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Die vorliegende Erfindung betrifft einen hydrodynamischen Momentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, in der Art, wie sie beispielsweise in der
WO-A-93/13339 beschrieben und dargestellt wird.
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In dieser Druckschrift wird ein hydrodynamischer Momentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, beschrieben und dargestellt, der folgendes umfaßt:
- – ein Gehäuse mit einer insgesamt radial ausgerichteten Wand, die drehfest mit einer treibenden Welle verbunden werden kann;
- – ein Turbinenrad, das drehfest mit einer Nabe verbunden ist, die drehfest mit einer getriebenen Welle verbunden werden kann und
- – eine zwischen dem Turbinenrad und der radialen Wand wirksame Überbrückungskupplung, die insbesondere eine drehfest mit der Nabe verbundene und davon verschiedene Zwischenscheibe in Form eines insgesamt radial ausgerichteten Rings, mit der Wand zusammenwirkende Reibungsmittel und umfangsmäßig wirksame elastische Organe umfaßt, die direkt oder indirekt zwischen der Zwischenscheibe und den Reibungsmitteln zum Einsatz kommen.
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In der in dieser Druckschrift veranschaulichten Ausführungsart ist das Turbinenrad über einen insgesamt in Form eines flachen Rings ausgeführten radial inneren Abschnitts der äußeren Umhüllung des Turbinenrads, die die Schaufeln des Turbinenrads trägt, direkt an einem radial ausgerichteten Flansch der Nabe befestigt, in der gleichen Weise wie der radial innere Abschnitt der Zwischenscheibe, wobei diese beiden Elemente anhand von gemeinsamen Nieten zusammen am Flansch der Nabe befestigt sein können.
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Eine solche Gestaltung hat den Nachteil, daß sie den axialen Gesamtbauraumbedarf der Verbindung zwischen dem Turbinenrad und der Nabe vergrößert und zudem die Möglichkeiten hinsichtlich der Gestaltung und der Positionierung des Turbinenrads und der Nabe einschränkt.
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In der
FR-A-2 695 975 wird ein Gegenkolben
31 beschrieben, der als Gleitbahn für die Kupplungsscheibe dient. Diese Gestaltungsweise ermöglicht keine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs, da der Gegenkolben aufgrund seiner Funktion axialen mechanischen Belastungen des Kolbens ausgesetzt ist und auf keinen Fall eine geringe Dicke aufweisen kann, und ein derartiger Gegenkolben bildet keine Zwischenscheibe im Sinne der vorliegenden Erfindung.
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Aus der
DE 44 33 256 A1 ist ein hydrodynamischer Drehmomentwandler nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt, bei dem ein in der Form einer insgesamt radial ausgerichteten Zwischenscheibe ausgeführter Turbinenradflansch als separates Teil durch eine Schweißverbindung an der Turbinennabe befestigt ist. Das Turbinenrad ist dabei über einen an seinem inneren Rand radial nach innen weisenden Kragen drehfest an dem Turbinenradflansch angebracht.
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Aus der
JP 09 236 173 A ist ein hydrodynamischer Drehmomentwandler bekannt, bei dem das Turbinenrad an seinem radial inneren, dem Pumpenrad zugewandten Rand über ein insgesamt axial und schräg nach außen verlaufendes Zwischenelement drehfest an einem Nabenflansch angebracht ist. Auch diese Bauform hat einen großen axialen Bauraumbedarf.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und einen hydrodynamischen Drehmomentwandler zu schaffen, der bei einfacher Konstruktion einen geringen axialen Gesamtbauraumbedarf bei der Verbindung zwischen dem Turbinenrad und der Nabe aufweist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine hydrodynamischen Drehmomentwandler nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
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Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es, dass die Zwischenscheibe wenigstens einen Befestigungsabschnitt umfasst, der so gestaltet ist, dass er sich in etwa an die Kontur des gegenüberliegenden Abschnitts des Turbinenrads anpasst, um einen Befestigungsbereich zur Befestigung des Turbinenrads an dem besagten Befestigungsabschnitt der Zwischenscheibe zu bilden.
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Auf diese Weise wird ein hydrodynamischer Drehmomentwandler erreicht, der sich durch einen besonders geringen axialen Bauraumbedarf auszeichnet. Dabei benötigt das Turbinenrad keinen radial nach innen vorstehenden Kragen, so dass sich eine konstruktiv einfache Bauweise ergibt.
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Dank der Erfindung können die Federn bzw. grundsätzlich die umfangsmäßig wirksamen elastischen Organe, die der Torsionsdämpfer, zu dem die Zwischenscheibe gehört, umfasst, auf einem Kreisumfang mit größerem Durchmesser angeordnet sein, so dass ein hohes Drehmoment übertragen und/oder die relative Winkelauslenkung zwischen der Kupplungsscheibe und der Zwischenscheibe zugunsten eines besseren Abbaus der Schwingungen vergrößert werden kann.
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Nach anderen Merkmalen der Erfindung ist folgendes vorgesehen:
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- – Das Turbinenrad ist durch Schweißen an dem besagten Befestigungsabschnitt der Zwischenscheibe befestigt.
- – Das Turbinenrad ist durch Aufnieten an dem besagten Befestigungsabschnitt der Zwischenscheibe befestigt.
- – Das Turbinenrad ist durch Falzen an dem besagten Befestigungsabschnitt der Zwischenscheibe befestigt.
- – Das Turbinenrad umfaßt Schaufeln, die Ansätze für das Auffalzen des Turbinenrads am Befestigungsabschnitt der Zwischenscheibe aufweisen.
- – Die Zwischenscheibe umfaßt einen inneren Umfangsteil in Form eines flachen Rings, dessen radialer innerer Rand axial anliegend an einem radial ausgerichteten Flansch der Nabe befestigt ist.
- – Der radiale innere Rand der Zwischenscheibe ist in einer Einsenkung aufgenommen, die in der hinteren radialen Fläche des äußeren radialen Rands des Flansches der Nabe ausgebildet ist.
- – Die mit der allgemeinen Form einer Schale ausgeführte Umhüllung des Turbinenrads erstreckt sich radial und axial jenseits des inneren Umfangsrands der durch die Schale getragenen Schaufeln.
- – Die Zwischenscheibe umfaßt an ihrem inneren Umfang einen flachen Ring, der an einem zur Nabe gehörenden radial ausgerichteten Flansch befestigt ist, wobei die Zwischenscheibe einerseits an ihrem äußeren Umfang einen ringförmigen Umfangsabschnitt zur Aufnahme der Federn und andererseits einen Zwischenabschnitt zur Befestigung des Turbinenrads umfaßt.
- – Das Turbinenrad hat eine spindelförmige oder eiförmige Gesamtform.
- – Die Reibungsmittel bestehen aus einer Scheibe, deren Flächen jeweils für das Zusammenwirken mit der Wand und einem fest mit der besagten Wand verbundenen Kolben vorgesehen sind.
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Wie mit hinreichender Deutlichkeit aus allen diesen Merkmalen hervorgeht, ist das Turbinenrad vorteilhafterweise an einem Zwischenabschnitt der Zwischenscheibe befestigt, so daß es an dieser aufgehängt ist, wobei ein Spiel zwischen dem Turbinenrad und dem fest mit der Nabe verbundenen Flansch besteht.
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Alle diese Anordnungen ermöglichen eine Verringerung des für die Ausführung des Turbinenrads erforderlichen Werkstoffs, das jenseits seines inneren Umfangs am Zwischenabschnitt der Zwischenscheibe befestigt ist.
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Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung, zu deren Verständnis auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird. Darin zeigen im einzelnen:
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1: eine im Axialschnitt ausgeführte Teilansicht einer ersten Ausführungsart eines Momentwandlers gemäß den Lehren der Erfindung, dessen Kolben in der sogenannten ”überbrückten” Position dargestellt ist;
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2: eine ähnliche Ansicht wie 1 zur Veranschaulichung einer Ausführungsvariante der Form des Turbinenrads;
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und 3: eine ähnliche Ansicht wie 1 zur Veranschaulichung einer Ausführungsvariante der Befestigungsmittel zur Befestigung des Turbinenrads an der Zwischenscheibe.
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In der nachfolgenden Beschreibung werden identische, gleichartige oder ähnliche Bauteile jeweils durch die gleichen Bezugsnummern bezeichnet.
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Um die Lektüre der Beschreibung und der Ansprüche zu erleichtern, werden die Ausdrücke vorn, hinten, oberer, unterer, vertikal, horizontal usw. ohne einschränkende Wirkung und unter Bezugnahme auf die Figuren verwendet.
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In den Figuren ist ein hydrodynamischer Momentwandler 10, insbesondere für die Kraftübertragung eines Kraftfahrzeugs, dargestellt, der ein Gehäuse 12 umfaßt, von dem eine der Schalen eine radiale Wand 14 aufweist, die sich in einer zur allgemeinen Achse X-X des Momentwandlers 10 senkrechten Ebene erstreckt.
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Die radiale Wand 14 ist einstückig aus einem einzigen tiefgezogenen Blechteil mit einer in etwa konstanten Dicke ausgeführt und wird hinter einem äußeren radialen Rand durch einen axial ausgerichteten Abschnitt 16 in Form einer zylindrischen Einfassung verlängert, deren vorderer freier Abschlußrand 18 so gestaltet ist, daß er die Verbindung dieser Schale 12 mit der anderen Schale 13 des Gehäuses ermöglicht.
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An ihrem hinteren Teil umfaßt die radiale Wand 14 eine mittige Muffe 20, die die Befestigung und die drehfeste Verbindung der radialen Wand 14 mit einer (in der Figur nicht dargestellten) getriebenen Welle ermöglicht.
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Die Muffe erstreckt sich axial nach hinten von einem mittleren Abschnitt 22 der radialen Wand 14 aus, der im Verhältnis zur radialen Mittelebene, in der sich die Wand 14 erstreckt, axial nach vorn versetzt ist.
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Der hintere ringförmige freie Abschlußrand 24 der Muffe 20 ist an dem mit kleinerem Durchmesser ausgeführten hinteren Teil 26 eines abgestuften Druckrings 28 angeschweißt, der axial nach hinten, außerhalb des Gehäuses 12, durch ein hinteres zylindrisches Abschlußteilstück 30 verlängert wird, das für die Verbindung mit der treibenden Welle vorgesehen ist.
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Der mit größerem Durchmesser ausgeführte vordere Teil 32 des Druckrings 28 erstreckt sich axial im Innern des Gehäuses 12 und radial teilweise gegenüber der vorderen Innenfläche 34 des mittleren Teils 22 der Wand 14.
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Der vordere Teil 32 des Druckrings 28 begrenzt eine zylindrische ringförmige Fläche 36, die eine Auflagefläche für die Gleitführung eines inneren radialen Rings 38 bildet, der zu einem Kolben 40 gehört.
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Die Auflagefläche 36 enthält eine radiale Auskehlung 42, die vorgesehen ist, um eine (nicht dargestellte) Dichtung aufzunehmen.
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Von seiner radial ausgerichteten rückseitigen Fläche 44 aus umfaßt der mit größerem Durchmesser ausgeführte Teil 32 des Druckrings 28 eine Reihe von axial ausgerichteten Nasen 46, die winklig gleichmäßig verteilt sind und die zusammen mit der Fläche 34 des mittleren Teils 22 der radialen Wand 14 eine entsprechende Anzahl von radial ausgerichteten Durchgängen bestimmen, die eine innere Kammer 48 mit einem oder mehreren Kanälen 50 in Verbindung bringen, die durch den mit kleinerem Durchmesser ausgeführten vorderen zylindrischen Teil 26 des Druckrings 28 hindurchgehen, um eine Verbindung zwischen der Kammer 48 und dem Innern des Druckrings 28 herzustellen, der axial nach vorn durch das zylindrische Teilstück 30 verschlossen ist und der axial nach hinten im Innern des in Form einer hohlzylindrischen Buchse ausgeführten Körpers 52 mündet, der zu einer Nabe 54 gehört, die innen genutet 56 ist, um ihre drehfeste Verbindung mit einer getriebenen Welle 55 zu ermöglichen.
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Die Nabe 54 verläuft koaxial zu den anderen Elementen des Momentwandlers 10, insbesondere zum Druckring 28, und wird radial nach außen, vom hinteren Abschlußabschnitt seiner Hülse 52 aus, durch einen radial ausgerichteten Flansch 60 verlängert.
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Am Flansch 60 ist ein Teil 62 angefügt, um ein axiales Auflageteil einerseits für die vordere radiale Fläche des vorderen Teils 32 des Druckrings 28 und andererseits für die vordere ringförmige Abschlußfläche der Buchse 38 zur Gleitführung des Kolbens 40 zu bilden.
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Dazu besteht das Teil 62 im wesentlichen aus einer Platte in Form eines flachen Rings.
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Die hintere ebene ringförmige Fläche der Platte 62 bildet eine Auflagefläche für die Buchse 38 und für die vordere radiale Fläche des Druckrings 28.
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Die Platte 62 bildet außerdem ein Abstandsstück zwischen dem Flansch 60 und dem Kolben 40, das heißt, daß in der geöffneten Position des Kolbens 40 ein axiales Spiel zwischen der gegenüberliegenden vorderen ringförmigen Fläche des inneren radialen Teils des Kolbens 40 und der gegenüberliegenden ringförmigen Fläche des Flansches 60 besteht.
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Der mittlere Hauptteil des Flansches 60 wird radial nach außen durch einen äußeren radialen Rand 86 mit einer größeren axialen Dicke verlängert, der eine ringförmige Einsenkung 88 umfaßt, die in der rückseitigen radialen Fläche 90 des Flansches 60 ausgebildet ist.
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Der radiale Boden der Einsenkung 88 bildet eine axiale Auflagefläche zur axialen Auflage nach hinten für einen flachen ringförmigen inneren radialen und radial ausgerichteten Rand 92, der zu dem in Form eines flachen Rings 106 ausgeführten inneren Umfangsteil 106 einer Zwischenscheibe 94 gehört.
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Dieser innere radiale Rand 92 ist am Rand 86 des Flansches 60 durch eine Reihe von Nieten 95 befestigt, die jeweils durch ein im Rand 86 des Flansches 60 ausgebildetes Loch und durch ein entsprechendes Loch hindurchgehen, das im inneren radialen Rand 92 der Zwischenscheibe 94 ausgebildet ist.
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In der Gestaltung nach dem zuvor angesprochenen Stand der Technik (nicht in den Figuren dargestellt) geht jeder Niet 95 außerdem durch ein Loch hindurch, das in einem radial inneren Teil in Form eines Rands oder eines flachen Rings ausgebildet ist, der zu der mit der allgemeinen Form einer Schale ausgeführten Umhüllung gehört, die die Schaufeln 113 des Turbinenrads 104 trägt.
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Von ihrem inneren radialen Rand 92 aus umfaßt die Zwischenscheibe 94 radial nach außen eine Abwinklung 108, anschließend einen, hier radial in etwa mittigen, Zwischenabschnitt 110 in Form eines flachen Rings, so daß er sich in etwa an den Umriß/Kontur des gegenüberliegenden Abschnitts 105 des Turbinenrads 104 anpaßt, danach einen Abschnitt 112 mit kegelstumpfartiger Gesamtform und einen ringförmigen äußeren Umfangsabschnitt 114.
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Der ringförmige Abschnitt 114 ist insgesamt als eine axial ausgerichtete Auskehlung gestaltet, die axial nach hinten in Richtung der radialen Wand 14 offen ist.
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Wie in den Figuren zu erkennen ist, in denen der ringförmige Abschnitt 114 im Axialschnitt veranschaulicht ist, umfaßt er einen axial ausgerichteten äußeren ringförmigen Teil 116, der sich axial nach hinten von einem in Form eines flachen Rings ausgeführten vorderen Teil 118 aus erstreckt, der in einer radialen Ebene verläuft und der mit dem äußeren Umfangsrand des kegelstumpfartigen Abschnitts 112 durch einen insgesamt axial ausgerichteten inneren ringförmigen Teil 120 verbunden ist.
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Im Schnitt weist der ringförmige Umfangsabschnitt 114 ein Profil in Form eines liegenden C oder U auf, und er nimmt eine Reihe von umfangsmäßig wirksamen Schraubenfedern 122 auf, die auf einem gleichen Kreisumfang zum Einsatz kommen und deren Außendurchmesser etwas größer als die vertikale Höhe der Auskehlung 114 ist.
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Als Variante können, insbesondere bei einer Anwendung mit einflächiger Konstruktion, die Ansätze 122 fest mit dem äußeren Umfang des Kolbens 40 verbunden sein, der dazu bestimmt ist, direkt oder indirekt an der Wand 14 des Gehäuses 12 in Reibung zu treten.
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Wie verständlich geworden sein dürfte, kommt die Erfindung sowohl bei einer Kraftübertragung in einflächiger als auch in zweiflächiger Konstruktion (Mehrscheibenkupplung) zur Anwendung. Im Falle einer einflächigen Ausführung wird der Kolben 40 direkt an der Wand 14 des Gehäuses mit oder ohne Einfügung eines Reibbelags an dem einen oder dem anderen angedrückt, wobei die Ansätze 122 am äußeren Umfang des Kolbens 40 ausgeführt sein können. Im Falle einer Mehrscheibenanwendung, insbesondere bei einer zweiflächigen Konstruktion, sind die Ansätze 122 an einer Kupplungsscheibe 152 angebracht, die zwischen dem Kolben 40 und der Wand 14 eingefügt und dazu bestimmt ist, zwischen diesen beiden Elementen eingespannt zu werden, wobei Reibbeläge verwendet und entweder an den Flächen der Kupplungsscheibe 152 oder gegenüber diesen Flächen an der Wand 14 und am Kolben 40 angebracht werden können.
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Nach einem bekannten Prinzip, das beispielsweise in der französischen Patentanmeldung
FR 2 775 747 A1 beschrieben wird, sind die Federn
122 daher umfangsmäßig geführt, wobei sie axial nach hinten durch den Teil
118 gehalten werden.
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Die Federn 122 kommen zwischen der Zwischenscheibe 94 und einer Kupplungsscheibe 152 zum Einsatz und gehören zu einem Torsionsdämpfer, der durch die Einheit aus Zwischenscheibe 94 – Feder 122 – Kupplungsscheibe 152 gebildet wird. Dazu umfasst der ringförmige Abschnitt 114 Auflagebereiche, bei denen es sich um Umfangsauflageflächen handelt, die durch die Umfangsenden von Ausbuchtungen gebildet werden, die radial nach innen bzw. nach außen in den äußeren 116 und inneren 120 ringförmigen Teilen ausgebildet sind.
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Die Kupplungsscheibe 152 ist ein Teil mit der allgemeinen Form eines flachen Rings.
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Sie besteht aus einem mittigen Körper oder Teil 154 in Form eines flachen Rings, dessen ringförmige und gegenüberliegende hintere und vordere Flächen jeweils einen ringförmigen hinteren 160 und vorderen 162 Reibbelag tragen.
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Der hintere Reibbelag 160 der Kupplungsscheibe 152 ist vorgesehen, um mit einer ringförmigen Reibbahn 170 zusammenzuwirken, die gegenüberliegend in der Innenfläche der radialen Wand 14 ausgebildet ist.
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Im einzelnen ist die Reibbahn 170 in die Innenfläche eines Mittelabschnitts 172 der radialen Wand 14 eingearbeitet, der mittels einer ringförmigen axialen Ausbuchtung ausgeführt ist, so daß er sich in einer vertikalen Ebene erstreckt, die axial nach vorn, das heißt nach links mit Blick auf 1, im Verhältnis zur vertikalen Mittelebene versetzt ist, in der sich die radiale Wand 14 erstreckt.
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Der vordere Reibbelag 162 ist vorgesehen, um mit einer axial nach hinten ausgerichteten ringförmigen Reibbahn 176 zusammenzuwirken, die an der entsprechenden Fläche des ringförmigen äußeren Umfangsteils 178 des Kolbens 40 ausgebildet ist.
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Der Kolben 40 ist drehfest mit der radialen Wand 14 durch Mittel verbunden, die eine relative axiale Verschiebung zwischen dem Kolben 40 und der Wand 14 ermöglichen, wobei diese Mittel hier aus einer Reihe von axial elastischen Zungen 180 bestehen, die in etwa entlang einem Kreisumfang angeordnet sind und die tangential zwischen dem Deckel 12 und dem Kolben 14 zum Einsatz kommen, während sie gleichzeitig eine relative axiale Verschiebung dieser beiden Elemente ermöglichen.
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Diese Mittel können aus einer Nut-Zapfen-Verbindung oder aus jeder anderen Verbindungsart durch formschlüssiges zusammenwirken bestehen, etwa aus Stiften, die in Löcher eindringen.
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Wie in den Figuren zu erkennen ist, umfaßt der ringförmige Abschnitt 114 an seinem äußeren Umfang Mitnahmeansätze 128, die sich axial nach vorn in Richtung des ringförmigen Abschnitts 114 erstrecken, etwa auf halber Höhe zwischen den ringförmigen Teilen 116 und 120.
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Die Mitnahmeansätze 128 sind winklig gleichmäßig verteilt, wobei sie jeweils durch eine rechtwinklige Anschlußabwinklung mit dem äußeren Umfangsrand der Kupplungsscheibe 152 verbunden sind.
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Nach der Montage bleibt die Möglichkeit einer relativen axialen Verschiebung der Kupplungsscheibe 152 im Verhältnis zur Zwischenscheibe 94 bestehen.
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Als Variante könnte die Struktur sowohl in einflächiger als auch in zweiflächiger Konstruktion umgekehrt werden, so daß der Abschnitt 114, der die umfangsmäßig wirksamen elastischen Organe oder Federn 122 hält, zur Kupplungsscheibe 152 oder zum Kolben 40 gehören kann, wobei die Ansätze 128 dann aus der Zwischenscheibe 94 herausgearbeitet oder daran angefügt sind.
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Zur Erinnerung sei darauf hingewiesen, daß das Turbinenrad 104 durch ein Pumpenrad 107 dank der Zirkulation der im Gehäuse enthaltenen Hydraulikflüssigkeit angetrieben wird und daß nach dem Anfahren des Fahrzeugs die Überbrückungskupplung zur Vermeidung von Schlupferscheinungen zwischen dem Turbinenrad und dem Pumpenrad eine feste Verbindung der mit dem Turbinenrad 104 verbundenen getriebenen Welle 55 mit der mit der radialen Wand 14 des Gehäuses verbundenen treibenden Welle ermöglicht.
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Die Überbrückungskupplung kommt daher zwischen dem Turbinenrad und der radialen Wand zum Einsatz. Sie ist durch ihren Kolben 40 gleitend verschiebbar an dem fest mit der radialen Wand 14 verbundenen Druckring 28 gelagert ist. Die Betätigung der Einspannung und der Freigabe der Kupplung erfolgt nach einer bekannten Technik durch die Zuleitung von Hydraulikflüssigkeit zu einer Kammer 48, die axial durch den Kolben 40 und die radiale Wand 14 und radial nach innen durch den Druckring 28 und nach außen durch die Kupplungsscheibe begrenzt wird.
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Gemäß den Lehren der Erfindung ist das Turbinenrad 104 drehend mit der Zwischenschiebe 94 verbunden, an der es beispielsweise nach der in den Figuren veranschaulichten Gestaltung durch Verschweißen des Befestigungsteils 105 seiner Umhüllung 103 am Teil 110 der Zwischenscheibe 94 befestigt ist, wobei letztere drehfest mit dem Flansch 60 der Nabe 54 verbunden ist. Das Turbinenrad 104 weist daher im Vergleich zum Stand der Technik eine vereinfachte Gestaltung auf, insoweit es keinen Teil seiner Umhüllung für seine drehende Verbindung mit der Nabe 54, 60 umfaßt, während ein radiales Spiel zwischen dem Turbinenrad 104 und dem äußeren Umfang des Flansches 60 besteht, der abgeschrägt ist, um den axialen Bauraumbedarf noch weiter zu verringern und sich nicht mit dem Turbinenrad 104 zu überlagern.
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Bei dem in den Figuren veranschaulichten Beispiel handelt es sich bei dem hydraulischen Drehmomentwandler um die ”schmale” oder ”extraflache” Konstruktion, das heißt, daß das Turbinenrad 104 und das Pumpenrad 107 eine spindel- oder eiförmige Gesamtform aufweisen, um den axialen Gesamtbauraumbedarf des Momentwandlers zu verringern.
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Wie in den Figuren zu erkennen ist, trägt die erfindungsgemäße Gestaltung zu dieser Verringerung des axialen Bauraumbedarfs bei, insoweit es möglich ist, den inneren Umfangsteil 92 der Zwischenscheibe 94 auf einer Seite, hier auf der Rückseite, des äußeren Umfangsteils 86 des Flansches 60 anzuordnen, während der radial innerste Teil des Turbinenrads 104 der abgeschrägten vorderen radialen Fläche des Umfangs 92 des Flansches 60 zugekehrt ist.
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Bei der in 2 veranschaulichten Ausführungsvariante ist zu erkennen, daß die erfindungsgemäße Gestaltung es ermöglicht, den axial und radial nach innen verfügbaren Zwischenraum sowie den Wegfall eines radial inneren Teils zur Verbindung des Turbinenrads 104 mit der Nabe 54, 60 zu nutzen, um die Schale 103 radial nach innen und axial nach vorn zu verlängern, damit die Führung der Hydraulikflüssigkeit zum Leitrad 115 verbessert wird.
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Bei der in 3 veranschaulichten Ausführungsvariante ist das Turbinenrad 104 durch einen Auffalzvorgang am Befestigungsteil 110 der Zwischenscheibe 94 befestigt. Dazu umfassen die Schaufeln 113 des Turbinenrads Ansätze 202, die sich in etwa axial nach außen durch in die Schale 105 eingearbeitete formschlüssige Schlitze 200 und anschließend durch in den Befestigungsabschnitt 110 eingearbeitete gegenüberliegende Schlitze erstrecken und die anschließend tangential umgebogen werden, so daß ihre Abschlußschenkel 204 die Auffalzung herbeiführen, indem sie die Befestigungsteile der Zwischenscheibe und des Turbinenrads axial in Anlage aneinander zusammendrücken.
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Die Ansätze 202 bewirken daher die Drehverbindung zwischen der Zwischenscheibe und den Schaufeln, das heißt zwischen der Zwischenscheibe und dem Turbinenrad. Bei dieser Gestaltungsvariante können alle anderen Befestigungsmittel und Befestigungsvorgänge entfallen, da die Anbringung der beiden Elemente 94 und 110 durch Einsetzen der Ansätze 202 durch die Schlitze der Zwischenscheibe und anschließendes Umbiegen der Enden 204 erfolgt. Diese Verbindungsart ist daher besonders einfach und zuverlässig unter dem Aspekt der Drehverbindung der beiden Bauteile.
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Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist es möglich, den Abschnitt 105 der Umhüllung 103 des Turbinenrads 104 direkt durch Aufnieten am Abschnitt 110 der Zwischenscheibe 94 auszuführen, wobei die Hauptvorteile, die sich aus der erfindungsgemäßen Gestaltung ergeben, beibehalten werden.