DE10101391A1 - Werkzeughaltereinrichtung für hexagonale Schlüssel - Google Patents
Werkzeughaltereinrichtung für hexagonale SchlüsselInfo
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Abstract
Eine Werkzeughaltereinrichtung hat eine Grundplatte (30), einen lösbar in die Grundplatte eingreifenden Gleitsitz (20) mit mehreren Zapfen (24) und einen Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüsseln unterschiedlicher Größe. Der Werkzeughalter greift lösbar in den Gleitsitz ein. Jede Aufnahme hat ein elastisches Halteelement (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels. Wenn der Werkzeughalter in den Gleitsitz eingreift, wird jeder Zapfen (24) des Gleitsitzes (20) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalters (10) aufgenommen, und ein Schlüssel in dem Werkzeughalter liegt auf einem zugehörigen Zapfen auf, wobei der Schlüssel nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehalten wird, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter schnell entfernt werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Werkzeughaltereinrichtung, und
insbesondere eine Werkzeughaltereinrichtung, die eine leichte und schnelle
Entnahme der hexagonalen Schlüssel (d. h. der Inbus-Schlüssel) ermöglicht.
Inbus-Schlüssel und zugehörige Werkzeughalter werden im Alltag häufig
verwendet. Ein typischer Halter für Inbus-Schlüssel, wie er in den Fig. 1 und 2
der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 gezeigt ist, hat im
allgemeinen mehrere Aufnahmelöcher, die jeweils einen auf ihrem Innenumfang
ausgebildeten Flansch zum Halten des relativ längeren Abschnittes des Inbus-
Schlüssels aufweisen. Jedoch unterliegt der Flansch nach einer gewissen
Gebrauchsdauer einer Abnutzung, so daß er seine Haltefunktion verliert. Ferner
müssen für die Entnahme eines bspw. in dem fünften Aufnahmeloch gehaltenen
Inbus-Schlüssels zuerst vier in den vorhergehenden vier Aufnahmelöchern
gehaltenen Inbus-Schlüssel um 90° gedreht werden. Darüberhinaus ist der Halter
für gewöhnlich aus Kunststoff hergestellt und könnte somit bei der Herstellung
schrumpfen, was sich nachteilig auf die Abmessung des Flansches auswirken
kann. Daraus ergibt sich, daß der Inbus-Schlüssel nicht zuverlässig festgehalten
werden kann, da er selbst mit einer gewissen Toleranz behaftet ist. Fig. 3 und
4 der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 zeigen einen
anderen Halter für Inbus-Schlüssel, der mehrere Aufnahmelöcher aufweist, die
jeweils den relativ längeren Abschnitt eines Inbus-Schlüssel halten. Obwohl
Halterippen vorgesehen sind, ist der Halteeffekt derart schwach, daß der Inbus-
Schlüssel sich von den Halterippen lösen kann und sich somit neigt. Daraus ergibt
sich, daß der Inbus-Schlüssel sich vollständig von dem Halter lösen kann. Um
dieses Problem zu lösen offenbart die taiwanesische
Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 einen Halter für Inbus-Schlüssel, der
zwei Haltepunkte für jeden zu haltenden Inbus-Schlüssel aufweist, einen zum
Halten des relativ längeren Abschnittes des Inbus-Schlüssels und den anderen
zum Halten des relativ kürzeren Abschnittes des Inbus-Schlüssels. Dennoch wird
der Inbus-Schlüssel wackeln, wenn er nur mit einem der Haltepunkte ergriffen
wird. Außerdem muß der Nutzer den Inbus-Schlüssel mit den Haltepunkten
ausrichten und dann eine Kraft aufwenden, um den Inbus-Schlüssel in die
Aufnahmekammer einzusetzen, so daß der Inbus-Schlüssel von den zwei
Haltepunkten gehalten wird. Hierzu sind jedoch beide Hände erforderlich. Die
taiwanesische Gebrauchsmusterveröffentlichung 295 896 offenbart einen Halter für
Inbus-Schlüssel, der auf seinen beiden Seiten Aufnahmekammern zur Aufnahme
der Inbus-Schlüssel aufweist. Hierbei handelt es sich nur um ein Duplikat der
Struktur der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 und hat
somit den gleichen Nachteil. Ferner besteht seit langem ein unerfülltes Bedürfnis
an einen Werkzeughalter, der hexagonale Schlüssel aufrecht halten kann und bei
dem die Inbus-Schlüssel leicht und schnell zum Gebrauch entnommen werden
können.
Der vorliegenden Erfindung liegt hauptsächlich die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte Werkzeughaltereinrichtung zu schaffen, die einen Werkzeughalter
zum Halten hexagonaler Schlüssel in aufrechter Stellung aufweist und eine
schnelle und leichte Entnahme der Inbus-Schlüssel bei jedem Gebrauch erlaubt.
Die Erfindung wird nun an Ausführungsbeispielen und anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten Ausführungsform
einer Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung der Verwendung eines
Werkzeughalters der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 1,
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht einer zweiten Ausführungsform
der Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 5,
Fig. 7 eine perspektivische Explosionsansicht einer dritten Ausführungsform
der Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 7,
und
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung der Verwendung
der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 8.
Es wird Bezug auf die Zeichnung und zunächst auf die Fig. 1 bis 3 genommen.
Eine Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung hat im
allgemeinen einen Werkzeughalter 10, einen Gleitsitz 20 und eine Grundplatte 30.
Der Werkzeughalter 10 hat eine erste Seite 11 und eine zweite Seite 12 mit einem
an ihr ausgebildeten Kupplungselement 13. Eine Vielzahl von Aufnahmen 14
befindet sich zwischen der ersten Seite 10 und der zweiten Seite 12. Die
Aufnahmen 14 haben unterschiedliche Durchmesser zur Aufnahme von
Schlüsseln (bspw. Inbus-Schlüssel) von unterschiedlicher Größe. Eine einen
Abschnitt jeder Aufnahme 14 begrenzende Wand umfaßt ein elastisches
Haltelement 141 (Fig. 3), das sich in die jeweilige Aufnahme 14 erstreckt, wie
dies später noch beschrieben werden wird.
Der Gleitsitz 20 hat eine erste Führungsnut 21 und eine zweite Führungsnut 22, in
die die erste Seite 11 und die zweite Seite 12 des Werkzeughalters 10 jeweils
gleitend eingreifen. Der Gleitsitz 20 hat ferner ein Kupplungselement 23, in das
das Kupplungselement 13 des Werkzeughalters lösbar eingreift, um den
Werkzeughalter 10 festzuhalten. Der Gleitsitz 20 hat ferner eine Vielzahl von
Zapfen 24, auf denen die Inbus-Schlüssel 100 (Fig. 3) ruhen. Der Gleitsitz 20 hat
ferner zwei Seitenflügel 25, was später beschrieben werden wird.
Die Grundplatte 30 hat zwei seitliche Führungsnuten 31 für einen Gleiteingriff mit
den Seitenflügeln 25 des Gleitsitzes 20. In dieser Ausführungsform hat die
Grundplatte 30 einen Längsschlitz 36 mit einer offenen Seite für einen lösbaren
Eingriff mit der Grundplatte 30. Jede der zwei, den Längsschlitz 36 begrenzenden
lateralen Seiten 34 hat mehrere, sich in den Längsschlitz 36 erstreckende
elastische Stücke 32. Jedes elastische Stück 32 hat einen Schlitz 321 zur
Erhöhung der Elastizität. Außerdem hat jedes elastische Stück 32 einen
Vorsprung 322, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 25 des
Gleitsitzes 20 steht und dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 25 in der
lateralen Führungsnut 31 erlaubt.
Beim Zusammenbau greifen die erste Seite 11 und die zweite Seite 12 des
Werkzeughalters 10 gleitend in die Führungsnuten 21 und 22 des Gleitsitzes 20
ein und greift das Kupplungselement 13 des Werkzeughalters 10 in das
Kupplungselement 23 des Gleitsitzes 20. Der Werkzeughalter 10 ist somit auf dem
Gleitsitz 20 befestigt, wobei jeder Zapfen 24 des Gleitsitzes 20 in einer
zugehörigen Aufnahme 14 des Werkzeughalters 10 aufgenommen ist. Danach
werden die Seitenflügel 25 des Gleitsitzes 20 in Eingriff mit den lateralen
Führungsnuten 31 der Grundplatte 30 gebracht und verschoben. In diesem
Zusammenhang sei bemerkt, daß der Vorsprung 322 auf jedem elastischem Stück
32 sich in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 25 des Gleitsitzes
20 befindet und dabei dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 25 in der
lateralen Führungsnut 31 erlaubt. Der Schlitz 321 in jedem elastischem Stück 32
erlaubt eine geringe Bewegung nach oben, wenn sich der Vorsprung 322 in
Kontakt mit den zugehörigen Seitenflügeln 25 befindet. Der Gleitsitz 20 wird in der
lateralen Führungsnut 31 der Grundplatte 30 festgehalten, bis der Nutzer eine
relativ größere Längskraft aufbringt, um die Reibung zwischen dem Vorsprung 322
und den Seitenflügeln 25 zu überwinden, wodurch der Gleitsitz 20 aus der
Grundplatte 30 gezogen wird.
Wie in Fig. 3 veranschaulicht kann der Nutzer nach dem Zusammenbau einen
Inbus-Schlüssel 100 direkt in eine zugehörige Aufnahme 14 stecken, wobei die
relativ längere Seite (nicht bezeichnet) des Inbus-Schlüssels 100 in die zugehörige
Aufnahme 14 eingesetzt wird, bis die Stirnfläche der relativ längeren Seite auf der
Oberseite des zugehörigen Zapfens 24 aufliegt. Es sei festgestellt, daß der Inbus-
Schlüssel 100 durch das elastische Halteelement 141 des Werkzeughalters 10
nicht "festgeklemmt" bzw. gehalten wird. Deswegen kann der Nutzer den Inbus-
Schlüssel 100 für einen Gebrauch leicht entfernen. Außerdem wird der Inbus-
Schlüssel 100 durch einen zugehörigen Zapfen 24 in einer erhöhten Stellung
gehalten und steht aufrecht, was weiterhin eine leichte und schnelle Entnahme
des Inbus-Schlüssels 100 fördert.
Der Werkzeughalter 10 kann aus dem Gleitsitz 20 für einen getrennten Gebrauch
gelöst werden. In diesem Fall können die relativ längeren Abschnitte der Inbus-
Schlüssel 100 in zugehörige Aufnahmen 14 eingesetzt und durch zugehörige
Halteelemente 141, die von den die Aufnahmen 14 begrenzenden Wände
vorstehen, an Ort und Stelle gehalten werden, wie dies am besten in Fig. 4
gezeigt ist. Die Entnahme des Inbus-Schlüssels 100 kann durch Herausziehen
des jeweiligen Inbus-Schlüssels 100 aus der jeweiligen Aufnahme 14 erreicht
werden.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine modifizierte Ausführungsform der
Werkzeughaltereinrichtung, wobei die Grundplatte und der Gleitsitz in der ersten
Ausführungsform einstückig ausgebildet sind. Genauer gesagt hat in dieser
Ausführungsform die Werkzeughaltereinrichtung einen Werkzeughalter 10 und
eine Grundplatte 40. Der Werkzeughalter 10 hat eine erste Seite 11 und eine
zweite Seite 12 mit einem daran ausgebildeten Kupplungselement 13. Ein Vielzahl
von Aufnahmen 14 befindet sich zwischen der ersten Seite 10 und der zweiten
Seite 12. Die Aufnahmen 14 haben verschiedene Durchmesser zur Aufnahme von
Schlüsseln (bspw. Inbus-Schlüssel) verschiedener Größe. Eine einen Abschnitt
jeder Aufnahme 14 begrenzende Wand hat ein (nicht gezeigtes) elastisches
Halteelement, das sich in die jeweilige Aufnahme 14 verstreckt, um einen
zugehörigen Inbus-Schlüssel am Platz zu halten. Die Grundplatte 40 hat eine
erste Führungsnut 41 und eine zweite Führungsnut 42, in die die erste Seite 11
und die zweite Seite 12 des Werkzeughalters 10 jeweils gleitend eingreifen. Die
Grundplatte 40 hat ferner ein Kupplungselement 43, in das das Kupplungselement
13 des Werkzeughalters 10 lösbar eingreift, um den Werkzeughalter 10
festzuhalten. Die Grundplatte 40 hat ferner eine Vielzahl von Zapfen 44 auf denen
die Inbus-Schlüssel ruhen.
Nach dem Zusammenbau kann der Nutzer einen Inbus-Schlüssel direkt in eine
zugehörige Aufnahme 14 stecken, wobei die relativ längere Seite des Inbus-
Schlüssels in die zugehörige Aufnahme 14 eingesetzt wird, bis die Stirnfläche der
relativ längeren Seite auf der Oberseite des zugehörigen Zapfens 24 aufliegt. Es
sei festgestellt, daß der Inbus-Schlüssel durch das elastische Halteelement 141
des Werkzeughalters 10 nicht "festgeklemmt" bzw. gehalten wird. Deswegen kann
der Nutzer den Inbus-Schlüssel für einen Gebrauch leicht entfernen. Außerdem
wird der Inbus-Schlüssel durch einen zugehörigen Zapfen 24 in einer erhöhten
Stellung gehalten und steht aufrecht, was weiterhin eine leichte und schnelle
Entnahme des Inbus-Schlüssels fördert.
Der Werkzeughalter 10 kann aus der Grundplatte 40 für einen getrennten
Gebrauch gelöst werden. In diesem Fall können die relativ längeren Abschnitte
der Inbus-Schlüssel in zugehörige Aufnahmen 14 eingesetzt und durch
zugehörige Halteelemente 141, die von den die Aufnahmen begrenzenden Wände
vorstehen, an Ort und Stelle gehalten werden. Die Entnahme des Inbus-
Schlüssels kann durch Herausziehen des jeweiligen Inbus-Schlüssels aus der
jeweiligen Aufnahme 14 erreicht werden.
Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere modifizierte Ausführungsform der Erfindung.
In dieser Ausführungsform weist die Werkzeughaltereinrichtung eine Grundplatte
30 und einen Sitz 50 auf. Die Grundplatte 30 hat zwei seitliche Führungsnuten 31
für einen Gleiteingriff mit zwei Seitenflügeln 52 des Sitzes 50. Die Grundplatte 30
hat einen Längsschlitz 36 mit einer (nicht bezeichneten) offenen Seite für eine
lösbaren Eingriff mit der Grundplatte 30. Jede der zwei, den Längsschlitz 36
begrenzenden lateralen Seiten 34 hat mehrere, sich in den Längsschlitz 36
erstreckende elastische Stücke 32. Jedes elastische Stück 32 hat einen Schlitz
321 zur Erhöhung der Elastizität. Außerdem hat jedes elastische Stück 32 einen
Vorsprung 322, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 52 des
Gleitsitzes 50 steht und dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 52 in der
lateralen Führungsnut 31 erlaubt. Der Gleitsitz 50 hat mehrere Zapfen 53 mit
(nicht bezeichneten) Löchern unterschiedlichen Durchmessers zum Halten T-
förmiger Inbus-Schlüssel 110 (Fig. 9) verschiedener Größe.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Werkzeughaltereinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine leichte und schnelle Entnahme der Inbus-
Schlüssel erlaubt, die in einer aufrechten Stellung angeordnet sind. Die Inbus-
Schlüssel befinden sich in einer erhöhten Stellung, um die Entnahme zu
erleichtern. Es sei bemerkt, daß der Werkzeughalter nicht auf das
veranschaulichte Halteelement 141 zum Halten der Inbus-Schlüssel beschränkt
ist; vielmehr können andere Typen von Halteelementen verwendet werden, um die
Inbus-Schlüssel an Ort und Stelle zu halten.
Claims (17)
1. Werkzeughaltereinrichtung mit:
einer Grundplatte (30);
einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Gleitsitz (20) mit mehreren Zapfen (24); und
einem Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüsseln unterschiedlicher Größe, wobei der Werkzeughalter lösbar in den Gleitsitz eingreift und jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels aufweist;
wobei ferner, wenn der Werkzeughalter in den Gleitsitz eingreift, jeder Zapfen (24) des Gleitsitzes (20) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalter (10) aufgenommen ist und ein in dem Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an einem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
einer Grundplatte (30);
einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Gleitsitz (20) mit mehreren Zapfen (24); und
einem Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüsseln unterschiedlicher Größe, wobei der Werkzeughalter lösbar in den Gleitsitz eingreift und jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels aufweist;
wobei ferner, wenn der Werkzeughalter in den Gleitsitz eingreift, jeder Zapfen (24) des Gleitsitzes (20) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalter (10) aufgenommen ist und ein in dem Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an einem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
2. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Werkzeughalter
(10) eine erste Seite (11) und eine zweite Seite (12) aufweist, und der
Gleitsitz (20) eine erste Führungsnut (21) und eine zweite Führungsnut
(22) für einen Gleiteingriff in der jeweiligen ersten Seite (11) und der
jeweiligen zweiten Seite (12) des Werkzeughalters hat.
3. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 2, wobei der Werkzeughalter
(10) ein erstes Kupplungsglied (13) und der Gleitsitz (20) ein zweites
Kupplungsglied (23) für einen lösbaren Eingriff mit dem ersten
Kupplungsglied (13) hat.
4. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Gleitsitz (20)
zwei Seitenflügel (25) und die Grundplatte (30) zwei seitliche
Führungsnuten (31) für einen Gleiteingriff mit den jeweiligen
Seitenflügeln (25) des Gleitsitzes hat.
5. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 4, wobei jede von zwei den
Längsschlitzen (36) begrenzenden lateralen Seiten (34) mindestens ein
sich in den Längsschlitz (36) erstreckendes elastisches Stück (32) mit
einem Schlitz (321) zur Erhöhung der Elastizität hat.
6. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 5, wobei das mindestens
eine elastische Stück (32) einen Vorsprung (322) hat, der in
Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel (25) des
Gleitsitzes (20) steht und dennoch eine Gleitbewegung des
zugehörigen Seitenflügels (25) in der seitlichen Führungsnut (31)
erlaubt.
7. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schlüssel ein
Inbus-Schlüssel ist.
8. Werkzeughaltereinrichtung mit:
einer Grundplatte (40) mit mehreren Zapfen (44) darauf; und
einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüssel unterschiedlicher Größe, wobei jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels hat;
und wobei ferner die Werkzeughaltereinrichtung mit der Grundplatte gekuppelt ist, jeder Zapfen (44) der Grundplatte (40) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalters aufgenommen ist und ein in den Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an dem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
einer Grundplatte (40) mit mehreren Zapfen (44) darauf; und
einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüssel unterschiedlicher Größe, wobei jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels hat;
und wobei ferner die Werkzeughaltereinrichtung mit der Grundplatte gekuppelt ist, jeder Zapfen (44) der Grundplatte (40) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalters aufgenommen ist und ein in den Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an dem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
9. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 8, wobei der Werkzeughalter
(10) eine erste Seite (11) und eine zweite Seite (12) und die Grundplatte 40
eine erste Führungsnut (41) und eine zweite Führungsnut (42) für einen
Gleiteingriff mit der jeweiligen ersten Seite (11) und der jeweiligen
zweiten Seite (12) des Werkzeughalters haben.
10. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 9, wobei der Werkzeughalter
(10) ein erstes Kupplungselement (13) und die Grundplatte (40) ein
zweites Kupplungselement für einen lösbaren Eingriff mit dem ersten
Kupplungselement (13) hat.
11. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 8, wobei der Schlüssel ein
Inbus-Schlüssel ist.
12. Werkzeughaltereinrichtung mit:
einer Grundplatte (30), und
einem Sitz (50) mit mehreren Zapfen (53) mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers zum Halten von Schlüsseln verschiedener Größe.
einer Grundplatte (30), und
einem Sitz (50) mit mehreren Zapfen (53) mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers zum Halten von Schlüsseln verschiedener Größe.
13. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 12, wobei der Sitz (50) in
Gleiteingriff mit der Grundplatte (30) steht.
14. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sitz (50) zwei
Seitenflügel (52) und die Grundplatte (30) zwei seitliche Führungsnuten
(31) für einen Gleiteingriff mit den jeweiligen Seitenflügeln (52) des
Sitzes hat.
15. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 14, wobei jede der zwei den
Längsschlitz (36) begrenzenden lateralen Seiten (34) mindestens ein
sich in den Längsschlitz (36) erstreckendes elastisches Stück (32) mit
einem Schlitz (321) zur Erhöhung der Elastizität hat.
16. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 15, wobei mindestens ein
elastisches Stück (32) einen Vorsprung (322) hat, der in
Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel (52) des Sitzes
steht und dennoch eine Gleitbewegung des zugehörigen Seitenflügels
(52) in der seitlichen Führungsnut (31) erlaubt.
17. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 12, wobei der Schlüssel T-
förmig ist.
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