurden die
Plasmide präpariert und durch Restriktionsanalyse auf das
Vorhandensein des 1,9 kb PCR-Fragments als Insert
überprüft. Das so entstandene rekombinante Plasmid wird im
folgenden mit pUC18thrE bezeichnet.
Die Nukleotidsequenz des 1,9 kb PCR-Fragments in Plasmid
pUClBthrE wurde nach der Dideoxy-Kettenabbruchmethode von
Sanger et al. bestimmt (Proceedings of the National Academy
of Sciences of the United States of America USA (1977)
74: 5463-5467). Hierzu wurde das vollständige Insert von
pUClBthrE mit Hilfe folgender Primer der Firma Roche
Diagnostics (Mannheim, Deutschland) sequenziert.
Universalprimer:
5'-GTA AAA CGA CGG CCA GT-3'
Reverseprimer:
5'-GGA AAC AGC TAT GAC CAT G-3'
Universalprimer:
5'-GTA AAA CGA CGG CCA GT-3'
Reverseprimer:
5'-GGA AAC AGC TAT GAC CAT G-3'
Die Nukleotidsequenz ist als SEQ ID NO 3 wiedergegeben.
Die erhaltene Nukleotidsequenz wurde mit dem Programmpaket
Lasergene (Biocomputing Software for Windows, DNASTAR,
Madison, USA) analysiert. Die Analyse ergab die
Identifizierung eines offenen Leserasters von 1467 bp
Länge, das als thrE-Gen bezeichnet wurde. Dieses kodiert
für ein Polypeptid von 489 Aminosäuren, welches als SEQ ID
NO 4 wiedergegeben ist.
Das unter Beispiel 2 beschriebene Gen thrE aus
Corynebacterium glutamicum ATCC13032 wurde zur Expression
in den Vektor pZ1 kloniert (Menkel et al., Applied and
Environmental Microbiology (1989) 64: 549-554). Dazu wurde
aus dem Plasmid pUC18thrE mit den Restriktionsenzymen SacI
und XbaI ein 1881 bp großes, das Gen thrE enthaltendes DNA-
Fragment ausgeschnitten. Die 5'- und 3'-Enden dieses
Fragments wurden mit Klenow-Enzym behandelt. Das
resultierende DNA-Fragment wurde in den zuvor mit ScaI
linearisierten und dephosphorylierten Vektor pZl ligiert.
Mit dem gesamten Ligationsansatz wurde der E. coli Stamm
DH5αmcr (Grant et al., Proceedings of the National Academy
of Sciences of the United States of America USA (1990)
87: 4645-4649) transformiert. Transformanten wurden anhand
ihrer Kanamycinresistenz auf 50 µg/mL Kanamycin
enthaltenden LB-Agarplatten identifiziert. Aus 2
Transformanten wurden die Plasmide präpariert und durch
Restriktionsanalyse auf das Vorhandensein des 1881 bp
ScaI/XbaI-Fragments als Insert überprüft. Das auf diese
Weise entstandene rekombinante Plasmid wurde als pZ1thrE
bezeichnet (Fig. 2)
Mittels Elektroporation (Haynes et al., FEMS Microbiology
Letters (1989) 61: 329-334) wurden das Plasmid pZ1thrE in
den threoninbildenden Stamm Brevibacterium flavum DM368-2
eingebracht. Der Stamm DM368-2 ist in der EP-B-0 385 940
beschrieben und als DSM5399 hinterlegt. Transformanten
wurden anhand ihrer Kanamycinresistenz auf 15 µg/mL
Kanamycin enthaltenden LBHIS-Agarplatten identifiziert
(Liebl et al., FEMS Microbiology Letters (1989)
65: 299-304). Auf diese Weise entstanden der Stamm Brevibacterium
flavum DM3EB-2 pZ1thrE.
Das unter Beispiel 2 beschriebene thrE-Gen aus
Corynebacterium glutamicum ATCC13032 wurde zur Expression
in Escherichia coli in den Vektor pTrc99A kloniert, der von
der Firma Pharmacia Biotech (Uppsala, Schweden) bezogen
wurde. Dazu wurde das Plasmid pUC18thrE mit dem Enzym SalI
gespalten und die überstehenden 3'-Enden mit dem Klenow-
Enzym behandelt. Nach der Restriktion mit dem Enzym KpnI
wurde der Spaltungsansatz im 0,8%igen Agarosegel
aufgetrennt und das 1,9 kbp große thrE-Fragment mit Hilfe
des QIAquick Gel Extraction Kit (QIAGEN, Hilden,
Deutschland) isoliert. Der Vektor pTrc99A wurde mit dem
Enzym EcoRI gespalten, die 3'-Enden mit dem Klenow-Enzym
behandelt, mit dem Enzym KpnI gespalten und mit dem
isolierten thrE-Fragment ligiert. Der Ligationsansatz
wurde in den E. coli Stamm DH5α transformiert. Die
Selektion pTrc99A tragender Zellen erfolgte auf LB Agar
(Lennox, Virology 1: 190 (1955)), der mit 50 µg/ml
Ampicillin versetzt war. Die erfolgreiche Klonierung des
thrE-Gens konnte nach der Plasmid-DNA-Isolierung und
Kontrollspaltung mit XbaI, BamHI, EcoRI, HindIII und SspI
nachgewiesen werden. Das Plasmid wurde als pTrc99AthrE
(Fig. 3) bezeichnet.
Der L-Threonin produzierende E. coli Stamm MG442 ist in der
Patentschrift US-A- 4,278,765 beschrieben und bei der
Russischen Nationalsammlung für industrielle
Mikroorganismen (VKPM, Moskau, Russland) als CMIM B-1628
hinterlegt.
Der Stamm MG442 wurde mit dem Plasmid pTrc99AthrE
transformiert und auf LB Agar mit 50 µg/ml Ampicillin
Plasmid tragende Zellen selektioniert. Ausgewählte
Einzelkolonien wurden anschließend auf Minimalmedium mit
der folgenden Zusammensetzung: 3,5 g/l Na2HPO4.2H2O, 1,5 g/l
KH2PC4, 1 g/l NH4Cl, 0,1 g/l MgSO4.7H2O, 2 g/l Glucose, 20
g/l Agar, 50 mg/l Ampicillin, weiter vermehrt. Die Bildung
von L-Threonin wurde in batch Kulturen von 10 ml, die in
100 ml Erlenmeierkolben enthalten waren, überprüft. Dazu
wurde 10 ml Vorkulturmedium der folgenden Zusammensetzung:
2 g/l Hefeextrakt, 10 g/l (NH4)2SO4, 1 g/l KH2PO4, 0,5 g/l
MgSO4.7H2O, 15 g/l CaCO3, 20 g/l Glucose, 50 mg/l
Ampicillin, beimpft und für 16 Stunden bei 37°C und 180 rpm
auf einem ESR Inkubator der Firma Kühner AG (Birsfelden,
Schweiz) inkubiert. Je 250 µl dieser Vorkultur wurden in
10 ml Produktionsmedium (25 g/l (NH4)2SO4, 2 g/l KH2PO4,
1 g/l MgSO4.7H2O, 0,03 g/l FeSO4.7H2O, 0,018 g/l MnSO4. 1H2O,
30 g/l CaCO3, 20 g/l Glucose) überimpft und für 48 Stunden bei
37°C inkubiert. Zur Induktion der Expression des thrE-Gens
wurde in Parallelansätzen 200 mg/l Isopropyl-β-D
thiogalaktosid (IPTG) hinzugefügt. Nach der Inkubation
wurde die optische Dichte (OD) der Kultursuspension mit
einem LP2 W-Photometer der Firma Dr. Lange (Berlin,
Deutschland) bei einer Messwellenlänge von 660 nm bestimmt.
Anschließend wurde die Konzentration an gebildetem L-
Threonin im steril filtrierten Kulturüberstand mit einem
Aminosäureanalysator der Firma Eppendorf-BioTronik
(Hamburg, Deutschland) durch Ionenaustauschchromatographie
und Nachsäulenreaktion mit Ninhydrindetektion bestimmt.
In Tabelle 2 ist das Ergebnis des Versuches dargestellt.
Der L-Threonin produzierende E. coli Stamm B-3996 ist in
US-A- 5,175,107 beschrieben und bei der Russischen
Nationalsammlung für industrielle Mikroorganismen (VKPM,
Moskau, Russland) hinterlegt.
Das unter Beispiel 4 beschriebene Plasmid pTrc99AthrE wurde
mit dem Enzym Sspl gespalten, der Spaltungsansatz im
0,8%igen Agarosegel aufgetrennt und das 2,5 kbp große DNA-
Fragment, das neben dem thrE-Gen die trc-Promotorregion und
die rRNA-Terminator-Region enthält, mit Hilfe des "QIAquick
Gel Extraction Kit" (QIAGEN, Hilden, Deutschland) isoliert.
Das Plasmid pMW218 (Nippon Gene, Toyama, Japan) wurde mit
dem Enzym SmaI gespalten und mit dem thrE-Fragment ligiert.
Der E. coli Stamm DH5α wurde mit dem Ligationsansatz
transformiert und pMW218 tragende Zellen durch
Ausplattieren auf LB Agar, der mit 20 µg/ml Kanamycin
versetzt ist, selektioniert. Die erfolgreiche Klonierung
des thrE-Gens konnte nach Plasmid DNA-Isolierung und
Kontrollspaltung mit HindIII und ClaI nachgewiesen werden.
Das Plasmid wurde als pMW21BthrE (Fig. 4) bezeichnet.
Von Stamm B-3996 wurde, nach Kultur im Antibiotika-freien
Vollmedium für ungefähr zehn Generationen, ein Derivat
isoliert, das das Plasmid pVIC40 nicht mehr enthielt. Der
entstandene Stamm ist Streptomycin-sensitiv und wurde als
B-3996kur bezeichnet.
Zum Einbau einer Deletion in das tdh-Gen wurde die von
Hamilton et al. (Journal of Bacteriology (1989) 171:
4617-9622) beschriebene Methode eingesetzt, die auf der
Verwendung des Plasmids pMAK705 mit einem
temperatursensitiven Replikon beruht. Das Plasmid pDR121
(Ravnikar und Somerville, Journal of Bacteriology (1987)
169: 4716-4721) enthält ein 3,7 Kilo-Basenpaare (kbp)
großes DNA-Fragment aus E. coli, auf dem das tdh-Gen
kodiert ist. Zur Erzeugung einer Deletion des tdh-
Genbereiches wurde pDR121 mit den Restriktionsenzymen ClaI
und EcoRV gespalten und das isolierte 5 kbp große DNA-
Fragment nach Behandlung mit dem Klenow-Enzym ligiert. Der
Ligationsansatz wurde in den E. coli Stamm DH5α
transformiert und Plasmid tragende Zellen auf LB Agar, der
mit 50 µg/ml Ampicillin versetzt ist, selektioniert.
Die erfolgreiche Deletion des tdh-Gens konnte nach der
Plasmid-DNA Isolierung und Kontrollspaltung mit EcoRI
nachgewiesen werden. Das 1,7 kbp große EcoRI-Fragment
wurde isoliert und mit dem Plasmid pMAK705, das partiell
mit EcoRI verdaut wurde, ligiert. Der Ligationsansatz
wurde in DH5α transformiert und Plasmid tragende Zellen auf
LB Agar, der mit 20 µg/ml Chloramphenicol versetzt war,
selektioniert. Die erfolgreiche Klonierung wurde nach
Plasmid-DNA Isolierung und Spaltung mit EcoRI nachgewiesen.
Das entstandene pMAK705 Derivat wurde als pDM32 bezeichnet.
Für den Genaustausch wurde B-3996kur mit dem Plasmid pDM32
transformiert. Der Austausch des chromosomalen tdh-Gens
gegen das Plasmid-kodierte Deletionskonstrukt erfolgte mit
dem von Hamilton et al. beschriebenen Selektionsverfahren
und wurde durch Standard-PCR-Methoden (Innis et al. (1990),
PCR Protocols. A Guide to Methods and Applications,
Academic Press) mit folgenden Oligonukleotid Primern
verifiziert:
Der entstandene Stamm wurde auf Kanamycin-Sensitivität
getestet und als B-3996kurΔtdh bezeichnet.
B-3996kurΔtdh wurde mit dem aus B-3996 isolierten Plasmid
pVIC40 transformiert und auf LB-Agar supplementiert mit 20
µg/ml Streptomycin Plasmid tragende Zellen selektioniert.
Eine ausgewählte Einzelkolonie wurde als B-
3996kurΔtdh/pVIC40 bezeichnet und mit dem Plasmid
pMW218thrE transformiert. Die Selektion erfolgt auf LB-
Agar, der mit 20 µg/ml Streptomycin und mit 50 µg/ml
Kanamycin versetzt ist. Der so entstandene Stamm wurde als
B-3996kurΔtdh/pVIC40, pMW218thrE bezeichnet.
Die Herstellung von L-Threonin durch die Stämme
B-3996kurΔtdh/pVIC40 und B-3996kurΔtdh/pVIC40, pMW218thrE
wurde wie im Beispiel 5 beschrieben geprüft. Das
Minimalmedium, das Vorkulturmedium und das
Produktionsmedium wurden für B-3996kurΔtdh/pVIC40 mit 20
µg/ml Streptomycin und für B-3996kurΔtdh/pVIC40, pMW218thrE
mit 20 µg/ml Streptomycin und 50 µg/ml Kanamycin
supplementiert.
In Tabelle 3 ist das Ergebnis des Versuches
zusammengefasst.
Folgende Figuren sind beigefügt:
Fig. 1 Karte des das Transposon Tn5531 enthaltenden
Plasmids pCGL0040. Das Transposon ist als nicht
schraffierter Pfeil gekennzeichnet.
Fig. 2 Karte des das thrE-Gen enthaltenden Plasmids
pZ1thrE.
Fig. 3 Karte des das thrE-Gen enthaltenden Plasmids
pTrc99AthrE.
Fig. 4 Karte des das thrE-Gen enthaltenden Plasmids
pMW218thrE
Längenangaben sind als ca. -Angaben aufzufassen. Die
verwendeten Abkürzungen und Bezeichnungen haben folgende
Bedeutung:
Amp: Ampicillinresistenzgen
Kan: Kanamycinresistenzgen
'amp: 3'-Teil des Ampicillinresistenzgens
oriBR322: Replikationsregion des Plasmides pBR322
lacI: Gen für das Repressorprotein des trc-Promotors
Ptrc: trc-Promotorregion, IPTG-induzierbar
5S: 5S rRNA-Region
rrnBT: rRNA-Terminator-Region
Amp: Ampicillinresistenzgen
Kan: Kanamycinresistenzgen
'amp: 3'-Teil des Ampicillinresistenzgens
oriBR322: Replikationsregion des Plasmides pBR322
lacI: Gen für das Repressorprotein des trc-Promotors
Ptrc: trc-Promotorregion, IPTG-induzierbar
5S: 5S rRNA-Region
rrnBT: rRNA-Terminator-Region
Die Abkürzungen für die Restriktionsenzyme haben folgende
Bedeutung
BamHI: Restriktionsendonuklease aus Bacillus amyloliquefaciens
BglII: Restriktionsendonuklease aus Bacillus globigii
ClaI: Restriktionsendonuklease aus Caryphanon latum
EcoRI: Restriktionsendonuklease aus Escherichia coli
EcoRV: Restriktionsendonuklease aus Escherichia coli
HindIII: Restriktionsendonuklease aus Haemophilus influenzae
KpnI: Restriktionsendonuklease aus Klebstella pneumoniae
PstI: Restriktionsendonuklease aus Providencia stuartii
PvuI: Restriktionsendonuklease aus Proteus vulgaris
SacI: Restriktionsendonuklease aus Streptomyces achromogenes
SalI: Restriktionsendonuklease aus Streptomyces albus
SmaI: Restriktionsendonuklease aus Serratia marcescens
XbaI: Restriktionsendonuklease aus Xanthomonas badrii
XhoI: Restriktionsendonuklease aus Xanthomonas holcicola
BamHI: Restriktionsendonuklease aus Bacillus amyloliquefaciens
BglII: Restriktionsendonuklease aus Bacillus globigii
ClaI: Restriktionsendonuklease aus Caryphanon latum
EcoRI: Restriktionsendonuklease aus Escherichia coli
EcoRV: Restriktionsendonuklease aus Escherichia coli
HindIII: Restriktionsendonuklease aus Haemophilus influenzae
KpnI: Restriktionsendonuklease aus Klebstella pneumoniae
PstI: Restriktionsendonuklease aus Providencia stuartii
PvuI: Restriktionsendonuklease aus Proteus vulgaris
SacI: Restriktionsendonuklease aus Streptomyces achromogenes
SalI: Restriktionsendonuklease aus Streptomyces albus
SmaI: Restriktionsendonuklease aus Serratia marcescens
XbaI: Restriktionsendonuklease aus Xanthomonas badrii
XhoI: Restriktionsendonuklease aus Xanthomonas holcicola
Claims (18)
1. Verfahren zur fermentativen Herstellung von L-Threonin
dadurch gekennzeichnet, daß man Enterobacteriaceae
Bakterien einsetzt, insbesondere solche die bereits L-
Threonin produzieren und in denen man die für das
thrE-Gen codierende(n) Nukleotidsequenz(en)
coryneformer Bakterien verstärkt, insbesondere
überexprimiert.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man zusätzlich zu den thrE-Genen, weitere Gene
verstärkt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mikroorganismen der Familie
Enterobacteriaceae aus der Gattung Escheria und
Serratia sind.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mikroorganismen aus der Gattung Escheria,
insbesondere der Art Escheria coli sind.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das für die Aspartatkinase, die
Homoserin-Dehydrogenase, die Homoserinkinase und die
Threoninsynthase kodierende thrABC-Operon verstärkt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das für die Pyruvat-Carboxylase
kodierende pyc-Gen verstärkt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das für die Phosphoenolpyruvat-
Synthase kodierende pps-Gen verstärkt.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das für die Phosphoenolpyruvat-
Carboxylase kodierende ppc-Gen verstärkt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig die für die Transhydrogenase
kodierenden Gene pntA und pntB verstärkt.
10. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man Bakterien einsetzt, in denen die
Stoffwechselwege zumindest teilweise ausgeschaltet
sind, die die Bildung des L-Threonins verringern.
11. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man einen mit einem Plasmidvektor transformierten
Stamm einsetzt, und der Plasmidvektor die für das
thrE-Gen coryneformer Bakterien codierende
Nucleotidsequenz trägt.
12. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man mit dem Plasmid pZ1thrE transformierte
Bakterien einsetzt.
13. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Expression des thrE-Gens induziert,
insbesondere mit Isopropyl-β-D-thiogalaktosid.
14. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das für die Glutamat-
Dehydrogenase kodierende gdhA-Gen verstärkt.
15. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man gleichzeitig das Homoserinresistenz
vermittelnde rhtB-Gen verstärkt.
16. Verfahren zur Herstellung von L-Threonin, dadurch
gekennzeichnet, daß man folgende Schritte durchführt:
- a) Fermentation von Mikroorganismen der Familie Enterobacteriaceae in denen zumindest das thrE-Gen coryneformer Bakterien verstärkt (überexprimiert) wird, ggf. in Kombination mit weiteren Genen,
- b) Anreicherung des L-Threonins im Medium oder in den Zellen der Mikroorganismen der Familie Enterobacteriaceae, und
- c) Isolieren des L-Threonins.
17. Plasmid pZ1thrE welches das thrE-Gen von
Corynebacterium glutamicum ATCC13032 enthält.
18. Brevibacterium flavum Stamm DM368-2 pZ1thrE als
DSM 12840 hinterlegt bei der DSMZ, Braunschweig.
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| DE60126933T DE60126933T2 (de) | 2000-05-27 | 2001-04-06 | Verfahren zur fermentativen herstellung von l-threonine |
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| AT01931575T ATE355382T1 (de) | 2000-05-27 | 2001-04-06 | Verfahren zur fermentativen herstellung von l- threonine |
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|---|---|---|---|---|
| WO2006015669A1 (de) * | 2004-08-03 | 2006-02-16 | Degussa Ag | Verfahren zur herstellung von l-aminosäuren unter verwendung von stämmen der familie enterobacteriaceae |
| CN119530080A (zh) * | 2024-12-03 | 2025-02-28 | 长青(湖北)生物科技有限公司 | 一种生产l-高丝氨酸的基因工程菌株、制备方法及其应用 |
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|---|---|---|---|---|
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| US7759094B2 (en) | 2004-08-03 | 2010-07-20 | Degussa Gmbh | Method for the production of L-amino acids using strains from the Enterobacteriaceae family which contain an enhanced lamb gene |
| CN1993461B (zh) * | 2004-08-03 | 2011-08-17 | 赢创德固赛有限公司 | 使用肠杆菌科菌株生产l-氨基酸的方法 |
| CN119530080A (zh) * | 2024-12-03 | 2025-02-28 | 长青(湖北)生物科技有限公司 | 一种生产l-高丝氨酸的基因工程菌株、制备方法及其应用 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |