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DE1007002B - Zyklonfeuerung - Google Patents

Zyklonfeuerung

Info

Publication number
DE1007002B
DE1007002B DED11306A DED0011306A DE1007002B DE 1007002 B DE1007002 B DE 1007002B DE D11306 A DED11306 A DE D11306A DE D0011306 A DED0011306 A DE D0011306A DE 1007002 B DE1007002 B DE 1007002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
muffle
attachment
diameter
air
fire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED11306A
Other languages
English (en)
Inventor
William T Mccullough Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Publication of DE1007002B publication Critical patent/DE1007002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/006Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
    • F23C3/008Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Zyklonfeuerung Die Erfindung betrifft eine Zyklonfeuerung mit einer rohrwandgekühlten, feuerfesten kreiszylindrischen Muffel, welcher durch eine axiale Vorsatzmuffel das Brennstoff-Erstluft-Gemisch und durch ein in der Vorsatzmuffel angeordnetes Rohr Kernluft, beide mit Drall, ferner die Zweitluft längs des Muffelmantels tangential mit hoher Geschwindigkeit im gleichen Drallsinne zugeführt werden, während die Feuergase durch eine der Vorsatzmuffel axial gegenüberliegende Düse abströmen. Sie besteht darin, daß in der Vorsatzmuffel ein an sich bekanntes, konzentrisches, beiderseits offenes Rohr angeordnet ist, das feuerseitig mit der Vorsatzmuffel, nach außen mit Abstand vor deren Abschluß endet, und dessen Durchmesser annähernd gleich ist der Feuergasaustrittsöffnun g.
  • Beim Betriebe- einer Zyklonmuffel mit Brennstoff verschiedener Körnung stellt sich die Erscheinung ein, daß das gröbere Korn nach außen geschleudert wird, während der Feinstaub nach der Achse zu abgedrängt wird. Er gelangt dort in die ausgebrannten Gase, wird wegen Luftmangels nur verkokt und bedingt hauptsächlich den Flugkoksanfall außerhalb der Feuerung. Durch die Erfindungsmaßnahme soll einerseits dieser Abwanderung des Feinstaubes entgegengewirkt und ihm andererseits sauerstoffreiche Luft zugeführt werden, in welcher er verbrennt.
  • Es ist eine Zyklonfeuerung bekannt mit einer rohrwandgekühlten, feuerfesten, kreiszylindrischen Muffel, welcher durch eine axiale Vorsatzmuffel das Brennstoff-Ers,tluft-Gemisch und durch ein in der Vorsatzmuffel angeordnetes Rohr Kernluft, beide mit Drall, ferner die Zweitluft längs des Muffalmantels tangential mit hoher Geschwindigkeit im gleichen Drallsinne zugeführt werden, während die Feuergase durch eine der Vorsatzmuffel axial gegenüberliegende Düse abströmen.
  • Das in der Vorsatzmuffel angeordnete axiale Rohr wird gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß es feuerseitig mit der Vorsatzmuffel, nach außen mit Abstand vor deren Abschluß endet, während sein Durchmesser ungefähr gleich ist dem Durchmesser der Feuergasaus.trittsöffnung. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Zusatzluft, die durch das axiale Rohr als Kernluft eingeführt wird, ungefähr die saugende Wirkung der Feuergasaustrittsöffnung aufhebt, so daß eine Wirbelsenke mit Umkehrung der axialen Strömungsrichtung sich nur in der Nähe der Feuergasa.ustrittsöffnung ausbilden kann, während an der Eintrittsstelle des Staub-Luft-Gemisches eine Zylinderströmung entsteht, in welche der Feinstaub mit den Feuergasen allmählich eindringt. Diese Wirkung beruht mit auf dem Druckausgleich, der durch den axialen Spalt zwischen Einsatzrohr und Zusatzmuffel bedingt ist und auch bei mangelndem Gleichgewicht durch Druckausgleich die Form der Strömung sichert. Selbst wenn die Zusatzluft abgestellt wird, bewirkt dieser Ringspalt noch soviel Druckausgleich, daß die Zylinderform der Strömung nicht gestört wird. Indein der Durchmesser des Einsatzrohres dem der Feuergasaustrittsöffnung ungefähr angepaßt wird, wird ebenfalls die- Beibehaltung der Zylinderform der Strömung begünstigt.
  • Eine Anordnung gemäß der Erfindung ist in Abb.l als lotrechter Schnitt durch die Muffelachse, in Abb.2 als Außenansicht in Achsrichtung dargestellt; Abb.3 ist eine vergrößerte Darstellung der Vorsatzmuffel der Abb. 1 und Abb. 4 ein Schnitt durch die Vorsatzmuffel senkrecht zur Achse.
  • Der kreiszylindrische Mantel der feuerfesten Muffel 1 besteht aus Verdampferrohren 2 des befeuerten Dampferzeugers. Sie sind auf der Feuerseite mit angeschweißten Stiften versehen und mit einer Schicht feuerfester Masse 3 verkleidet. Aus dieser Muffel treten durch die Öffnung 6 die Feuergase in den Na,chbrennraum 7 aus und zwischen den Rohren 8 des Schlackenfangrostes hindurch in den Strahlungsraum 9. Die flüssige Schlacke fließt durch eine Öffnung 10 aus der Muffel 1 in den Nachbrennraum 7, aus dem sie in bekannter Weise abgezogen wird.
  • Auf der dem Feuergasaustritt gegenüberliegenden Stirnseite ist die Muffel in Form eines Kegelstumpfes 11 eingezogen und geht in das zylindrische Gehäuse 12 der Vorsatzmuffel über. Das Gehäuse 12 besteht aus einem Innenmantel 13 und einem Außenmantel 14, welche durch die Stirnflansche 15 und 16 luftdicht verbunden sind. Durch ein Rohr 17 wird ein Kühlmittel in den Hohlraum eingelassen und durch den Stutzen 18 wieder abgeführt. Der Flansch 15 ist an der Muffelt befestigt. Durch einen evolutenförmig ausgebildeten Stutzen 19 wird die Erstluft mit dem gekörnten,- festen, aschehaltigen Brennstoff tangential in den Innenmantel 13 eingeführt.
  • An dem Flansch 16 ist der Flansch 20 der Haube 21 befestigt. Diese besteht aus dem mit dem Flansch 20 verbundenen zylindrischen Mantel 21 und der Deckplatte 22. Über dem Flansch 20 und dem Mantel 21 wird durch eine aufgesetzte Haube 23 ein Kühlmantel 24 geschaffen, mit einer Öffnung 25 als Kühlmitteleintritt und einer Öffnung 26 als Kühlmittelaustritt.
  • An den Flansch 20 ist ein zylindrischer Rohrstutzen 27 angesetzt, dessen Durchmesser größer ist als der des Mantels 21 und kleiner als der des Innenmantels 13. Seine Länge ist ungefähr gleich der des Innenmantels 13. An dem Rohrstutzen 27 ist ein Ringflansch 28 befestigt. Dieser Ringflansch 28 ist wieder mittels Schrauben 29 an den Distanznocken 30 des Flansches 20 befestigt. Der Haube 21 wird durch eine dem Stutzen 19 ähnliche evolutenförmige Zuführung 31 im gleichen Drehsinne Luft zugeführt. Sie strömt in der Hauptmasse durch das Rohr 27, während ein Teil durch den Ringraum zwischen den Flanschen 20 und 28 in den Hohlzylinder zwischen dem Rohrstutzen 27 und dem Innenmantel 13 übertritt. Das aus dem Hohlzylinder abströmende Brennstoff-Luft-Gemisch tritt über den Kegel 11 in die Muffel 1 über, wo ihm aus den Düsen 32 tangential im gleichen Drehsinne Zweitluft zugesetzt wird. In dem Hohlzylinder können zur Aufrechterhaltung des Dralles Drallschaufeln eingebaut sein. Damit (las Rohr 27 leichter entfernt werden kann, ist es aus mehreren Längsteilen mit entsprechenden Flanschsektoren zusammengesetzt, welche durch Laschen 33 miteinander verbunden sind. Zweckmäßig wird der Durchmesser des Einsatzrohres etwa gleich dem der Feuergasaustrittsöffnung der Muffel gewählt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zyklonfeuerung mit einer rohrwandgekühlten, feuerfesten, kreiszylindrischen Muffel, welcher durch eine axiale Vorsatzmuffel das Brennstoff-Erstluft-Gemisch und durch ein in der Vorsatzmuffel angeordnetes Rohr Kernluft, beide mit Drall, ferner die: Zweitluft längs des Muffelmantels tangential mit hoher Geschwindigkeit im gleichen Drallsinne zugeführt werden, während die Feuergase durch eine der Vorsatzmuffel axial gegenüberliegende Düse abströmen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorsatzmuffel ein an sich bekanntes, konzentrisches, beiderseits offenes Rohr angeordnet ist, das feuerseitig mit der Vorsatzmuffel, nach außen mit Abstand vor deren Abschluß endet, und dessen Durchmesser annähernd gleich ist dem Durchmesser der Fenergasaustrittsöffnung.
  2. 2. Zyklonfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr aus mehreren Längsteilen besteht, deren Breitenabmessungen, kleiner sind. als der Durchmesser der Deckelöffnung. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 457 906, 464 455, 624 759; französische Patentschrift Nr. 938643; USA.-Patentschriften Nr. 1762 505, 1943 286; VGB-Mitteilungen, 1942, S.85, Abb. 13.
DED11306A 1951-01-26 1952-01-07 Zyklonfeuerung Pending DE1007002B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1007002XA 1951-01-26 1951-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007002B true DE1007002B (de) 1957-04-25

Family

ID=22281094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED11306A Pending DE1007002B (de) 1951-01-26 1952-01-07 Zyklonfeuerung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007002B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE457906C (de) * 1928-03-26 Eugen Burg Brennstaubfeuerung fuer Flammrobrkessel
DE464455C (de) * 1927-03-10 1928-08-17 Eugen Bu G Brennstaubfeuerung
US1762505A (en) * 1926-11-04 1930-06-10 Burg Eugen Fireplace
US1943286A (en) * 1928-03-16 1934-01-16 Burg Eugen Burner for furnaces
DE624759C (de) * 1929-03-09 1936-02-01 Humphrey Douglas Tollemache Verfahren zum Verbrennen von gepulvertem Brennstoff und Brenner zur Ausfuehrung des Verfahrens
FR938643A (fr) * 1945-09-21 1948-10-20 Babcock & Wilcox France Perfectionnements aux dispostifs de fermeture des murs de chambres de combustion sous pression

Patent Citations (6)

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