DE10059778A1 - Ringförmiges stufenloses Getriebe - Google Patents
Ringförmiges stufenloses GetriebeInfo
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Abstract
Effektive Schmierung von Flächen mit Vortriebskräften in Konstruktionen, bei denen zwischen einer Antriebsscheibe 34 und einer Abtriebsscheibe 35, die gemeinsam ein Paar bilden, drei Antriebsrollen 36 vorgesehen sind. DOLLAR A Der Ölleitung 68 in der Antriebswelle 11 zugeführtes Schmieröl wird in einen zylindrischen Hohlraum 67, der zwischen der Außenfläche der Antriebswelle 11 und der Innenfläche eines Stützzylinders 50 ausgebildet ist, eingespeist und dann von diesem Hohlraum 67 aus in eine Ölleitung 64 eingeleitet, die in der Stütze 62 der Verankerung 51 vorgesehen ist. Das Schmieröl in der Ölleitung 64 wird von Öldüsen 65, 65 auf die Innenflächen 2a und 4a der Scheiben 34 und 35 gespritzt.
Description
Die vorliegende Erfindung ein ringförmiges stufenloses Getriebe, das als
Übersetzungseinheit in Automatikgetrieben für Kraftwagen eingesetzt wird.
Der Einsatz von ringförmigen stufenlosen Getrieben, etwa derart, wie in Abb. 6 und 7
gezeigt, für Kraftwagengetriebe wird verschiedentlich untersucht. Bei derartigen
Getrieben wird, wie etwa in der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegung S62-71465
offenbart, eine Antriebsscheibe 2 mit der Antriebswelle 1 konzentrisch gehalten, und am
Ende einer mit der Antriebswelle 1 konzentrisch vorgesehenen Abtriebswelle 3 ist eine
Abtriebsscheibe 4 montiert. In dem Gehäuse 5 (s. Abb. 9, Erläuterung weiter unten) zur
Aufnahme des ringförmigen stufenlosen Getriebes sind die Zapfen 7, 7 vorgesehen, die
eine schwenkende Bewegung ausführen, wobei die verdreht zu Antriebswelle 1 und
Abtriebswelle 3 vorgesehenen Achsen 6, 6 das Zentrum dieser Bewegung bilden.
Diese Achsen 6, 6 sind an den Außenflächen der beiden Endkanten der Zapfen 7, 7 mit
diesen konzentrisch so angeordnet, daß auf je einen Zapfen 7, 7 ein Paar Achsen 6, 6
entfällt. Die Mittelachse der Achsen 6, 6 ist dabei verdreht zu den Mittelachsen der
Scheiben 2 und 4 ausgerichtet, d. h. die Mittelachsen der Achsen 6, 6 verlaufen in etwa
senkrecht zu Mittelachsen der Scheiben 2 und 4, kreuzen diese jedoch nicht. In der Mitte
der Zapfen 7, 7 wird die Fußhälfte der Verschiebungsachsen 8, 8 gehalten, wobei der
Neigungswinkel der Verschiebungsachsen 8, 8 durch die Schwenkbewegung der Zapfen
7, 7 um die Achsen 6, 6 frei eingestellt werden kann. Um die Kopfhälfte der von den
Zapfen 7, 7 gehaltenen Verschiebungsachsen 8, 8 sind Antriebsrollen 9, 9 vorgesehen,
die hier so gehalten werden, daß sie sich frei drehen können. Dabei werden die
Antriebsrollen 9, 9 einzeln zwischen den Innenflächen 2a, 4a der Antriebsscheibe 2 und
der Abtriebsscheibe 4 gehalten.
Die sich einander gegenüberliegenden Innenflächen 2a, 4a der Antriebsscheibe 2 und
der Abtriebsscheibe 4 sind im Querschnitt konkav gestaltet, d. h. in Form eines
Kreisbogens mit der Achse 6 als Zentrum oder in Gestalt einer Kurve, die durch Drehung
einer einem solchen Kreisbogen ähnlichen Kurve erhalten wird. Diese Innenflächen 2a
und 4a grenzen dabei an den sphärisch-konvex gestalteten Außenseiten 9a, 9a der
Antriebsrollen 9, 9 an. Schließlich ist zwischen Antriebswelle 1 und Antriebsscheibe 2
eine Nockenvorrichtung 10 vorgesehen, durch welche die Antriebsscheibe 2 elastisch zur
Abtriebsscheibe 4 hin gedrückt wird und frei in eine Drehbewegung versetzt werden
kann.
Beim Einsatz eines ringförmigen stufenlosen Getriebes, das so aufgebaut ist, wie oben
beschrieben, wird die Antriebsscheibe 2 mit der Drehung der Antriebswelle 1 durch die
Nockenvorrichtung 10 unter Anpressung an die Antriebsrollen 9, 9 gedreht. Die Drehung
der Antriebsscheibe 2 wird demnach über die Antriebsrollen 9, 9 auf die Abtriebsscheibe
4 übertragen und somit die an der Abtriebsscheibe 4 montierte Abtriebswelle 3 gedreht.
Wenn nun die Drehgeschwindigkeit zwischen Antriebswelle 1 und Abtriebswelle 3
verändert wird, werden im Falle einer Geschwindigkeitsverminderung die Zapfen 7, 7 um
die Achsen 6, 6 geschwenkt und hierdurch die Antriebsrollen 9, 9 so bewegt, daß ihre
Außenseiten 9a, 9a jeweils an den mittleren Bereich der Innenfläche 2a der
Antriebsscheibe 2 und zugleich an den Außenrandbereich der Innenfläche 4a der
Abtriebsscheibe 4 angrenzt und somit die Verschiebungsachsen 8, 8 geneigt werden (s.
Abb. 6).
Bei einer Geschwindigkeitszunahme wiederum werden die Zapfen 7, 7 so bewegt, daß
die Außenseiten 9a, 9a der Antriebsrollen 9, 9 an den Außenrandbereich der Innenfläche
2a der Antriebsscheibe 2 und zugleich jeweils an den mittleren Bereich der Innenfläche
4a der Abtriebsscheibe 4 angrenzt und somit die Verschiebungsachsen 8, 8 geneigt
werden (s. Abb. 7). Wenn der Neigungswinkel der Verschiebungsachsen 8, 8 so
bemessen wird, daß er eine mittlere Position zwischen Abb. 6 und Abb. 7 einnimmt, wird
ein mittleres Übersetzungsverhältnis (1 : 1) zwischen Antriebswelle und Abtriebswelle 3
erzielt.
Abb. 8 und Abb. 9 zeigen eine konkrete Weiterentwicklung eines ringförmigen
stufenlosen Getriebes, wie es auf den Microfiches der Gebrauchsmusteranmeldung
S63-69293 (Gebrauchsmusteroffenlegung H1-173552) gezeigt wird. Hier werden die
Antriebsscheibe 2 und die Abtriebsscheibe 4 frei drehbar von der zylindrischen
Antriebswelle 11 gestützt und zwischen dem Ende der Antriebswelle 11 und der
Antriebsscheibe 2 ist eine Nockenvorrichtung 10 vorgesehen. Die Abtriebsscheibe 4 ist
hier jedoch mit Abtriebszahnrad 12 verbunden und dreht sich mit diesem synchron.
Die Achsen 6, 6 sind an den beiden Enden der paarweise ausgeführten Zapfen 7, 7 mit
diesen konzentrisch angeordnet und werden an einem Paar Stützplatten 13, 13 so
gehalten, daß sie in Schwenkrichtung und axial (in Abb. 8 in Richtung von Vorder- zu
Hinterseite, in Abb. 9 von links nach rechts) frei verschoben werden können. Die
Fußhälfte der Verschiebungsachsen 8, 8 wird jeweils im mittleren Bereich der Zapfen 7,
7 gehalten, wobei Fuß- und Kopfhälfte der Verschiebungsachsen 8, 8 exzentrisch
zueinander gestaltet sind. Die Fußhälfte wird dabei frei drehbar im mittleren Bereich der
Zapfen 7, 7 gehalten und die Kopfhälfte stützt die Antriebsrollen 9, 9 frei drehbar.
Die paarweise ausgeführten Verschiebungsachsen 8, 8 sind an einer Position um 180°
rückseitig zur Antriebswelle 11 vorgesehen. Die Richtung der exzentrischen Ausrichtung
von Kopf- und Fußhälfte der Verschiebungsachsen 8, 8 stimmt mit dem Drehsinn der
Antriebs- und Abtriebsscheiben 2 und 4 überein (in Abb. 9 von rechts nach links),
außerdem steht sie in etwa senkrecht zur Ausrichtung der Antriebswelle 11. Daher
können die Antriebsrollen 9, 9 im Sinn der Ausrichtung der Antriebswelle 11 etwas
verschoben werden.
Zwischen der Außenfläche der Antriebsrollen 9, 9 und den Innenflächen im mittleren
Bereich der Zapfen 7, 7 sind, ausgehend von der Außenfläche der Antriebsrollen 9, 9,
nacheinander Axial-Rillenkugellager 14, 14 und Nadellager 15, 15 vorgesehen, wobei die
Axial-Rillenkugellager 14, 14 die auf die Antriebsrollen 9, 9 in Schubrichtung wirkende
Last aufnehmen und somit die Drehung der Antriebsrollen 9, 9 zulassen. Die Nadellager
15, 15 nehmen die von den Antriebsrollen I, I kommende Schublast auf die Außenringe
16, 16 der Axial-Rillenkugellager 14, 14 auf und lassen so eine Schwenkbewegung der
Kopfhälften der Verschiebungsachsen 8, 8 und der vorgenannten Außenringe 16, 16 um
die Fußhälften der Verschiebungsachsen 8, 8 zu. Im übrigen sind die Zapfen 7, 7 über
hydraulische Aktuatoren 17, 17 axial zu den Achsen 6, 6 verschiebbar.
Ferner ist an der Spitze eines Stützpfostens 19, der die Aufgabe hat, die das eine Ende
der Zapfen 7, 7 (in Abb. 9 am rechten Rand) abstützende Stützplatte 13 an der
Innenfläche des Gehäuses 5 abzustützen, eine Öldüse 20 vorgesehen. In einem Teil
dieser Düse 20 sind, den Innenflächen 2a und 4a der Antriebs- und Abtriebsscheibe 2
und 4 gegenüberliegend (in Abb. 9 auf der Vorder- bzw. Rückseite), Düsenbohrungen
(hier nicht gezeigt) vorgesehen. Während des Betriebs des ringförmigen stufenlosen
Getriebes wird aus diesen Düsenbohrungen Schmieröl (Schmieröl für Verbindungen mit
Vortriebskräften,)auf die Innenflächen 2a und 4a der Antriebs- und Abtriebsscheibe 2
und 4 gespritzt, wodurch die Kontaktflächen (Bereich mit Vortriebskräften,
kraftschlüssiger Bereich,) zwischen den Innenflächen 2a und 4a und den Außenflächen
9a, 9a der Antriebsrollen 9, 9 geschmiert werden.
Im Falle von ringförmigen stufenlosen Getrieben des eben geschilderten Aufbaus wird
die Drehung der Antriebswelle 11 vermittelt durch die Nockenvorrichtung 10 auf die
Antriebsscheibe 2 übertragen, deren Drehbewegung dann wiederum über das
Antriebsrollenpaar 9, 9 auf die Abtriebsscheibe 4 übertragen wird. Die Drehung der
Abtriebsscheibe 4 wird dann von dem Abtriebszahnrad 12 aufgenommen.
Zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses der Drehung zwischen Antriebswelle 11
und Abtriebszahnrad 12 werden die ein Paar bildenden Zapfen 7, 7 durch die Aktuatoren
17, 17 jeweils in Gegenrichtung zueinander verschoben, beispielsweise in Abb. 9 die
unteren Antriebsrollen 9, 9 nach rechts und die oberen Antriebsrollen nach links.
Hierdurch wird der Sinn der tangentialen Kraft verändert, die auf die Kontaktfläche
zwischen den Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 9, 9 und den Innenflächen 2a und
4a der Antriebs- und Abtriebsscheiben 2 und 4 wirkt. Mit dieser Veränderung vollführen
die Zapfen 7, 7 eine Schwenkbewegung um die an den Halteplatten 13, 13 gelagerten
Achsen 6, 6 jeweils im Gegensinn zueinander. Hierdurch verändert sich schließlich, wie
bereits in Abb. 6 und Abb. 7 gezeigt, die Kontaktfläche zwischen den Außenflächen 9a,
9a der Antriebsrollen 9, 9 und den Innenflächen 2a und 4a der Antriebs- und
Abtriebsscheiben 2 und 4 und das Übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebswelle 11
und dem Abtriebszahnrad 12 wird entsprechend geändert.
Bei der Kraftübertragung durch ringförmige stufenlose Getriebe werden die
Antriebsrollen 9, 9 aufgrund der elastischen Veränderung der beteiligten Bauteile axial
zur Antriebswelle 11 verschoben und die Verschiebungsachsen 8, 8, welche die
Antriebsrollen 9, 9 halten, erfahren dabei eine geringe Drehbewegung, deren Zentrum
von der Fußhälfte der Verschiebungsachsen 8, 8 dargestellt wird. Durch diese
Drehbewegung wird eine relative Verschiebung zwischen den Außenflächen der
Außenringe 16, 16 der Axial-Rillenkugellager 14, 14 und den Innenflächen der Zapfen 7,
7 bewirkt. Da zwischen den besagten Außen- und Innenflächen die Nadellager 15, 15
vorgesehen sind, ist die für diese relative Bewegung erforderliche Kraft gering.
In dem oben beschriebenen ringförmigen stufenlosen Getriebe erfolgt die
Kraftübertragung zwischen der Antriebswelle 11 und dem Abtriebszahnrad 12 über die
zwei Antriebsrollen 9, 9. Daher ist die auf die Fläche bezogene Kraft, die zwischen den
Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 9, 9 einerseits und den Innenflächen 2a und 4a
der Antriebs- und Abtriebsscheiben 2 und 4 andererseits wirkt, recht groß, weshalb der
übertragbaren Kraft Grenzen gesetzt sind. Angesichts dieser Sachlage wurde mit dem
Ziel, die durch ringförmige stufenlose Getriebe übertragbare Kraft zu vergrößern,
versucht, die Anzahl der Antriebsrollen 9, 9 zu erhöhen.
Ein Beispiel für eine mit diesem Ziel vorgenommene Erhöhung der Anzahl der
Antriebsrollen 9, 9 ist aus der japanischen Offenlegungsschrift H3-74667 (A) bekannt, wo
drei Antriebsrollen 9, 9 zwischen den eine Einheit bildenden Antriebs- und
Abtriebsscheiben 2 und 4 vorgesehen sind und die Kraftübertragung über diese
Antriebsrollen 9, 9 läuft. Bei dieser aus der zitierten Schrift bekannten Konstruktion sind,
wie Abb. 10 zeigt, auf einem festen Rahmen 21 an drei Stellen, die den Kreisumfang des
Rahmens 21 in drei gleich große Abschnitte teilen, um 120° gebogene Stützwinkel 22, 22
vorgesehen, wobei deren Mittelteil auf dem Rahmen 21 drehbar gelagert ist. Zwischen
einander benachbarten Stützwinkeln 22, 22 wird jeweils einer der Zapfen 7, 7
schwenkbar und axial verschiebbar gehalten.
Die Zapfen 7, 7 sind jeweils über hydraulische Aktuatoren 17, 17 axial zur Achse 6
verschiebbar, die an den beiden Zapfenendkanten jeweils konzentrisch zu den Zapfen
vorgesehen sind. Die diese Aktuatoren 17, 17 konstituierenden Hydraulikzylinder 23, 23
sind über ein Steuerventil 24 mit dem Auslaß einer Pumpe 25 verbunden, welche die
Quelle für das Hydrauliköl darstellt. Das Steuerventil 24 verfügt hier über, jeweils axial (in
Abb. 10 von links nach rechts) verschiebbar, eine Hülse 26 und einen Umschaltbolzen
27.
Wenn der Neigungswinkel der an den Zapfen 7, 7 durch die Verschiebungsachsen 8, 8
drehbaren Antriebsrollen 9, 9 verändert wird, wird die Hülse 26 durch einen Steuermotor
28 axial bewegt (in Abb. 10 von links nach rechts). Infolgedessen wird den
Hydraulikzylindern 23, 23 das von der Pumpe 25 geförderte Hydrauliköl über
entsprechende Zuleitungen zugeführt. Hierdurch bewegen sich die in den
Hydraulikzylindern 23, 23 aufgenommenen Antriebskolben 29, 29, die dazu dienen, die
Zapfen 7, 7 axial zu verschieben, im gleichen Sinn wie die Drehbewegung der Antriebs-
und Abtriebsscheiben 2 und 4 (s. Abb. 6 bis 8). Das mit der Verschiebung der
Antriebskolben 29, 29 aus den Hydraulikzylindern 23, 23 herausgetriebene Öl wird dann
über entsprechende Leitungen, zu denen auch das Steuerventil 24 zählt und die hier zum
Teil nicht gezeigt werden, zu einem Öltank 30 zurückgefördert.
Die mit der Hydrauliköleinleitung in den Zylinder einhergehende Verschiebung des
Antriebskolbens 29 wird über eine Nocke 31 und ein Verbindungsstück 32 an den
Umschaltbolzen 27 übertragen, der entsprechend axial verschoben wird. Folglich wird,
nachdem der Antriebskolben 29 um ein vorgegebenes Stück verschoben worden ist, der
Leitungsweg im Steuerventil 24 gesperrt und die Zufuhr von Hydrauliköl in die
Hydraulikzylinder 23, 23 unterbrochen. Die Strecke, um die die Zapfen 7, 7 axial
verschoben werden, entspricht daher genau der Strecke, um die die Hülse 26 durch den
Steuermotor 28 verschoben wird.
Im Falle von mit drei Rollen ausgerüsteten ringförmigen stufenlosen Getrieben, in denen,
wie in Abb. 10 gezeigt, zwischen den einander gegenüberliegenden Innenflächen 2a und
4a eines aus Antriebsscheibe 2 und Abtriebsscheibe 4 gebildeten Scheibenpaars jeweils
drei Zapfen 7, 7 und Antriebsrollen 9, 9 vorgesehen sind, sind die Bereiche mit
Vortriebskräften nur schwer zu schmieren, denn die Öldüsen 20, wie sie in mit zwei
Rollen ausgerüsteten ringförmigen stufenlosen Getrieben verwendet werden, in denen,
wie in Abb. 8 und Abb. 9 gezeigt, zwischen den einander gegenüberliegenden
Innenflächen 2a und 4a eines aus Antriebsscheibe 2 und Abtriebsscheibe 4 gebildeten
Scheibenpaars jeweils zwei Zapfen 7, 7 und Antriebsrollen 9, 9 vorgesehen sind, lassen
sich in die in Abb. 10 gezeigte Konstruktion nicht einbauen.
Um mit drei Rollen ausgerüstete ringförmige stufenlose Getriebe möglich zu machen,
muß daher ein Ölzuführungsmechanismus angewendet werden, der sich gänzlich von
dem in mit zwei Rollen ausgerüsteten ringförmigen stufenlosen Getrieben verwendeten
Mechanismus unterscheidet.
Ausgehend von dieser Sachlage wurde das ringförmige stufenlose Getriebe gemäß der
vorliegenden Erfindung erfunden.
Das erfindungsgemäße ringförmige stufenlose Getriebe verfügt wie ein herkömmliches
ringförmiges stufenloses Getriebe mit drei Rollen (wie in Abb. 10) über:
- - ein Gehäuse,
- - eine in diesem Gehäuse drehbar gehaltene Antriebswelle,
- - eine auf dieser Antriebswelle aufsitzende, mit dieser drehbare Antriebsscheibe,
- - eine Abtriebsscheibe, die, bei einander gegenüberliegenden Innenflächen der Antriebsscheibe und dieser Abtriebsscheibe, in bezug auf die Antriebsscheibe konzentrisch angeordnet ist und sich von der Antriebsscheibe unabhängig drehen kann,
- - zwischen Antriebs- und Abtriebsscheibe vorgesehene Zapfen, die eine Schwenkbewegung um zu den Mittelachsen von Antriebs- und Abtriebsscheibe verdreht angeordneten Achsen ausführen können, wobei auf ein aus Antriebs- und Abtriebsscheibe gebildetes Scheibenpaar drei Zapfen kommen,
- - aus der Innenfläche dieser Zapfen hervorragende Verschiebungsachsen, und
- - mehrere Antriebsrollen, die zwischen den Innenflächen der Antriebs- und der Abtriebsscheibe so gehalten werden, daß sie sich um diese Verschiebungsachsen drehen können, wobei auf jeden der Zapfen eine Antriebsrolle kommt.
In erfindungsgemäßen ringförmigen stufenlosen Getrieben ist insbesondere zwischen
den Innenflächen von Antriebs- und Abtriebsscheibe ein im Gehäuse befestigter Rahmen
so vorgesehen, daß ein Teil dieses Rahmens zwischen auf einem Kreis, dessen
Mittelpunkt von der vorgenannten Antriebswelle gebildet wird, einander benachbarten
Antriebsrollen angeordnet ist. Dieser Teil des Rahmens ist dabei mit einer Düse zum
Ausspritzen von Schmieröl zur Schmierung der Auflageflächen zwischen den
Außenflächen der Antriebsrollen und den Innenflächen der vorgenannten Scheiben
versehen, und in die als Hohlrohr ausgebildete Antriebswelle eingeleitetes Schmieröl
kann der vorgenannten Düse zugeführt werden.
Die durch das erfindungsgemäße ringförmige stufenlose Getriebe vorgenommene
Übertragung von Kraft von den Antriebsscheiben über mehrere Antriebsrollen auf die
Abtriebsscheiben erfolgt wie in den oben geschilderten herkömmlichen ringförmigen
stufenlosen Getrieben. Durch die vorliegende Erfindung wird insbesondere in
ringförmigen stufenlosen Getrieben mit drei Rollen, in denen bislang nur schwer ein
geeigneter Ort für die Öldüse zur Schmierung der zwischen den Innenflächen
vorgenannter Scheiben und den Außenflächen der Antriebsrollen gebildeten
Kontaktflächen von der Antriebswelle aus über den Rahmen ausfindig gemacht werden
konnte, eine ausreichende Schmierung der Kontaktflächen sichergestellt.
Die Abb. 1 bis 5 zeigen ein Beispiel für eine Ausführungsform der Erfindung. Das hier
gezeigte Beispiel demonstriert die Verwendung des erfindungsgemäßen ringförmigen
stufenlosen Getriebes 33 für die Übersetzung in einem Automatikgetriebe eines
vierrädrigen Kraftwagens mit einem Motor, der ein für einen PKW übliches, großes
Drehmoment erzeugt. Aus diesem Grund sind jeweils zwischen der ersten
Antriebsscheibe 34 und der ersten Abtriebsscheibe 35 des ringförmigen stufenlosen
Getriebes 33 drei erste Antriebsrollen 36, 36 und zwischen der zweiten Antriebsscheibe
37 und der zweiten Abtriebsscheibe 38 drei zweite Antriebsrollen 39 vorgesehen. Das
Getriebe ist somit so aufgebaut, daß die Kraft über insgesamt 6 Antriebsrollen 36, 39
übertragen wird.
Auf der vordersten Stufe in bezug auf den Kraftfluß ist, als Baueinheit zur Bildung eines
automatischen Kraftwagengetriebes, als Anfahrkupplung ein Drehmomentwandler 40
vorgesehen, mit dessen Abtriebseinheit die Vorderhälfte 11a der zum ringförmigen
stufenlosen Getriebe 33 gehörigen Antriebswelle 11 verbunden ist. Die Vorderhälfte 11a
wird durch den Drehmomentwandler 40 entsprechend der Drehung eines hier nicht
gezeigten Fahrmotors gedreht. An dem hinteren Ende der Vorderhälfte 11a wird die
Hinterhälfte 11b der Antriebswelle 11, vermittelt über ein Paar Radialnadellager 41a, 41b
konzentrisch so gehalten, daß beide Hälften relativ zueinander frei drehbar sind.
Zwischen der Vorderhälfte 11a und der Hinterhälfte 11b ist, in bezug auf den Kraftfluß
seriell eine Einheit 42 zur Umschaltung zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt vorgesehen.
Die als Planetengetriebe aufgebaute Einheit 42 zur Umschaltung zwischen Vor- und
Rückwärtsfahrt verfügt über eine Kupplung zur Vorwärtsfahrt 43 und eine Kupplung zur
Rückwärtsfahrt 44, die beide als Mehrscheibenkupplungen (naß) ausgeführt sind. Durch
entsprechende Anwahl der geeigneten Kupplung schaltet die Umschalteinheit 42
zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt um. Da die Konstruktion und die Funktionsweise von
Einheiten zur Umschaltung zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt mit Planetengetriebe
bereits bekannt sind, wird hier, da es die vorliegende Erfindung nicht betrifft, auf eine
genauere Erläuterung verzichtet.
In Richtung des Kraftflusses schließt sich an die Einheit 42 zur Umschaltung zwischen
Vor- und Rückwärtsfahrt das ringförmige stufenlose Getriebe 33 an, das Gegenstand der
vorliegenden Erfindung ist. Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebssektion
dieses ringförmigen stufenlosen Getriebes 33 (d. h. dem an den Abtrieb der
Umschalteinheit 42 anschließende Teil) und dessen Abtriebssektion (d. h. der an die
Antriebswellen 45 und 46 für die Vorder- bzw. Hinterräder anschließende Teil) wird
kontinuierlich verändert. Das ringförmige stufenlose Getriebe 33 sitzt dabei auf der
Antriebswellenhinterhälfte 11b auf. Daher werden in der Nähe des vorderen und hinteren
Endes der Antriebswellenhinterhälfte 11b die erste und zweite Antriebsscheibe 34 und 37
so gehalten, daß sich ihre im Querschnitt konkaven Innenflächen 2a, 2a
gegenüberliegen und sie sich konzentrisch und synchron frei drehen. Daher ist die
vorderseitig (in Abb. 1 links) vorgesehene erste Antriebsscheibe 34 am Fuß eines zur
Umschalteinheit 42 gehörigen Trägers 47 keilverzahnt, zugleich wird eine Bewegung der
Scheibe nach vorne unterbunden. Die hinterseitig (in Abb. 1 rechts) vorgesehene zweite
Antriebsscheibe 37 wird, vermittelt über eine Keilnabe 48, am hinteren Ende der
Antriebswellenhinterhälfte 11b gehalten und kann von der hydraulischen Anpreß-Einheit
49 frei zur ersten Antriebsscheibe 34 hin gedrückt werden.
Außerdem ist um den Mittelabschnitt der Antriebswellenhinterhälfte 11b ein Stützzylinder
50 mit der Hinterhälfte 11b konzentrisch vorgesehen. Dieser Stützzylinder 50 wird an
seinen beiden Enden durch die Innenkanten von Verankerungen 51, 51 gehalten. Diese
Verankerungen 51, 51 werden mit ihren Außenkanten an den weiter unten ausführlicher
beschriebenen Halteringen 52, 52 gestützt und sind dort befestigt. Sie bilden erste und
zweite Stützrahmen 53, 54, welche die weiter unten zu besprechenden ersten und
zweiten Schwenkrahmen 55, 56 schwenkbar halten. Zwischen der Außenfläche des
Mittelabschnitts der Antriebswellenhinterhälfte 11b und den Innenseiten beider
Endkanten des Stützzylinders 50 sind jeweils Radialnadellager 57, 57 vorgesehen,
wodurch die Hinterhälfte 11b in dem Stützzylinder 50 so gehalten wird, daß sie sich
einerseits drehen und andererseits axial verschoben werden kann.
Auf dem Stützzylinder 50 wiederum werden die erste und zweite Abtriebsscheibe 35 und
38 jeweils durch Radialnadellager 58, 58 drehbar und axial verschiebbar gelagert.
Zwischen den einander gegenüberliegenden Seitenflächen der ersten und zweiten
Abtriebsscheibe 35 und 38 ist ein Nadellager 59 vorgesehen, das die zwischen der
ersten und zweiten Abtriebsscheibe 35 und 38 wirkende Schublast aufnimmt und die
Drehung beider Scheiben 35, 38 relativ zueinander ermöglicht.
Um die Endbereiche des Stützzylinders 50 zu halten und festzustellen, sind auf den
Innenflächen von als Zylinder mit kleinem Durchmesser gestalteten Halteringen 60, 60,
die auf den Innenflächen (Zentrum) der Verankerungen 51, 51 vorgesehen sind, als
Vertiefungen über den gesamten Innenumfang laufende Rillen 61, 61 ausgebildet. In
einem Teil der Verankerungen 51, 51 ist, der Innenseite von Stützen 62, 62 zwischen
den einander im Kreissinn benachbarten ersten Antriebsrollen 36, 36 (bzw. zweiten
Antriebsrollen 39) zugewandt, eine Ölleitungen 64 (s. Abb. 5) vorgesehen. Die nach
außen weisende Öffnung dieser Ölleitung 64 ist mit einem Stopfen 63 verschlossen.
Seitlich an den Stützen 62, 62 ist, den Innenflächen 2a, 4a der Scheiben 34, 35, 37 und
38 gegenüberliegend, der Unterrand der Düsen 65, 65, deren Oberrand mit der Ölleitung
64 verbunden ist, geöffnet.
An den Innenflächen der beiden Enden des Stützzylinders 50 sind Sperrscheiben 66, 66
befestigt deren Innenumfang der Außenfläche des Mittelabschnitts der
Antriebswellenhinterhälfte 11b gegenüberliegt und dieser Außenfläche angenähert ist, so
daß die beiden Enden des zylindrischen Hohlraums 67 zwischen der Außenfläche der
Antriebswellenhinterhälfte 11b und der Innenfläche des Stützzylinders 50 nahezu
verschlossen sind. Die Antriebswellenhinterhälfte 11b ist im übrigen als Hohlrohr
ausgebildet, in dessen Mitte eine Ölleitung 68 vorgesehen ist, die an einem Ende an ein
Mittel zur Ölförderung, beispielsweise dem Auslaß einer hier nicht gezeigten Ölpumpe,
angeschlossen ist. Im Mittelabschnitt der Antriebswellenhinterhälfte 11 sind außerdem
mehrere Ölzuleitungsbohrungen 69, 69 ausgebildet, über welche die Ölleitung 68 mit
dem zylindrischen Hohlraum 67 verbunden ist. An den beiden Enden des Stützzylinders
50 sind, örtlich mit den Rillen 61, 61 übereinstimmend, voneinander getrennte
Ölzuleitungsbohrungen 70, 70 ausgebildet.
An der Außenseite der ersten Abtriebsscheibe 35 ist ein Abtriebszahnrad 71 für die
Vorderräder befestigt, welches, vermittelt durch ein mitlaufendes Zahnrad 73 für die
Vorderräder, mit der Antriebswelle 45 für die Vorderräder verbunden ist, die somit durch
die erste Abtriebsscheibe 35 drehbar ist. Die Drehung der Antriebswelle 45 für die
Vorderräder wird dann, vermittelt durch ein Differentialgetriebe 74 für die Vorderräder,
auf die nicht gezeigten Vorderräder übertragen. Außerdem ist an der Außenseite der
zweiten Abtriebsscheibe 38 ein Abtriebszahnrad 75 für die Hinterräder befestigt,
welches, vermittelt durch ein mitlaufendes Zahnrad 76 für die Hinterräder, mit der
Antriebswelle 45 für die Hinterräder verbunden ist, die somit durch die zweite
Abtriebsscheibe 38 drehbar ist. Die Drehung der Antriebswelle 45 für die Hinterräder wird
dann, vermittelt durch ein hier nicht gezeigtes Differentialgetriebe für die Hinterräder, auf
die ebenfalls nicht gezeigten Hinterräder übertragen. Außerdem ist an der Außenseite
der zweiten Abtriebsscheibe 38 ein Abtriebszahnrad 75 für die Hinterräder befestigt,
welches, vermittelt durch ein mitlaufendes Zahnrad 76 für die Hinterräder, mit der
Antriebswelle 45 für die Hinterräder verbunden ist, die somit durch die zweite
Abtriebsscheibe 38 drehbar ist. Die Drehung der Antriebswelle 45 für die Hinterräder wird
dann, vermittelt durch ein hier nicht gezeigtes Differentialgetriebe für die Hinterräder, auf
die ebenfalls nicht gezeigten Hinterräder übertragen.
Weiterhin sind zwischen den Innenflächen 2a und 4a der ersten Antriebsscheibe 34 und
der ersten Abtriebsscheibe 35 drei erste Antriebsrollen 36, 36 und zwischen den
Innenflächen 2a und 4a der zweiten Antriebsscheibe 37 und der zweiten Abtriebsscheibe
38 drei zweite Antriebsrollen 39 vorgesehen. Diese Antriebsrollen 36 und 39 werden
jeweils an den Innenseiten von ersten Zapfen 77 und zweiten Zapfen 78 drehbar
gehalten. Die ersten und zweiten Zapfen 77, 78 führen eine Schwenkbewegung um erste
bzw. zweite Achsen 79 (die letzteren werden in der Abbildung nicht gezeigt) aus, wobei
diese Achsen 79 an den beiden Enden der Zapfen konzentrisch vorgesehen und
verdreht zu den Mittelachsen der Scheiben 34, 35, 37 und 38 angeordnet sind, d. h. sie
sich mit den Mittelachsen der Scheiben 34, 35, 37 und 38 zwar nicht kreuzen, senkrecht
oder nahezu senkrecht zu diesen ausgerichtet sind. Weiterhin sind die Zapfen 77 und 78
jeweils in einem ersten bzw. zweiten Schwenkrahmen 53, 54 durch Radialnadellager 80,
80 frei schwenkbar gelagert.
Der Mittelabschnitt des ersten bzw. zweiten Schwenkrahmens 53, 54 wird an den jeweils
zum ersten bzw. zweiten Stützrahmen 55, 56 gehörenden Halteringen 52, 52 so
gehalten, daß eine Schwenkbewegung um zu den Mittelachsen der Scheiben 34, 37, 35
und 38 parallele Stützachsen 81, 81 möglich ist. Zwischen diesen Stützachsen 81, 81
und den Halteringen 52, 52 einerseits und dem ersten bzw. zweiten Schwenkrahmen 53,
54 andererseits sind jeweils Radiallager und Drucklager, beispielsweise Nadellager,
vorgesehen, damit der erste bzw. zweite Schwenkrahmen 53, 54 unbehindert schwenken
kann. Der erste bzw. zweite Stützrahmen 55, 56 werden jeweils durch ein Paar parallel
zueinander angeordneter Halteringe 52, 52 gebildet, die über die Außenkanten dreier, zu
den Verankerungen 51, 51 gehörenden Stützen 62, 62 miteinander verbunden sind. Die
Stützachsen 81, 81 halten den ersten bzw. zweiten Stützrahmen 55, 56 in bezug auf den
Kreisumfang der Halteringe 52, 52 im Mittelbereich der Stützen 62, 62 zwischen jeweils
einem Paar Halteringe 52, 52. Der erste und zweite Schwenkrahmen 53, 54 werden
daher zwischen zwei im Kreissinn einander benachbarten Stützen 62, 62 schwenkbar
gehalten.
Der erste und zweite können durch Hydraulikzylinder 82a, 82b, die zwischen den Kanten
der Schwenkrahmen 53, 54 und den Halteringen 52, 52 vorgesehen sind, geschwenkt
werden. Die Hydraulikzylinder 82a, 82b sind hierbei jeweils an einem der Halteringe 52,
52 so angeordnet, daß ihre Position mit den beiden Kanten der Schwenkrahmen 53, 54
übereinstimmt. An jeweils den beiden Kanten der Schwenkrahmen 53, 54 sind dort, wo
sich eine örtliche Übereinstimmung mit den Hydraulikzylindern 82a, 82b ergibt, parallel
zu den Stützachsen 81, 81 jeweils Stangen 83a, 88b so befestigt und abgestützt, daß sie
die beiden Kanten des ersten bzw. zweiten Schwenkrahmens 53, 54 durchstoßen.
Weiterhin stehen die in die Hydraulikzylinder 82a, 82b eingeführten Kolben 84a, 84b mit
den an den beiden Kanten der Schwenkrahmen 53, 54 befestigten Stangen 83a, 83b in
Eingriff.
Da der erste und zweite Schwenkrahmen 53, 54 durch die Kolben 84a, 84b verschoben
werden können, gleichgültig, ob diese Kolben 84a, 84b eine geradlinige Bewegung oder
die Kanten des ersten oder zweiten Schwenkrahmens 53, 54 eine Bewegung auf einem
Kreisbogen ausführen, werden die Stangen 83a, 83b an den beiden Kanten des ersten
und zweiten Schwenkrahmens 53, 54 so gehalten, daß sie im rechten Winkel zur
Bewegung der Kolben 84a, 84b etwas verschoben werden können. In dem hier
gezeigten Beispiel sind die Enden der Stangen 83a, 83b mit etwas Spiel in längere, in
bezug auf die Halteringe 52, 52 radiale Bohrungen 85, 85 eingeführt, die in besagten
Halteringen 52, 52 vorgesehen sind. Hierbei sind die Bohrungen 85, 85 breiter als die
Durchmesser der Stangen 83a, 83b ausgeführt, so daß sie, wie oben ausgeführt, eine
Bewegung im rechten Winkel zu den Kolben 84a, 84b ausführen können.
Von den an den einzelnen Schwenkrahmen 53, 54 als jeweils zwei Paare vorgesehenen
Hydraulikzylindern 82a, 82b (d. h. je 4 Zylinder pro Schwenkrahmen und insgesamt 24
Zylinder in der ringförmigen stufenlosen Getriebeeinheit 33 insgesamt) wird bei einer
Geschwindigkeitsveränderung einer der beiden zu den Schwenkrahmen 53, 54 längs an
einem Ende der Rahmen vorgesehenen Hydraulikzylinder 82a (82b) gedehnt und
zugleich der andere Hydraulikzylinder 82b (82a) gestaucht, wodurch die Schwenkrahmen
53, 54 über eine vorgegebene Strecke eine Schwenkbewegung in vorgegebener
Richtung ausführen.
An den Halteringen 52, 52 wird ein Steuerventil 24a zur Steuerung der Zufuhr von
Hydrauliköl zu den Hydraulikzylindern 82a, 82b gehalten. Wenn die ersten bzw. zweiten
Schwenkrahmen 53, 54 aufgrund der Versorgung der Hydraulikzylinder 82a, 82b mit
Hydrauliköl eine Schwenkbewegung ausführen, wird durch die an den Zapfen 77, 78 (die
in dem ersten bzw. zweiten Schwenkrahmen 53, 54 gehalten werden) außenseitig
vorgesehene Nockenfläche 86 der Umschaltbolzen 27a des Steuerventils 24a, vermittelt
durch einen zu Steuerventil 24a gehörigen schwimmenden Kolben 87, verschoben und
das Steuerventil 24a folglich umgestellt. Eine Hülse 26a, die gemeinsam mit dem
Umschaltbolzen 27a zu Steuerventil 24a gehört, wird durch den Steuermotor 28a in eine
geeignete Stellung verschoben, damit bei einer Geschwindigkeitsänderung das
erforderliche Übersetzungsverhältnis erreicht wird. In dem ringförmigen stufenlosen
Getriebe 33 werden insgesamt zwei dieser Steuerventile 24a und Steuermotoren 28a
vorgesehen, jeweils einmal in einem ersten Hohlraum 88, der von der ersten
Antriebsscheibe 34 und der ersten Abtriebsscheibe 35 gebildet wird und diese umfaßt,
und einmal in einem zweiten Hohlraum 89, der von der zweiten Antriebsscheibe 37 und
der zweiten Abtriebsscheibe 38 gebildet wird und diese umfaßt. Das Steuerventil 24a in
dem ersten Hohlraum 88 und das Steuerventil 24a in dem zweiten Hohlraum 89 werden
über die zugehörigen Steuermotoren 28a im ersten bzw. zweiten Hohlraum 88 bzw. 89
auf Grundlage von Befehlen aus einer hier nicht gezeigten, einen Mikrocomputer
beinhaltenden Steuervorrichtung miteinander synchron (Fahrt geradeaus) oder
unabhängig voneinander (Kurvenfahrt) gesteuert.
Die beschriebene Anordnung bewirkt, daß der erste und zweite Schwenkrahmen 53, 54
bei einer Geschwindigkeitsveränderung aufgrund der Hydraulikölzufuhr zu den
Hydraulikzylindern 82a, 82b um eine vorgegebene Strecke in vorgegebener Richtung um
die Stützachsen 81, 81 geschwenkt werden. Hierdurch werden die von den
Schwenkrahmen 53, 54 gehaltenen ersten und zweiten Zapfen 77, 78 in etwa in
Richtung der ersten und zweiten Achsen 79 verschoben (In der Praxis führen sie eine
Bewegung auf einem Kreisbogen um die Stützachsen 81, 81 aus). Hierdurch verändert
sich, wie in dem in Abb. 8 und 9 gezeigten Beispiel der Sinn der auf die Kontaktflächen
zwischen den Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 36, 39 und den Innenflächen 2a,
4a der Scheiben 34, 37, 35 und 38 wirkenden Tangentialkraft. Mit der
Richtungsänderung dieser Kraft werden die ersten und zweiten Zapfen 77, 78 jeweils in
Gegenrichtung zueinander um die an den ersten und zweiten Schwenkrahmen 53, 54
drehbar gelagerten ersten und zweiten Achsen 79 geschwenkt, wodurch sich die
Auflagestellung der Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 36, 39 auf den Innenflächen
2a und 4a wie in Abb. 6 und Abb. 7 gezeigt verändert und das Übersetzungsverhältnis
zwischen der ersten und zweiten Antriebsscheibe 34, 37 und der ersten und zweiten
Abtriebsscheibe 35, 38 geändert wird.
In dem hier gezeigten Beispiel sind die Verschiebungsachsen 8a. 8a, welche die ersten
und zweiten Antriebsrollen 36, 39 an den ersten und zweiten Zapfen 77, 78 halten,
geradlinig ausgeführt, d. h. ihre Fußhälfte ist, relativ zu der jeweiligen Kopfhälfte, im
wesentlichen nicht exzentrisch angeordnet. Statt dessen ist der Kopf der
Verschiebungsachsen 8a, 8a versetzt zum Zentrum der zu den Axial-Rillenkugellagern
14a, 14a gehörigen Außenringe 16a, 16a eingeführt. Die ersten und zweiten
Antriebsrollen 36, 39 sind als einstückig runde Körper ohne durchgehende Bohrung
ausgeführt, und da ein schräger Kontaktwinkel zu den Axial-Rillenkugellagern 14a, 14a
vorgesehen ist, nehmen sie nicht nur die auf die Axial-Rillenkugellager 14a, 14a
wirkende Schublast, sondern auch die Radiallast auf. Auch in dieser Anordnung können
die ersten und zweiten Antriebsrollen 36, 39 drehbar an der vorgegebenen Position und
in bezug auf die Achsen der Scheiben 34, 37, 35 und 38 um eine gewisse Strecke axial
verschiebbar gehalten werden.
Während des Betriebs eines automatischen Kraftwagengetriebes mit einem
erfindungsgemäßen ringförmigen stufenlosen Getriebe der hier gezeigten Konstruktion
werden, bei sich zueinander synchron mit der Hinterhälfte 11b der Antriebswelle 11
drehender erster und zweiter Antriebsscheibe 34 bzw. 37, die Antriebswelle 45 für die
Vorderräder durch die von der ersten Antriebsscheibe 34 über die ersten Antriebsrollen
36, 36 auf die erste Abtriebsscheibe 35 übertragene Kraft, und die Antriebswelle 46 für
die Hinterräder durch die von der zweiten Antriebsscheibe 37 über die zweiten
Antriebsrollen 39 auf die zweite Abtriebsscheibe 38 übertragene Kraft gedreht.
Um die Effizienz der Kraftübertragung zwischen erster und zweiter Antriebsscheibe 34,
37 einerseits und erster und zweiter Abtriebsscheibe 35, 38 andererseits zu sichern, ist
durch Veränderung des Öldrucks in den zur hydraulischen Anpreß-Einheit 49
gehörenden Hydraulikkammern eine Feineinstellung des Anpreßdrucks zwischen den
Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 36, 39 und den Innenflächen 2a und 4a der
Scheiben 34, 37, 35 und 38 auf einfache Weise möglich. Bei Getriebevorrichtungen in
Kraftwagen mit ständigem Vierradantrieb können, je nach Fahrbedingungen,
Divergenzen zwischen den auf die Vorder- und Hinterräder verteilten Drehmomenten
entstehen, bei dem hier gezeigten Beispiel kann jedoch stets eine optimale, den
jeweiligen Bedingungen entsprechende Anpressung erreicht werden, da diese durch die
hydraulische Anpreß-Einheit 49 eingestellt wird.
Wenn bei Geradeausfahrt des Kraftwagens die Drehgeschwindigkeiten der Antriebswelle
45 für die Vorderräder und der Antriebswelle 46 für die Hinterräder in Übereinstimmung
gebracht werden, um identische Drehgeschwindigkeiten der Vorder- und Hinterräder zu
erzielen, werden, entsprechend der Hydraulikölzufuhr in die Hydraulikzylinder 82a, 82b,
jeweils die Schwenkwinkel der ersten und zweiten Schwenkrahmen 53, 54 um die
Stützachsen 81, 81 und die Neigungswinkel der ersten und zweiten Zapfen 77, 78 um die
Stützachsen 79 in Übereinstimmung gebracht. Dann wird das Übersetzungsverhältnis
zwischen erster Antriebs- und erster Abtriebsscheibe (34, 35) mit dem
Übersetzungsverhältnis zwischen zweiter Antriebs- und zweiter Abtriebsscheibe (37, 38)
in Übereinstimmung gebracht. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Abtrieb des
ringförmigen stufenlosen Getriebes 33 und den Vorder- und Hinterrädern wird mittels des
gesamten Systems, das ein Differentialgetriebe beinhaltet, in Übereinstimmung gebracht.
Wenn hingegen die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 46 für die Hinterräder
langsamer als die der Antriebswelle 45 für die Vorderräder eingestellt werden soll, um bei
einer Kurvenfahrt die Drehgeschwindigkeit der Hinterräder relativ zu der
Drehgeschwindigkeit der Vorderräder zu verlangsamen, werden die Neigungswinkel der
ersten Zapfen 77, 77 anders eingestellt als die der zweiten Zapfen 78. Konkret wird
hierzu das Untersetzungsverhältnis zwischen der zweiten Antriebs- und der zweiten
Abtriebsscheibe (37, 38) größer eingestellt als das Untersetzungsverhältnis zwischen der
ersten Antriebs- und der ersten Abtriebsscheibe (34, 35). Hierdurch wird auch ohne ein
Zentraldifferential ein stabiles Fahrverhalten ohne übermäßige Reibung zwischen den
Vorder- und Hinterrädern auf der Fahrbahn erreicht.
In allen Fällen wirkt beim Betrieb des ringförmigen stufenlosen Getriebes ausgehend von
den ersten und zweiten Antriebsrollen 36, 39 über die ersten und zweiten Zapfen 77, 78
auf die ersten und zweiten Schwenkrahmen 53, 54 eine starke Last, die zu den Scheiben
34, 37, 35 und 38 diametral nach außen gerichtet ist. Diese Last wird von den
Stützachsen 81, 81 an die Halteringe 52, 52, welche den ersten bzw. zweiten
Stützrahmen 55, 56 bilden, übertragen. Hier heben sich die Belastungen gegenseitig auf,
weshalb die Steifheit und Festigkeit des Gehäuses zur Aufnahme des ringförmigen
stufenlosen Getriebes nicht unbedingt hoch bemessen werden muß, wenn die Halteringe
52, 52 mit einer ausreichenden Steifigkeit ausgeführt werden. Somit ist eine kompakte
und leichte Ausführung des ringförmigen stufenlosen Getriebes möglich.
Während des Betriebs des ringförmigen stufenlosen Getriebes wird der Ölleitung 68 in
der Hinterhälfte 11b der Antriebswelle 11 Schmieröl zugeführt, das über die
Ölzuleitungsbohrungen 69, 69 in den innenseitig im Stützzylinder 50 gebildeten
zylindrischen Hohlraum 67 eingespeist und dann von diesem Hohlraum 67 aus den
Ölzuleitungsbohrungen 70, 70, den Rillen 61, 61 und der Ölleitung 64 zugeführt wird.
Das in die Ölleitung 64 eingeleitete Schmieröl wird dann über die untere Öffnung der
Öldüse 65, 65 auf die Innenflächen 2a und 4a der Scheiben 34, 35, 37 und 38 gespritzt.
Das an den Innenflächen 2a und 4a anhaftende Schmieröl wird auf die Kontaktflächen
zwischen den Außenflächen 9a, 9a der Antriebsrollen 36, 39 und den Innenflächen 2a
und 4a der Scheiben 34, 35, 37 und 38 mitgenommen und schmiert dann diese
Kontaktflächen.
Das hier gezeigte Beispiel demonstriert die Verwendung des erfindungsgemäßen
ringförmigen stufenlosen Getriebes für die Übersetzung in einem Automatikgetriebe
eines vierrädrigen Kraftwagens mit einem Motor, der ein für einen PKW übliches, großes
Drehmoment erzeugt. Charakteristisch für die vorliegende Erfindung ist jedoch die Art
der Ölzuleitung in ringförmigen stufenlosen Getrieben mit drei Rollen, erfindungsgemäße
ringförmige stufenlose Getriebe können daher auch als Getriebeeinheiten für
Automatikgetriebe in üblichen Krafträdern (Zweiräder) eingesetzt werden. In diesem Fall
werden zwei Abtriebsscheiben miteinander synchron drehbar verbunden und der Abtrieb
beider Abtriebsscheiben von einer einzigen Abtriebswelle abgenommen. Bei der
Verwendung als Getriebeeinheiten für Automatikgetriebe in Kleinkraftwagen, bei denen
ein weniger großes Drehmoment auftritt, ist eine Konstruktion des ringförmigen
stufenlosen Getriebes als "single cavity"-Getriebe mit jeweils einer Antriebs- und einer
Abtriebsscheibe möglich. Auch die Konstruktion zur Bewegung der Zapfen bei einer
Übersetzungsänderung ist nicht auf die Verwendung von Schwenkrahmen
eingeschränkt, weshalb auch die in Abb. 10 gezeigte Konstruktion mit Parallelbewegung
möglich ist. Auch die Anpreß-Einheit, die in dem gezeigten Beispiel dazu dient, die
Anpressung auf den Flächen mit Vortriebskräften sicherzustellen, muß, beispielsweise im
Falle von Automatikgetrieben für Krafträder (Zweiräder) nicht hydraulisch ausgeführt
werden, vielmehr kann hier auch eine herkömmlich aufgebaute Nockenvorrichtung
verwendet werden, die auf mechanischem Weg Andruckkraft erzeugt.
Die vorliegende Erfindung schafft aufgrund der oben beschriebenen Konstruktions- und
Funktionsweise eine Konstruktion zur effektiven Schmierung von drei Rollen
ausgerüsteten ringförmigen stufenlosen Getrieben, bei denen zwischen einer Antriebs-
und einer Abtriebsscheibe, die gemeinsam ein Paar bilden, drei Antriebsrollen
vorgesehen sind. Damit fördern sie die Realisierung von ringförmigen stufenlosen
Getrieben des genannten Typs.
Einfache Erläuterung der beigefügten Zeichnungen
Abb. 1 zeigt als Querschnitt wichtige Teile eines Beispiels für erfindungsgemäße
Ausführungsformen,
Abb. 2 zeigt einen Querschnitt entlang der Geraden A-A in Abb. 1,
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt entlang der Geraden B-B in Abb. 1,
Abb. 4 zeigt in etwa den gleichen Ausschnitt wie Abb. 3, jedoch als Schnitt in der
Ebene, die die Mittelachsen der an den ersten Zapfen vorgesehenen ersten
Achsen enthält,
Abb. 5 zeigt als Querschnitt eine Vergrößerung des mittleren Teils von Abb. 1,
Abb. 6 zeigt als Seitenansicht Grundzüge des Aufbaus eines herkömmlichen
ringförmigen stufenlosen Getriebes bei maximaler Untersetzung,
Abb. 7 zeigt die gleiche Seitenansicht, jedoch bei maximaler
Geschwindigkeitserhöhung,
Abb. 8 zeigt als Querschnitt ein Beispiel für eine bekannte konkrete Konstruktion,
Abb. 9 zeigt einen Querschnitt entlang der Geraden C-C in Abb. 8,
Abb. 10 zeigt eine Vorderansicht auf ein erstes Beispiel für eine bekannte Konstruktion,
die eine Vergrößerung der übertragbaren Kraft ermöglicht (teilweise
aufgeschnitten).
1
Antriebswelle
2
Antriebsscheibe
2
a Innenfläche
3
Abtriebswelle
4
Abtriebsscheibe
4
a Innenfläche
5
Gehäuse
6
Achse
7
Zapfen
8
,
8
a Verschiebungsachse
9
Antriebsrolle
9
a Außenfläche
10
Nockenvorrichtung
11
Antriebswelle
11
a Vorderhälfte
11
b Hinterhälfte
12
Abtriebszahnrad
13
Stützplatte
14
,
14
a Axial-Rillenkugellager
15
Nadellager
16
,
16
a Außenring
17
Aktuator
19
Stützpfosten
20
Öldüse
21
Rahmen
22
Stützwinkel
23
Hydraulikzylinder
24
,
24
a Steuerventil
25
Pumpe
26
,
26
a Hülse
27
,
27
a Umschaltbolzen
28
,
28
a Steuermotor
29
Antriebskolben
30
Öltank
31
Nocke
32
Verbindungsstück
33
ringförmiges stufenloses Getriebe
34
erste Antriebsscheibe
35
erste Abtriebsscheibe
36
erste Antriebsrolle
37
zweite Antriebsscheibe
38
zweite Abtriebsscheibe
39
zweite Antriebsrolle
40
Drehmomentwandler
41
a,
41
b Radialnadellager
42
Einheit zur Umschaltung zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt
43
Kupplung für Vorwärtsfahrt
44
Kupplung für Rückwärtsfahrt
45
Antriebswelle für die Vorderräder
46
Antriebswelle für die Hinterräder
47
Träger
48
Keilnabe
49
Anpreß-Einheit
50
Stützzylinder
51
Verankerung
52
Haltering
53
erster Schwenkrahmen
54
zweiter Schwenkrahmen
55
erster Stützrahmen
56
zweiter Stützrahmen
57
Radialnadellager
58
Radialnadellager
59
Nadellager
60
Haltering
61
Rille
62
Stütze
63
Stopfen
64
Ölleitung
65
Düse
66
Sperrscheibe
67
zylindrischer Hohlraum
68
Ölleitung
69
Ölzuleitungsbohrung
70
Ölzuleitungsbohrung
71
Abtriebszahnrad für die Vorderräder
73
mitlaufendes Zahnrad für die Vorderräder
74
Differentialgetriebe für die Vorderräder
75
Abtriebszahnrad für die Hinterräder
76
mitlaufendes Zahnrad für die Hinterräder
77
erster Zapfen
78
zweiter Zapfen
79
erste Achse
80
Radialnadellager
81
Stützachse
82
a,
82
b Hydraulikzylinder
83
a,
83
b Stange
84
a,
84
b Kolben
85
lange Bohrung
86
Nockenfläche
87
schwimmender Kolben
88
erster Hohlraum
89
zweiter Hohlraum
Claims (1)
1. Ein ringförmiges stufenloses Getriebe, das ausgerüstet ist mit
einem Gehäuse,
einer in diesem Gehäuse drehbar gehaltenen Antriebswelle,
einer auf dieser Antriebswelle aufsitzenden, mit dieser drehbaren Antriebsscheibe,
einer Abtriebsscheibe, die, bei einander gegenüberliegenden Innenflächen der Antriebsscheibe und dieser Abtriebsscheibe, in bezug auf die Antriebsscheibe konzentrisch angeordnet ist und sich von der Antriebsscheibe unabhängig drehen kann,
zwischen Antriebs- und Abtriebsscheibe vorgesehenen Zapfen, die eine Schwenkbewegung um zu den Mittelachsen von Antriebs- und Abtriebsscheibe verdreht angeordneten Achsen ausführen können, wobei auf ein aus Antriebs- und Abtriebsscheibe gebildetes Scheibenpaar drei Zapfen kommen,
aus der Innenfläche dieser Zapfen hervorragenden Verschiebungsachsen, und
mehreren Antriebsrollen, die zwischen den Innenflächen der Antriebs- und der Abtriebsscheibe so gehalten werden, daß sie sich um diese Verschiebungsachsen drehen können, wobei auf jeden der Zapfen eine Antriebsrolle kommt,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Innenflächen von Antriebs- und Abtriebsscheibe ein im Gehäuse befestigter Rahmen so vorgesehen ist, daß ein Teil dieses Rahmens zwischen einander auf einem Kreis, dessen Mittelpunkt von der vorgenannten Antriebswelle gebildet wird, benachbarten Antriebsrollen angeordnet ist, dieser Teil des Rahmens mit einer Düse zum Ausspritzen von Schmieröl zur Schmierung der Auflageflächen zwischen den Außenflächen der Antriebsrollen und den Innenflächen der vorgenannten Scheiben versehen ist und in die als Hohlrohr ausgebildete Antriebswelle eingeleitetes Schmieröl der vorgenannten Düse zugeführt werden kann.
einem Gehäuse,
einer in diesem Gehäuse drehbar gehaltenen Antriebswelle,
einer auf dieser Antriebswelle aufsitzenden, mit dieser drehbaren Antriebsscheibe,
einer Abtriebsscheibe, die, bei einander gegenüberliegenden Innenflächen der Antriebsscheibe und dieser Abtriebsscheibe, in bezug auf die Antriebsscheibe konzentrisch angeordnet ist und sich von der Antriebsscheibe unabhängig drehen kann,
zwischen Antriebs- und Abtriebsscheibe vorgesehenen Zapfen, die eine Schwenkbewegung um zu den Mittelachsen von Antriebs- und Abtriebsscheibe verdreht angeordneten Achsen ausführen können, wobei auf ein aus Antriebs- und Abtriebsscheibe gebildetes Scheibenpaar drei Zapfen kommen,
aus der Innenfläche dieser Zapfen hervorragenden Verschiebungsachsen, und
mehreren Antriebsrollen, die zwischen den Innenflächen der Antriebs- und der Abtriebsscheibe so gehalten werden, daß sie sich um diese Verschiebungsachsen drehen können, wobei auf jeden der Zapfen eine Antriebsrolle kommt,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Innenflächen von Antriebs- und Abtriebsscheibe ein im Gehäuse befestigter Rahmen so vorgesehen ist, daß ein Teil dieses Rahmens zwischen einander auf einem Kreis, dessen Mittelpunkt von der vorgenannten Antriebswelle gebildet wird, benachbarten Antriebsrollen angeordnet ist, dieser Teil des Rahmens mit einer Düse zum Ausspritzen von Schmieröl zur Schmierung der Auflageflächen zwischen den Außenflächen der Antriebsrollen und den Innenflächen der vorgenannten Scheiben versehen ist und in die als Hohlrohr ausgebildete Antriebswelle eingeleitetes Schmieröl der vorgenannten Düse zugeführt werden kann.
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