DE230918C - - Google Patents
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- DE230918C DE230918C DENDAT230918D DE230918DA DE230918C DE 230918 C DE230918 C DE 230918C DE NDAT230918 D DENDAT230918 D DE NDAT230918D DE 230918D A DE230918D A DE 230918DA DE 230918 C DE230918 C DE 230918C
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
- B65D3/02—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape
- B65D3/06—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape essentially conical or frusto-conical
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
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- Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 230918-KLASSE 81c. GRUPPE
Vorliegende Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf eine Verbesserung des Einsatzstückes,
das zur Verbindung von Faßwand und Faßboden bei Papierfässern oder ähnliehen
Behältern dient.
Bei den bisher bekannt gewordenen Einsatzstücken ist der Übelstand vorhanden,' daß
keine genügende wasserdichte Verbindung geschaffen wurde und der befestigte Boden nur
ίο einem geringen Druck standhielt. Abgesehen
davon, daß die verwendeten Einsatzstücke kompliziert sind, müssen die Faßböden sodann
noch eine besondere, dem Ring angepaßte Form besitzen.
Der Erfindungsgegenstand beseitigt nun diese Übelstände dadurch, daß das innere
Ende des metallenen und profilierten Einsatzstückes gegen den Faßmantel geneigt liegt
und sein Enddurchmesser so bemessen ist, daß die Auslaufkante in den Faßmantel eindringt,
während der äußere Rand des Einsatzstückes über die Außenwand des Bodens gebördelt
wird.
Hierdurch wird das Einsatzstück gegen die Faß wand und den Boden abgedichtet, wobei
das äußere Ende des Einsatzstückes zweckmäßigerweise derart umgebogen sein kann,
daß sein freier Rand beim Anpressen an den Boden in diesen eindringt, wodurch eine vollständige
wasserdichte Verbindung entsteht und der Boden einen bedeutenden Druck aushält.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen zusammendrückbaren Dorn mit Metallband
und einem Teil des Faßkörpers.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Längsschnitt bei entferntem Dorn,
Fig. 3 ein Längsschnitt durch das Faßende mit Boden und zeigt das Metallband teilweise
umgebogen.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Metallband, Fig. 5 eine Ansicht des Dornes, und
Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform der Befestigung des Faßbodens.
A bezeichnet ein Band oder einen Reifen aus geeignetem Material, wie dünnem Eisenblech
oder Stahl, von solchem Umfang, daß es in das Innere des Faßendes hineinpaßt. Dasselbe ist an einer Seite mit einer Nut a
versehen, so daß auf der anderen Seite eine Rippe a1 entsteht. B bezeichnet einen zusammendrückbaren
Dorn (Fig. 5) von geeigneter Bauart, auf welchen der Faßkörper aufgebracht wird. Der Dorn b ist mit einer umlaufenden
Nut b von solcher Form und Größe versehen, daß sie die Rippe a1 aufnehmen
kann. Die Nut b ist dabei derart angebracht, daß die Rippe a1 in der Nut b liegt, wenn sich
der Faßkörper auf dem Dorn befindet, wobei dann der äußere Teil a2 des Bodens A etwas
über das Faßende hervorsteht.
Um das Band A in den Faßkörper einzuführen, wird der Dorn B etwas zusammengedrückt
und das Band A aufgelegt. Nachdem dann die Rippe a1 in der Nut b liegt, wird
der Dorn wieder ausgedehnt und der Faßkörper C in üblicher Weise auf denselben aufgedreht,
wobei er das Band A teilweise überdeckt, bis er die gewünschte Stärke erreicht
hat.
Beim Aufdrehen des Fasses auf den Dorn wird die weiche Masse, aus der es besteht, in
die Nut α etwas eingerückt und bildet auf der Innenseite des Faßkörpers eine Rippe.
ίο Gleichzeitig wird die Masse gegen die aufwärtsgerichtete
innere Kante as des Bandes A
gepreßt, so daß diese Kante a3 in das Material des Faßkörpers eingebettet wird oder fest
gegen die Innenfläche gedrückt wird, wodurch eine wasserdichte Verbindung entsteht.
Der Dorn wird dann wieder zusammengedrückt und der Faßkörper C mit dem inliegenden
Band A abgenommen.
Wenn die Masse trocknet, aus welcher das Faß besteht, so zieht sich der Faßkörper auf
dem Band A zusammen, so daß dadurch sowohl als auch durch das Eindringen der
Masse in die Nut α und das Anpressen an der inneren Kante as des Bandes A dieses mit
dem Faßkörper fest verbunden ist. Das Einbetten der inneren Kante as des Bandes A in
das Material des Faßkörpers C bewirkt nicht nur das Festhalten desselben und die wasserdichte
Verbindung vom Band und Faßinnern, sondern deckt auch die rauhe Kante des
Bandes A ab, welche andernfalls im Innern des Fasses vorstehen würde, und dadurch
werden Spalten vermieden, in welche der Inhalt des Fasses eindringen könnte.
Hierauf wird der Faßboden D derart eingefügt, daß sich seine Innenfläche gegen die
Rippe al legt. . Nun wird der Flansch α2 auf
die Außenseite des Bodens gefalzt (Fig. 3).
In Fig. 3 der Zeichnung ist der Flansch a2
In Fig. 3 der Zeichnung ist der Flansch a2
\o des Metallbandes flach auf den Faßboden gelegt,
es empfiehlt sich jedoch, denselben in der in Fig. 6 dargestellten Art urrizubördeln.
Bei dieser Ausführung ist der Flansch α2 abgerundet oder derart umgebördelt, daß seine
äußere Kante die Außenfläche des Faßbodens etwa im rechten Winkel trifft und dabei
zweckmäßigerweise etwas in den Boden eingedrückt wird. Dadurch wird der Faßboden
nicht nur besser gegen Innendruck des Fasses gesichert, sondern auch eine vorzügliche wasserdichte
Verbindung geschaffen, so daß das Faß zur Aufnahme jeder Art von Flüssigkeit geeignet
ist.
In diesem Falle sind auch die Teile so untereinander verbunden, daß die Außenfläche des
Faßbodens etwas in das Innere des Fasses zu liegen kommt, wodurch eine Vertiefung gebildet
und der Flansch «2 mit oder hinter dem Ende des Faßkörpers abschließen kann.
Um den Faßboden zu entfernen, ist es nur nötig, das umgebördelte Ende des Flansches a2
aufzubiegen, worauf der Boden leicht herausgehoben werden kann.
Während bei der abgebildeten Ausführungsform das Band α nur an einem Ende des
Fasses angebracht ist, kann ebensogut in gleicher Weise und zu gleicher Zeit auch ein
ähnliches Band am anderen Ende des Fasses angebracht werden, um auch den zweiten
Boden zu befestigen.
Fernerhin können Form und Abmessungen des Bandes verändert werden, ohne das Wesen
der Erfindung zu beeinflussen. Es ist nur wesentlich, daß das Band in den Faßkörper
fest eingebracht wird und einen Flansch besitzt, welcher auf die Außenfläche des Faßbodens
gebogen werden kann.
Claims (2)
1. Faß bodenbefestigung für Papierfässer mittels den Boden tragenden, profilierten
Einsatzstückes aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende des Mantels
(a1) des Einsatzstückes (A) gegen den Faßmantel
(C) geneigt liegt und sein (a1)
Enddurchmesser so bemessen ist, daß die Auslaufkante (a3) beim Herstellen . und
darauf folgenden Zusammenziehen (Trocknen) des Faßmantels in den letzteren eindringt,
während der äußere Rand (a2) des Einsatzstückes über die Außenwand des
Bodens gebördelt ist, wodurch das Einsatzstück gegen die Faßwand (C) und den
Boden (D) abgedichtet wird.
2. Faßbodenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des
äußeren Randes (a2) des Einsatzstückes (A)
halbkreisförmig umgebogen ist, so daß sein freier Rand beim Anpressen an den Boden
in diesen eindringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230918C true DE230918C (de) |
Family
ID=491087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230918D Active DE230918C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230918C (de) |
-
0
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