DE1007005B - Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem Gasabzugsrohr - Google Patents
Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem GasabzugsrohrInfo
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- DE1007005B DE1007005B DEST5844A DEST005844A DE1007005B DE 1007005 B DE1007005 B DE 1007005B DE ST5844 A DEST5844 A DE ST5844A DE ST005844 A DEST005844 A DE ST005844A DE 1007005 B DE1007005 B DE 1007005B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C3/00—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
- F23C3/006—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
- F23C3/008—Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel
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Description
- Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem Gasabzugsrohr Es sind Schmelzkammerfeuerungen mit eckiger oder runder Schmelzkammer bekannt. Der untere Teil der Schmelzkammer, die mit ebenem Boden oder mit einem Trichter ausgeführt sein kann, wird dabei feuerungsmäßig so beaufschlagt, daß die mit der Kohle eingebrachte Asche in flüssiger Form anfällt und durch eine Auflußöffnung im Boden in ein Granulierbecken fließt. Von allen Schmelzkammertypen hat diese Form die geringste Ascheeinbindung im ersten Durchgang und auch das ungünstigste Teillastverhalten. Schon bei einer Kesselbelastung von 70 bis 80% der maximalen Dauerlast hört der flüssige Aschenauslauf auf. Um die Ascheeinbindung in der Schmelzkammer zu erhöhen, wird in Verbindung mit einer Vergrößerung des Flammenkreises der Feuerraum oberhalb der Brenner durch entsprechende Ausbildung der Kesselrohre eingeschnürt. Durch diese Einschnürung wird die Abstrahlung in den oberen Teil des Feuerraumes verringert und damit ein besseres Teillastverhalten erzielt. Bei den bekannten Ausführungen derartiger Schmelzkammerfeuerungen mit lotrechter Achse wird die obere Einschnürung der Schmelzkammer durch zweiseitige oder allseitige Einbiegung der Kesselrohre gegen die Mitte des Feuerraumes gebildet; es entsteht so gleichsam ein axiales, aus gekühlten Rohren gebildetes Gasabzugsrohr, welches die Feuergase in den oberhalb der Schmelzkammer angeordneten Strahlungsraum abströmen läßt. Die lichte Weite des Strahlungsraumes ist etwa die gleiche wie die der Schmelzkammer. Die Form des Überganges vom Gasabzugsrohr auf den Strahlungsraum läßt sich zumeist nicht diffusorartig gestalten, so daß hinter dem engsten Querschnitt eine plötzliche Erweiterung eintritt. Hieraus ergibt sich, daß die aus der Schmelzkammer austretende Rauchgasströmung sich an der engsten Stelle ablöst und Wirbel bildet, wodurch Ausscheidungen noch in flüssiger oder teigiger Form befindlicher Flugascheteilchen entstehen. Diese Ausscheidungen setzen sich in Form von Verschlackungen an den Wänden des Strahlungsraumes, vor allem an den Schrägflächen der Strahlungsraumerweiterung fest, wachsen immer höher in den Strahlungsraum hinauf, so daß eine erhöhte Feuerraumaustrittstemperatur der Gase und damit eine Erhöhung der Dampfüberhitzungstemperatur eintritt. Es ist versucht worden, diese Verschlackung in der Weise zu verhindern, daß rückgeführte Rauchgase an der engsten Stelle der Einschnürung oder kurz dahinter in den Strahlungsraum eingeblasen werden. Diese Einführung von rückgeführten Abgasen erfordert jedoch ein gesondertes Gebläse und dauernden Kraftbedarf.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verschlacken der Feuerraumheizflächen zu verhindern, ohne daß ein Gebläse und ein zusätzlicher Kraftbedarf erforderlich sind. Bei einer Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und axialem, aus gekühlten Rohren gebildetem Gasabzugsrohr, durch welches die Feuergase mit Drall in den oberhalb der Schmelzkammer angeordneten Strahlungsraum abströmen, soll gemäß der Erfindung das Gasabzugsrohr in den Strahlungsraum hineinragen und in dem Zwischenraum zwischen dem Gasabzugsrohr und der Wand des Strahlungsraumes ein aus gekühlten Rohren gebildeter Granulierrost angeordnet sein. Man kann dabei so vorgehen, daß die zur Einschnürung der Schmelzkammer benutzten und zugleich als Granulierrost verwendeten Rohre zusammen mit am Rand des Granulierrostes angeordneten gekühlten Rohren einen Raum zur Abkühlung von Ascheteilchen nach außen abgrenzen. Die innere Abgrenzung dieses Raumes erfolgt durch den halsförmigen Kanal des Gasabzugsrohres. Die plötzliche Erweiterung am Ende des Gasabzugsrohres bewirkt, daß mitgeführte Ascheteilchen durch den Drall des Rauchgasstromes ausgeschleudert «-erden. Diese ausgeschiedenen, flüssigen oder teigigen Ascheteilchen@ können als granulierte Asche durch Seitenöffnungen des unterhalb des Granulierrostes befindlichen Raumes abgeführt werden.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß durch entsprechende Ausbildung der Feuerung das Festsetzen hinter eine Einschnürung ausgeschiedener flüssiger oder teigiger Schlackenteilchen an den Wänden verhindert wird. Die ausgeschiedenen, flüssigen oder teigigen Schlackenteilchen werden vielmehr in einem gekühlten, möglichst aus Kesselrohren gebildeten Raum soweit abgekühlt, daß sie granulieren, wobei sie anschließend durch einen ebenfalls aus Kesselrohren gebildeten Granulierrost hindurchfallen und aus dem unter dem Granulierrost befindlichen Raume seitlich abgeführt werden können.
- Die Zeichnung dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung. Sie zeigt im lotrechten Querschnitt eine der möglichen Ausführungsformen in schematischer Darstellung.
- Die Schmelzkammerrohre 1 werden oberhalb der Brenner 2 gegen die Brennkammermitte von zwei oder von allen Seiten zur Bildung einer Einschnürung eingezogen. Die unteren vorspringenden Rohrteile 3 bilden eine dichte Rohrwand, die oberen rückspringenden Rohrteile sind zu einem Granulierrost 4 aufgelöst. Ein zwangsdurchflossener oder an den natürlichen Kesselumlauf angeschlossener halsförmiger Kanal 5 aus Kesselrohren bildet zusammen mit den nach oben verlängerten Granulierrostrohren und weiteren Kesselrohren einen ringförmigen, stark gekühlten Raum 6. Treten die kauchgase, die in der Schmelzkammer 7 eine Drallbewegung ausführen, durch den Hals 5 in die Strahlungskammer 8 ein, so werden die in den Rauchgasen befindlichen flüssigen oder teigigen Ascheteilchen ausgeschieden. Diese Teilchen werden in dem ringförmigen, stark gekühlten Raum 6 so abgeschreckt, daß sie durch den Granulierrost 4 in den Raum 10 fallen, aus dem sie durch die Öffnungen 11 ausgetragen werden können. Auch ist es möglich, durch die Tür 12 den Granulierrost durch Stochen sauber zu halten.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und axialem, aus gekühlten Rohren gebildetem Gasabzugsrohr, durch welches die Feuergase mit Drall in den oberhalb der Schmelzkammer angeordneten Strahlungsraum abströmen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasabzugsrohr (5) in den Strahlungsraum (8) hineinragt und in dem Zwischenraum (6) zwischen dem Gasabzugsrohr (5) und der Wand des Strahlungsraumes (8) ein aus gekühlten Rohren gebildeter Granulierrost (4) angeordnet ist.
- 2. Schmelzkammerfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben verlängerten Rohre des Granulierrostes (4) zusammen mit am äußeren Rand des Granulierrostes angeordneten gekühlten Rohren die Wand des Strahlungsraumes (8) bilden.
- 3. Schmelzkammerfeuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre des Granulierrostes (4) nach unten eine dichte Rohrwand bilden, welche die Schmelzkammer (7) auf den Durchmesser des Gasabzugsrohres (5) einschnürt.
- 4. Schmelzkammerfeuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Granulierrostes (4) befindliche Raum (10) Austragöffnungen (11) für die in diesem Raum sich ansammelnden abgeschreckten Ascheteilchen besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 560 078; Zeitschrift »Energie«, 1952, S. 165, Bild 23.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST5844A DE1007005B (de) | 1953-01-14 | 1953-01-14 | Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem Gasabzugsrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST5844A DE1007005B (de) | 1953-01-14 | 1953-01-14 | Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem Gasabzugsrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007005B true DE1007005B (de) | 1957-04-25 |
Family
ID=7453879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST5844A Pending DE1007005B (de) | 1953-01-14 | 1953-01-14 | Schmelzkammerfeuerung mit lotrechter Achse und oberem axialem Gasabzugsrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007005B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2560078A (en) * | 1950-12-21 | 1951-07-10 | Lummus Co | Combustion apparatus and method |
-
1953
- 1953-01-14 DE DEST5844A patent/DE1007005B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2560078A (en) * | 1950-12-21 | 1951-07-10 | Lummus Co | Combustion apparatus and method |
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