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DE1006191B - Grabenfraese - Google Patents

Grabenfraese

Info

Publication number
DE1006191B
DE1006191B DEP8799A DEP0008799A DE1006191B DE 1006191 B DE1006191 B DE 1006191B DE P8799 A DEP8799 A DE P8799A DE P0008799 A DEP0008799 A DE P0008799A DE 1006191 B DE1006191 B DE 1006191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide vane
milling
trencher
disc
milling disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP8799A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Uvo Pauls
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UVO PAULS DIPL ING
Original Assignee
UVO PAULS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UVO PAULS DIPL ING filed Critical UVO PAULS DIPL ING
Priority to DEP8799A priority Critical patent/DE1006191B/de
Publication of DE1006191B publication Critical patent/DE1006191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Grabenfräse Die Erfindung betrifft eine Grabenfräse mit einer um eine horizontale Achse umlaufenden, in vertikaler Richtung einstellbaren, horizontal fortbewegten und gegen die Fortbewegungsrichtung unter einem Winkel angestellten, mit radialen Fräsmessern oder Schaufeln versehenen Frässcheibe.
  • Bei bestimmten Arbeitsbedingungen ist es erforderlich, die Frässcheibe hinter dem Fahrzeug oder seitlich an ihm anzuordnen. Hierbei muß aus Zweckmäßigkeitsgründen, z. B. um ein Verschmutzen des Fahrzeuges zu vermeiden, die Drehrichtung so gewählt werden, daß der Aushub nach hinten, also entgegen der Fahrtrichtung ausgeworfen wird. Dabei zeigt es sich aber, daß ein Teil der abgefrästen Erdmengen im Graben liegenbleibt, weil sich diese infolge der hohen Zentrifugalkraft schon innerhalb des Grabens an den äußeren Rand der Frässcheibe bewegen und an der Auswurfseite des Grabens zwischen den infolge der Schrägstellung der Frässcheibe in seitlicher Richtung vorstehenden Schaufeln und dem Scheibenumfang hindurchgepreßt werden. Dabei finden sie in dem stumpfen Winkel zwischen der Scheibe und dem Grabenprofil keinen Widerstand mehr und fließen an dem Scheibenrand vorbei in den Graben zurück. Hierdurch wird der Wirkungsgrad der Grabenfräseinrichtung erheblich beeinträchtigt.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer seitlich oder hinter dem Fahrzeug angeordneten Frässcheibe durch eine im Bereich des äußeren Umfanges dieser Frässcheibe feststehend angeordneten Leitschaufel, die den unteren, hinteren Quadrant der Frässcheibe an ihrer Stirnseite umschließt, verhindert, daß der abgefräste Aushub in den fertiggestellten Graben zurückfällt. Diese Leitschaufel kann z. B. an dem Ausleger befestigt sein, durch Drehung um die Drehachse des Fräsrades gegenüber der Grabensohle eingestellt und außerdem durch geeignete gerade oder gekrümmte Ansatzstücke verkürzt oder verlängert werden. Auf diese Weise werden die Stellung, die Länge und die Form der Leitschaufel der jeweiligen Grabentiefe und der geforderten Wurfweite für den Aushub angepaßt. Zweckmäßig wird die Leitschaufel so ausgebildet, daß sie auch den äußeren Teil der von der Grabenwand abgewandten Seitenfläche der Frässcheibe abdeckt.
  • Grabenfräsen, bei denen die Frässcheibe teilweise von einem Leitblech umgeben ist, sind bekannt. Hier dient dieses Blech aber einmal dem Zweck, das Fördergut nach beiden Seiten hin abzuführen, und zum anderen soll durch dieses Blech die Verschmutzung des Fahrzeuges durch die sich hier entgegengesetzt zur Fahrtrichtung bewegende Frässcheibe verhindert werden.
  • Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag wird erstmalig eine Grabenfräse geschaffen, welche die Vorteile, die ein Gerät mit vor dem Fahrzeug angeordneter Frässcheibe hinsichtlich des Materialauswurfes aufweist, mit den Vorteilen verbindet, die eine seitlich oder hinter dem Fahrzeug angeordnete Frässcheibe mit sich bringt. Die Vorteile einer solchen Anordnung wirken sich vor allem dann aus, wenn das Gerät auf nachgiebigem Boden verwendet wird. Dann würde bei Anwendung eines Gerätes mit vorlaufendem Fräsrad die Gefahr bestehen, daß der Graben von dem diesen überspannenden Gerät eingedrückt wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher an Hand der schematischen Zeichnungen eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt Abb. 1 eine Frässcheibe in Ansicht von hinten, Abb.2 eine Draufsicht nach Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht der Frässcheibe in Pfeilrichtung A gemäß der Abb. 2, Abb.4 eine Ansicht der Frässcheibe in Pfeilrichtung B gemäß der Abb. 3, Abb. 5 eine Seitenansicht einer Grabenfräse, Abb.6 eine Draufsicht einer Grabenfräse gemäß Abb. 5.
  • Wie aus den Abb. 1, 2, 4 und 6 zu ersehen ist, läuft die Achse 2 der Frässcheibe 1 in den Lagern 3, die an dem schwenkbaren Ausleger 4 des Trägerfahrzeuges 15 befestigt sind. Die Ebene der Frässcheibe ist gemäß Abb. 2 gegen die Fahrtrichtung C unter dem spitzen Winkel a angestellt. Sie bildet daher mit der einen Grabenkante 12 den stumpfen Winkel Þ.
  • Die Drehrichtung D der Frässcheibe 1 ist so gewählt, daß die abgefrästen Erdmassen im Winkel Þ entgegen der Fahrtrichtung herausgeschleudert werden.
  • Auf dem Weg, den die Fräsmesser 5 und 6 entsprechend dem Drehsinn D von der Grabensohle bis zur oberen Grabenkante 12 zurücklegen, liegt der äußere Rand der Frässcheibe 1 nicht mehr an dem Grabenprofil an (s. Abb. 1). Es entsteht hier ein sich nach der oberen Grabenkante 12 hin immer mehr erweiternder Zwischenraum. Dieser wird durch die feststehende Leitschaufel 20 verschlossen, die den Teil des von den Außenkanten 8 und 9 der Fräsmesser 5 und 6 bestimmten Zylindermantels von der Grabensohle bis zur oberen Grabenkante 12 abdeckt. Die in Fahrtrichtung vordere Kante dieser Leitschaufel 20 liegt nach Abb. 1 an dem Grabenprofil an, während die in Fahrtrichtung hintere Kante mit einer in der Drehebene liegenden Führungswand 22 versehen ist. Der Aushub wird durch diese Leitschaufel 20 von der Grabensohle nach oben zur Grabenkante 12 geführt und an der Stelle, an der die Fräsmesser 5 und 6 von der Leitschaufel nicht mehr abgedeckt werden, in der Richtung E tangential fortgeschleudert. Diese Schleuderrichtung E kann durch Anbringen von verschiedenen Verlängerungsstücken 21, die gekrümmt oder gerade sein können, geändert werden.
  • Die Eintrittskante 23 der Leitschaufel 20 ist in radialer Richtung nach außen hin abgeschrägt. Ferner wird die Leitschaufel 20 mittels einer geeigneten Tragkonstruktion an dem Ausleger 4 so befestigt, daß sie bei Einwirkung von seitlichen Kräften in der Pfeilrichtung F ausweichen kann. Dies wird z. B. in der Weise erreicht, daß die Tragkonstruktion 24 in dem am Ausleger 4 befestigten Drehpunkt 25 gelagert und durch eine Feder 26 in ihrer normalen Lage gehalten wird. Auf diese Weise kann verhindert werden, daß sich irgendwelche Fremdkörper, z. B. Steine, zwischen der Frässcheibe 1 bzw. den Schneidkanten der Fräsmesser 5 und 6 und der Leitschaufel 20 festklemmen und die Frässcheibe blockieren. Der Fremdkörper gleitet an der schrägen Kante 23 ab, oder die ganze Leitschaufel 20 schwenkt um den Drehpunkt 25 um eine zur Ebene der Frässcheibe 1 parallel liegende Achse und weicht in der Pfeilrichtung F aus. Die Leitschaufel 20 wird außerdem so angeordnet, daß sie entsprechend der veränderlichen Neigung des Auslegers 4 gegen die Horizontale (s. Abb. 4) durch Verdrehen um die Achse 2 der Frässcheibe 1 nach beiden Richtungen gemäß Pfeil G verstellt werden kann (s. Abb. 3).

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Grabenfräse mit einer um eine horizontale Achse umlaufenden, in vertikaler Richtung einstellbaren, horizontal fortbewegten und gegen die Fortbewegungsrichtung unter einem Winkel angestellten, mit radialen Fräsmessern oder -schaufeln versehenen, seitlich oder hinter dem Trägerfahrzeug angebrachten Frässcheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der untere hintere Quadrant der in gleicher Drehrichtung wie die Fahrzeugräder umlaufenden Frässcheibe (1) an seiner Stirnseite von einer feststehenden Leitschaufel (20) umschlossen ist.
  2. 2. Grabenfräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß die Leitschaufel (20) auch den äußeren Teil der von der Grabenwand (12) abgewandten Seitenfläche der Frässcheibe (1) abdeckt.
  3. 3. Grabenfräse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufel (20) um die Umlaufachse (2) der Frässcheibe (1) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Grabenfräse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufel (20) an einem Ausleger (4) des Fahrzeuges (15) um eine parallel zur Frässcheibenebene liegende etwa lotrechte Achse schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder (26) in Arbeitsstellung gehalten wird.
  5. 5. Grabenfräse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch auswechselbare Verlängerungsstücke (21) für die Leitschaufel (20). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 560 676; britische Patentschrift Nr. 369 380; USA.-Patentschriften Nr. 892 453, 1858 360.
DEP8799A 1952-12-01 1952-12-01 Grabenfraese Pending DE1006191B (de)

Priority Applications (1)

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DEP8799A DE1006191B (de) 1952-12-01 1952-12-01 Grabenfraese

Applications Claiming Priority (1)

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DEP8799A DE1006191B (de) 1952-12-01 1952-12-01 Grabenfraese

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1006191B true DE1006191B (de) 1957-04-11

Family

ID=7361895

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP8799A Pending DE1006191B (de) 1952-12-01 1952-12-01 Grabenfraese

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DE (1) DE1006191B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137689B (de) * 1958-03-19 1962-10-04 Demag Baggerfabrik G M B H Grabenfraese

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US892453A (en) * 1907-11-30 1908-07-07 P H Rogers Excavator.
GB369380A (en) * 1930-03-14 1932-03-24 Hollandsche Aanneming Mij N V Excavating apparatus
US1858360A (en) * 1931-06-06 1932-05-17 Howard E Cruse Excavator
DE560676C (de) * 1928-07-14 1932-10-05 Karl Ritscher Grabenreinigungs- und -ziehmaschine

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