DE10065600A1 - Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren Bauteils - Google Patents
Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren BauteilsInfo
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einem Formwerkzeug zur Herstellung eines rotierend antreibbaren Bauteils (10), insbesondere einer Elektrowerkzeugmaschine, welches Bauteil (10) mindestens ein Massenausgleichselement (28) aufweist, umfassend einen Formwerkzeugkörper (42, 44) mit einem Formhohlraum (48), der einen korrespondierend zu dem Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbereich (56) aufweist. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß in dem korrespondierend zu dem Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbereich (56) mindestens ein Formelement (52) angeordnet ist, das eine variabel ausgestaltbare Formgebung des Massenausgleichselements (28) ermöglicht.
Description
Der Erfindung geht aus von einem Formwerkzeug zur Herstel
lung eines rotierend antreibbaren Bauteils, insbesondere
einer Elektrowerkzeugmaschine, nach dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 sowie von einem Verfahren zur Herstellung
eines rotierend antreibbaren Bauteils nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 9.
Es ist bekannt, daß es bei der Herstellung eines rotierend
antreibbaren Bauteils einer Elektrowerkzeugmaschine häufig
erforderlich ist, einen Massenausgleich vorzunehmen. Dies
dient dazu, die Vibrationen der Elektrowerkzeugmaschine bei
deren Betrieb möglichst gering zu halten. Hierzu kann das
rotierend antreibbare Bauteil mit einem sogenannten Massen
ausgleichselement versehen sein. Das Massenausgleichsele
ment kann als formgebundenes Bauteil ausgeführt sein, d. h.
das Massenausgleichselement ist Bestandteil des rotierend
antreibbaren Bauteils und ist einstückig mit diesem gefer
tigt.
Das rotierend antreibbare Bauteil, das beispielsweise ein
Kunststoffteil, Sinterteil oder ein Zink-Druckgußteil sein
kann, wird in der Regel in einem entsprechenden Formwerk
zeug, d. h. beispielsweise in einer Sinterform oder einer
Spritzgußform, hergestellt. Bisher erfolgt die Herstellung
eines rotierend antreibbaren Bauteils einer Elektrowerk
zeugmaschine und die Anpassung des rotierend antreibbaren
Bauteils derart, daß in einem ersten Schritt das mindestens
eine beim Betrieb der Elektrowerkzeugmaschine rotierende
Massenausgleichselement des rotierend antreibbaren Bauteils
theoretisch ausgelegt wird und auf dieser Grundlage in ei
nem zweiten Schritt ein entsprechendes Muster hergestellt
und getestet wird. Wenn dann die Vibrationen noch zu hoch
sind, wird ein neues Muster des rotierend antreibbaren Bau
teils mit einem modifizierten Massenausgleichselement her
gestellt. Hierzu ist es erforderlich, Änderungen am Form
werkzeug vorzunehmen, was bisher so erfolgt, daß in den
Formbereich, der korrespondierend zu dem Massenausgleichs
element ausgebildet ist, Korrekturelemente eingeschweißt
werden.
Die Erfindung geht aus von einem Formwerkzeug zur Herstel
lung eines rotierend antreibbaren Bauteils, insbesondere
einer Elektrowerkzeugmaschine, welches Bauteil mindestens
ein Massenausgleichselement aufweist, umfassend einen Formwerkzeugkörper
mit einem Formhohlraum, der ein korrespon
dierend zu dem Massenausgleichselement ausgebildeten Form
bereich aufweist.
Es wird vorgeschlagen, daß in dem korrespondierend zu dem
Massenausgleichselement ausgebildeten Formbereich minde
stens ein Formelement angeordnet ist, welches eine variabel
ausgestaltbare Formgebung des Massenausgleichselements er
möglicht. Ein dermaßen ausgebildetes Formelement hat den
Vorteil, daß nach der Herstellung eines Musters eines ro
tierend antreibbaren Bauteils die Form und damit die Masse
des herzustellenden Massenausgleichselements auf einfache
Weise, und zwar durch Modifikation des Formelements selbst
oder durch Änderung von dessen Anordnung, eingestellt wer
den kann. Die hierzu bisher erforderlichen, sich aufwendig
gestaltenden Schweiß- bzw. Montagearbeiten an dem Formwerk
zeug können entfallen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des
Formwerkzeugs nach der Erfindung ist das mindestens eine
Formelement, das in dem korrespondierend zu dem Massenaus
gleichselement ausgebildeten Formbereichs angeordnet ist,
wechselbar ausgeführt. Dies ermöglicht es, das Formelement
auf eine besonders einfache Weise an die bestehenden Erfor
dernisse anzupassen. Beispielsweise können Formelemente un
terschiedlicher Abmessungen vorgehalten werden und je nach
Anforderungen in den Formwerkzeugkörper eingesetzt werden.
Auch ist es so möglich, das Formelement bei etwaiger Abnut
zung durch ein entsprechendes funktionsfähiges Formelement
zu ersetzen.
Das Formelement des Formwerkzeugs nach der Erfindung ist
zweckmäßigerweise stiftartig ausgebildet. Ein stiftartig
ausgebildetes Formelement, dessen eines Ende in einen Form
hohlraum des Formwerkzeugs, das sogenannte Formnest, vor
springt, erzeugt bei der Herstellung des rotierend antreib
baren Bauteils eine Ausnehmung in dem Massenausgleichsele
ment. Durch eine Änderung der Eindringtiefe des stiftarti
gen Formelements kann auf einfache Weise eine Anpassung der
Masse bzw. der Form des Massenausgleichselements erfolgen.
Die Anpassung der Eindringtiefe kann beispielsweise dadurch
erfolgen, daß das stiftartige Formelement im Formwerkzeug
abgeschliffen wird. Vorteilhafter ist es aber, daß das
stiftartige Formelement selbst axial verschiebbar ausge
führt ist und so die Eindringtiefe desselben in den Form
hohlraum einstellbar ist. Das Formelement kann beispiels
weise als Schraube ausgeführt und in den Formwerkzeugkörper
eingeschraubt sein. Eine Massenanpassung des Massenaus
gleichselements kann dann dadurch erfolgen, daß an der
Schraube gedreht wird und so beispielsweise der Kopf der
Schraube etwas weiter in den Formhohlraum eingebracht oder
ein Stück aus dem Formhohlraum zurückgezogen wird. Gerade
diese Ausführungsform erlaubt eine besonders schnelle Opti
mierung der Masse des Massenausgleichselements nach der
Herstellung eines Musters des rotierend antreibbaren Bau
teils.
Alternativ oder zusätzlich zu einem stiftartig ausgebilde
ten Formelement kann in dem korrespondierend zu dem Massen
ausgleichselement ausgebildeten Formbereich eine Ausnehmung
ausgebildet sein, welche beispielsweise einen verstellbaren
Boden aufweist. Eine solche Ausnehmung erzeugt an dem ro
tierend antreibbaren Bauteil im Bereich des Massenaus
gleichselements eine Erhebung.
Es ist aber auch möglich, mindestens ein Formelement als
verschiebbaren Boden des korrespondierend zu dem Massenaus
gleichselement ausgebildeten Formbereichs auszubilden. Mit
tels eines solchen Bodens kann die Höhe des Massenaus
gleichselements und damit ebenfalls dessen Masse auf einfa
che Weise eingestellt werden.
Die Erfindung hat ferner ein Verfahren zur Herstellung ei
nes rotierend antreibbaren Bauteils insbesondere einer
Elektrowerkzeugmaschine, welches Bauteil mindestens ein
Massenausgleichselement umfaßt, zum Gegenstand. Hierzu wird
das Formwerkzeug, das einen Formwerkzeugkörper mit einem
Formhohlraum aufweist, in dem ein korrespondierend zu dem
Massenausgleichselement ausgebildeter Formbereich ausgebil
det ist, eingesetzt und zur Festlegung der Masse des Mas
senausgleichselements mindestens ein in dem korrespondie
rend zu dem Massenausgleichselement ausgebildeten Formbe
reich angeordnetes Formelement so eingestellt, daß das ro
tierend antreibbare Bauteil des Elektrowerkzeugs beim Be
trieb der Elektrowerkzeugmaschine im wesentlichen massen
ausgeglichen ist.
Ein solcher Massenausgleich kann beispielsweise dadurch er
reicht werden, daß das Formelement durch ein entsprechendes
Formelement mit anderen Abmessungen ersetzt wird und/oder
die Länge eines in den Formhohlraum vorspringenden Bereichs
eines stiftartig, beispielsweise als Schraube, ausgebildeten
Formelements verändert wird, und/oder, wenn das Forme
lement als Vertiefung ausgebildet ist, der Boden dieser
Vertiefung verschoben wird.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungs
beschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombina
tion. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen
zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht ei
nes Lüfters eines Exzenterschleifers;
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Ansicht der
Unterseite des Lüfters nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt des Lüfters nach Fig. 1 und Fig.
2;
Fig. 4 einen Fig. 3 entsprechenden Schnitt eines Form
werkzeugs zur Herstellung des in Fig. 1, 2 und
3 dargestellten Lüfters und
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt V aus Fig. 4.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein sogenannter Kombilüfter 10
dargestellt, der für eine nicht näher dargestellte Elektro
handwerkzeugmaschine, und zwar einen Exzenterschleifer, be
stimmt ist. Der Kombilüfter 10 dient einerseits zur Kühlung
eines nicht näher dargestellten Elektromotors des Exzenter
schleifers und andererseits zur Unterstützung eines Ab
transports von mittels des Exzenterschleifers bei dessen
Einsatz erzeugtem Abrieb in einen nicht näher dargestellten
Staubbehälter, der an dem Exzenterschleifer befestigt ist.
Der Kombilüfter 10 weist eine Grundplatte 12 auf. In die
Grundplatte 12 ist im mittleren Bereich in eine Ausnehmung
eine Nabe eingepreßt, an deren in Fig. 1 oben angeordneten
Seite ein Zapfen 14 ausgebildet ist, der bezüglich der
kreisrunden Grundplatte 12 zentrisch angeordnet ist und ei
ne kreisrunde Ausnehmung 16 zur Befestigung eines nicht nä
her dargestellten Bolzens für einen ebenfalls nicht näher
dargestellten Schleifteller des Exzenterschleifers besitzt.
Zur Befestigung des Bolzens weist die Ausnehmung 16 ein In
nengewinde auf.
An der dem Zapfen 14 abgewandten Seite ist an der Nabe eine
Plattform 18 ausgebildet, in welcher eine Aufnahme 20 mit
kreisrundem Querschnitt zum Eingriff einer mit dem Elektro
motor verbundenen Antriebswelle ausgebildet ist. Die Auf
nahme 20 ist bezüglich der kreisrund ausgebildeten Grund
platte 12 des Kombilüfters 10 exzentrisch angeordnet.
An der in Fig. 1 oben dargestellten Seite des Kombilüfters
10 sind auf der Grundplatte 12 über einen Großteil dessen
Umfangs im wesentlichen radial ausgerichtete, leicht gebo
gene Rippen 22 sowie ein bogenförmiges Massenausgleichsele
ment 24 angeordnet. Die Rippen 22 dienen zur Unterstützung
des Abtransports des mittels des Exzenterschleifers erzeug
ten Abriebs.
An der anderen Seite der Grundplatte 12, an welcher die
Aufnahme 20 ausgebildet ist, d. h. an der dem Elektromotor
zugewandten Seite, weist der Kombilüfter 10 eine Vielzahl
von ebenfalls im wesentlichen radial ausgebildeten, leicht
gebogenen Rippen 26 auf, die in Umfangsrichtung der Grund
platte 12 im wesentlichen äquidistant aufgereiht sind und
zur Belüftung des Elektromotors diesen. Die Anordnung der
Rippen 26 ist von einem Massenausgleichselement 28 unter
brochen, welches bogenförmig ausgebildet ist. Das Massen
ausgleichselement 28 ist gegenüber dem Massenausgleichsele
ment 24 bzw. um 180° versetzt zu diesem angeordnet. Das
Massenausgleichselement 28 dient für einen dynamischen und
das Massenausgleichselement 24 für einen statischen Massen
ausgleich.
Das Massenausgleichselement 28 hat eine parallel zu der
Grundplatte 12 ausgerichtete Oberseite, an der eine sack
lochartige Ausnehmung 30 ausgebildet ist.
In Fig. 4 ist ein Formwerkzeug 40 zur Herstellung des Kom
bilüfters 10 nach Fig. 1 bis 3 schematisch dargestellt. Das
Formwerkzeug 40 dient zur Herstellung des Kombilüfters 10
nach einem Zink-Druckgußverfahren.
Das Formwerkzeug 40 umfaßt einen Formwerkzeugköper aus zwei
Formhälften 42 und 44, die über eine Trennebene 46 mitein
ander verbunden sind. Die Formhälften 42 und 44 begrenzen
einen korrespondierend zu dem Kombilüfter 10 ausgebildeten
Formhohlraum 48.
In der Formhälfte 42 ist eine sacklochartige, gestufte Boh
rung 50 ausgebildet, deren Bereich geringeren Durchmessers
mit einem Innengewinde versehen ist (Fig. 5). In der sack
lochartigen Bohrung 50 ist ein stiftartiges Formelement 52
geführt, das als Schraube mit einem Zylinderkopf 54 ausge
bildet ist. Der Schaft des Formelements 52 ist in dem Be
reich geringeren Durchmessers der Bohrung 50 geschraubt.
Der Zylinderkopf 54 des Formelements 52 ist in dem Bereich
größeren Durchmessers der gestuften Bohrung 50 angeordnet,
dichtet in Richtung Bohrung 50 ab und springt in einen Be
reich 56 des Formhohlraums 48 vor. Der Bereich 56 des Form
hohlraums 48 ist korrespondierend zu dem Massenausgleichs
element 28 des Kombilüfters 10 nach Fig. 1 bis 3 ausgebil
det. Der in den Bereich 56 des Formhohlraums 48 vorsprin
gende Zylinderkopf 54 des Formelements 52 formt beim Gießen
des Kombilüfters 10 die sacklochartige Ausnehmung 30 des
Massenausgleichselements 28.
Des weiteren weist der Formhohlraum 48 einen Formbereich 58
auf, der korrespondierend zu dem Massenausgleichselement 24
ausgebildet ist, das an der dem Schleifteller zugewandten
Seite des Kombilüfters 10 angeordnet ist.
Die Herstellung eines Prototyps des Kombilüfters 10 in dem
Formwerkzeug 40 erfolgt in nachfolgend beschriebener Weise.
Zur Herstellung des Kombilüfters 10 werden zunächst die Ab
messungen desselben und insbesondere die Form bzw. die Mas
se des Massenausgleichselements 28 theoretisch ausgelegt.
Entsprechend wird das Formelement 52 des Formwerkzeugs so
eingestellt, daß der Zylinderkopf 54 des Formelements 52
einen theoretisch ermittelten Wert in den Bereich 56 des
Formhohlraums 48 vorsteht. Dann werden die Formhälften 42
und 44 zusammengesetzt, und es wird ein geeigneter Werk
stoff nach einem Zink-Druckgußverfahren in den Formhohlraum
48 des Formwerkzeugs 40 eingebracht, bis dieser vollständig
ausgefüllt ist.
Nachdem das Muster des Kombilüfters 10 ausgehärtet ist und
entformt wurde, wird dasselbe in einem betreffenden Exzen
terschleifer getestet. Werden bei dem Test zu hohe Vibra
tionen festgestellt, so wird ein neues Muster des Kombilüf
ters 10 mit einem entsprechend angepaßten Massenausgleich
selement 28 hergestellt. Dem Massenausgleichselement 28
wird dann eine andere Masse bzw. Form gegeben. Dies erfolgt
dadurch, daß das Formelement 52 entweder weiter in die
sacklochartige Bohrung 50 eingeschraubt wird, so daß der
Zylinderkopf 54 in den Bereich 56 des Formhohlraums 48 we
niger weit vorspringt, oder aus der Bohrung 50 herausge
dreht wird, so daß der Zylinderkopf 54 weiter in den Be
reich 56 des Formhohlraums 48 vorspringt. Durch dieses Vor
gehen läßt sich die Masse des Massenausgleichselements 28
des zu gießenden Kombilüfters 10 einstellen.
Nach einem erneuten Gießvorgang und dem Entformen des nun
hergestellten Kombilüfters 10, wird dieser erneut in dem
betreffenden Exzenterschleifer auf Vibrationen getestet.
Sind die Vibrationen nun hinreichend klein, ist ein Proto
typ des Kombilüfters 10 hergestellt, und das nun auf diesen
Prototyp eingestellte Formwerkzeug 40 mit einem entspre
chend in den Bereich 56 des Formhohlraums 48 vorspringenden
Zylinderkopf 54 des Formelements 52 kann zur Serienproduk
tion des Kombilüfters 10 eingesetzt werden.
Im anderen Fall, d. h. wenn beim Test des Kombilüfters 10
noch zu hohe Vibrationen festgestellt werden, wird das
Formwerkzeug 40, d. h. dessen Formelement 52, erneut einge
stellt, und es wird ein weiteres Muster hergestellt und auf
die oben beschriebene Weise getestet. Dieser Vorgang kann
so lange wiederholt werden, bis ein Muster eines Kombilüf
ters 10 mit zufriedenstellendem Vibrationsverhalten herge
stellt ist.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorste
hend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr
kann das Formwerkzeug nach der Erfindung auch ein von einer
Schraube abweichendes Formelement aufweisen, das eine va
riabel ausgestaltbare Formgebung des oder der Massenaus
gleichselemente ermöglicht. Beispielsweise kann ein von au
ßen einstellbarer Stift eine der Formhälften durchgreifen
und in den Formhohlraum eintauchen. Die Eindringtiefe die
ses Stifts in den Formhohlraum kann dann von außen ein
stellbar sein. Der Stift kann entweder in den Körper des
Formwerkzeugs eingeschraubt oder auch nur eingeschoben
sein. Es ist auch möglich, daß entsprechende Vorrichtungen
in mehreren Bereichen eines Formhohlraums angeordnet sind.
Im oben beschriebenen Beispiel könnte dann beispielsweise
eine Schraube in den Bereich 56 und eine weitere Schraube
in den Bereich 58 des Formhohlraums 48 vorspringen und so
eine variabel ausgestaltbare Form- und Massengebung beider
Massenausgleichselemente 24 und 28 ermöglichen.
10
Kombilüfter
12
Grundplatte
14
Zapfen
16
Ausnehmung
18
Plattform
20
Aufnahme
22
Rippen
24
Massenausgleichselement
26
Rippen
28
Massenausgleichselement
30
Ausnehmung
40
Formwerkzeug
42
Formhälfte
44
Formhälfte
46
Trennebene
48
Formhohlraum
50
Bohrung
52
Formelement
54
Zylinderkopf
56
Bereich
58
Bereich
Claims (12)
1. Formwerkzeug zur Herstellung eines rotierend antreibba
ren Bauteils (10), insbesondere einer Elektrowerkzeug
maschine, welches Bauteil (10) mindestens ein Massen
ausgleichselement (28) aufweist, umfassend einen Form
werkzeugkörper (42, 44) mit einem Formhohlraum (48),
der einen korrespondierend zu dem Massenausgleichsele
ment (28) ausgebildeten Formbereich (56) aufweist, da
durch gekennzeichnet, daß in dem korrespondierend zu
dem Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbe
reich (56) mindestens ein Formelement (52) angeordnet
ist, das eine variabel ausgestaltbare Formgebung des
Massenausgleichselements (28) ermöglicht.
2. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das mindestens eine in dem korrespondierend zu dem
Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbereich
(56) angeordnete Formelement (52) wechselbar ausgeführt
ist.
3. Formwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein in dem korrespondierend zu
dem Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbe
reich (56) angeordnetes Formelement (52) stiftartig
ausgebildet ist und in den Formhohlraum (48) vor
springt.
4. Formwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindringtiefe des stiftartig ausgebildeten
Formelements (52) in den Formhohlraum (48) veränderbar
ist.
5. Formwerkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das stiftartig ausgebildete Formelement
(52) in den Formwerkzeugkörper (42, 44) eingeschraubt
ist.
6. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein in dem korrespondie
rend zu dem Massenausgleichselement ausgebildeten Form
bereich angeordnetes Formelement als Ausnehmung ausge
bildet ist.
7. Formwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung einen verstellbaren Boden aufweist.
8. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Formelement als ver
schiebbarer Boden des korrespondierend zu dem Massen
ausgleichselement ausgebildeten Formbereichs ausgebil
det ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren
Bauteils (10), insbesondere einer Elektrowerkzeugma
schine, insbesondere eines Lüfters einer Elektrowerk
zeugmaschine, welches Bauteil (10) mindestens ein Mas
senausgleichselement (28) umfaßt, mit einem Formwerk
zeug, das einen Formwerkzeugkörper (42, 44) mit einem
Formhohlraum (48) aufweist, der einen korrespondierend
zu dem Massenausgleichselement ausgebildeten Formbe
reich (56) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Festlegung der Masse und der Form des Massenausgleich
selements (28) mindestens ein in dem korrespondierend
zu dem Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Form
bereich (56) angeordnetes Formelement (52) so einge
stellt wird, daß das rotierend antreibbare Bauteil (10)
bei Betrieb im wesentlichen massenausgeglichen ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Formelement (52) ausgewechselt und durch ein ent
sprechendes Formelement mit anderen Abmessungen ersetzt
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens ein in dem korrespondierend zu dem
Massenausgleichselement (28) ausgebildeten Formbereich
(56) angeordnetes Formelement (52) stiftartig ausgebil
det ist und in den Formhohlraum (48) vorspingt und zur
Einstellung der Masse und der Form des Massenaus
gleichselements (28) die Eindringtiefe dieses stiftar
tig ausgebildeten Formelements (52) in den Formhohlraum
(48) verändert wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein in dem korrespondie
rend zu dem Massenausgleichselement ausgebildeten Form
bereich angeordnetes Formelement als Vertiefung ausge
bildet ist und zur Einstellung der Masse des Massenaus
gleichselements der Boden dieser Vertiefung verschoben
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000165600 DE10065600B4 (de) | 2000-12-28 | 2000-12-28 | Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren Bauteils |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000165600 DE10065600B4 (de) | 2000-12-28 | 2000-12-28 | Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren Bauteils |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10065600A1 true DE10065600A1 (de) | 2002-07-18 |
| DE10065600B4 DE10065600B4 (de) | 2005-11-17 |
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ID=7669357
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|---|---|---|---|
| DE2000165600 Expired - Fee Related DE10065600B4 (de) | 2000-12-28 | 2000-12-28 | Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung eines rotierend antreibbaren Bauteils |
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Also Published As
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Effective date: 20110701 |