DE10100958A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen BestrahlungInfo
- Publication number
- DE10100958A1 DE10100958A1 DE10100958A DE10100958A DE10100958A1 DE 10100958 A1 DE10100958 A1 DE 10100958A1 DE 10100958 A DE10100958 A DE 10100958A DE 10100958 A DE10100958 A DE 10100958A DE 10100958 A1 DE10100958 A1 DE 10100958A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- target volume
- modulation
- energy
- radiation
- verification
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N5/00—Radiation therapy
- A61N5/10—X-ray therapy; Gamma-ray therapy; Particle-irradiation therapy
- A61N5/1048—Monitoring, verifying, controlling systems and methods
- A61N5/1049—Monitoring, verifying, controlling systems and methods for verifying the position of the patient with respect to the radiation beam
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N5/00—Radiation therapy
- A61N5/10—X-ray therapy; Gamma-ray therapy; Particle-irradiation therapy
- A61N5/1048—Monitoring, verifying, controlling systems and methods
- A61N5/1049—Monitoring, verifying, controlling systems and methods for verifying the position of the patient with respect to the radiation beam
- A61N2005/1061—Monitoring, verifying, controlling systems and methods for verifying the position of the patient with respect to the radiation beam using an x-ray imaging system having a separate imaging source
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Radiology & Medical Imaging (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung mittels eines energiereichen modulierten Strahls (1), wobei dieser für die Verifikation erfaßt wird. Bezüglich der Vorrichtung ist ein Medium (8, 13) zur Erfassung der energiereichen modulierten Strahls (1) im Strahlengang (9) angeordnet. DOLLAR A Die Verifikation der zu applizierenden Strahlung wird dadurch verbessert, daß die Form des Strahls (1) zwischen einer Einrichtung zur Strahlenmodulation (2) und dem zu bestrahlenden Zielvolumen (3) erfaßt wird. Eine weitere Verbesserung wird dadurch erzielt, daß ein Röntgenstrahl (4) zur Erfassung des Zielvolumens (3) ausgebildet ist, der in umgekehrter Richtung (5) wie die (6) des energiereichen Stahls (1) auf das Zielvolumen (3) gerichtet ist und daß der Röntgenstrahl (4) bezüglich seiner Richtung (5) hinter dem Zielvolumen (3) erfaßt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung
mittels eines energiereichen modulierten Strahls, wobei dieser für die Verifikation
erfaßt wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens, bei der
ein Medium zur Erfassung des energiereichen modulierten Strahls im Strahlengang
angeordnet ist.
Verfahren und Vorrichtung dieser Art sind von T. R. Mackie et al. ("Tomotherapy: A
new concept for the delivery of dynamic conformal radiotherapy", Med. Phy. 20 (1993),
1709-1719) und von David A. Jaffray et al. ("A Radiographic and Tomographic
imaging system integrated into a medical linear accelerator for localization of bone and
soft-tissue targets" in Int. J. Radiat. Oncol. Biol. Phys., Volume 45, No. 3 (1999), 773-789)
bekannt. Dabei wird vorgeschlagen, das Medium zur Erfassung des energiereichen
modulierten Strahls unterhalb des Patiententisches anzuordnen, so daß der Strahl erst
erfaßt wird, wenn er durch den Körper des Patienten hindurchgegangen ist. Bei dieser
"Transitdosimetrie" genannten Methode kommt es jedoch beim Durchtritt des Strahls
durch den Patienten und den Patiententisch zu Streuungen des Strahls sowie zu Schwä
chungen durch unterschiedliche Absorption. Es läßt sich somit weder die Abbildung der
Kontur des Zielvolumens noch eine Stärkeverteilung der Strahlendosis innerhalb der
bestrahlten Fläche exakt erfassen. Dadurch ist nur unzureichend überprüfbar, ob die
applizierte Strahlung mit dem Behandlungsplan übereinstimmt und es ist auch nicht
möglich, bereits geringfügige Abweichungen einer sofortigen Korrektur zu unterziehen.
Weiterhin ist eine direkte, während der Bestrahlung vorgenommene Bildgebung bezüg
lich der Anatomie des Patienten erwünscht. Dies ist mit Hilfe des Therapiestrahls
schwierig, da eine solche Methode entweder zu einer erhöhten Dosisbelastung führen
würde, was inakzeptabel ist, oder die Bildgebung wäre unbefriedigend. Außerdem ist
der Strahl durch den Kollimator begrenzt, wodurch nur ein begrenzter Bildausschnitt
abbildbar ist, also nicht die Umgebung des Zielvolumens. Außerdem sind auch keine
Weichteile abbildbar.
Aus diesem Grund wurde vom o. g. Stand der Technik vorgeschlagen, in einem Winkel
von 90° zum Therapiestrahl eine Röntgenquelle und ein Medium zur Erfassung der
Röntgenstrahlen derart anzuordnen, daß das Zielvolumen und die Umgebung desselben
erfaßbar und dadurch verifizierbar ist, ob Lage und Form des Zielvolumens mit dem
Behandlungsplan übereinstimmen. Dies ermöglicht dann eine entsprechende Korrektur
der Einstellung der Einrichtung zur Strahlenmodulation. Bei einer derartigen Anord
nung läßt sich jedoch nur eine senkrecht zum Therapiestrahl liegende Fläche des Ziel
volumens erfassen. Wenn also die vorgeschlagene Thomotherapieeinrichtung beim
Umkreisen des Patienten das Zielvolumen durch die Thomographie erfaßt, so gelangt
der Therapiestrahl erst nach einer weiteren Drehung um 90° in diese Position. Dabei
kann sich jedoch die Lage und die Form des Zielvolumens, z. B. durch Atmung,
Muskelanspannung usw. verändert haben. Dies führt zu einer Ungenauigkeit und somit
zu einer unzureichenden Korrektur, so daß auch mit dieser Methode eine optimale
Bestrahlung nicht gewährleistet ist, welche darin besteht, daß das ganze Zielvolumen
die vorgegebene Dosis enthält, aber umliegende Bereiche einer möglichst minimalen
Dosis ausgesetzt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Verifikation der zu applizierenden
Strahlung zu verbessern, insbesondere eine exakte Überprüfung der Übereinstimmung
der applizierten Strahlung mit der durch den Behandlungsplan vorbestimmten Strahlung
zu ermöglichen, um den Therapiestrahl besser und bereits bei geringfügigen Abwei
chungen korrigieren zu können.
Eine zusätzliche Aufgabe besteht darin, die Verifikation dahingehend zu erweitern, daß
eine möglichst zeitnahe Überprüfung der Anatomie im Bereich des Zielvolumens und
von dessen Lage ermöglicht wird, um den Therapiestrahl optimal dem Ist-Zustand
anzupassen.
Bezüglich des Verfahrens wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Form des Strahls
zwischen einer Einrichtung zur Strahlenmodulation und dem zu bestrahlenden Ziel
volumen erfaßt wird.
Bezüglich der Vorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Medium zur
Erfassung der Form des Strahls ausgebildet und zwischen einer Einrichtung zur Strah
lenmodulation und dem zu bestrahlenden Zielvolumen angeordnet ist.
Durch die Erfindung wird der Therapiestrahl ohne eine Verfälschung durch Streuungen
erfaßt, wodurch eine exakte Verifikation der Kontur der nacheinander aus verschie
denen Richtungen zu applizierenden Strahlen möglich ist.
Wird die Erfindung dahingehend weitergebildet, daß auch die Intensität des Strahls
erfaßt wird, indem das den Strahl erfassende Medium auch zur Erfassung der Intensität
des Strahls ausgebildet ist, so ist auch diese exakt verifizierbar, da keine Absorption von
Anteilen der Strahlen vor ihrer Erfassung auftreten kann.
Die zusätzliche Aufgabe wird bezüglich des Verfahrens dadurch gelöst, daß zusätzlich
zur genannten Erfassung der Form des Strahls ein Röntgenstrahl zur Erfassung des
Zielvolumens ausgebildet ist, der in umgekehrter Richtung wie die des energiereichen
Strahls auf das Zielvolumen gerichtet ist und daß der Röntgenstrahl bezüglich seiner
Richtung hinter dem Zielvolumen erfaßt wird.
Bezüglich der Vorrichtung wird die zusätzliche Aufgabe dadurch gelöst, daß zusätzlich
zu dem genannten Medium zur Erfassung der Form des energiereichen Strahls eine
Strahlenquelle für einen Röntgenstrahl im Verhältnis zum Zielvolumen der Strahlungs
quelle für den energiereichen Strahl derart gegenüberliegend angeordnet ist, daß die
Richtungen der Strahlen entgegengesetzt sind und daß ein Medium zur Erfassung des
Röntgenstrahls bezüglich der Richtung desselben hinter dem Zielvolumen angeordnet
ist.
Durch die vorgenannten Weiterbildungen der Erfindung beschränkt sich die Verifi
kation nicht nur auf die Überprüfung, ob der applizierte Strahl dem geplanten entspricht,
es ist weiterhin verifizierbar, ob die Anatomie des Patienten und deren Lage im
Zeitpunkt der Bestrahlung der Anatomie und Lage entspricht, die der Ausarbeitung des
Behandlungsplans zugrundelag. Es wird eine nahezu zeitidentische Verifikation der
Anatomie und Lage und damit der Einhaltung des Behandlungsplans ermöglicht, so daß
Änderungen ohne Verzögerung berücksichtigt werden können. Es ist möglich, die
Änderungen in die Korrektur des Therapiestrahls einzubeziehen oder den Therapiestrahl
abzuschalten. Dadurch ist es möglich, daß das Zielvolumen - selbst wenn es seine Lage
und/oder seine Form verändert - mit hoher Exaktheit die vorbestimmte Strahlungsdosis
erhält und die Dosis exakt am Rand des Zielvolumens - in der Regel der Tumorrand -
derart steil abfällt, daß umliegendes Gewebe möglichst nicht beschädigt wird. Dadurch
erhöht die Erfindung den Therapieerfolg und verringert gleichzeitig die
Nebenwirkungen. Insbesondere Tumore, die unmittelbar an Risikoorgane grenzen,
können auf diese Weise besser und mit wesentlich verringertem Risiko behandelt
werden.
Neben dieser Erhöhung der Exaktheit der Bestrahlung bezüglich Kontur und Dosisver
teilung ermöglicht es die Erfindung außerdem, daß auf eine strenge Fixierung des
Patienten verzichtet werden kann, da auch Lageveränderungen des Patienten erfaßbar
und in die Korrektur einbeziehbar sind. Es ist dann nicht mehr erforderlich, einen
Patienten in eng anliegenden starren Schalen zu lagern, die ihm zwar jegliche Bewe
gungsmöglichkeit nehmen, letztlich jedoch keine völlige Garantie für eine unveränderte
Anatomie geben können, da Atmungsbewegungen, Muskelanspannungen und die
Verlagerung von Organen immer vorhanden sind. Durch den Einsatz der o. g. Weiterbil
dung der erfindungsgemäßen Verifkation kann all dies erfaßt und berücksichtigt
werden. Sowohl bei Lageveränderungen des Zielvolumens als auch von Risikoorganen
oder bei Lageveränderungen des Patienten kann die Behandlung bei entsprechenden
Abweichungen mit Korrekturen fortgesetzt oder auch unterbrochen werden, letzteres,
wenn eine ausreichend schnelle Korrektur nicht möglich ist.
Die folgenden Weiterbildungen der Erfindung dienen der Erreichung dieser Ziele mit
einer Optimierung der Verifikations- und Korrekturmöglichkeiten.
Das Verfahren wird zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß bei einem gepulsten
energiereichen Strahl der Röntgenstrahl in den Sendepausen des energiereichen Strahls
erfaßt wird. Dadurch ist eine exakte Erfassung der Röntgenstrahlung ohne Streustrahlen
des energiereichen Strahls möglich. Um die Strahlenbelastung möglichst gering zu
halten, ist es zweckmäßig, wenn der Röntgenstrahl nur in den Sendepausen des energie
reichen Strahls ausgesendet wird.
Wie bereits erwähnt, dient die Erfassung des Zielvolumens durch den Röntgenstrahl
zweckmäßigerweise der Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen
Strahls. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, daß die Daten der Erfassung der
Röntgenstrahlen umgehend zur Korrektur der Einstellung eines Multileafkollimators
herangezogen werden. Dabei sind die Korrekturen um so genauer je zeitnäher sie umge
setzt werden. Da die Pulse des energiereichen Strahls im Mikrosekundenbereich und die
Pausen im Millisekundenbereich liegen, ist diese Größenordnung die untere Grenze für
die Zeitgleichheit. Es läßt sich also mit einer hohen Rechengeschwindigkeit des einge
setzten Computers eine derartige Zeitnähe erreichen, daß in diesen Zeiträumen keine
relevanten Veränderungen mehr stattfinden. Dadurch kann eine optimale Genauigkeit
erzielt werden.
Da sich komplizierte Formen oftmals erst durch eine allseitige Betrachtung erfassen
lassen, wird vorgeschlagen, daß vor der Bestrahlung mit dem energiereichen Strahl
durch eine Erfassung des Zielvolumens mittels eines Röntgenstrahls aus verschiedenen
Richtungen die Form des Zielvolumens erfaßt wird und daß diese Information in die
Verifikation und Korrektur des Modulation des energiereichen Strahls einbezogen wird.
Da es Behandlungspläne meistens vorsehen, daß verschiedene Bereiche mit einer unter
schiedlichen Bestrahlungsdosis behandelt werden, werden diese Bereiche zweckmä
ßigerweise in die Verifkation und Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls
einbezogen.
Um Risikoorgane optimal zu schonen, wird weiterhin vorgeschlagen, diese in einer der
vorgenannten Art und Weisen ebenfalls zu erfassen und bei der Verifikation und
Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls zu berücksichtigen. Es ist dabei
zweckmäßig, wenn auch die Lage und Form von Risikoorganen nahezu zeitgleich mit
der Verifikation und Modulation des energiereichen Strahls durch den Röntgenstrahl
ermittelt und für eine Korrektur der Modulation berücksichtigt werden.
Bezüglich der Vorrichtung wird als vorteilhafte Weiterbildung vorgeschlagen, daß beide
Medien, das zur Erfassung des energiereichen Strahls und das zur Erfassung des
Röntgenstrahls, als ein Medium ausgebildet werden. Auf diese Weise wird ein Erfas
sungsmedium eingespart, was den gerätetechnischen Aufwand reduziert. Auch die
Zuordnung der beiden Erfassungen wird vereinfacht. Dabei lassen sich die einzelnen
Erfassungselemente auch für die Erfassung beider Strahlen einsetzen, indem die Rönt
genstrahlen beispielsweise unmittelbar an der Oberfläche und der Therapiestrahl bei der
Durchstrahlung des Mediums erfaßt wird. Das Medium muß aus einem Material beste
hen, das durch den harten Therapiestrahl nicht beschädigt wird. Beispielsweise kann das
Medium ein Array von Fotodioden sein, wobei letztere aus amorphem Silizium
bestehen. Bei diesen kann es zu keiner Zerstörung einer Gitterstruktur kommen. Werden
diese Fotodioden in einem Kunststoffgehäuse angeordnet, so kommt es auch zu keiner
nennenswerten Schwächung oder Streuung der zu erfassenden Strahlen.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung derart ausgestaltet, daß die
Strahlungsquellen, die Einrichtung zur Strahlenmodulation und das Medium oder die
Medien zur Erfassung der Strahlen auf einer Gantry angeordnet sind, wodurch sie
gemeinsam verschiedene Richtungen zum Zielvolumen einnehmen können. Am
zweckmäßigsten ist die Anordnung eines Mediums zur Erfassung beider Strahlen, was
zu den o. g. Vorteilen führt. Wird die Strahlenquelle für den Röntgenstrahl und ein
Medium zur Erfassung beider Strahlen an ein übliches Bestrahlungsgerät angefügt, so
kann auf einfache Weise die erfindungsgemäße Vorrichtung hergestellt werden und es
ist möglich, bestehende Geräte nachzurüsten.
Die Vorrichtung weist weiterhin einen Computer auf, der für die Verifikation und
Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls aufgrund der durch das Medium
bzw. die Medien aufgenommenen Daten ausgebildet und eingerichtet ist. Bei der
Anfügung an ein bestehendes Bestrahlungsgerät reicht die Einrichtung des Computers
mittels entsprechender Software aus, falls dieser eine ausreichende Rechnerkapazität
aufweist. Vorzugsweise wird der Computer für eine nahezu zeitgleiche Verifikation und
Korrektur ausgebildet beziehungsweise eingerichtet. Ebenso für die Einbeziehung
vorher ermittelter anatomischer Daten in die nahezu zeitgleiche Verifikation und
Korrektur.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Prinzipskizze eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Einsatz und
Fig. 3 eine Erläuterung des Prinzips einer optimalen Bestrahlung, welche
erfindungsgemäß verifiziert werden soll.
Fig. 1 zeigt das Prinzip der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel der erfindungs
gemäßen Vorrichtung. Ein energiereicher Strahl 1 wird von einer Strahlenquelle 11
erzeugt und von einer Einrichtung zur Strahlenmodulation 2, beispielsweise einem
Multileafkollimator, entsprechend dem Behandlungsplan moduliert und auf ein Ziel
volumen 3 gerichtet. In der Regel ist dies ein Tumor eines Patienten 21, der auf einem
Patiententisch 19 liegend behandelt wird. Zwischen der Einrichtung 2 zur Strahlen
modulation und dem Patienten 21 wird erfindungsgemäß im Strahlengang 9 ein
Medium 8 zur Erfassung des energiereichen modulierten Strahls 1 angeordnet, damit die
Formgebung und Intensitätsmodifikationen durch die Einrichtung 2 zur Strahlenmodu
lation erfaßt und überwacht werden können. Weicht die Modulation des Strahls 1 von
ihrem Sollwert ab, kann eine Abschaltung oder eine Korrektur erfolgen.
Gegenüber der Strahlenquelle 11 für dem energiereichen Strahl 1 ist eine Strahlenquelle
10 für einen Röntgenstrahl 4 angeordnet. Die Anordnung erfolgt derart, daß ein Strah
lengang 9 entsteht, bei dem die Richtung 5 des Röntgenstrahls 4 der Richtung 6 des
energiereichen Strahls 1 genau entgegengesetzt ist. Der Röntgenstrahl 4 dient der Erfas
sung des Zielvolumens 3 und der Anatomie und Lage des Patienten 21 in der bereits
oben beschriebenen Art und Weise. Zur Erfassung des Röntgenstrahls 4 ist nach dem
Hindurchtreten desselben durch den Patienten 21 ein Medium 12 angeordnet. Zweck
mäßigerweise sind jedoch die Medien 8 und 12 als ein Medium 13 zur Erfassung des
energiereichen Strahls 1 und des Röntgenstrahls 4 ausgebildet. Bezüglich einer zweck
mäßigen Ausgestaltung wird auf die obigen Ausführungen verwiesen.
Die Anordnung der Strahlenquellen 11 und 10 erfolgt derart, daß durch den Therapie
strahl 1 das Zielvolumen 3 erfaßt wird und durch den Röntgenstrahl 4 das Zielvolumen
3 und dessen Umgebung, die bei der Modulation des Therapiestrahls 1 ebenfalls
berücksichtigt werden sollte. Aus diesem Grund ist der Röntgenstrahl 4 weiter ausein
anderlaufend gezeichnet als der Therapiestrahl 1, wobei er natürlich auch schmäler als
gezeichnet ausgebildet sein kann, also nicht den gesamten Patienten 21 erfassen muß.
Wird ein Erfassungsmedium 13 vorgesehen, so muß dessen Fläche derart bemessen
sein, daß diese die konisch auseinanderlaufenden Strahlen 1 und 4 in der Position der
Anordnung des Erfassungsmediums 13 erfaßt.
Die Durchführung einer Behandlung erfolgt zweckmäßigerweise in folgenden Schritten:
In einem ersten Schritt der Verifikationsprozedur wird unmittelbar vor Beginn der Strahlentherapie mit Hilfe des Computer-Tomographie-Systems, also des Röntgen strahls 4 und eines Mediums 12 oder 13, ein aktueller Computer-Tomographie-Daten satz vom Patienten 21 in Therapiesituation gewonnen. Hiermit lassen sich Veränderun gen in der Zielregion 3 und Lagerungsfehler des Patienten 21 direkt erkennen, so daß die nachfolgende Therapie auf diese neuen Daten abgestimmt werden kann.
In einem ersten Schritt der Verifikationsprozedur wird unmittelbar vor Beginn der Strahlentherapie mit Hilfe des Computer-Tomographie-Systems, also des Röntgen strahls 4 und eines Mediums 12 oder 13, ein aktueller Computer-Tomographie-Daten satz vom Patienten 21 in Therapiesituation gewonnen. Hiermit lassen sich Veränderun gen in der Zielregion 3 und Lagerungsfehler des Patienten 21 direkt erkennen, so daß die nachfolgende Therapie auf diese neuen Daten abgestimmt werden kann.
In einem zweiten Schritt wird während der Applikation der Therapiestrahlenfelder 24
(siehe Fig. 3) die Feldform und die Intensitätsverteilung des Therapiestrahls 1 gemessen
und protokolliert. Damit und auf der Basis des aktuellen Computer-Tomographie-
Datensatzes kann die dem Patienten 21 applizierte Strahlendosisverteilung 16, 16', 16"
(siehe Fig. 3) rekonstruiert und online verifiziert werden. Gegebenenfalls kann die
Strahlenapplikation bei etwaigen Abweichungen unterbrochen bzw. mit entsprechenden
unmittelbaren Korrekturen fortgesetzt werden. Durch die Art der Anordnung der Rönt
genstrahlquelle 10 und des Mediums 13 zur Erfassung der Strahlen 1 und 4 ist es auch
möglich, die relative Lage von Strukturen (Zielvolumen 3, mit unterschiedlicher Dosis
zu bestrahlende Bereiche 16, 16', 16" des Zielvolumens 3 und Risikoorgane 17) mit
niedrigem Kontrast (Weichteilkontrast) im Therapiestrahlenfeld 24 und dessen
Umgebung (siehe Fig. 3) mit Hilfe des Röntgenstrahls 4 während der Applikation der
einzelnen Therapiestrahlenfelder 24 zu überwachen und wenn möglich, eine
unverzügliche, möglichst fast zeitgleiche Korrektur vorzunehmen.
Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Einsatz. Es handelt sich dabei um
einen üblichen Aufbau eines Bestrahlungsgeräts 18 mit einer Strahlenquelle 11 für den
Therapiestrahl 1, einem Patiententisch 19 und einer Einrichtung 2 zur Strahlenmodu
lation, um die medizinisch indizierte Strahlung auf ein Zielvolumen 3, beispielsweise
am Kopf 20 eines Patienten 21, so zu richten, daß ein Tumor maximal geschädigt und
das umliegende Gewebe maximal geschont wird. Zu diesem Zweck ist ein Gestell
(Gantry) 14 vorgesehen, das den Patienten 21 allseitig umkreisen kann. Die Gantry 14
enthält die Strahlenquelle 11 für den Therapiestrahl 1, wobei die energiereiche
Strahlung 1 beispielsweise durch einen Linearbeschleuniger 22 erzeugt wird. Der
Strahlenquelle 11 gegenüberliegend ist auf der Gantry 14 die Strahlenquelle 10 für den
Röntgenstrahl 4 in der bereits zu Fig. 1 beschriebenen Weise angeordnet. Diesbezüglich
wird auf die obige Beschreibung verwiesen, wobei gleiche Bezugszeichen funktions
identische Bauteile bezeichnen.
Die Gantry 14 ist um eine horizontale Rotationsachse 23 drehbar, wobei die Strahlen 1
und 4 auf das Zielvolumen 3 beziehungsweise dessen Umgebung gerichtet sind. Das
Zielvolumen 3 befindet sich im Isozentrum der Strahlen 1 und 4, wobei die Strahlen
quellen 11 und 10 und eine Einrichtung 2 zur Strahlenmodulation durch die Rotation
der Gantry 14 um die Achse 23 den Patienten 21 umkreisen. Gleichzeitig kann eine
Verschiebung oder Drehung des Behandlungstisches 19 stattfinden, um eine exakte
Einstellung der Einstrahlung des Therapiestrahls 1 auf das Zielvolumen 3 des Patienten
21 vorzunehmen.
Der Zweck einer solchen Gantry besteht darin, daß durch die unterschiedlichen
Bestrahlungsrichtungen 7 (siehe Fig. 3) das Zielvolumen 3 eine maximale Bestrahlung
erfährt, jedoch das umliegende Gewebe maximal geschont wird, da es immer nur
kurzzeitig den energiereichen Strahlen 1 ausgesetzt ist. Außerdem ist es oft erforderlich,
daß bestimmte Bereiche des Körpers, wie beispielsweise das Rückenmark oder andere
Risikoorgane 17 von der energiereichen Strahlung 1 möglichst völlig verschont werden,
also durch die Ausgestaltung der Therapiestrahlenfelder 24 aus den verschiedenen
Richtungen 7 (siehe Fig. 3) möglichst weitgehend ausgespart sind.
Die Lage und das Profil des Zielvolumens 3 sowie die Lage von Risikoorganen 17 oder
von Bereichen 16, 16', 16", die für unterschiedliche Bestrahlungsdosen vorgesehen
sind, wird vom Medium 13 mit Hilfe des Röntgenstrahls 4 erfaßt. Gleichzeitig wird
auch der Ist-Zustand des modellierten Therapiestrahls 1 erfaßt. Diese Daten werden
derart umgesetzt, daß der Kollimator 2 eine entsprechende Kollimatoröffnung ausbildet,
wobei durch die erfindungsgemäße Erfassung und Verifikation die exakte Form des
Zielvolumens 3 mit der gewünschten Strahlendosisverteilung 16, 16', 16" (siehe Fig. 3)
bestrahlt werden kann. Bei einem Kollimator 2 wird die Strahlendosisverteilung 16, 16',
16" dadurch erzielt, daß auch aus mehreren Richtungen 7 ein oder mehrere
Therapiestrahlenfelder 24 unterschiedlicher Zeitdauer appliziert werden.
Um alle Einstellungen vornehmen zu können, ist ein Computer 15 vorgesehen, der auf
der Grundlage einer Bestrahlungsplanung und der laufenden Verifikation derart einge
richtet ist, daß er die Gantry 14, die Einrichtung 2 zur Strahlenmodulation und gege
benenfalls auch den Patiententisch 21 steuert. Bei der Einrichtung 2 kann es sich sowohl
um einen Kollimator als auch um einen Scanner handeln. Die jeweils zu behandelnden
Therapiestrahlenfelder 24 werden durch den Kollimator begrenzt oder durch Scannen
eines Therapiestrahls 1 erzeugt.
Fig. 3 zeigt eine Erläuterung des Prinzips einer Tumorbestrahlung, wobei die Appli
kation einer medizinisch indizierten energiereichen Strahlung 1 aus verschiedenen
Richtungen 7 vorgenommen wird. Um ein zu bestrahlendes Zielvolumen 3, beispiels
weise einen Tumor, in der bereits dargelegten Weise in optimaler Weise zu bestrahlen
und das angrenzende Gewebe möglichst zu schonen, ist es erforderlich, daß verschie
dene Therapiestrahlenfelder 24 für jede der verschiedenen Bestrahlungsrichtungen 7
ausgebildet werden. Dazu dient die Einrichtung 2 zur Strahlenmodulation, die als
Kollimator oder als Scanner ausgebildet sein kann. Um zu erreichen, daß das zu
bestrahlende Zielvolumen 3 die notwendige Dosis erhält, aber Risikoorgane 17
geschont werden, ist vorgesehen, daß die Therapiestrahlenfelder 24 als Matrizen 25 von
Einzelfeldern 26 mit verschiedener Bestrahlungsdosis gebildet sind. Derartige Matrizen
25 lassen sich durch die Leafverstellungen eines Multileafkollimators in fast jeder
erdenklichen Form nachbilden, wobei durch dünne Leafs eine möglichst feine
Nachbildung der zu bestrahlenden Therapiestrahlenfelder 24 erzielt wird. Zusätzlich zur
Darstellung können aus einer Richtung 7 mehrere verschiedene Therapiestrahlenfelder
24 mit unterschiedlicher Zeitdauer appliziert werden, um in optimaler Weise Bereiche
16, 16', 16" mit einer unterschiedlichen Bestrahlungsdosis zu erzielen. Bei diesem
Vorgang findet die erfindungsgemäße, nahezu zeitidentische Verifikation und Korrektur
in bereits oben beschriebener Weise statt.
Die Darstellung der Figuren ist nur eine beispielhafte Darstellung der Erfindung.
Denkbar wäre es auch, daß die Therapiestrahlenfelder 24 statt durch einen Kollimator
durch einen Scanner erzeugt werden. Dann dient dieser als Einrichtung 2 zur Strahlen
modulation und das Medium 8 oder 13 muß die gescannten Therapiestrahlenfelder 24
erfassen, damit auf entsprechende Weise die erfindungsgemäße Verifikation sowie eine
Korrektur, gegebenenfalls auch ein Abbruch der Behandlung erfolgen kann. Selbstver
ständlich sind noch weitere Ausgestaltungen denkbar, die vom Grundgedanken der
Erfindung Gebrauch machen.
1
energiereicher modulierter Strahl (Therapiestrahl)
2
Einrichtung zur Strahlenmodulation
3
Zielvolumen
4
Röntgenstrahl
5
Richtung des Röntgenstrahls
6
Richtung des energiereichen Strahls
7
verschiedene Richtungen der Erfassung und Bestrahlung des
Zielvolumens
8
Medium zur Erfassung des energiereichen modulierten Strahls
9
Strahlengang
10
Strahlenquelle für Röntgenstrahl
11
Strahlenquelle für energiereichen Strahl
12
Medium zur Erfassung des Röntgenstrahls
13
Medium zur Erfassung des energiereichen Strahls und des Röntgenstrahls
14
Gantry
15
Computer
16
,
16
',
16
" Bereiche unterschiedlicher Bestrahlungsdosis (Strahlendosisverteilung)
17
Risikoorgane (z. B. Rückenmark)
18
Bestrahlungsgerät
19
Patiententisch
20
Kopf
21
Patient
22
Linearbeschleuniger
23
Rotationsachse der Gantry
24
Therapiestrahlenfelder
25
Matrizen
26
Einzelfelder
27
Gehirn
Claims (21)
1. Verfahren zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung mittels eines
energiereichen modulierten Strahls (1), wobei dieser für die Verifikation erfaßt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Form des Strahls (1) zwischen einer Einrichtung zur Strahlenmodulation
(2) und dem zu bestrahlenden Zielvolumen (3) erfaßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Intensität des Strahls (1) erfaßt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Röntgenstrahl (4) zur Erfassung des Zielvolumens (3) ausgebildet ist, der
in umgekehrter Richtung (5) wie die (6) des energiereichen Strahls (1) auf das
Zielvolumen (3) gerichtet ist und daß der Röntgenstrahl (4) bezüglich seiner
Richtung (5) hinter dem Zielvolumen (3) erfaßt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem gepulsten energiereichen Strahl (1) der Röntgenstrahl (4) in den
Sendepausen des energiereichen Strahls (1) erfaßt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Röntgenstrahl (4) nur in den Sendepausen des energiereichen Strahls (1)
ausgesendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassung des Zielvolumens (3) durch den Röntgenstrahl (4) der
Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls (1) dient.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls (1)
auf der Basis eines nahezu zeitgleich erfaßten Röntgenstrahls (4) erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor der Bestrahlung mit dem energiereichen Strahl (1) durch eine Erfassung
des Zielvolumens (3) mittels des Röntgenstrahls (4) aus verschiedenen
Richtungen (7) die Form des Zielvolumens (3) erfaßt wird und daß diese
Information in die Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen
Strahls (1) einbezogen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls
(1) Bereiche (16) unterschiedlicher Bestrahlungsdosis einbezogen werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Verifikation und Korrektur der Modulation des energiereichen Strahls
(1) die Form und Lage von Risikoorganen (17) berücksichtigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Lage von Risikoorganen nahezu zeitgleich mit der Verifikation und
Modulation des energiereichen Strahls (1) durch den Röntgenstrahl (4) ermittelt
und für eine Korrektur der Modulation berücksichtigt wird.
12. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 11, wobei ein Medium (8, 13) zur Erfassung des energiereichen modulierten
Strahls (1) im Strahlengang (9) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium (8, 13) zur Erfassung der Form des Strahls (1) ausgebildet und
zwischen einer Einrichtung zur Strahlenmodulation (2) und dem zu bestrahlenden
Zielvolumen (3) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium (8, 13) auch zur Erfassung der Intensität des Strahls (1)
ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Strahlenquelle (10) für einen Röntgenstrahl (4) im Verhältnis zum Ziel
volumen (3) der Strahlungsquelle (11) für den energiereichen Strahl (1) derart
gegenüberliegend angeordnet ist, daß die Richtungen (5, 6) der Strahlen (1, 4)
entgegengesetzt sind und daß ein Medium (12) zur Erfassung des Röntgenstrahls
(4) bezüglich der Richtung (5) desselben hinter dem Zielvolumen (3) angeordnet
ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Medien (8, 12) als eine Medium (13) zur Erfassung des energiereichen
Strahls (1) und des Röntgenstrahls (4) ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium (13) ein Array von aus amorphem Silizium bestehenden
Fotodioden ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fotodioden in einem Kunststoffgehäuse angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahlungsquellen (10, 11), die Einrichtung zur Strahlungsmodulation (2)
und das Medium (13 oder 8 und 12) auf einer Gantry (14) angeordnet sind,
wodurch sie gemeinsam verschiedene Richtungen (7) zum Zielvolumen (3)
einnehmen können.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen Computer (15) aufweist, der für die Verifikation und Korrektur der
Modulation des energiereichen Strahls (1) aufgrund der durch das Medium (13
oder 8 und 12) aufgenommenen Daten ausgebildet und eingerichtet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Computer (15) für eine nahezu zeitgleiche Verifikation und Korrektur
ausgebildet und eingerichtet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Computer (15) für die Einbeziehung vorher ermittelter anatomischer
Daten in die nahezu zeitgleiche Verifikation und Korrektur ausgebildet und
eingerichtet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10100958A DE10100958C2 (de) | 2000-09-15 | 2001-01-11 | Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung |
| PCT/EP2001/009483 WO2002022210A1 (de) | 2000-09-15 | 2001-08-17 | Verfahren und vorrichtung zur verifikation einer therapeutischen bestrahlung |
| AU2002210443A AU2002210443A1 (en) | 2000-09-15 | 2001-08-17 | Method and device for verifying a therapeutic irradiation |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10045797 | 2000-09-15 | ||
| DE10100958A DE10100958C2 (de) | 2000-09-15 | 2001-01-11 | Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10100958A1 true DE10100958A1 (de) | 2002-04-04 |
| DE10100958C2 DE10100958C2 (de) | 2003-05-15 |
Family
ID=26007069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10100958A Expired - Fee Related DE10100958C2 (de) | 2000-09-15 | 2001-01-11 | Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU2002210443A1 (de) |
| DE (1) | DE10100958C2 (de) |
| WO (1) | WO2002022210A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN1622843B (zh) * | 2002-03-12 | 2010-05-26 | 德国癌症研究公共权益基金会 | 用于执行和验证治疗的装置以及所属的控制器计算机 |
| WO2009072124A1 (en) * | 2007-12-05 | 2009-06-11 | Navotek Medical Ltd. | Detecting photons in the presence of a pulsed radiation beam |
| WO2019210455A1 (en) | 2018-05-02 | 2019-11-07 | Shanghai United Imaging Healthcare Co., Ltd. | Radiation systems for radition treatment and imaging |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4726046A (en) * | 1985-11-05 | 1988-02-16 | Varian Associates, Inc. | X-ray and electron radiotherapy clinical treatment machine |
| US5471516A (en) * | 1994-10-06 | 1995-11-28 | Varian Associates, Inc. | Radiotherapy apparatus equipped with low dose localizing and portal imaging X-ray source |
| US5538494A (en) * | 1994-03-17 | 1996-07-23 | Hitachi, Ltd. | Radioactive beam irradiation method and apparatus taking movement of the irradiation area into consideration |
| US5825845A (en) * | 1996-10-28 | 1998-10-20 | Loma Linda University Medical Center | Proton beam digital imaging system |
| WO1999032189A1 (en) * | 1997-12-19 | 1999-07-01 | Varian Associates, Inc. | Radiotherapy machine including magnetic resonance imaging system |
| DE19781999T1 (de) * | 1996-09-20 | 1999-08-12 | Eric R Cosman | Strahlungsbündel-Steuersystem |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5233990A (en) * | 1992-01-13 | 1993-08-10 | Gideon Barnea | Method and apparatus for diagnostic imaging in radiation therapy |
| JP3305348B2 (ja) | 1992-01-16 | 2002-07-22 | 株式会社日立メディコ | 定位的放射線治療装置 |
| US5394452A (en) * | 1992-03-19 | 1995-02-28 | Wisconsin Alumni Research Foundation | Verification system for radiation therapy |
| JP3053389B1 (ja) * | 1998-12-03 | 2000-06-19 | 三菱電機株式会社 | 動体追跡照射装置 |
-
2001
- 2001-01-11 DE DE10100958A patent/DE10100958C2/de not_active Expired - Fee Related
- 2001-08-17 WO PCT/EP2001/009483 patent/WO2002022210A1/de not_active Ceased
- 2001-08-17 AU AU2002210443A patent/AU2002210443A1/en not_active Abandoned
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4726046A (en) * | 1985-11-05 | 1988-02-16 | Varian Associates, Inc. | X-ray and electron radiotherapy clinical treatment machine |
| US5538494A (en) * | 1994-03-17 | 1996-07-23 | Hitachi, Ltd. | Radioactive beam irradiation method and apparatus taking movement of the irradiation area into consideration |
| US5471516A (en) * | 1994-10-06 | 1995-11-28 | Varian Associates, Inc. | Radiotherapy apparatus equipped with low dose localizing and portal imaging X-ray source |
| DE19781999T1 (de) * | 1996-09-20 | 1999-08-12 | Eric R Cosman | Strahlungsbündel-Steuersystem |
| US5825845A (en) * | 1996-10-28 | 1998-10-20 | Loma Linda University Medical Center | Proton beam digital imaging system |
| WO1999032189A1 (en) * | 1997-12-19 | 1999-07-01 | Varian Associates, Inc. | Radiotherapy machine including magnetic resonance imaging system |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| JAFFRAY, David A.: A Radiographic and Tomographic imaging system integrated into a medical linear accelerator for localization of bone and soft-tissue targets In: Int.J.Radiat. Oncol.Biol. Phys., Volume 45, No. 3 (1999), S. 773-789 * |
| Mackie, T. Rock, u.a.: Tomotherapy: A new concept for the delivery of dynamic conformal radiotherapy In: Med.Phys Vol. 20(1993), S. 1709-1719 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU2002210443A1 (en) | 2002-03-26 |
| WO2002022210A1 (de) | 2002-03-21 |
| DE10100958C2 (de) | 2003-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1483022B1 (de) | Vorrichtung zur durchführung und verifikation einer therapeutischen behandlung sowie zugehöriges computerprogramm | |
| DE69429566T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Position einer Verletzung | |
| EP1973606B1 (de) | Vorrichtung zum bestrahlen von tumorgewebe eines patienten mit einem teilchenstrahl | |
| DE69130710T2 (de) | Vorrichtung zur stereotaktischen chirurgie und verfahren zur steuerung der vorrichtung | |
| EP1238684B1 (de) | Verfahren zur Erstellung bzw. Aktualisierung eines Bestrahlungsplans | |
| DE602004011560T2 (de) | Mehrzimmer-strahlungsbehandlungssystem | |
| DE69026406T2 (de) | Gerät zur therapeutischen Bestrahlung einer vorgewählten Fläche unter Anwendung eines diagnose computer gestützten Tomography-Scanners | |
| DE102009055902B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Dosisapplikation bei der Bestrahlung | |
| DE69530423T2 (de) | Mehrfach-fixierung bei einem rahmenlosen stereotaxieverfahren | |
| EP2307096B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur auswertung einer aktivitätsverteilung sowie bestrahlungsanlage | |
| DE102014207906A1 (de) | Bildgeführte Strahlentherapie | |
| EP1348393A1 (de) | Medizinische Navigation bzw. prä-operative Behandlungsplanung mit Unterstützung durch generische Patientendaten | |
| DE102007011154A1 (de) | Phantom und Verfahren für die Qualitätsüberprüfung einer medizintechnischen Anlage sowie Partikeltherapieanlage | |
| WO2007054511A1 (de) | Partikeltherapieanlage, therapieplan und bestrahlungsverfahren für eine derartige partikeltherapieanlage | |
| DE10250655A1 (de) | Patientenpositionierungssystem, das eine Oberflächenfotogrammetrie verwendet | |
| DE102014210458B4 (de) | Ermittlung einer Position einer zu bestrahlenden Zielregion eines Patienten in einer Bestrahlungseinrichtung | |
| DE102009032429B4 (de) | Strahlentherapiegerät mit rotierbarer Gantry | |
| DE102008057145A1 (de) | Patiententransporteinheit und Verfahren zum Transport eines Patienten | |
| DE10100958C2 (de) | Vorrichtung zur Verifikation einer therapeutischen Bestrahlung | |
| EP1479411B1 (de) | Vorrichtung zur überwachten Tumorbestrahlung | |
| DE102010043421A1 (de) | Medizinischer Arbeitsplatz und Verfahren zum Betreiben eines medizinischen Arbeitsplatzes | |
| DE102007060189A1 (de) | Strahlentherapievorrichtung und Verfahren zur Steuerung einer Strahlentherapievorrichtung | |
| DE102011082257A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verifikation eines Bestrahlungsfeldes | |
| DE102011081422B4 (de) | Bildgestützte Strahlentherapie | |
| DE102011080364B4 (de) | Kontrastmittel-verstärkte Bildgebung bei der Strahlentherapie |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |