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DE10146100A1 - Sensorelement eines Gassensors - Google Patents

Sensorelement eines Gassensors

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DE10146100A1
DE10146100A1 DE2001146100 DE10146100A DE10146100A1 DE 10146100 A1 DE10146100 A1 DE 10146100A1 DE 2001146100 DE2001146100 DE 2001146100 DE 10146100 A DE10146100 A DE 10146100A DE 10146100 A1 DE10146100 A1 DE 10146100A1
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DE
Germany
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electrodes
sensor element
electrochemical cell
ions
gas
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Withdrawn
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DE2001146100
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Berndt Cramer
Carsten Springhorn
Bernd Schumann
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Priority to GB0221471A priority patent/GB2381871B/en
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Priority to FR0211542A priority patent/FR2829839A1/fr
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/417Systems using cells, i.e. more than one cell and probes with solid electrolytes

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Abstract

Es wird ein Sensorelement auf Festelektrolytbasis eines Gassensors zur Bestimmung einer Gaskomponente in einem Gasgemisch beschrieben, das insbesondere der Bestimmung von Sauerstoff und/oder Stickoxiden in Abgasen von Verbrennungsmotoren dient und eine erste und eine zweite elektrochemische Zelle aufweist. Das Sensorelement beinhaltet eine für Ionen weitgehend undurchlässige Zone (14, 19, 30, 32, 34, 35), so daß ein sich zwischen Elektroden (20, 22, 24) der ersten elektrochemischen Zelle ausbildender Ionenfluß aus dem Bereich der Elektroden (26, 28) der zweiten elektrochemischen Zelle abgelenkt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sensorelement auf Festelektrolytbasis für einen Gassensor zur Bestimmung einer Gaskomponente in einem Gasgemisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Sensorelemente auf Festelektrolytbasis, die elektrisch isolierende Schichten aufweisen, sind beispielsweise aus der DE 199 23 044 bereits bekannt. Die elektrisch isolierenden Schichten sind in der direkten Umgebung eines Heizers des Sensorelements ausgebildet und verhindern eine Störung der im Sensorelement vorgesehenen Meßzellen durch die vergleichsweise großen am Heizer anliegenden Spannungen. Bei Sensorelementen, die mehr als eine elektrochemische Meßzelle aufweisen, kann es jedoch auch zu einer Beeinflussung der Meßzellen untereinander kommen, namentlich wenn es sich dabei um amperometrische Meßzellen handelt und zwischen den Elektroden zumindest einer dieser Meßzellen zeitweilig große Ionenströme zu erwarten sind. Dies führt unter ungünstigen Umständen zu einer Verfälschung der Meßergebnisse des Sen sorelements.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sensorelement mit mindestens zwei elektrochemischen Zellen für einen Gassensor bereitzustellen, wobei eine gegenseitige Beeinflussung der im Sensorelement vorgesehenen elektrochemischen Meßzellen weitgehend verhindert wird.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Sensorelement mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß eine gegenseitige Beeinflussung der im Sensorelement vorgesehenen elektrochemischen Meßzellen wirkungsvoll verhindert wird. Dies wird durch die Integration einer oder mehrerer für Ionen weitgehend undurchlässiger Zonen in das Festelektrolytmaterial des Sensorelements erreicht, wodurch eine Ablenkung des zwischen den Elektroden einer ersten Meßzelle auftretenden Ionenstroms aus dem Bereich mindestens einer weiteren elektrochemischen Meßzelle des Sensorelements bewirkt wird. Da der zwischen den Elektroden der ersten elektrochemischen Zelle fließende Ionenstrom bei Eindringen in den unmittelbaren Bereich der Elektroden der weiteren elektrochemischen Zelle zu einer Verfälschung der elektrischen Potentiale des an diese Elektroden angrenzenden Festelektrolyten führen würde, ist durch die Ablenkung des Ionenstroms ein konstantes Potential an den Elektroden der weiteren elektrochemischen Zelle gewährleistet. Wird das Meßsignal der weiteren elektrochemischen Zelle zur Bestimmung der entsprechenden Gaskomponente herangezogen, so resultiert auf diese Weise eine hohe Meßgenauigkeit des Sensorelements.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Sensorelements möglich. So ist es besonders vorteilhaft, wenn die Abschirmung elektrisch isolierend ausgeführt ist und vorzugsweise aus Aluminiumoxid besteht. Die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone ist dabei zwischen Elektroden der ersten und Elektroden der zweiten elektrochemischen Zelle angeordnet und ist auf beiden Großflächen zumindest weitgehend mit Festelektrolytmaterial bedeckt.
  • In einer weiteren Ausführung ist die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone als Hohlraum ausgeführt und stellt beispielsweise einen Teil eines im Sensorelement vorgesehenen, mit dem Gasgemisch in Verbindung stehenden Gasraums bzw. eines Referenzgaskanals dar. Der Vorteil ist vor allen Dingen in einer kostengünstigen Herstellung eines derartigen Sensorelements zu sehen, da auf die Einbringung einer separaten isolierenden Schicht in das Sensorelement verzichtet werden kann.
  • Zeichnung
  • Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Fig. 1 bis 3 zeigen Längsschnitte durch Sensorelemente gemäß den drei Ausführungsbeispielen.
  • Ausführungsbeispiele
  • In Fig. 1 ist ein prinzipieller Aufbau eines der Erfindung zugrundeliegenden Sensorelements dargestellt. Mit 10 ist ein planares Sensorelement eines elektrochemischen Gassensors bezeichnet, das beispielsweise der Bestimmung sauerstoffhaltiger Gase, insbesondere des Stickoxidgehaltes von Abgasen dient. Es weist eine Mehrzahl von sauerstoffionenleitenden Festelektrolytschichten 11a, 11b, 11c, 11d, 11e, 11f und 11g auf, die beispielsweise als keramische Folien ausgeführt sind und einen planaren keramischen Körper bilden. Sie bestehen aus einem sauerstoffionenleitenden Festelektrolytmaterial, wie beispielsweise mit Y2O3 stabilisiertem oder teilstabilisiertem ZrO2.
  • Die integrierte Form des planaren keramischen Körpers des Sensorelements 10 wird durch Zusammenlaminieren der mit Funktionsschichten bedruckten keramischen Folien und anschließendem Sintern der laminierten Struktur in an sich bekannter Weise hergestellt.
  • Das Sensorelement 10 umfaßt einen ersten inneren Gasraum 13, der eine Gaseintrittsöffnung 15 aufweist, die den Kontakt mit dem zu bestimmenden Gasgemisch ermöglicht. Innerhalb der Gaseintrittsöffnung 15 befindet sich dem inneren Gasraums 13 vorgelagert eine poröse Diffusionsbarriere 17.
  • Darüber hinaus ist im Sensorelement 10 ein zweiter innerer Gasraum 14 vorgesehen, der über eine poröse Diffusionsbarriere 18 mit dem ersten inneren Gasraum 13 verbunden ist. Der innere Gasraum 14 umfaßt vorzugsweise zwei Teilbereiche in unterschiedlichen Festelektrolytschichten 11b, 11d, die über eine Durchbrechung 16 in der Festelektrolytschicht 11c miteinander verbunden sind. In einer separaten Schichtebene 11f ist ein Referenzgaskanal 19 vorgesehen, der an einem Ende aus dem Sensorelement herausführt und mit einer Referenzgasatmosphäre wie beispielsweise Luft in Verbindung steht.
  • Im inneren Gasraum 13 ist eine erste innere Elektrode 20 in einfacher oder doppelter Ausführung vorgesehen. An der äußeren, dem Meßgas unmittelbar zugewandten Seite der Festelektrolytschicht 11a oder 11g befindet sich eine äußere Elektrode 22, die mit einer nicht dargestellten porösen Schutzschicht bedeckt sein kann.
  • Im zweiten inneren Gasraum 14 ist eine zweite und eine dritte innere Elektrode 24, 26 in einfacher oder doppelter Ausführung vorgesehen, wobei die zweite und dritte innere Elektrode 24, 26 vorzugsweise in verschiedenen Teilbereichen des inneren Gasraums 14 angeordnet sind.
  • Die inneren Elektroden 20, 24 bilden jeweils mit der äußeren Elektrode 22 zusammen elektrochemische Pumpzellen. Mittels der Pumpzellen wird der Sauerstoffpartialdruck in den inneren Gasräumen 13, 14 reguliert. Zur Kontrolle des eingestellten Sauerstoffpartialdrucks sind die inneren Elektroden 20, 24 zusätzlich mit einer Referenzelektrode 28, die im Referenzgaskanal 19 angeordnet ist, zu sogenannten Nernst- bzw. Konzentrationszellen zusammengeschaltet. Diese ermöglichen einen direkten Vergleich der von den Sauerstoffkonzentrationen in den inneren Gasräumen 13, 14 abhängigen Sauerstoffpotentiale der inneren Elektroden 20, 24 mit dem konstanten Sauerstoffpotential der Referenzelektrode 28 in Form einer meßbaren elektrischen Spannung. Die Höhe der an den Pumpzellen anzulegenden Pumpspannungen wird so gewählt, daß sich an den entsprechenden Konzentrationszellen eine konstante Spannung einstellt. Dabei wird die anzulegende Pumpspannung so eingestellt, daß sich an der inneren Elektrode 20 der ersten Pumpzelle ein im Vergleich zum Gasgemisch reduzierter Sauerstoffgehalt von beispielsweise 1000 ppm einstellt, der an der inneren Elektroden 24 der zweiten Pumpzelle weiter verringert wird.
  • Im inneren Gasraum 14 befindet sich auf dessen der Diffusionsbarriere 18 abgewandten Seite die dritte innere Elektrode 26, die zusammen mit der Referenzelektrode 28 eine weitere Pumpzelle bildet. Diese Pumpzelle dient dem Nachweis des zu bestimmenden Gases, wobei das zu bestimmende Gas an der Oberfläche der inneren Elektrode 26 zersetzt und der freiwerdende bzw. verbrauchte Sauerstoff ab- bzw. zugepumpt wird. Als Maß für die Konzentration des zu bestimmenden Gases wird der zwischen den Elektroden 26, 28 fließende Pumpstrom herangezogen.
  • Um zu gewährleisten, daß an den Elektroden 20, 24 keine Zersetzung des zu bestimmenden Gases auftritt, werden die Elektroden 20, 24 aus einem katalytisch inaktiven Material gefertigt. Dies kann beispielsweise Gold oder eine Gold/Platin-Legierung sein. Die Elektrode 26 ist dagegen katalytisch aktiv ausgeführt und besteht beispielsweise aus Platin oder einer Platin/Rhodium- Legierung. Die äußere Elektrode 22 sowie die Referenzelektrode 28 bestehen ebenfalls aus einem katalytisch aktiven Material wie beispielsweise Platin. Das Elektrodenmaterial für alle Elektroden wird dabei in an sich bekannter Weise als Cermet eingesetzt, um mit den keramischen Folien zu versintern.
  • In den keramischen Grundkörper des Sensorelements 10 ist ferner zwischen zwei hier nicht dargestellten elektrischen Isolationsschichten ein Widerstandsheizer 40 eingebettet. Der Widerstandsheizer 40 dient dem Aufheizen des Sensorelements 10 auf die notwendige Betriebstemperatur von beispielsweise 750°C.
  • Da der im inneren Gasraum 13 einzustellende Sauerstoffpartialdruck gegenüber dem im Gasgemisch vorliegenden vergleichsweise niedrig ist, kann die Zahl der von den inneren Pumpelektroden 20, 24 zur äußeren Pumpelektrode 22 transportierten Sauerstoffionen je nach Sauerstoffgehaltes des zu bestimmenden Gasgemischs sehr groß sein. Um einen ausreichenden Sauerstofftransport aus den inneren Gasräumen 13, 14 zur äußeren Pumpelektrode 22 zu gewährleisten, wird eine entsprechend hohe Potentialdifferenz zwischen den inneren Pumpelektroden 20, 24 und der äußeren Pumpelektrode 22 eingestellt.
  • Die große Zahl an Sauerstoffionen, die von den inneren Pumpelektroden 20, 24 zur äußeren Pumpelektrode 22 transportiert wird, erfährt beim Tansport durch den Festelektrolyten einen Widerstand. Als Folge des Widerstands wird im Festelektrolyten eine Potentialdifferenz aufgebaut, deren Größe von der Zahl der transportierten Sauerstoffionen abhängt.
  • Die Bestimmung der zu messenden Gaskomponente erfolgt mittels einer aus den Elektroden 26, 28 gebildeten Pumpzelle, zwischen deren Elektroden 26, 28 eine konstante Potentialdifferenz eingestellt wird. Die Güte des resultierenden Meßsignals hängt wesentlich von einer möglichst konstanten Potentialdifferenz zwischen den Elektroden 26, 28 ab. Die von den transportierten Sauerstoffionen ausgehenden elektrischen Felder führen jedoch im an die Elektroden 26, 28 der dritten Pumpzelle angrenzenden Festelektrolyten zu einer sich überlagernden, zeitlich variierenden Potentialdifferenz.
  • Um eine derartige Einkopplung von störenden elektrischen Feldern in der Nähe der Elektroden 26, 28 zu vermeiden, sind im Sensorelement 10 Mittel vorgesehen, die verhindern, daß die aufgrund der Pumpaktivität insbesondere der ersten Pumpzelle 20, 22 durch das Festelektrolytmaterial transportierten Ionen in die unmittelbare Umgebung der Elektroden 26, 28 gelangen können.
  • Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel sind in das Sensorelement für Ionen weitgehend undurchlässige Schichten 30, 32, 34 eingearbeitet, die vorzugsweise parallel zu den Festelektrolytschichten 11a-11g ausgerichtet sind und durch ihre Position beispielsweise den zwischen den Elektroden 20, 22 auftretenden Ionenfluß aus dem unmittelbaren Bereich der Elektroden 24, 26, 28 fernhalten. Die Positionierung der für Ionen undurchlässigen Schichten 30, 32, 34 kann den jeweiligen Gegebenheiten des Sensorelements angepaßt werden. Da jedoch die zwischen den Elektroden 20, 22 wandernden Sauerstoffionen den jeweils kürzesten Weg bevorzugen, ist es zweckmäßig, die für Ionen undurchlässigen Schichten 30, 32, 34 beispielsweise zwischen jeweils einer der Elektroden 20, 22 und einer der vor dem Ionenfluß zu schützenden Elektroden 24, 26, 28 anzuordnen.
  • Als Material für die für Ionen undurchlässige Schicht 30, 32, 34 kann beispielsweise Aluminiumoxid gewählt werden.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die für Ionen undurchlässigen Schichten 30, 32, 34 derart zwischen den den Ionenfluß verursachenden Elektroden 20, 22 anzuordnen, daß jede gedankliche Verbindungslinie zwischen den Elektroden 20, 22, die eine der vor dem Ionenfluß zu schützenden Elektroden 24, 26, 28 oder deren unmittelbare Umgebung schneidet, durch die Schichten 30, 32, 34 unterbrochen wird.
  • In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch ein Sensorelement gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die innere Elektrode 26 der signalbildenden dritten Pumpzelle 26, 28 ist dabei von einer für Ionen undurchlässigen Schicht 35 dreidimensional umgeben. Die für Ionen undurchlässige Schicht 35 ist als Hohlkörper ausgeführt, der zumindest an der der Durchbrechung 16 zugewandten Seite offen ist. Die für Ionen undurchlässige Schicht 35 weist somit vorzugsweise die Form eines Bechers auf, es können jedoch auch eine oder mehrere Begrenzungsflächen des Bechers weggelassen werden.
  • In Fig. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sensorelements dargestellt. Dabei werden als für Ionen weitgehend undurchlässige Zone Hohlräume innerhalb des Sensorelements herangezogen, insbesondere der zweite innere Gasraum 14 und/oder der Referenzgaskanal 19. Dabei wird der innere Gasraum 14 bzw. der Referenzgaskanal 19 so ausgestaltet, daß sie beispielsweise den zwischen den Elektroden 20, 22 auftretenden Ionenfluß aus dem unmittelbaren Bereich der Elektroden 24, 26, 28 fernhalten.
  • So kann beispielsweise das den Elektroden 20, 22 zugewandte Ende 36 des inneren Gasraums 14 bzw. ein entsprechendes Ende 38 des Referenzgaskanals 19 durch Vergrößerung des inneren Gasraums 14 bzw. des Referenzgaskanals so positioniert werden, daß der zweite innere Gasraum 14 bzw. der Referenzgaskanal 19 jede gedankliche Verbindungslinie zwischen den Elektroden 20, 22 unterbricht, die eine der vor dem Ionenfluß zu schützenden Elektroden 24, 26, 28 oder deren unmittelbare Umgebung schneidet.
  • Sensorelemente gemäß der vorliegenden Erfindung eignen sich zur Bestimmung u. a. von Stickoxiden, Sauerstoff, Kohlenwasserstoffen, Wasserstoff oder Schwefeloxiden. Die Erfindung ist darüber hinaus auch auf Sensorelemente von Gassensoren anwendbar, die auf einer potentiometrischen Bestimmung der entsprechenden Gaskomponenten beruhen. Da es dabei auf eine möglichst genaue Erfassung der Potentialdifferenz zwischen Meß- und Referenzelektrode ankommt, ist eine Abschirmung zumindest einer dieser Elektroden vorteilhaft.

Claims (8)

1. Sensorelement auf Festelektrolytbasis eines Gassensors zur Bestimmung einer Gaskomponente in einem Gasgemisch, insbesondere von Sauerstoff und/oder Stickoxiden in Abgasen von Verbrennungsmotoren, mit einer ersten und einer zweiten elektrochemischen Zelle, dadurch gekennzeichnet, daß eine für Ionen weitgehend undurchlässige Zone (14, 19, 30, 32, 34, 35) in das Festelektrolytmaterial des Sensorelements derart integriert ist, daß ein sich zwischen Elektroden (20, 22, 24) der ersten elektrochemischen Zelle ausbildender Ionenfluß aus dem Bereich der Elektroden (26, 28) der zweiten elektrochemischen Zelle abgelenkt wird.
2. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone eine elektrisch isolierende Schicht (30, 32, 34, 35) ist, die vorzugsweise aus Aluminiumoxid besteht.
3. Sensorelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch isolierende Schicht (30, 32, 34, 35) auf beiden Großflächen zumindest weitgehend mit Festelektrolytmaterial bedeckt ist.
4. Sensorelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch isolierende Schicht (35) eine der Elektroden (26, 28) der ersten elektrochemischen Zelle in Form eines an mindestens einer Seite offenen Hohlkörpers umgibt.
5. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone ein Hohlraum (14, 19) innerhalb des Sensorelements ist, der vorzugsweise mit dem Gasgemisch oder einer Referenzgasatmosphäre gefüllt ist.
6. Sensorelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone (14, 19, 30, 32, 34, 35) zumindest teilweise zwischen einer der Elektroden (20, 22, 24) der ersten elektrochemischen Zelle und einer der Elektroden (26, 28) der zweiten elektrochemischen Zelle angeordnet ist.
7. Sensorelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei für Ionen weitgehend undurchlässige Zonen (14, 19, 30, 32, 34, 35) vorgesehen sind, zwischen deren Großflächen eine der Elektroden (26, 28) der zweiten elektrochemischen Zelle zumindest zum überwiegenden Teil angeordnet ist.
8. Sensorelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone so ausgeführt ist, daß diejenigen Verbindungslinien zwischen den Elektroden (20, 22, 24) der ersten elektrochemischen Zelle, die eine der Elektroden (26, 28) der zweiten elektrochemischen Zelle oder deren unmittelbare Umgebung schneiden, größtenteils durch die für Ionen weitgehend undurchlässige Zone (14, 19, 30, 32, 34, 35) unterbrochen sind.
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