DE1006255B - Bereitschaftstasche fuer Photoapparate - Google Patents
Bereitschaftstasche fuer PhotoapparateInfo
- Publication number
- DE1006255B DE1006255B DEH18737A DEH0018737A DE1006255B DE 1006255 B DE1006255 B DE 1006255B DE H18737 A DEH18737 A DE H18737A DE H0018737 A DEH0018737 A DE H0018737A DE 1006255 B DE1006255 B DE 1006255B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- groove
- wall
- base
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
- A45C11/38—Camera cases, e.g. of ever-ready type
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bereitschaftstasche für Photoapparate nach Patent 808 020, bei der der Rand
der Taschenwand zwecks Verbindung mit dem Boden in eine umlaufende Nut eines am Boden angeordneten
Rahmens aus formbarem, formhaltigem Material, vorzugsweise Metall, eingreift und durch Zusammenpressen
der Nut in dieser festgeklemmt wird.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, die Verbindung von Boden und Taschenwand
derart auszubilden, daß ein Lösen des Bodens von der Taschenwand durch Nachlassen des Preßdruckes
nicht eintreten kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in den Rahmen od. dgl. des Bodens ein starrer Pappeboden
eingepreßt ist. Dieser stemmt sich gegen die Innenwand der Nut und verhindert dadurch ein Spreizen
derselben, d. h. ein Lösen des Bodens von der Tasche.
Die Art und die Form der Nuten sind beliebig. So kann sie einerseits aus dem gegen die Tasche gebogenen
Rand eines die Tasche abschließenden Metallbodens und andererseits durch den der Tasche zugekehrten
Schenkel eines mit dem Metallboden verschweißten winkligen Metallringes bestehen.
Es ist zwar bereits bekanntgeworden, auf dem Boden von Kamerataschen eine Einlage anzuordnen.
Diese hatte aber nicht den Zweck, die Verbindung von Boden und Seitenwand zu sichern, sondern diente zur
Versteifung des Bodens.
Die Nut kann auch durch einen Rahmen mit U-förmigem Querschnitt gebildet werden, dessen
Öffnung der Tasche zugekehrt ist, die durch einen Metallboden abgeschlossen wird, dessen im Querschnitt
U-förmig geformter Rand in die Tasche eingreift und an der Taschenwand anliegt, während die
innere Wand der Nut in den Spalt des Metallbodens eingreift.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Metallboden über die Außenseite des Rahmens und
über die Innenfläche seiner Nut gezogen, wodurch der Rahmen verstärkt ist. Der Rahmen kann auch etwa
kreisförmigen Querschnitt aufweisen und die Kante der Taschenwand wulstig ausgebildet sein.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind in der Taschenwand beiderseitig Einkerbungen vorgesehen,
in die die Kanten des Rahmens eingedrückt werden.
In die Nut des Rahmens sind bei einer weiteren Ausführung die nach außen stehenden Ränder der
Taschenwand und eines Lederbodens eingeführt, die aneinander anliegen und durch Zusammenpressen des
Rahmens festgehalten werden.
Der Rahmen kann auch im Innern der Tasche angeordnet sein, in welchem Fall die Ränder von
Taschenwand und Lederboden nach innen gebogen sind.
Bereitschaftstasche für Photoapparate
Zusatz zum Patent 808 020
Anmelder:
Carl Hepting & Co. G. m. b. H.,
Stuttgart-Feuerbach
Stuttgart-Feuerbach
Carl Hepting, Stuttgart-Feuerbach,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer Anzahl beispielsweiser Ausführungsformen
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Bereitschaftstasche mit senkrecht geschnittenem Bodenteil;
Fig. 2 bis 7 sind senkrechte Schnitte des Bodenteiles weiterer Ausführungsformen.
Bei allen Ausführungsformen greift die Seitenwand 1 der Bereitschaftstasche in eine umlaufende
Nut 2 eines am Boden der Tasche angeordneten Rahmens 3 ein, der aus formbarem, formhaltigem
Material, vorzugsweise Metall, besteht. Durch Zusammenpressen der Nut 2 wird die Seitenwand 1 in
der Nut 2 festgeklemmt und dadurch der Boden der Tasche mit ihrer Seitenwand 1 verbunden. Bei sämtliehen
Ausführungsformen ist in den Innenräumen des Rahmens 3 ein starrer Pappeboden 4 eingepreßt,
der ein Lockern des Anpreßdruckes verhindert.
Die Ausführungsform der Fig. 1 weist eine Nut 2 auf, die einerseits durch den gegen die Tasche gebogenen
Rand 5 eines Metallbodens 6 derselben gebildet wird und andererseits durch den der Tasche
zugekehrten Schenkel 7 eines innerhalb der Tasche liegenden und mit dem Metallboden 6 verschweißten
winkligen Ringes 8. Der Rand 5 und der Schenkel 7 bilden die Nut 2, in die die Taschenwand 1 eingreift.
Durch Zusammenpressen der Nut 2 wird der Boden der Tasche mit deren Seitenwand 1 fest verbunden. In
den Innenräumen des Metallringes 8 ist der Pappeboden 4 eingepreßt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 wird die Nut 2 durch einen im Querschnitt U-förmigen Rahmen 9 gebildet,
der mit seiner Öffnung der Tasche zugekehrt ist. Die Tasche wird durch einen Metallboden 10 abgeschlossen,
der am Umfang eine Abbiegung 11 von
«09 868/238
U-förmigera Querschnitt aufweist, die an der Taschenwand
1 anliegt und in deren Spalt die Innenwand der Nut 2 des Rahmens 9 eingreift. Nach dem Zusammenpressen
des Rahmens 9 in den Innenraum der Abbiegung 11 wird der Pappeboden 4 eingepreßt.
In Fig. 3 ist ein dem Rahmen 9 entsprechender Rahmen 12 verwendet. Die Tasche ist wieder durch
einen Metallboden 25 abgeschlossen, der den Rahmen 12 sowohl außen umgreift als auch über die Innenwand
seiner Nut 2 gezogen ist. Nach dem Zusammendrücken derselben wird in den Rahmen 12 der Pappeboden
4 eingepreßt.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung, bei der die Nut 2 durch den Spalt eines Rahmens 13 von etwa kreisförmigem
Querschnitt gebildet wird. Die Kante der Seitenwand 1 ist als Wulst 14 ausgebildet. Der eingepreßte
Pappeboden 4 drückt unmittelbar gegen die Innenwand des Rahmens 13. Auf dem Pappeboden 4
ist ein mit dem Rahmen 13 außen bündig abschließender Lederboden 15 angeordnet.
Die Ausführungsform der Fig. 5 unterscheidet sich von der der Fig. 4 dadurch, daß in der Seitenwand 1
beiderseitig eine Einkerbung 16 vorgesehen ist, in die die Kanten des Rahmens 17 eingreifen. Dieser ist am
Umfang eines die Tasche abschließenden Metallbodens 18 angeordnet, der auf dem Pappeboden 4 aufliegt,
der seinerseits außen durch einen Lederboden 19 abgedeckt wird.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 wird die Nut 2 wieder durch den Spalt eines im Querschnitt etwa
kreisförmigen Rahmens 20 gebildet, der außerhalb der Tasche angeordnet ist.
Die Kanten 21 der Seitenwand 1 und eines Lederbodens 22 sind durch den Spalt in den Rahmen 20 eingeführt,
der sie nach dem Zusammenpressen festhält. Der Pappeboden 4 drückt hier gegen die Seitenwand
1 der Tasche.
Die Ausführungsform der Fig. 7 entspricht der der Fig. 6. Es ist hier aber der Rahmen 22 im Innern der
Tasche angeordnet und mit der Öffnung nach außen gerichtet. Die Enden 23 der Seitenwand 1 und des
Lederbodens 24 sind nach innen gebogen. Der Pappeboden 4 ist wieder zwischen denRahmen 22 eingepreßt
und liegt auf dem Lederboden 24 auf.
45
Claims (7)
1. Bereitschaftstasche für Photoapparate nach Patent 808 020, deren Seitenwand in eine umlaufende
Nut eines am Boden angeordneten Rahmens od. dgl. aus formbarem, formhaltigem Material,
vorzugsweise Metall, eingreift und durch Zusammenpressen der Nut in dieser festgeklemmt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Nut (2) durch einen eingepreßten starren
Pappeboden (4) gegen die Taschenwand (1) gepreßt wird.
2. Bereitschaftstasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (2) einerseits aus dem
gegen die Tasche gebogenen Rand (5) eines die Tasche abschließenden Metallbodens (6) und
andererseits durch den der Tasche zugekehrten Schenkel (7) eines auf dem Metallboden (6) befestigten
winkligen Metallringes (8) gebildet wird und in den Raum innerhalb des Ringes (8) nach
dem Zusammenpressen der Wände der Nut (2) der Pappeboden (4) eingepreßt ist.
3. Bereitschaftstasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (2) U-förmigen
Querschnitt aufweist, deren öffnung der Tasche zugekehrt ist, die durch einen Metallboden (10)
abgeschlossen wird, dessen im Querschnitt U-förmig geformter Rand (11) in die Tasche eingreift
und an der Taschenwand (1) anliegt, während die innere Wand der Nut (2) in den Spalt des Randes
(11) eingreift.
4. Bereitschaftstasche nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Metallboden (25)
der Tasche den Rahmen (12) sowohl außen umgreift als sich auch über die Innenfläche seiner
Nut (2) erstreckt und nach dem Zusammenpressen derselben in den Rahmen (12) der Pappeboden (4)
eingepreßt ist.
5. Bereitschaftstasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nuten (2) bildende
Rahmen (13) im Querschnitt etwa kreisförmig gestaltet ist und der in die Nut (2) eingreifende
Rand der Taschenwand (1) die Form eines Wulstes (14) hat und in den Rahmen (13) der Pappeboden
(4) eingepreßt ist, der auf der Außenseite einen Lederüberzug (15) aufweist.
6. Bereitschaftstasche nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenwand (1)
nahe an ihrem Rand auf jeder Seite eine Einkerbung (16) aufweist und in die Einkerbungen
(16) die Kanten des im Querschnitt etwa kreisförmigen Rahmens (17) eingreifen, in dessen Nut
(2) die Taschenwand (1) eingreift und wobei der Rahmen (17) am Umfang eines die Tasche abschließenden
Metallbodens (18) angeordnet ist und in den Rahmen (17) der Pappeboden (4) eingepreßt
ist, der auf der Außenseite einen Lederboden (19) aufweist.
7. Bereitschaftstasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (20) etwa kreisförmigen
Querschnitt aufweist und in seine Nut (2) die abgebogenen aufeinanderliegenden Enden
(21) der Taschenwand und eines die Tasche abschließenden Lederbodens (22) eingeführt sind
und nach dem Zusammendrücken des Rahmens (20) in den der Pappeboden (4) eingepreßt ist.
55 In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 801 577.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 868/238 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH18737A DE1006255B (de) | 1949-11-22 | 1953-12-18 | Bereitschaftstasche fuer Photoapparate |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH581A DE808020C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Bereitschaftstasche fuer Photoapparate |
| DEH18737A DE1006255B (de) | 1949-11-22 | 1953-12-18 | Bereitschaftstasche fuer Photoapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1006255B true DE1006255B (de) | 1957-04-11 |
Family
ID=7148470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH18737A Pending DE1006255B (de) | 1949-11-22 | 1953-12-18 | Bereitschaftstasche fuer Photoapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1006255B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008011000A1 (de) * | 2008-02-25 | 2009-09-24 | Helmut Wollnitzke | Quaderförmiges Koffergehäuse |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE801577C (de) * | 1949-06-01 | 1951-01-11 | Hans Hofbauer | Verfahren zum Herstellen von Eckverbindungen, insbesondere fuer Lederbehaelter |
-
1953
- 1953-12-18 DE DEH18737A patent/DE1006255B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE801577C (de) * | 1949-06-01 | 1951-01-11 | Hans Hofbauer | Verfahren zum Herstellen von Eckverbindungen, insbesondere fuer Lederbehaelter |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008011000A1 (de) * | 2008-02-25 | 2009-09-24 | Helmut Wollnitzke | Quaderförmiges Koffergehäuse |
| DE102008011000B4 (de) * | 2008-02-25 | 2014-05-28 | Helmut Wollnitzke | Quaderförmiges Koffergehäuse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE930992C (de) | Zwischenstueck zur loesbaren Befestigung eines Zubehoerteiles fuer Funkgeraete | |
| DE1006255B (de) | Bereitschaftstasche fuer Photoapparate | |
| DE2632834C2 (de) | Zeltgestänge | |
| DE1610348A1 (de) | Verstaerkungsoese fuer Planen u.dgl. | |
| DE2055673A1 (de) | Stopfvorrichtung für Zigarettenhülsen, insbesondere Zigarettenfilterhülsen | |
| DE958456C (de) | Behaelter und Vorrichtung zum Befestigen eines Deckels an diesen | |
| DE1703140A1 (de) | Staubsauger | |
| DE594965C (de) | Sockenhalter aus Metalldraht | |
| DE528953C (de) | Gehaeuse fuer Vorhaengeschloesser | |
| DE1557424C (de) | Knopf, insbesondere stofTüberzogener Knopf | |
| DE337489C (de) | Umfassungsmantel fuer Geldschraenke und aehnliche Wertbehaelter | |
| DE571426C (de) | Metallene Abdeckleiste, insbesondere fuer Wagenkasten von Kraftfahrzeugen | |
| DE508020C (de) | Federeinlage fuer Polster und Kissen | |
| DE526333C (de) | Knopfverschluss fuer Briefumschlaege u. dgl. | |
| DE2133007C3 (de) | Blechkapsel plombe | |
| DE6804400U (de) | Leiste zur herstellung der zarge von schubladen bzw. des rahmens kastenfoermiger kleinmoebel | |
| DE230918C (de) | ||
| DE439537C (de) | Verschlusswerkzeug und Verschluss zum Verbinden von Bandeisenstreifen | |
| DE1487223A1 (de) | Gehaeuse,insbesondere Mikrophongehaeuse | |
| DE904391C (de) | Blechbuechse, Blechmantel oder aehnlicher Blechkoerper | |
| DE412147C (de) | Presskasten fuer Ballenpressen | |
| DE1536183C (de) | Verschlußkammer | |
| DE436427C (de) | Metallene Druckplatte mit Verstaerkungsrippen fuer Zigarrenpressschieber | |
| AT234310B (de) | Profillatte | |
| AT318349B (de) | Verfahren zum Andrücken eines gegen die Tafelebene zurückgebogenen Randes einer Blechtafel an die Blechtafel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |