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DE1007741B - Einsatzkoerper fuer Saeure-Konzentrationsgefaess - Google Patents

Einsatzkoerper fuer Saeure-Konzentrationsgefaess

Info

Publication number
DE1007741B
DE1007741B DED11215A DED0011215A DE1007741B DE 1007741 B DE1007741 B DE 1007741B DE D11215 A DED11215 A DE D11215A DE D0011215 A DED0011215 A DE D0011215A DE 1007741 B DE1007741 B DE 1007741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert body
insert
acid
boiler
acid concentration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED11215A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dubois
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL DUBOIS
Original Assignee
KARL DUBOIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL DUBOIS filed Critical KARL DUBOIS
Priority to DED11215A priority Critical patent/DE1007741B/de
Publication of DE1007741B publication Critical patent/DE1007741B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

  • Einsatzkörper für Säure-Konzentrationsgefäß Bei den bekannten Gefäßen und Verfahren zur Konzentration von Säuren u. dgl., insbesondere von Schwefelsäure, besteht infolge sich absetzender Verunreinigungen die Gefahr einer Überhitzung des Kesselhodens, die zu Betriebsstörungen und einem vorzeitigen Verschleiß der Anlage führt. Man hat sich nach einem bekannten Verfahren durch Anordnung eines Rührwerkes geholfen, doch gibt auch dieses Rührwerk zu Betriebsstörungen Anlaß.
  • Diesen Nachteilen hilft vorliegende Erfindung dadurch ab, daß in einem von außen beheizten Kessel vermittels eines entsprechend ausgebildeten Einsatzkörpers ein Zwangsumlauf der Säure erzielt wird, wobei ein langsamer Teilstrom abgezweigt wird, der im Innern des Einsatzkörpers eine ganz geringe Strömung erzeugt. Durch diese Strömung wird eine Durchmischung und Temperaturangleichung der Aufgabesäure mit bzw. an die Kesselsäure erreicht.
  • Weiter wird damit erzielt, daß sich die durch die Aufgabesäure in den Kessel eingebrachten Verunreinigungen in einem entsprechend gestalteten Raum des Einsatzkörpers ab setzen. Ferner wird durch die Anordnung des Einsatzkörpers bezweckt, daß das Kesselinnere in verschiedene miteinander in Verbindung stehende Räume unterteilt wird ulnd dadurch nur ein kleiner Teil des Kesselinhalts an den Heizflächen des Kessels in stetigem Strom vorbeigeführt wird. Es ergibt sich hierdurch nicht nur eine erhöhte Leistung, sondern auch eine längere Lebensdauer und Betriebssicherheit usw. bei beschleunigtem Durchlauf der zu konzentrierenden Säure. Außerdem wird ein großer Teil der Verunreinigungen vorweg abgeschieden, ohne besondere Mittel dafür aufzuwenden. Der Wegfall beweglicher Teile, z. B. des Rührers, ist ein weiterer Vorteil.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Anlage im Schnitt, Fig. 2 in Draufsicht ohne Deckel.
  • In dem von außen beheizten Kessel 1 ist ein Einsatzkörper 2 zur Zwangsführung der Säure 3 angeordnet. Dieser Einsatzkörper besteht aus einem Zylinderkörper 18, welcher mit einem oberen Wulstkörper 19 und einem unteren Wulstkörper 20 verbunden ist. Der Einsatzkörper ist so gestaltet, daß die Säure zwanglläuaSg infolge der auftretenden Temperaturdifferenzen und ihres natürlichen Auftriebes an die Heizflächen des Kessels 1 geleitet wird, wo sie erhitzt wird und im Stromlauf 7 nach oben steigt, während im Innenteil 4 der kältere Säurestrom absinkt, so daß sich ein stetiger Umlauf ergibt. Durch die besondere Gestaltung des Einsatzkörpers 2 ergibt sich ein Hohlraum 5, der mit dem Außenraum 6 in Verbindung steht, so daß bei geeigneter Dimensionierung ein Teil des Säurestromes 7 abgezweigt wird, welcher eine langsame Fließgeschwindigkeit hat, wobei diesem langsamen Strom 9 mit Hilfe von Leitflächen 10 eine zusätzliche Drehbewegung verliehen wird. Diese bewirkt, daß sich die Verunreinigungen 11 der Aufgabesäure in dem unteren Ringraum 12 des Einsatzkörpers 2 gleichmäßig verteilen und absetzen. Die Aufgabesäure wird über einen Dephlegmatolr in vorkonzentriertem Zustand durch Idas Zulaufrohr 15 in den Innenraum 5 des Führungskörpers 2 geleitet.
  • Durch Abstandsstege 13 bzw. Fuß rippen 14 ist der Einsatzkörper 2 in seiner Lage festgelegt. Zu bemerken wäre noch, daß der Einsatzkörper 2 in seinem Oberteil an höchster Stelle Löcher hat, die es ausschließen, daß sich beim Füllen des Kessels 1 ein Luftpolster bilden kann.
  • Die hochkonzentrierte Säure verläßt die Anlage durch das Ablaufrohr 16. Eine entsprechende Abstimmung der einzelnen Querschnitte aufeinander gestattet eine gewünschte Beschleunigung oder Verlangsamung der Teilströme. Wesentlich ist, daß der Flüssigkeitsraum 6 den Ahsetzraum 12 für die Verunreinigungen vor Überhitzung schützt. Weiter wird durch die Anordnung des Einsatzkörpers 2 im Kessel 1 das Innere dieses Kessels in verschiedene miteinander in Verhindung stehende Räume unterteilt, wodurch erreicht wird, daß nur ein kleiner Teil des Kessehnhalts an den Heizflächen des Kessels 1 in stetigem Strom vorbeigeführt wird.
  • Mit Hilfe dieser Anlage läßt sich die Hochkonzentration von beispielsweise Schwefelsäure durchführen, mit dem Vorteil, sich den verschiedenen und wechselnden Betriebsbedingungen anzupassen, Betriebsstörungen auszuschalten und somit eine erhöhte Leistung zu erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Einsatzkörper für Säure Konzentrationsgefäß7 dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper (2) aus einem Zylinderkörper (18) sowie einem oberen (19) und unteren Wulstkörper (20) besteht.
  2. 2. Einsatzkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung einer ins Innere des Einsatzkörpers (2) hineinreichende Zuführungsleitung (15) für die Säure.
  3. 3. Einsatzkörper nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Anordnung von Leitflächen (10) im inneren oberen Wulstkörper(l9) des Einsatzkörpers (2). ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 643 495, 617 641.
DED11215A 1951-12-27 1951-12-27 Einsatzkoerper fuer Saeure-Konzentrationsgefaess Pending DE1007741B (de)

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DED11215A DE1007741B (de) 1951-12-27 1951-12-27 Einsatzkoerper fuer Saeure-Konzentrationsgefaess

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DED11215A DE1007741B (de) 1951-12-27 1951-12-27 Einsatzkoerper fuer Saeure-Konzentrationsgefaess

Publications (1)

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DE1007741B true DE1007741B (de) 1957-05-09

Family

ID=7033678

Family Applications (1)

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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007741B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037508A1 (de) * 1980-04-05 1981-10-14 Bayer Ag Verfahren zur Verminderung der Korrosion an Pauling-Kesseln

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE617641C (de) * 1933-10-03 1935-08-22 Franz Pest Hochleistungszusatzkocher, insbesondere fuer Verdampfpfannen
DE643495C (de) * 1937-04-09 Ind Akt Ges Braupfanne mit Steigrohr und Heizkoerper

Patent Citations (2)

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