[go: up one dir, main page]

DE10058014A1 - Sensorelement eines Gassensors - Google Patents

Sensorelement eines Gassensors

Info

Publication number
DE10058014A1
DE10058014A1 DE10058014A DE10058014A DE10058014A1 DE 10058014 A1 DE10058014 A1 DE 10058014A1 DE 10058014 A DE10058014 A DE 10058014A DE 10058014 A DE10058014 A DE 10058014A DE 10058014 A1 DE10058014 A1 DE 10058014A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor element
element according
electrodes
layer
sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10058014A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10058014C2 (de
Inventor
Berndt Cramer
Carsten Springhorn
Detlef Heimann
Gudrun Oehler
Margret Schuele
Bernd Schumann
Sabine Thiemann-Handler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE10058014A priority Critical patent/DE10058014C2/de
Priority to EP01997695A priority patent/EP1342078A2/de
Priority to PCT/DE2001/004353 priority patent/WO2002042760A2/de
Priority to US10/432,815 priority patent/US7037415B2/en
Publication of DE10058014A1 publication Critical patent/DE10058014A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10058014C2 publication Critical patent/DE10058014C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/417Systems using cells, i.e. more than one cell and probes with solid electrolytes
    • G01N27/419Measuring voltages or currents with a combination of oxygen pumping cells and oxygen concentration cells

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)

Abstract

Es wird ein Sensorelement eines Gassensors beschrieben, das der Bestimmung der Konzentration mindestens eines Bestandteils eines Gasgemischs, insbesondere in Abgasen von Verbrennungsmotoren dient. Es beinhaltet mindestens zwei Elektroden (22, 23), die in einem in direktem Kontakt mit dem Gasgemisch stehenden inneren Gasraum (15) angeordnet sind, wobei die eine Elektrode (22) ein erstes Material und die zweite Elektrode (23) ein zweites Material enthält. Der innere Gasraum (15) enthält ein physikalisch und/oder chemisch wirkendes Mittel (34, 36, 39) zur Vermeidung einer Metalldiffusion zwischen den Elektroden (22, 23).

Description

Die Erfindung betrifft ein Sensorelement eines Gassensors zur Bestimmung der Konzentration eines Bestandteils eines Gasge­ mischs nach der Gattung des Anspruchs 1 und dessen Verwendung.
Stand der Technik
In Gassensoren auf Festelektrolytbasis sind je nach Anwendungs­ fall Elektroden ganz unterschiedlicher Zusammensetzung vorgese­ hen. So werden katalytisch aktive Elektroden beispielsweise aus Platin oder Platin/Rhodiumlegierungen hergestellt, katalytisch inaktive Elektroden dagegen aus Gold oder Goldlegierungen. Diese Elektroden befinden sich unter anderem in inneren Gasräumen des Sensors, wobei sich je nach Bauart des Sensors in ein und dem­ selben Gasraum Elektroden unterschiedlicher Zusammensetzung be­ finden können. Da die Herstellung derartiger Sensoren mindestens einen Sinterprozeß bei hohen Temperaturen beinhaltet, kann es dabei zu einer Kontaminierung der Elektroden mit Metallbestand­ teilen der jeweils anderen Elektrode kommen. Dies führt bei­ spielsweise zu einer Inaktivierung von katalytisch aktiven Elek­ troden durch Goldeinlagerungen oder umgekehrt zu einer erhöhten katalytischen Aktivität von Goldelektroden durch Kontaminierung mit Platin oder Rhodium. Beide Effekte beeinträchtigen die sen­ sitiven Eigenschaften des Sensors.
Aus der EP 678 740 A1 ist ein Sensor zur Bestimmung des NOx- Gehaltes von Gasgemischen bekannt, bei dem Elektroden, die der Kontrolle des Sauerstoffgehalts innerhalb des Sensors dienen, aus einer Gold/Platinlegierung bestehen und Elektroden zur Zer­ setzung von Stickoxiden aus Rhodium. Beide Elektrodentypen sind wahlweise durch eine Diffusionsbarriere räumlich voneinander ge­ trennt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Gassensor zur Bestimmung der Konzentration eines Bestandteils eines Gasge­ mischs bereitzustellen, bei dem eine gegenseitige Kontaminierung von Elektroden verhindert wird, ohne daß der Zutritt von Meßgas zu den Elektroden wesentlich erschwert ist.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Sensorelement mit den kennzeichnenden Merk­ malen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß das Sensorelement ein Mittel zur Vermeidung der Metalldiffusion zwischen den Elektro­ den des Sensorelements aufweist und somit die gegenseitige Kon­ taminierung von Elektroden unterschiedlicher Zusammensetzung bei höheren Temperaturen verhindert. Dies ermöglicht die Bereitstel­ lung eines Sensors mit hoher Sensitivität gegenüber dem zu be­ stimmenden Gas. Der Zutritt des Meßgases zu den Elektroden wird dabei nicht wesentlich erschwert.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptan­ spruch angegebenen Sensorelements möglich. So ermöglicht bei­ spielsweise die Verwendung einer auf der Oberfläche mindestens einer der Elektroden aufgebrachten Diffusionsbarriere eine ef­ fektive Vermeidung einer Kontaminierung der Elektroden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform weist zwischen Elek­ troden unterschiedlicher Bauart eine verlängerte Diffusions­ strecke auf, wobei die betreffenden Elektroden bevorzugterweise in verschiedenen Schichtebenen des Sensors angeordnet sind.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung einer Schicht eines me­ talldampfabsorbierenden Materials als Mittel zur Vermeidung der Ausbreitung von Metalldämpfen, da auf diesem Wege die Metall­ dämpfe nicht nur am Zutritt zu den Elektroden gehindert, sondern vielmehr aus dem Gasraum entfernt werden.
Zeichnung
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher er­ läutert. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch einen meß­ gasseitigen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Sensorelements ge­ mäß einem ersten Ausführungsbeispiel und Fig. 2 und 3 Quer­ schnitte durch jeweils meßgasseitige Abschnitte von Sensorele­ menten gemäß zweier weiterer Ausführungsbeispiele.
Ausführungsbeispiele
In Fig. 1 ist ein prinzipieller Aufbau einer ersten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Mit 10 ist ein planares Sensorelement eines elektrochemischen Gassensors be­ zeichnet, das beispielsweise der Bestimmung sauerstoffhaltiger Gase, insbesondere des Stickoxidgehaltes von Abgasen dient. Es weist eine Mehrzahl von sauerstoffionenleitenden Festelektro­ lytschichten 11a, 11b, 11c, 11d und 11e auf, die beispielsweise als keramische Folien ausgeführt sind und einen planaren kerami­ schen Körper bilden. Sie bestehen aus einem sauerstoffionenleitenden Festelektrolytmaterial, wie beispielsweise mit Y2O3 stabilisiertem oder teilstabilisiertem ZrO2.
Die integrierte Form des planaren keramischen Körpers des Sen­ sorelements 10 wird durch Zusammenlaminieren der mit Funktions­ schichten bedruckten keramischen Folien und anschließendem Sin­ tern der laminierten Struktur in an sich bekannter Weise herge­ stellt.
Das Sensorelement 10 beinhaltet beispielsweise zwei innere Gas­ räume 13, 15 und einen Referenzgaskanal 19. Der Referenzgaskanal 19 steht durch einen Gaseinlaß 17, der an einem Ende aus dem planaren Körper des Sensorelements 10 herausführt, in Kontakt mit einer Referenzgasatmosphäre.
Der innere Gasraum 13 weist eine Öffnung 12 auf, die den Kontakt mit dem zu bestimmenden Gasgemisch ermöglicht. Die Öffnung 12 ist in der Festelektrolytschicht 11a senkrecht zur Oberfläche des Sensorelements 10 angebracht.
Im ersten Meßgasraum 13 ist eine erste und eine zweite innere Elektrode 20, 21 angeordnet. Im zweiten inneren Gasraum 15 be­ findet sich eine weitere innere Elektrode 22. An der äußeren, dem Meßgas unmittelbar zugewandten Seite der Festelektrolyt­ schicht 11e befindet sich eine äußere Elektrode 25, die mit ei­ ner nicht dargestellten porösen Schutzschicht bedeckt sein kann.
Die inneren Elektroden 20, 21, 22 bilden jeweils mit der äußeren Elektrode 25 zusammen elektrochemische Pumpzellen. Mittels der Pumpzellen wird ein jeweils konstanter Sauerstoffpartialdruck in den inneren Gasräumen 13, 15 des Sensorelements 10 eingestellt. Zur Kontrolle des eingestellten Sauerstoffpartialdrucks sind die inneren Elektroden 20, 21, 22 zusätzlich mit einer Referenzelek­ trode 26, die im Referenzgaskanal 19 angeordnet ist, zu soge­ nannten Nernst- bzw. Konzentrationszellen zusammengeschaltet.
Diese ermöglichen einen direkten Vergleich des von der Sauer­ stoffkonzentration in den inneren Gasräumen 13, 15 abhängigen Sauerstoffpotentials der inneren Elektroden 20, 21, 22 mit dem konstanten Sauerstoffpotential der Referenzelektrode 26 in Form einer meßbaren elektrischen Spannung. Die Höhe der an den Pump­ zellen anzulegenden Pumpspannungen wird so gewählt, daß sich an den entsprechenden Konzentrationszellen eine konstante Spannung einstellt.
Im inneren Gasraum 15 befindet sich eine weitere innere Elektro­ de 23, die zusammen mit der äußeren Elektrode 25 eine weitere Pumpzelle bildet. Diese Pumpzelle dient dem Nachweis des zu be­ stimmenden Gases, wobei das zu bestimmende Gas an der Oberfläche der inneren Elektrode 23 zersetzt und der freiwerdende Sauer­ stoff abgepumpt wird. Als Maß für die Konzentration des zu be­ stimmenden Gases wird der zwischen den Elektroden 23, 25 flie­ ßende Pumpstrom herangezogen.
Um zu gewährleisten, daß an den Elektroden 20, 21, 22 keine Zer­ setzung des zu bestimmenden Gases auftritt, werden die Elektro­ den 20, 21, 22 aus einem katalytisch inaktiven Material gefer­ tigt. Dies kann beispielsweise Gold oder eine Gold/Platin- Legierung sein. Die Elektrode 23 ist dagegen katalytisch aktiv ausgeführt und besteht beispielsweise aus Rhodium oder einer Platin/Rhodium-Legierung. Die äußere Elektrode 25 sowie die Re­ ferenzelektrode 26 bestehen ebenfalls aus einem katalytisch ak­ tiven Material wie beispielsweise Platin. Das Elektrodenmaterial für alle Elektroden wird dabei in an sich bekannter Weise als Cermet eingesetzt, um mit den keramischen Folien zu versintern.
In den keramischen Grundkörper des Sensorelements 10 ist ferner zwischen zwei hier nicht dargestellten elektrischen Isolationsschichten ein Widerstandsheizer 40 eingebettet. Der Widerstandsheizer 40 dient dem Aufheizen des Sensorelements 10 auf die notwendige Betriebstemperatur von bei­ spielsweise 750°C.
Innerhalb des inneren Gasraums 13 ist in Diffusionsrichtung des Gasgemischs den inneren Elektroden 20, 21 eine poröse Diffusi­ onsbarriere 30 vorgelagert. Die poröse Diffusionsbarriere 30 bildet einen Diffusionswiderstand bezüglich des zu den inneren Elektroden 20, 21 diffundierenden Gases aus. Die inneren Gasräu­ me 13, 15 sind beispielsweise durch eine weitere poröse Diffu­ sionbarriere 32 voneinander getrennt. Die weitere Diffusionsbar­ riere 32 ermöglicht die Einstellung von unterschiedlichen Sauer­ stoffkonzentrationen in den inneren Gasräumen 13, 15.
Während der Herstellung des Sensorelements ist mindestens ein Sinterprozeß bei hohen Temperaturen vorgesehen. Da sich im inne­ ren Gasraum 15 die inneren Elektroden 22, 23 mit unterschiedli­ chen Materialzusammensetzungen befinden, kommt es während des Sinterprozesses zu einer Kontaminierung der Elektroden 22, 23 mit Metallbestandteilen der jeweils anderen Elektrode. Dies führt beispielsweise zu einer partiellen Inaktivierung der kata­ lytisch aktiven Elektroden 23 durch Goldeinlagerungen oder umge­ kehrt zu einer erhöhten katalytischen Aktivität der inneren Elektrode 22 durch Kontaminierung mit Platin. Beide Effekte be­ einträchtigen deutlich die sensitiven Eigenschaften des Sensors.
Um dies zu verhindern, ist gemäß einem ersten Ausführungsbei­ spiel der vorliegenden Erfindung eine Diffusionsbarriere 34 über einer oder beiden Elektroden 22, 23 angeordnet. Diese ist aus einem porösen keramischen Material gefertigt und kann zusätzlich noch elementares Platin als eine Substanz enthalten, das Metall­ dämpfe aus der Gasphase abfängt. Die Diffusionsbarriere 34 ist in ihrer Schichtdicke und Porosität so ausgeführt, daß der Zu­ tritt des zu bestimmenden Gases zur Oberfläche der Elektrode 23 nicht in nennenswertem Umfang eingeschränkt wird.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei die in Fig. 2 verwendeten Bezugszeichen die gleichen Komponenten bezeichnen wie in Fig. 1.
Um eine gegenseitige Kontaminierung der Elektroden während des Herstellungsprozesses zu verhindern, ist im inneren Gasraum 15 eine Schicht 36 aus einem metalldampfabsorbierenden Material vorgesehen, die auf eine derjenigen Flächen aufgebracht ist, die den inneren Gasraum 15 begrenzen. Die Schicht 36 kann porös und/oder als Netz ausgeführt sein und beinhaltet als metall­ dampfabsorbierende Komponente beispielsweise Platin. Die Schicht 36 kann auch über einer der Elektroden 22, 23 angeordnet sein, wobei zur Vermeidung eines direkten Kontaktes der Schicht 36 mit der Oberfläche der Elektrode 22, 23 eine poröse Zwischenschicht zwischen der Schicht 36 und der Elektrode 22, 23 vorgesehen ist. Eine Anordnung der Schicht 36 auf der Diffusionsbarriere 32 oder auf einer Diffusionsbarriere 34 gemäß dem ersten Ausführungsbei­ spiel ist ebenfalls möglich. Die Wirkung von Platin als metall­ dampfabsorbierendem Material beruht vor allem darauf, daß es in der Lage ist, sowohl mit Rhodium als auch mit Gold stabile Le­ gierungen oder zumindest Einlagerungsverbindungen zu bilden.
In Fig. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei die in Fig. 3 verwendeten Bezugs­ zeichen die gleichen Komponenten bezeichnen wie in Fig. 1.
Als Mittel zur Vermeidung einer gegenseitigen Kontamination der Elektroden wird hier die Diffusionsstrecke 39 zwischen den Elek­ troden 22, 23 verlängert, so daß eine Diffusion von Metalldämp­ fen zwischen den Elektroden 22, 23 erschwert wird. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung der Elektrode 23 in einer separa­ ten Schichtebene 11d des Sensorelements, da dies zu einer deut­ lichen Verlängerung der Diffusionstrecke 39 zwischen beiden Elektroden 22, 23 führt, ohne daß die Längenausdehnung des Sen­ sorelements zunimmt. Diese Anordnung ermöglicht weiterhin die Anordnung von zwei Elektroden 22 bzw. 23 innerhalb des inneren Gasraums 15 sowie die Verwendung einer zusätzlichen Diffusions­ barriere 38 zwischen den Elektroden 22, 23. Erfahrungsgemäß ist die Diffusionsstrecke 39 dann besonders wirkungsvoll, wenn sie mindestens ein ein- bis mehrfaches der Kammerhöhe des inneren Gasraums 15 beträgt.
Eine Kombination der dem dritten Ausführungsbeispiel zugrunde­ liegenden Maßnahmen mit den Maßnahmen des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels sind durchaus Gegenstand der Erfindung und führen zu einer besonders effektiven Vermeidung der gegenseiti­ gen Kontaminierung der Elektroden während des Herstellungsver­ fahrens.
Neben den beschriebenen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung sind weitere Ausgestaltungen von Sensorelementen denk­ bar, die Elektroden unterschiedlicher Materialzusammensetzungen beinhalten und eines Schutzes vor gegenseitiger Kontaminierung der Elektroden bedürfen. Dies trifft beispielsweise bei Sensoren mit Mischpotentialelektroden zur Bestimmung von gasförmigen Koh­ lenwasserstoffen oder von Wasserstoff zu.

Claims (13)

1. Sensorelement eines Gassensors zur Bestimmung der Kon­ zentration mindestens eines Bestandteils eines Gasgemischs, insbesondere in Abgasen von Verbrennungsmotoren, mit minde­ stens zwei Elektroden, die in einem in direktem Kontakt mit dem Gasgemisch stehenden inneren Gasraum angeordnet sind, wobei die eine Elektrode ein erstes Material und die zweite Elektrode ein zweites Material enthält, dadurch gekennzeich­ net, daß der innere Gasraum (15) ein physikalisch und/oder chemisch wirkendes Mittel (34, 36, 39) zur Vermeidung einer Metalldiffusion zwischen den Elektroden (22, 23) aufweist.
2. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Diffusionsbarriere (34) aus einem kera­ mischen porösen Material ist, die schichtförmig auf der Oberfläche mindestens einer der Elektroden (22, 23) angeord­ net ist.
3. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Schicht (36) ist, die ein metalldampfab­ sorbierendes Material enthält und die auf einer den inneren Gasraum (15) begrenzenden Fläche (11a, 11b, 11c) angeordnet ist.
4. Sensorelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das metalldampfabsorbierende Material eine Legierung und/oder Einlagerungsverbindung mit einem jener Materialien bildet, die von der jeweils anderen Elektrode (22, 23) frei­ setzbar sind.
5. Sensorelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das metalldampfabsorbierende Material Platin enthält.
6. Sensorelement nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (36) porös und/oder als Netz ausgeführt ist.
7. Sensorelement nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (36) auf der Oberfläche min­ destens einer der Elektroden (22, 23) angeordnet ist.
8. Sensorelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schicht (36) und der Oberfläche der Elek­ trode (22, 23) eine poröse, isolierende Zwischenschicht aus­ gebildet ist.
9. Sensorelement nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (36) in eine Diffusionsbar­ riere (32, 38) integriert ist.
10. Sensorelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (36) in einer Diffu­ sionsstrecke (39) angeordnet ist, die sich zwischen den Elektroden (22, 23) erstreckt.
11. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Diffusionsstrecke (39) zwischen der er­ sten und der zweiten Elektrode (22, 23) ist, wobei die Länge der Diffusionsstrecke (39) mindestens der Kammerhöhe des in­ neren Gasraums (15) entspricht.
12. Sensorelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Diffusionsstrecke (33) über mindestens zwei Schichtebenen (11b, 11d) des Sensorelements erstreckt.
13. Verwendung eines Sensorelements nach einem der Ansprü­ che 1 bis 12 für einen Sensor zur Bestimmung von Stickoxi­ den, Kohlenwasserstoffen oder von Wasserstoff.
DE10058014A 2000-11-23 2000-11-23 Sensorelement eines Gassensors Expired - Fee Related DE10058014C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10058014A DE10058014C2 (de) 2000-11-23 2000-11-23 Sensorelement eines Gassensors
EP01997695A EP1342078A2 (de) 2000-11-23 2001-11-20 Sensorelement eines gassensors
PCT/DE2001/004353 WO2002042760A2 (de) 2000-11-23 2001-11-20 Sensorelement eines gassensors
US10/432,815 US7037415B2 (en) 2000-11-23 2001-11-20 Sensor element of a gas sensor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10058014A DE10058014C2 (de) 2000-11-23 2000-11-23 Sensorelement eines Gassensors

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10058014A1 true DE10058014A1 (de) 2002-06-06
DE10058014C2 DE10058014C2 (de) 2002-12-12

Family

ID=7664288

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10058014A Expired - Fee Related DE10058014C2 (de) 2000-11-23 2000-11-23 Sensorelement eines Gassensors

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7037415B2 (de)
EP (1) EP1342078A2 (de)
DE (1) DE10058014C2 (de)
WO (1) WO2002042760A2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10133160C1 (de) * 2001-07-07 2003-01-30 Bosch Gmbh Robert Sensorelement mit leitfähiger Abschirmung
EP1452859A1 (de) * 2003-02-27 2004-09-01 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Sensorelement zur Bestimmung eines Gases in einem Gasgemisch
US7763154B2 (en) 2003-09-03 2010-07-27 Robert Bosch Gmbh Method and sensor element for determining a gas in a gas mixture

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10319664A1 (de) * 2003-05-02 2004-11-18 Robert Bosch Gmbh Sensor zur Detektion von Teilchen
US20080017510A1 (en) * 2004-05-26 2008-01-24 Nair Balakrishnan G NOx Gas Sensor Method and Device
US7611612B2 (en) * 2005-07-14 2009-11-03 Ceramatec, Inc. Multilayer ceramic NOx gas sensor device
WO2008103311A2 (en) * 2007-02-16 2008-08-28 Ceramatec, Inc. Nox sensor with improved selectivity and sensitivity
US20100186377A1 (en) * 2007-07-11 2010-07-29 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Internal combustion engine exhaust gas control apparatus and control method thereof
KR20100081326A (ko) * 2007-10-09 2010-07-14 유니버시티 오브 플로리다 리서치 파운데이션, 인크. 통합 온도 제어 및 온도 센서를 가지는 복합형 전위차 가스 센서 어레이
DE102008002446A1 (de) * 2008-06-16 2009-12-17 Robert Bosch Gmbh Sensorelement
DE102008040175A1 (de) * 2008-07-04 2010-01-07 Robert Bosch Gmbh Lambdasonde mit erhöhter statischer Genauigkeit
US9164080B2 (en) 2012-06-11 2015-10-20 Ohio State Innovation Foundation System and method for sensing NO
JP6203687B2 (ja) * 2013-08-21 2017-09-27 株式会社デンソー ガスセンサ
JP6655515B2 (ja) * 2016-09-23 2020-02-26 日本碍子株式会社 ガスセンサ

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0678740A1 (de) * 1994-04-21 1995-10-25 Ngk Insulators, Ltd. Verfahren und Vorrichtung zum Messen von einem Gaskomponenten
EP0798555A2 (de) * 1996-03-28 1997-10-01 Ngk Insulators, Ltd. Oxidsensor
EP0845670A2 (de) * 1996-12-02 1998-06-03 Ngk Spark Plug Co., Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Stickstoffoxidkonzentration

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1331283A (en) * 1970-10-09 1973-09-26 Horstmann Gear Co Ltd Fluid bearings
JPS5367495A (en) * 1976-11-29 1978-06-15 Hitachi Ltd Oxygen concentration detector
JPH0668480B2 (ja) * 1987-04-24 1994-08-31 日本碍子株式会社 酸素センサにおける電極構造
DE4033388C3 (de) * 1990-10-20 1998-01-29 Bosch Gmbh Robert Schichtsystem für Gassensoren und Verfahren zu dessen Herstellung
DE4131503A1 (de) * 1991-09-21 1993-04-01 Bosch Gmbh Robert Abgassensor und verfahren zu dessen herstellung
US5593558A (en) * 1994-06-09 1997-01-14 Nippondenso Co., Ltd. Oxygen concentration detector
JP3450084B2 (ja) * 1995-03-09 2003-09-22 日本碍子株式会社 可燃ガス成分の測定方法及び測定装置
JP3540177B2 (ja) * 1998-12-04 2004-07-07 日本特殊陶業株式会社 ガスセンサ及びそれを用いた可燃性ガス成分濃度測定装置
JP2000310610A (ja) * 1999-02-25 2000-11-07 Denso Corp ガスセンサ素子及びその製造方法

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0678740A1 (de) * 1994-04-21 1995-10-25 Ngk Insulators, Ltd. Verfahren und Vorrichtung zum Messen von einem Gaskomponenten
EP0798555A2 (de) * 1996-03-28 1997-10-01 Ngk Insulators, Ltd. Oxidsensor
EP0845670A2 (de) * 1996-12-02 1998-06-03 Ngk Spark Plug Co., Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Stickstoffoxidkonzentration

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10133160C1 (de) * 2001-07-07 2003-01-30 Bosch Gmbh Robert Sensorelement mit leitfähiger Abschirmung
EP1452859A1 (de) * 2003-02-27 2004-09-01 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Sensorelement zur Bestimmung eines Gases in einem Gasgemisch
US7763154B2 (en) 2003-09-03 2010-07-27 Robert Bosch Gmbh Method and sensor element for determining a gas in a gas mixture

Also Published As

Publication number Publication date
WO2002042760A3 (de) 2002-12-12
DE10058014C2 (de) 2002-12-12
US20040089054A1 (en) 2004-05-13
US7037415B2 (en) 2006-05-02
EP1342078A2 (de) 2003-09-10
WO2002042760A2 (de) 2002-05-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10058014C2 (de) Sensorelement eines Gassensors
EP2108119B1 (de) Gassensor mit innen liegender pumpzelle
DE4445033A1 (de) Verfahren zur Messung der Konzentration eines Gases in einem Gasgemisch sowie elektrochemischer Sensor zur Bestimmung der Gaskonzentration
DE112020002701T5 (de) Herstellungsverfahren für Gassensorelement, Gassensorelement und Gassensor
DE19960338A1 (de) Gassensor zur Bestimmung der Konzentration von Gaskomponenten in Gasgemischen und dessen Verwendung
EP0938668A1 (de) Gassensor
EP1110079B1 (de) Elektrochemischer gassensor und verfahren zur bestimmung von gaskomponenten
DE3120159A1 (de) Elektrochemischer messfuehler fuer die bestimmung des sauerstoffgehaltes in gasen
DE10013882A1 (de) Sensorelement mit Vorkatalyse
DE10310953B4 (de) Unbeheiztes, planares Sensorelement zur Bestimmung der Konzentration einer Gaskomponente in einem Gasgemisch
DE4313251C2 (de) Sensorelement zur Bestimmung der Gaskomponentenkonzentration
EP2106543A1 (de) Sensorelement mit unterdrückter fettgasreaktion
DE10020082B4 (de) Elektrochemischer Meßfühler
DE19912100B4 (de) Elektrochemischer Gassensor
DE10337573B4 (de) Sensorelement
DE19857470A1 (de) Elektrochemischer Meßfühler
DE112016005767T5 (de) Gassensorelement und Gassensor
DE10308395A1 (de) Sensorelement eines Gassensors
DE10013881B4 (de) Sensorelement mit katalytisch aktiver Schicht und Verfahren zur Herstellung desselben
EP1273910B1 (de) Sensorelement mit leitfähiger Abschirmung
DE10154869C1 (de) Gasmessfühler
WO2005090955A1 (de) Sensorelement
DE102008043932A1 (de) Sensorelement mit Trägerelement
DE10146100A1 (de) Sensorelement eines Gassensors
DE102005056522A1 (de) Sensorelement zur Bestimmung von Gaskomponenten in Gasgemischen und Verfahren zur Herstellung desselben

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20120601