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DE1008969B - Dichtring - Google Patents

Dichtring

Info

Publication number
DE1008969B
DE1008969B DEK24977A DEK0024977A DE1008969B DE 1008969 B DE1008969 B DE 1008969B DE K24977 A DEK24977 A DE K24977A DE K0024977 A DEK0024977 A DE K0024977A DE 1008969 B DE1008969 B DE 1008969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
lip
swelling
sealing
seals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK24977A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Haug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kupfer Asbest Co
Original Assignee
Kupfer Asbest Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kupfer Asbest Co filed Critical Kupfer Asbest Co
Priority to DEK24977A priority Critical patent/DE1008969B/de
Publication of DE1008969B publication Critical patent/DE1008969B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3284Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings characterised by their structure; Selection of materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es sind Nutringmanschetten, wie sie zur Abdichtung von Kolben z. B. in Stoßdämpfern verwendet werden, bekannt, die an den beiden Lippenenden in einem bestimmten Winkel spitz zulaufen und die entweder mit oder ohne Feder an der Lippe versehen sind. Bei diesen Nutringmanschetten wird dem gummiähnlichen Werkstoff eine gewisse Vorspannung gegeben. Diese Vorspannungsreserve soll den auftretenden Verschleiß nachstellen und die auftretende Quellung oder Schrumpfung des Gummis ausgleichen. Diese Manschetten sind seither aus einem bestimmten Gummi oder gummiähnlichen Kunststoff hergestellt worden. Nun kann man aber den Gummi so herstellen, daß er in einem bestimmten Medium entweder eine Quellung ergibt, dann dichtet der äußere Umfang des Nutringes ab, während die innere Umfangsfläche sich von der Fläche abhebt und undicht wird. Umgekehrt, läßt man eine Schrumpfung im Gummi zu, so liegt die Welle im Innendurchmesser an, aber der äußere Umfang wird kleiner und wird dort undicht. Auch mit eingebauter Feder läßt sich nur bis zu einem gewissen Grad das Anliegen der Dichtlippen erzielen, denn zur Überwindung der inneren Kräfte im Gummi sind beträchtliche Kräfte nötig, die insbesondere die nach außen wirkende Feder nicht ohne weiteres aufbringt.
Es ist schon bekanntgeworden, Wellendichtungen herzustellen, bei denen die einzelnen Abschnitte der Dichtung verschiedene Steifigkeit bzw. »Schmiegsamkeit« besitzen, so daß im Endzustand ein einheitlicher Körper verschiedener Steifigkeitsgrade entsteht. Bei dem Dichtring nach der Erfindung werden die innere und die äußere Lippe ebenfalls aus verschiedenen Sorten gummiähnlicher Werkstoffe hergestellt. Erfindungsgemäß soll dabei die äußere Lippe in einem bestimmten abzudichtenden Medium eine Quellung des Gummis erfahren, während der Werkstoff der nach innen gerichteten Dichtung schrumpft. Es ist auch möglich, die Dichtung so herzustellen, daß die Lippe am äußeren Umfang eine Quellung aufweist und auf dem Grund der Dichtung eine Gummimischung verwendet wird, die keine Quellung oder Schrumpfung aufweist und die an der Lippe im inneren Durchmesser ebenfalls eine Schwindung aufkommen läßt. Dieses wäre der Idealzustand. Selbstverständlich kann diese Anordnung in allen denen Fällen gewählt werden, bei denen die Kräfte am äußeren Umfang der Dichtlippe gegen die Wandung zu gerichtet sein müssen oder an der inneren Dichtlippe nach dem Innern der Welle zu gerichtete Kräfte auftreten müssen. Die Dichtung kann sowohl ohne Feder, z. B. für kleinere Aggregate Anwendung finden, sie kann aber auch in Manschetten vorgesehen werden, die Schraubenringfedern aufweisen, die nach außen sowie nach innen gerichtet sind. Diese Federn sind so be-Dichtring
Anmelder:
Kupfer-Asbest-Co. Gustav Bach,
Heilbronn/Neckar
Wilhelm Haug, Heilbronn/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
messen, daß sie den Dichtdruck zum größten Teil erzeugen, jedoch muß der Gummi noch zu seinem Teil mit beitragen, den Dichtdruck innen und außen herzustellen, damit derselbe an der inneren und äußeren Lippe erhalten bleibt.
Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf gewöhnliche Nutringmanschetten. Es fallen unter den Schutz auch jegliche Formdichtungen, wie sie in hydraulischen Stoßdämpfern oder derartigen Maschinenelementen, für Kolbenpumpen, bei denen sogenannte Topf- oder Hutmanschetten verwendet werden, Anwendung finden. Hierbei wird beispielsweise der Einspannteil der Dichtmanschette mit einem Gummi versehen, welcher die Quellung Null aufweist, während der nach außen bzw. nach innen gerichtete Körper die entsprechenden Schrumpf- oder Quellwerte besitzt. Die Herstellung dieser Dichtungen ist ohne weiteres möglich, es wird nur in der Preßform zweierlei Streifen Gummi mit den entsprechenden Eigenschaften eingelegt und dann zusammenvulkanisiert. Auch ohne Feder bleibt die Abdichtung erhalten. Bei Wellendichtungen, die in ein Metallgehäuse eingebaut sind, treten durch den leicht quellenden Gummi keine Undichtheiten im Einspannteil der Dichtung mehr auf. Bei Stoßdämpferdichtungen, insbesondere bei kleinen Abmessungen, kommt man ohne Feder aus. Der Vorteil dieser Anordnung ist eine absolut sichere Abdichtung. Für Ausführungen von Dichtungen mit
4-5 kleinsten Raumverhältnissen, z. B. Füllfederhalter-Ansaugpumpen, bringt die Erfindung besondere Vorteile.
Zur Erläuterung der Erfindung sind Ausführungsbeispiele in den Abb. 1, 2, 3 und 4 dargestellt.
Es ist in Abb. 1 ein teilweiser Schnitt durch eine Nutringmanschette angegeben, die aus dem äußeren Gummiring α besteht, der eine Quellung erfährt, ferner aus dem mittleren Gummiteil b, der die Quellung Null aufweist, und die innere Lippe c der Nutring-
709 510/228
manschette, die eine Schwindung aufweist. Diese Dichtung würde den Idealzustand darstellen.
In Abb. 2 ist ebenfalls ein teilweiser Schnitt durch eine Nutringmanschette gezeichnet, bei der aber das mittlere Teil b fehlt. Es ist nur α der quellende Teil 5 der Lippe gezeichnet und c der schrumpfende Teil der Lippe angegeben. Beide Gummisorten sind zusammenvulkanisiert und ergeben ein Stück.
In Abb. 3 ist eine Topfmanschette gezeichnet, bei der die Abdichtung des einen Schenkels α ebenfalls nach außen erfolgen soll. Er weist deshalb eine Quellung auf, b ist die Basis der Dichtung, die keine Ouellung und keine Schrumpfung aufweisen soll.
In Abb. 4 ist eine Wellendichtung gezeichnet, wie sie normal üblich ist. Es ist hier die Lippe c aus beispielsweise schrumpfendem Gummi hergestellt und mit dem Einspannteil a mit leicht quellendem Gummi zusammenvulkanisiert. Es wird hierbei verhindert, daß die Wellendichtung im Innern undicht wird, außerdem daß die Lippe sich abhebt. Diese Gummi-Sorten werden so eingestellt, daß in einem bestimmten abzudichtenden Medium eine Quellung oder Schrumpfung nach einer bestimmten Zeit erfolgt.

Claims (2)

Patentansprüche·
1. Dichtringe aus verschiedenartigem Gummi oder gummiähnlichem Stoff, z. B. Nutringmanschetten, Hut- oder Topfmanschetten, Wellendichtungen usw., wie sie zur Abdichtung von hin- und hergehenden Stangen oder rotierenden Wellen Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Stück bestehenden Dichtringe aus-Werkstoffen mit verschiedenen Quell- oder Schrumpf werten hergestellt sind.
2. Dichtringe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die verschiedenen Werkstoffe zusammenvulkanisiert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 155 426.
■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 510/228 5.
DEK24977A 1955-02-22 1955-02-22 Dichtring Pending DE1008969B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK24977A DE1008969B (de) 1955-02-22 1955-02-22 Dichtring

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK24977A DE1008969B (de) 1955-02-22 1955-02-22 Dichtring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1008969B true DE1008969B (de) 1957-05-23

Family

ID=7217174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK24977A Pending DE1008969B (de) 1955-02-22 1955-02-22 Dichtring

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1008969B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3739514A1 (de) * 1987-11-21 1989-06-01 Kaco Gmbh Co Dichtung
US5026074A (en) * 1989-06-30 1991-06-25 Cooper Industries, Inc. Annular metal-to-metal seal

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT155426B (de) * 1936-02-21 1939-01-25 Freudenberg Carl Gmbh Einbaufertige Dichtungen für bewegte Maschinenteile.

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