DE10058774A1 - Optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-Sendeeinrichtung - Google Patents
Optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-SendeeinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-Sendeeinrichtung mit einer Verstärkereinheit (3), welche einen Eingang (4) aufweist, dem ein zu verstärkendes und zu sendendes elektrisches Signal zuführbar ist, und welche einen Ausgang (5) aufweist, an dem das verstärkte, dem Eingang (4) zugeführte elektrische Signal als elektrisches Ausgangssignal anliegt, wobei der Ausgang (5) der Verstärkereinheit mit einer Gleichspannungsquelle verbunden ist, und mit einer optischen Sendeeinheit (9), welche einen Eingang (7) aufweist, der über eine Signalleitung (19) mit dem Ausgang (5) der Verstärkereinheit (3) verbunden ist, wobei das elektrische Ausgangssignal der optischen Sendeeinheit (9) als Modulationssignal zugeführt ist. Erfindungsgemäß wird die Gleichspannungsquelle über einen ohmschen Widerstand (R) mit dem Ausgang (5) der Verstärkereinheit (3) verbunden, wobei die Verstärkereinheit (3) so dimensioniert ist, dass sich eine zulässige Belastung des Ausgangs (5) durch den ohmschen Widerstand (R) und die parallel hierzu liegende Impedanz der nachgeschalteten Signalleitung (19) und optischen Sendeeinheit (9) ergibt, und wobei der ohmsche Widerstand (R) unter Berücksichtigung des Wellenwiderstands der Signalleitung (19) und der Eingangsimpedanz der optischen Sendeeinheit (9) so dimensioniert ist, dass der überwiegende Anteil der Leistung einer über die Signalleitung (19) reflektierten Welle über den ohmschen Widerstand (R) vernichtet wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-
Sendeeinrichtung, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Optische Sendeeinrichtungen finden in vielfältigen Ausgestaltungen, insbesondere zur
Datenübertragung über Lichtwellenleiter Verwendung. Bei der Datenübertragung mit
hohen Bitraten, insbesondere bei Bitraten höher als ein GHz, treten auf der elektrischen
Seite, beispielsweise den Treiberschaltungen für Laserdioden, Probleme infolge der
hohen Frequenzen auf. Bei derart hohen Frequenzen ist regelmäßig eine Anpassung der
Impedanzen der Laser an die Ausgangsimpedanz einer entsprechenden Treiberschaltung
erforderlich. Ist keine ausreichende Anpassung gegeben, so kommt es zu mehrfachen
Reflexionen von elektromagnetischen Wellen zwischen der eigentlichen, den Laser
umfassenden Sendeeinheit und dem Ausgang der Treibereinheit. Dies führt zu einer
Verzerrung des den Laser modulierenden Signals und damit zu einer Beeinträchtigung
des Signalstörabstands des über eine nachgeschaltete Übertragungsstrecke zu übertra
genden Signals.
Fig. 1 zeigt eine bekannte optische Sendeeinrichtung, wie sie auch von der Anmelderin
eingesetzt wurde. Die optische Sendeeinrichtung 1 umfasst eine Verstärkereinheit 3, die
weitgehend als integrierter Treiberbaustein ausgebildet sein kann. Die Verstärkereinheit
3 weist einen Ausgang 5 auf, der über eine Induktivität L1 mit der Betriebsspannung
Vcc einer nicht näher dargestellten Spannungsquelle verbunden ist. Die Gleichspannung
Vcc wird über die Induktivität L1 dem Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 zugeführt und
dient als Spannungsversorgung für die Verstärkereinheit 3. Das elektrische Ausgangs
signal der Verstärkereinheit 3, das am Ausgang 5 anliegt, wird über eine Kapazität C1
dem Eingang 7 einer optischen Sendeeinheit 9 zugeführt.
Die optische Sendeeinheit 9 umfasst eine Laserdiode 11, deren Anode über den Eingang
13 der optischen Sendeeinheit 9 die Spannung VL einer nicht näher dargestellten gere
gelten Gleichspannungsquelle zugeführt ist. Die Kathode der Laserdiode 11 ist über
eine Induktivität L2 mit einem Ausgang 15 der Sendeeinheit 9 verbunden, der an das
Massepotential gelegt ist. Die Anode ist weiterhin mit einer Kapazität C2 verbunden,
die einen Masseschluss für das hochfrequente Modulationssignal darstellt, falls dieser
nicht über den Ausgang der geregelten Gleichspannungsquelle realisiert ist.
Weiterhin ist der Eingang 7 der optischen Sendeeinheit 9 mit einem Anpassungsnetz
werk 17 verbunden, welches eine möglichst breitbandige Anpassung des Eingangs 7 der
optischen Sendeeinheit 9 an den Wellenwiderstand einer Signalleitung 19 gewährleisten
soll, die den Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 mit dem Eingang 7 der Sendeeinheit 9
verbindet. Die Signalleitung 19 führt das elektrische Ausgangssignal, das am Ausgang 5
der Verstärkereinheit 3 erzeugt wird, dem Eingang 7 der optischen Sendeeinheit 9 zu.
Dieses elektrische Modulationssignal bewirkt eine Modulation des Stroms durch die
Laserdiode 11, deren Arbeitspunkt durch die geregelte Spannung VL eingestellt ist. Die
Spannung VL erzeugt dabei einen Gleichstrom durch die Laserdiode 11, der über die
Induktivität L2 und den Ausgang 15 der Sendeeinheit 9 nach Masse fließt. Für das hoch
frequente Modulationssignal stellt die Induktivität L2 eine offene Leitung dar.
Nachteilig bei dieser bekannten optischen Sendeeinrichtung ist der Aufwand sowohl für
die Dimensionierung als auch für die Realisierung des Anpassungsnetzwerks 17. Zudem
kann auch ein aufwendiges Anpassungsnetzwerk 17 kaum die gewünschte breitbandige
Anpassung der Eingangsimpedanz der optischen Sendeeinheit 9 an den Wellenwider
stand der Signalleitung 19 zwischen dem Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 und dem
Eingang 7 der optischen Sendeeinheit 9 gewährleisten.
Darüber hinaus besteht in diesem Zusammenhang das Problem, dass sich die Impedanz
der Laserdiode 11 mit dem Modulationsstrom ändert und zudem eine relativ große
Streuung zwischen einzelnen Exemplaren desselben Typs der Laserdiode 11 aufweist.
Infolge praktisch nicht zu vermeidender Fehlanpassungen kommt es daher zu Reflexio
nen am Eingang 7 der optischen Sendeeinheit 9 bzw. an der Laserdiode 11, wobei die
reflektierte elektromagnetische Welle über die Signalleitung 19 in Richtung auf den
Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 zurückgeführt wird. Da die Induktivität L1 bezüglich
der hochfrequenten elektromagnetischen Welle praktisch eine aufgetrennte Leitung
darstellt, läuft die reflektierte Welle in den Eingang 5 der Verstärkereinheit 3 hinein, der
jedoch in Bezug auf eine Anpassung ein undefiniertes Verhalten zeigt. Hieraus resultiert
eine erneute Reflexion, so dass es durch die Fehlanpassungen auf beiden Seiten der
Signalleitung 19 zu Mehrfachreflexionen kommt, die wiederum zu unerwünschten
Interferenzen bzw. einer Beeinträchtigung der Signalqualität führen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-Sendeeinrichtung, zu schaffen, bei
der auf einfache Weise und mit geringem schaltungstechnischen Aufwand eine hohe
Signalqualität des Modulationssignals erreichbar ist, mit dem eine optische Sendeein
heit der Sendeeinrichtung beaufschlagt wird, und damit eine hohe Qualität (in Bezug
auf den Signalstörabstand) des optischen Sendesignals.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass eine an der optischen Sendeeinheit
reflektierte elektromagnetische Welle mit hohem Wirkungsgrad unterdrückt werden
kann, wenn am Ausgang der Verstärkereinheit anstelle einer Induktivität ein ohmscher
Widerstand vorgesehen ist, über den der Ausgang der Verstärkereinheit 3 mit einer
Gleichspannungsquelle verbunden ist und über den der Verstärkereinheit die Betriebs
gleichspannung VCC zugeführt wird. Hierdurch wird erreicht, dass der wesentliche An
teil einer an der optischen Sendeeinheit reflektierten elektromagnetischen Welle über
den ohmschen Widerstand abfließt bzw. die Leistung dieser reflektierten elektromagne
tischen Welle vollkommen vernichtet oder zumindest drastisch reduziert wird. Hier
durch werden Mehrfachreflexionen bzw. Interferenzen auf der Signalleitung zwischen
dem Ausgang der Verstärkereinheit und dem Eingang der optischen Sendeeinheit voll
kommen unterdrückt bzw. auf ein Minimum reduziert. Überraschenderweise ergibt sich
durch diese einfache schaltungstechnische Lösung auch ohne aufwendiges Anpassungs
netzwerk ein hervorragendes Signalstörabstand, auch wenn keine optimale Anpassung
der Impedanzen auf beiden Seiten der Signalleitung gegeben ist.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird der Wellenwiderstand der Signallei
tung im Wesentlichen gleich der Eingangsimpedanz der optischen Sendeeinheit ge
wählt. Dies gilt zumindest für eine bestimmte Modulationsfrequenz des Ausgangs
signals der Verstärkereinheit. Für andere Frequenzen gibt sich zwar eine Fehlanpassung,
die zu Reflexionen führt, jedoch werden entsprechend reflektierte elektromagnetische
Wellen über den ohmschen Widerstand am Ausgang der Verstärkereinheit ausreichend
unterdrückt bzw. gedämpft. Ein Anpassungsnetzwerk, dass eine möglichst breitbandige
Anpassung der Eingangsimpedanz der Sendeeinheit an den Wellenwiderstand der Si
gnalleitung gewährleistet, ist somit entbehrlich. Hierdurch ergibt sich eine kompaktere
Bauweise der Sendeeinrichtung, ein einfacheres Design der Schaltung und eine kosten
günstigere Herstellung.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der ohmsche Widerstand am
Ausgang der Sendeeinrichtung in einem Bereich von im Wesentlichen dem Einfachen
des Realteils des Wellenwiderstands bis zum Dreifachen des Realteils des Wellenwider
stands der Signalleitung gewählt sein. In diesem Bereich ergibt sich einerseits eine
ausreichende Dämpfung von reflektierten elektromagnetischen Wellen und zum anderen
eine noch akzeptable Belastung des Ausgangs der Verstärkereinheit durch den ohm
schen Widerstand. Als guter Kompromiss zwischen einer möglichst guten Anpassung
und einer noch akzeptablen Belastung des Ausgangs der Verstärkereinheit hat sich die
Wahl des ohmschen Widerstands als in etwa das Doppelte des Realteils des Wellenwi
derstands der Signalleitung gezeigt.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann der nicht mit dem Ausgang verbundene
Anschluss des ohmschen Widerstands mit dem Anschluss einer Kapazität verbunden
sein, deren anderer Anschluss mit dem Massepotential verbunden ist. Auf diese Weise
kann erreicht werden, dass die hochfrequenten reflektierten elektromagnetischen Wellen
nach Masse abgeführt werden, wenn der Ausgang der mit dem Widerstand verbundenen
Spannungsquelle nicht schon ohnehin einen für hochfrequente Anteile wirkenden Mas
senschluss darstellt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Sendeeinrichtung nach dem Stand der
Technik; und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Sendeeinrichtung nach der Erfindung.
Die in Fig. 2 dargestellte optische Sendeeinrichtung 100 weist, ebenso wie die in Fig. 1
dargestellte bekannte Sendeeinrichtung, eine Verstärkereinheit 3 und eine optische
Sendeeinheit 9 auf, wobei der Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 über die Signalleitung
19 mit dem Eingang 7 der optischen Sendeeinheit 9 verbunden ist.
Die Verstärkereinheit 3 und die Sendeeinheit 9 können identisch mit den entsprechen
den Einheiten der Sendeeinrichtung in Fig. 1 ausgebildet sein. Insgesamt werden im
Zusammenhang mit der optischen Sendeeinrichtung nach Fig. 2 identische Bezugszei
chen für diejenigen Komponenten verwendet, die bereits vorstehend im Zusammenhang
mit Fig. 1 beschrieben wurden.
Im Unterschied zur optischen Sendeeinrichtung 1 nach Fig. 1 ist bei der optischen Sen
deeinrichtung 100 nach Fig. 2 die Gleichspannung Vcc dem Ausgang 5 der Verstär
kereinheit 3 nicht über eine Induktivität, sondern über einen ohmschen Widerstand R
zugeführt. Die Kapazität C1 in der Signalleitung 19 trennt die Verstärkereinheit 3 und
die Sendeeinheit 9 gleichstrommäßig. Das am Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 er
zeugte hochfrequente elektrische Ausgangssignal, das als Modulationssignal für die
Laserdiode 11 dient, erzeugt in der Signalleitung 19 einen Teilstrom, der das ge
wünschte Modulationssignal darstellt. Dieses wird über die Signalleitung 19 und die
Kapazität C1 dem Eingang 7 der Verstärkereinheit 3 zugeführt. Darüber hinaus erzeugt
die Spannung am Ausgang S der Verstärkereinheit 3 einen weiteren Teilstrom durch den
ohmschen Widerstand R, wobei es sich hier zunächst um unerwünschte Verluste han
delt. Die Verstärkereinheit 3, die beispielsweise als integrierte Treiberschaltung ausge
bildet sein kann, muss daher entsprechend dimensioniert sein. Falls die mit dem Wider
stand R verbundene Spannungsquelle hinsichtlich des hochfrequenten Stroms keinen
Kurzschluss nach Masse darstellen sollte, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 2 eine
Kapazität C3 vorgesehen, die einerseits mit dem Widerstand R und andererseits mit dem
Massepotential verbunden ist. Die Kapazität C3 ermöglicht daher ein Abfließen des
hochfrequenten Teilstroms durch den Widerstand R nach Masse.
Dieser zunächst in Bezug auf die am Ausgang 5 der Verstärkereinheit 3 erzeugte Si
gnalspannung unerwünschte Effekt des Erzeugens einer Signal-Verlustleistung im ohm
schen Widerstand R wird für den Fall einer über die Signalleitung 19 in Richtung auf
den Ausgang 5 zurückgeführten reflektierten Welle ausgenutzt, um die reflektierte
Welle über den Widerstand R und die Kapazität C3 nach Masse abzuführen. Zu diesem
Zweck sollte der ohmsche Widerstand R beziehungsweise die gesamte Last, die sich aus
der Parallelschaltung der Ausgangsimpedanz des Ausgangs 5 und aus dem ohmschen
Widerstand R zusammensetzt, möglichst mit dem Wellenwiderstand der Signalleitung
19 übereinstimmen. Im Fall einer derartigen vollkommenen Anpassung würde eine am
Eingang 7 der Sendeeinheit 9 reflektierte Welle vollkommen unterdrückt beziehungs
weise nach Masse abgeführt. Da eine derartige Anpassung jedoch nur für eine bestimmte
Frequenz möglich ist, kommt es jedoch selbstverständlich zu, allerdings sehr
geringen, erneuten Reflexionen.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich ein hervorragender Signalverlauf des Modulati
onssignals am Eingang 7 der Verstärkereinheit 3 ergibt, wenn der ohmsche Widerstand
R zwischen dem einfachen und dreifachen Realteil des Wellenwiderstands der Signal
leitung 19 gewählt wird.
Als sehr guter Kompromiss zwischen einer möglichst geringen ohmschen Belastung des
Ausgangs 5 der Verstärkereinheit 3 und einer ausreichenden Anpassung an den Wel
lenwiderstand der Signalleitung 19 hat sich in der Praxis der ca. doppelte Wert des
Realteils des Wellenwiderstands der Signalleitung 19 für den ohmschen Widerstand R
ergeben.
Die Treiberschaltung für eine Laserdiode bzw. ein optisches Sendeelement nach Fig. 2
weist somit den Vorteil eines äußerst einfachen schaltungstechnischen Aufbaus auf und
besitzt zudem hervorragende Eigenschaften in Bezug auf einen möglichst optimalen
Verlauf des Modulationssignals für das optische Sendeelement. Da keinerlei Kompen
sationsnetzwerk erforderlich ist, kann die optische Sendeeinrichtung nach Fig. 2 mit
einer weitaus geringeren Baugröße realisiert werden, als dies bei bekannten Sendeein
richtungen der Fall ist.
Claims (6)
1. Optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-Sendeeinrichtung
- a) mit einer Verstärkereinheit (3), welche einen Eingang (4) aufweist, dem ein zu verstärkendes und zu sendendes elektrisches Signal zuführbar ist, und welche einen Ausgang (5) aufweist, an dem das verstärkte, dem Eingang (4) zugeführte elektrische Signal als elektrisches Ausgangssignal anliegt,
- b) wobei der Ausgang (5) der Verstärkereinheit mit einer Gleichspannungs quelle verbunden ist, und
- c) mit einer optischen Sendeeinheit (9), welche einen Eingang (7) aufweist, der über eine Signalleitung (19) mit dem Ausgang (5) der Verstärkereinheit (3) verbunden ist, wobei das elektrische Ausgangssignal der optischen Sende einheit (9) als Modulationssignal zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
- d) dass die Gleichspannungsquelle über einen ohmschen Widerstand (R) mit dem Ausgang (5) der Verstärkereinheit (3) verbunden ist,
- e) wobei die Verstärkereinheit (3) so dimensioniert ist, dass sich eine zulässige Belastung des Ausgangs (5) durch den ohmschen Widerstand (R) und die parallel hierzu liegende Impedanz der nachgeschalteten Signalleitung (19) und optischen Sendeeinheit (9) ergibt, und
- f) dass der ohmsche Widerstand (R) unter Berücksichtigung des Wellenwider stands der Signalleitung (19) und der Eingangsimpedanz der optischen Sen deeinheit (9) so dimensioniert ist, dass der überwiegende Anteil der Lei stung einer über die Signalleitung (19) reflektierten Welle über den ohm schen Widerstand (R) vernichtet wird.
2. Sendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellen
widerstand der Signalleitung (19) im Wesentlichen gleich der Eingangsimpedanz
der optischen Sendeeinheit (9) gewählt ist.
3. Sendeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
ohmsche Widerstand (R) in einem Bereich von im Wesentlichen dem Realteil des
Wellenwiderstands bis zum Dreifachen des Realteils des Wellenwiderstands der
Signalleitung (19) gewählt ist, vorzugsweise gleich dem doppelten des Realteils
des Wellenwiderstands.
4. Sendeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der nicht mit dem Ausgang (5) verbundene Anschluss des ohm
schen Widerstands (R) mit dem Anschluss einer Kapazität verbunden ist, deren
anderer Anschluss mit dem Massepotenzial verbunden ist.
5. Sendeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass kein Anpassungsnetzwerk für die Anpassung der Eingangsimpe
danz der Sendeeinheit (9) an den Wellenwiderstand der die Signalleitung (19)
vorgesehen ist.
6. Sendeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Ausgang (5) der Verstärkereinheit (3) kapazitiv mit dem Ein
gang (7) der optischen Sendeeinheit (9) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000158774 DE10058774A1 (de) | 2000-11-27 | 2000-11-27 | Optische Sendeeinrichtung, insbesondere Laser-Sendeeinrichtung |
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|---|---|
| DE10058774A1 true DE10058774A1 (de) | 2002-06-13 |
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|---|---|
| DE (1) | DE10058774A1 (de) |
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