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DE1010091B - Anordnung der Antriebsanlage fuer Diesel-Grubenlokomotiven - Google Patents

Anordnung der Antriebsanlage fuer Diesel-Grubenlokomotiven

Info

Publication number
DE1010091B
DE1010091B DER15028A DER0015028A DE1010091B DE 1010091 B DE1010091 B DE 1010091B DE R15028 A DER15028 A DE R15028A DE R0015028 A DER0015028 A DE R0015028A DE 1010091 B DE1010091 B DE 1010091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locomotive
arrangement
driver
motor
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER15028A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Bachem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUHRTHALER MASCHINENFABRIK SCH
Original Assignee
RUHRTHALER MASCHINENFABRIK SCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUHRTHALER MASCHINENFABRIK SCH filed Critical RUHRTHALER MASCHINENFABRIK SCH
Priority to DER15028A priority Critical patent/DE1010091B/de
Publication of DE1010091B publication Critical patent/DE1010091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/04Arrangement or disposition of driving cabins, footplates or engine rooms; Ventilation thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Anordnung der Antriebsanlage für Diesel-Grubenlokomotiven Für die Verkehrssicherheit von Schienenfahrzeugen ist es insbesondere im Grubenbetrieb wichtig, daß der Fahrer einer Grubenlokomotive die vor ihm liegende Gleisstrecke gut übersieht. Der Aufgabe, besonders gute Sichtverhältnisse zu schaffen, kommt deshalb gerade im Grubenbetrieb eine so große Bedeutung zu, weil die Enge der Stollen, die Schwierigkeit einer ausreichenden Beleuchtung derGleisstrecke, unterUmständen auch Dunst unter Tage die Sichtverhältnisse nachteilig beeinflussen. Aus diesen Gründen ist es besonders wichtig, die durch die Gestaltung der Lokomotive gegebenen Möglichkeiten zur Sichtverbesserung voll auszunutzen.
  • Die Forderung einer möglichst guten Sicht auf die Gleisstrecke wird zwar auch bei Eisenbahnlokomotiven allgemein erhoben; infolge der grundsätzlich verschiedenen Verhältnisse -bei der Anlage von Gleisstrecken normaler Eisenbahnen und der weitergehenden Sicherungsmöglichkeiten des Bahnkörpers sowie unbeschränkter Konstruktionsmöglichkeiten für den Lokomotivbau können die Erfahrungen auf dem Gebiet des normalen Lokomotivbaues nicht ohne weiteres auf den Bau von Grubenlokomotiven übertragen werden.
  • Es ist bekannt, bei dem Personenverkehr dienenden Schienentriebfahrzeugen die Antriebsmotoren vor dem vorderen Radsatz- in möglichst tiefer Lage unter dem Fahrerhaus oder neben dem Fahrersitz anzuordnen, um dem Fahrzeugführer gute Sicht über die Fahrstrecke zu ermöglichen. Diese bekannte Bauart konnte jedoch wegen- des grundsätzlich anderen Aufbaues dieser Fahrzeuge mit dem Fahrersitz im Vorderteil des Wagens nicht ohne weiteres auf den Bau von Grubenlokomotiven angewendet werden.
  • Darauf ist es zurückzuführen, daß bei den derzeitig im Betrieb befindlichen Diesel-Grubenlokomotiven der Fahrer nicht die erwünschte Vollsicht auf die in Fahrtrichtung vor ihm liegende Gleisstrecke hat. Bei der üblichen Bauart dieser Lokomotiven werden nämlich die Dieselmotoren-.über den Radsätzen der Lokomotive angeordnet, weil diese Motoren im allgemeinen breiter sind als die Radsätze, so daß eine Anordnung zwischen den Rädern einer Achse, wie beispielsweise beim Kraftfahrzeugbau; nicht möglich ist. Wegen des sehr kurzen Radstandes von Grubenlokomotiven ist auch eine Anordnung dieser Motoren zwischen den Achsen nicht möglich. Bei der vorgegebenen Bauhöhe der Ein- oder Mehrzylinder-Dieselmotoren nahmen diese dem Fahrer daher die Sicht über den Motor hinweg, da der Fahrerstand unter Berücksichtigung der im Hinblick auf die Stollenausmaße zulässigen Gesamthöhe die Motorenhöhe nur ungenügend, in den meisten Fällen überhaupt nicht überragte.
  • Eine wesentliche Verbesserung dieser Sichtverhältnisse brachte der Vorschlag, die Anordnung der von der Lokomotivverkleidung umgebenen Teile so zu treffen, daß die Verkleidung an beiden Längsseiten abgestuft werden konnte. Auf diese Weise wurde zwar die unmittelbar vor der Lokomotive liegende, nicht einsehbare Gleisstrecke verkürzt, der Fahrer war jedoch gezwungen, stets den Kopf seitlich nach links oder rechts zu neigen, um an dem vorderen Ende des Mittelaufbaues der Lokomotive vorbeizusehen.
  • Erst die Verbindung des obengenannten, für übliche Schienentriebfahrzeuge geltenden Baugrundsatzes mit der bei Grubenlokomotiven bekannten Möglichkeit, die Antriebswelle des Motors tiefer zu legen als die Eingangswelle des Getriebes, erlaubtes, die Sichtverhältnisse bei Grubenlokomotiven wesentlich zu verbessern. Hierdurch werden die erwähnten Nachteile in besonders wirksamer Weise vermieden.
  • Erfindungsgemäß wird daher die Antriebsanlage für Diesel-Grubenlokomotiven in der Weise angeordnet, daß der Antriebsmotor vor dem vorderen Radsatz in möglichst tiefer Lage derart gelagert wird, daß die Antriebswelle des Motors tiefer liegt als die Eingangswelle des Getriebes. Dabei können einzelne Teile des Dieselmotorblockes, z. B. das Schwungrad, die Unterbaubegrenzungsebene auch teilweise noch durchschneiden.
  • Eine seitlicheAbstufungderLokomotiv-Verkleidung in der vorerwähnten Art kann noch eine weitere Verbesserung der Sichtverhältnisse bringen. Bei einem erfindungsgemäßen Modell konnte beispielsweise die Strecke vom Fahrer über den Motor hinweg von einer Entfernung von 8 m an voll übersehen werden, während über die beiderseitigen Stufen hinweg die Gleise schon in einer Entfernung von etwa 41n eingesehen werden konnten. Die erfindungsgemäße Anordnung des Dieselmotors bringt noch den weiteren Vorteil mit sich, daß der Unterbauteil des Motorblockes als eine von den übrigen Teilen des Unterbaues der Lokomotive leicht lösbare Einheit ausgebildet werden kann. Hierdurch ist es möglich, den Unterbau des Antriebsteiles mit Motor, Kühler usw. von dem übrigen Unterbau der Lokomotive durch Lösen weniger Bolzen zu trennen, ohne daß der Motor selbst aus seiner Lagerung gehoben werden muß. Diese schnelle Trennmöglichkeit des Antriebsteiles einer Lokomotive ist für Bergwerkbetriebe besonders vorteilhaft, da für die Behebung von Schäden am Antriebsteil der Lokomotive unter Tage keine ausreichenden Möglichkeiten gegeben sind.
  • Nach der Erfindung liegt die Getriebeeingangswelle höher als die Antriebswelle des Motors. Durch bekannte Bauelemente, wie Zahnräder, Ketten, Königswellen od. dgl., wird die Verbindung von der untenliegenden Motorwelle zur höher liegenden Getriebeeingangswelle hergestellt. Diese Anordnung hat überdies den Vorteil, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen Motorwelle und Getriebeeingangswelle nicht 1 :1 zu sein braucht, sondern beliebig gestaltet werden kann. Hierdurch können für dasselbe Getriebe Motoren verschiedenster Drehzahl verwendet werden, da die Verschiedenheit der Motordrehzahlen durch das vorgeschaltete Getriebe in eine einheitliche Getriebeeingangsdrehzahl umgewandelt werden kann.
  • Weiterhin kann bei dieser Anordnung die Verbindung zwischen Motor und Getriebe mittels einer langen Welle ausgeführt werden, ähnlich, wie dies bei Kraftfahrzeugen mittels einer Kardanwelle üblich ist. Die Verlängerung dieser Welle bis zum Getriebe kann so weit getrieben werden, daß zwischen Motor und Getriebe so viel Platz ist, daß der Fahrerstand nicht, wie in der üblichen Art, hinter dem Getriebe, d. h. an dem einen Ende der Lokomotive, sondern zwischen Motor und Getriebe angeordnet werden kann. Der Fahrer hat somit nicht wie seither bei einer bestimmten Fahrtrichtung die ganze Lokomotive vor sich, sondern nur noch etwa die Hälfte der Lokomotivlänge, so daß der Sichtwinkel nach vorn und hinten größer und die Übersicht über die Strecke verbessert wird. Diese Anordnung hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß der Fahrer beim Vor- und Rückwärtsfahren sich stets in Fahrtrichtung setzen kann und trotzdem dieselben Bedienungshebel benutzt. Zweckmäßigerweise wird im Fahrerstand auf jeder Seite der Bedienungshebel eine Sitzbank angeordnet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Lokomotive nach der Erfindung, Fig.2 einen Längsschnitt durch ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel.
  • Der Unterbau der Lokomotive besteht aus dem vorderen Teil t und dem hinteren Teil t (Fig. 1). Im vorderen Teil ist der Motorblock 3 angeordnet, während der hintere Teil die übrigen Antriebselemente und den Fahrerstand 4 trägt. Die beiden Teile 1 und 2 sind mittels geeigneter Haltevorrichtungen miteinander verbunden. Der Motor 3, dessen Welle tiefer liegt als die Eingangswelle des Getriebes 5, treibt dieses über ein Zwischengetriebe 6 an. Vom Getriebes aus wird die Antriebskraft mittels Kardanwellen 7 - an deren Stelle auch Ketten oder Kuppelstangen treten können - auf die Radsätze 8 und 9 übertragen. Der ganze Lokomotivaufbau ist von der Verkleidung 10 umschlossen, deren höchster Teil durch das Dach des Fahrerstandes 4 gebildet wird. Der eingezeichnete Sichtstrahl a zeigt die Sicht über die Mitte des Lokomotivaufbaues, der Sichtstrahl b die Sicht über die seitlichen Stufen hinweg an.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 ist der Fahrerstand in der Mitte des Lokomotivaufbaues angeordnet. Auf der Vorderseite des Fahrerstandes ist wieder der Motorblock 3 angeordnet, während der hintere Teil insbesondere das Getriebe 5 aufnimmt. Der Motor ist mit dem Getriebe bzw. dem Zwischengetriebe 6 über eine Zwischenwelle 11 verbunden. Der Raum zu beiden Seiten der Welle 11 wird zweckmäßig in den Raum des Fahrerstandes einbezogen. Der Sichtstrahl ä zeigt die Begrenzung des Sichtwinkels über der Mitte des Lokomotivaufbaues, der Sichtstrahl b' diejenige über die seitlichen Stufen hinweg an.
  • Der Schutz des Anspruches 1 soll sich ausschließlich auf die Gesamtkombination seiner sämtlichen Merkmale erstrecken. Für die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale wird Schutz nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch geltend gemacht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung der Antriebsanlage für Diesel-Grubenlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (3) vor dem vorderen Radsatz (8) in möglichst tiefer Lage derartig angeordnet ist, daß die Antriebswelle des Motors tiefer liegt als die Eingangswelle des Getriebes (5).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorblock-Unterbauteil als eine vom übrigen Unterbau der Lokomotive lösbare Einheit ausgebildet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Motorwelle und Getriebeeingangswelle ein Zwischengetriebe (6) vorhanden ist.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch ein veränderbares Übersetzungsverhältnis des Zwischengetriebes (6).
  5. 5. Anordnung nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führerstand in der Mitte des Lokomotivaufbaues, vorzugsweise zwischen Motorblock (3) und Getriebe (5), angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 645 174, 618 909; französische Patentschriften Nr. 566 911, 559 873; »Elektrische Bahnen«, 1950, S. 217; »Glückauf« vom Juli 1954, S. 835.
DER15028A 1954-09-14 1954-09-14 Anordnung der Antriebsanlage fuer Diesel-Grubenlokomotiven Pending DE1010091B (de)

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DE1010091B true DE1010091B (de) 1957-06-13

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DER15028A Pending DE1010091B (de) 1954-09-14 1954-09-14 Anordnung der Antriebsanlage fuer Diesel-Grubenlokomotiven

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR559873A (fr) * 1922-03-09 1923-09-22 Soc D Const Et D Entretien De Voiture automotrice pour le transport sur rails de voyageurs ou de marchandises, avec propulsion par moteur thermique
FR566911A (fr) * 1923-05-31 1924-02-22 Berliet Automobiles Perfectionnements aux automotrices sur rails
DE618909C (de) * 1931-10-07 1935-09-18 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Verfahren zum Betrieb von Fahrzeugen mit mehreren motorisch einzeln angetriebenen Achsen
DE645174C (de) * 1934-08-12 1937-05-22 Demag Akt Ges Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Grubenlokomotiven

Patent Citations (4)

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