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DE1010011B - Maschine zum Rueckfuehren oder Abtragen von Erz und aehnlichem Schuettgut - Google Patents

Maschine zum Rueckfuehren oder Abtragen von Erz und aehnlichem Schuettgut

Info

Publication number
DE1010011B
DE1010011B DEG18309A DEG0018309A DE1010011B DE 1010011 B DE1010011 B DE 1010011B DE G18309 A DEG18309 A DE G18309A DE G0018309 A DEG0018309 A DE G0018309A DE 1010011 B DE1010011 B DE 1010011B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
machine according
wheels
carriage assemblies
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG18309A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Bartram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Company PLC
Original Assignee
General Electric Company PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Company PLC filed Critical General Electric Company PLC
Publication of DE1010011B publication Critical patent/DE1010011B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Maschine zum Rückführen oder Abtragen von Erz und ähnlichem Schüttgut Die Erfindung betrifft Maschinen zum Rückführen oder Abtragen von Erz und ähnlichem Schüttgut in der Bauart mit einer Brücke oder Laufbühne, die an jedem Ende von auf einer oder mehreren Schienen laufenden Drehgestell- oder Wagenanordnungen getragen wird, deren gegenseitiger Abstand größer als die Breite einer Materialhalde oder eines Schüttguthaufens ist, gegen die bzw. den die Maschine arbeiten soll, und mit einer Egge zum Durchrühren der Vorderfront der Halde zwecks Materiallockerung der Vorderfront, so daß dieses Material auf einen in Längsrichtung der Brücke laufenden Querförderer fällt, der das Material auf einen Längsförderer neben der Materialhalde liefern kann, wobei die Egge und der Querförderer von der Brücke getragen werden. Rückführungsmaschinen dieser Art sind in den britischen Patentschriften 534 034 und 572 039 beschrieben. In solchen Maschinen trägt die Brücke gewöhnlich eine Kraftantriebsvorrichtung zum Antreiben der Wagenanordnungen, derart, daß die Egge und der Querförderer langsam nach vorn gegen die Halde vorgeschoben werden, und zum Zurückziehen der Egge und des Querförderers nach rückwärts etwa zu dem Ausgangspunkt, wenn der gesamte Materialhaufen auf den Längsförderer umgeschichtet ist. In der erwähnten britischen Patentschrift 572 039 wird vorgeschlagen, daß die Egge und der Querförderer um eine waagerechte Achse drehbar sind, so daß der Boden des Querförderers über die Stellung angehoben werden kann, die er im normalen Betrieb einnimmt, so daß die Brücke rückwärts laufen kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich der Boden des Querförderers gegen das Material verklemmt, das während des Vorwärtslaufes dahinter zurückgeblieben sein kann.
  • In der Rückführungsmaschine, die in der britischen Patentschrift 572 039 beschrieben ist, wird die Brücke von den Wagenanordnungen an jedem Ende hinten von Scharnierbolzen getragen, um die sich die Brücke dreht. Außerdem sind vorn Hebestempel mit einer Klemmvorrichtung versehen. die gewährleistet, daß die Hebestempel nur verwendet werden können, wenn die Maschine außer Betrieb ist. Diese Maschine besitzt einige Nachteile, wie z. B. eine unerwünschte Bewiegung des Brückenrahmens. Eine Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Erzrückführungsmaschine, die eine stabile Brücke aufweist.
  • Eine andere Aufgabe ist die Herabsetzung der erforderlichen Anzahl Antriebsmotoren auf der Brücke und die Entwicklung einer Maschine mit erhöhtem Wirkungsgrad bei geringen Kosten.
  • Erfindungsgemäß ist in einer Maschine der beschriehenen Art zum Rückführen von Erz und ähnlichem Schüttgut die Brücke als eine einstückige oder feste Einheit mit den Hinterrädern der Wagenanordnungen ausgebildet, und die Vorderräder der Wagenanordnungen können sich relativ zu der Brücke bewegen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Boden des Querförderers über seine normale Betriebslage hinaus durch Drehung der Brücke um die Achse der Hinterräder der Wagenanordnungen angehoben werden kann.
  • Die Wagenanordnungen an jedem Ende der Brücke können drei Räder aufweisen, nämlich ein mit der Brücke einstückiges oder festes Hinterrad und zwei von einer Ausgleichseinheit getragene Vorderräder, wobei die drei Räder ausgerichtet und zur Bewegung auf einer einzelnen Schiene angeordnet sind.
  • Der Antrieb von der Kraftantriebsvorrichtung auf der Brücke zum Vorwärts- oder Rückwärtsbewegen der Maschine kann auf die Vorderradpaare der Wagenanordnungen erfolgen und würde durch Kardankuppzungen verlaufen, um Relativbewegung zwischen der Brücke und den Ausgleichseinheiten zu ermöglichen.
  • Ein Einzelmotor kann den Querförderer und die Egge über ein geeignetes Zahnradgetriebe antreiben.
  • Ein getrennter Motor kann zum Heben und Senken der Egge vorhanden sein, um den Winkel einzustellen, den die Egge mit der Horizontalen bildet. Ein weiterer Motor zum Antrieb beider Ausgleichseinheiten zum Querbewegen der Brücke kann auf dieser vorgesehen sein und treibt die Hauptwelle iiber einen Wechselgetriebekasten, so daß die Brücke langsam nach vorn in eine Materialhalde hineingetrieben und mit einer höheren Geschwindigkeit zurückgezogen wird.
  • 7um deutlichen Verständnis der Erfindung wird eine Aus führungs form einer Rückführungsmaschine nach der Erfindung als Beispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Grundriß auf Bodenebene der Maschine mit einem einzelnen feststehenden Längsförderer (obgleich die Maschine auch mit einem feststehenden Längsförderer auf jeder Seite der Schüttguthalde arbeiten kann), Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 einen Einzelteil als Aufriß des Maschinenrahmens an seiner Verbindung mit einer Wagenanordnung, Fig. 5 einen Grundriß, bei dem die Zahnradabdekkungen des Vorder- oder Antriebsendes einer Wagenanordnung abgenommen sind, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig.5, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6, Fig. 8 und 9 Teilseitenansichten, teilweise im Schnitt, des Auslaufendes einer abgeänderten Maschine, die so angeordnet ist, daß sie mit einer Materialhalde in einer Lage arbeitet, in welcher der feststehende Längsförderer oberhalb des Erdbodenniveaus liegt, wobei zur Vereinfachung die gleichen Bezugszeichen in diesen Figuren für die Teile verwendet worden sind, die auch in den Fig. 1 bis 7 dargestellt sind. Die beiden Fig. 8 und 9 sind, wie man erkennt, parallele Schnitte, die um ein kurzes Stück gegeneinander versetzt sind.
  • Mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 besteht die Rückführungsmaschine aus einer Laufbühne oder Brücke 1, die an jedem Ende von einer Drehgestell- oder Wagenanordnung2 getragen wird. Diese weist drei Räder, nämlich ein einzelnes Hinterrad 3 (vgl. Fig. 4) und zwei Vorderräder 4 auf, die von einer Ausgleichseinheit 5 getragen werden. Die Brücke 1 ist als einzige Einheit fest mit den Hinterrädern 3 ausgebildet, so daß sie um eine waagerechte Achse drehbar ist, damit ein einen Längsförderer 34 beschickender Ouerförderer 39 gehoben und gesenkt werden kann. Wie man erkennt, handelt es sich bei dieser Achse um die Achse der Hinterräder 3. Die beiden Vorderräder 4 an jedem Ende der Brücke i sind von ihrer Ausgleichseinheit 5 umschlossen, die (vgl. Fig. 5 und 6) ebenfalls an der Brücke mit einem Ausgleichsbolzen 24 befestigt ist, und die Ausgleichseinheiten 5 sind mit Führungsplatten 6 (Fig. 7) versehen, die mit gleichartigen Platten 7 (Fig. 4) auf der Brücke 1 zusammenarbeiten.
  • Der Antrieb der Ausgleichseinheiten 5 zum Querbewegen der Brücke 1 erfolgt mittels eines Einzelmotors 8 über ein Regelgetriebe 9 und ein Wechselgetriebe 10, das mit einer Langsamganguntersetzung zur Bewegung in die Halde und einer Schnellganguntersetztung für die Rückbewegung ausgestattet ist.
  • Das Getriebe oder der Räderkasten 10 ist mit geeigneten ineinandergreifenden, ausrückbaren Kupplungen versehen, um die Bewegungsgeschwindigkeit wählen zu können. Der Antrieb von dem Wechselgetriebekasten 10 erfolgt auf eine Hauptwelle 11 (Fig. 1), die in Längsrichtung der Brücke 1 verläuft. Wie dargestellt ist, kann jedes Ende der Welle 11 direkt mit einer Welle 12 über Kardangelenke 13, 14 verbunden sein. Das äußere Ende jeder Welle 12 ist unmittelbar mit einer Getrieheschnecke 15 (Fig. 5, 6 und 7) verbunden, die an der Ausgleichseinheit 5 angebracht ist und ein Schneckenrad 16 antreibt, das auf einer Welle 17 sitzt. Diese verläuft parallel zu der die beiden Vorderräder enthaltenden Ebene und ist selbst mit zwei Getriebeschnecken 18 und 19 versehen. Jede Getriebeschnecke 18, 19 treibt ein Schneckenrad 20 bzw.
  • 21 an, das auf der Welle 22 bzw. 23 sitzt, die das eine bzw. das andere Vorderrad trägt. Diese Antriebsanordnung für die Vorderräder 4 mittels der Kardangelenke 13, 14 ermöglicht, daß der Vorderteil der Brücke 1 gehoben und gesenkt werden kann, ohne den Antrieb von dem Einzelmotor 8 zu den Wagenanordnungen zur Querbewegung der Brücke zu beeinträchtigen.
  • Zum Anheben des Vorderteils der Brücke 1, wenn diese von der Halde wegbewegt werden soll, ist jedes Brückenende mit einer hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheit 25 (Fig. 6) versehen, wobei der Kolben 26 an dem Ausgleichsbolzen 24 der zugeordneten Ausgleichseinheit 5 und der Zylinder 27 an der Brückenkonstruktion mit einem Querzapfen 28 (vgl. auch Fig. 4) befestigt ist. Wie oben beschrieben wurde, ist jede Ausgleichseinheit 5 mit Führungsplatten 6 zwischen sich und der Brückenkonstruktion versehen. Das Gesamtgewicht der Brücke 1 am vorderen Ende wird von den Ausgleichsbolzen 24 getragen, welche die Festspannanordnungen unnötig machen. Außerdem werden bei angehobener Brücke 1 die vollen Längen der Kolbenköpfe 26 in ihren Zylindern 27 gehalten, wodurch Querstabilität erzielt wird. Die Ausgleichsbolzen 24 sind mit Querzapfen 29 verbunden, die in Brückenverlängerungen 30 (Fig. 4) gelagert sind. Diese sind geschlitzt, um Lager 31 für die Querzapfen 29 aufzunehmen, und sind so angeordnet, daß die Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Brücke 1 von den Bodenflächen der Schlitze in den Verlängerungen 30 bestimmt wird, die mit den Ausgleichslagern 31 in Berührung kommen. Wenn der Vorderteil der Brücke 1 hochgehoben wird, dreht sich die gesamte Brücke 1 um die Hinterräder 3 der Maschine relativ zu den Ausgleichseinheiten 5, welche die Vorderräder 4 tragen.
  • Eine solche Bewegung beeinträchtigt nicht die Antriebsanordnungen für die Ausgleichseinheiten 5. Jede hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit 25 wird von einer gemeinsamen hydraulischen Pumpe 32 (Fig. 1) gespeist, die auf der Brücke 1 angeordnet ist und von einem Elektromotor 33 angetrieben wird. Für den Motor und die Pumpe sind geeignete Regelvorrichtungen vorgesehen.
  • Der Querförderer 39, der Material an einen Längsförderer 34 (Fig. 2) liefert und gewöhnlich als Pflugförderer bezeichnet wird, muß in beiden Richtungen abhängig von der Lage des Längsförderers 34 arbeiten können. Wie oben erwähnt wurde, kann ein Einzelmotor für den Pflugförderer und den Eggenantrieb vorgesehen werden. Dieser Motor 35 (Fig. 1 und 2) ist angenähert in der Mitte der Brücke 1 angebracht und mit einer weiteren längs der Brücke 1 verlaufenden Hauptwelle 36 über einen Seil-, Ketten- oder anderen Zahnradtrieb 37 verbunden. Die Enden dieser weiteren Hauptwelle 36 sind an jedem Ende mit Rädergetriebekästen 38 verbunden, die aus einer Kombination von Stirnrädern und Getriebeschnecken bestehen, die ihrerseits mit Kettenrädern 40 des Querförderers 39 über Freilaufkupplungen 41 (Fig. 1) verbunden sind. Die Kupplungen 41 treiben das gewünschte Kettenrad 40 gemäß der Umlaufrichtung des Motors 35 selbsttätig an und halten die Spannung in der unteren Länge des Pflug- oder Querförderers 39 aufrecht. Von dem Getriebekasten 38 am linken Ende der Fig. 1 wird eine weitere Zahnraduntersetzung hinzugefügt, welche die waagerechte Bewegung einer Egge 42 über einen aus Kurbel, Scheibe, Kurbel und Pleuelstange bestehenden Mecharmismus 43 betätigt, so daß der übliche getrennte Eggenantriebsmotor und die Getriebeeinheit wegfallen. Ein Eggenhebemotor 55 ist vorhanden, und die allgemeine Arbeitsweise der Maschine entspricht den Maschinen, die in der genannten Patentschrift beschrieben sind.
  • Fig. 8 und 9 zeigen das Auslaufende einer Maschine, die an einer Schüttguthalde in einer Lage arbeiten kann, in der der feststehende Längsförderer 34 oberhalb des Erdbodenniveaus liegt. Verstrebte Abstandsstücke 44 sind zwischen eine Drehgestell- oder Wageneinheit 5 und die Brückenkonstruktion eingefügt, so daß eine geeignete Erhöhung des Querförderers 39 oberhalb der Bodenfläche erzielt wird. In diesem Fall ist die längs der Brücke 1 verlaufende Querantriebswelle 11 mit einem Stirnzahnrad 45 (Fig. 9) versehen, das ein anderes Zahnrad 46 antreibt. Dieses ist auf der Brücke 1 angebracht und mittels einer Welle 47, die an jedem Ende Kardangelenke 48 hat, mit einer erhöhten Verlängerungswelle 49 verbunden, die an der Ausgleichseinheit 5 befestigt ist. Ein Kettentrieb 50 liegt zwischen der Verlängerungswelle 49 und der einzigen Getriebeschneckenwelle 51 einer Ausgleichseinheit 5, wobei der Kettentrieb 50 in Abhängigkeit von der Größe der Abstandsstücke 44 geeignet gewählt ist. Die Einführung des Kettentriebes 50 ermöglicht die Einstellung einer Begrenzung der Bewegung, die von den Kardangelenken zugelassen wird.
  • Bei dieser Maschine, die mit dem feststehenden Längsförderer 34 oberhalb des Erdbodenniveaus arheitet, würden die Seitenstützen des Haufens oder der Halde so angeordnet sein, daß das von dem Pflugförderer 39 gesammelte Schüttgut unmittelbar auf den Längsförderer 34 über einen Schütttrichter 52 (vgl.
  • Fig. 8) zugeführt wird, ohne die Notwendigkeit, das Schüttgut zu heben oder in geschlossene Tröge zu richten. Verschleiß und Dehnung in dem Pflug- oder Querförderer 39 können in bekannter Weise von einem Spaunketteurnd 53 an jedem Ende der Maschine oder aber durch Einbau einer Bettplatte und Einstellschrauben für eine Getriebeeinheit 38 aufgenommen werden, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, um zu ermöglichen, daß die gesamte Einheit nach außen bewegt wird.
  • In einem solchen Fall kann die Relativbewegung zwischen dem Rädergetriebekasten und dem Motor 35 durch Verwendung einer Längskeilnutmluffenkupplu,ng erhalten werden.
  • Wenn der Quer- oder Pflugförderer 39 nur in einer Richtung angetrieben werden soll, um einen feststehenden Längsförderer 34 nur auf einer Seite der Halde zu speisen, wobei sich der Längsförderer entweder unterhalb oder oberhalb des Erdbodens befindet, wie vorher beschrieben wurde, dann kann die Anordnung der oben beschriebenen Maschine dadurch vereinfacht werden, daß ein einziger Förderer und ein Eggengetriebekasten an einem Ende vorgesehen wird und der Getriebekasten an dem anderen Ende für den Pflug- oder Querförderer wegfällt. Die Freilaufkupplung, die erhöhten Spannkettenräder, die Hauptwellenleitung und eine weitere diesem Rädergetriebekasten zugeordnete Vorrichtungen sind ebenfalls nicht erforderlich. In diesem Beispiel wird die Dehnung oder Abnutzung in dem Pflugförderer mittels einer Spannvorrichtung auf dem hinteren Pflugkettenrad angepaßt.
  • Aus der obigen Beschreibung ist zu entnehmen, daß eine Rückführungsmaschine nach der Erfindung eine Guerbewegungsausrüstung aufweist, die der in vorhandenen Maschinen verwendeten beträchtlich überlegen ist, und daß eine einfache Vorrichtung vorgesehen ist, um den Vorderteil der Maschinenbrücke anzuheben. Eine einfache Antriebsanordnung für den Quer- oder Pflugförderer ist mit Einstellmitteln versehen, und die Maschine kann entweder mit einem oder mehreren feststehenden Förderern unterhalb des Erdbodenniveaus oder mit einem oder mehreren Längsförderern oberhalb des Erdbodenniveaus verwendet werden. Ein wesentlicher Vorteil der Betätigung des oder der Längsförderer oberhalb des normalen Erdbodenniveaus besteht darin, daß eine große Kostenersparnis bei Gründungen oder Fundamenten im Vergleich zlu einer Rückführungsmaschine erzielt wird, bei der der oder dieLängsförderer unterhalb des Erdbodenniveaus liegen.

Claims (9)

  1. PATeNTANsPRÜCHe: 1. Maschine zum Rückführen oder Abtragen von Erz und ähnlichem Schüttgut in der Bauart mit einer Brücke oder Laufbühne, die an jedem Ende von auf einer oder mehreren Schienen laufenden Drehgestell- oder Wagenanordnungen getragen wird, deren gegenseitiger Abstand größer als die Breite einer Materialhalde oder eines Schüttguthaufens ist, gegen die bzw. den die Maschine arbeitet, und mit einer Egge zum Durchrühren der Vorderfront der Halde zwecks I,ockerung des Schüttgutes an dieser Vorderfront, so daß dieses Material auf einen längs der Brücke laufenden Querförderer fällt, der das Material auf einen Längsförderer neben der Materialhalde liefern kann, wobei die Egge und der Querförderer von der Brücke getragen werden, gekennzeichnet durch eine Brückenkonstruktion, bei der die Brücke als eine einstückige oder feste Einheit mit den Hinterrädern der Wagenanordnungen ausgebildet ist und sich die Vorderräder der Wagenanordnungen relativ zu der Brücke bewegen können, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Boden des Querförderers über seine normale Betriebslage hinaus durch Drehung der Brücke um die Achse der Hinterräder der Wagenanordnungen angehoben werden kann.
  2. 2. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagenanordnungen an jedem Ende der Brücke drei Räder aufweisen, nämlich ein mit der Brücke einstückiges oder fest verbundenes Hinterrad und zwei von einer Ausgleichseinheit getragene Vorderräder, wobei die drei Räder ausgerichtet und so angeordnet sind, daß sie auf einer einzigen Schiene laufen.
  3. 3. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb von der Kraftantriebsvorrichtung auf der Brücke zum Rückwärts- und Vorwärtsbewegen der Maschine auf die Vorderräder der Wagenanordnungen erfolgt.
  4. 4. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb von der Kraftantriebsvorrichtung auf der Brücke zum Rückwärts- und Vorwärtsbewegen der Maschine auf die Vorderräder der Wagenanordnungen über Kardanklupplungen erfolgt.
  5. 5. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelmotor zum Antrieb des Querförderers und der Egge dient.
  6. 6. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelmotor auf der Brücke eine Hauptwelle über ein Wechselgetriebe antreibt, wobei die Hauptwelle mit den Vorderrädern gekuppelt ist, um zu ermöglichen, daß die Brücke langsam nach vorwärts in eine Schüttguthalde getrieben und bei höherer Geschwindigkeit zurückgezogen wird.
  7. 7. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Vorderrädern der Wagenanordnungen und der Brücke eine hydrau- lische Vorrichtung zum Drehen der Brücke um die Achse der Hinterräder zugeordnet ist.
  8. 8. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelmotor so angeordnet ist, daß er den Querförderer in beiden Richtungen sowie die Egge antreibt.
  9. 9. Rückführungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsförderer so angeordnet und ,eingerichtet ist, daß er oberhalb des normalen Erdbodenniveaus arbeitet.
DEG18309A 1954-11-04 1955-11-04 Maschine zum Rueckfuehren oder Abtragen von Erz und aehnlichem Schuettgut Pending DE1010011B (de)

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GB1010011X 1954-11-04

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DE1010011B true DE1010011B (de) 1957-06-06

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DEG18309A Pending DE1010011B (de) 1954-11-04 1955-11-04 Maschine zum Rueckfuehren oder Abtragen von Erz und aehnlichem Schuettgut

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162282B (de) * 1958-05-01 1964-01-30 Hewitt Robins Inc Anordnung zum Abbau schuettfaehigen Materials

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162282B (de) * 1958-05-01 1964-01-30 Hewitt Robins Inc Anordnung zum Abbau schuettfaehigen Materials

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