DE100596C - - Google Patents
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- Publication number
- DE100596C DE100596C DENDAT100596D DE100596DA DE100596C DE 100596 C DE100596 C DE 100596C DE NDAT100596 D DENDAT100596 D DE NDAT100596D DE 100596D A DE100596D A DE 100596DA DE 100596 C DE100596 C DE 100596C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bearing
- housing
- sleeve
- sleeves
- pedal crank
- Prior art date
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Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
- B62M3/003—Combination of crank axles and bearings housed in the bottom bracket
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mounting Of Bearings Or Others (AREA)
Description
jP^tmamexTi^&ttTFflM.^
ICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KXASSE 63: Sattlerei, Wagenbatj und Fahrräder.
RICHARD SIEBERT in BERLIN. Tretkurbellager für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1897 ab.
Die bisherigen Tretkurbellager für Fahrräder zeigen den Uebelstand, dafs sich die
Lagerschalen nach kurzem Gebrauch in dem Lagergehäuse infolge des Fufsdrucks lockern
und in dem Gehäuse herumdrehen, wodurch die Einstellung des Lagers verändert wird und
häufig der Fall eintritt, dafs die Achse nicht mehr auf den Kugeln, sondern in der Bohrung
der Lagertassen läuft, was den Vortheil der Kugellager natürlich ganz aufhebt und einen
schweren Gang des Fahrrades verursacht.
Es kommt ferner häufig vor, dafs die Lagerschalen schief in dem Gehäuse sitzen, was
ebenfalls schweren Gang und starke Abnutzung der bewegten Theile zur Folge hat.
Das Einsetzen und Justiren der bisherigen Lager, während sich diese schon an der Maschine
befinden, ist ebenfalls eine zeitraubende und viele Uebung erfordernde Arbeit, die von
Laien kaum ausgeführt werden kann.
Diese Mängel rühren nun im wesentlichen daher, dafs die bisherigen Lager Lagerschalen
besitzen, die entweder unmittelbar in das Gehäuse eingeschraubt werden oder aus mehreren
durch eine Muffe verbundenen Theilen zusammengesetzt sind.
Das directe Einschrauben erschwert die Herstellung, da das Gehäuse mit Gewinde versehen
werden mufs, und gewährt keine grofse Genauigkeit, weil die Lagerschalen dabei sehr
leicht schief sitzen. Ihr Halt in dem Gehäuse ist ferner sehr gering, da die Auflagefläche nur
klein ist; infolge dessen haben die Gewindegänge den ganzen Druck auszuhalten. Die
Lagerschalen werden daher nach kurzer Zeit locker werden.
Die ebenfalls verwendeten glatten Lagerhülsen, welche durch eine Muffe verbunden
werden, haben eine zu kleine bezw. kurze Auflagefläche in dem Lagergehäuse, wodurch
das Lager ebenfalls keinen sicheren Halt besitzt und nach kurzer Zeit locker wird.
Bei dem vorliegenden Tretkurbellager sind diese Uebelstände dadurch vermieden, dafs die
Lagerschalen zu längeren Hülsen ausgestaltet sind, welche direct, also ohne jede Muffe oder
dergl. zusammengeschraubt und als Ganzes dann in das Lager eingesetzt werden, in welchem
sie infolge ihrer grofsen und langen Auflagefläche sehr sicher festsitzen und eine vollkommen
genaue Lage erhalten.
Da das Lager aufserhalb der Maschine justirt werden kann, ist diese Arbeit bedeutend vereinfacht
und kann das Einsetzen des Lagers von jedem Laien erfolgen.
Auf der Zeichnung ist ein mit vorliegender Einrichtung versehenes Tretkurbellager in Fig. 1
im Schnitt dargestellt, Fig. 2 zeigt die Lagerschalen aus einander genommen für sich.
Den wesentlichen Theil des Lagers bilden die Lagerschalen bezw. Tassen C1 und C2,
welche die Form langer Hülsen besitzen.
Dieselben sind an den nach aufsen kommenden Enden zum Theil geschlossen und mit
Laufflächen für die Kugeln versehen. Das innere Ende der einen Hülse besitzt Aufsengewinde
g und das innere Ende der anderen Hülse Innengewinde g1. Die das Aufsen-
(2. Auflage, ausgegeben am S. April
gewinde tragende Hülse ist an dem Gewindetheil etwas nach innen abgesetzt, damit die
Oberflächen beider Hülsen bündig liegen.
Beim Zusammensetzen des Lagers werden die Hülsen C1 C2 so weit in einander geschraubt,
dafs die Kugeln auf den Konustheilen der Welle4 aufliegen; durch Verdrehen der Hülsen
gegen einander hat man es dann in der Hand, den Andruck genau zu. regeln und etwaige
Abnutzung auszugleichen. Der Ring r der einen Hülse kann zwecks besseren Erfassens
rm't Einschnitten versehen werden, in welche ein Schlüssel hineinpafst.
Die Bauart der Welle bezw. der Kugellaufflächen etc. kann eine beliebige sein und ist
die dargestellte Welle nur als Beispiel gewählt.
Die zusammengeschraubten Hülsen C1 C2
werden in das am Gestell befindliche Gehäuse G so weit eingeschoben, bis der ringförmige Ansatz
r der einen Hülse an dem Gehäuse G anliegt, die Hülse C1 ragt dann noch etwas
über das Gehäuse hinaus, so dafs sowohl rechts wie links zwei cylindrische Ansätze aus dem
Gehäuse vorstehen. Die Hülsen C[ C2 werden
nun in geeigneter Weise im Gehäuse festgestellt, z. B. in der bekannten Weise festgeklemmt,
wodurch das Lager vollkommen fest und genau gerade liegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Ein Tretkurbellager für Fahrräder, dessen Lagertassen aus zwei langen cylindrischen Hülsen (C1 C?) bestehen, welche mit ihren inneren, mit Gewinde versehenen Enden unmittelbar zusammengeschraubt und in dem Lagergehäuse festgeklemmt werden, zum Zwecke, eine möglichst grofse Auflagefläche des Lagers in dem Gehäuse und dadurch einen sicheren Halt und genaue Stellung zu erzielen und das Justiren und Nachstellen zu erleichtern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100596C true DE100596C (de) |
Family
ID=371392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100596D Active DE100596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100596C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3306260A1 (de) * | 1983-02-23 | 1984-08-23 | Alfred Thun & Co Gmbh, 5828 Ennepetal | Tretkurbellager fuer fahrraeder |
| EP1792819A1 (de) * | 2005-12-02 | 2007-06-06 | Campagnolo S.R.L. | Tretkurbellager-Anordnung |
| EP1792821A1 (de) * | 2005-12-02 | 2007-06-06 | CAMPAGNOLO S.r.l. | Tretkurbellager-Anordnung |
| EP2149491A1 (de) * | 2008-07-29 | 2010-02-03 | Campagnolo Srl | Adaptervorrichtung zum Koppeln eines Lagers einer Tretlageranordnung mit Tretlagerkasten eines Fahrrads |
-
0
- DE DENDAT100596D patent/DE100596C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3306260A1 (de) * | 1983-02-23 | 1984-08-23 | Alfred Thun & Co Gmbh, 5828 Ennepetal | Tretkurbellager fuer fahrraeder |
| EP1792819A1 (de) * | 2005-12-02 | 2007-06-06 | Campagnolo S.R.L. | Tretkurbellager-Anordnung |
| EP1792821A1 (de) * | 2005-12-02 | 2007-06-06 | CAMPAGNOLO S.r.l. | Tretkurbellager-Anordnung |
| EP2149491A1 (de) * | 2008-07-29 | 2010-02-03 | Campagnolo Srl | Adaptervorrichtung zum Koppeln eines Lagers einer Tretlageranordnung mit Tretlagerkasten eines Fahrrads |
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