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Die
Erfindung betrifft eine integrierte Schaltungsanordnung, die ein
Substrat enthält.
In oder an dem Substrat sind eine Vielzahl von integrierten Halbleiterbauelementen
angeordnet, beispielsweise von Feldeffekttransistoren oder Bipolartransistoren. Die
integrierte Schaltungsanordnung enthält außerdem Leitstrukturlagen, die
mehrere Leitstrukturen enthalten. In Kupfermetallisierungen, die
mit dem Damaszener-Verfahren hergestellt werden, haben die Leitstrukturlagen
jeweils ebene Bodenflächen
und ebene Deckflächen.
Gleiches gilt für
Aluminiummetallisierungen zu deren Herstellung Polierverfahren eingesetzt
werden. Kupfermetallisierungen bestehen aus Kupfer oder aus einer
Kupferlegierung mit mindestens 90 Atomprozent Kupfer. Aluminiummetallisierungen
bestehen aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung mit mindestens
90 Atomprozent Aluminium. Bei den Leitstrukturen unterscheidet man beispielsweise
Vias zum vertikalen Stromtransport und Leitbahnen zum lateralen
Stromtransport.
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Die
integrierte Schaltungsanordnung enthält außerdem einen Kondensator, der
eine Bodenelektrode, ein Kondensatordielektrikum und eine Deckelektrode
enthält.
Insbesondere ist der Kondensator ein sogenannter MIM-Kondensator
(Metall Isolator Metall), d.h. ein Kondensator aus einer metallischen Bodenelektrode,
einem Kondensatordielektrikum und einer metallischen Deckelektrode.
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Die
Oberfläche
des Kondensators lässt
sich bei gleichbleibendem Umriss durch Schaffen von Topologieunterschieden
vergrößern, d.h.
durch Schaffen von Vorsprüngen
und Aussparungen.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, eine einfach aufgebaute integrierte Schaltungsanordnung
mit einem Kondensator vergrößerter Oberfläche anzugeben,
der sich in einer Metallisierung auf einfache Art herstellen lässt. Außerdem sollen
zugehörige
Herstellungsverfahren angegeben werden.
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Die
auf die integrierte Schaltungsanordnung bezogene Aufgabe wird durch
eine integrierte Schaltungsanordnung mit den im Patentanspruch 1
angegebenen Verfahrensschritten gelöst. Weiterbildungen sind in
den Unteransprüchen
angegeben.
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Die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
enthält
mehrere Leitstrukturen und deren Zwischenräume oder mehrere in einer Leitstruktur
enthaltene Aussparungen, die eine unebene Fläche bilden. Die unebene Fläche ist
im Vergleich zu einer ebenen Fläche
gleichen Umrisses wie der Kondensator um mindestens 30 Prozent oder
mindestens 50 Prozent oder um mindestens 200 Prozent vergrößert. Die
Bodenelektrode des Kondensators liegt direkt auf der unebenen Fläche auf,
d.h. sie grenzt an diese Fläche
und damit an die Leitstrukturen an. Damit dienen die üblicherweise
sehr niederohmigen Leitstrukturen auch als Anschluss der Bodenelektrode.
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Die
Leitstrukturen werden bei einem Damaszener-Verfahren oder einem
subtraktiven Strukturierungsverfahren zur Strukturierung von Aluminium oder
einer Aluminiumlegierung erzeugt, das gleichzeitig zur Herstellung
anderer Leitstrukturen der Leitstrukturlage dient, in der auch der
Kondensator angeordnet ist. Die anderen Leitstrukturen sind bspw. Leitbahnen,
die nicht zu einem Kondensator führen. Damit
lassen sich ohnehin benötigte
Verfahrensschritte zum Erzeugen der Topologie für den Kondensator nutzen. Bisher
verwendete Prozessschrittfolgen können beibehalten werden, weil
sich unmittelbar unterhalb der die Unebenheit erzeugenden Leitstrukturen
elektrisch isolierendes Material befindet. Dies ist insbesondere
für Damaszener
Verfahren bisher nicht ohne weiteres möglich gewesen.
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Die
erfindungsgemäßen Kondensatoren werden
insbesondere für
Hochfrequenzanwendungen bei Frequenzen größer als 400 MHz eingesetzt. Als
Dielektrika werden Dielektrika mit einer Schichtdicke kleiner als
beispielsweise 70 nm oder sogar kleiner 30 nm eingesetzt. Es werden
sowohl Dielektrika mit einer relativen Dielektrizitätskonstante
im Bereich von 3,5 bis 8 eingesetzt als auch Dielektrika, deren Dielektrizitätskonstante
größer als
8 ist. Die Anforderungen an die Reproduzierbarkeit einer spezifischen Kapazität und die
Ausbeute sind bei Kondensatoren für Hochfrequenzanwendungen und
für Logikanwendungen
besonders groß.
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Bei
einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist
an der vom Kondensatordielektrikum abgewandten Seite der Deckelektrode
eine Vertiefung vorhanden, in der ein elektrisch isolierendes Material
oder elektrisch leitfähiges
Material angeordnet ist. Das elektrisch leitfähige Material unterscheidet
sich vorzugsweise hinsichtlich seiner Zusammensetzung von dem Material
der Deckelektrode. Insbesondere sind mehrere solche Vertiefungen
vorhanden, beispielsweise mehr als vier oder mehr als zehn. Die
Vertiefungen entstehen im Rahmen von Verfahren, bei denen bisher übliche Damaszener- oder andere Verfahren
zur Herstellung einer Metallisierung, z.B. aus Aluminium, nur geringfügig modifiziert
werden, beispielsweise nur durch das Erzeugen einer Aussparung im
Bereich des Kondensators sowie der Abscheidung und ggf. auch hinsichtlich
der Strukturierung der Kondensatorschichten.
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Bei
einer alternativen Weiterbildung ist an der von dem Kondensatordielektrikum
abgewandten Seite der Bodenelektrode ein Vorsprung vorhanden, in
dem elektrisch leitfähiges
Material und elektrisch isolierendes Material angeordnet ist. Das
elektrisch leitfähige
Material unterscheidet sich vorzugsweise hinsichtlich seiner Zusammensetzung
von dem Material der Bodenelektrode. Auch diese Weiterbildung lässt sich
mit Verfahren herstellen, die kaum von bisher üblichen Damaszener-Verfahren oder anderen Verfahren
zur Herstellung einer Metal lisierung abweichen, z.B. auch aus Aluminium.
Bei dieser Weiterbildung entstehen bspw. die weiter unten erläuterten vertikalen
Randabschnitte des Kondensators.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung ist die Deckelektrode des Kondensators in den Zwischenräumen bzw.
unterhalb der Zwischenräume
oder in den Aussparungen näher
an dem Substrat angeordnet als die an den Zwischenraum bzw. an die
jeweilige Aussparung angrenzenden Leitstrukturen. Insbesondere wird
die Deckelektrode um mehr als 50 nm (Nanometer), um mehr als 100
nm oder sogar um mehr als 500 nm näher am Substrat angeordnet
als eine Bodenfläche
der angrenzenden Leitstruktur. Diese Weiterbildung lässt sich
auf einfache Art durch Überätzen beim
Erzeugen der Aussparung für
den Kondensator erzeugen, wobei die Leitstruktur als Hartmaske verwendet
wird. Bei dieser Weiterbildung liegen Isolierbereiche, die unterhalb
der Leitstrukturen angeordnet sind, zwischen Flanken, die durch
den Kondensator gebildet werden.
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Bei
einer anderen Weiterbildung liegt die Bodenelektrode am Rand des
Kondensators parallel oder nur im Winkel kleiner als 10 Grad zu
einer Oberfläche
des Substrats, an der bzw. in der die Halbleiterbauelemente angeordnet
sind. Mit anderen Worten ausgedrückt,
liegt die Bodenelektrode am Rand des Kondensators parallel zur Leitstrukturlage,
beispielsweise parallel zu einer Deckfläche der Leitstrukturlage. Bei
dieser Weiterbildung wird der Kondensator mit Hilfe eines fotolithografischen
Verfahrens strukturiert. Der Zusatzaufwand für den fotolithografischen Schritt
ist gerechtfertigt, da sich eine präzise Strukturierung des Kondensators
erreichen lässt.
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Bei
einer alternativen Weiterbildung liegt am Rand des Kondensators
die Bodenelektrode quer zu der Oberfläche des Substrats, insbesondere
im Winkel größer 80°. Bei dieser
Weiterbildung lässt
sich der Kondensator mit Hilfe eines Planarisierungsverfahrens strukturieren,
so dass kein fotolithogra fischer Schritt zur Strukturierung des
Kondensators erforderlich ist.
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Bei
einer Ausgestaltung ragt der vertikale Abschnitt der Bodenelektrode
auch in eine Leitstrukturlage hinein, die substratferner als die
Leitstrukturlage angeordnet ist, die zur Erzeugung der Unebenheit
dient. Diese Ausgestaltung wird sowohl dann eingesetzt, wenn Vertiefungen
auf der substratfernen Seite des Kondensators bspw. mit kupferhaltigem Material
gefüllt
werden als auch dann, wenn diese Vertiefungen mit einem elektrisch
isolierenden Material gefüllt
werden.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung enthält
die zur Erzeugung der Unebenheit bzw. Topologie dienende Leitstrukturlage
weitere Leitstrukturen, die mit lateralem Versatz zu dem Kondensator
angeordnet sind, d.h. deren Topologie nicht zur Vergrößerung der Oberfläche des
Kondensators bzw. eines anderen Kondensators dient. Die weiteren
Leitstrukturen bestehen bei einer Ausgestaltung aus dem gleichen Material
wie die Leitstrukturen zur Erzeugung der Topologieunterschiede für den Kondensator.
Bei einer nächsten
Weiterbildung haben die weiteren Leitstrukturen auch die gleiche
Dicke wie die Leitstrukturen zur Erzeugung der Topologie des Kondensators.
Die weiteren Leitstrukturen dienen zur Verdrahtung der Halbleiterbauelemente
sowie zum Anschluss dieser Halbleiterbauelemente an äußere Anschlüsse der
integrierten Schaltungsanordnung, wie z.B. an Bonds oder an Lötpads.
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Die
Bodenelektrode bzw. die Deckelektrode besteht bei einer nächsten Weiterbildung
aus einem Metall oder aus einer Metalllegierung, beispielsweise aus
Ruthenium, Titan, Titannitrid, Tantal, Tantalnitrid oder Wolframnitrid,
oder Schichtstapel aus mehreren solcher Schichten. Die Dicke der
Bodenelektrode bzw. der Deckelektrode liegt bei einer Ausgestaltung im
Bereich von 10 bis 50 nm (Nanometer). Dieser Bereich bietet zum
Einen eine ausreichende Diffusionsbarriere gegen die Diffusion von
Kupferatomen in das Kondensatordielektri kum. Zum Anderen wird bei
Einhaltung dieses Bereiches der Aufwand zum Strukturieren des Kondensators
nicht übermäßig groß. Die Bodenelektrode
bzw. die Deckelektrode hat bei einer nächsten Weiterbildung insbesondere
eine konstante Schichtdicke oder zumindest eine nicht unter 5 nm (Nanometer)
fallende Schichtdicke.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung besteht das Kondensatordielektrikum aus einem Oxid
oder aus einem Nitrid, insbesondere aus Siliziumoxid, Siliziumnitrid,
Tantaloxid, Aluminiumoxid oder Hafniumoxid. Jedoch werden auch sogenannte
Perovskite eingesetzt, beispielsweise Barium-Strontium-Titanat, (BST)
oder ähnliche
Materialien. Bei einer Ausgestaltung liegt die Dicke des Kondensatordielektrikums
im Bereich von 10 nm bis 100 nm, um eine hohe Flächenkapazität des Kondensators zu erzielen,
die insbesondere größer als
0,5 Femtofarad/μm2 (Quadratmikrometer) bzw. größer als
1 Femtofarad/μm2 ist. Auch die Dicke des Kondensatordielektrikums
ist bei einer Weiterbildung konstant bzw. schwankt beispielsweise
nur um wenige Nanometer im Rahmen der Herstellungstoleranzen. Geeignete
Schichtabscheidungsverfahren zum Abscheiden der Schichten des Kondensators
sind bspw. CVD-Verfahren (Chemical Vapor Deposition) oder ALD-Verfahren
(Atomic Layer Deposition).
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung liegt die Dicke der Leitstrukturen im Bereich von
100 nm bis 2 μm,
wobei die Dicke der Leitstrukturen der Leitstrukturlage konstant
ist bzw. nur um weniger als 15 Prozent der Höhe der Leitstrukturlage schwankt.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung der Schaltungsanordnung liegt das Aspektverhältnis der Leitstrukturen
im Bereich von 1:0,3 bis 1:5. Hierbei betrifft der erste Wert die
auf den Wert 1 normierte Höhe
bzw. Dicke der Leitstruktur und der Wert 0,3 bzw. 5 betrifft den
um das gleiche Verhältnis
wie die Dicke normierten Wert der minimalen Abmessung der Leitstruktur.
Durch die Einhaltung des Bereiches lassen sich Leitstrukturen außerhalb
des Kondensators mit bisher üblichen
Abmessungen für
Leitbahnen bzw. Vias herstellen.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung liegt das Aspektverhältnis der Zwischenräume oder
Aussparungen im Bereich von 1:0,3 bis 1:5. Auch bei den Aspektverhältnissen
dieses Bereichs handelt es sich um Aspektverhältnisse, die das Herstellen
von Leitbahnen, die nicht zum Kondensator gehören, nicht unnötig beeinträchtigen.
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Bei
einer nächsten
Weiterbildung grenzt die Bodenelektrode des Kondensators in mehreren
Abschnitten an eine dielektrische Schicht an, die auch als Ätzstoppschicht
geeignet ist und demzufolge aus einem anderen Material besteht als
das Dielektrikum, das in lateraler Richtung zwischen den Leitstrukturen einer
Leitstrukturlage liegt.
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Die
Erfindung betrifft außerdem
ein Verfahren zum Herstellen eines Kondensators in einer Leitbahnlage,
insbesondere zum Herstellen des erfindungsgemäßen Kondensators bzw. einer
seiner Weiterbildungen. Damit gelten die oben genannten technischen
Wirkungen auch für
das Herstellungsverfahren.
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Im
Folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Darin
zeigen:
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1 eine
Draufsicht auf einen Kondensator, der in einem Leitbahngitter angeordnet
ist,
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2 eine
Draufsicht auf einen Kondensator, der in einem Leitbahnnetz angeordnet
ist,
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3 einen
Querschnitt durch den in 2 dargestellten Kondensator,
bei dessen Herstellung ein fotolithografisches Verfahren zur Strukturierung des
Kondensators und eine Ätzstoppschicht
verwendet worden sind,
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4 einen
Kondensator, bei dessen Herstellung ein Planarisierungsverfahren
zur Strukturierung des Konden sators und keine Ätzstoppschicht verwendet worden
sind,
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5 einen
Kondensator, bei dessen Herstellung zur Strukturierung des Kondensators
ein fotolithografisches Verfahrens verwendet worden ist und der
sich durch mehrere Leitstrukturlagen erstreckt,
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6 einen
Kondensator, bei dessen Herstellung eine Ätzstoppschicht unterhalb einer
Via-Lage verwendet worden ist und der mit Hilfe eines Planarisierungsschrittes
strukturiert worden ist, und
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7 einen
Kondensator mit einem vollflächigen
Anschluss einer Deckelektrode.
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1 zeigt
eine Draufsicht auf eine integrierte Schaltungsanordnung 10.
Ein kartesisches Koordinatensystem 12 hat eine in 1 nach
rechts zeigende x-Achse 14, eine in 1 nach oben
zeigende y-Achse 16 und eine in 1 aus der
Zeichenebene heraus zeigende z-Achse 17.
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Auf
gleicher Höhe
z liegen parallel zueinander in x-Richtung verlaufend mehrere Leitbahnen, beispielsweise
fünf Leitbahnen 20, 22, 24, 26 und 28. Die
Leitbahnen 20 bis 28 bestehen beispielsweise aus
Kupfer oder aus einer Kupferlegierung Alternativ wird Aluminium
oder eine Aluminiumlegierung verwendet, wie unten noch näher erläutert wird.
Ein Dielektrikum zwischen den Leitbahnen 20 bis 28 wurde innerhalb
einer Aussparung 29 entfernt, um einen Kondensator 40 auch
zwischen den Leitbahnen 20 bis 28 anzuordnen.
Die Leitbahnen 20 bis 28 liegen parallel zueinander
und haben Zwischenräume
zwischen benachbarten Leitbahnen, z.B. 20 und 22,
die im Ausführungsbeispiel
gleich der Leitbahnbreite einer Leitbahn 20, 22 sind.
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Eine
in y-Richtung verlaufende Sammelleitbahn 30 verbindet die
Leitbahnen 20 bis 28 an ihren linken Enden. Am
mittleren Abschnitt der Sammelleitbahn 30 grenzt eine Anschlussleitbahn 32 zum
Anschluss der Bodenelektrode des Kondensators 40 an.
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Der
Kondensator 40 enthält
eine substratnahe Bodenelektrode, ein Kondensatordielektrikum und eine
Deckelektrode, die unten an Hand von Querschnitten noch näher erläutert werden.
Die Deckelektrode des Kondensators 40 wird über sogenannte Vias
angeschlossen, die sich an Kreuzungspunkten der Leitbahnen 20 bis 28 mit
Leitbahnen 60, 62, 64, 66 und 68 befinden,
siehe beispielsweise Vias 50 bis 58, die z.B.
an Kreuzungspunkten der Leitbahn 60 mit den Leitbahnen 20 bis 28 liegen.
Die Leitbahnen 60 bis 68 liegen in gleicher Höhe z zueinander
oberhalb der Leitbahnen 20 bis 28. Auch die Leitbahnen 60 bis 68 bestehen
aus Kupfer bzw. einer Kupferlegierung. Alternativ wird Aluminium
oder eine Aluminiumlegierung verwendet, wie unten noch näher erläutert wird.
Die Leitbahnen 60 bis 68 liegen parallel zueinander
und haben Zwischenräume
zwischen benachbarten Leitbahnen, z.B. 60 und 62,
die im Ausführungsbeispiel
gleich der Leitbahnbreite einer Leitbahn 60, 62 sind.
Eine Sammelleitbahn 70 verbindet die Leitbahnen 60 bis 68 an
ihren in 1 unten liegenden Enden. Am
mittleren Abschnitt der Sammelleitbahn 70 grenzt eine Anschlussleitbahn 72 an,
die zum Anschluss der Deckelektrode des Kondensators 40 dient.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
erstrecken sich auch die Leitbahnen 60 bis 68 in x-Richtung.
Die Sammelleitbahn 70 befindet sich in diesem Fall links
oder rechts der Leitbahnen 60 bis 68.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
werden an Stelle der Leitbahnen 20 bis 28 bzw.
der Leitbahnen 60 bis 68 konzentrisch zueinander
liegende geschlossene Leitstrukturen verwendet, beispielsweise kreisförmige Leitbahnen
oder als rechteckförmige
Rahmen, quadratische Rahmen bzw. rhombische Rahmen angeordnete Leitbahnen.
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Abhängig von
den gewählten
Abmessungen der Leitbahnen 20 bis 28 lässt sich
die Kapazität
des Kondensators 40 bei gleichbleibendem Umriss beispielsweise
um den Faktor 2 erhöhen
bzw. um einen größeren Wert
oder einen kleineren Wert. Der Faktor 2 gilt für den Fall, dass die Höhe der Leitbahnen,
die minimalen Abmessungen, d.h. die Breite der Leitbahnen, und die
minimalen Abstände
zwischen benachbarten Leitbahnen gleich sind.
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Gleichmäßig dicke
Kondensatordielektrika lassen sich herstellen, indem zur Abscheidung
bzw. zum Aufbringen des Kondensatordielektrikums beispielsweise
konforme Abschaltungsmethoden verwendet werden, wie CVD (Chemical
Vapor Deposition) oder ALD (Atomic Layer Deposition). Jedoch lässt sich
das Kondensatordielektrikum auch auf andere Art und Weise in gleichmäßiger Schichtdicke
erzeugen, beispielsweise durch eine anodische Oxidation.
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2 zeigt
eine Draufsicht auf eine integrierte Schaltungsanordnung 110,
die in ihrer Metallisierung einen Kondensator 150 enthält. Bei
der Erläuterung
der Schaltungsanordnung 110 wird auf ein kartesisches Koordinatensystem 112 Bezug
genommen, das dem Koordinatensystem 12 entspricht und eine
x-Achse 114, eine y-Achse 116 und eine z-Achse 117 hat.
In einer Bezugsmetallisierungslage x bilden auf gleicher Höhe z in
x-Richtung verlaufende Leitbahnen 120, 122, 124, 126 und 128 sowie
in y-Richtung verlaufende Leitbahnen 140, 142, 144, 146 und 148 ein
Netz. Eine Sammelleitbahn 130 verbindet die Leitbahnen 118 bis 128 an
ihrem linken Ende. Am mittleren Abschnitt der in y-Richtung verlaufenden
Sammelleitbahn 130 endet eine Anschlussleitbahn 132,
die in x-Richtung angeordnet ist. Ein zwischen den Leitbahnen 120 bis 128 bzw. 140 bis 148
angeordnetes elektrisch isolierendes Isoliermaterial wurde innerhalb
einer Aussparung 149 entfernt, um Aussparungen für einen
Kondensator 150 zu erzeugen. Im Ausführungsbeispiel haben die Aussparungen
quadratische oder rechteckförmige
Umrisse. Bei anderen Ausführungsbeispielen
haben die Aussparungen beispielsweise rhombische oder kreisförmige Umrisse.
In späteren
Prozessschritten wird die Aussparung 149 wieder gefüllt.
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Der
Kondensator 150 hat eine elektrisch leitfähige Bodenelektrode,
ein elektrisch isolierendes Kondensatordielektrikum und eine elektrisch
leitfähige
Deckelektrode, deren Umrisse jeweils dem in 2 dargestellten
Umriss des Kondensators 150 gleichen. Die Deckelektrode
des Kondensators 150 wird über Vias angeschlossen, die
zu einer oberhalb der Leitbahnlage x liegenden Leitbahnlage x+1
führen.
Die Vias werden beispielsweise gemäß dem in 2 dargestellten
Raster angeordnet, siehe Vias 152 bis 158 an der
Leitbahn 140 bzw. die Vias 160 bis 166 an
der Leitbahn 128. Eine andere Möglichkeit der Anordnung der
Vias besteht darin, die Vias beispielsweise alternativ oder zusätzlich auch
an den Kreuzungspunkten der Leitbahnen 120 bis 128 bzw. 140 bis 148 anzuordnen.
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Die
Vias 158 bis 166 führen im Ausführungsbeispiel
zu einer oberen netzförmigen
Leitstruktur, die den gleichen Umriss wie die in der Leitbahnebene liegende
Leitstruktur aus den Leitbahnen 120 bis 128 bzw. 140 bis 148 hat.
Der besseren Übersicht
ist die obere Netzstruktur in 2 jedoch
nicht dargestellt.
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In 2 ist
außerdem
die Lage eines Querschnittes A-A' zu
sehen, der im Winkel von 90° zu
einer nicht dargestellten Oberfläche
eines Halbleitersubstrats der integrierten Schaltungsanordnung 110 liegt.
Der Aufbau der integrierten Schaltungsanordnung 110 am
Querschnitt A-A' wird
unten an Hand der 3 näher erläutert.
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Auch
bei der an Hand der 2 gezeigten Anordnung des Kondensator 150 zwischen
einem Netz aus Leitbahnen lässt
sich die Kapazität
des Kondensators bei gleichbleibendem Umriss im Vergleich zu einem
ebenen Kondensator bspw. um den Faktor 2 erhöhen, weil die Seitenwände der
Leitstrukturen die Fläche
des Kondensators erhöhen.
Im Vergleich zu der an Hand der 1 erläuterten
Anordnung lässt
sich der sogenannte Se rienwiderstand der Bodenelektrode und der
Deckelektrode des Kondensators 150 verringern. Zum Erzeugen
eines Dielektrikums mit gleichmäßiger Schichtdicke
werden die an Hand der 1 genannten Verfahren eingesetzt.
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3 zeigt
den Querschnitt A-A' durch
die Schaltungsanordnung 110. Die Schaltungsanordnung 110 enthält ein nicht
dargestelltes einkristallines Halbleitersubstrat, beispielsweise
ein Siliziumsubstrat. Im Substrat wird in vorhergehenden Schritten eine
Vielzahl von elektronischen Halbleiterbauelementen angeordnet, beispielsweise
Feldeffekttransistoren. Nach der Fertigung der Halbleiterbauelemente
und gegebenenfalls weiterer Kontakt-, Leitbahn- bzw. Vialagen wurde
mit Hilfe der Damaszener-Technik eine Leitbahnlage 200 erzeugt,
die auch als Leitbahnebene met x-1 bezeichnet wird, wobei x eine
natürliche
Zahl zur Bezeichnung der Bezugsleitbahnlage ist, in der Leitstrukturen
angeordnet sind, zwischen denen der Kondensator 150 liegt
und die zur Erzeugung der Unebenheit dient.
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Nach
der Herstellung der Leitbahnlage 200 wurde eine Vialage 202 erzeugt,
die eine Vielzahl nicht dargestellter Vias enthält, die in einem Lagendielektrikum 204 eingebettet
sind.
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Nach
einem Planarisierungsschritt zum Planarisieren der Vialage 202 bzw.
via x-1 wurde optional eine Ätzstoppschicht 205 direkt
auf der darunter liegenden Vialage 202 abgeschieden, beispielsweise aus
Siliziumnitrid. Während
Leitbahnlagen bzw. Vialagen eine Schichtdicke im Bereich von typischerweise
100 nm bis 500 nm oder größer haben,
hat die Ätzstoppschicht 205 eine
Schichtdicke im Bereich von beispielsweise 5 nm bis 50 nm.
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Nach
dem Abscheiden der Ätzstoppschicht 205 wurde
für eine
Leitbahnlage 206 eine Isolierschicht 207 abgeschieden,
die beispielsweise aus Siliziumdioxid oder aus einem Material mit
einer relativen Dielektrizitätskonstante
von z.B. kleiner als 3,9 oder sogar kleiner als 3 besteht. Außerhalb
des in 3 dargestellten Bereichs der Schicht 207 sowie innerhalb
des in 3 dargestellten Bereichs wurden mit Hilfe eines
fotolithografischen Verfahrens Aussparungen für Leitbahnen erzeugt. Anschließend wurden
Kupferleitbahnen mit Hilfe eines elektrolytischen Abscheideverfahrens
in an sich bekannter Weise erzeugt, wobei auch die Leitbahnen 140 bis 148 erzeugt
worden sind. In den Figuren sind Barrierematerialien der Kupferleitstrukturen
nicht dargestellt. Jedoch sind solche Barrierematerialien vorhanden,
falls eine Kupferdiffusion in umliegende Dielektrikum verhindert
werden muss.
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Mit
Hilfe eines Planarisierungsschritts, z.B. durch CMP (Chemical Metal
Polishing), wurde die Leitbahnlage 206 anschließend planarisiert.
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Mit
Hilfe eines weiteren fotolithografischen Verfahrens wurde anschließend in
der Isolierschicht 207 die Aussparung 149 erzeugt,
wobei auf der Ätzstoppschicht 205 gestoppt
worden ist, so dass aus Zwischenräumen zwischen den Leitbahnen 140 bis 148 Material
der Isolierschicht 207 entfernt wird. In folgenden Verfahrensschritten
wurden unmittelbar aneinandergrenzend abgeschieden:
- – eine
Bodenelektrode 208,
- – ein
Kondensatordielektrikum 209, und
- – eine
Deckelektrode 210.
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Bezüglich der
Materialien für
die Bodenelektrode 208, für das Kondensatordielektrikum 209 und für die Deckelektrode 210 wird
auf die in der Beschreibungseinleitung genannten Materialien und Schichtdicken
verwiesen. Die Bodenelektrode 208, das Kondensatordielektrikum 209 und
die Deckelektrode 210 haben entlang des in der 3 dargestellten
Querschnittes A-A' jeweils
einen mäanderförmigen bzw.
gewellten Verlauf.
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In
einem folgenden Verfahrensschritt wird mit Hilfe eines weiteren
fotolithografischen Verfahrens der Umriss des Kon densators 150 festgelegt, wobei
die Bodenelektrode 208, das Kondensatordielektrikum 209 und
die Deckelektrode 210 strukturiert werden. Bei einem Ätzschritt
zur Strukturierung des Kondensators 150 wird beispielsweise
auf der Ätzstoppschicht 205 gestoppt.
Die Bodenelektrode 208, das Kondensatordielektrikum 209 und
die Deckelektrode 210 des Kondensators 150 liegen
am Rand des Kondensators 150 parallel zu einem Substrat
der Schaltungsanordnung 110.
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In
einem folgenden Verfahrensschritt wird dielektrisches Material 232 für eine Vialage 211 und
für eine
Leitbahnlage 230 abgeschieden, wobei auch die Aussparung 149 gefüllt wird,
siehe Isoliermaterial 234, 235, 236 bzw. 237 zwischen
den Leitbahnen 140, 142 usw. So liegt bspw. der
Isolierbereich 234 zwischen zwei dem Kondensatordielektrikum
abgewandten Flächen
der Deckelektrode 210, wobei die Flächen jeweils nach oben hin
durch eine vorspringende bzw. konkave Kante des Kondensators 150b bzw.
genauer der Deckelektrode 210 und nach unten hin durch
eine zurückgesetzte
bzw. konvexe Kante des Kondensators 150b bzw. der Deckelektrode 210 begrenzt
sind. Das Isoliermaterial 232 wird anschließend beispielsweise
mit Hilfe eines CMP-Verfahrens planarisiert. Die Leitstrukturen
in der Vialage 211 sowie in der Leitbahnlage 230 werden
anschließend
mit Hilfe eines dualen Damaszener-Verfahrens erzeugt. Dabei werden
neben dem Via 158 auch Vias 212, 214, 216 und 218 erzeugt,
die zur Leitbahn 142, 144, 146 bzw. 148 führen. Oberhalb
der Vias 158, 212 bis 218 werden bei
diesem Damaszener-Verfahren auch in y-Richtung verlaufende Leitbahnen 240, 242, 244, 246 und 248 des
Leitbahnnetzes zum Anschluss der Deckelektrode des Kondensators 150 in
der Leitbahnlage 230 erzeugt, die auch als Leitbahnlage
x+1 bezeichnet wird.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
werden die Vialage 211 und die Leitbahnlage 230 jeweils mit
einem einfachen Damaszener-Verfahren hergestellt. Bei einem weiteren
Ausführungsbeispiel
wird die Ätzstoppschicht 205 nicht
verwendet, in diesem Fall wird beim Ätzen der Aussparung 149 beispielsweise
zwischen den Leitbahnen 140, 142 usw. gestoppt.
Alternativ wird etwas in die Vialage 202 hineingeätzt, beispielsweise
um eine Tiefe von weniger als 50 nm.
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Die Ätzstoppschicht 205 gewährleistet
jedoch eine sehr maßhaltige
Herstellung des Kondensators 150 und damit einen Kapazitätswert,
der innerhalb enger Toleranzen gefertigt werden kann. Nach der Herstellung
des Kondensators 150 liegt außerdem eine planare Oberfläche in der
Schaltungsanordnung 110 vor, die zum Herstellen weiterer
Metallisierungslagen genutzt werden kann. Alternativ ist jedoch
die Metallisierungslage 230 die oberste Metallisierungslage.
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4 zeigt
eine Schaltungsanordnung 110b, die ähnlich wie die Schaltungsanordnung 110 aufgebaut
ist. Bezugszeichen von Bestandteilen der Schaltungsanordnung 110b,
die Bestandteilen der Schaltungsanordnung 110 entsprechen,
wurde in 4 der Kleinbuchstabe "b" nachgestellt. Diese Bestandteile werden
im Folgenden nur ausnahmsweise noch einmal erläutert. Im Übrigen wird jedoch auf die Ausführungen
zu 3 verwiesen. So enthält die Schaltungsanordnung 110b:
- – eine
Leitbahnlage 200b,
- – eine
Vialage 202b mit einer Isolierschicht 204b,
- – eine
Leitbahnlage 206b, in der Leitbahnen 140b bis 148b angeordnet
sind, und die eine Isolierschicht 207b enthält,
- – eine
Vialage 211b,
- – eine
Leitbahnlage 230b,
- – einen
MIM-Kondensator 150b mit einer Bodenelektrode 208b,
einem Kondensatordielektrikum 209b und einer Deckelektrode 210b,
- – Vias 158b, 212b bis 218b,
- – Leitbahnen 240b bis 248b,
und
- – Isoliermaterial 234b bis 237b zwischen
den Leitbahnen 140b bis 148b.
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Beim
Herstellen der Schaltungsanordnung 110b wird wie folgt
vorgegangen:
- – Herstellung bis zur Leitbahnlage 206b,
wie oben an Hand der 3 für die Leitbahnlage 206 erläutert, wobei
jedoch keine der Ätzstoppschicht 205 entsprechende Ätzstoppschicht
aufgebracht wird,
- – Aufbringen
einer Isolierschicht 300 für die Vialage 211b,
- – danach
fotolithografisches Verfahren zum Festlegen einer Aussparung 302 für den Kondensator 150b,
- – Erzeugen
der Aussparung 302, wobei in der Isolierschicht 204b gestoppt
wird, beispielsweise mit einer Überätzung kleiner
als 50 nm oder kleiner als 200 nm, so dass die Isolierschicht 204b nicht vollständig durchätzt wird.
Auf Grund des Überätzens liegt
bspw. der Isolierbereich 234 zwischen zwei dem Kondensatordielektrikum
abgewandten Flächen
der Bodenelektrode 208b, wobei die Flächen jeweils nach oben hin
durch eine zurückgesetzte
Kante des Kondensators 150b bzw. genauer der Bodenelektrode 208b und
nach unten hin durch eine vorspringende Kante des Kondensators 150b begrenzt
sind. Die beiden Flächen schließen außerdem die
Leitbahn 140b ein.
- – Aufbringen
der Bodenelektrode 208b, z.B. aus Titannitrid, des Kondensatordielektrikums 209b, z.B.
Siliziumnitrid, und der Deckelektrode 210b, z.B. aus Titannitrid,
- – Aufbringen
von Isoliermaterial 304 mit einer Schichtdicke, die mindestens
der Dicke der Metallisierungslage 206b plus der Dicke der
Vialage 211b plus einer Reservedicke entspricht, wobei Isolierbereich 233, 243b bis 237b und 238 entstehen,
- – Planarisieren,
wobei das Isoliermaterial 304, das Material für die Deckelektrode 210b,
das Kondensatordielektrikum 209b und die Bodenelektrode 208b außerhalb
der Aussparung 302 entfernt werden,
- – Aufbringen
des Isoliermaterials für
die Leitbahnlage 230b, und
- – Herstellen
der Leitstrukturen in der Leitbahnlage 230b und in der
Vialage 211b mit einem dualen Damaszener-Verfahren.
-
Alternativ
werden die Vias in der Vialage 211b mit einem einfachen
Damaszener-Verfahren hergestellt. Anschließend werden auch die Leitbahnen
der Leitbahnlage 230b mit einem einfachen Damaszener-Verfahren
hergestellt.
-
Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
wird auch bei der Herstellung der Schaltungsanordnung 110b eine
der Ätzstoppschicht 205 entsprechende Ätzstoppschicht
zwischen der Vialage 202b und der Leitbahnlage 206b verwendet,
so dass keine Isolierbereiche 250b bis 258b entstehen.
-
Bei
der Herstellung der Schaltungsanordnung 110b wird zur Herstellung
des Kondensators 150b im Vergleich zur Herstellung des
Kondensators 150 nur ein zusätzlicher fotolithografischer
Schritt benötigt,
nämlich
zur Erzeugung der Aussparung 302. Jedoch ist der Planarisierungsschritt
zum Planarisieren des Kondensators 150b besonders sorgfältig auszuführen, um
Kurzschlüsse
zwischen der Bodenelektrode 208b und der Deckelektrode 210b zu
vermeiden. Beispielsweise muss das Kondensatordielektrikum 209b entsprechend
dick ausgebildet werden.
-
Aufgrund
der Strukturierung des Kondensators 150b mit Hilfe eines
Planarisierungsschrittes entstehen auch am Rand des Kondensators 150b Isolierbereiche 233 und 238,
die in Vertiefungen angeordnet sind, die durch die Deckelektrode 210b gebildet
werden. Aufgrund der Überätzung bei
der Herstellung der Aussparung 302 werden in der Isolierschicht 204b Isolierbereiche 250 bis 258 bzw.
Vorsprünge
erzeugt, die unterhalb der Leitbahnen 140b bis 148b liegen.
Nach der Herstellung des Kondensators 150b werden diese
Bereiche lateral von Abschnitten der Bodenelektrode 208b begrenzt.
Durch das Überätzen wird
die Kapazität
des Kondensators 150b bei gleichbleibendem Umriss nochmals
vergrößert.
-
5 zeigt
eine Schaltungsanordnung 110c, die eine Vielzahl von Bestandteilen
enthält,
die Bestandteilen der Schaltungsanordnung 110 bzw. 110b entsprechen.
Bezugszeichen dieser Bestandteile wird zur Unterscheidung der Kleinbuchstabe "c" angefügt bzw. es wird der Kleinbuchstabe "b" durch den Kleinbuchstaben "c" ersetzt. Diese Bestandteile werden
im Folgenden nicht noch einmal erläutert, so dass auf die Erläuterungen
zur 3 bzw. zur 4 verwiesen
wird. Insbesondere sind die folgenden Bestandteile betroffen:
- – eine
Vialage 202c bzw. via x-1,
- – Isolierbereiche 250c bis 258c in
der Vialage 202c,
- – eine
Leitbahnlage 206c bzw. met x mit Leitbahnen 140c bis 148c,
- – ein
Kondensator 150c mit einer Bodenelektrode 208c,
einem Kondensatordielektrikum 209c und einer Deckelektrode 210c,
- – eine
Vialage 211c bzw. via x mit Vias 158c, 212c bis 218c,
- – eine
Leitbahnlage 230c mit Leitbahnen 240c bis 248c.
-
Bis
zur Herstellung einer der Metallisierungslage 200 bzw. 200b entsprechenden
Metallisierungslage 352 mit einer Isolierschicht 354 wird
wie oben an Hand der 3 und 4 erläutert, vorgegangen. Die
Leitbahnlage 352 enthält
eine Isolierschicht 354. Danach werden die folgenden Verfahrensschritte ausgeführt:
- – es
wird eine optionale Ätzstoppschicht 201c direkt
auf der darunter liegenden Leitbahnlage 352 aufgebracht,
beispielsweise eine Siliziumnitridschicht,
- – die
Vialage 202c und die Leitbahnlage 206c werden
mit einem dualen Damaszener-Verfahren hergestellt, wobei Isoliermaterial 356 für beide
Lagen aufgebracht wird, und wobei die Leitbahnen 140c bis 148c entstehen,
- – danach
erstes fotolithografisches Verfahren zur Erzeugung einer Aussparung 360 für den Kondensator 150c,
- – Ätzen der
Aussparung 360, wobei die Leitbahnen 140c bis 148c als
Hartmaske dienen und wobei bis zur Ätzstoppschicht 201c geätzt wird.
Dadurch entstehen unterhalb der Leitbahnen 140c bis 148c voneinander
getrennte Isolierbereiche 250c bis 258c,
- – Abscheidung
der Bodenelektrode 208c, des Kondensatordielektrikums 209c und
der Deckelektrode 210c, wobei bezüglich der Materialien und der
Schichtdicken auf die Beschreibungseinleitung bzw. die 3 und 4 verwiesen
wird,
- – zweites
fotolithografisches Verfahren zum Strukturieren des Kondensators 150c,
wobei auf die Ausführungen
zu 3 verwiesen wird,
- – Abscheidung
eines Isoliermaterials 358, z.B. eines Oxids, insbesondere
Siliziumdioxid, mit einer Dicke, die sich aus der Dicke des dielektrischen Materials
für die
Vialage 202c, für
die Leitbahnlage 206c, für die Vialage 211c und
für die
Metallisierungslage 230c ergibt. Gegebenenfalls wird auch
noch eine Planarisierungsreserve vorgesehen,
- – Planarisieren
des Isoliermaterials 358 bis zu einer Dicke, die der Dicke
der Vialage 211c und der Leitbahnlage 230c außerhalb
des Kondensators 150c entspricht,
- – Herstellen
der Leitstrukturen für
die Vialage 211c und für
die Leitbahnlage 230c mit einem dualen Damaszener-Verfahren, wobei
unter anderem die Vias 158c, 212c bis 218c sowie
die Leitbahnen 240c bis 248c erzeugt werden.
-
Im
Ausführungsbeispiel
hat der Kondensator 150c eine um den Faktor 3 größere Kapazität als ein vergleichbarer
planarer Kondensator mit dem gleichen Umriss, wenn vorausgesetzt
wird, dass die Höhe
der Vialage 202c und der Leitbahnlage 206c gleich
einer minimalen Breite der Leitbahnen 140c bis 148c sowie
gleich dem Zwischenraum zwischen diesen Leitbahnen ist.
-
Bei
anderen Ausführungsbeispielen
wird die Aussparung 360 noch tiefer geätzt, d.h. durch noch mehr Metallisierungslagen,
um die Kapazität
des Kondensators 150c bei gleichem Umriss weiter zu erhöhen.
-
6 zeigt
eine Schaltungsanordnung 110d, die bis auf die im Folgenden
erläuterten
Unterschiede der Schaltungsanordnung 110c entspricht:
- – vor
dem Erzeugen einer der Aussparung 360 entsprechenden Aussparung 380 wird
auf die bereits fertiggestellte Leitbahnlage 206d eine
Isolierschicht 358d für
die Vialage 211d aufgebracht,
- – danach
wird nur ein zusätzliches
fotolithografisches Verfahren zur Herstellung des Kondensators 150d durchgeführt, wobei
die Aussparung 380 erzeugt wird, die sich bis zu einer
der Ätzstoppschicht 201c entsprechenden Ätzstoppschicht 201d durch
die Vialage 211d, durch die Leitbahnlage 206d und
durch die Vialage 202d hindurch erstreckt,
- – anschließend werden
die Bodenelektrode 208d, das Kondensatordielektrikum 209d und
die Deckelektrode 210d des Kondensators 150d abgeschieden,
beispielsweise eine Schichtfolge Titannitrid, Siliziumnitrid, Titannitrid,
- – es
wird ein Isoliermaterial 370 abgeschieden, das auch die
Isolierbereiche 233d bis 238d in dem durch die
Deckelektrode 210d des Kondensators 150d gebildeten
Vertiefungen bildet. Die Dicke des Isoliermaterials 370 ergibt
sich beispielsweise aus der Summe der Dicke der Vialage 202d,
der Dicke der Leitbahnlage 206d und der Dicke der Vialage 211d plus
gegebenenfalls einer Reserve für
das Planarisieren.
- – Es
wird ein Planarisierungsschritt durchgeführt, um das Isoliermaterial 370,
das Material der Bodenelektrode 208d, das Kondensatordielektrikum 209d und
das Material der Deckelektrode 210d außerhalb der Aussparung 380 zu
entfernen,
- – es
wird ein Isoliermaterial 372 für die Leitbahnlage 230d abgeschieden,
und
- – die
Vialage 211d und die Leitbahnlage 230d werden
beispielsweise mit Hilfe eines dualen Damaszener-Verfahrens strukturiert.
-
Bei
dem Verfahren gemäß 6 ergibt
sich ein sehr maßhaltiger
Kondensator 150d mit nur einem zusätzlichen fotolithografischen
Schritt. Die Kapazität
lässt sich
im Vergleich zu einem planaren Kondensator gleichen Umrisses um
den Faktor 3 erhöhen.
-
7 zeigt
eine Schaltungsanordnung 110e, die bis auf die im Folgenden
erläuterten
Unterschiede eine Vielzahl von Bestandteilen enthält, die
bereits an Hand der 6, d.h. der Schaltungsanordnung 110d erläutert worden
sind. Diese Bestandteile werden nicht noch einmal erläutert. Zur
Unterscheidung enthalten die Bezugszeichen dieser Bestandteile jedoch an
Stelle des nachgestellten Kleinbuchstabens "d" den
Kleinbuchstaben "e". Eine der Deckelektrode 210d entsprechende
dünne Deckelektrode
ist bei dem Kondensator 150e optional vorhanden oder nicht
vorhanden, weil eine der Aussparung 380 entsprechende Aussparung 400 nicht
mit Isoliermaterial sondern vollständig mit Kupfer bzw. einer
Kupferlegierung gefüllt
wird. Demzufolge tritt auch an die Stelle des Isoliermaterials 233d bis 238d Material
in Kupferbereichen 410 bis 420, das mit dem Material
der Leitbahn 140e bis 148e verzahnt ist. Die Aussparung 400 durchdringt
außerdem
auch eine der Leitbahnlage 230d entsprechende Leitbahnlage 230e,
so dass sich auch die Ränder
der Bodenelektrode 208e, des Kondensatordielektrikums 209e und
gegebenenfalls eine zusätzliche
Deckelektrode des Kondensators 150e durch die Leitbahnlage 230e am
Rand der Aussparung 400 erstrecken.
-
Beim
Herstellen der Schaltungsanordnung 110e wird wie folgt
vorgegangen:
- – bekannte Damaszener-Verfahren
bis zur Herstellung der Leitbahnlage 352e, die auch als
met x-1 bezeichnet wird,
- – optional
Abscheidung einer Ätzstoppschicht 201e,
- – bekannte
Damaszener-Verfahren bis zum Polieren des Kupfers der Leitbahnlage 206e,
- – Abscheiden
des Isoliermaterials für
die Vialage 211e und für
die Leitbahnlage 230e,
- – einziger
zusätzlicher
Fotolithografieschritt zur Erzeugung der Aussparung 400 für den Kondensator 150e,
wobei bis zur Ätzstoppschicht 201e geätzt wird,
- – Abscheiden
der Bodenelektrode 208e und des Kondensatordielektrikums 209e,
- – Lithografie
und Ätzen
anderer Aussparungen für Leitstrukturen
in der Vialage 211e und in der Leitbahnlage 230e,
- – dann
Kupferabscheidung, wobei die Aussparung 400 und auch die
anderen Aussparungen bis zur Deckfläche der Metallisierungslage 230e vollständig gefüllt werden,
- – Planarisieren
des abgeschiedenen Kupfers, wobei die Deckelektrode 402 des
Kondensators 150e in der Aussparung 400 erzeugt
wird. Bei diesem Planarisieren wird auch Material des Kondensatordielektrikums 209e sowie
Material der Bodenelektrode 208e des Kondensators 150e außerhalb
der Aussparung 400 entfernt, so dass der Kondensator 150e strukturiert
ist, und
- – weitere
Herstellung der Schaltungsanordnung 110e gemäß bekannter
Verfahren, insbesondere Erzeugen gegebenenfalls weiterer Metallisierungslagen
und von äußeren Anschlüssen.
-
Die
Schaltungsanordnung 110e enthält einen Kondensator 150e,
der einen geringen Serienwiderstand, einen hohen Gütefaktor
und eine verringerte Prozesskomplexität hat. Beim Planarisieren der oberen
Elektrode 402 muss ein sogenanntes "Dishing", d.h. eine Aushöhlung des Kupfermaterials 402 in
der Aussparung 400 vermieden werden. Beispielsweise lässt sich
dies dadurch erreichen, dass eine vorgegebne maximale laterale Breite
für den
Kondensator 150e bezogen auf seinen Umriss nicht überschritten
wird. Jedoch können
auch andere Maßnahmen
ergriffen werden.
-
Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
wird der Kondensator 150e so hergestellt, dass die Vertiefung 400 nur
bis in die Leitbahnlage 206e reicht, beispielsweise unter
Verwendung einer Ätzstoppschicht zwischen
der Vialage 202e und der Leitbahnlage 206e bzw.
ohne eine solche Ätzstoppschicht
mit einer nur geringen Überätzung von
beispielsweise kleiner als 50 nm.
-
Bei
anderen Ausführungsbeispielen,
die sich auf Kondensatoren gemäß aller 3 bis 7 beziehen,
werden die Aussparungen für
den Kondensator auch durch mehr als zwei Metallisierungslagen geätzt, um
die Kapazität
des Kondensators bei gleichem Umriss und gleichem Dielektrikum weiter
zu erhöhen.
-
Die
an Hand der 1 bis 7 erläuterten Verfahren
lassen sich im Rahmen von bekannten Damaszener-Verfahren durch nur
geringe Abweichungen bzw. mit nur wenigen Zusatzschritten durchführen.
-
Bei
Verwendung von Aluminium oder einer Aluminiumlegierung an Stelle
von Kupfer bzw. einer Kupferlegierung entstehen bei weiteren Ausführungsbeispielen
die gleichen Strukturen, wie oben an Hand der 1 bis 6 erläutert. Die
Herstellungsverfahren sind jedoch mit Rücksicht auf den subtraktiven
Prozess zur Strukturierung des Aluminiums abzuwandeln.
-
Bzgl.
der in 3 gezeigten Struktur werden bspw. die folgenden
Verfahrensschritte in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt:
- – Herstellung
bis via x-1 mit einem herkömmlichen Aluminiumprozess,
- – Abscheiden
einer Aluminiumschicht bzw. Aluminiumlegierungsschicht, im folgenden
werden beide Schichten kurz mit Aluschicht bezeichnet,
- – Strukturieren
der Aluschicht, z.B. mit RIE (Reactive Ion Etching), wobei auf der Ätzstoppschicht 205 gestoppt
wird,
- – ganzflächiges Abscheiden
des Kondensatorstapels,
- – Strukturieren
des Kondensatorstapels mit einem fotolithografischen Verfahren,
- – Isoliermaterial
für met
x und via x Einbringen,
- – Planarisieren
des Isoliermaterials,
- – Erzeugen
von Viafüllungen,
z.B. aus Wolfram,
- – ganzflächige Abscheidung
einer weiteren Aluschicht und Strukturierung mit einem subtraktiven Verfahren,
z.B. RIE.
-
Bzgl.
der in 4 gezeigten Struktur werden bspw. die folgenden
Verfahrensschritte in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt:
- – Herstellung
bis via x-1 mit einem herkömmlichen Aluminiumprozess,
- – Abscheiden
einer Aluschicht,
- – Strukturieren
der Aluschicht, z.B. mit RIE (Reactive Ion Etching), wobei das via
x-1 Dielektrikum 202b als Ätzstopp verwendet wird, d.h.
es wird um bspw. maximal 25 Nanometer überätzt,
- – Abscheiden
des Isoliermaterials für
met x und via x,
- – Planarisieren
des Oxids,
- – Aussparung 302 für den Kondensatorbereich mit
einem fotolithografischen Verfahren festlegen, wobei Isoliermaterial
aus dem Kondensatorbereich entfernt wird und die Aussparung 302 entsteht,
die sich maximal 50 Nanometer in das via x-1 Dielektrikum 202b erstreckt,
- – ganzflächiges Abscheiden
des Kondensatorstapels (Bodenelektrode, Dielektrikum und Deckelektrode),
- – Abscheiden
eines Isoliermaterials zum vollständigen Füllen der Aussparung 302,
- – Planarisieren,
wobei gleichzeitig der Kondensator 150b strukturiert wird.
-
Bzgl.
der 5 gelten die Ausführung zu dem Aluminiumprozess
für die 3 bzw. 4,
wobei die gleichen Abwandlungen durchzuführen sind, die oben an Hand
der 5 für
einen Kupferprozess im Vergleich zu den 3 und 4 erläutert worden
sind. Insbesondere gilt:
- – Herstellung bis via x-1 mit
einem herkömmlichen Aluminiumprozess,
- – Abscheiden
einer Aluminiumschicht bzw. Aluminiumlegierungsschicht, im folgenden
werden beide Schichten kurz mit Aluschicht bezeichnet,
- – Strukturieren
der Aluschicht mit einem fotolithografischen Verfahren und einem Ätzprozess,
z.B. mit RIE (Reactive Ion Etching), wobei auf dem via x-1 Dielektrikum 202c gestoppt
wird, d.h. es wird bspw. nur um maximal 25 Nanometer in die Schicht
via x-1 geätzt
wird,
- – Aussparung 360 für den Kondensator
mit einem weiteren fotolithografischen Verfahren festlegen, wobei
auf der Ätzstoppschicht 201c gestoppt wird,
- – ganzflächiges Abscheiden
des Kondensatorstapels,
- – Strukturieren
des Kondensatorstapels mit einem fotolithografischen Verfahren,
- – Isoliermaterial
für met
x und via x Einbringen,
- – Planarisieren
des Isoliermaterials,
- – Erzeugen
von Viafüllungen,
z.B. aus Wolfram,
- – ganzflächige Abscheidung
einer weiteren Aluschicht und Strukturierung mit einem subtraktiven Verfahren,
z.B. RIE.
-
Bzgl.
der 6, gelten die Ausführung zu dem Aluminiumprozess
für die 3 bzw. 4,
wobei die gleichen Abwandlungen durchzuführen sind, die oben an Hand
der 6 für
einen Kupferprozess erläutert
worden sind. Bzgl. der in 6 gezeigten Struktur
werden bspw. die folgenden Verfahrensschritte in der angegebenen
Reihenfolge durchgeführt:
- – Herstellung
bis via x-1 mit einem herkömmlichen Aluminiumprozess,
- – Abscheiden
einer Aluschicht,
- – Strukturieren
der Aluschicht, z.B. mit RIE (Reactive Ion Etching), wobei das via
x-1 Dielektrikum 202d als Ätzstopp verwendet wird, d.h.
es wird um bspw. maximal 25 Nanometer überätzt,
- – Abscheiden
des Isoliermaterials für
met x und via x,
- – Planarisieren
des Oxids,
- – Aussparung
für den
Kondensatorbereich mit einem fotolithografischen Verfahren festlegen,
wobei Isoliermaterial aus dem Kondensatorbereich entfernt wird und
die Aussparung 380 entsteht, die sich bis zur Ätzstoppschicht 201d erstreckt,
- – ganzflächiges Abscheiden
des Kondensatorstapels (Bodenelektrode, Dielektrikum und Deckelektrode),
- – Abscheiden
eines Isoliermaterials 370 zum vollständigen Füllen der Aussparung 380,
- – Planarisieren,
wobei gleichzeitig der Kondensator 150d strukturiert wird.
-
Erläutert wurde
eine integrierte Schaltungsanordnung, die in einer Leitstrukturlage
einen gewellten Kondensator enthält,
dessen Oberfläche
im Vergleich zu einem ebenen Kondensator vergrößert ist. Der Kondensator ist
an seiner Oberseite und/oder an seiner Unterseite mit dielektrischen
Bereichen verzahnt, so dass er mit Verfahren hergestellt werden kann,
die im Vergleich zu üblichen
CMP-Verfahren oder anderen Verfahren zur Herstellung einer Metallisierung
kaum verändert
werden müssen.
-
- 10
- Integrierte
Schaltungsanordnung
- 12
- Koordinatensystem
- 14
- x-Achse
- 16
- y-Achse
- 17
- z-Achse
- 20
bis 28
- Leitbahn
- 29
- Aussparung
- 30
- Sammelleitbahn
- 32
- Anschlussleitbahn
- 40
- Kondensator
- 50
bis 58
- Via
- 60
bis 68
- Leitbahn
- 70
- Sammelleitbahn
- 72
- Anschlussleitbahn
- 110
bis 110e
- Integrierte
Schaltungsanordnung
- 112
- Koordinatensystem
- 114
- x-Achse
- 116
- y-Achse
- 117
- z-Achse
- 120
bis 128
- Leitbahn
- 130
- Sammelleitbahn
- 132
- Anschlussleitbahn
- 140
bis 148
- Leitbahn
- 149
- Aussparung
- 150
- Kondensator
- 152
bis 156
- Via
- 158
bis 158e
- Via
- 200
bis 200e
- Leitbahnlage
- 201c
bis 201d
- Ätzstoppschicht
- 202
bis 202e
- Via-Lage
- 204
bis 204e
- Isolierschicht
- 205
- Ätzstoppschicht
- 206
bis 206e
- Leitbahnlage
- 207
bis 207e
- Isolierschicht
- 208
bis 208e
- Bodenelektrode
- 209
bis 209e
- Kondensatordielektrikum
- 210
bis 210d
- Deckelektrode
- 212
bis 218
- Via
- 230
bis 230e
- Leitbahnlage
- 232
bis 232e
- Isoliermaterial
- 233,
233d
- Isolierbereich
- 238,
238d
- Isolierbereich
- 234
bis 236d
- Isolierbereich
- 240
bis 248e
- Leitbahn
- 250
bis 258e
- Isolierbereich
- 300
- Isolierschicht
- 302
- Aussparung
- 304
- Isoliermaterial
- 350
bis 350e
- Substrat
- 352
bis 352e
- Leitbahnlage
- 354
bis 358
- Isolierschicht
- 360
- Aussparung
- 370
- Isolierschicht
- 380
- Aussparung
- 390
bis 293
- Isolierschicht
- 400
- Aussparung
- 402
- Deckelektrode
- 410
bis 420
- Kupferbereich