[go: up one dir, main page]

DE976810C - Zyklonmuffel - Google Patents

Zyklonmuffel

Info

Publication number
DE976810C
DE976810C DEST5812A DEST005812A DE976810C DE 976810 C DE976810 C DE 976810C DE ST5812 A DEST5812 A DE ST5812A DE ST005812 A DEST005812 A DE ST005812A DE 976810 C DE976810 C DE 976810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
muffle
nozzle
cyclone
fuel
nozzles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST5812A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl-Ing Cautius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STADT DUESSELDORFI STADTWERKEI
Original Assignee
STADT DUESSELDORFI STADTWERKEI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STADT DUESSELDORFI STADTWERKEI filed Critical STADT DUESSELDORFI STADTWERKEI
Priority to DEST5812A priority Critical patent/DE976810C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE976810C publication Critical patent/DE976810C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/006Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
    • F23C3/008Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Zyklonmuffel Die Erfindung betrifft eine Zyklonmuffel, bestehend aus einer von Kühlrohren gebildeten oder umschlossenen kreiszylindrischen Kammer, in welche der Brennstoff und die Verbrennungsluft am Umfang zugeführt und aus welcher die Feuergase durch eine zentrale, von der Stirnwand her in den Brennraum der Muffel hineinragende Düse abgeleitet werden, während die flüssige Schlacke durch eine an der tiefsten Stelle derselben Stirnwand befindliche Öffnung abfließt. Sie besteht darin, daß die Feuergasaustrittsdüse etwa die Form eines Rotationshyperboloides aufweist, dessen freier Rand sich dem Zylindermantel der Muffel so weit nähert, daß zwischen der Austrittsdüse und dem Muffelmantel eine Vorkammer abgeteilt wird, in welche die Düsen für das Einführen des Brennstoffes und der Verbrennungsluft münden. Die kreiszylindrische, von Kühlrohren umgebene Zyklonmuffel ist bekannt, aus welcher die Feuergase durch eine ins Muffelinnere gerichtete düsenartige Einstülpung der Stirnwand in den Nachbrennraum übertreten. Bei dieser Muffelform führt zwar der grobkörnige Brennstoff eine schraubenförmige Bahn längs des Muffelmantels aus, die Feinstaubteilchen sowie die durch die Entgasung des Brennstoffs entstehenden brennbaren Gase ziehen jedoch in wenigen Umläufen nach der Mitte der Trombe ab. Daher entsteht bei stark gashaltigen Brennstoffen, wie Braunkohle, im Nachbrennraum eine Nachverbrennungsflamme, während in der Muffel die dort umgesetzte Wärmemenge entsprechend zurückgeht, so daß manchmal nicht mehr eine über dem Schlackenschmelzpunkt liegende Temperatur erreicht wird. Bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Muffel werden diese brennbaren Gase und die Staubteilchen ebenfalls an die Außenwand geführt und in dem engsten Querschnitt mit der Luft nochmals vermischt, so daß Nachverbrennungen außerhalb der Muffel nicht mehr auftreten. Die erhöhte Wärmeentbindung in der Muffel bedingt dort eine höhere Temperatur, welche den guten Schlackenfluß sicherstellt.
  • Diese Wirkung wird vollkommen erreicht, wenn die Düse etwa die Form eines Rotationshyperboloides hat und sich mit ihrem Ende der Zylinderwand der Muffel stark nähert. Die Zweitluftdüsen werden sich dabei auf dem Zylindermantel über die Länge der Fenergasaustrittsdüse erstrecken, während die Brennstoffdüsen von den beiden Enden dieser Reihe etwa um eine Düsenteilung entfernt sind. Die letzte Zweitluftdüse kann ganz oder teilweise bereits im freien Zylinderraum liegen, da hinter der engsten Stelle die stärkste Durchmischung eintritt.
  • Es ist eine Schmelzkammerfeuerung mit Eckenbrennern und mittlerem Einsatz bereits vorgeschlagen, der eine hyperbolische oder venturirohrähnliche Form hat, bei welcher im Bereich der Brenner ein großer Querschnitt zur Verfügung steht, der gegen den Feuergasübertritt hin kleiner wird. Bei dieser Anordnung nähert sich jedoch der Rand der Düse der Außenwand der Brennkammer nicht so weit, daß eine Vorkammer abgeteilt wird. Daher werden die aus der Entgasung der Kohle entstehenden Brenngase auch bei dieser bereits vorgeschlagenen Anordnung auf kürzerem Wege in die Düse gelangen und nicht mehr in der Muffel ausbrennen als die aus der Koksverbrennung stammenden Feuergase.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Zyklonmuffel ist in Abb. i im lotrechten Schnitt längs der annähernd waagerechten Muffelachse, in Abb. 2 im Querschnitt zu ihr dargestellt.
  • Die Muffel i besteht aus einem kreiszylindrischen Mantel, gebildet von Kühlrohren 2, welche auf der Feuerseite in bekannter Weise mit angeschweißten Stiften versehen und mit einer feuerfesten Masse 3 verkleidet sind. Nach außen werden die Rohre von einer Isolierstoffhülle 4 und einem Blechmantel 5 umgeben. Die äußere Stirnwand 6 der Muffel ist kegelig ausgebildet und endet in dem Geschränk 7 der Schauöffnung B. Die andere Stirnseite 9 besteht aus mit Stiften und feuerfester Masse versehenen Kühlrohren, welche zugleich die Wand des Nachbrennraumes io bilden. Diese Rohre sind in Form eines Rotationshyperboloides gleichachsig in die Muffel hineingebogen und bilden die Feuergasaustrittsdüse i i, welche sich an ihrem Ende der Muffelwand bis auf den engen ringförmigen Schlitz 12 nähert.
  • Die Verbrennungsluft wird der Muffel durch die Düsen 13, 14, 15, 16, 17 in regelbarer Menge mit hoher Geschwindigkeit tangential zugeführt. In den Düsen 14, 15, 16 enden die regelbaren Brennstoffluftzuführungen 18, i9, 2o. Durch diese Anordnung wird zwischen der Muffelwand 3 und der Feuergasaustrittsöffnung i i eine Vorkammer 21 geschaffen, in welcher die Verbrennung zum größten Teil vollendet wird. Die noch nicht verbrannten brennbaren Gase werden von dem aus der Düse 13 austretenden Verbrennungsluftstrom erfaßt und in dem Engpaß 12 gut mit Luft vermischt. Sie brennen in dem Innenwirbel der Trombe aus, der durch die Düse ii abzieht. Die flüssige Schlacke fließt durch eine Öffnung 22 im tiefsten Teil der Stirnwand 9 in den Nachbrennraum io ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zyklonmuffel, bestehend aus einer von Kühlrohren gebildeten oder umschlossenen kreiszylindrischen Kammer, in welche der Brennstoff und die Verbrennungsluft am Umfang zugeführt und aus welcher die Feuergase durch eine zentrale, von der Stirnwand her in den Brennraum der Muffel hineinragende Düse abgeleitet werden, während die flüssige Schlacke durch eine an der tiefsten Stelle derselben Stirnwand befindliche Öffnung abfließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuergasaustrittsdüse etwa die Form eines Rotationshyperboloides aufweist, dessen freier Rand sich dem Zylindermantel der Muffel so weit nähert, daß zwischen der Austrittsdüse und dem Muffelmantel eine Vorkammer abgeteilt wird, in welche die Düsen für das Einführen des Brennstoffes und der Verbrennungsluft münden.
  2. 2. Zyklonmuffel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweitluftdüsen am Zylindermantel auf die Länge der Feuergasaustrittsdüse erstreckt sind und die Brennstoffdüsen von den beiden Enden etwa um eine Düsenteilung entfernt sind.
  3. 3. Zyklonmuffel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Zweitluftdüse ganz oder zum Teil in dem freien Zylinderraum liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 29q.716; schweizerische Patentschrift Nr. 284 326. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 920 2o3.
DEST5812A 1953-01-06 1953-01-06 Zyklonmuffel Expired DE976810C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST5812A DE976810C (de) 1953-01-06 1953-01-06 Zyklonmuffel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST5812A DE976810C (de) 1953-01-06 1953-01-06 Zyklonmuffel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE976810C true DE976810C (de) 1964-05-06

Family

ID=7453875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST5812A Expired DE976810C (de) 1953-01-06 1953-01-06 Zyklonmuffel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE976810C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE294716C (de) *
CH284326A (de) * 1949-09-15 1952-07-31 Directie Staatsmijnen Nl Zyklonfeuerung zur Verbrennung fein aufgeteilter Brennstoffe.
DE920203C (de) * 1951-07-12 1954-11-15 Duerrwerke Ag Schmelzkammerfeuerung mit Eckenbrennern und mittlerem Einsatz

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE294716C (de) *
CH284326A (de) * 1949-09-15 1952-07-31 Directie Staatsmijnen Nl Zyklonfeuerung zur Verbrennung fein aufgeteilter Brennstoffe.
DE920203C (de) * 1951-07-12 1954-11-15 Duerrwerke Ag Schmelzkammerfeuerung mit Eckenbrennern und mittlerem Einsatz

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1236705B (de) Feuerungsanlage fuer Dampferzeuger mit zwei voneinander getrennten Feuerungen fuer geringwertigen und fuer hochwertigen Brennstoff
DE976810C (de) Zyklonmuffel
DE412258C (de) Kohlenstaubfeuerung, bei welcher dem Verbrennungsnutzraum eine zylindrische Kammer vorgelegt ist, in welcher ein Brennstoffluftgemisch einen schraubenfoermigen Weg zuruecklegt
DE508590C (de) Brenner fuer Kohlenstaubfeuerungen
DE2700786C3 (de) Keramischer Gasbrenner für Winderhitzer
DEST005812MA (de)
DE1909496B1 (de) Zerstaeubungsbrenner fuer fluessige Brennstoffe zur Beheizung von Schachtoefen
DE464473C (de) Vorrichtung zum Verbrennen von staubfoermigem Brennstoff mit Entgasung des Brennstoffs vor seiner Einfuehrung in die Feuerung
DE952206C (de) Brenstaubfeuerung mit Flugaschen-Schmelzanlage
DE920387C (de) Staubfeuerung mit einer waagerecht oder leicht geneigt angeordneten Zyklonkammer mitzentralem Flammenauslass
DE907924C (de) Zyklonfeuerung und Verfahren zum Betreiben derselben
DE1238643B (de) Heizkessel zum Verfeuern fester, gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe
DE1223197B (de) Gasbrenner einer Gasturbinenbrennkammer
DE554182C (de) Fuellschachtfeuerung fuer Heizoefen
DE567620C (de) Einrichtung zur Brennstaubfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiv-Kohlenstaubfeuerungen
DE531206C (de) Mit gasfoermigen Brennstoffen betriebene Feuerung fuer Herdoefen
DE2461222A1 (de) Brenner
DE946176C (de) Zyklonfeuerung
DE1120062B (de) Dampfkesselfeuerung
DE903132C (de) Kohlenfeuerung
DE971630C (de) Brennstaubfeuerung fuer Schmelzkammerkessel
DE1011113B (de) Zyklonmuffel
DE1458766C (de) Röstvorrichtung mit einer Brennkammer zur Wärmebehandlung pulverförmiger Massen
DE947328C (de) Brennstaubfeuerung fuer Schmelzkammerkessel
DE975255C (de) Zyklonfeuerung