DE1009249B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anrufsuchern - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit AnrufsuchernInfo
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Description
In Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anruf suchern ist es bekannt, entweder eine durchgreifende Auslösung,
die sowohl vom anrufenden als auch vom gerufenen Teilnehmer gesteuert werden kann, oder die
Freischaltung eines anrufenden Teilnehmers während des Verb indungs auf baues bei Wahl gesperrter Anschliußnummern
vorzusehen, wobei der jeweils freigegebene Teilnehmer in eine sogenannte Fangschaltung
geworfen wird, wenn verhindert werden soll, daß durch einen solchen Teilnehmer nach seiner Freigabe
unmittelbar ein neuer Anrufsucher angereizt werden kann.
In allen Anlagen, bei denen Teilnehmer freigeschaltet werden können, ohne daß zu diesem Zweck ein
Auflegen des Hörers bei der betreffenden Sprechstelle notwendig ist, macht sich folgender Umstand nachteilig
bemerkbar:
Wird beispielsweise durch die Vermittlung ein Endverbindungswähler, also beispielsweise der Amtswähler, auf einen gewünschten Teilnehmeranschluß ao
eingestellt und ist dieser Anschluß noch besetzt, so kann das Prüfrelais des betreffenden Amtsverbindungswählers
nicht ansprechen. Für die Dauer der Einstellung des Wählers liegt jedoch Prüfpotential an,
und sobald der betreffende Teilnehmeranschluß frei ist, spricht des Prüfrelais an und schaltet die Sprechadern
in bekannter Weise durch. Erfolgt nun die Auslösung der bestehenden Verbindung durch den gerufenen
Teilnehmer und ist der Endverbindungswähler auf den anrufenden Teilnehmer eingestellt, so
wird im Normalfall der anrufende Teilnehmer unter Freigabe der von ihm l>elegten Verbindungseinrichtungen
in die Fangschaltung geworfen, in welcher lediglich das Trennrelais der Teilnehmeranschlußschaltung
erregt ist. Das Abwerfen in die Fangschaltu ng erfolgt dadurch, daß die über die Prüfader des
Verbindungssatzes gehaltenen beiden Teilnehmerrelais stromlos werden, wobei aber durch die unterschiedliche
Abfallverzögerung nur das Anrufrelais abfallen kann, weil sich das Trennrelais über die Teilnehmerschleife
hält. Der Fangzustand bedeutet, daß dem Teilnehmer ein Besetztzeichen übermittelt wird und der
betreffende Anschluß ankommend, d. h. auch für einen Amtswähler, nicht belegbar ist. Liegt nun am Amtswähler oder an einem anderen Endverbindungswähler 4-5
nach dessen Einstellung auf einen bestimmten Teilnehmeranschluß, der noch nicht freigegeben ist, Prüfpotential
an der Prüf ader an, so halten sich: die zwecks Auslösung des Fangzustandes eigentlich stromlos zu
machenden beiden Teilnehmerrelais über die von diesem Verbindungswähler kommende Prüfader weiter,
und die Herstellung des Fangzustandes unterbleibt. Der Teilnehmer ist auf die ankommende Amtsleitung
oder Verbindungsleitung durchgeschaltet, wobei, weil Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen
mit Anrufsuchern
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dipl.-Ing. Karl Wiedemann, Offenbach/M.,
und Kurt Remisen, Frankfurt/M.,
sind als Erfinder genannt worden
und Kurt Remisen, Frankfurt/M.,
sind als Erfinder genannt worden
das Speiserelais des Amtsübertragers oder Verbindungssatzes zusammen mit dem Prüfrelais anspricht,
der Rufzustand im Verbindungswähler gar nicht hergestellt wird. Dadurch erhält der Teilnehmer auch
keine Aufforderung, sich zu melden, und in den meisten Fällen wird er seinen Hörer auflegen, da er
der Meinung ist, daß lediglich das von ihm bereits geführte Gespräch nun beendet ist. Bei diesem Hörerauflegen
wird aber das Speiserelais des wartenden Verbindungssatzes, also beispielsweise des Amtsübertragers,
stromlos und bewirkt damit die Auslösung der Amtsübertragung und damit den Verlust des ankommenden
Amtsgespräches.
Um diesen Nachteil der bekannten Nebenstellenanlagen mit Anrufsuchern auszuschalten, schlägt die
Erfindung vor, während des vorbereiteten Rufzustandes eines Endwählers ein den Zustand der Teilnehmerschleife
überwachendes Relais zwischen die Teilnehmeradern im Endwähler zu schalten, das beim
Auf prüfen des betreffenden Endwählers auf einen freigegebenen Teilnehmeranschluß mit geschlossener Teilnehmerschleife
den Rufvorbereitungszustand bis zur Unterbrechung der Teiilnehnierschleife speichert, um
anschließend durch Anschalten des Aushängeüberwachungsrelais an die Sprechadern den eigentlichen
Rufzustand herzustellen. Zweckmäßig wird während des Rufvorbereitungszustandes bei freigegebenem
Teilnehmeranschluß mit geschlossener Teilnehmerschleife dem betreffenden Teilnehmer ein vorzugsweise
akustisches Signal übermittelt, das ihn zur Unterbrechung seiner Teilnehmerschleife auffordert. Dieses
akustische Signal kann durch das Besetztzeichen gebildet werden, dessen allgemeine Bedeutung ja ohnehin
darin liegt, einen Teilnehmer zum Auflegen seines Hörers aufzufordern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
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3 4
Fig. 1 die Schaltung einer Amtsübertragung, stelle durch den Kontakt da 4 gefunden hat. In die-
Fig. 2 die Schaltung eines Teilnehmeransehlusses sem Augenblick kommt über den Schaltarm dk das
und eines Hausverbindungssatzes, wobei der Haus- Relais Q mit seiner Wicklung II zum Ansprechen,
verbindungssatz nur schematisch angedeutet ist, und während sich, das Relais S mit der Wicklung II in dem
Fig. 3 eine Schaltungseinzelheit zu Fig. 2. 5 gleichen Prüfstromkreis zunächst hält und eine
Als Amtswähler, der als Doppelbetriebswähler ar- Weiterschaltung des Hebmagneten verhindert. Durch
beitet, dient ein. lOOteiliger Hebdrehwähler, der im an- öffnen des Kontaktes q6 wird das Relais WE infolge
kommenden Amtsverkehr seitens des Vermittlungs- öffnens des über die Wicklung II verlaufenden Halteplatzes
auf die gewünschte Nebenstelle eingestellt Stromkreises abgeworfen, so daß über den Kontakt
wird. Der Vermittlungsplatz ist ziu diesem Zweck mit io we 2 sowie den umgelegten Kopf kontakt k 1 der Dreheinem
Zahlengeber ZG oder einem Nummernschalter magnet D des Amts Wählers mit dem Kontakt s 5 des
ausgestattet und kann durch Betätigung der Taste TA Impulsrelais 5" verbunden ist. Der Dekadenprüfkreis
an die jeweils anrufende Amtsleitung angeschaltet wird durch Kontakt we 3 geöffnet, so daß auch das
werden. Der Belegungszustand dieser Leitungen wird Relais Q wieder abfällt und damit auch das über den
durch die Anruf lampe AL, die Belegungs lampe BL, 15 Kontakt q 2 erregt gehaltene Impulsrelais ^ (Wickdie
bei ihrem gemeinsamen Aufleuchten den Wieder- lung I) wieder freigibt. Ebenso wie bei der Fortschalanruf
kennzeichnen, sowie eine Tastenlampe TL ange- tung des Hebmagneten erfolgt nun die Fortschaltung
zeigt. Es ist ferner für die gemeinsame Anrufkontrolle des Drehmagneten D des Amtswählers,· da der Ankerein
Anrufkontrollwecker AK vorgesehen. Durch Be- kontakt d(D) dieses Wählers die impulsweise Erretätigen
einer Schlußtaste 6T kann sich die Bedienung 20 gung des Relais 5* bewirkt. Beim Eindrehen des Wähdes
Vermittliungsplatzes aus einer Amtsverbindung lers kommt über den Wellenkontakt w\ auch das
wieder herausschalten, während die Taste ZT dazu Hilfsrelais WF zum Ansprechen,
dient, die Umwertung des Doppelbetriebswählers vom Findet der Amtswähler den anrufenden Einzelabgehenden
zum ankommenden Amtsverkehr vorzu- anschluß, so spricht über die zur Prüfung für den abnehmen.
25 gehenden Amtsverkehr dienende Ader d das Relais Q Es sei zunächst der abgehende Amtsverkehr be- über die Wicklung II erneut an und schaltet mit
schrieben: seinem Kontakt q5 das Relais P ein, das sich mit
Will ein Nebenstellenteilnehmer eine abgehende seinem Kontakt p2 einen vom Kontakt q5 unabhän-Amtsverbiindung
aufbauen, so spricht nach dem Ab- gigen Haltestromkreis verschafft und gleichzeitig
heben seines Hörers über die Teilnehmerschleife das 30 durch Kurzschließen der hochohmigen Wicklung I des
Anrufrelais R (Fig. 2) über seine Wicklung I an. Der Relais P den betreffenden Teilnehmeranschluß gegen
über einen Kontakt dieses Anrufrelais in bekannter eine ankommende Belegung sperrt.
Weise in Gang gesetzte Anrufsucher AL des Haus- Durch Schließen der Kontakte p5 und p6 kommt
verbindiungssatzes stellt sich auf die durch den Kon- nun das Speiserelais A zum Ansprechen, und zwar zutakt
j-4 gekennzeichnete Teilnehmeranschluß leitung 35 nächst über eine durch den Widerstand WiI gebildete
ein, und beim Durchprüfen des Anruf Suchers kommt Hilfsbrücke. Durch Umlegen des Kontaktes «6 wird
über den Prüfstromkreis auch das Relais T zum An- das Relais C eingeschaltet, das mit seinem Kontakt c3
sprechen. Dieses schaltet mit seinen Kontakten il und das Foigerelais CF und anschließend auch das Relais
i6 die Sprechadern frei. VH über dessen Wicklung II einschaltet. Durch
In bekannter Weise wird daraufhin der Leitungs- 40 Schließen des Kontaktes vh 5 wird das Relais BR erwähler
LW durch Wahl der Amtskennziffer einge- regt und die Besetztlampe BL der betreffenden Amtsstellt,
und das über die c-Ader ansprechende gemein- leitung zum Aufleuchten gebracht. Der Kontakt br 6
same Relais CX legt Minuspotential an die durchge- schaltet die Anlaßkette um, während der Kontakt br S
schaltete d-Ader. Dadurch kommt über die Teil- das über den Wellenkontakt w 2 gehaltene Relais AN
nehmeranschlußschaltung das gemeinsame Dekaden- 45 aberregt. Die weitere Haltung des Prüfrelais P überrelais
DA zum Ansprechen, das mit seinem Kontakt nimmt an Stelle des Kontaktes an3 der Kontakt vhl.
da<i das gemeinsame Anlaß.relais AG zum Ansprechen Über den Wellenkontakt w2 sowie den nunmehr gebringt.
Über die Kontakte cx\ und ag6 wird der schlossenen Kontakt an5 wird das Relais WE über
Amtswähler AW in Gang gesetzt, «und zwar kommt seine Wicklung I erneut erregt, während das Relais S
über die Anlaßkette in Fig. 1, die durch die Kontakte 50 mit der Wicklung I über den Kontakt p\ weiter ge-
br6 gebildet wird:, das Relais WE des ersten freien halten wird. Durch Öffnen des Kontaktes brl erfolgt
Amtswählers zum Ansprechen: nun über das Relais A die Speisung des anrufenden
+ , an, br 6, an 5, WE (Wicklung I), . Nebenstellenteilnehmers, der nach der Entgegennahme
des in bekannter Weise angelegten Wählzeichens mit
Der Kontakt we 5 schaltet über die noch in Ruhe be- 55 seiner Wahl beginnt. Die einzelnen Impulse der verfmdliehen
Kontakte w2, q6 und br5 das Relais AN schiedenen Impulsfolgen werden vom Relais A aufgeein,
das mit seinem Kontakt an2 sowie den vorberei- nommen und mit den Kontakten al und a5 auf die
tend umgelegten Kontakt we2 den Hebmagneten H Amtsleitung gegeben. Während dieser Wahl ist das
des Amtswählers erregt. Dieser vollführt seinen ersten Relais V über die Wicklung I erregt und schaltet in
Hebschritt, wodurch der Kopfkontakt k2 umgelegt 60 bekannter Weise zur Vermeidung von Impulswird
und über den Ankerkontakt d (FI) 2 das Impuls- Verzerrungen die an den Sprechadern der Amtsleitung
relais 51 über dessen Wicklung I zum Ansprechen liegenden Schaltorgane vorübergehend ab.
kommt. Dieses öffnet seinen Kontakt j 5, wodurch der Wird das Gespräch durch den Nebenstellen teil-
Hebmagnet H wieder aberregt wird und den Anker- nehmer beendet, so fällt beim Auflegen des Hörers das
kontakt d(H)2 wieder öffnet. Dieses Wechselspiel zwi- 65 Relais A ab, das mit seinem Kontakt a6 das Relais C
sehen dem Impulsrelais S und dem Hebmagneten H kurzschließt, so daß dieses ebenfalls zum Abfallen
und die damit verbundene schrittweise Fortschaltung kommt. Für die Dauer der Abfallverzögerung des Redes
Amtswählers wiederholt sich so lange, bis der läis C wird das Relais V über die Wicklung I kurz-Schaltarm
dk in der Dekadenprüf bank die entspre- zeitig erregt. Der sich öffnende Kontakt c3 wirft
chende Dekadenkennzeichnung der anrufenden Neben- 70 die Relais CF und VH (Wicklung II) ab, so daß durch
Kontakt vhl' auch der Prüf Stromkreis des Amtswählers geöffnet wird und das Relais P abfällt. Dadurch
wird auch das Relais S aberregt, so daß nun über den geschlossenen Kontakt s5 sowie den inzwischen
ebenfalls abgeworfenen Kontakt we2 der Drehmagnet D des Amtswählers eingeschaltet wird.
Das Impulsrelais mit seiner Wicklung I und der Drehmagnet D arbeiten wieder im Wechselspiel, bis durch
Erreichen der Endlage und Rückdrehung des Wählers in seine Ausgangslage der Kopfkontakt kl geöffnet
wird.
Fällt das Relais V nach seiner kurzzeitigen Erregung ab, so kommt über die Kontakte c6, v2 und br4
ein Stromkreis für das Thermorelais ThB zustande, so
daß sich dieses Relais erwärmt und nach einer bestimmten Zeitspanne seinen Kontakt thb öffnet. Dadurch
wird der Haltestromkreis für das Relais BR unterbrochen, das abfällt und durch Zurücklegen
seines Kontaktes br 6 die betreffende Amtsübertragung erneut belegungsfähig schaltet.
Tm ankommenden Amtsverkehr bringt der einlaufende Amtsanruf das Anrufrelais AR zum Ansprechen.
Dieses schaltet mit seinem Kontakt ar 4 das Relais///? ein, das mit seinem Kontakt /tr 4 das Re-
Dnrch die Betätigung des Zahlengebers bzw. des Nummernschalters wird das Relais ZN zum Ansprechen
gebracht, während der Kontakt ze/2 das Relais WE (Wicklung I) und dieses über den Kontakt
Wf5 auch das Relais AN zum Ansprechen bringt. Die
Kontakte sw 1 und zn 5 schalten den Impulsstromkreis
vom Zahlengeber bzw. von der Nummernscheibe des Vermittkingsplatzes auf das Impulsrelais S des
Amtswählers.
Die erste Stromstoßreihe, die vom Zahlengeber bzw. vom Nummernschalter des Vermittlungsplatzes abgegeben
wird, steuert über den Kontakt s5 den betreffenden
Amtswähler durch impulsweises Erregen des Hebmagneten H in die gewünschte Dekade. Ist die
erste Einstellbewegung zu Ende, so wird1 aus dem Zahlengeber bzw. aus der dem Nummernschalter zugeordneten,
in der Fig. 3 gezeigten Zusatzeinrichtung ein zusätzlicher Impuls auf die Wicklung I des Relais
Q gegeben.
Die Zusatzeinrichtung, die in Fig. 3 dargestellt ist, wird vom Kontakt nsa der -Nummernscheibe gesteuert,
der bei jedem Aufzug dieser Scheibe geschlossen wird und das Relais NS zum Ansprechen bringt. Dieses
gibt sich selbst eine Abfallverzögerung durch Kurz-
lais V über die Wicklung I zium Ansprechen bringt. 35 schließen einer niederohmigen Wicklung, und wenn
Über die Kontakte ν 3 und hr 2 wird die Anruf lampe nun der Kontakt «ία am Ende jeder Impulsreihe ge-
AL der betreffenden Amtsleitung eingeschaltet und
das Relais Si? erregt, während der Kontakt hr 3 die
das Relais Si? erregt, während der Kontakt hr 3 die
gemeinsame Anrufkontrolle AK wirksam macht. Der
öffnet wird, spricht zunächst das Relais VN an. Dieses schließt das Relais NS kurz, so daß dieses stark abfallverzögert
abfällt .und nach, seinem Abfall den
Kontakt br 6 schaltet die Anlaßkette um, so daß der 30 Stromkreis für das Relais NF wieder unterbricht. Für
betreffende Amtsübertrager abgehend nicht mehr belegt werden kann.
Zur Entgegennahme des Anrufes drückt die Vermittlung die der betreffenden Amtsleitung zugeordnete
nicht sperrende Taste TA. Dadurch kommt das Relais TA ül>er die Wicklung II zum Ansprechen und vorübergehend
bis zum Loslassen der Taste auch das Relais TC, doch ist dieser Vorgang ohne Bedeutung. Das
Relais TA hält sich über die Wicklung I mit seinem
die Dauer der Erregung des Relais NV legt ein Kontakt nv Erdpotential an d'ie zu dien Wicklungen I
bzw. II der Relais Q bzw. E des Amtswählers führende Leitung.
Durch diesen vom Zahlengeber bzw. von der dem Nummernschalter des Vermittlungsplatzes zugeordneten
Verzögerungseinrichtung kommenden zusätzlichen Impuls wird das Relais Q über seine Wicklung
I erregt, das durch öffnen seines Kontaktes q 6
über den Kontakt wf 4 sowie den noch in Ruhe befindlichen Kontakt />4 und den geschlossenen Kontakt
ws 5 das Relais M einschaltet. Dieses schließt mit seinem Kontakt «1 einen Haltestromkreis für sich
und schaltet gleichzeitig das Relais VH mit seiner Wicklung II ein. Mit dem Kontakt m4 werden die
Relais SH und V über deren Wicklungen II erregt. Am Ende der zweiten Impulsfolge wird vom Zahlen-
Kontakt ta 6 in Abhängigkeit von einer Taste ST, die 40 die Wicklung II des Relais WE abschaltet. Dieses
lieim Austreten der Bedienung aus der Verbindung be- wirft durch öffnen seines Kontaktes we6 auch, das Retätigt
werden muß und dabei das Relais TA abwirft. lais Q wieder ab, und die nächste Impulsfolge wird
Das Relais TA schaltet mit seinem Kontakt to3 das über die Ruheseite des Kontaktes we2 sowie den geRelais
TB ein, und der Kontakt tb3 bringt die Tasten- schlossenen Kopfkontakt kl auf den Drehmagneten D
lampe TL zum Aufleuchten. Durch Umlegen des Kon- 45 des Amtswählers gegeben. Durch Schließen des
taktes ta6 wird das Relais HR abgeworfen und da- Wellenkontaktes wl wird das Relais WF erregt, das
durch die Anruf lampe AL sowie die gemeinsame Anrufkontrolle AK wieder unwirksam gemacht. Der
Kontakt ta 3 schaltet das Relais VH über die Wicklung I ein, das mit seinem Kontakt vh 5 auch das Re- 50
lais S über dessen Wicklung I zum Ansprechen bringt.
Durch den Kontakt vh2 wird das Anrufrelais AR von
der Amtsleitung abgeschaltet. Die Kontakte tb 2 und
tb6 schalten die Amtsleitung zur Sprechgarnitur des
Kontakt ta 3 schaltet das Relais VH über die Wicklung I ein, das mit seinem Kontakt vh 5 auch das Re- 50
lais S über dessen Wicklung I zum Ansprechen bringt.
Durch den Kontakt vh2 wird das Anrufrelais AR von
der Amtsleitung abgeschaltet. Die Kontakte tb 2 und
tb6 schalten die Amtsleitung zur Sprechgarnitur des
Vermittlungsplatzes BD um, so daß diese den Verbin- 55 geber bzw. von der Einrichtung nach Fig. 3 wiederum
dungswunsch des Amtsteilnehmers entgegennehmen ein zusätzlicher Plusimpuls in die Amtsübertragung
kann, um die l>etreffende interne Nebenstelienverbin- gegeben, der nun, da der Kontakt wf 6 umgelegt ist,
dung aufzubauen. das Relais E über seine Wicklung II zum Ansprechen
Zu diesem Zweck drückt die Bedienung die Zuteil- bringt, das sich mit seinem Kontakte3 einen Haltetakte
ZT und bringt über den vorbereitend geschlosse- 60 Stromkreis über die Wicklung I verschafft. Der Können
Kontakt ία 4 das Relais WZ über dessen Wick- takt ι? 4 beendet die Erregung des Relais WZ, und es
lung II zum Ansprechen. Dieses schaltet mit seinem erfolgt nun die Prüfung des ausgewählten Teilnehmer-Kontakt
wz3 das Relais TN ein, das seinerseits mit anschlusses über die Kontakte iol, wz2, e5 sowie das
dem Kontakt fw5 einen Haltestromkreis für das Re- Prüfrelais P. Ist die Vermittlung bereits aus der Verlais
WZ. (Wicklung I) schließt und dabei auch das Re- 65 bindung wieder ausgetreten, so erfolgt das Anlegen
lais SH über dessen Wicklung I zum Ansprechen von Prüfpotential an die c-Ader über den nicht dargestellten
Prüfverteiler PV.
Ist dar betreffende Teilnehmeranschluß frei, so kommt das Relais P zum Ansprechen, das mit seinem
Kontakt ρ2 in bekannter Weise den betreffenden An
bringt. Durch den Kontakt in 4 wird die brennende
Tastenlampe TL flackernd geschaltet, so daß der Einstellzustand
auch optisch am Vermittlungsplatz gekennzeichnet ist.
Schluß gegen weitere Belegung sperrt und mit den Kontakten p 5 und p 6 die Sprechadern durchsehaltet.
Über die Kontakte e2 und m-3 wird der Vor ruf angelegt.
Durch Schließen des Kontaktes p3 wird die Wicklung I des Relais E kurzgeschlossen, so daß es
verzögert abfällt und durch Zurücklegen des Kontaktes e2 vom Vorruf auf den Dauerruf umschaltet. Tritt
die Vermittlung aus der Verbindung aus und betätigt sie zu diesem Zweck die Schlußtaste ST, so· wird das
Relais TA durch öffnen des über die Wicklung I verlaufenden
Haltestromkreises abgeworfen, und damit fallen auch die von diesem Relais abhängigen Relais
TB und TN ab.
Tn der Teilnehmeranschlußschaltung (Fig. 2) spricht über den Kontakt* 5 das Relais R und anschließend
auch über die Kontakte r 4 und r5 das Relais T an.
Ist der betreffende Teilnehmeranschluß jedoch besetzt, so· kann das Prüfrelais P nicht ansprechen, weil
es dann parallel zu dem niederohmig geschalteten Prüfrelais des Anrufpuchecs AS oder eines anderen
Amtswählers liegt.
Wird nun die bereits bestehende Verbindung dadurch ausgelöst, daß der Gespcächsteilnehmer, der
nicht mit dem durch den Amtswähler AW angesteuerten Teilnehmer identisch ist, seinen Hörer auflegt, so
wird die Prüfader c im Anrufsucher AS unterbrochen, und die beiden Relais R und T werden stromlos. Ist
zu diesem Zeitpunkt der Amtswähler AW noch nicht auf die betreffende Anschlußleitung eingestellt, so fällt
lediglich das Relais R ab, weil für das verzögert abfallende Relais T ein Haltestromkreis über die Teilnehmeranschlußschleife
besteht, und in der so zustande gekommenen Fangschaltung erhält der Teilnehmer
ein Besetztzeichen übermittelt.
Ist aber der Amtswähler AW bereits auf die Teilnehmeranschlußleitang
eingestellt und konnte infolge des bestehenden Gespräches sein Prüfrelais noch nicht
ansprechen, so wird nach der Freigabe der Relais R und T durch den Anrufuseher AS sofort ein Haltestromkreis
für diese Relais über die Ader c gebildet, so daß auch das Relais R nicht abfallen kann und der
Prüfstromkreis infolgedessen zustande kommt. Ohne Vorsehung der erfindungsgemäßen Einrichtung würden
in diesem Fall die Kontakte p 5 und ρ 6 die Sprechadern
im Wähler AW durchschalten, und das Ausgangsüberwachungsrelais A würde bei seinem Ansprechen
die Rufaussendüng verhindern.
Durch Einbau der erfindungsgemäßen Einrichtung kommen aber mit dem Ansprechen des Relais M über
den Kontakt jm4 auch die Relais ZS und RA zum Ansprechen.
Das Relais ZS schaltet sich über seine Wicklungen II und III sowie die Kontakte ss 2 und ss6 an
die Sprechadern und trennt dabei die Leitung zu dem Ausgangsüberwachungsrelais A auf. Spricht jetzt das
Relais P bei Freigabe des angesteuerten Teilnehmeranschlusses an, so hält sich das Relais ZS in der Teilnehmerschleife
weiter, wenn der betreffende Teilnehmer seinen Hörer noch nicht aufgelegt hat. Gleichzeitig
kommt durch Öffnen des Kontaktes p2 das Relais AR zum Abfallen, und über die Kontakte ra2 und
ss 1 wird auf die Übertragerwicklung I des Relais ZS das Besetztzeichen gegeben. Der Teilnehmer wird dadurch
zum Einhängen seines Hörers aufgefordert, und wenn dieses Einhängen erfolgt, fällt das Relais ZS
durch Auftrennen der Teilnehmerschleife ab. Über die Kontakte ss2 und zs6 wird der eigentliche Aushängeüberwachungskreis
wiederhergestellt und über den Kontakt «3 die Rufstromquelle VR bzw. FR II an die
α-Ader angeschaltet. Die Steuerung des Vorrufes erfolgt durch Kurzschluß der Wicklung III des Relais E
über den Kontakt ss 4, so daß nach Abfall des Relais E, der mit dem Abfall des Relais ZS eingeleitet wird,
über den Kontakt e2 an Stelle des Vorrufes der periodische Weiterruf angeschaltet wird.
Nimmt daraufhin die angesteuerte Sprechstelle ihren Hörer erneut ab, so spricht das Relais A in der
vorbeschriebenen Weise "an und stellt den Gesprächszustand her.
Wird das Gespräch seitens des Nebenstellenteilnehmers beendet, so erfolgt die Auslösung der Verbindung
in der bereits beim abgehenden Amtsverkehr beschriebenen Weise.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anrufsuchern, dadurch gekennzeichnet,
daß während des vorbereiteten Rufzustandes eines Endwählers ein den Zustand der
- Teilnehmerschleife überwachendes Relais (ZS) zwischen die Teilnehmeradern im Endwähler geschaltet
wird, das beim Aufprüfen des betreffenden Endwählers auf einen freigegebenen Teilnehmeranschluß
mit geschlossener Teilnehmerschleife den Rufvorbereitungszustand bis zur Unterbrechung
der Teilnehmerschleife im Endwähler speichert, um anschließend durch Anschalten des Ausgangsüberwachungsrelais
(A) an die Sprechadern den eigentlichen Rufzustand herzustellen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Rufvorbereitungszustandes
einem freigegebenen Teilnehmeranschluß mit geschlossener Teilnehmerschleife ein vorzugsweise akustisches Signal übermittelt
wird, das den betreffenden Teilnehmer zur Unterbrechung seiner Teilnehmerschleife auffordert.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rufvorbereitungsztustand
des Endwählers herstellende Relais (M) vorbereitend ein Hilfsspeiserelais (ZS) zwischen
die Sprechadern im Endwähler schaltet, das sich nach dem Auf prüfen des Endwählers auf einen
freigegebenen Teilnehmeranschluß mit geschlossener Leitungsschleife in dieser Schleife hält und
über dessen Wicklungen ein Besetztzeichen zu dem betreffenden Teilnehmer übertragen wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rufzustand
im Endwähler vorbereitende Relais (M) das Hilfsspeiserelais (ZS) zusammen mit einem weiteren,
bis zum Ansprechen des Prüfrelais (P) erregten Hilfsrelais (RA) einschaltet und über Kontakte
beider Relais bei der Durchschaltung des Endwählers auf einen freigegebenen Teilnehmeranschluß
die Einschaltung des Besetztzeichens erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das während der
Einstellbewegung des Endwählers erregte und durch seine Abfallverzögerung die Dauer des Vorrufes
begrenzende Relais (E) in der Weise von Erregungszustand des Hilfsspeiserelais (ZS) abhängig
gemacht ist, daß erst nach dem Abfall dieses Relais die Einschaltung des Vorrufes stattfindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
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| DET12785A DE1009249B (de) | 1956-10-24 | 1956-10-24 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anrufsuchern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET12785A DE1009249B (de) | 1956-10-24 | 1956-10-24 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anrufsuchern |
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| DE1009249B true DE1009249B (de) | 1957-05-29 |
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| DET12785A Pending DE1009249B (de) | 1956-10-24 | 1956-10-24 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Anrufsuchern |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1009249B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139158B (de) * | 1961-06-29 | 1962-11-08 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen |
| DE1170477B (de) * | 1960-11-29 | 1964-05-21 | Western Electric Co | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellen-anlagen mit Durchwahlbetrieb |
| DE1187684B (de) * | 1962-01-11 | 1965-02-25 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
-
1956
- 1956-10-24 DE DET12785A patent/DE1009249B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170477B (de) * | 1960-11-29 | 1964-05-21 | Western Electric Co | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellen-anlagen mit Durchwahlbetrieb |
| DE1139158B (de) * | 1961-06-29 | 1962-11-08 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen |
| DE1187684B (de) * | 1962-01-11 | 1965-02-25 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
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