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DE10058967A1 - Anschlussvorrichtung für Fluidleitungen - Google Patents

Anschlussvorrichtung für Fluidleitungen

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DE10058967A1
DE10058967A1 DE2000158967 DE10058967A DE10058967A1 DE 10058967 A1 DE10058967 A1 DE 10058967A1 DE 2000158967 DE2000158967 DE 2000158967 DE 10058967 A DE10058967 A DE 10058967A DE 10058967 A1 DE10058967 A1 DE 10058967A1
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DE
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collet
connection device
clamping
arms
axially
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DE2000158967
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Ulrich Kees
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Festo SE and Co KG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/12Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
    • F16L37/138Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members using an axially movable sleeve

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Abstract

Es wird eine Anschlussvorrichtung für Fluidleitungen vorgeschlagen, die über eine hülsenähnliche Spannzange (3) verfügt. Die Spannzange (3) ist durch Längsschlitze (28) in über den Umfang verteilte, radial bewegbare Spannarme (32a, 32b) unterteilt. Die Spannzange (3) setzt sich aus zwei individuellen Spannzangenelementen (62a, 62b) zusammen, die mit sich axial überlappenden Spannarmen (32a, 32b) koaxial ineinander greifen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für Fluid­ leitungen, mit einer hülsenähnlichen Spannzange, die durch Längsschlitze in über den Umfang verteilte, radial bewegbare Spannarme unterteilt ist, die in mindestens zwei axial beab­ standeten Spannzonen der Spannzange mit nach radial innen ra­ genden Greifzähnen versehen sind.
Bei einer aus der WO 99/31425 bekannten Anschlussvorrichtung dieser Art ist eine von beiden Stirnseiten her mit Längs­ schlitzen versehene Spannzange vorgesehen, in die eine anzu­ schließende Fluidleitung einsteckbar ist, wobei durch die Längsschlitze bewegliche Spannarme definiert werden, die ra­ dial nach innen verlagert werden können, um die eingesteckte Fluidleitung zu fixieren. Ein besonders sicherer Halt der eingesteckten Fluidleitung resultiert dabei daraus, dass die mit der Fluidleitung kooperierenden Greifzähne der Spannzange auf axial beabstandete Spannzonen konzentriert sind, wobei in bevorzugter Ausgestaltung die Greifzähne der beiden Spannzo­ nen im wesentlichen unabhängig voneinander beweglich sind.
Wie sich in der Praxis herausgestellt hat, gestaltet sich die Herstellung der Spannzange relativ aufwendig. Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anschlussvor­ richtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit ei­ ner einfacher und kostengünstiger herstellbaren Spannzange ausgestattet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass die Spannzange aus zwei individuellen Spannzangenelementen besteht, die je­ weils einen Basisabschnitt und einen eine der beiden Spannzo­ nen definierenden Satz vom Basisabschnitt wegragender Spann­ arme aufweisen, und die mit axial entgegengesetzter Orientie­ rung unter axialer Überlappung der Spannarme koaxial ineinan­ der eingreifen.
Die Spannzange verfügt nun mit den beiden Spannzangenelemen­ ten über zwei eigenständige Komponenten, die getrennt vonein­ ander hergestellt werden können und zum Erhalt der Spannzange lediglich noch zusammengesetzt werden müssen, beispielsweise indem sie mit den freien Enden ihrer Spannarme voraus koaxial ineinander eingesteckt werden. Da die Spannzonen auf die bei­ den Spannzangenelemente verteilt sind, ist die Herstellung insgesamt relativ einfach. Anstelle der Realisierung einer insgesamt komplexen Struktur erfolgt eine Unterteilung auf zwei Spannzangenelemente, die nach dem Zusammenbau insgesamt die gewünschte Spannzangenfunktion übernehmen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Un­ teransprüchen hervor.
Sind die die Spannzonen definierenden Greifzähne bei den bei­ den Spannzangenelementen jeweils an den dem Basisabschnitt entgegengesetzten freien Endbereichen der Spannarme vorgese­ hen, lässt sich bei kompakten Längenabmessungen der Spannzan­ ge ein optimal großer axialer Abstand zwischen den beiden Spannzonen realisieren.
Besonders vorteilhaft ist auch eine Bauform, bei der die Spannzange lediglich zwei Spannzonen definiert, die durch ei­ ne unverzahnte Zwischenzone axial zueinander beabstandet sind. Werden hier über einen geeigneten Betätigungskörper Be­ aufschlagungskräfte in die Spannzange eingeleitet, greifen diese konzentriert an zwei axial beabstandeten Stellen der eingesteckten Fluidleitung an, was zu sehr hohen Spannkräften führt. Besteht die Fluidleitung aus nachgiebigem Material, können sich die Greifzähne somit sehr tief in die Wandung der Fluidleitung eingraben. Bedingt durch die voneinander unab­ hängige radiale Verformbarkeit, kann auch eine Art schwimmen­ de Lagerung der Spannarme bewirkt werden, so dass sich die eingeleiteten Beaufschlagungskräfte in einem gewünschten Ver­ hältnis auf beide Spannzonen verteilen und die eingesteckte Fluidleitung gleichzeitig durch die Greifzähne beider Spann­ zonen gehalten wird.
Kompakte Längenabmessungen der Anschlussvorrichtung ver­ spricht auch eine Bauform, bei der die freien Enden der Spannarme eines jeweiligen Spannzangenelementes den Basisab­ schnitt des jeweils anderen Spannzangenelementes radial innen untergreifen. Man erreicht auf diese Weise eine zusätzliche axiale Überlappung der beiderseitigen Spannarme und Basisab­ schnitte, was eine weitere Reduzierung der Baulänge zur Folge hat.
Eine gemeinsame Betätigung der Spannarme beider Spannzangen­ elemente wird begünstigt, wenn die Basisabschnitte der Spann­ zangenelemente radial nachgiebig ausgeführt sind, so dass ei­ ne Verringerung des Innendurchmessers der Spannzangenelemente nicht nur im Bereich der Spannarme, sondern auch im Bereich der Basisabschnitte möglich ist. Beispielsweise kann der Ba­ sisabschnitt eines jeweiligen Spannzangenelementes ringförmig ausgebildet und durch in Umfangsrichtung beabstandete Unter­ brechungen in einzelne, radial bewegbare Basissegmente unter­ teilt sein.
Als besonders zweckmäßig erweist sich eine Ausführungsform, bei der jedes Spannzangenelement einen ringförmigen Basisab­ schnitt und an in Umfangsrichtung des Basisabschnittes zuein­ ander beabstandeten Stellen axial vom Basisabschnitt wegra­ gende Spannarme aufweist, wobei das betreffende Spannzangen­ element im Bereich jedes Spannarmes mit einem radial durchge­ henden Längsschlitz versehen ist, der den Basisabschnitt vollständig durchsetzt und axial ein Stück weit in den zuge­ ordneten Spannarm hineinragt. Auf diese Weise ist der Basis­ abschnitt in mehrere, in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende und voneinander unabhängige Basissegmente unterteilt, wobei jeweils unmittelbar benachbarte Basissegmente über einen ge­ meinsamen Spannarm miteinander verbunden sind, indem der betreffende Spannarm über einen Teil seiner Länge längsge­ schlitzt ist und mit jeweils einem der dabei definierten und längsseits nebeneinanderliegenden Armabschnitte an einem der benachbarten Basissegmente angreift. Auf diese Weise ergibt sich der gewünschte Zusammenhalt innerhalb eines jeweiligen Spannzangenelementes mit gleichzeitiger Gewährleistung der radialen Beweglichkeit des betreffenden Spannzangenelementes über seine gesamte Haulänge hinweg.
Die Spannzangenelemente bestehen vorzugsweise aus Metall, wo­ bei sie als Stanzbiegeteile ausgeführt sein können. Eine Her­ stellung ist insbesondere dadurch möglich, dass man ausgehend von einem Metallstreifen durch Stanzen die gewünschte Schlitzkonfiguration herstellt und anschließend den gestanz­ ten Metallstreifen zu der gewünschten Hülsenstruktur umbiegt. Das Spannzangenelement kann dabei an einer Stelle des Umfan­ ges durchgehend offen sein, wobei aber auch die Möglichkeit besteht, das Spannzangenelement körperlich zu schließen, bei­ spielsweise durch Verschweißen.
Die Anschlussvorrichtung verfügt des weiteren zweckmäßiger­ weise über einen mit einem Strömungskanal versehenen Grund­ körper, wobei die Spannzange koaxial zu einem Endabschnitt des Strömungskanals am Grundkörper angeordnet ist und wobei ein die Spannzange über zumindest einen Teil ihrer Länge ko­ axial umschließender, mit dem Grundkörper bezüglich diesem axial verlagerbar in Eingriff stehender hülsenähnlicher Betä­ tigungskörper vorhanden ist, der dazu dient, die Spannzangen­ elemente insbesondere im Bereich der Spannzonen nach radial innen zu verlagern, wenn eine eingesteckte Fluidleitung fest­ gelegt werden soll. Vorzugsweise sind die Spannarme hierzu an ihrer radial nach außen orientierten Fläche mit gemeinsam ei­ ne erste Beaufschlagungsfläche bildenden Flächenabschnitten versehen, denen eine am Betätigungskörper vorgesehene zweite Beaufschlagungsfläche zugewandt ist, die beim axialen Verla­ gern des Betätigungskörpers drückend auf die erste Beauf­ schlagungsfläche einwirken kann.
Obgleich es prinzipiell möglich wäre, den Betätigungskörper verschraubbar am Grundkörper zu lagern, wird eine Bauform vorgezogen, bei der eine axiale Verschiebelagerung vorliegt, so dass die axiale Verlagerung des Betätigungskörpers durch eine axiale Verschiebebewegung relativ zum Grundkörper her­ vorgerufen werden kann.
Es ist des weiteren von Vorteil, wenn der Grundkörper über Befestigungsmittel verfügt, die eine Befestigung an oder in einem fluidtechnischen Bauteil ermöglichen, das mit einer Fluidleitung fluidisch verbunden werden soll. Alternativ wäre es auch möglich, die Funktion des Grundkörpers unmittelbar in das mit der Fluidleitung zu verbindende Bauteil zu integrie­ ren.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich­ nung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Anschluss­ vorrichtung im Längsschnitt bei eine Lösestellung einnehmendem Betätigungskörper, wobei ein Einführen oder Entnehmen einer Fluidleitung möglich ist und wobei eine anzuschließende und bereits eingeführte Fluidleitung schematisch angedeutet ist,
Fig. 2 die Anschlussvorrichtung aus Fig. 1 bei eine akti­ vierte Stellung einnehmendem Betätigungskörper, in der eine eingeführte Fluidleitung festgelegt ist,
Fig. 3 eine Einzeldarstellung der bei der Anschlussvor­ richtung verwendeten Spannzange in vergrößerter, perspektivischer Darstellung und
Fig. 4 eine Einzeldarstellung von einem der beiden Spann­ zangenelemente der in Fig. 3 dargestellten Spann­ zange.
Die in der Zeichnung gezeigte Anschlussvorrichtung verfügt über einen länglichen Grundkörper 1, der koaxial von einem Strömungskanal 2 durchsetzt ist. Im vorderen Bereich des Grundkörpers 1 ist eine hülsenähnliche Spannzange 3 gehalten, wobei bezüglich des zugeordneten vorderen Endabschnittes 4 des Strömungskanals 2 eine koaxiale Ausrichtung vorliegt. Ferner ist im Bereich der Vorderseite des Grundkörpers 1 ein hülsenähnlicher Betätigungskörper 5 in koaxialer Ausrichtung bezüglich des Endabschnittes 4 und der Spannzange 3 fixiert, der die Spannzange 3 außerdem koaxial umschließt.
Die dem Betätigungskörper 5 zugeordnete Axialseite der An­ schlussvorrichtung sei nachfolgend als Einsteckseite 6 be­ zeichnet. Ausgehend von ihr lässt sich eine anzuschließende, in der Regel aus flexiblem und meist aus gummielastischem Ma­ terial bestehende Fluidleitung 7 derart in die Anschlussvor­ richtung einstecken, dass sie den Betätigungskörper 5 und die Spannzange 3 durchsetzt und dabei mit ihrem vorderen Endab­ schnitt 8 in den der Spannzange 3 axial nachgeordneten Be­ reich des Endabschnittes 4 des Strömungskanals 2 hineinragt.
Die der Einsteckseite 6 axial entgegengesetzte Rückseite der Anschlussvorrichtung 2 bildet eine Befestigungsseite 11, an der der Grundkörper 1 die Befestigung an einem fluidtechni­ schen Bauteil, beispielsweise an einem Ventil oder einem Ar­ beitszylinder, ermöglichende Befestigungsmittel 12 aufweist. Diese sind beim Ausführungsbeispiel von einer schaftartigen Befestigungspartie gebildet, die ein Außengewinde 13 trägt, so dass ein Einschrauben in eine ein Innengewinde aufweisende Aufnahmebohrung des fluidtechnischen Bauteils möglich ist. Diese Aufnahmebohrung kommuniziert mit einem Fluidkanal des fluidtechnischen Bauteils, der somit in Strömungsverbindung mit dem Strömungskanal 2 der Anschlussvorrichtung steht, der seinerseits mit dem Schlauchkanal 9 der eingesteckten Fluid­ leitung 7 kommuniziert.
Die schaftartige Befestigungspartie 12 könnte auch gewindelos ausgeführt und durch Einpressen in einer Anschlussbohrung festgelegt werden. Es wäre ferner denkbar, als Grundkörper 1 kein separates Bauteil vorzusehen, sondern einen beispiels­ weise von einem Gehäuseteil gebildeten Körper des fluidtech­ nischen Bauteils als Grundkörper heranzuziehen und derart auszubilden, dass die übrigen Bestandteile der Anschlussvor­ richtung 2 daran festlegbar sind.
Beim Ausführungsbeispiel verfügt der Grundkörper 1 axial im Anschluss an die Befestigungspartie 12 zur Einsteckseite 6 hin über einen radial nach außen ragenden, bundartigen Ring­ vorsprung 14, dem zur Befestigungspartie 12 hin ein Dich­ tungsring 15 koaxial vorgelagert ist, der die Befestigungs­ partie 12 konzentrisch umschließt. Er dient bei eingeschraub­ tem Grundkörper 1 zur Abdichtung zwischen diesem Grundkörper 1 und dem fluidtechnischen Bauteil. Zweckmäßigerweise ist der Dichtungsring 15 unverlierbar am Grundkörper 1 gehalten.
Der Ringbund 14 weist eine Angriffspartie zum lösbaren Anset­ zen eines Schraubwerkzeuges auf und kann zu diesem Zweck am Außenumfang mehreckförmig und beispielsweise sechseckig kon­ turiert sein. Alternativ kann aber auch eine Werkzeug-An­ griffspartie in den Strömungskanal 2 integriert sein, indem dieser einen von der Einsteckseite 6 her zugänglichen mehr­ eckförmigen Längenabschnitt aufweist, der insbesondere als Innensechskant ausgebildet ist. Mit Hilfe eines an der Werk­ zeug-Angriffspartie angesetzten Werkzeuges vereinfacht sich das Einschrauben der Befestigungspartie 12 in eine mit einem Gewinde versehene Anschlussbohrung.
Der der Einsteckseite 6 zugewandte Endabschnitt 4 des Strö­ mungskanals 2 im Innern des Grundkörpers 1 ist bezüglich des sich anschließenden und die Befestigungspartie 12 durchset­ zenden Kanalabschnittes 17 erweitert ausgeführt. Dadurch er­ gibt sich im Übergangsbereich eine zur Einsteckseite 6 wei­ sende ringförmige Anschlagschulter 18, die den Einsteckweg der Fluidleitung 7 begrenzt, indem diese bis zur Anlage an der Anschlagschulter 18 in den Endabschnitt 4 einsteckbar ist.
Axial außerhalb der ersten Anschlagschulter 18 befindet sich eine einen größeren Durchmesser aufweisende gleichgerichtete zweite ringförmige Anschlagschulter 21. Zwischen dieser und der Spannzange 3 ist ein insbesondere mit Dichtlippen verse­ hener Dichtring 22 gehalten, der die eingesteckte Fluidlei­ tung 7 umschließt und zwischen dieser und dem Grundkörper 1 fluiddicht abdichtet.
Die hülsenähnliche Spannzange 3 ist mit ihrem zur Befesti­ gungsseite 11 weisenden inneren axialen Endbereich 23 in dem erweiterten Endabschnitt 4 des Strömungskanals 2 aufgenommen und gehalten. Mit ihrem entgegengesetzten äußeren axialen Endbereich 24 ragt sie axial aus dem Grundkörper 1 zur Ein­ steckseite 6 hin heraus.
Der hülsenähnliche Betätigungskörper 5 steht mit dem Grund­ körper 1 bezüglich diesem axial verlagerbar in Eingriff. Da­ bei liegt zweckmäßigerweise ein Verschiebeeingriff 51 vor, so dass der Betätigungskörper 5 ohne Drehbewegung relativ zum Grundkörper 1 manuell axial verschoben werden kann. Hierbei wird zweckmäßigerweise der vordere Endabschnitt 52 des Grund­ körpers 1 von einem hülsenartigen Endabschnitt 53 des Betäti­ gungskörpers 5 axial verschiebbar außen umgriffen, und je nach Verschiebestellung ergibt sich eine mehr oder weniger große axiale Überlappung, was aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2 gut ersichtlich ist.
Die axiale Verlagerungsmöglichkeit könnte alternativ auch durch einen Schraubeingriff zwischen dem Betätigungskörper und dem Grundkörper realisiert werden.
Die Spannzange 3 verfügt am Außenumfang über eine sich über wenigstens einen Teil ihrer Länge in Richtung zur Einsteck­ seite 6 hin konisch verjüngende erste Beaufschlagungsfläche 26. Dieser ist eine zweckmäßigerweise mit identischem Konus­ winkel versehene zweite Beaufschlagungsfläche 27 zugeordnet, die sich am Innenumfang des Betätigungskörpers 5 befindet und sich ebenfalls zur Einsteckseite 6 hin verjüngen kann. Die zweite Beaufschlagungsfläche 27 umschließt die Spannzange 3 im Bereich ihrer ersten Beaufschlagungsfläche 26 in dem dem Grundkörper 1 axial vorgelagerten Bereich. Dabei ist die axi­ ale Länge der zweiten Beaufschlagungsfläche 27 geringer als diejenige der ersten Beaufschlagungsfläche 26. Ferner befin­ det sich die zweite Beaufschlagungsfläche 27 vorzugsweise an einem bezüglich axial beidseits benachbarten Bereichen radial nach innen ragenden Ringvorsprung 54.
Die Spannzange 3 ist durch eine Mehrzahl von Längsschlitzen 28 in über den Umfang verteilte, radial bewegbare Spannarme 32 unterteilt. Die erste Beaufschlagungsfläche 26 setzt sich aus von den einzelnen Spannarmen 32 definierten, insbesondere schräg nach radial außen weisenden Flächenabschnitten 26' zu­ sammen.
Die einzelnen Spannarme 32 sind mit im wesentlichen radial nach innen ragenden Greifzähnen 33, 33' versehen. Allerdings beschränkt sich die Anordnung dieser Greifzähne 33, 33' vor­ zugsweise lokal auf zwei axial beabstandete Spannzonen 34, 34', die den beiden axialen Endbereichen 23, 24 der Spannzan­ ge 3 zugeordnet sind. Der größte Teil der Baulänge der Spann­ zange 32 bildet am Innenumfang eine unverzahnte Zwischenzone 35, die die beiden Spannzonen 34, 34' axial voneinander trennt.
Auf Grund der geschlitzten Ausführungsform der Spannzange 3 ergibt sich eine voneinander unabhängige radiale Bewegbarkeit der mit Greifzähnen 33 versehenen inneren axialen Endbereiche 23 bezüglich der ebenfalls mit Greifzähnen 33' versehenen äu­ ßeren axialen Endbereiche 24 der Spannarme 32 und umgekehrt.
Die Fig. 1 zeigt den Betätigungskörper 5 in einer bezüglich des Grundkörpers 1 in Richtung zur Einsteckseite 6 verlager­ ten Lösestellung. Die zweite Beaufschlagungsfläche 27 liegt hier an dem axial näher zur Einsteckseite 6 liegenden Endab­ schnitt der ersten Beaufschlagungsfläche 26 der Spannzange 3 an. In dieser Lösestellung könnte auch ein gewisses Spiel zwischen den beiderseitigen Beaufschlagungsflächen 26, 27 vorhanden sein. Jedenfalls sind in dieser Lösestellung die Spannarme 32 nicht oder nur geringfügig nach radial innen vorgespannt, und der Innendurchmesser der Spannzange 3 nimmt ein Maximum an, das ein Einstecken der Fluidleitung 7 von der Einsteckseite 6 her durch den Betätigungskörper 5 und die Spannzange 3 hindurch bis zu dem Endabschnitt 4 gestattet. Desgleichen ermöglicht die Lösestellung ein Herausziehen der Fluidleitung 7 aus der Anschlussvorrichtung.
Um die eingesteckte Fluidleitung 7 lösbar fest an der An­ schlussvorrichtung zu fixieren, wird der Betätigungskörper 5 axial in Richtung zum Grundkörper 1 verlagert. Hierzu wird er durch Aufbringen einer geeigneten Kraft einfach manuell axial verschoben. Dabei verlagert sich auch die am Betätigungskör­ per 5 vorgesehene zweite Beaufschlagungsfläche 27 gleichge­ richtet relativ zu der sich am Grundkörper 1 axial abstützen­ den Spannzange 3. Dies führt dazu, dass die zweite Beauf­ schlagungsfläche 27 auf der ersten Beaufschlagungsfläche 26 der Spannzange 3 axial nach hinten gleitet, wobei die Spann­ arme 32 gezwungen werden, sich nach radial innen zu verlagern bzw. zu verformen. Dabei gelangt der Betätigungskörper 5 in eine weiter auf den Grundkörper 1 aufgeschobene aktivierte Stellung (Fig. 2), in der die an den Spannarmen 32 vorgese­ henen Greifzähne 33, 33' schließlich in den Außenumfang der flexiblen Fluidleitung 7 eingedrückt sind und sich praktisch verbeißen, so dass die Fluidleitung 7 nicht mehr herausgezo­ gen werden kann.
Stößt die Fluidleitung 7 beim Einstecken an eine der axial nach außen weisenden äußeren schrägen Flanken der Greifzähne 33, 33', wird der betreffende Spannarm 32 radial nach außen gedrückt. Dabei könnten die Greifzähne 33, 33' sägezahnartig ausgeführt sein. Es ist auch möglich, die Spannzange 3 derart axial federelastisch auszuführen, dass sie bei in Lösestel­ lung befindlichem Betätigungskörper 5 einen Querschnitt frei­ gibt, der ein ungehindertes Einstecken oder Herausziehen der Fluidleitung ermöglicht.
Nachfolgend wird der konstruktive Aufbau der Spannzange 3 nä­ her erläutert.
Die Spannzange 3 ist kein einheitlicher oder einstückiger Körper, sondern setzt sich aus zwei individuellen Spannzan­ genelementen 62a, 62b zusammen. Der Aufbau dieser Spannzan­ genelemente 62a, 62b ist vorzugsweise identisch und ist aus Fig. 3 und 4 besonders gut ersichtlich.
Jedes Spannzangenelement 62a, 62b verfügt über einen ringför­ migen Basisabschnitt 63a, 63b, ausgehend von dem jeweils ein Satz von Spannarmen 32a, 32b untereinander gleichgerichtet in axialer Richtung wegragt.
Innerhalb eines jeweiligen Spannzangenelementes 62a, 62b sind die Spannarme 32a, 32b an in Umfangsrichtung des ringförmigen Basisabschnittes 63a, 63b beabstandeten Stellen angeordnet, so dass zwischen einander in Umfangsrichtung jeweils unmit­ telbar benachbarten Spannarmen 32a, 32b ein länglicher Zwi­ schenraum 64 verbleibt (vgl. insbesondere Fig. 4). Dieser er­ streckt sich ausgehend vom jeweiligen Basisabschnitt 63a, 63b bis hin zum axial entgegengesetzten freien Ende des jeweils zugeordneten Spannarmes 32.
Die beiden oben erwähnten Spannzonen 34, 34' sind auf die beiden Spannelemente 62a, 62b aufgeteilt. Jedes Spannzangen­ element 62a, 62b definiert eine der beiden Spannzonen 34, 34', wobei die Spannarme 32; 32a, 32b im Bereich ihres dem Basisabschnitt 63a, 63b entgegengesetzten freien Endabschnit­ tes 65 die entsprechenden Greifzähne 33, 33' aufweisen.
Zum Erhalt der Spannzange 3 sind die beiden Spannzangenele­ mente 62a, 62b mit den freien Endabschnitten 65 ihrer Spann­ arme 32; 32a, 32b voraus und somit mit axial entgegengesetz­ ter Orientierung von entgegengesetzten Seiten her koaxial in­ einander eingesteckt. Sie greifen also mit sich axial über­ lappenden Spannarmen 32a, 32b koaxial ineinander ein. Jeweils ein Spannarm 32a, 32b des jeweils einen Spannzangenelementes 62a, 62b greift dabei in einen Zwischenraum 64 des jeweils anderen Spannzangenelementes 62b, 62a ein. In der Umfangs­ richtung der Spannzange 3 ergibt sich somit eine abwechselnde Aufeinanderfolge von Spannarmen 32a, 32b der beiden zusammen­ gefügten Spannzangenelemente 62a, 62b, die jeweils durch die Längsschlitze 28 voneinander getrennt sind.
Das MaE der axialen Überlappung ist so gewählt, dass sich die freien Endabschnitte 65 des jeweils einen Spannzangenelemen­ tes 62a, 62b im Bereich des Basisabschnittes 63a, 63b des je­ weils anderen Spannzangenelementes 62b, 62a befinden. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Spannarme 32a, 32b den ringförmigen Basisabschnitt 63a, 63b des jeweils anderen Spannzangenelementes 62a, 62b radial innen untergreifen, um eine axiale Überlappung zu erhalten. Auf diese Weise erreicht man unter anderem sehr kompakte Längenabmessungen.
Die Spannzange 3 zeichnet sich weiterhin durch besondere Maß­ nahmen aus, die mit einfachen Mitteln das Hervorrufen gleich­ zeitiger Spannbewegungen beider Sätze von Spannarmen 32; 32a, 32b ermöglichen. So ist die zweite Beaufschlagungsfläche 27 als Ringfläche ausgeführt, die die beiden Spannzangenelemente 62a, 62b im Überlappungsbereich ihrer Spannarme 32a, 32b ringsum umschließt und gleichzeitig auf die Flächenabschnitte 26' sämtlicher Spannarme 32 einwirken kann.
Jedes Spannzangenelement ist im Bereich jedes Spannarmes 32 mit einem radial durchgehenden Längsschlitz 66 versehen, der sich ausgehend vom zugeordneten Basisabschnitt 63a, 63b axial in den betreffenden Spannarm 32 hineinerstreckt, wobei er den Basisabschnitt vollständig durchsetzt. Der Basisabschnitt 63a, 63b wird auf diese Weise in mehrere entlang seines Um­ fanges zueinander beabstandete gekrümmte Basissegmente 67 un­ terteilt, und innerhalb eines jeweiligen Spannarmes 32 er­ folgt eine der Länge des Längsschlitzes 66 entsprechende Längsteilung, so dass jeder Spannarm 32 aus zwei zueinander parallelen Armabschnitten 68, 68' besteht, die im Bereich des Schlitzendes durch die freien Endabschnitte 65 fest miteinan­ der verbunden sind.
Jedes Basissegment 67 ist auf diese Weise mit je einem Armab­ schnitt zweier in Umfangsrichtung benachbarter Spannarme 32 verbunden, so dass sich ein in Umfangsrichtung geschlossener Körper ergibt. Dabei sind nicht nur die Spannarme 32 in der Lage, relativ zum zugeordneten Basisabschnitt 63a, 63b radial verschwenkt zu werden, sondern es können auch die Basisseg­ mente 67 und die sich an diese anschließenden Bereiche der Armabschnitte 68, 68' unter Veränderung der Breite des Längs­ schlitzes 66 radial bewegt werden.
Die Spannzangenelemente 62a, 62b bestehen insbesondere aus Metall und können beispielsweise durch ein Stanzbiegeverfah­ ren als Stanzbiegeteile hergestellt werden. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die hülsenartigen Spannzangenelemente 62a, 62b an einer Stelle ihrbs Umfanges durchgehend offen sind.
Durch die auf Grund des geschilderten Aufbaus der Spannzan­ genelemente 62a, 62b erzielte radiale elastische Nachgiebig­ keit wird gewährleistet, dass die durch die zweite Beauf­ schlagungsfläche 27 hervorgerufene Beaufschlagung der Spann­ arme 32 des jeweils einen Spannelementes nicht durch das an­ dere Spannelement behindert wird. Die radiale Nachgiebigkeit der Basissegmente 67 einschließlich der sich daran anschlie­ ßenden Endabschnitte der Spannarme 32 ermöglichen ein radia­ les Nachgeben auch dann, wenn die Beaufschlagung eines Spann­ armes 32 nicht im Bereich seines vorderen, sondern im Bereich des hinteren Endabschnittes erfolgt.
Die Spannzange 3 ist vorzugsweise unverlierbar an dem Grund­ körper 1 gehalten. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass sie mit ihrem dem inneren Endbereich 23 zugeordneten Ba­ sisabschnitt 63a in eine nach radial innen offene, nutartige Haltevertiefung 43 eingreift, die am Innenumfang des erwei­ terten Endabschnittes 4 des Strömungskanals 2 eingelassen ist. Die axial gemessene Breite der radial nach außen vor­ springenden Basissegmente 67 und der Haltevertiefung 43 ist derart aufeinander abgestimmt, dass ein geringfügiges axiales Bewegungsspiel vorliegt, das eine relative Beweglichkeit der Spannzange 3 relativ zum Grundkörper 1 gewährleistet.
Zur Montage am Grundkörper 1 wird die Spannzange 3 kurzzeitig an ihrem inneren Endbereich 23 radial konzentrisch zusammen­ gedrückt und in die Haltevertiefung 43 eingerastet.
Die Spannzange 3 wird somit beim Ausführungsbeispiel über le­ diglich das axial innen liegende Spannzangenelement 62a am Grundkörper 1 gehalten. Eine gleichzeitige Fixierung des an­ deren Spannzangenelementes 62b ergibt sich dadurch, dass sich die beiden Spannzangenelemente 62a, 62b im Bereich ihrer Ba­ sisabschnitte 63a, 63b gegenseitig radial hintergreifen. Die Spannarme 32 verfügen an ihren freien Endabschnitten 65 über nach radial außen ragende Haltevorsprünge 72, die eine Stufe 73 des zugeordneten Basissegmentes 67 hintergreifen. Auf die­ se Weise sind die Spannzangenelemente 62a, 62b in ihrer axia­ len Relativposition formschlüssig gesichert, und es kann so­ mit das am Grundkörper 1 fixierte innere Spannzangenelement 62a die Haltefunktion bezüglich des äußeren Spannzangenele­ mentes 62b übernehmen.
Auch der Betätigungskörper 5 ist an dem Grundkörper 1 unver­ lierbar gehalten. Dies wird dadurch realisiert, dass sich der hülsenartige Endabschnitt 53 des Betätigungskörpers 5 und der vordere Endabschnitt 52 des Grundkörpers 1 mit insbesondere ringförmigen Radialvorsprüngen 55, 55' hintergreifen. Diese können zur Vorgabe der Lösestellung axial aneinander anliegen (Fig. 1).
Die Spannzange 3 ist insgesamt bezüglich des Grundkörpers 1 und des Betätigungskörpers 5 praktisch schwimmend aufgehängt. Dies hat zur Folge, dass sich die Spannarme 32 beim Spannvor­ gang mit ihren Greifzähnen 33, 33' gleichmäßig und ohne Ver­ kantung am Außenumfang 46 der eingesteckten Fluidleitung 7 anlegen können. Begünstigt wird dies insbesondere auch durch die voneinander unabhängige radiale Bewegbarkeit der Spannar­ me 32a, 32b der beiden Spannzangenelemente 62a, 62b.
Da zwischen den beiden Spannzonen 34, 34' keine Greifzähne vorhanden sind, wird ferner erreicht, dass nicht durch eine unerwünschte sonstige Abstützung zwischen Spannzange 3 und Fluidleitung 7 eine Verringerung der in den Spannzonen 34, 34' wirksamen Spannkräfte herbeigeführt wird. So ist die Spannzange 3 beim Ausführungsbeispiel so ausgeführt, dass sie im Bereich der Zwischenzone 35 bezüglich der beiden Spannzo­ nen 34, 34' radial nach außen zurückgesetzt ist, so dass dort auch im gespannten Zustand ein ringförmiger Zwischenraum 47 zwischen den Spannarmen 32 und dem Außenumfang 46 der Fluid­ leitung 7 verbleibt.
Eine sichere Fixierung zwischen dem Betätigungskörper 5 und dem Grundkörper 1 in der aktivierten Stellung wird beim Aus­ führungsbeispiel durch eine Art Rastverbindung erzielt. Diese wird zweckmäßigerweise dadurch realisiert, dass der Betäti­ gungskörper 5 in der Spannstellung mit der Spannzange 3 in Rasteingriff steht.
So sind die an den Spannarmen 32 vorhandenen Flächenabschnit­ te 26' axial in Abschnitte unterschiedlichen Verlaufes unter­ teilt. Dem axial äußeren Endbereich 24 zugeordnet ist ein sich in Richtung zur Einsteckseite 6 hin insbesondere konisch verjüngender Aktivierungsabschnitt 56 vorgesehen, an den sich ein entgegengesetzt geneigter Halteabschnitt 58 anschließt, der sich in Richtung zum Grundkörper 1 verjüngt, wobei wie­ derum ein konischer Verlauf empfehlenswert ist. Zwischen dem Aktivierungsabschnitt 56 und dem Halteabschnitt 58 ergibt sich somit eine Art Übergangskuppe 59 mit vorzugsweise kanti­ gem Übergang, die gleichzeitig den größten Außendurchmesser der ersten Beaufschlagungsfläche definiert und zweckmäßiger­ weise im axial mittigen Bereich eines jeweiligen Spannarmes 32 liegt.
In der aus Fig. 1 hervorgehenden Lösestellung befindet sich die im Vergleich zur ersten Beaufschlagungsfläche 26 kürzere zweite Beaufschlagungsfläche 27 des Betätigungskörpers 5 im Bereich des Aktivierungsabschnittes 56. Die Neigungsrichtung der zweiten Beaufschlagungsfläche 27 stimmt zweckmäßigerweise mit derjenigen des Aktivierungsabschnittes 56 überein. Wird nun der Betätigungskörper 5 axial in Richtung zum Grundkörper 1 verlagert, gleitet die zweite Betätigungsfläche 27 entlang des Aktivierungsabschnittes 56, wobei sie infolge des Schräg­ verlaufes die Spannzange 3 aktiviert und die Spannarme 32 nach radial innen gegen den Außenumfang der eingesteckten Fluidleitung 7 drückt. Die zweite Beaufschlagungsfläche 27 arbeitet hierbei in der axial zwischen den beiden Spannzonen 34, 34' liegenden Zwischenzone 35 mit den Spannarmen 32 bei­ der Spannzangenelemente 62a, 62b zusammen.
Beim Verschieben des Betätigungskörpers 5 gleitet die zweite Betätigungsfläche 27 schließlich über die Übergangskuppe 59 hinweg und gelangt in den Bereich des Halteabschnittes 58 der ersten Betätigungsfläche 26. Da dieser im Vergleich zur Über­ gangskuppe 59 radial zurückgesetzt ist, ergibt sich ein Hin­ tergriff zwischen dem Ringvorsprung 54 des Betätigungskörpers 5 und der Spannzange 3, was man als Rasteingriff bezeichnen kann. Der Betätigungskörper 5 ist in der dann vorliegenden aktivierten Stellung gegen ein versehentliches Zurückbewegen in die Lösestellung gesichert.
Um erneut die Lösestellung zu erhalten, ist am Betätigungs­ körper 5 zu ziehen, so dass die zweite Betätigungsfläche 27 wieder über die Übergangskuppe 59 hinweg in den Bereich des Aktivierungsabschnittes 56 gelangt.
Der Betätigungskörper 5 ist in der aktivierten Stellung zweckmäßigerweise auch noch dadurch fixiert, dass er sich nach axial innen am Grundkörper 1 abstützt und somit zwischen der Spannzange 3 und dem Grundkörper 1 axial im wesentlichen unbeweglich festgelegt ist.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Spannzange 3 so ausgeführt, dass die Spannarme 32 im Bereich beider Spannzo­ nen 34, 34' jeweils nur einen Greifzahn 33, 33' aufweisen. Allerdings wäre alternativ auch eine Mehrfachanordnung axial aufeinanderfolgender Greifzähne in einer oder beiden Spannzo­ nen 34, 34' möglich.
Das Material der verschiedenen Körper der Anschlussvorrich­ tung ist nach Bedarf auswählbar. Beim Ausführungsbeispiel be­ steht der Grundkörper 1 und die Spannzange 3 aus Metall, der Betätigungskörper aus Kunststoffmaterial. Als Material für die Spannzange 3 empfiehlt sich Federstahl. Auch eine voll­ ständige Kunststoffausführung oder Metallausführung (z. B. aus Edelstahl) der Anschlussvorrichtung wäre denkbar.
Zusammengefasst lassen sich also mit der Anschlussvorrichtung bei entsprechender Ausgestaltung zahlreiche Vorteile verwirk­ lichen. Durch die Spannzange 3 lässt sich eine doppelte Klem­ mung der eingesteckten Fluidleitung an axial beabstandeten Bereichen verwirklichen. Durch die Schlitzung der Spannzange erreicht man eine Federung im Bereich beider Spannzonen mit dementsprechend voneinander unabhängiger Spannwirkung. Durch die Zweiteilung der Spannzange werden Herstellung und Zusam­ menbau der Anschlussvorrichtung erheblich vereinfacht.
Die Anschlussvorrichtung eignet sich zur Herstellung von Flu­ idverbindungen für sowohl Überdruckanwendungen als auch Vaku­ umanwendungen. Auf Grund der Möglichkeit des Toleranzausglei­ ches der Spannzange 3 können auch außen nicht kalibrierte Fluidleitungen festgelegt werden.

Claims (19)

1. Anschlussvorrichtung für Fluidleitungen, mit einer hül­ senähnlichen Spannzange (3), die durch Längsschlitze (28) in über den Umfang verteilte, radial bewegbare Spannarme (32) unterteilt ist, die in mindestens zwei axial beabstandeten Spannzonen (34, 34') der Spannzange (3) mit nach radial innen ragenden Greifzähnen (33, 33') versehen sind, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Spannzange (3) aus zwei individuellen Spannzangenelementen (62a, 62b) besteht, die jeweils einen Basisabschnitt (63a, 63) und einen eine der beiden Spannzonen (34, 34') definierenden Satz vom Basisabschnitt wegragender Spannarme (32a, 32b) aufweisen, und die mit axial entgegenge­ setzter Orientierung unter axialer Überlappung der Spannarme (32a, 32b) koaxial ineinander eingreifen.
2. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die die Spannzonen (34, 34') definierenden Greifzähne (33, 33') bei den beiden Spannzangenelementen (62a, 62b) jeweils an den dem Basisabschnitt (63a, 63b) ent­ gegengesetzten freien Endbereichen (65) der Spannarme (32a, 32b) vorgesehen sind.
3. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, dass lediglich zwei Spannzonen (34, 34') vor­ handen sind, die durch eine unverzahnte Zwischenzone (35) axial zueinander beabstandet sind.
4. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannarme (32a, 32b) der beiden Spannzangenelemente (62a, 62b) unabhängig voneinander radial bewegbar sind.
5. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die freien Endabschnitte (65) der Spannarme (32a, 32b) eines jeweiligen Spannzangen­ elementes (62a, 62b) im Bereich des Basisabschnittes (63a, 63b) des jeweils anderen Spannzangenelementes (62b, 62a) be­ finden.
6. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die freien Endabschnitte (65) der Spannarme (32a, 32b) eines jeweiligen Spannzangenelementes (62a, 62b) den Basisabschnitt (63a, 63b) des jeweils anderen Spannzan­ genelementes (62b, 62a) radial innen untergreifen.
7. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisabschnitt (63a, 63b) eines jeweiligen Spannzangenelementes (62a, 62b) radial be­ weglich ausgeführt ist.
8. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisabschnitt (63a, 63b) eines jeweiligen Spannzangenelementes (62a, 62b) ringförmig ausgebildet und durch in Umfangsrichtung beabstandete Unter­ brechungen in einzelne, radial bewegbare Basissegmente (67) unterteilt ist.
9. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Spannzangenelement (62a, 62b) einen ringförmigen Basisabschnitt (63a, 63b) und an in Umfangsrichtung des Basisabschnittes (63a, 63b) zueinander beabstandeten Stellen axial vom Basisabschnitt (63a, 63b) wegragende Spannarme (32a, 32b) aufweist, wobei das Spannzan­ genelement (62a, 62b) im Bereich jedes Spannarmes (32a, 32b) mit einem radial durchgehenden Längsschlitz (66) versehen ist, der den Basisabschnitt (63a, 63b) durchsetzt und axial ein Stück weit in den zugeordneten Spannarm (32a, 32b) hin­ einragt.
10. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannzangenelemente (62a, 62b) im Bereich der Spannarme (32a, 32b) einen ausgehend von den Endbereichen der Spannarme ansteigenden Außendurchmesser haben, wobei der Bereich des größten Außendurchmessers zweck­ mäßigerweise im axial mittigen Bereich eines jeweiligen Spannarmes (32a, 32b) liegt und vorzugsweise durch eine Kante definiert wird.
11. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannzangenelemente (62a, 62b) aus Metall bestehen, vorzugsweise aus Federstahl, und insbesondere als Stanzbiegeteile ausgeführt sind.
12. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen mit einem Strömungska­ nal (2) versehenen Grundkörper (1) aufweist, wobei die Spann­ zange (3) koaxial zu einem Endabschnitt (4) des Strömungska­ nals (2) angeordnet ist.
13. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, dass sie einen die Spannzange (3) über zumindest einen Teil ihrer Länge koaxial umschließenden, mit dem Grund­ körper (1) bezüglich diesem axial verlagerbar in Eingriff stehenden hülsenähnlichen Betätigungskörper (5) aufweist, der am Innenumfang mindestens eine zweite Beaufschlagungsfläche (27) aufweist, die einer an den Spannarmen (32a, 32b) vorge­ sehenen, radial nach außen orientierten ersten Beaufschla­ gungsfläche (26) zugewandt ist und die beim axialen Verlagern des Betätigungskörpers (5) derart mit der ersten Beaufschla­ gungsfläche (26) zusammenwirken kann, dass die Spannarme bei­ der Spannzangenelemente (62a, 62b) nach radial innen bewegt werden.
14. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die zweite Beaufschlagungsfläche (27) aus­ schließlich in dem axial zwischen zwei Spannzonen (34, 34') liegenden Bereich mit den Spannarmen (32a, 32b) zusammenar­ beitet.
15. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die am Betätigungskörper (5) vorgesehene zweite Beaufschlagungsfläche (27) axial kürzer ist als die an den Spannarmen (32a, 32b) vorgesehene erste Beaufschlagungs­ fläche (26).
16. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (5) axial verschiebbar am Grundkörper (1) gelagert ist, wobei die axia­ le Verlagerung des Betätigungskörpers (5) durch eine axiale Verschiebebewegung relativ zum Grundkörper (1) hervorrufbar ist.
17. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) über Befes­ tigungsmittel (12) zur Befestigung an oder in einem fluid­ technischen Bauteil, beispielsweise das Gehäuse eines Ventils oder eines Antriebes, verfügt.
18. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Spannzangenele­ mente (62a, 62b) zur Sicherung gegen axiales Auseinanderzie­ hen im Bereich ihrer Basisabschnitte (63a, 63b) gegenseitig radial hintergreifen.
19. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannzange (3) über eines ihrer Spannzangenelemente (62a) an einem Grundkörper (1) der Anschlussvorrichtung gehalten ist.
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