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DE10100571A1 - Personenwaage - Google Patents

Personenwaage

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Publication number
DE10100571A1
DE10100571A1 DE2001100571 DE10100571A DE10100571A1 DE 10100571 A1 DE10100571 A1 DE 10100571A1 DE 2001100571 DE2001100571 DE 2001100571 DE 10100571 A DE10100571 A DE 10100571A DE 10100571 A1 DE10100571 A1 DE 10100571A1
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DE
Germany
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plate
weighing
levers
weighing levers
longer
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2001100571
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Soehnle Waagen GmbH and Co KG
Original Assignee
SOEHNLE AG MONTLINGEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOEHNLE AG MONTLINGEN filed Critical SOEHNLE AG MONTLINGEN
Priority to DE2001100571 priority Critical patent/DE10100571A1/de
Publication of DE10100571A1 publication Critical patent/DE10100571A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/23Support or suspension of weighing platforms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/44Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing persons

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Abstract

Waage mit einer Trittplatte (1), die auf Wiegehebel (14-17) einwirkt und bei der die Wiegehebel (14-17) auf einen unterhalb der Trittplatte (1) angeordneten Messwertaufnahmer (26) einwirken, der einen Messwert an eine Anzeigevorrichtung (24) zur Anzeige bringt und bei der die Trittplatte durch Standfüße (2/10; 3/11; 4/12; 5/13) gestützt wird, bei der DOLLAR A (a) die Standfüße jeweils aus einem Standfußoberteil (2-5) und einem Standfußunterteil (10-13) bestehen; DOLLAR A (b) die Standfußunterteile (10-13) vertikal begrenzt beweglich an den Standfußoberteilen (2-5) aufgenommen sind; DOLLAR A (c) die Standfußoberteile (2-5) an der Trittplatte (1) befestigt sind; DOLLAR A (d) die Wiegehebel (14-17) an den Standfußunterteilen (10-13) abgestützt sind; DOLLAR A (e) der Messwertaufnehmer (26) an der Trittplatte (1) befestigt ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine. Personenwaage nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Diese bekannten Waagen haben eine bewegliche Trittplatte, auf der die sich wiegende Person steht und dabei mit ihrem Gewicht auf einen Messwertaufnehmer einwirkt. Der Messwertaufnehmer kann z. B. eine elektromechanische Messzelle unter Verwendung eines oder mehrerer Dehnmessstreifen oder der mechanischer Antrieb eines Zeigers über Zahnstange und Ritzel sein. Der Messwertaufnehmer ist in aller Regel auf einer Bodenplatte angeordnet. Die Krafteinleitung von der Trittplatte auf den Messwertaufnehmer erfolgt über vier Wiegehebel, zwei längere und zwei kürzere, wobei die kürzeren an den längeren in deren Mittelbereich mittels einer Lasche (Gehänge) eingehängt sind. Die längeren Wiegehebel sind an ihrem einen Ende miteinander fest verbunden und wirken mit dieser Verbindung auf den Messwertaufnehmer ein. Die Wiegehebel sind an der Bodenplatte abgestützt; meist übergreifen sie mit einer nach unten offenen Ausnehmung eine Kante eines senkrecht stehenden Rahmens der Bodenplatte. Diese Kante wirkt als Lager. Die Krafteinleitung von der Trittplatte auf die Wiegehebel erfolgt über Schneiden, die an der Trittplatte angeordnet sind und in nach oben offene Ausnehmungen an den Wiegehebeln eingreifen. Diese nach oben offenen Wiegehebel befinden sich nach innen versetzt in Nähe der als Lager dienenden Kanten des Rahmens der Bodenplatte.
Die Trittplatte muss notwendigerweise gegenüber der Bodenplatte beweglich sein. Gleichzeitig müssen Mittel vorgesehen werden, um die Trittplatte an der Bodenplatte, wenngleich beweglich, zu halten. Diese Bauart bedingt auch die erwähnten Gehänge.
Aufgabe der Erfindung ist es, die grundsätzliche Konstruktion einer Personenwaage zu vereinfachen. Als Vereinfachung ist das Einsparen oder die Vereinfachung von Bauteilen und/oder die Vereinfachung der Montage anzusehen. Gleichzeitig sollen neue und einfache Designvarianten möglich gemacht werden.
Es gibt bereits Industriewaagen, die ohne Bodenplatte aufgebaut sind. Bei ihnen ist in jedem Standfuß ein elektrischer meist mit Dehnungsmessstreifen arbeitender Messwertaufnehmer vorgesehen. Die Messwerte werden elektronisch ermittelt, addiert und zur Anzeige gebracht. Diese Lösung ist für Personenwaagen zu aufwendig.
Die angegebene Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den Mitteln des Kennzeichens des Patentanspruches 1 gelöst. Die Erfindung betrifft ferner verschiedene vorteilhafte Weiterbildungen.
Es ergeben sich die folgenden Vorteile:
Obwohl nur ein Messwertaufnehmer erforderlich ist, wird eine Bodenplatte nicht mehr benötigt. Die Standfüße sind zweiteilig ausgebildet. Die Standfußoberteile sind gegenüber den zugeordneten Standfußunterteilen vertikal begrenzt beweglich. Die Standfußunterteile werden z. B. von unten in die an der Trittplatte angeklebten Standfußoberteile eingehängt. Die Krafteinleitung von der Trittplatte in einen je in einem Standfuß zugeordneten Wiegehebel erfolgt bei aufgestellter Waage derart, dass jeder Wiegehebel mit seiner am Ende befindlichen Aussparung auf einer im Standfußunterteil befindlichen Schneide eingehängt ist und die im Standfußoberteil angeordnete Schneide ihrerseits in Nähe dazu auf den Wiegehebel einwirkt.
Die Verbindungsstelle der beiden längeren Wiegehebel wirkt auf einen Messwertaufnehmer ein, der ebenfalls von unten an der Trittplatte befestigt ist. Die Trittplatte ist vorzugsweise aus Glas und damit steif genug, um ohne Verbiegen und Verkanten die Kraft auf die Wiegehebel zur übertragen. Andere Materialien sind aber auch verwendbar.
Die Schneiden, über die das Gewicht von der Trittplatte her auf die Wiegehebel einwirkt, sind an den Standfußoberteilen angebracht und so ausgebildet, dass sie von oben in nach oben offene Ausnehmungen an den Wiegehebeln eingreifen. Die Standfußoberteile sind mit den Standfußunterteilen vertikal begrenzt beweglich verbunden. Gleichzeitig ist diese Verbindung auch in horizontaler Ebene nur durch die Aufhängung der Wiegehebel im Standfußunterteil und die Einwirkung der an den Standfußoberteilen vorgesehenen Schneiden bestimmt. Es ergibt sich eine quasi pendelnde Aufhängung der Standfußunterteile (einschließlich der Wiegehebel), die beim Aufstellen der Waage von selbst die richtig justierte Einstellung der einzelnen Bauteile zueinander ergibt.
Der Eingriff der kurzen Wiegehebel am Mittelbereich der langen Wiegehebel erfolgt mit einer Schneide-zu-Schneide-Lagerung. Das heißt, eine am Ende des kurzen Wiegehebels angeordnete Schneide liegt quer auf einer am längeren Wiegehebel auf, so dass sich eine punktförmige Auflage ergibt, die exakt definiert ist. Als Folge der vereinfachten Konstruktion der Befestigung aller Teile von unten an der Trittplatte kann auf die übliche "Fesselung" der einen (kurzen) Wiegehebel an den anderen (langen) Wiegehebeln durch ein Gehänge verzichtet werden. Die Schneide-zu-Schneide-Lagerung ermöglicht es, ohne Veränderung der Geometrie und damit der Belastungsverhältnisse die kürzeren Hebeln an den längeren Hebeln mit verschiedenen Winkeln anzuordnen. So können verschiedene Trittplattenzuschnitte (rechteckig, rund, trapezförmig, oval usw.) unter Verwendung exakt derselben Bauteile, derselben Dimensionierung und der Messwertverarbeitung und -anzeige verwirklicht werden.
Eine einfachere Montage ergibt sich dadurch, dass die gesamte Waage von der unteren Fläche der Trittplatte her an dieser aufgebaut werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und ihrer vorteilhaften Weiterbildungen werden in den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der Waage nach Fig. 1;
Fig. 3 das Verbindungselement, mit dem die inneren Enden der längeren Wiegehebel verbunden sind und auf den Messwertaufnehmer einwirken;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Draufsicht auf das Plättchen 26 mit Dehnmessstreifen 40, das Teil des Messwertaufnehmers 28 ist;
Fig. 5a eine schematische Darstellung des Plättchens 26, um dessen Doppel-E-Form zu verdeutlichen;
Fig. 6 eine vereinfachte schematische Ansicht, gleichwohl übertriebene Darstellung verschiedener Stege und Bereiche des Plättchens 26 bei Belastung in Richtung der Pfeile VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 8, also einen Querschnitt durch die Kraftaufnahmeeinheit der Waage, in der der Messwertaufnehmer 28 angeordnet ist;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 1;
Fig. 8a, 8b und 8c Ausschnitte in Fig. 8, jeweils vergrößert;
Fig. 9 das begrenzt bewegliche Ineinandergreifen eines Standfußoberteils und des zugeordneten Standfußunterteils;
Fig. 10 eine schematische Darstellung verschiedener Schwenkpositionen der kürzeren Wiegehebel 16, 17 in Bezug auf die längeren Wiegehebel 14, 15;
Fig. 11 eine modifizierte Ausbildung der längeren Wiegehebel 114, 115 und der sie verbindenden Verbindungsplatte 128;
Fig. 12 einen flächigen Materialzuschnitt zur Herstellung der aus den beiden längeren Wiegehebeln 114, 115 und der Verbindungsplatte 128 gebildeten Einheit;
Fig. 13-15 verschiedene Phasen der Montage.
Die Waage nach Fig. 1 weist eine Trittplatte 1 aus Glas auf. Andere Materialien und Konstruktionen sind auch möglich, sofern sie steif genug sind, um sich unter dem Gewicht einer Person, die sich wiegt, nicht zu verbiegen oder zu verkanten. An die untere Fläche 1' der Trittplatte sind Standfußoberteile 2-5 mit Klebepunkten 6-9 angeklebt. Die Standfußoberteile sind jeweils von oben auf zugeordnete Standfußunterteile 10- 13 (siehe auch Fig. 9) geschoben. Die Standfußunterteile sind von unten in die Gehäuseoberteile derart eingehängt, dass eine begrenzte vertikale Relativbewegung möglich ist. Die Standfußoberteile 2-5 und die Standfußunterteile 10-13 bilden Standfüße, bezeichnet mit den Bezugszeichenpaaren 2/10, 3/11, 4/12, 5/13. Von diesen Standfüßen erstrecken sich Wiegehebel 14, 15, 16, 17 zum Inneren der Waage hin. Es sind dies die beiden längeren Wiegehebel 14 und 15 und die beiden kürzeren Wiegehebel 16 und 17. Die kürzeren Wiegehebel 16 und 17 greifen etwa im Mittelbereich der längeren Wiegehebel 14, 15 in diese von oben ein (vgl. dazu Fig. 3, 8).
An die untere Fläche 1' ist mittels Klebestellen 18, 19, 20, 20' ein Gehäuseoberteil 21 angeklebt. An dem Gehäuseoberteil 21 ist von unten her ein Gehäuseunterteil 22 z. B. mit Schrauben oder einem Einschnappmechanismus befestigt. Zwischen Gehäuseoberteil 21 und Trittplatte 1 befindet sich noch eine mit entsprechenden Öffnungen versehene Distanzplatte 21'. Gehäuseoberteil 21 und Gehäuseunterteil 22 bilden ein Gehäuse, in dem der Messwertaufnehmer 26 (vgl. dazu Fig. 7) angeordnet ist. Der gemessene Wert wird auf einem Display 24 zur Anzeige gebracht. Das Display 24 ist durch eine Öffnung 23 im Gehäuseoberteil 21 und durch die gläserne Trittplatte 1 hindurch von oben sichtbar und ablesbar.
Aus der Explosionsdarstellung nach Fig. 2 ist ersichtlich, dass das Display 24 auf einer Platine 25 angeordnet ist, in die eine Auswerteschaltung integriert ist. Die Platine 25 ist auf einer Platte 27 angeordnet, die im Gehäuse 22 aufgenommen ist.
Die beiden längeren Wiegehebel 14 und 15 sind an ihrem zum Inneren der Waage hingewandten Ende mittels einer Verbindungsplatte 28 miteinander verbunden. Eine perspektivische Ansicht der Verbindungsplatte 28 ist in Fig. 3, ein Schnitt in Fig. 4 dargestellt. Teil dieser Einheit ist auch die abgebogene Platte 28'. Die Verbindungsplatte 28 bildet ein Kraftübertragungselement, über das die längeren Wiegehebel 14, 15 auf den Messwertaufnehmer 26 einwirken. Das Verbindungselement 28 weist rechteckige Durchbrüche 31 auf, in die Zapfen eingepresst sind, die an den vorderen Enden der längeren Wiegehebel 14, 15 vorgesehen sind. Die Bauteile 14, 15 und 28 bilden eine Einheit.
Der Messwertaufnehmer wird durch das in Fig. 5 gezeigte Plättchen 26 gebildet, das zwei hakenförmige Einschnitte 33 und 34 aufweist. Dadurch entstehen zwei längliche äußere Stege 35, 36, die über den längeren äußeren Quersteg 26' in einen mittleren Steg 37 übergehen und mit diesen eine E-Form bilden. Der mittlere Steg 37 bildet über den kürzeren äußeren Quersteg 26" mit den beiden Stegen 38 und 39 ebenfalls eine E-Form. Es entsteht eine Doppel-E-Form des in unbelastetem Zustand flächigen Plättchens 26 (vgl. Fig. 5a). Die äußeren Stege 35, 36 werden fixiert, indem sie in Schlitze 41, 42 eingeschoben werden, die an Leisten 44, 45 vorgesehen sind, die ihrerseits Teil des Gehäuseoberteils 21 oder an diesem angebracht sind (Fig. 7, 8). Bei Fixierung der äußeren Stege 35, 36 und Belastung der beiden inneren Stege 38, 39 ergibt sich die in Fig. 6 gezeigte Doppel-S-Verformung des Plättchens 26. Die Belastung der inneren Stege 38, 39 erfolgt durch ein Kraftübertragungsglied 46. Auf dem mittleren Steg 37 aufgeklebte Dehnmessstreifen 40 ergeben bei Belastung elektrische Signale, die der Belastung proportional sind.
Aus den Fig. 2 und 7 ist ersichtlich, dass auf die Stege 38 und 39 des Plättchens 26 ein als Kappe ausgebildetes Kraftübertragungsglied 46 einwirkt. Das Kraftübertragungsglied 46 trägt einen Schalter 47. Dieser ist in eine maulartige Ausnehmung 46' im Kraftübertragungsglied 46 eingesteckt. Auf diesen Schalter 47 wirkt die Oberseite 46" des Kraftübertragungsgliedes 46 ein. Auf die Oberseite 46" wirkt die Verbindungsplatte 28, die die inneren Enden der längeren Wiegehebel 14, 15 miteinander verbindet. Bei Herabbewegen der Verbindungsplatte 28 schaltet zuerst der Schalter 47 die Auswerteschaltung ein. Dadurch wird das Gewicht zur Anzeige gebracht. Das Kraftübertragungsglied 46 sorgt dafür, dass die Kraft von der Verbindungsplatte 30 gleichmäßig auf die beiden äußeren Stege 38, 39 der inneren E-Form des Plättchens 26 aufgebracht wird.
Fig. 8 zeigt die Aufhängung eines längeren Wiegehebels 15 in dem Standfuß, der durch das Standfußoberteil 4 und das Standfußunterteil 12 gebildet wird. Der Wiegehebel 15 weist an seinem (in Fig. 8: rechten, in Fig. 1: linken) äußeren Ende eine erste nach unten offene Ausnehmung 51 auf; dieser Bereich ist in Fig. 8a dargestellt. In einem relativ geringen Abstand von der Ausnehmung 51 zum Inneren der Waage hin weist der Wiegehebel 15 eine zweite nach oben offene Ausnehmung 52 auf; dieser Bereich ist in Fig. 8b dargestellt.
Im Standfußunterteil 12 wird eine Schneide 55 fest gehalten, und zwar zwischen zwei integral mit dem Gehäuseunterteil 12 ausgebildeten Klemmelementen 55' und 55". Die Schneide 55 ist nach oben im Querschnitt dreieckig ausgebildet. Dadurch hat sie eine spitze Oberkante 55'. Diese justiert sich bei Belastung in den ebenfalls spitzen Grund 51' der Ausnehmung 51. Die Auflage des Wiegehebels 15 mit der Ausnehmung 51 auf der Schneide 55 ist das feststehende Lager dieses Wiegehebels im Standfußunterteil 12, also auf dem Boden.
Der Standfußunterteil 12 ist locker und über eine kurze Strecke relativ beweglich in dem Standfußunterteil 4 aufgenommen; dies ist in Fig. 9 dargestellt. Die Aufnahme erfolgt mittels elastischer Haken 58, die beim Einschieben in Öffnungen 59 im Standfußoberteil 4 einschnappen. Diese Aufnahme kann in zusammengestecktem Zustand mit einem Schraubenzieher leicht manuell entriegelt werden.
In den Standfußoberteilen sind Schneiden 62 zwischen Klemmelementen 63', 63" (Fig. 8b) aufgenommen, deren im Querschnitt dreieckig spitze Unterkanten 62' von oben jeweils auf den Grund 52' einer spitzen Ausnehmung 52 im Wiegehebel 15 auftreffen. Auch hier findet bei Belastung eine Selbstjustierung statt.
Bei Belastung der Trittplatte 1 erfährt der Wiegehebel 15 ein (in Fig. 8) linksdrehendes Moment um die Auflage der Schneide 55 am Grund 51' der Ausnehmung 51. Dies erfolgt analog auch an den anderen Standfüßen 5/7, 4/12 und 3/11.
Wie aus Fig. 8 an der Stelle VIII c und demzufolge aus Fig. 8c zu ersehen, weisen die längeren Wiegehebel 14, 15 zur Mitte hin relativ kurz vor der Verbindungsplatte 28 weitere nach oben offene Ausnehmungen 65, 66 auf, auf deren Grund ebenfalls Schneiden vorgesehen sind, von denen die Schneide 65' in Fig. 8c zu sehen ist. In diese Ausnehmungen werden die inneren Enden der kürzeren Hebel 16, 17 eingesetzt, die jeweils nach unten offene Ausnehmungen aufweisen, an deren Grund ebenfalls Schneiden vorgesehen sind. In Fig. 8c ist davon nur die Schneide 67' zu sehen. Die Schneiden 67' und 65' verlaufen quer zueinander, ebenso wie die Ausnehmungen 65 und 67. Die Form der Ausnehmungen und der Schneiden ist dieselbe. Da also die Schneide 67' quer auf der Schneide 65' aufliegt, ergibt sich eine exakte punktförmige Auflage.
Der punktförmige Eingriff der inneren Enden der kürzeren Wiegehebel von oben her in die längeren Wiegehebel durch die Schneide-auf-Schneide-Lagerung ermöglicht eine Vielzahl von Design-Varianten. Dies ist in Fig. 10 erläutert. Mit 21 und 22 sind Koppelstellen, die durch das Queraufliegen der kürzeren Wiegehebel auf den längeren Wiegehebeln gegeben sind. Wie ersichtlich, kann man die kürzeren Wiegehebel 16, 17 um die Koppelstellen 21 und 22 schwenken. Damit wird die Position der äußeren Enden der Wiegehebel 16, 17 mit den Standfüßen 2/10 und 5/13 in die weiterhin eingezeichneten Positionen verschwenkt. Dann lässt sich eine andere Konfiguration K2 einer Trittplatte 1 verwenden. Ansonsten sind keinerlei Änderungen in der Auslegung der einzelnen Bauteile erforderlich. Ohne neue Werkzeuge und ohne neue Dimensionierung oder Auslegung der verwendeten Messtechnik lassen sich also viele Design-Varianten (Viereck, Rechteck, Oval, Trapez, Fünfeck etc.) lediglich durch Änderung der Kontur der Trittplatte und Verschwenken der kürzeren Wiegehebel an den längeren Wiegehebeln realisieren.
Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung des Eingriffs der kurzen Wiegehebel an den langen Wiegehebeln von oben ist ferner, dass auf die üblichen "Gehänge" verzichtet werden kann, d. h. auf die Laschen, mit denen beim Stand der Technik die kürzeren Wiegehebel von unten an den längeren Wiegehebeln eingehängt sind.
Die Fig. 11 zeigt eine Modifikation zweier miteinander an ihrem einen Ende verbundener längerer Wiegehebel 114 und 115. Sie sind mittels der Verbindungsplatte 128 miteinander verbunden. Diese Bauform kann aus einem flächigen Zuschnitt, der in Fig. 12 dargestellt ist, ausgestanzt und dann mittels einfacher Biegevorgänge hergestellt werden.
Die Montage ergibt sich aus den Fig. 13 bis 15.
Der erste Schritt besteht darin, dass die Glasplatte 1 mit der späteren oberen Fläche nach unten hingelegt wird, also mit der unteren Fläche 1' nach oben. Dann werden die Standfußoberteile 2-5 aufgeklebt. Außerdem wird das Gehäuseoberteil 21 aufgeklebt.
Im zweiten Schritt nach Fig. 14 werden die Wiegehebel 14 bis 17 in die Standfußoberteile eingelegt. Dann werden die verschiedenen Bauteile in dem Gehäuseoberteil 21 montiert.
Im letzten Schritt nach Fig. 15 werden die Standfußunterteile 10 bis 13 in die Standfußoberteile, die bereits mit der Glasplatte 1 verklebt sind, eingesteckt, so dass die Haken 58 in die Öffnungen 59 einrasten. Außerdem wird das Gehäuseunterteil 22 aufgesteckt und am Gehäuseoberteil befestigt (durch Einschnappen von Haken, Verschraubung, Verklebung o. dgl.). Aus Fig. 14 ist auch noch die Öffnung 15 des Gehäuseunterteils 22 ersichtlich, durch die eine Batterie in das Gehäuse eingesetzt werden kann. Der Verschlussdeckel 70' ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Bezugszeichenliste
1
Trittplatte, aus Glas
1
' Untere Fläche von
1
2-5
Standfußoberteile
6-9
Klebestellen an
2-5
10-13
Standfußunterteile
2
/
10
,
3
/
11
,
4
/
12
,
5
/
13
Standfüße
14
,
15
Längere Wiegehebel
16
,
17
Kürzere Wiegehebel
18-20
,
20
' Klebestellen an
21
21
Gehäuseoberteil
21
' Distanzplatte
22
Gehäuseunterteil
23
Öffnung in
21
24
Display
25
Platine mit integrierter Auswerteschaltung
26
Plättchen
26
' Längerer äußerer Quersteg von
26
26
" Kürzerer äußerer Quersteg von
26
27
Platte
28
Verbindungsplatte
31
Durchbrüche in
28
32
Zapfen an
14
,
15
33
,
34
Hakenförmige Einschnitte in
26
35
,
36
Längliche äußere Stege
37
Mittlerer Steg
38
,
39
Stege
40
Dehnmessstreifen
41
,
42
Schlitze in
44
,
45
44
,
45
Leisten an
21
46
Kraftübertragungsglied
46
' Ausnehmung in
46
46
" Oberseite von
46
47
Tastschalter
51
,
52
Ausnehmungen
51
' Grund von
51
52
' Grund von
52
55
Schneiden
55
' Oberkanten von
55
56
',
56
" Klemmelemente für
55
58
Haken an den Standfußunterteilen
59
Öffnungen in den Standfußoberteilen
62
Schneiden
62
' Unterkanten von
62
63
',
63
" Klemmelemente für
62
65
Ausnehmung
65
' Schneide am Grund von
65
67
' Schneiden
70
Öffnung für Batterie
70
' Verschlussdeckel für
70
114
,
155
Längere Wiegehebel
128
Verbindungsplatte
Z1 Koppelstelle
Z2 Koppelstelle
K2 Konfiguration der Trittplatte in
Fig.
9

Claims (16)

1. Waage mit einer Trittplatte (1), die auf auf Wiegehebel (14-17) einwirkt, und bei der die Wiegehebel (14-17) einen unterhalb der Trittplatte (1) angeordneten Messwertaufnehmer (26) einwirken, der einen Messwert an eine Anzeigevorrichtung (24) zur Anzeige bringt und bei der die Trittplatte durch Standfüße (2/10; 3/11; 4/12; 5/13) gestützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass
  • a) die Standfüße jeweils aus einem Standfußoberteil (2-5) und einem Standfußunterteil (10-13) bestehen,
  • b) die Standfußunterteile (10-13) vertikal begrenzt beweglich an den Standfußoberteilen (2-5) aufgenommen sind,
  • c) die Standfußoberteile (2-5) an der Trittplatte (1) befestigt sind,
  • d) die Wiegehebel (14-17) an den Standfußunterteilen (10-13) abgestützt sind,
  • e) der Messwertaufnehmer (26) an der Trittplatte (1) befestigt ist.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittplatte (1) eine Glasplatte ist.
3. Waage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung der Trittplatte (1) auf die Wiegehebel (14-17) und die Abstützung der Wiegehebel (14-17) an den Standfußunterteilen (10-13) durch Schneiden (62', 55') erfolgt, die sich selbst justierend in Ausnehmungen (51, 52), die in den Wiegehebeln angeordnet sind, eingreifen.
4. Waage nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die begrenzt vertikal bewegliche Aufnahme der Standfußunterteile (10-13) an den Standfußoberteilen (2 -5) durch elastische Haken (58) erfolgt, die an einem der beiden Bauteile vorgesehen sind und in Öffnungen (59) am anderen Bauteil seitlich federnd eingreifen, wobei dieser Eingriff in vertikaler Richtung eine begrenzte Relativbewegung und in der horizontalen Ebene die Justierung zulässt.
5. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Fläche (1') der Trittplatte (1) ein Gehäuse (21, 22) angebracht ist, in dem der Messwertaufnehmer (26) angeordnet ist.
6. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (21, 22) ferner die Auswerteschaltung (25) und die Anzeigeeinrichtung (24) angeordnet sind.
7. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (21, 22) mit der Unterseite (1') der Trittplatte (1)verklebt (18-20) ist.
8. Waage nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Messwertaufnehmer (26) eine Verbindungsplatte (28) einwirkt, die mit den Enden zweier längerer Wiegehebel (14, 15) verbunden ist.
9. Waage nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei kürzere Wiegehebel (16, 17) von oben mit nach unten offenen Ausnehmungen in nach oben offene Ausnehmungen (65, 66) zweier längeren Wiegehebel (14, 15) eingreifen, die an ihrem inneren Ende verbunden sind und mit dieser Verbindung (28) auf den Messwertaufnehmer (28) einwirken.
10. Waage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage der kürzeren Wiegehebel (16, 17) auf den längeren Wiegehebeln (14, 15) durch zwei quer zueinander angeordnete aufeinander punktförmig aufliegende Schneiden (65', 67') erfolgt.
11. Waage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzeren Wiegehebel (16, 17) an den längeren Wiegehebeln (14, 15) in verschiedenen Winkelstellungen ohne Änderung des Auflagepunktes anordenbar sind.
12. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Messwertaufnehmer ein im unbelasteten Zustand flächiges Plättchen (26) ist, durch zwei hakenförmige Einschnitte (33, 34) als Doppel-E-Form ausgebildet ist, und dass das Gewicht auf die beiden Stege (38, 39), die die äußeren Balken der inneren E-Form bilden, einwirkt, und dass die Stege (35, 36), die die äußeren Balken der äußeren E-Form bilden, in einem Gehäuse (21, 22), das an der unteren Fläche (1') der Trittplatte (1) befestigt ist, angeordnet sind.
13. Waage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem mittleren Steg (37) der Doppel-E-Form des Plättchens (26) ein Dehnmessstreifen (40) angeordnet ist.
14. Waage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf diejenigen Stege (38, 39) des Plättchens (26), die zur Aufnahme der zu messenden Kraft vorgesehen sind, ein Kraftübertragungsglied (46) einwirkt, auf das das von den Wiegehebeln (14-17) übertragene Gewicht einwirkt.
15. Waage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungsglied (46) einen Schalter (47) betätigt, der die Auswerteschaltung (25) und die Anzeigevorrichtung (24) einschaltet.
16. Waage nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit aus den längeren Wiegehebeln (114, 115) und dem Verbindungselement (128) aus einem flächigen U-förmigen Stanzteil durch Abbiegen und Spreizen der beiden Schenkel der U-Form gebildet ist.
DE2001100571 2001-01-09 2001-01-09 Personenwaage Withdrawn DE10100571A1 (de)

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