DE10064495A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Einspritzung von Kraftstoff bei einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Einspritzung von Kraftstoff bei einer BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Aufteilen einer Gesamtkraftstoffmenge, die während eines Verbrennungszyklus in den Brennraum eines Zylinders einzuspritzen ist auf eine Mehrzahl von Einspritzungen. Dazu wird eine erste Kraftstoffmenge ermittelt, die bei einer ersten Einspritzung einzuspritzen ist, eine vierte minimale Kraftstoffmenge für eine dritte Einspritzung ermittelt, die Gesamtkraftstoffmenge abzüglich der ersten Kraftstoffmenge mit der vierten minimalen Kraftstoffmenge verglichen. Wenn die Gesamtkraftstoffmenge abzüglich der ersten Kraftstoffmenge größer oder gleich der vierten minimalen Kraftstoffmenge ist, wird die erste Kraftstoffmenge und eine zweite Kraftstoffmenge, die bei einer zweiten Einspritzung in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist, auf 0 gesetzt und eine dritte Kraftstoffmenge, die bei einer dritten Einspritzung einzuspritzen ist, auf die Gesamtkraftstoffmenge gesetzt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufteilen einer
Gesamtkraftstoffmenge die während eines Verbrennungszyklusses in einen Brennraum eines
Zylinders einzuspritzen ist, auf eine Mehrzahl von Einspritzungen, sowie ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Aufteilen einer Gesamtkraftstoffmenge die während eines
Verbrennungszyklusses in einen Brennraum eines Zylinders einzuspritzen ist, die eine erste
Kraftstoffmenge, eine zweite Kraftstoffmenge und eine dritte Kraftstoffmenge umfaßt, auf
eine erste Einspritzung, eine zweite Einspritzung und eine dritte Einspritzung des
Verbrennungszyklusses des Zylinders.
In Common-Rail Einspritzsystemen für Brennkraftmaschinen wird mittels einer
Hochdruckpumpe in einer Druckkammer mit dem einzuspritzenden Kraftstoff die Common-
Rail genannt wird, ein Druck von bis zu 2000 bar aufgebaut. Das Common-Rail ist mit allen
Einspritzeinrichtungen aller Zylinder der Brennkraftmaschine verbunden. Als
Einspritzeinrichtungen werden Zumessventile, üblicherweise Magnetventile oder
Piezosysteme verwendet, durch die in geöffnetem Zustand Kraftstoff in den Brennraum des
Zylinders eingespritzt wird.
Im Gegensatz zu Direkteinspritzsystemen, in denen ein Druck für jeden Verbrennungszyklus
bzw. Einspritzzyklus jedes Zylinders neu aufgebaut werden muß, bleibt der Druck in dem
Common-Rail des Common-Rail Einspritzsystems ungeachtet der Verbrennungssequenz in
einem konstanten Bereich.
Da dieser hohe Druck an allen Magnetventilen aller Zylinder der Brennkraftmaschine anliegt,
kann damit mittels einfacher Steuerung der Öffnung des entsprechenden Magnetventils, d. h.
eines Hubes, eines Öffnungs- und/oder Schließzeitpunktes und einer Öffnungs- und/oder
Schließgeschwindigkeit des Magnetventils die Kraftstoffeinspritzung in die
Verbrennungskammer der Zylinder ausgeführt werden.
Durch den hohen Druck in der Verbrennungskammer - bis 160 bar - und die Geschwindigkeit
mit der der Druck während der Verbrennung ansteigt, sind diese Direkteinspritzsysteme und
Common-Rail Einspritzsysteme jedoch sehr laut.
Um die Geräuschemission zu vermindern, wird in Common-Rail Systemen eine
Voreinspritzung durchgeführt. Dabei wird für bis zu wenigen Millisekunden vor der
Haupteinspritzung eine kleine Kraftstoffmenge in den Brennraum des Zylinders eingespritzt
und gezündet. Dadurch wird der Brennraum vorgewärmt und in dem Brennraum werden
verbesserte Bedingungen für die Hauptverbrennung bei der Haupteinspritzung geschaffen.
Die DE 198 60 398 schlägt diesbezüglich vor eine Voreinspritzung, eine Haupteinspritzung
und/oder eine Nacheinspritzung auszuführen, die jeweils in mehrere Voreinspritzungen,
Haupteinspritzungen und/oder Nacheinspritzungen aufgeteilt werden können.
Die US 5,402,760 offenbart eine Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung, die verschiedene
Ansteuerstromwellenformen für ein elektromagnetisches Ventil angibt, um Einflüsse von
magnetischen Restflüssen in diesem Ventil zu minimieren.
Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit hinsichtlich der Einspritzmenge und der
Einspritzzeitpunkte beeinflussen sich jedoch die einzelnen Einspritzungen eines
Verbrennungszyklusses in den genannten Einspritzsystemen. Dies führt beispielsweise dazu,
daß nicht aufeinander abgestimmte Einspritzmengen in den jeweiligen Einspritzvorgängen
eines Verbrennungszyklusses eingespritzt werden, oder für die einzelnen Einspritzvorgänge
Ansteuerbeginne verwendet werden, die nicht an die jeweiligen Einspritzmengen angepaßt
sind. Dies führt zu einer unregelmäßigen Verbrennung mit einem unzulässigen
Druckgradienten in der Brennkraftmaschine, was wiederum zu einer Erhöhung der Geräusch-
und Schadstoffemissionen führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Geräuschemission und die
Schadstoffemission der Brennkraftmaschine zu vermindern.
Dieses Problem wird durch die in den Patentansprüchen 1, 7, 12 und 13 aufgeführten
Merkmale gelöst.
Die mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale erzielten Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß sichergestellt wird, daß eine minimale Kraftstoffmenge für die letzte
von drei Einspritzungen eines Verbrennungszyklusses nicht unterschritten wird. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass während der dritten Einspritzung der Verbrennung genügend
Kraftstoff für eine ausreichende Verbrennung zugeführt wird, und somit ein plötzlicher Abfall
der Verbrennungsintensität wegen unzureichender Kraftstoffzufuhr bei der dritten
Einspritzung vermieden wird. Dies ermöglicht vorteilhaft, dass ein plötzlicher Abfall eines
Drehmomentenbetrags des Zylinders zu dem Gesamtdrehmoment der Brennkraftmaschine
vermieden wird. Damit wird ein glatter Verlauf des Druckgradienten in der
Brennkraftmaschine, d. h. ein Verlauf ohne beispielsweise einen starken Abfall erzielt. Dies
stellt eine verminderte Geräusch- und Schadstoffemission sicher.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Die
Weiterbildung nach Patentanspruch 2 ermöglicht vorteilhaft eine genaue
Kraftstoffmengenbestimmung, da die dritte Kraftstoffmenge durch eine Subtraktion der
ermittelten ersten Kraftstoffmenge, die bei einer ersten Einspritzung des
Verbrennungszyklusses in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist, von der
Gesamtkraftstoffmenge, die während eines Verbrennungszyklusses in den Brennraum des
Zylinders einzuspritzen ist, ermittelt wird. Da die dritte Kraftstoffmenge mittels einfacher
Subtraktion ermittelt wird, ermöglicht diese Ausgestaltung eine Minimierung des
Ermittlungsaufwandes der einzelnen Kraftstoffmengen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung nach Patentanspruch 1 ist im
Patentanspruch 3 angegeben. Die Weiterbildung nach Patentanspruch 3 ermöglicht vorteilhaft
die Vermeidung einer doppelten Berechnung der Kraftstoffmengen, da zuerst die
Gesamtkraftstoffmenge ermittelt wird, dann die erste Kraftstoffmenge, dann eine zweite
Kraftstoffmenge, die bei einer zweiten Einspritzung des Verbrennungszyklusses in den
Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist, und dann die dritte Kraftstoffmenge in
Abhängigkeit der drei zuvor ermittelten Größen berechnet wird. Damit liegt die Priorität der
ersten und der zweiten Einspritzung auf der ersten Einspritzung.
Die mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7 erzielten Vorteile liegen insbesondere darin,
daß die erste Position für die erste Einspritzung und die zweite Position für die zweite
Einspritzung anhand erster Grenzwerte und anhand zweiter Grenzwerte überprüft werden,
bevor die Einspritzungen ausgeführt werden. Damit wird sichergestellt, daß die
Einspritzungen in der richtigen Lage ausgeführt werden, so daß sich die einzelnen
Einspritzvorgänge nicht in nachteiliger Weise gegenseitig beeinflussen.
Die mit den in den Ansprüchen 12 und 13 angegebenen Vorrichtungen erzielten Vorteile
liegen insbesondere in der Angabe einfacher und kostengünstiger Vorrichtungen zum
Aufteilen einer Kraftstoffmenge auf eine Mehrzahl von Einspritzungen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen geschrieben.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Funktionsweise des in
den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung am Beispiel eines
Common-Rail Einspritzsystems mit einer Magnetventileinspritzeinrichtung beschrieben, in
dem in einem Verbrennungszyklus eine erste Voreinspritzung VE1, eine zweite
Voreinspritzung VE2 und eine Haupteinspritzung HE in dieser Reihenfolge ausgeführt
werden. Bei einer Viertaktbrennkraftmaschine wird als Verbrennungszyklus Z1 wird ein
Zyklus, bestehend aus einem Ansaugtakt, Kompressionstakt, Arbeitstakt und Ausschubtakt
eines Zylinders bezeichnet.
Die vorliegende Erfindung kann jedoch auch auf andere Einspritzsysteme wie z. B.
Solenoidventil gesteuerte Systeme, Pumpe-Düse-Systeme (PDE), Pumpe-Leistung-Düse-
Systeme (PLD), Verteiler-Pumpe-Systeme (VP) oder entsprechende Systeme mit
Piezobetätigungsgliedern angewendet werden in denen eine Mehrzahl von
Einspritzvorgängen in einem Verbrennungszyklus vorgesehen sind. Ferner ist die vorliegende
Erfindung auch auf Brennkraftmaschinen mit zwei Takten, sechs Takten oder mehr Takten
und Brennkraftmaschinen für Diesel- oder Benzinkraftstoffe anwendbar.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Bezugsziffer 1
bezeichnet eine Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung zum Ermitteln einer
Gesamtkraftstoffmenge VG, die während des Verbrennungszyklusses Z1 in den Brennraum
des Zylinders einzuspritzen ist, einer ersten Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung E1, einer zweiten Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2
und einer vierten minimalen Kraftstoffmenge VHEmin, die bei der Haupteinspritzung HE des
Verbrennungszyklusses Z1 in den Brennraum des Zylinders nicht unterschritten werden darf.
Die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 umfaßt eine Look-up Tabelle oder ein Look-
up Kennfeld aus der die entsprechenden Kraftstoffmengen VG, VE1, VE2 und VHEmin
abhängig von Zustandsgrößen oder Stellgrößen, wie beispielsweise einer Stellung einer
Leistungssteuereinrichtung, abgelesen werden. Wenn die Brennkraftmaschine in einem
Fahrzeug angeordnet ist, ist die Leistungssteuereinrichtung vorzugsweise als Gaspedal
ausgestaltet. Statt, oder neben der Stellung der Leistunssteuereinrichtung kann die
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 auch weitere Zustandsgrößen oder Stellgrößen der
Brennkraftmaschine, wie beispielsweise eine Drehzahl, einen Lastwechsel, eine
Motortemperatur, etc. in Betracht ziehen.
Ferner kann die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 mittels einer
Berechnungseinrichtung ausgestaltet werden, die die Kraftstoffmengen VG, VE1, VE2 und
VHEmin kontinuierlich anhand verschiedener Zustandsgrößen oder Stellgrößen der
Brennkraftmaschine, wie beispielswiese einer Drehmomentenanforderung, einer Drehzahl
etc. berechnet.
Die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ist mit einem ersten Subtrahierer 2, einem
ersten Vergleicher 3, einer Ausgabeeinrichtung 4, einem zweiten Subtrahierer 5, einem
zweiten Vergleicher 6, einem dritten Subtrahierer 7 und einem vierten Subtrahierer 9
verbunden und gibt die ermittelten Kraftstoffmengen, bzw. diesen Kraftstoffmengen
entsprechende Signale an diese angeschlossenen Einrichtungen aus.
Der erste Subtrahierer 2 ist mit der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1, dem ersten
Vergleicher 3, dem zweiten Subtrahierer 5, der Ausgabeeinrichtung 4 und einer
Lageermittlungseinrichtung 10, die in der Fig. 2 dargestellt ist, verbunden. Die Verbindung
zwischen dem ersten Subtrahierer 2 und der Lageermittlungseinrichtung 10 ist in den Fig.
1 und 2 mittels einem Y in einem Kreis dargestellt. Der erste Subtrahierer 2 subtrahiert die
mittels der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte erste Kraftstoffmenge VE1
für die erste Voreinspritzung E1 von der ebenfalls mittels der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG. Das
Subtraktionsergebnis wird als V1 bezeichnet. Der erste Subtrahierer 2 gibt das
Subtraktionsergebnis V1 an den ersten Vergleicher 3, an die Ausgabeeinrichtung 4 und an
den zweiten Subtrahierer 5 aus.
Der erste Vergleicher 3 ist ferner mit der Ausgabeeinrichtung 4 und dem zweiten Subtrahierer
5 verbunden. Der erste Vergleicher 3 vergleicht das Subtraktionsergebnis V1 mit der mittels
der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten minimalen Kraftstoffmenge
VHEmin für die Haupteinspritzung HE. Diese minimale Kraftstoffmenge VHEmin darf bei
der Haupteinspritzung HE nicht unterschritten werden. Wenn das Subtraktionsergebnis V1
kleiner oder gleich der minimalen Kraftstoffmenge VHEmin ist, gibt der erste Vergleicher ein
entsprechendes Signal an die Ausgabeeinrichtung 4 aus.
Wenn das Substraktionsergebnis V1 größer als die minimale Kraftstoffmenge VHEmin ist,
gibt der erste Vergleicher 3 ein entsprechendes Signal an den zweiten Subtrahierer 5 aus.
Der zweite Subtrahierer 5 ist ferner mit dem zweiten Vergleicher 6 verbunden. Der zweite
Subtrahierer 5 subtrahiert die mittels der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte
Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 von dem Subtraktionsergebnis V1
des ersten Subtrahierers 2. Das Substraktionsergebnis des zweiten Subtrahierers 5 wird mit
V2 bezeichnet. Der zweite Subtrahierer 5 gibt das Subtraktionsergebnis V2 an den zweiten
Vergleicher 6 aus.
Der zweite Vergleicher 6 ist ferner mit dem dritten Subtrahierer 7 und einer
Lageermittlungseinrichtung 10, die in Fig. 2 dargestellt ist, verbunden. Wenn das
Subtraktionsergebnis V2 des zweiten Subtrahierers 5 größer als die minimale
Kraftstoffmenge VHEmin für die Haupteinspritzung HE ist, gibt der zweite Vergleicher 6 ein
entsprechendes Signal, das in den Fig. 1 und 2 mit einem W in einem Kreis bezeichnet ist,
an die Lageermittlungseinrichtung 10, die in Fig. 2 dargestellt ist, aus.
Wenn das Subtraktionsergebnis V2 des zweiten Subtrahierers 5 kleiner oder gleich der
minimalen Kraftstoffmenge VHEmin für die Haupteinspritzung HE ist, gibt der zweite
Vergleicher 6 ein entsprechendes Signal an den dritten Subtrahierer 7 aus.
Der dritte Subtrahierer 7 ist ferner mit der Ausgabeeinrichtung 4 verbunden. Der dritte
Subtrahierer 7 subtrahiert die von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte
erste Kraftstoffmenge VE1 von der ebenfalls von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG und gibt
das Subtraktionsergebnis an die Ausgabeeinrichtung 4 aus.
Der vierte Subtrahierer 9 ist ferner mit der Ausgabeeinrichtung 4 verbunden. Der vierte
Subtrahierer 9 subtrahiert die von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte
Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und die von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Voreinspritzung E2 von der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten
Gesamtkraftstoffmenge VG. Das Subtraktionsergebnis wird an die Ausgabeinrichtung 4
ausgegeben.
Die Ausgabeeinrichtung 4 ist ferner mit einer Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8, einem
vierten Vergleicher 11 und einem fünften Vergleicher 12, die in Fig. 2 dargestellt sind,
verbunden.
Die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 ist ausgestaltet, das von der Ausgabeeinrichtung 4
an das Magnetventil ausgegebene Signal hinsichtlich einer besseren Laufruhe der
Brennkraftmaschine zu korrigieren. Hierzu erfasst die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8
ob in der Brennkraftmaschine niederfrequente Schwingungen vorhanden sind. Abhängig von
dem Vorhandensein niederfrequenter Schwingungen in der Brennkraftmaschine verändert die
Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 das Signal an das Magnetventil dergestalt, das die bei
der ersten Einspritzung E1 einzuspritzende Kraftstoffmenge VE1 um einen voreingestellten
Betrag ΔV vergrößert oder verkleinert wird und die korrigierte erste Kraftstoffmenge VE1'
eingespritzt wird. Damit wird der jeweilige Drehmomentenbeitrag des Zylinders zum
Gesamtdrehmoment der Brennkraftmaschine verändert und damit künstlich eine Unwucht in
dem Lauf der Brennkraftmaschine erzeugt, die die niederfrequente Schwingung kompensiert.
Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 vorgesehen
ist, ist die vorliegende Erfindung in gleicher Weise auf ein Einspritzsystem ohne
Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 anwendbar.
Die in Fig. 2 dargestellte Lageermittlungseinrichtung 10 ist ferner mit einem dritten
Vergleicher 13, dem vierten Vergleicher 11 und dem fünften Vergleicher 12 verbunden. Die
Lageermittlungseinrichtung 10 ermittelt einen Ansteuerbeginn ABVE1 für das Magnetventil
für die erste Voreinspritzung, einen korrigierten Ansteuerbeginn AB'VE1 für die erste
Voreinspritzung und einen Ansteuerbeginn ABVE2 für die zweite Voreinspritzung. Die
Lageermittlungseinrichtung 10 ermittelt die entsprechenden Ansteuerbeginne ABVE1,
AB'VE1 und ABVE2 vorzugsweise als Zeitpunkte auf der Grundlage von Zustandsgrößen
und/oder Stellgrößen der Brennkraftmaschine. Die Lageermittlungseinrichtung 10 umfaßt
eine Look-up Tabelle oder ein Look-up Kennfeld aus der die entsprechenden
Ansteuerbeginne ABVE1, AB'VE1 und ABVE2 abhängig von Zustandsgrößen oder
Stellgrößen, wie beispielsweise einer Stellung der Leistungssteuereinrichtung, abgelesen
werden.
Der dritte Vergleicher 13 ist ferner mit dem vierten Vergleicher 11 und dem fünften
Vergleicher 12 verbunden. Der dritte Vergleicher 13 vergleicht den von der
Lageermittlungseinrichtung 10 ermittelten Ansteuerbeginn ABVE1 für die erste
Voreinspritzung E1 mit ersten Grenzwerten [t1; t2]. Wenn der Ansteuerbeginn ABVE1 für die
erste Voreinspritzung E1 innerhalb der ersten Grenzwerte [t1; t2] ist, gibt der dritte
Vergleicher 13 ein entsprechendes Signal an den vierten Vergleicher 11 aus. Wenn der
Ansteuerbeginn für die erste Voreinspritzung ABVE1 nicht innerhalb der ersten Grenzwerte
[t1; t2] ist, gibt der dritte Vergleicher 13 ein entsprechendes Ausgangssignal an den fünften
Vergleicher 12 aus.
Der vierte Vergleicher 11 ist ferner mit dem vierten Subtrahierer 9, dem fünften Vergleicher
12 und der Ausgabeeinrichtung 4 verbunden. Der vierte Vergleicher 11 vergleicht den von
der Lageermittlungseinrichtung 10 ermittelten Ansteuerbeginn ABVE2 für die zweite
Voreinspritzung E2 mit zweiten Grenzwerten [t3; t4]. Wenn der Ansteuerbeginn für die zweite
Voreinspritzung ABVE2 innerhalb der zweiten Grenzwerte [t3; t4] liegt, gibt der vierte
Vergleicher 11 ein Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2 mit einem X in einem Kreis
angegeben ist, an den vierten Subtrahierer 9 und an die Ausgabeeinrichtung 4 aus. Wenn der
Ansteuerbeginn für die zweite Voreinspritzung ABVE2 nicht innerhalb der zweiten
Grenzwerte [t3; t4] liegt, gibt der vierte Vergleicher 11 ein entsprechendes Signal an den
fünften Vergleicher 12 aus.
Der fünfte Vergleicher 12 ist ferner mit dem ersten Subtrahierer 2 und der
Ausgabeeinrichtung 4 verbunden. Der fünfte Vergleicher 12 vergleicht den von der
Lageermittlungseinrichtung 10 ermittelten korrigierten Ansteuerbeginn AB'VE1 für die erste
Voreinspritzung E1 mit dritten Grenzwerten [t1'; t2']. Wenn der korrigierte Ansteuerbeginn
AB'VE1 für die erste Voreinspritzung E1 innerhalb der dritten Grenzwerte [t1'; t2'] ist, gibt der
fünfte Vergleicher 12 ein entsprechendes Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2 mit
einem Y in einem Kreis angegeben ist, an den ersten Subtrahierer 2 und die
Ausgabeeinrichtung 4 aus. Wenn der korrigierte Ansteuerbeginn AB'VE1 der ersten
Voreinspritzung E1 nicht innerhalb der dritten Grenzwerte [t1'; t2'] ist, gibt der fünfte
Vergleicher 12 ein Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2 mit einem Z in einem Kreis
dargestellt ist, an die Ausgabeeinrichtung 4 aus.
Die Ausgabeeinrichtung 4 ist dergestalt ausgestaltet, daß sie beim Empfang des
Ausgangssignals des ersten Vergleichers 3 ein Ausgangssignal in Form eines Ansteuersignals
für das Magneteinspritzventil dergestalt ausgibt, daß bei der Haupteinspritzung HE die
Gesamtkraftstoffmenge VG in den Brennraum des Zylinders eingespritzt wird und bei der
ersten Voreinspritzung E1 und der zweiten Voreinspritzung E2 kein Kraftstoff eingespritzt
wird. Somit setzt die Ausgabeeinrichtung 4 die Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung E1 auf 0, die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0
und die Kraftstoffmenge VHE für die Haupteinspritzung HE gleich der von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG.
Die Ausgabeeinrichtung 4 ist ferner dergestalt ausgestaltet, daß sie bei dem Eingang des
Ausgangssignals des dritten Subtrahierers 7 ein Ausgabesignal dergestalt an das Magnetventil
ausgibt, daß - vorausgesetzt die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 führt keine
Laufruhereglerkorrektur aus - bei der ersten Voreinspritzung E1 die von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte Kraftstoffmenge VE1 eingespritzt wird
und bei der Haupteinspritzung HE die von dem dritten Subtrahierer 7 ermittelte Differenz der
von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Kraftstoffmenge VE1 für die
erste Voreinspritzung E1 und der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1
ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG, während bei der zweiten Voreinspritzung E3 kein
Kraftstoff eingespritzt wird. Somit setzt die Ausgabeeinrichtung 4 die Kraftstoffmenge VE2
für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0 während für die erste Voreinspritzung E1 die
Kraftstoffmenge VE1 eingestellt wird und für die Haupteinspritzung HE die Differenz VG-
VE1.
Die Ausgabeeinrichtung 4 ist ferner dergestalt ausgestaltet, daß sie bei Eingang des
Ausgangssignals des vierten Vergleichers 11, Ausgangssignale dergestalt an das
Magnetventil ausgibt, daß - vorausgesetzt die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 führt
keine Laufruhereglerkorrektur aus - bei der ersten Voreinspritzung E1 die von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte Kraftstoffmenge VE 1 für die erste
Voreinspritzung eingespritzt wird, bei der zweiten Voreinspritzung E2 die von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Voreinspritzung E2, und bei der Haupteinspritzung HE die von dem vierten Subtrahierer 9
ermittelte Differenz der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten
Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und der von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Einspritzung E2 von der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten
Gesamtkraftstoffmenge VG, eingespritzt wird.
Ferner ist die Ausgabeeinrichtung 4 dergestalt ausgestaltet, daß sie bei einem Eingang des
Ausgangssignals des fünften Vergleichers 12 die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Voreinspritzung E2 auf 0 setzt und ein Ausgangssignal dergestalt ausgibt, daß - vorausgesetzt
die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 führt keine Laufruhereglerkorrektur aus - das
Magnetventil dergestalt geöffnet wird, das bei der ersten Voreinspritzung E1 die von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelte Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung eingespritzt wird und bei der Haupteinspritzung HE eine Kraftstoffmenge
VHE eingespritzt wird, die der von dem ersten Subtrahierer 2 ermittelten Differenz der von
der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung von der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten
Gesamtkraftstoffmenge VG entspricht.
Die Ausgabeeinrichtung 4 ist ferner dergestalt ausgestaltet, daß sie bei einem Eingang des
Ausgangssignals des fünften Vergleichers 12, das in den Fig. 1 und 2 mit einem Z in
einem Kreis angegeben ist, die Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und die
Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0 setzt und ein Ausgangssignal
dergestalt an das Magnetventil ausgibt, daß eine der von der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG
entsprechende Kraftstoffmenge VHE bei der Haupteinspritzung HE eingespritzt wird.
Vorzugsweise ist die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung in einem Motorsteuergerät
angeordnet.
Im folgenden wird nun mit Verweis auf die Fig. 3 und 4 ein Ausführungsbeispiel der
Funktionsweise der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung beschrieben. Die Fig.
4 ist eine Fortsetzung der Fig. 3 und schließt sich an den Punkt (A) an.
Im Schritt S1 ermittelt die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 die
Gesamtkraftstoffmenge VG, die während eines Verbrennungszyklusses Z1 in den Brennraum
des Zylinders einzuspritzen ist. Im folgenden Schritt S2 ermittelt die
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 die Kraftstoffmenge VE1, die bei der ersten
Einspritzung E1 des Verbrennungszyklusses Z1 in den Brennraum des Zylinders
einzuspritzen ist. Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S3.
Im Schritt S3 ermittelt die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 die minimale
Kraftstoffmenge VHEmin, die bei der Haupteinspritzung HE, die zeitlich nach der ersten
Voreinspritzung E1 und der zweiten Voreinspritzung E2 angeordnet ist, nicht unterschritten
werden darf. Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S4.
Im Schritt S4 subtrahiert der erste Subtrahierer 2 die Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung E1 von der Gesamtkraftstoffmenge VG, um so das Subtraktionsergebnis V1
zu erhalten. Im folgenden Schritt S5 vergleicht der erste Vergleicher 3 das
Subtraktionsergebnis V1 mit der minimalen Kraftstoffmenge VHEmin für die
Haupteinspritzung HE. Wenn das Subtraktionsergebnis V1, das die Differenz der
Kraftstoffmenge VE1 für die erste Einspritzung E1 und der Gesamtkraftstoffmenge VG
darstellt, kleiner oder gleich der minimalen Kraftstoffmenge VHEmin der Haupteinspritzung
HE ist, geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S6.
In Schritt S6 gibt der erste Vergleicher 3 ein Signal an die Ausgabeeinrichtung 4 aus.
Daraufhin setzt die Ausgabeeinrichtung 4 die Kraftstoffmenge VE1 für die erste
Voreinspritzung E1 und die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0,
und gibt ein Ausgangssignal dergestalt an das Magnetventil aus, daß eine Kraftstoffmenge
entsprechend der von der Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten
Gesamtkraftstoffmenge VG bei der Haupteinspritzung HE eingespritzt wird. Bei der ersten
Voreinspritzung E1 und bei der zweiten Voreinspritzung E2 wird kein Kraftstoff eingespritzt.
Die Lage der Haupteinspritzung HE wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch ein
nicht dargestelltes Steuergerät der Brennkraftmaschine vorgegeben. Unter der Lage der
Haupteinspritzung HE versteht man den Zeitpunkt des Öffnens und Schließens des
Magnetventils. Wenn die Zeitpunkte des Öffnens und des Schließens des Magnetventils wie
im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgegeben sind, stellt die Ausgabeeinrichtung die
einzuspritzende Kraftstoffmenge mittels Steuerung des Hubes des Magnetventils und/oder der
Öffnungsgeschwindigkeit und/oder Schließgeschwindigkeit des Magnetventils ein. Wenn
jedoch in einer Variante des vorliegenden Ausführungsbeispiels beispielsweise nur der
Öffnungseitpunkt des Magnetventils von dem Steuergerät der Brennkraftmaschine
vorgegeben wird, kann die Ausgabeeinrichtung 4 ausgestaltet werden, die einzuspritzende
Kraftstoffmenge auch mittels der Länge des Öffnungsfensters des Magnetventils zu steuern,
d. h. mittels der Zeitdauer zwischen dem Öffnen und dem Schließen des Magnetventils.
Wenn der erste Vergleicher 3 im Schritt S5 feststellt, daß das Substraktionsergebnis V1
größer als die minimale Kraftstoffmenge VHEmin für die Haupteinspritzung HE ist, geht die
Verarbeitung weiter zu Schritt S7, in dem die Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 die
Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 ermittelt. Dann geht die
Verarbeitung weiter zu Schritt S8.
In Schritt S8 subtrahiert der zweite Subtrahierer 5 die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Voreinspritzung E2 von dem in Schritt S4 ermittelten Subtraktionsergebnis V1. Das
Subtraktionsergebnis von Schritt S8 wird mit V2 bezeichnet. Dann geht die Verarbeitung
weiter zu Schritt S9.
Im Schritt S9 vergleicht der zweite Vergleicher 6 das Subtraktionsergebnis V2 aus Schritt S8
mit der in Schritt S3 ermittelten minimalen Kraftstoffmenge VHEmin für die
Haupteinspritzung HE. Wenn der zweite Vergleicher 6 in Schritt S9 feststellt, daß das in
Schritt S8 ermittelte Subtraktionsergebnis V2 größer als die in Schritt S3 ermittelte minimale
Kraftstoffmenge VHEmin der Haupteinspritzung HE ist, geht die Verarbeitung weiter zu
Schritt S10.
In Schritt S10 gibt der zweite Vergleicher 6 ein Ausgangssignal an den dritten Subtrahierer 7
aus, woraufhin der dritte Subtrahierer 7 die in Schritt S2 ermittelte Kraftstoffmenge VE1 für
die erste Voreinspritzung E1 von der in Schritt S1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG
subtrahiert. Das Subtraktionsergebnis wird als VHE bezeichnet. Dann gibt der dritte
Subtrahierer 7 ein Ausgangssignal an die Ausgabeeinrichtung 4 aus, daß das
Subtraktionsergebnis VHE angibt, und die Verarbeitung geht weiter zu Schritt S11.
In Schritt S11 setzt die Ausgabeeinrichtung 4 in Antwort auf das Ausgangssignal des dritten
Subtrahierers 7 die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0. Dann gibt
die Ausgabeeinrichtung 4 ein Ausgangssignal dergestalt aus, daß bei der ersten
Voreinspritzung E1 die Kraftstoffmenge VE1 eingespritzt wird, wenn die
Lagerreglerkorrektureinrichtung 8 keine Lagereglerkorrektur ausführt, und bei der
Haupteinspritzung HE eine Kraftstoffmenge entsprechend des in Schritt S10 ermittelten
Substraktionsergebnisses VHE. Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S12.
In Schritt S12 korrigiert die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 das an das Magnetventil
ausgegebene Ausgangssignal der Ausgabeeinrichtung 4 abhängig von dem Vorhandensein
niederfrequenter Schwingungen in der Brennkraftmaschine dergestalt, daß die
Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1 um den Wert ΔV vergrößert oder
verkleinert wird und bei der ersten Voreinspritzung E1 die korrigierte Kraftstoffmenge VE1'
eingespritzt wird.
Wenn der zweite Vergleicher 6 im Schritt S9 feststellt, daß das Substraktionsergebnis V2 aus
Schritt S8 größer als die in Schritt S3 ermittelte minimale Kraftstoffmenge VHEmin ist, geht
die Verarbeitung weiter zu Schritt S13 in Fig. 4.
In Schritt S13 gibt der zweite Vergleicher 6 ein Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2
mit einem W in einem Kreis bezeichnet ist, an die Lageermittlungseinrichtung 10 aus,
woraufhin die Lageermittlungseinrichtung 10 den Ansteuerbeginn ABVE1 für die erste
Voreinspritzung E1 ermittelt. Der Ansteuerbeginn ist vorzugsweise ein Zeitpunkt tx, der einen
Bestromungsanfang des Magnetventils bezeichnet.
Die Lage des Ansteuerbeginns ABVE1 für die erste Voreinspritzung E1, der korrigierte
Ansteuerbeginn AB'VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und der Ansteuerbeginn ABVE2
für die zweite Voreinspritzung E2 wird in der Lageermittlungseinrichtung 10 anhand einer
Look-up Tabelle oder ein Look-up Kennfeld abhängig von zumindest der Stellung der
Leistungsteuerrichtung ermittelt. Es ist ferner möglich, weitere Einflußfaktoren wie
beispielsweise die Motortemperatur, einen Fahrstil, den Lastzustand oder einen vorgegebenen
Emissionswert in der Look-up-Tabelle oder dem Look-up Kennfeld zu berücksichtigen.
In einer Variante dieses Ausführungsbeispiels ist die Lageermittlungseinrichtung 10 eine
Berechnungseinrichtung, die die Ansteuerbeginne für die erste Voreinspritzung E1 und für
die zweite Voreinspritzung E2 anhand von zumindest der Stellung der
Leistungssteuereinrichtung kontinuierlich berechnet.
Im Schritt S14, der Schritt 13 folgt, vergleicht der dritte Vergleicher 13 den in Schritt S13
ermittelten Ansteuerbeginn ABVE1 für die erste Voreinspritzung E1 mit ersten Grenzwerten
[t1; t2]. Wenn der Ansteuerbeginn ABVE1 für die erste Voreinspritzung E1 innerhalb der
ersten Grenzwerte [t1; t2] ist, gibt der dritte Vergleicher 13 ein entsprechendes Ausgangssignal
an den vierten Vergleicher 11 aus. Die Verarbeitung in Fig. 4 geht dann weiter zu Schritt
S15.
In Schritt S15 ermittelt die Lageermittlungseinrichtung 10 einen Ansteuerbeginn ABVE2 für
die zweite Voreinspritzung VE2. Dies geschieht in der gleichen Art und Weise wie für die
erste Voreinspritzung E1. Die Lageermittlungseinrichtung 10 gibt den ermittelten
Ansteuerbeginn ABVE2 für die zweite Voreinspritzung an den vierten Vergleicher aus. Dann
geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S16.
In Schritt S16 vergleicht der vierte Vergleicher 11 den Ansteuerbeginn ABVE2 für die zweite
Voreinspritzung E2 mit zweiten Grenzwerten [t3; t4]. Wenn der Ansteuerbeginn ABVE2 für
die zweite Voreinspritzung E2 innerhalb der zweiten Grenzwerte [t3; t4] ist, geht die
Verarbeitung weiter zu Schritt S17, in dem der vierte Vergleicher 11 das ein Ausgangssignal,
das in den Fig. 1 und 2 mit einem X in einem Kreis bezeichnet ist, an die
Ausgabeeinrichtung 4 und den vierten Subtrahierer 9 ausgibt. Daraufhin subtrahiert in Schritt
S17 der vierte Subtrahierer 9 die Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1, die
in Schritt S2 ermittelt worden ist, und die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite
Voreinspritzung E2, die in Schritt S7 ermittelt worden ist, von der Gesamtkraftstoffmenge
VG, die in Schritt S1 ermittelt worden ist. Der vierte Subtrahierer 9 gibt das
Subtraktionsergebnis VHE, das die Kraftstoffmenge bezeichnet, die bei der
Haupteinspritzung HE in den Zylinder einzuspritzen ist, an die Ausgabeeinrichtung 4 aus.
Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S18.
In Schritt S18 gibt die Ausgabeeinrichtung 4 in Antwort auf das Ausgangssignal von dem
vierten Vergleicher 11 ein Ausgangssignal dergestalt an das Magnetventil aus, daß bei der
ersten Voreinspritzung E1 eine Kraftstoffmenge entsprechend der ersten Kraftstoffmenge
VE1 eingespritzt wird, bei der zweiten Voreinspritzung E2 eine Kraftstoffmenge
entsprechend der im Schritt S7 ermittelten Kraftstoffmenge VE2 eingespritzt wird, und bei
der Haupteinspritzung HE eine Kraftstoffmenge entsprechend der in Schritt S16 ermittelten
Kraftstoffmenge VHE eingespritzt wird. Die Ausgabeeinrichtung 4 steuert das Magnetventil
dergestalt an, daß das Magnetventil zu den Zeitpunkten ABVE1 für die erste Voreinspritzung
E1, ABVE2 für die zweite Voreinspritzung E2 und der von dem Steuergerät der
Brennkraftmaschine vorgegebenen Lage der Haupteinspritzung HE geöffnet wird, und steuert
die eingespritzte Kraftstoffmenge mittels Steuerung des Öffnungsfensters des Magnetventils
und/oder dem Öffnungshub des Magnetventils und/oder der Öffnungs- und/oder
Schließgeschwindigkeit des Magnetventils. Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S19.
In Schritt S19 korrigiert die Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 das an das Magnetventil
ausgegebene Ausgangssignal der Ausgabeeinrichtung 4 dergestalt, daß bei der ersten
Voreinspritzung E1 wie in Schritt S12 die korrigierte Kraftstoffmenge VE1' eingespritzt wird.
Wenn der dritte Vergleicher 13 in Schritt 14 feststellt, daß der Ansteuerbeginn ABVE1 der
ersten Voreinspritzung E1 nicht innerhalb der ersten Grenzwerte [t1; t2] ist, oder der vierte
Vergleicher 11 in Schritt S16 feststellt, das der Ansteuerbeginn ABVE2 der zweiten
Voreinspritzung E2 nicht innerhalb der zweiten zulässigen Grenzwerte [t3; t4] liegt, geht die
Verarbeitung in Fig. 4 in Schritt S20 weiter.
In Schritt S20 ermittelt die Lageermittlungseinrichtung 10 einen neuen Ansteuerbeginn
AB'VE1 für die erste Voreinspritzung E1. Hierzu addiert die Lageermittlungseinrichtung 10
einen vorgegebenen Korrekturwert Δt zu dem in Schritt S13 ermittelten Ansteuerbeginn
ABVE1 für die erste Voreinspritzung E1. Dann geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S21.
In Schritt S21 vergleicht der fünfte Vergleicher 12 den in Schritt S19 ermittelten korrigierten
Ansteuerbeginn AB'VE1 mit dritten Grenzwerten t1; t2]. Die ersten, zweiten und dritten
Grenzwerte [t1; t2], [t3; t4], [t1'; t2'] sind voreingestellte Werte. In einer Variante dieses
Ausführungsbeispiels ist es jedoch möglich, diese Grenzwerte anhand verschiedener
Kenngrößen wie beispielsweise der Drehzahl oder der Temperatur der Brennkraftmaschine
anzupassen.
Wenn der korrigierte Ansteuerbeginn AB'VE1 in Schritt S21 innerhalb der dritten
Grenzwerte [t1'; t2'] ist, geht die Verarbeitung weiter zu Schritt S22. In Schritt S22 gibt der
fünfte Vergleicher 12 das Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2 mit einem Y in einem
Kreis bezeichnet ist, an den ersten Subtrahierer 2 und die Ausgabeeinrichtung 4 aus. In
Antwort auf das Ausgangssignal des fünften Vergleichers 12 gibt der erste Subtrahierer 2 das
Substraktionsergebnis V1 an die Ausgabeeinrichtung 4 aus. Dann geht die Verarbeitung
weiter zu Schritt S23.
In Schritt S23 setzt die Ausgabeeinrichtung 4 in Antwort auf das Ausgangssignal des fünften
Vergleichers 12 die Kraftstoffmenge VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0 und gibt
ein Ausgangssignal dergestalt an das Magnetventil aus, das bei der ersten Voreinspritzung E1
eine Kraftstoffmenge entsprechend der ersten Kraftstoffmenge VE1 - wenn keine
Laufruhereglerkorrektur ausgeführt wird - eingespritzt wird, bei der zweiten Voreinspritzung
E2 keine Kraftstoffeinspritzung erfolgt und bei der Haupteinspritzung HE eine
Kraftstoffmenge entsprechend des Subtraktionsergebnisses V1 von Schritt S4 eingespritzt
wird, das der Differenz der in Schritt S1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG und der in
Schritt S2 ermittelten Kraftstoffmenge VE1 der ersten Einspritzung E1 entspricht. Die
Ausgabeeinrichtung 4 steuert das Magnetventil dergestalt an, daß das Magnetventil zu den
Zeitpunkten AB'VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und der von dem Steuergerät der
Brennkraftmaschine vorgegebenen Lage der Haupteinspritzung HE geöffnet wird, und steuert
die eingespritzte Kraftstoffmenge mittels Steuerung des Öffnungsfensters des Magnetventils
und/oder dem Öffnungshub des Magnetventils und/oder der Öffnungs- und/oder
Schließgeschwindigkeit des Magnetventils.
Wenn im Schritt S21 der fünfte Vergleicher 12 feststellt, daß der korrigierte Ansteuerbeginn
AB'VE1 der ersten Voreinspritzung E2 außerhalb der dritten Grenzwerte [t1'; t2'] ist, geht die
Verarbeitung weiter zu Schritt S25. In Schritt S25 gibt der fünfte Vergleicher 12 ein
Ausgangssignal, das in den Fig. 1 und 2 mit einem Z in einem Kreis angegeben ist, an die
Ausgabeeinrichtung 4 aus. Daraufhin setzt die Ausgabeeinrichtung 4 in Schritt S25 wie in
Schritt S6 die Kraftstoffmenge VE1 für die erste Voreinspritzung E1 und die Kraftstoffmenge
VE2 für die zweite Voreinspritzung E2 auf 0 und gibt ein Ausgangssignal an das
Magnetventil dergestalt aus, daß bei der ersten Voreinspritzung E1 und bei der zweiten
Voreinspritzung E2 kein Kraftstoff eingespritzt wird und bei der Haupteinspritzung HE eine
Kraftstoffmenge entsprechend der in Schritt S1 mittels der
Kraftstoffmengenermittlungseinrichtung 1 ermittelten Gesamtkraftstoffmenge VG
eingespritzt wird.
Das mit Verweis auf die Fig. 3 und 4 beschriebene Ausführungsbeispiel der
Funktionsweise der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung wird zyklisch für jeden
Zylinder bei jedem Verbrennungszyklus ausgeführt.
Vorteilhaft werden durch das in den Fig. 3 und 4 beschriebene Verfahren
Doppelberechnungen bzw. eine Mehrfachermittlung von den einzelnen Kraftstoffmengen für
die erste Voreinspritzung E1, die zweite Voreinspritzung E2 und die Haupteinspritzung HE
vermieden, da alle Kraftstoffmengen in Abhängigkeit voneinander in der Reihenfolge (VG -
VE1) - VE2 = VHE ermittelt werden. Ferner hat von den Voreinspritzungen E1 und E2 die
erste Voreinspritzung E1 Priorität. Dies bedeutet, daß in allen möglichen Fällen die erste
Voreinspritzung E1 bestimmt und festgelegt wird, und dann erst überprüft wird, ob die zweite
Voreinspritzung E2 mit der zweiten Kraftstoffmenge möglich ist. Dies ist insbesondere in
Verbindung mit der Laufruhereglerkorrektureinrichtung 8 vorteilhaft, die eine
Laufruhereglerkorrektur der ersten Kraftstoffmenge VE1 ausführt, da somit die
Voreinspritzung der beiden Voreinspritzungen E1 und E2 Vorrang hat, die die
Laufruhereglerkorrektur enthält.
Claims (14)
1. Verfahren zum Aufteilen einer Gesamtkraftstoffmenge (VG), die während eines
Verbrennungszyklusses (Z1) in einen Brennraum eines Zylinders einzuspritzen ist, auf eine
Mehrzahl von Einspritzungen (E1, E2, HE), umfassend folgende Schritte:
- - Ermitteln einer ersten Kraftstoffmenge (VE1), die bei einer ersten Einspritzung (E1) des Verbrennungszyklusses (Z1) in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist;
- - Ermitteln einer vierten, minimalem Kraftstoffmenge (VHEmin) für eine dritte Einspritzung (HE) des Verbrennungszyklusses (Z1);
- - Vergleichen der Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1) mit der vierten, minimalem Kraftstoffmenge (VHEmin);
- - Setzen der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und einer zweiten Kraftstoffmenge (VE2) die bei einer zweiten Einspritzung (VE2) des Verbrennungszyklusses (Z1) in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist, auf null und Setzen einer dritten Kraftstoffmenge (VHE) für die dritte Einspritzung (HE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG), wenn die Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1) grösser oder gleich der vierten, minimalem Kraftstoffmenge (VHEmin) ist, und Anwenden der dritten Kraftstoffmenge (VHE = VG);
- - wobei die erste Einspritzung (E1) zeitlich vor der zweiten Einspritzung (E2) ist, die zeitlich vor der dritten Einspritzung (HE) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Ermitteln der zweiten Kraftstoffmenge (VE2), die bei einer zweiten Einspritzung
(E2) des Verbrennungszyklusses (Z1) in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen
ist;
- - Vergleichen der Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und abzüglich der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) mit der vierten, minimalem Kraftstoffmenge (VHEmin);
- - Setzen der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) auf null und setzen einer dritten Kraftstoffmenge (VHE), die bei der dritten Einspritzung (HE) des Verbrennungszyklusses (Z1) in den Brennraum des Zylinders einzuspritzen ist, auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1), wenn die Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und abzüglich der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) grösser oder gleich der vierten, minimalem Kraftstoffmenge (VHEmin) ist, und Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1 = VE1) und der dritten Kraftstoffmenge (VHE = VG - VE1);
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgenden Schritt:
Setzen der dritten Kraftstoffmenge (VHE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG)
abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und abzüglich der zweiten
Kraftstoffmenge (VE2).
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- - Ermitteln einer ersten Position (AB E1) für die erste Einspritzung (E1);
- - Überprüfen, ob die erste Position innerhalb erster Grenzwerte ([t1, t2]) ist;
- - Ermitteln einer zweiten Position (AB E2) für die zweite Einspritzung (E2);
- - Überprüfen, ob die zweite Position (AB E2) innerhalb zweiter Grenzwerte ([t3, t4]) ist; und
- - Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1) auf die erste Einspritzung (E1), der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) auf die zweite Einspritzung (E2) und der dritten Kraftstoffmenge (VHE) auf die dritte Einspritzung (HE).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Schritte ausgeführt
werden, wenn die erste Position (AB E1) nicht innerhalb der ersten Grenzwerte ([t1, t2]) ist
oder die zweite Position (AB E2) nicht innerhalb der zweiten Grenzwerte ([t3, t4]) ist:
- - Setzen der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) für die zweite Einspritzung (E2) auf null,
- - Ermitteln einer dritten Position (AB' E1) für die erste Einspritzung (E1);
- - Überprüfen, ob die dritte Position (AB' E1) innerhalb dritter Grenzwerte ([t1', t2']) ist;
- - Setzen der ersten Kraftstoffmenge (VE1) für die erste Einspritzung (E1) auf null, und Setzen der dritten Kraftstoffmenge (VHE) für die dritte Einspritzung (RE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG), wenn die dritte Position (AB 'E1) nicht innerhalb der dritten Grenzwerte ([t1', t2']) ist, und Anwenden dritten Kraftstoffmenge (VHE = VG).
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Schritte ausgeführt
werden, wenn die dritte Position (AB' E1) nicht innerhalb der dritten Grenzwerte ([t1', t2'])
ist:
- - Setzen der dritten Kraftstoffmenge (VHE) für die dritte Einspritzung (HE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1); und
- - Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und der dritten Kraftstoffmenge
(VHE = VG - VE1).
7. Verfahren zum Aufteilen einer Gesamtkraftstoffmenge (VG), die während eines
Verbrennungszyklusses (Z1) in einen Brennraum eines Zylinders einzuspritzen ist, die eine
erste Kraftstoffmenge (VE1), eine zweite Kraftstoffmenge (VE2) und eine dritte
Kraftstoffmenge (VHE) umfasst, auf eine erste Einspritzung (E1), die eine zweite
Einspritzung (E2) und eine dritte Einspritzung (HE) des Verbrennungszyklusses (Z1) des
Zylinders, umfassend folgende Schritte:
- - Ermitteln einer ersten Position (AB E1) für die erste Einspritzung (E1);
- - Überprüfen, ob die erste Position innerhalb erster Grenzwerte ([t1, t2]) ist;
- - Ermitteln einer zweiten Position (AB E2) für die zweite Einspritzung (E2);
- - Überprüfen, ob die zweite Position (AB E2) innerhalb zweiter Grenzwerte ([t3, t4]) ist; und
- - Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1) auf die erste Einspritzung (E1), der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) auf die zweite Einspritzung (E2) und der dritten Kraftstoffmenge (VHE) auf die dritte Einspritzung (HE).
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Schritte ausgeführt
werden, wenn die erste Position (AB E1) nicht innerhalb der ersten Grenzwerte ([t1, t2]) ist
oder die zweite Position (AB E2) nicht innerhalb der zweiten Grenzwerte ([t3, t4]) ist:
- - Setzen der zweiten Kraftstoffmenge (VE2) für die zweite Einspritzung (E2) auf null,
- - Ermitteln einer dritten Position (AB' E1) für die erste Einspritzung (E1);
- - Überprüfen, ob die dritte Position (AB' E1) innerhalb dritter Grenzwerte ([t1, t2']) ist;
- - Setzen der ersten Kraftstoffmenge (VE1) für die erste Einspritzung (E1) auf null, und Setzen der dritten Kraftstoffmenge (VHE) für die dritte Einspritzung (HE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG), wenn die dritte Position (AB 'E1) nicht innerhalb der dritten Grenzwerte ([t1', t2']) ist, und Anwenden dritten Kraftstoffmenge (VHE = VG).
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Schritte ausgeführt
werden, wenn die dritte Position (AB' E1) nicht innerhalb der dritten Grenzwerte ([t1', t2'])
ist:
- - Setzen der dritten Kraftstoffmenge (VHE) für die dritte Einspritzung (HE) auf die Gesamtkraftstoffmenge (VG) abzüglich der ersten Kraftstoffmenge (VE1); und
- - Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1) und der dritten Kraftstoffmenge
(VHE = VG - VE1).
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 2, 4, 6, 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor
dem Anwenden der ersten Kraftstoffmenge (VE1), die erste Kraftstoffmenge (VE1) noch um
eine Laufruhereglerkorrektur berichtigt wird.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und die zweite Einspritzung (E1 und E2) Voreinspritzungen sind, und die
dritte Einspritzung (HE) eine Haupteinspritzung ist.
12. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1.
13. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 7.
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