DE10058782A1 - Kondensatoranordnung und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Kondensatoranordnung und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Abstract
Um bei einer Speichereinrichtung (1) eine besonders platzsparende Kondensatoranordnung (10) zu schaffen, wird vorgeschlagen, auf einem ersten Elektrodenbereich (32) auf von einem Dielektrikum (34) abgedeckten Bereichen davon eine Mehrzahl nicht in direktem elektrischem Kontakt stehende zweite Elektrodenbereiche (36) auszubilden, so dass im Betrieb der erste Elektrodenbereich (32) durch entsprechende Bereiche (32-1, 32-2) Bottomelektroden (BE-1, BE-2) bildet und durch einen Verbindungsbereich (32f) verbindet, so dass eine zusätzliche Verbindungseinrichtung der Bottomelektroden (BE-1, BE-2) obsolet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer
Kondensatoranordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
sowie eine Kondensatoranordnung, insbesondere nach dem Her
stellungsverfahren, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
11.
Bei hochintegrierten Speichereinrichtungen werden die Infor
mationsinhalte der Speicherzellen zum Beispiel durch entspre
chende Kondensatoren aufgenommen und bereitgestellt. Diese
Kondensatoren werden bei der Herstellung der Speichereinrich
tungen oder der Speicherzellen auf einem Halbleitersubstrat
aufstrukturiert und entsprechend verschaltet. Bei hochinte
grierten Schaltkreisen ist der Platzbedarf der einzelnen Bau
teile, insbesondere also auch der Speicherkondensatoren, ein
wesentlicher Faktor.
Es wurde daher vorgeschlagen, mehrere voneinander im wesent
lichen unabhängige Speicherkondensatoren in bezug auf jeweils
eine Elektrode, zum Beispiel die untere oder Bottomelektrode,
miteinander elektrisch verbunden auszubilden, so dass die so
verbundenen Kondensatoren räumlich besonders eng benachbart
ausgebildet werden können, weil bestimmte Kontakte oder Lei
tungen gemeinsam benutzt werden können und nicht in einer
Mehrzahl ausgebildet werden müssen. Dabei ist jeder Kondensa
tor mit seiner unteren oder Bottomelektrode auf einem Träger
angeordnet, worauf dann zumindest zum Teil eine Dielektri
kumsschicht vorgesehen wird, woran sich dann zumindest zum
Teil die separat vorgesehenen oberen oder Topelektroden an
schließen. Zur Ausbildung des Konzepts der Kondensatorkette
muss eine entsprechende elektrische Verbindung zum Beispiel
in bezug auf die unteren oder Bottomelektroden vorgesehen
sein.
Bei bekannten Kondensatoranordnungen mit Kondensatorketten,
insbesondere bei sogenannten Chain FeRAMs oder CFRAMs ist
problematisch, dass eine bestimmte Mindestgröße der Speicher
kondensatoren aufgrund der zu fordernden Funktionszuverläs
sigkeit nicht unterschritten werden kann, und zwar selbst
dann, wenn statt einer zweidimensionalen, planaren Kondensa
toranordnung unter Verwendung entsprechender Seitenwände
dreidimensionaler Strukturen dreidimensionale Kondensato
ranordnungen genutzt werden.
Auch beim Einhalten sämtlicher Designregeln ist es derzeit
nicht möglich, die notwendigen theoretischen Zellflächen oder
Kondensatorflächen zu erreichen. Aufgrund des Herstellungs
verfahrens sind nämlich die entsprechenden Kondensatoren grö
ßer ausgebildet als es unbedingt erforderlich wäre.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Herstellen einer Kondensatoranordnung sowie eine entsprechen
de Kondensatoranordnung anzugeben, bei welchen die Kondensa
toren der Kondensatoranordnung besonders platzsparend auf ei
nem Träger ausgebildet werden bzw. sind.
Die Aufgabe wird verfahrensmäßig bei einem gattungsgemäßen
Verfahren zum Herstellen einer Kondensatoranordnung erfin
dungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst. Vorrichtungsmäßig wird die Aufgabe durch eine gat
tungsgemäße Kondensatoranordnung erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhaf
te Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Ge
genstand der abhängigen Unteransprüche.
Beim gattungsgemäßen Verfahren zum Herstellen einer Kondensa
toranordnung, insbesondere einer Speichereinrichtung oder
dergleichen mit einer Mehrzahl von Kondensatoren auf einem
Träger, insbesondere auf einem Halbleitersubstrat oder dergleichen,
mit einem gemeinsamen Kontaktbereich wird minde
stens ein erster Elektrodenbereich auf einem Oberflächenbe
reich des Trägers ausgebildet. Ferner wird mindestens ein
Dielektrikumsbereich zumindest zum Teil auf dem ersten Elek
trodenbereich ausgebildet. Des Weiteren wird mindestens ein
zweiter Elektrodenbereich zumindest zum Teil auf dem Dielek
trikumsbereich ausgebildet.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer Kondensa
toranordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem ersten
Elektrodenbereich auf vom Dielektrikumsbereich abgedeckten
Bereichen davon eine Mehrzahl im wesentlichen zumindest nicht
in direktem elektrischem Kontakt stehende zweite Elektroden
bereiche ausgebildet werden.
Es ist somit eine grundlegende Idee des erfindungsgemäßen
Verfahrens, auf einem mit einem Dielektrikum abgedeckten ge
meinsamen ersten Elektrodenbereich eine Mehrzahl räumlich se
parater und/oder unabhängiger zweiter Elektrodenbereiche aus
zubilden. Durch dieses Vorgehen wird eine entsprechende Mehr
zahl zueinander dicht benachbarter Kondensatoren ausgebildet,
wobei der erste gemeinsame Elektrodenbereich von sämtlichen
Kondensatoren gemeinsam als eine Elektrode genutzt wird, z. B.
als Bottomelektrode. Die den ersten Elektrodenbereich, wel
cher zum Beispiel als Bottomelektrode ausgebildet ist, gegen
überstehenden zweiten Elektrodenbereiche stehen zumindest
nicht in direktem elektrischen Kontakt miteinander und bilden
somit jeweils die entsprechende Gegenelektrode für jeden Kon
densator der Mehrzahl von Kondensatoren. Der Vorteil dieser
Vorgehensweise besteht gegenüber dem Stand der Technik darin,
dass für jeden einzelnen Kondensator der Kondensatoranordnung
nicht mehr ein separater erster Elektrodenbereich auf dem
Träger ausgebildet werden muss. Die Trennung der Kondensato
ren erfolgt somit durch die räumliche Trennung der zweiten
Elektrodenbereiche im Hinblick auf ihren räumlichen Abstand
und im Hinblick auf ihre elektrische Isolation. Diese Kondensatoranordnung
oder Kondensatorkette nutzt somit eine Elek
trode im wesentlichen gemeinsam, so dass eine im Stand der
Technik zusätzliche notwendige Verbindungseinrichtung in Form
eines Verbindungsbereichs oder dergleichen nicht notwendig
ist. Neben einer möglichen weiteren Miniaturisierung und hö
heren Integration der Kondensatoranordnung ist somit auch ih
re Herstellung vereinfacht, weil eben das Aufbringen oder
Strukturieren der zusätzlichen Verbindungsbereiche für die
verbundenen ersten Elektroden oder Bottomelektroden entfallen
können. Dadurch wird ein entsprechender Lithographieschritt
oder dergleichen obsolet.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform eines er
findungsgemäßen Verfahrens ist es vorgesehen, dass zumindest
ein Teil der Mehrzahl zweiter Elektrodenbereiche durch direk
tes Aufbringen eines entsprechenden Elektrodenmaterials auf
dem jeweiligen Dielektrikumsbereich ausgebildet wird. Bei
dieser Maßnahme wird somit die Anordnung der zweiten Elektro
denbereiche direkt durch den Prozess des Aufbringens des ent
sprechenden Materials bewerkstelligt.
Andererseits ist es von Vorteil, dass zumindest ein Teil der
Mehrzahl zweiter Elektrodenbereiche durch Aufbringen eines
gemeinsamen und im wesentlichen zusammenhängenden zweiten
Elektrodenbereichs auf dem Dielektrikumsbereich und dann
durch anschließendes Strukturieren ausgebildet wird. Im Ge
gensatz zu der vorgenannten Vorgehensweise wird also hier zu
nächst ein bestimmter Bereich des Dielektrikumsbereichs oder
auch der gesamte Dielektrikumsbereich mit dem Material für
die zweiten Elektrodenbereiche im Wesentlichen zusammenhän
gend beschichtet. Die Strukturierung der einzelnen separaten
zweiten Elektrodenbereiche erfolgt dann durch entsprechendes
anschließendes Strukturieren, zum Beispiel im Rahmen eines
Masken-/Ätzprozesses.
Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens wird auf den ersten Elektrodenbereich eine Mehrzahl
im wesentlichen zumindest nicht in direktem Kontakt stehender
Dielektrikumsbereiche ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass
bereits durch das Vorsehen einer Mehrzahl separater und somit
räumlich getrennter Dielektrikumsbereiche eine Vorstrukturie
rung auf dem ersten Elektrodenbereich im Hinblick auf die
auszubildenden zweiten Elektrodenbereiche erfolgt.
Das Ausbilden der Mehrzahl von Dielektrikumsbereichen ge
schieht vorteilhafterweise durch direktes Aufbringen eines
entsprechenden Dielektrikumsmaterials auf dem jeweiligen er
sten Elektrodenbereich. Dadurch wird also die Anordnung und
Auswahl der Dielektrikumsbereiche jeweils bereits beim Auf
bringen des entsprechenden Dielektrikums gegeben.
Andererseits ist es von Vorteil, dass zumindest ein Teil der
Mehrzahl von Dielektrikumsbereichen durch Aufbringen eines
gemeinsamen und im wesentlichen zusammenhängenden Dielektri
kumsbereichs auf dem jeweiligen ersten Elektrodenbereich und
durch anschließendes Strukturieren ausgebildet wird. Bei die
ser Alternative oder zusätzlichen Maßnahme wird somit zu
nächst ein zusammenhängender Bereich mit dem Dielektrikum be
schichtet und die geometrische Ausgestaltung und Ausbildung
der separaten Dielektrikumsbereiche nachfolgend durch ein
entsprechendes Strukturieren, zum Beispiel im Rahmen eines
Masken-/Ätzprozesses realisiert.
Besonders bevorzugt wird, dass zumindest ein Teil der Mehr
zahl zweiter Elektrodenbereiche durch zumindest im Bereich
der ersten Elektrodenbereiche ausgebildete Dielektrikumsbe
reiche im wesentlichen bündig und/oder abdeckendes Aufbringen
eines entsprechenden Elektrodenmaterials ausgebildet wird.
Dies geschieht insbesondere durch gemeinsames und/oder
gleichzeitiges Strukturieren auf dem ersten Elektrodenbereich
sukzessive ausgebildeter zusammenhängender Dielektrikumsbereiche
und zweiter Elektrodenbereiche. Durch diese Maßnahme
wird also erreicht, dass alternativ zum Vorgehen, bei welchem
auf einem zusammenhängenden Dielektrikumsbereich mehrere von
einander separierte zweite Elektrodenbereiche ausgebildet
werden, die zweiten Elektrodenbereiche im wesentlichen bündig
und deckungsgleich mit den entsprechend ausgebildeten Dielek
trikumsbereichen realisiert werden. Dies kann zum Beispiel
auch dadurch geschehen, dass zunächst der erste Elektrodenbe
reich zumindest zum Teil mit einem Dielektrikumsbereich abge
deckt und dann nachfolgend mit dem Material für die zweiten
Elektrodenbereiche überzogen wird. Das Ausbilden der Mehrzahl
zweiter separater Elektrodenbereiche kann dann durch entspre
chendes simultanes Strukturieren der zweiten Elektrodenberei
che und der Dielektrikumsbereiche, gegebenenfalls bis zur
Oberfläche der ersten Elektrodenbereiche, erfolgen.
Dabei ist es ferner auch von Vorteil, wenn der erste Elektro
denbereich gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Verfahrens in einem Zwischenbereich zwischen be
nachbarten zweiten Elektrodenbereichen und/oder Dielektri
kumsbereichen, insbesondere von einer dem Träger abgewandten
Seite her, durch Strukturieren bis auf dadurch geschaffene
erste Elektrodenbereiche im wesentlichen verbindende Verbin
dungsbereiche abgetragen wird. Dies bedeutet, dass die Mehr
zahl von Kondensatoren dadurch realisiert wird, dass in eine
zusammenhängende Schichtstruktur, bestehend aus dem ersten
Elektrodenbereich und dem darüber angeordneten Dielektrikums
bereich und zweiten Elektrodenbereich ein entsprechendes Mu
ster eingeschnitten wird, so dass unabhängige und voneinander
räumlich separierte zweite Elektrodenbereiche, zum Beispiel
als Topelektroden oder dergleichen, ausgebildet werden, wobei
der Zusammenhang des ersten Elektrodenbereichs, welcher auf
dem Träger angeordnet ist, und der entsprechende elektrische
Kontakt erhalten bleiben.
Vorteilhafterweise wird der erste Elektrodenbereich als ge
meinsame Bottomelektrode für die Mehrzahl von Kondensatoren
der Kondensatoreinrichtung verwendet. Alternativ oder zusätz
lich ist es vorgesehen, dass die zweiten Elektrodenbereiche
als getrennte Topelektroden für die Mehrzahl von Kondensato
ren der Kondensatoranordnung verwendet werden.
Insbesondere eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren zur
Herstellung einer Kondensatoranordnung für eine Speicherein
richtung mit FeRAM-Zellen oder dergleichen, insbesondere nach
dem Prinzip der Kettenkondensatoren, Chain FeRAM oder CFRAM-
Zellen.
Die erfindungsgemäße Kondensatoranordnung, insbesondere gemäß
dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren und insbesondere
für eine Speichereinrichtung oder dergleichen, mit einer
Mehrzahl von Kondensatoren auf einem Träger, insbesondere ei
nem Halbleitersubstrat oder dergleichen, wobei jeder Konden
sator eine auf den Träger angeordnete Bottomelektrode, ein
zumindest zum Teil darauf vorgesehene Dielektrikumsschicht
sowie eine zumindest zum Teil darauf vorgesehen separate
Topelektrode aufweist und wobei die Kondensatoren in bezug
auf die Bottomelektrode eine gemeinsame elektrische Verbin
dung aufweisen, ist dadurch gekennzeichnet, dass die gemein
same elektrische Verbindung als im Wesentlichen integraler
Bestandteil eines die Bottomelektroden bildenden und diese im
wesentlichen elektrisch verbindenden gemeinsamen ersten Elek
trodenbereichs ausgebildet ist.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass die Mehrzahl von
Kondensatoren der Kondensatoranordnung miteinander elektrisch
verbundene Bottomelektroden aufweisen, welche durch den er
sten Elektrodenbereich gebildet werden. Eine zusätzlich vor
zusehende elektrische Verbindung und vor allem deren Struktu
rierung im Rahmen des Herstellungsverfahrens entfallen.
Die erfindungsgemäßen Aspekte sowie weitere Eigenschaften und
Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der erfin
dungsgemäßen Kondensatoranordnung ergeben sich zusammenfas
send aus der nachfolgenden Darstellung:
Besonders platzsparende Anordnungen von Speicherzellen, ins besondere für ferroelektrische Speicher, wurde im Rahmen des sogenannten Chain-FeRAM-Konzepts oder CFRAM-Konzepts vorge schlagen. Ein Vorteil dieses Konzepts ist, dass durch die ge meinsame Nutzung von Kontakten, Leitungen und/oder Elektroden durch nebeneinander auf dem Substrat angeordnete Zellen die Zellfläche pro gespeicherter Informationseinheit (pro Bit) stark reduziert werden kann. Es wird dabei eine theoretische Grenze von 4F2 pro Bit angegeben. Diese theoretische Unter grenze kann jedoch aufgrund herstellungstechnischer Notwen digkeiten in der Regel nicht erreicht werden. F stellt dabei die sogenannte minimale Strukturgröße der jeweilig verwende ten Technologie dar. Diese wird auch als feature size be zeichnet. Diese Strukturgröße F wird zum Vergleich von Zel lengrößen bei unterschiedlich eingesetzten Technologien ver wendet.
Besonders platzsparende Anordnungen von Speicherzellen, ins besondere für ferroelektrische Speicher, wurde im Rahmen des sogenannten Chain-FeRAM-Konzepts oder CFRAM-Konzepts vorge schlagen. Ein Vorteil dieses Konzepts ist, dass durch die ge meinsame Nutzung von Kontakten, Leitungen und/oder Elektroden durch nebeneinander auf dem Substrat angeordnete Zellen die Zellfläche pro gespeicherter Informationseinheit (pro Bit) stark reduziert werden kann. Es wird dabei eine theoretische Grenze von 4F2 pro Bit angegeben. Diese theoretische Unter grenze kann jedoch aufgrund herstellungstechnischer Notwen digkeiten in der Regel nicht erreicht werden. F stellt dabei die sogenannte minimale Strukturgröße der jeweilig verwende ten Technologie dar. Diese wird auch als feature size be zeichnet. Diese Strukturgröße F wird zum Vergleich von Zel lengrößen bei unterschiedlich eingesetzten Technologien ver wendet.
Ähnlich wie bei DRAMs ist auch bei CFRAMs eine bestimmte Min
destgröße der Speicherkondensatoren für eine, zuverlässige
Funktion der Speicherzellenanordnung notwendig. Aus dieser
Mindestgröße der Speicherkondensatoren ergibt sich eine ge
wisse Mindestfläche für die Kondensatorelektroden. Bei be
stimmten Technologiegenerationen kann diese Mindestfläche
nicht mehr in einer planaren, also zweidimensionalen Struktu
rierung der Speicherzelle untergebracht werden. Um diese Min
destfläche für diese Kondensatoren erreichen zu können, ist
der Übergang zu einer dreidimensionalen Struktur notwendig,
bei der nicht nur die Grundfläche, sondern auch Seitenwände
und Seitenflächen der aufgebrachten Strukturen eingesetzt und
genutzt werden. Beim Anordnen solcher dreidimensionaler Kon
densatoren nach den gängigen Designregeln in einem regelmäßigen
Array oder einer regelmäßigen Zellenanordnung ist es dann
nicht mehr möglich, die theoretische Zellfläche von 4F2 zu
erreichen, insbesondere bei einem CFRAM.
Durch das vorgestellte erfindungsgemäße Vorgehen wird ein
Verfahren geschaffen, mit welchem die Zellfläche pro Bit bei
gleichzeitig technologischer Vereinfachung des Herstellungs
vorgangs deutlich verringert werden kann.
Bei CFRAMs sind immer mindestens zwei benachbarte Speicher
kondensatoren mit einer gemeinsamen Elektrode verbunden, vor
zugsweise mit der unteren Elektrode oder Bottomelektrode. Der
herkömmliche Ansatz besteht darin, zwei einzelne Kondensato
ren nebeneinander auf dem Träger herzustellen und auszubil
den, wobei auch für eine entsprechende elektrische Verbindung
der zunächst separierten Elektroden gesorgt werden muss.
Gegenstand des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens sind,
wie oben bereits beschrieben wurde, verschiedene Vorgehens
weisen, bei denen zum Beispiel zunächst ein ausgedehnterer,
insbesondere länglicher, Kondensator hergestellt wird. Aus
diesem werden dann, wie oben bereits beschrieben wurde, zum
Beispiel die zwei benötigten Kondensatoren durch Abtragen
entsprechender Materialschichten erzeugt. Der Abstand zwi
schen den benachbarten Kondensatoren kann somit in Bezug auf
einander im Vergleich zum Stand der Technik reduziert werden,
womit sich auch eine Reduzierung der Zellgröße ergibt. Ferner
entfällt der Herstellungsprozess für die konventionellerweise
notwendige elektrische Verbindung der Bottomelektroden. Es
entfällt eine weitere Lithographieebene.
Insgesamt gesehen wird durch den beschriebenen erfindungsge
mäßen Herstellungsprozess der Abstand zwischen benachbarten
Kondensatoren der Kondensatoranordnung reduziert und damit
die Zellfläche pro Bit verringert, wobei zusätzlich eine Li
thographieebene eingespart werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen
Zeichnung auf der Grundlage bevorzugter Ausführungsformen nä
her erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Form eine grundlegende
Schaltungsanordnung für eine Speichereinrichtung
unter Verwendung einer Ausführungsform einer mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten er
findungsgemäßen Kondensatoranordnung.
Fig. 2 zeigt eine Vorstufe einer Ausführungsform der er
findungsgemäßen Kondensatoranordnung unter Ver
wendung einer Ausführungsform des erfindungsgemä
ßen Verfahrens.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Kondensatoranordnung.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Kondensatoranordnung.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Kondensatoranordnung unter mehrfacher Verwendung
der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform.
Fig. 6 zeigt die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Kondensatoranordnung in seitli
cher Querschnittsansicht entlang der in Fig. 5
gezeigten Schnittlinie X-X.
Fig. 7 zeigt eine Kondensatoranordnung aus dem Stand der
Technik.
Fig. 8 zeigt eine herkömmliche Kondensatoranordnung un
ter vielfacher Anwendung der in Fig. 7 gezeigten
Ausführungsform in Draufsicht.
Fig. 9 zeigt die in Fig. 8 gezeigte herkömmliche Konden
satoranordnung in geschnittener Seitenansicht
entlang der Linie Y-Y.
In Fig. 1 ist in schematischer Form die grundlegende Schal
tungsanordnung für eine Speichereinrichtung 1 mit vier Spei
cherzellen S0 bis S3 dargestellt, und zwar in der Form eines
Chain-FeRAMs oder CFRAMS.
Jede der Speicherzellen S0 bis S3 weist einen ferroelektri
schen Kondensator 100-0 bis 100-3 auf, die somit eine erfin
dungsgemäße Kondensatoranordnung 10 bilden. Jeder der Konden
satoren 100-0, . . ., 100-3 ist mit seinen Anschlüssen a0, b0
bis a3, b3 mit den Sourcebereichen bzw. Drainbereichen ent
sprechender Auswahltransistoren T0 bis T3 verbunden, deren
Gatebereiche mit entsprechenden Wortleitungen WL0 bis WLB
kontaktiert sind.
Fig. 1 zeigt somit eine CFRAM-Kette mit vier Speicherzellen
S0 bis S3. Diese Kette ist eingangsseitig über einen zwi
schengeschalteten Kettenauswahltransistor oder Block Select
Transistor BS mit der Bitleitungseinrichtung BL und ausgangs
seitig mit einer Plateleitungseinrichtung PL verbunden. Durch
den Kettenauswahltransistor oder Block Select Transistor BS
wird die jeweilige Kette, hier bestehend aus den Speicherzel
len S0 bis S3, ausgewählt. Innerhalb der Kette werden die
einzelnen Speicherzellen S0 bis S3 über die Wortleitungsein
richtungen WL0 bis WL3 und die entsprechenden Zellenauswahl
transistoren T0 bis T3 angesprochen.
Die Speicherzellenkondensatoren 100-0 bis 100-3 sind jeweils
benachbart über Kontaktbereiche K1 bis K3 miteinander elektrisch
leitend verbunden. Das heißt, der Anschluss b0 des er
sten Speicherkondensators 100-0 ist über den Anschlussbereich
oder Kontaktbereich K1 mit dem Anschluss a1 des zweiten Spei
cherkondensators 100-1 verbunden usw.
In Fig. 2 ist in einer schematischen und teilweise geschnit
tenen Seitenansicht eine Vorstufe der erfindungsgemäßen Kon
densatoranordnung 10 dargestellt, welche mit Hilfe einer Aus
führungsform des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens er
zeugt wurde.
Auf einem Träger 20, insbesondere einem Halbleitersubstrat
oder dergleichen, ist in einem Bereich der Oberfläche 20a da
von ein erster Elektrodenbereich 32 ausgebildet. Dieser erste
Elektrodenbereich 32 liegt mit einer Unterfläche 32d auf der
Oberfläche 20a des Trägers 20 auf. In einem zweiten Verfah
rensschritt wurde dann nachfolgend ein Dielektrikumsbereich
34 derart aufgebracht, dass die Oberseite 32a, die Seitenbe
reiche 32c und auch Bereiche der freigebliebenen Oberfläche
20a des Trägers 20 bedeckt sind. Der Dielektrikumsbereich 34
ist bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfah
rens als zusammenhängende Schicht ausgebildet. Auf diese zu
sammenhängende Dielektrikumsschicht 34 wurde dann nachfolgend
ein zweiter Elektrodenbereich 36 aufgebracht, welcher den
Dielektrikumsbereich 34 im wesentlichen zusammenhängend ab
deckt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß ge
wonnenen Kondensatoranordnung 10 ebenfalls in geschnittener
Seitenansicht.
Die in der Figur gezeigten Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Kondensatoranordnung weist zwei Kondensatoren 100-1 und
100-2 auf. Die beiden Kondensatoren 100-1 und 100-2 sind auf
der Oberfläche 20a des Trägers 20 aufgebracht und besitzen
eine elektrisch verbundene untere oder Bottomelektroden BE-1
und BE-2, welche durch den gemeinsamen ersten Elektrodenbe
reich 32 gebildet werden. Die beiden Kondensatoren 100-1 und
100-2 weisen auch einen gemeinsamen Dielektrikumsbereich 34
auf, welcher die Bereiche der Oberfläche 32a und 32b sowie
die Seitenflächen 32c des ersten Elektrodenbereichs 32 und
auch Teile der Oberfläche 20a des Trägers 20 abdeckt. Im Ge
gensatz zur in Fig. 2 gezeigten Vorstufe ist bei der in Fig.
3 gezeigten Ausführungsform für die erfindungsgemäße Konden
satoranordnung 10 ein Bereich 36e des zweiten Elektrodenbe
reichs 36 oberhalb des zentralen Oberflächenbereiches 32e des
ersten Elektrodenbereichs 32 abgetragen oder entfernt worden,
so dass zwei zweite Elektrodenbereiche 36-1 und 36-2 ausge
bildet sind, die die oberen Elektroden oder Topelektroden TE-
1 und TE-2 der beiden Kondensatoren 100-1 und 100-2 formen,
wobei die Topelektroden TE-1 und TE-2 keinen direkten elek
trischen Kontakt miteinander aufweisen und somit voneinander
separiert sind.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform für eine erfin
dungsgemäße Kondensatoranordnung 10 mit einem ersten Konden
sator 100-1 und einem zweiten Kondensator 100-2 ist im Gegen
satz zur Ausführungsform der Fig. 3 nicht nur ein zentraler
Bereich 36e des ursprünglich geschlossen ausgebildeten zwei
ten Elektrodenbereichs 36 entfernt worden, sondern vielmehr
auch ein entsprechend darunterliegender zentraler Bereich 34e
des Dielektrikumsbereichs 34 sowie auch der zentrale Bereich
32e des ersten Elektrodenbereichs 32.
Durch die Ausnehmung des Bereiches 32e des ersten Elektroden
bereichs 32 werden somit zwei im wesentlichen räumlich ge
trennte erste Elektrodenbereiche 32-1 und 32-2 gebildet, wel
che die unteren Elektroden oder Bottomelektroden BE-1 und
BE-2 des ersten und des zweiten Kondensators 100-1 bzw. 100-2
bilden, wobei aber diese beiden Bottomelektroden BE-1 und
BE-2 über einen zentralen Verbindungsbereich 32f des ersten
Elektrodenbereichs 32 miteinander elektrisch verbunden sind.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6, welche ebenfalls eine er
findungsgemäße Kondensatoranordnung 10 in geschnittener Sei
tenansicht zeigt, sind drei Paare Kondensatoren 100-1, 100-2
ausgebildet, die entlang einer Reihe auf der Oberfläche 20a
des Trägers 20 vorgesehen sind. Bei der in Fig. 6 gezeigten
Ausführungsform sind der ursprünglich durchgehende Dielektri
kumsbereich 34 und der zweite Elektrodenbereich 36 jeweils in
einem Bereich 32e des ersten Elektrodenbereichs 32 durch Aus
nehmung der darüber angeordneten zentralen Abschnitte 34e und
36e unterbrochen und ausgenommen, wobei aber der jeweilige
erste Elektrodenbereich 32 nicht angetastet wurde und somit
in seiner ursprünglichen Form vorliegt.
Die Kondensatoren 100-1 und 100-2 der Kondensatorpaare weisen
jeweils einen gemeinsamen ersten Elektrodenbereich 32 auf,
durch welchen die jeweiligen Bottomelektroden BE-1 und BE-2
geformt werden. Die ersten Elektrodenbereiche 32 bzw. die
entsprechenden Bottomelektroden BE-1, BE-2 sind mittels eines
Plugbereiches PB mit dem Substrat oder Träger 20 verbunden.
Zusätzlich sind die sich gegenüberstehenden Kondensatoren
100-2, 100-1 benachbarter Paare von Kondensatoren zusätzlich
über einen zusammenhängend und gemeinsam ausgebildeten zwei
ten Elektrodenbereich 36 miteinander elektrisch leitend ver
bunden. Zusätzlich ist ein Plugbereich PT vorgesehen, durch
welchen die Topelektroden TE-2 und TE-2 der Kondensatoren
100-2 und 100-1 benachbarter Paare mit dem Substrat oder Trä
ger 20 elektrisch leitend verbunden sind.
Somit ergibt sich insgesamt gesehen ein Layout für die in
Fig. 1 gezeigte Kondensatoranordnung 10, wobei die Kontaktbe
reiche K1 bis K3 durch die ersten Elektrodenbereiche 32 in
Verbindung mit dem jeweiligen Plugbereich PB bzw. durch die
zweiten Elektrodenbereiche 36 benachbarter Kondensatorpaare
und den jeweiligen Plugbereich PT gebildet werden.
Entsprechend sind auch die Wortleitungen WL in schematischer
Form in Fig. 6 angedeutet.
Die Ausführungsform der Fig. 6 ist in Fig. 5 in Draufsicht
auf das Layout noch einmal dargestellt, um die Flächenver
hältnisse gegenüber dem Stand der Technik besser zu verdeut
lichen, wobei die Kondensatoranordnung 10 in lateraler Rich
tung zeilenartig fortgeschrieben wird und wobei die Darstel
lung der Fig. 6 sich aus der Fig. 5 durch Anbringung des
Schnittes entlang der Schnittlinie X-X ergibt.
In der Fig. 5 ist die kleinste strukturell darstellbare Ein
heit (feature size) mit F bezeichnet.
Der lineare Abstand zwischen dem Zentrum des Plugs PB für die
Bottomelektroden BE-1 und BE-2 und dem Zentrum des Plugs PT
für die Topelektroden TE-1 und TE-2 benachbarter Kondensator
paare beträgt 3F. Die Ausnehmungen 34e, 36e im Bereich 32e
des ersten Elektrodenbereichs 32 haben eine lineare Ausdeh
nung von 1F. Die Breiten der Bottomelektroden BE-1 und BE-2
betragen ebenfalls 1F. Für die Seitenbereiche der Kondensato
ren 100-1 und 100-2 vom Seitenbereich 32c der Bottomelektro
den BE-1 und BE-2 zum Seitenbereich des jeweils nachfolgenden
zweiten Elektrodenbereichs 34-1 bzw. 34-2 hin wird mit 0,5F
veranschlagt. Die laterale Breite der Kondensatoranordnung 10
beträgt 2F und der Abstand benachbarter linearer Kondensato
ranordnungen 10 beträgt 1F. Da ein Überlapp der oberen Elek
troden oder Topelektroden TE-1 und TE-2 im Hinblick auf die
unteren oder Bottomelektroden BE-1 bzw. BE-2 hin entfällt,
beträgt die Grundfläche eines Kondensators 100-1 bzw. 100-2
2F × 1,5F = 3F2.
Dies ist gegenüber dem konventionellen Ansatz eine Einsparung
um 25%, wie sich im Vergleich der Fig. 5 und 6 mit den Fig.
8 und 9 ergibt.
In Gegenüberstellung zu den Fig. 2 bis 4 ist in Fig. 7 ein
konventioneller Aufbau einer Kondensatoranordnung 70 mit her
kömmlichen Kondensatoren 71-1, 71-2 dargestellt. Bei dieser
konventionellen Anordnung ist auf der Oberfläche 20a des Trä
gers 20 zunächst ein Verbindungsbereich 72 explizit aufge
bracht. Auf diesem Verbindungsbereich 72 sind dann getrennte
Bottomelektroden BE-1 und BE-2 vorgesehen, wobei der Verbin
dungsbereich 72 elektrisch leitfähig ausgebildet ist, um die
beiden Bottomelektroden BE-1 und BE-2 miteinander elektrisch
leitend zu verbinden. Nachfolgend ist dann ein gemeinsamer
Dielektrikumsbereich 34 ausgebildet, der beide Bottomelektro
den BE-1 und BE-2 überdeckt. Nachfolgend werden dann im Be
reich der Bottomelektroden BE-1 und BE-2, diese aber nicht
berührend oder kontaktierend, getrennte oder separat vonein
ander ausgebildete Topelektroden TE-1 und TE-2 als zweite und
getrennte Elektrodenbereiche 36-1 und 36-2 ausgebildet.
Die Fig. 8 und 9 zeigen nun in zu den Fig. 5 und 6 analoger
Art und Weise die konventionelle Kondensatoranordnung 70 in
Draufsicht des Layouts bzw. in geschnittener Seitenansicht
des Layouts in bezug auf die Schnittlinie Y-Y aus Fig. 8.
Bemerkenswert ist, dass aus einem Vergleich der Fig. 8 mit
der Ausführungsform der Fig. 5 folgt, dass die lineare Aus
dehnung eines einzelnen Kondensators bei der konventionellen
Ausführungsform der Fig. 8 3,5F beträgt, während sie, wie
oben bereits beschrieben wurde, bei der erfindungsgemäßen
Ausführungsform gemäß Fig. 5 3F beträgt, so dass im Flächen
vergleich ein Kondensator der erfindungsgemäßen Kondensato
ranordnung 9F2 pro Bit beansprucht, während dies bei der kon
ventionellen Vorgehensweise einen Platzbedarf von 3F × 3,5F =
10,5F2 entspricht.
Dies entspricht einer erfindungsgemäßen Flächeneinsparung von
etwa 14%. Dabei kommt noch hinzu, dass bei der konventionellen
Vorgehensweise die Verbindungsbereiche 72 oder die soge
nannten Straps explizit vorgesehen werden müssen, was bei der
konventionellen Vorgehensweise eine weitere Lithographieebene
notwendig macht.
1
Speichereinrichtung
10
Kondensatoranordnung
20
Träger
20
a Trägeroberfläche
32
erster Elektrodenbereich
32-1
erster Elektrodenbereich
32-2
erster Elektrodenbereich
32a, b Oberseitenbereiche
32a, b Oberseitenbereiche
32
c Seitenbereich
32
d Unterseite
32
e Zentralbereich
32
f Verbindungsbereich
34
Dielektrikumsbereich
34-1
Dielektrikumsbereich
34-2
Dielektrikumsbereich
36
zweiter Elektrodenbereich
36-1
zweiter Elektrodenbereich
36-2
zweiter Elektrodenbereich
70
herkömmliche Kondensatoranordnung
71-1
herkömmlicher Kondensator
71-2
herkömmlicher Kondensator
72
Verbindungsbereich/Strap
100-0
, . . .,
100-3
erfindungsgemäßer Kondensator
a0-a3 Anschluss, Leitungseinrichtung
b0-b3 Anschluss, Leitungseinrichtung
BL Bitleitung
BE-1, BE-2 Bottomelektrode
BS Block-Select-Transistor
K1-K3 Kontaktbereich
PB Plugbereich Bottomelektrode
PL Plateleitung
PT Plugbereich Topelektrode
S0-S3 Speicherzelle
T0-T3 Zellenauswahltransistor
TE-1, TE-2 Topelektrode
WL Wortleitung
a0-a3 Anschluss, Leitungseinrichtung
b0-b3 Anschluss, Leitungseinrichtung
BL Bitleitung
BE-1, BE-2 Bottomelektrode
BS Block-Select-Transistor
K1-K3 Kontaktbereich
PB Plugbereich Bottomelektrode
PL Plateleitung
PT Plugbereich Topelektrode
S0-S3 Speicherzelle
T0-T3 Zellenauswahltransistor
TE-1, TE-2 Topelektrode
WL Wortleitung
Claims (11)
1. Verfahren zum Herstellen einer Kondensatoranordnung, ins
besondere für eine Speichereinrichtung oder dergleichen, mit
einer Mehrzahl von Kondensatoren auf einem Träger, insbeson
dere einem Halbleitersubstrat oder dergleichen, mit einem ge
meinsamen Kontaktbereich, mit den Schritten:
dass auf den ersten Elektrodenbereich (32) jeweils auf vom Dielektrikumsbereich (34) abgedeckten Bereichen (32a, 32b) davon eine Mehrzahl im wesentlichen zumindest nicht in direk tem elektrischen Kontakt stehende zweite Elektrodenbereiche (36-1, 36-2) ausgebildet werden.
- - Ausbilden mindestens eines ersten Elektrodenbereichs (32) auf einem Oberflächenbereich (20a) des Trägers (20),
- - Ausbilden mindestens eines Dielektrikumsbereichs (34, 34-1, 34-2) zumindest zum Teil auf dem ersten Elektrodenbereich (32) und
- - Ausbilden mindestens eines zweiten Elektrodenbereichs (36, 36-1, 36-2) zumindest zum Teil auf dem Dielektrikumsbereich (34, 34-1, 34-2),
dass auf den ersten Elektrodenbereich (32) jeweils auf vom Dielektrikumsbereich (34) abgedeckten Bereichen (32a, 32b) davon eine Mehrzahl im wesentlichen zumindest nicht in direk tem elektrischen Kontakt stehende zweite Elektrodenbereiche (36-1, 36-2) ausgebildet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl zweiter Elektrodenberei
che (36-1, 36-2) durch direktes Aufbringen eines entsprechen
den Elektrodenmaterials auf den jeweiligen Dielektrikumsbe
reichen (34, 34-1, 34-2) ausgebildet wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl zweiter Elektrodenberei
che (36-1, 36-2) durch Aufbringen eines gemeinsamen und im
wesentlichen zusammenhängenden zweiten Elektrodenbereichs
(36) auf dem jeweiligen Dielektrikumsbereich (34, 34-1, 34-2)
und durch anschließendes Strukturieren ausgebildet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem ersten Elektrodenbereich (32) jeweils eine Mehr
zahl im wesentlichen zumindest nicht in direktem Kontakt ste
hende Dielektrikumsbereiche (34-1, 34-2) ausgebildet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl von Dielektrikumsberei
chen (34-1, 34-2) durch direktes Aufbringen eines entspre
chenden Dielektrikums auf dem jeweiligen ersten Elektrodenbe
reich (32) ausgebildet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl von Dielektrikumsberei
chen (34-1, 34-2) durch Aufbringen eines gemeinsamen und im
wesentlichen zusammenhängenden Dielektrikumsbereichs (34) auf
dem ersten Elektrodenbereich (32) und durch anschließendes
Strukturieren ausgebildet wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl zweiter Elektrodenberei che (36-1, 36-2) durch zumindest im Bereich der ersten Elek trodenbereiche (32) ausgebildete Dielektrikumsbereiche (34, 34-1, 34-2) im wesentlichen bündiges und/oder abdeckendes Aufbringen eines ansprechenden Elektrodenmaterials ausgebil det wird,
insbesondere durch gemeinsames und/oder gleichzeitiges Struk turieren eines auf dem ersten Elektrodenbereich (32) sukzes sive ausgebildeten zusammenhängenden Dielektrikumsbereichs (34) und zweiten Elektrodenbereichen (36).
dass zumindest ein Teil der Mehrzahl zweiter Elektrodenberei che (36-1, 36-2) durch zumindest im Bereich der ersten Elek trodenbereiche (32) ausgebildete Dielektrikumsbereiche (34, 34-1, 34-2) im wesentlichen bündiges und/oder abdeckendes Aufbringen eines ansprechenden Elektrodenmaterials ausgebil det wird,
insbesondere durch gemeinsames und/oder gleichzeitiges Struk turieren eines auf dem ersten Elektrodenbereich (32) sukzes sive ausgebildeten zusammenhängenden Dielektrikumsbereichs (34) und zweiten Elektrodenbereichen (36).
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Elektrodenbereich (32) in einem Zwischenbe
reich (32e) zwischen benachbarten zweiten Elektrodenbereichen
(36-1, 36-2) und/oder Dielektrikumsbereichen (34-1, 34-2),
insbesondere von einer dem Träger (20) abgewandten Seite her,
durch Strukturieren bis auf dadurch geschaffene erste Elek
trodenbereiche (32-1, 32-2) im wesentlichen elektrisch ver
bindende Verbindungsbereiche (32f) abgetragen wird.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Elektrodenbereich (32) als gemeinsame Bottom elektrode (BE) für die Kondensatoranordnung (10) verwendet wird und/oder
dass die zweiten Elektrodenbereiche (36-1, 36-2) als getrenn te Topelektroden (TE1, TE2) für die Kondensatoranordnung (10) verwendet werden.
dass der erste Elektrodenbereich (32) als gemeinsame Bottom elektrode (BE) für die Kondensatoranordnung (10) verwendet wird und/oder
dass die zweiten Elektrodenbereiche (36-1, 36-2) als getrenn te Topelektroden (TE1, TE2) für die Kondensatoranordnung (10) verwendet werden.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kondensatoranordnung (10) für eine Speichereinrich
tung (1) mit FeRAM-Zellen (S0, . . ., S3) oder dergleichen her
gestellt wird.
11. Kondensatoranordnung, insbesondere gemäß dem Herstel
lungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und insbe
sondere für eine Speichereinrichtung (1), vorzugsweise mit
einer Mehrzahl von FeRAM-Zellen (S0, . . ., S3), oder derglei
chen, mit einer Mehrzahl von Kondensatoren (100-1, . . .,
100-3) auf einen Träger (20) insbesondere auf einem Halblei
tersubstrat oder dergleichen,
wobei jeder Kondensator (100-1, 100-2) eine auf dem Träger (20) angeordnete Bottomelektrode (BE-1, BE-2) eine zum Teil darauf vorgesehene Dielektrikumsschicht (34-1, 34-2) sowie eine zumindest zum Teil darauf vorgesehene Topelektrode (TE-1, TE-2) aufweist und
wobei die Kondensatoren (100-0, . . ., 100-3) in bezug auf die Bottomelektroden (BE-1, BE-2) eine gemeinsame elektri sche Verbindung (110) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemeinsame elektrische Verbindung (110) als im We sentlichen integraler Bestandteil (32f) eines die Bottomelek troden (BE-1, BE-2) bildenden und diese im Wesentlichen elek trisch verbindenden gemeinsamen ersten Elektrodenbereichs (32) ausgebildet ist.
wobei jeder Kondensator (100-1, 100-2) eine auf dem Träger (20) angeordnete Bottomelektrode (BE-1, BE-2) eine zum Teil darauf vorgesehene Dielektrikumsschicht (34-1, 34-2) sowie eine zumindest zum Teil darauf vorgesehene Topelektrode (TE-1, TE-2) aufweist und
wobei die Kondensatoren (100-0, . . ., 100-3) in bezug auf die Bottomelektroden (BE-1, BE-2) eine gemeinsame elektri sche Verbindung (110) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemeinsame elektrische Verbindung (110) als im We sentlichen integraler Bestandteil (32f) eines die Bottomelek troden (BE-1, BE-2) bildenden und diese im Wesentlichen elek trisch verbindenden gemeinsamen ersten Elektrodenbereichs (32) ausgebildet ist.
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| DE10058782A DE10058782B4 (de) | 2000-11-27 | 2000-11-27 | Verfahren zum Herstellen einer Kondensatoranordnung |
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- 2001-11-27 US US09/995,209 patent/US6645809B2/en not_active Expired - Lifetime
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