DE10059300A1 - Bodenmatte für Fahrzeuge - Google Patents
Bodenmatte für FahrzeugeInfo
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Abstract
Die Erfindung besteht aus einer Bodenmatte für Fahrzeuge mit einer aus flexiblem Material bestehenden Grundplatte und einer diese einfassenden Umrandung. Die Grundplatte ist durch eine aus Gummi oder Kunststoff bestehende Grundplatte und eine auf die Grundlage aufgepresste Gewebeschicht gebildet und die Umrandung durch ein aus flexiblem Material bestehendes Winkelprofil gebildet und an dem die Grundlage befestigt ist.
Description
Die Erfindung betrifft Bodenmatten, mit denen verschiedene Typen von Auto
mobilen und anderen Fahrzeugen ausgestattet werden.
Bis jetzt werden auf den Fußböden von Fahrzeugen besonders Matten aus
Gummi oder aus Textilien bzw. Gummimatten mit einer aufgepressten oder auf
geklebten Gewebeschicht verwendet. Zu den Anforderungen an eine solche
Bodenmatte gehören besonders das Aufrechterhalten eines angenehmen Aus
sehens des Fahrzeuginterieurs, der Schutz vor ihrer Verschmutzung, die ein
fache Reinigbarkeit sowie die Effektivität ihrer Produktion.
Die Gummimatten stellen diese Anforderungen vom Standpunkt des Schutzes
von Verschmutzung sicher, sie tragen aber nicht zu einem angenehmen Aus
sehen des Interieurs bei. Die Textilmatten stellen durch ihren Charakter ein
angenehmes Aussehen des Fahrzeuginterieurs sicher, sie sind aber nicht ge
nügend undurchlässig, und besonders ihre Ränder verursachen ein seitliches
Verbreiten der Feuchtigkeit sowie das Eindringen der Feuchtigkeit unter die
Textilmatten. Die Ränder von Gummimatten sowie von einigen Gummitextil
matten haben eine Form, die als Träger ihrer Abmessungen dienen. Kosten für
die Formen wirken sich ungünstig auf den Preis der Matten aus. Bei den Textil
matten ist der Rand durch Umnähen oder durch Einsäumen gebildet, was jedoch
vom Standpunkt des Auffangens von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit keinen
Beitrag zu ihrer Funktionsfähikgeit leistet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bodenmatte der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, die die genannten Mängel ver
meidet und damit das Unterwandern der Bodenmatte durch Feuchtigkeit und
Schmutzteile verhindert.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Das Winkelprofil ist nach den Konturen der Basis profiliert und an der Grundlage
randseitig durch ein geeignetes Bindemittel oder durch eine wärmegebildete Ver
bindung fest befestigt. An der Stossstelle sind ebenfalls beide Enden des
Winkelprofils mittels Bindemittel oder durch eine Wärmebehandlung verbunden.
Die Grundlage ist auf den grössten Teil der unteren Fläche mit Elementen gegen
Rutschen in Form von Noppen, Rippen oder deren Kombination versehen. Durch
eine solche Lösung wird erreicht, dass die in der Bodenmatte aufgefangenen
Verunreinigung sowie das in der Bodenmatte aufgefangene Wasser sich nicht
seitlich in die Verkleidung des Fahrzeugs und auch unter die Bodenmatte ver
breiten können. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung, die Bodenmatten für ver
schiedene Fahrzeuge nach der Gestalt ihrer Fussböden herzustellen, was ihre
Herstellung dadurch mehr effektiv macht, dass es möglich ist, sie aus einem
kontinuierlich hergestellten und mit aufgepresstem Gewebe versehenem Gummi
schichtband auszustanzen.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Gewebematte mit Gummigrundlage sowie mit aufgepresstem
Gewebe mit einer hohen Einfassung in L-Form,
Fig. 2 eine weitere Matte mit einer Gummigrundlage, einer Verrippung und
einer hohen Einfassung in L-Form, und
Fig. 3 eine weitere Gewebematte mit Gummigrundlage und mit einem aufge
pressten Gewebe sowie mit einer hohen Einfassung in F-Form.
In Fig. 1 ist die Matte durch eine undurchlässige Gummigrundlage 1 gebildet,
auf der ein Gewebe 3 mit langem Haar aufgepresst ist. Der Umfang der Matte
ist mit der Einfassung 2 versehen, gebildet durch ein Elastomerprofil in der L-
Form, das an der Grundlage 1 mittels eines Bindemittels 6 befestigt ist. Die
Grundlage 1 ist mit Elementen 4 gegen Rutschen versehen. Die Einfassung 2 ist
an einer Stelle des Umfangs durch eine Verbindung 7 geschlossen, und zwar
ebenfalls mit Hilfe des Bindemittels 6.
In Fig. 2 ist die Matte durch eine undurchlässige Gummigrundlage 1 gebildet,
die auf der oberen Seite eine Verrippung 5 und auf der unteren Seite die Ele
mente 4 gegen Rutschen besitzt. Der Umfang der Matte ist mit einer Einfassung
2 versehen, die aus einem Elastomerpofil in L-Form gebildet ist. Die Grundlage
1 ist mit den Elementen 4 gegen Rutschen versehen. Eine feste Verbindung der
Einfassung 2 und der Grundlage 1 ist mittels der Bindemittelschicht 6 sicherge
stellt. An einer Stelle ist die Einfassung 2 durch die Verbindung 7 geschlossen,
und zwar ebenfalls durch die Bindemittelschicht 6.
In Fig. 3 ist die Matte durch eine undurchlässige Gummigrundlage 1 gebildet, an
der eine Gewebeschicht 3 mit langem Haar aufgepresst ist. Der Umfang der
Matte ist mit einer Einfassung 2 versehen, die aus einem Elastomerpofil in F-
Form gebildet ist, das mit der Grundlage 1 mittels eines Bindemittels 6 ver
bunden ist. Die Grundlage 1 ist mit Elementen 4 gegen das Rutschen versehen.
Die Einfassung 2 ist in einer Stelle des Umfangs durch die Verbindung 7 ge
schlossen, und zwar ebenfalls mit Hilfe des Mindemittels 6.
Die Bodenmatten können mitels der bisher bekannten technischen Mittel wieder
holt hergestellt werden.
Claims (11)
1. Bodenmatte für Fahrzeuge mit einer aus flexiblem Material bestehenden
Grundplatte und einer diese einfassenden Umrandung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundplatte durch eine aus Gummi oder Kunststoff bestehende
Grundlage (1) und eine auf die Grundlage (1) aufgepresste Gewebe
schicht (3) gebildet ist und dass die Umrandung durch ein aus flexiblem
Material bestehendes Winkelprofil (2) gebildet ist, an dem die Grundlage
(1) befestigt ist.
2. Bodenmatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundlage (1) aus Elastomerstoffen, thermoplastischen Elasto
merstoffen oder Thermoplasten besteht.
3. Bodenmatte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gewebeschicht (3) mit hohem Haar versehen ist.
4. Bodenmatte nach einem der Anspüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Winkelprofil (2) aus demselben oder ähnlichem Material wie
die Grundlage (1) besteht.
5. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigung der Grundlage (1) am Winkelprofil (2) durch eine
Bindemittelschicht (6) erfolgt.
6. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigung der Grundlage (1) am Winkelprofil (2) durch eine
Wärmebehandlung erfolgt.
7. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundlage (1) auf ihrer Oberseite zumindest teilweise mit einer
Verrippung (5) versehen ist.
8. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundlage (1) auf ihrer Unterseite mit rutschhemmenden Ele
menten (4) versehen ist.
9. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Winkelprofil (2) L-förmig ausgebildet ist.
10. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Winkelprofil (2) F-förmig mit zwei parallelen Stegen ausgebildet
ist, zwischen denen der Rand der Grundlage (1) und der Gewebeschicht
(3) angeordnet ist.
11. Bodenmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Winkelprofil (2) aus einem Band hergestellt ist, dessen Enden
(7) durch Klebung oder Wärmebehandlung verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CZ1015299U CZ9703U1 (en) | 1999-12-07 | 1999-12-07 | Floor mat for motor vehicles consists of rubber/plastic base layer with top webbing layer and flexible band edging |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10059300A1 true DE10059300A1 (de) | 2001-08-30 |
Family
ID=5469033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000159300 Withdrawn DE10059300A1 (de) | 1999-12-07 | 2000-11-29 | Bodenmatte für Fahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CZ (1) | CZ9703U1 (de) |
| DE (1) | DE10059300A1 (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1815230A1 (de) * | 1968-12-17 | 1970-06-25 | Daimler Benz Ag | Eingefasster Teppich als Bodenbelag in Kraftfahrzeugen |
| EP0247677A2 (de) * | 1986-05-22 | 1987-12-02 | Livio Capaccioni | Matte mit angeformten Schutzrand |
| DE3712882A1 (de) * | 1987-04-15 | 1988-11-03 | Schaeffler Teppichboden Gmbh | Auskleidungsformteil und verfahren zu dessen herstellung |
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| DE3832605A1 (de) * | 1988-09-07 | 1990-03-15 | Gumar Kunststoff Und Gummiprod | Fussmatte |
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| DE29702044U1 (de) * | 1997-02-06 | 1998-06-10 | Bauer, Andrea, 36341 Lauterbach | Fußmatte aus Gummi mit Textilauflage für die Pkw-Innenausstattung |
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1999
- 1999-12-07 CZ CZ1015299U patent/CZ9703U1/cs unknown
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2000
- 2000-11-29 DE DE2000159300 patent/DE10059300A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CZ9703U1 (en) | 2000-03-06 |
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