DE1008382B - Erdungsschalter - Google Patents
ErdungsschalterInfo
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- DE1008382B DE1008382B DEL24219A DEL0024219A DE1008382B DE 1008382 B DE1008382 B DE 1008382B DE L24219 A DEL24219 A DE L24219A DE L0024219 A DEL0024219 A DE L0024219A DE 1008382 B DE1008382 B DE 1008382B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/003—Earthing switches
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
In Hochspannungsnetzen gibt es zuweilen Stichleitungen, an deren Ende über einen dreipoligen Trennschalter
ein Transformator angeschlossen ist, der die weitere Versorgung mit elektrischer Energie niedriger
Spannung übernimmt. Auf der Speiseseite der Stichleitung,
meist mehrere Kilometer von ihrem Ende entfernt, ist ein Leistungsschalter angeordnet, der im
Kurzschlußfall den Schutz der Leitung und des Transformators übernimmt. Ist aber der Transformator
selbst die Störungsquelle, so kann sich diese Störung ungehindert bis zur Zerstörung des Transformators
auswirken. Zwar wird ein Transformator regelmäßig mit einem Buchibolzschutz versehen, der wohl die Störung
an/zeigt; seine Energie reicht aber nicht aus, ium
ein Leitungsschutzrelais zum Ansprechen zu bringen. Da die Stationen, namentlich in tropischen Gegenden
u. dgl., unbesetzt sind, fehlt die Möglichkeit, den Transformator an Ort und Stelle spannungslos zu
machen.
Man behebt diesen Mangel dadurch, daß in der Transformatorstation ein ein- oder mehrpoliger Erdungsschalter
in die Stichleitung eingebaut wird, der auf Grund eines Stromimpulses vom Buchholzschutz
oder durch einen Notdruckknopf ausgelöst wird und einen Erdschluß erzeugt. Der Erdschlußstrom bringt
ein Erdschlußrelais zum Ansprechen und bewirkt dadurch die Abschaltung der Stichleitung.
Die Erfindung betrifft einen für diese Zwecke geeigneten Erdungsschalter, der dadurch gekennzeichnet
ist, daß ein an einem Ende geerdetes Schaltrohr unter dem Einfluß einer Hilfskraft lotrecht nach oben bewegt
wird und in Verbindung mit einem an der zu erdenden Leitung angebrachten Gegerikontakt tritt. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Erdungsschalter besteht
aus einem Gestell 1, das zweckmäßigerweise aus Winkeleisen, Rohren u. dgl. zusammengesetzt wird
und zum Schutz gegen Sand, Insekten usw. allseitig mit Blech verkleidet ist. An einer Seite des Gestells
kann in der Blechverkleidung eine Tür vorbanden sein, damit das Innere des Schalters zugänglich ist. Auf
einem Stützisolator 2 ruht die Leitung 3, an der ein
tulpenförmiger Kontakt 4 angebracht ist. Zu dem Erdungsschalter gehört ein Schaltrohr 5, das zweckmäßigerweise
aus Kupfer besteht und an seinem oberen Ende trichterförmig erweitert ist, um die Führung
gegenüber dem Tulpenikontakt 4 zn sichern. DasSchaltronr
ward in der gezeichneten Stellung durch eine Klinke 6 gehalten, diie durch ein Relais 7 ausgelöst
werden kann. Das Relais 7 kann, wie schon erwähnt, ein Relais sein, das auf einen Impuls des Buoh'holzschutzes,
aber auch auf einen Impuls eines Notdruckknopfes anspricht. Auf das Schaltrohr wirken zwei
gespannte Federn 8, 9. Zur Führung des Schaltrohrs Erdungsschalter
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Albert Müller, Berlin-Steglitz,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ist in seinem Innern ein Stab oder ein Rohr 10 angeordnet, dessen unteres Ende geerdet ist. Dieser Stab
10 ist an seinem oberen Ende in geeignetem Abstand mit Kugeln 11,12 versehen, die die Innenwand des
Schaltrohres 5 berühren und dadurch den Kontakt herstellen. Kugelförmige Elemente sind an dieser
Stelle mit Absicht gewählt, um bei der Bewegung des Schaltrohres die Reibung gering zu halten. Zu dem.
Erdungsischalter gehört ferner ein Bremszylinder 13, der im Innern mehrere Konussegmente enthält, die
mittels Federn von außen den Hohlkegel zusammenpressen und dadurch die Bewegung des Schaltrohres
abbremsen. Am unteren Ende des Schaltrohres können außerdem Bremswülste 14 vorhanden sein, und der erwähnte
Bremszylinder ist zweckmäßigerweise in ein Gehäuse 15 eingeschlossen.
Wird bei Eintritt einer Störung der erwähnten Art das Relais 7 erregt, so verstellt es die Klinke 6 und
gibt dadurch die Bewegung des Schaltrohres 5 frei, das unter dem Einfluß der vorgespannten Feder 8, 9
nach oben schnellt, bis es den Gegenkontakt 4 berührt. Damit ist ein Erdschluß hergestellt, der auf alle Fälle
ein Erdschluß relais zum Ansprechen bringt und somit die Auslösung des Hauptschalters an dem mehrere
Kilometer entfernten Speisepunkt der Stichleitung veranlaßt.
Das Wiedereinholen des Schaltrohres aus der Erd-Schlußstellung und das Spannen des Federkraftspeichers
geschieht auf einfachste Weise von Hand durch einen Hebel mit Schwinge, die die Federtraverse
und das Schaltrohr bis zu seiner Endlage herunterdrückt und verklinkt.
Claims (9)
1. Erdungsschalter, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einem Ende geerdetes Schaltrofrr (5) unter
709 509/302
dem Einfluß einer Hilfskraft lotrecht nach oben bewegt wird und in Verbindung mit einem an der
zu erdenden Leitung angebrachten Gegenkontakt (4) tritt.
2. Erdungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfskraft gespannte
Federn (8,-9) dienen.
3. Erdungsschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung in dem
Schaltrohr ein Stab oder Rohr (10) vorhanden ist, der mit Kugeln (11,12) zur Herbeiführung einer
Komtaktgabe besetzt ist.
4. Erdungsschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Schaltrohr (5)
eine Bremsvorrichtung einwirkt. "
5. Erdungsschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung
aus Koniussegmenten (13) besteht, die unter Federwirkung
von außen an das Schaltrohr gepreßt werden.
6. Erdungsschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrohr außerdem
am unteren Ende einige Bremswülste (14) besitzt.
7. Erdungsschalter nach Anspruch. 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrohr in der
Ruhelage von einer Klinke (6) festgehalten wird, die von einem Relais gelöst werden kann.
8. Erdungsschalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrohr an
seinem oberen Ende eine trichterförmige Öffnung aufweist.
9. Erdungsschalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (4) an der
oberen Leitung als tudpenförmiger Spreizkontakt ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 503/302 5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24219A DE1008382B (de) | 1956-02-27 | 1956-02-27 | Erdungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24219A DE1008382B (de) | 1956-02-27 | 1956-02-27 | Erdungsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008382B true DE1008382B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7263002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL24219A Pending DE1008382B (de) | 1956-02-27 | 1956-02-27 | Erdungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008382B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110269B (de) * | 1957-05-29 | 1961-07-06 | Siemens Ag | Einsaeulentrenner mit Erdungsvorrichtung |
| DE1153106B (de) * | 1957-05-29 | 1963-08-22 | Siemens Ag | Druckmittelbetaetigter Erdungsschalter mit einem laengs seiner Achse beweglichen Schaltorgan, insbesondere fuer Scherentrenner fuer elektrische Schaltanlagen, vorzugsweise fuer Hochspannungsanlagen |
-
1956
- 1956-02-27 DE DEL24219A patent/DE1008382B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110269B (de) * | 1957-05-29 | 1961-07-06 | Siemens Ag | Einsaeulentrenner mit Erdungsvorrichtung |
| DE1153106B (de) * | 1957-05-29 | 1963-08-22 | Siemens Ag | Druckmittelbetaetigter Erdungsschalter mit einem laengs seiner Achse beweglichen Schaltorgan, insbesondere fuer Scherentrenner fuer elektrische Schaltanlagen, vorzugsweise fuer Hochspannungsanlagen |
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