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DE10058665A1 - Aufschnittschneidemaschine - Google Patents

Aufschnittschneidemaschine

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Publication number
DE10058665A1
DE10058665A1 DE2000158665 DE10058665A DE10058665A1 DE 10058665 A1 DE10058665 A1 DE 10058665A1 DE 2000158665 DE2000158665 DE 2000158665 DE 10058665 A DE10058665 A DE 10058665A DE 10058665 A1 DE10058665 A1 DE 10058665A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop plate
carriage
guide rail
cut
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000158665
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Graef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Graef GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Graef GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Graef GmbH and Co KG filed Critical Gebrueder Graef GmbH and Co KG
Priority to DE2000158665 priority Critical patent/DE10058665A1/de
Publication of DE10058665A1 publication Critical patent/DE10058665A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0616Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form by carriages, e.g. for slicing machines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Abstract

Aufschnittschneidemaschine, insbesondere für das Schneiden von Käse aus runden Laiben, umfassend ein rotierbares Messer (2), das eine Schneideebene definiert, weiterhin umfassend eine Anschlagplatte (3) die eine Anlageebene definiert, wobei durch den Abstand der im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Schneideebene und Anlageebene die Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben bestimmt werden kann, DOLLAR A sowie weiterhin umfassend einen hin und her verschiebbaren Schlitten (4), auf dem das Schneidgut aufliegen und dem Messer (2) zugeführt werden kann, wobei die Aufschnittschneidemaschine mit der Anschlagplatte (3) und dem Schlitten (4) zusammenwirkende Führungsmittel umfasst, die eine Änderung des Abstandes der Schneideebene zur Anlageebene in Abhängigkeit von der Position des Schlittens (4) während dessen Verschiebung bewirken können, so dass das Abschneiden von keilförmigen Schneidgutscheiben ermöglicht wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine, insbesondere für das Schneiden von Käse aus runden Laiben, umfassend ein rotierbares Messer, das eine Schneideebene definiert, weiterhin umfassend eine Anschlagplatte, die eine Anlageebene definiert, wobei durch den Abstand der im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Schneideebene und Anlageebene die Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben bestimmt werden kann, sowie weiterhin umfassend einen hin und her verschiebbaren Schlitten, auf dem das Schneidgut aufliegen und dem Messer zugeführt werden kann.
Aufschnittschneidemaschinen der vorgenannten Art sind allgemein bekannt. Es erweist sich in der Regel als problematisch, mit derartigen Aufschnittschneidemaschinen von aus runden Laiben von Käse herausgeschnittenen Tortenstücken Scheiben abzuschneiden. Es zeigt sich nämlich, dass Aufschnittschneidemaschinen gemäß dem Stand der Technik Scheiben abschneiden, die über ihre Ausdehnung eine konstante Dicke aufweisen. Dadurch werden von diesen Tortenstücken derart Scheiben gleicher Dicke abgeschnitten, dass ein Reststück verbleibt, das auf vier Seiten von Rinde umgeben ist. Derartige Reststücke erweisen sich in der Regel als unverkäuflich.
Es wäre vielmehr wünschenswert, von derartigen Tortenstücken keilförmige Schneidgutscheiben abschneiden zu können. Durch das Abschneiden derartiger keilförmiger Schneidgutscheiben verbleibt kein unverkaufbares Reststück, so dass das Tortenstück problemlos ganz verkauft werden kann.
Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist die Schaffung einer Aufschnittschneidemaschine der eingangs genannten Art, vermittels der keilförmige Schneidgutscheiben abgeschnitten werden können.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Aufschnittschneidemaschine mit der Anschlagplatte und dem Schlitten zusammenwirkende Führungsmittel umfasst, die eine Änderung des Abstands der Schneideebene zur Anlageebene in Abhängigkeit von der Position des Schlittens während dessen Verschiebung bewirken können, so dass das Abschneiden von keilförmigen Schneidgutscheiben ermöglicht wird. Dadurch wird auf einfache Art gewährleistet, dass vermittels einer erfindungsgemäßen Aufschnittschneidemaschine keilförmige Schneidgutscheiben abgeschnitten werden können.
Vorzugsweise können die Führungsmittel derart ausgestaltet sein, dass bei einer Vorschubbewegung des Schlittens zum Abschneiden einer Schneidgutscheibe der Abstand zwischen der Schneideebene und der Anlageebene im wesentlichen kontinuierlich vergrößert wird. Eine derartige Ausgestaltung weist den Vorteil auf, dass es zu keinen unerwünschten Stockungen bei der Vorschubbewegung des Schlittens kommen kann. Falls bei der Vorschubbewegung des Schlittens der Abstand zwischen Schneideebene und Anlageebene verkleinert würde, könnten Materialquetschungen und Anhäufungen des Schneidgutes im Schneidbereich auftreten.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die Führungsmittel ein Führungselement sowie ein längs dieses Führungselementes geführt bewegbares Teil, wobei entweder das Führungselement mit dem Schlitten und das geführt bewegbare Teil mit der Anschlagplatte verbunden sind oder das Führungselement mit der Anschlagplatte und das geführt bewegbare Teil mit dem Schlitten verbunden sind. Durch diese Anbringung je eines der Führungsmittel an dem Schlitten bzw. der Anschlagplatte wird eine relativ einfache Ausgestaltung des für die Bewegung der Anlageebene bzw. der Anschlagplatte verantwortlichen Führungsmechanismus erreicht.
Hierbei kann das Führungselement mit der Schneideebene des Messers einen Winkel einschließen. Durch diese Weise wird das mit dem Führungselement zusammenwirkende geführt bewegte Teil bei Bewegung des Schlittens gegenüber der Anschlagplatte von der Schneideebene weg bewegt oder zu dieser hin bewegt, so dass auf diese Weise eine Bewegung der Anschlagplatte erzielt werden kann.
Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Führungselement aus einer ersten Stellung in der es einen Winkel mit der Schneideebene des Messers einschließt, so dass keilförmige Schneidgutscheiben abgeschnitten werden können, in eine zweite Stellung überführbar ist, in der das Führungselement etwa parallel zur Schneideebene verläuft, so dass keine keilförmigen Schneidgutscheiben abgeschnitten werden können. Auf diese Weise kann bei einer erfindungsgemäßen Aufschnittschneidemaschine zwischen einer Betriebsposition, in der beispielsweise runde Käselaibe geschnitten werden können, und einer zweiten Betriebsposition, in der beispielsweise rechteckige Käselaibe oder auch Schinken oder dergleichen geschnitten werden können, gewählt werden.
Dazu kann vorgesehen sein, dass die Verschwenkung des Führungselements aus der ersten Stellung in die zweite Stellung vermittels eines Verstellhebels erfolgt, der insbesondere exzentrisch gelagert ist. Ein derartiger Verstellhebel stellt eine einfache Möglichkeit dar, zwischen den beiden vorgenannten Betriebspositionen hin und her zu schalten.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Führungselement eine Führungsschiene mit einer darin eingebrachten Nut, wobei das geführt bewegte Teil ein Kulissenstein ist, der in die Nut eingreift. Hierbei kann die Führungsschiene an der Unterseite des Schlittens angebracht sein. In diesem Falle wäre der Kulissenstein mit der Anschlagplatte verbunden. Eine derartige Führung mittels einer Führungsschiene oder eines Kulissensteins stellt eine sehr einfache und trotzdem ausgesprochene wirksame Realisierung der erfindungsgemäßen Führungsmittel dar.
Vorteilhafterweise umfassen die Führungsmittel einen Hebel mit zwei winklig zueinander ausgerichteten Schenkeln, wobei an dem Ende eines ersten der Schenkel das mit dem Führungselement zusammenwirkende geführt bewegliche Teil angebracht ist. Hierbei kann vorgesehen sein, dass der Verbindungsbereich der beiden Schenkel des Hebels an der Anschlagplatte angelenkt ist, wobei der zweite Schenkel derart mit einem Abschnitt mit der Anschlagplatte verbunden ist, dass der Abstand dieses Abschnittes zu der Anschlagplatte zur Einstellung der Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben verändert werden kann. Hierbei kann die abstandsveränderliche Anbringung des entsprechenden Abschnitts des zweiten Schenkels des Hebels durch eine an der Anschlagplatte von dieser in Richtung auf den Schenkel wegragende Befestigungslasche erzielt werden, die ein sich in Richtung auf den Schlitten erstreckendes Langloch aufweist, durch das sich ein den zweiten Schenkel des Hebels halterndes Befestigungselement hindurch erstrecken kann. Eine derartige Ausführungsform gewährleistet zum einen einen relativ einfachen Aufbau der Führungsmittel, beispielsweise mit einer Führungsschiene unter dem Schlitten, einem Kulissenstein am Ende des ersten Schenkels des Hebels und einer Anbringung des Verbindungsbereichs beider Schenkel an der Anschlagplatte, so dass durch Bewegung des Kulissensteins in der Führungsschiene die Anschlagplatte gegenüber der Schneideebene verschiebbar ist. Zum anderen bietet die gelenkige Halterung des Verbindungsbereichs der beiden Schenkel und die von der Anschlagplatte und zu der Anschlagplatte hin bewegliche Halterung des zweiten Schenkels vermittels des durch das Langloch hindurchgreifenden Befestigungselements eine einfache Möglichkeit, trotz der Bewegung der Anschlagplatte während der Schlittenbewegung ein generelles Verstellen der Dicke auch der keilförmig abgeschnittenen Schneidgutscheiben zu gewährleisten.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schneidemaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht gemäß Fig. 1 mit einem in eine messerseitige Endstellung geschobenen Schlitten;
Fig. 3 eine vergrößerte Fig. 1 entsprechende Detailansicht, bei der der erfindungsgemäße Führungsmechanismus so eingestellt ist, dass keilförmige Scheiben eines Schneidgutes abschneidbar sind;
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht, bei der der erfindungsgemäße Führungsmechanismus so eingestellt ist, dass keine keilförmigen Scheiben eines Schneidgutes abschneidbar sind;
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß VI-VI in Fig. 4.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfasst eine erfindungsgemäße Schneidemaschine ein Gehäuse 1 mit einem daran angebrachten Messer 2, das geeignet in Drehung versetzt werden kann, um damit Schneidgut in Scheiben zu schneiden. Weiterhin umfasst die abgebildete Schneidemaschine eine Anschlagplatte 3 und einen vor dieser und dem Messer 2 hin und her bewegbaren Schlitten 4, auf den das Schneidgut aufgelegt werden kann. Weiterhin ist in Fig. 1 ein Restehalter 5 abgebildet, mittels dem das Schneidgut gegen die Anschlagplatte 3 gedrückt werden kann.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Anschlagplatte 3 längs des Pfeiles 6 bewegt wird, wenn der Schlitten 4 längs des Pfeiles 7 bewegt wird. Dazu sind Führungsmittel vorgesehen, die im Folgenden näher beschrieben werden. Die Führungsmittel umfassen einen Hebel 8, der zwei in einem stumpfen Winkel zueinander stehende Schenkel 12, 13 aufweist. Der längere Schenkel 12 des Hebels 8 ist an der von dem Messer 2 abgewandten Seite der Anschlagplatte 3 untenseitig über eine Befestigungslasche 9 befestigt, die ein sich senkrecht zur Anschlagplatte 3 erstreckendes Langloch 10 aufweist. Durch dieses Langloch 10 kann eine Schraube 11 hindurchgreifen, die den langen Schenkel 12 an der Lasche 9 festlegt. Durch Lösen der Schraube 11 und Verschieben der Schraube 11 in Längsrichtung des Langloches 10 kann die Scheibendicke des abgeschnittenen Schneidgutes variiert werden, wie dies im Folgenden noch deutlicher ersichtlich wird.
Der Übergangsbereich von dem langen Schenkel 12 zu dem kurzen Schenkel 13 ist kurz vor dem messerseitigen Ende der Anschlagplatte 3 an dieser an einem Anlenkpunkt 14 gelenkig angebracht. Um den Punkt 14 beziehungsweise um die durch den Punkt 14 vertikal verlaufende Schwenkachse kann der Hebel 8 beziehungsweise können die beiden starr miteinander verbundenen Schenkel 12, 13 geschwenkt werden. An dem von dem Anlenkpunkt 14 abgewandten Ende des kurzen Schenkels 13 ist ein nach oben von dem kurzen Schenkel 13 wegragender Kulissenstein 15 angebracht, der in eine Nut 17 einer Führungsschiene 16 eingreifen kann, die an der Unterseite des Schlittens 4 angebracht ist. Die Führungsschiene 16 ist an der in Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 oberen Seite des Schlittens 4, die der Seite des Schlittens 4 entspricht, die bei dem Abschneiden einer Schneidgutscheibe in Verschieberichtung vorne ist, an einem Anlenkpunkt 18 schwenkbar angebracht. An der in den Fig. 1 bis Fig. 5 unteren beziehungsweise der in Verschieberichtung hinteren Seite des Schlittens 4 ist die Führungsschiene 16 in dem abgebildeten Ausführungsbeispiel über zwei miteinander verbundene L-Laschen 20, 22 an dem Schlitten 4 angebracht. Dabei ist die L-Lasche 20 mit einem Schenkel an der hinteren vertikalen Wand des Schlittens befestigt und weist einen sich von dieser in Fig. 3 und Fig. 4 nach unten beziehungsweise in Verschieberichtung des Schlittens nach hinten erstreckenden Schenkel auf, an dem ein sich in Richtung auf die Anschlagplatte 3 erstreckender Schenkel der L-Lasche 22 befestigt ist. Der zu diesem Schenkel senkrechte Schenkel der L-Lasche 22 erstreckt sich an dem anschlagplattenseitigen Ende der L-Lasche 22 nach unten und ist mit der Führungsschiene 16 verbunden. In dem Verbindungsbereich der horizontal verlaufenden Schenkel der Laschen 20, 22 ist ein um eine Drehachse 21 exzentrisch drehbarer Hebel 19 vorgesehen. Mittels des Hebels 19 kann die Führungsschiene 16 aus einer in Fig. 4 abgebildeten Stellung, in der die Führungsschiene 16 parallel zur Anschlagplatte 3 verläuft, in eine in Fig. 3 ersichtliche Stellung überführt werden, in der die Führungsschiene 16 mit der Anschlagplatte 3 eine Winkel α einschließt. Zur besseren Übersichtlichkeit ist der Hebel 19 in Fig. 3 nicht in seiner gegen den Uhrzeigersinn geschwenkten Endstellung gezeigt, sondern in einer Stellung, die einem etwas geringeren Winkel α als dem mit dem abgebildeten Ausführungsbeispiel maximal erzielbaren Winkel α entspricht.
Bei einer Stellung gemäß Fig. 3 oder einer Stellung mit einem noch etwas größeren Winkel α wird erfindungsgemäß gewährleistet, dass von einem Schneidgut keilförmige Scheiben abgeschnitten werden können. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass bei Bewegung des Schlittens 4 in seiner für das Abschneiden erforderlichen Vorschubrichtung, das heißt bei Bewegung des Schlittens 4 nach oben in Fig. 3, der Kulissenstein 15 in der Nut 17 der Führungsschiene 16 in Fig. 3 nach unten bewegt wird. Bei der Bewegung des Kulissensteins 15 in der Nut 16 nach unten ändert sich der Abstand des Kulissensteins 15 zu der durch das Kreismesser 2 gegebenen Messerebene aufgrund des Winkels α zwischen Anschlagplatte 3 und Führungsschiene 16 beziehungsweise aufgrund des Winkels α zwischen Messerebene 2 und Führungsschiene 16. Durch diese Bewegung des Kulissensteins 15 nach unten in Fig. 3 wird somit der Kulissenstein 3 auch nach links in Fig. 3 bewegt. Dies führt aufgrund der festen Anbringung des Hebels 8 an der Anschlagplatte 3 zu einer Bewegung der Anschlagplatte 3 in Richtung des Pfeiles 6 in Fig. 1 beziehungsweise nach links in Fig. 3, wie dies durch den kleinen nach links gerichteten Pfeil im unteren Bereich der Fig. 3 angedeutet wird.
Bei der Vorschubbewegung des Schlittens 4 wird somit gleichzeitig die Anschlagplatte etwas von dem Messer wegbewegt, so dass sich die Schnittstärke während des Vorschubs des Schlittens leicht aber kontinuierlich vergrößert. Dadurch können von dem Schneidgut keilförmige Scheiben abgeschnitten werden. Der Keilwinkel dieser keilförmigen Scheiben lässt sich letztlich durch die Stellung des Hebels 19 vorgeben.
Gleichzeitig ist aus Fig. 2 ersichtlich, dass eine Bewegung der Schraube 11 in dem Langloch 10 zu einer Veränderung der Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben führt.

Claims (11)

1. Aufschnittschneidemaschine, insbesondere für das Schneiden von Käse aus runden Laiben, umfassend ein rotierbares Messer (2), das eine Schneideebene definiert,
weiterhin umfassend eine Anschlagplatte (3), die eine Anlageebene definiert, wobei durch den Abstand der im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Schneideebene und Anlageebene die Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben bestimmt werden kann,
sowie weiterhin umfassend einen hin und her verschiebbaren Schlitten (4), auf dem das Schneidgut aufliegen und dem Messer (2) zugeführt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Aufschnittscheidemaschine mit der Anschlagplatte (3) und dem Schlitten (4) zusammenwirkende Führungsmittel umfasst, die eine Änderung des Abstandes der Schneideebene zur Anlageebene in Abhängigkeit von der Position des Schlittens (4) während dessen Verschiebung bewirken können, so dass das Abschneiden von keilförmigen Schneidgutscheiben ermöglicht wird.
2. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel derart gestaltet sind, dass bei einer Vorschubbewegung des Schlittens (4) zum Abschneiden einer Schneidgutscheibe der Abstand zwischen der Schneideebene und der Anlageebene im wesentlichen kontinuierlich vergrößert wird.
3. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel ein Führungselement (Führungsschiene 16) sowie ein längs dieses Führungselementes (Führungsschiene 16) geführt bewegbares Teil (Kulissenstein 15) umfassen, wobei entweder das Führungselement (Führungsschiene 16) mit dem Schlitten (4) und das geführt bewegte Teil (Kulissenstein 15) mit der Anschlagplatte (3) verbunden sind oder das Führungselement (Führungsschiene 16) mit der Anschlagplatte (3) und das geführt bewegte Teil (Kulissenstein 15) mit dem Schlitten (4) verbunden sind.
4. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (Führungsschiene 16) mit der Schneideebene des Messers (2) einen Winkel α einschließen kann.
5. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (Führungsschiene 16) aus einer ersten Stellung, in der es einen Winkel α mit der Schneideebene einschließt, so dass das Abschneiden von keilförmigen Scheiben ermöglicht wird, in eine zweite Stellung überführbar ist, in der es im wesentlichen parallel zur Schneideebene verläuft, so dass keine keilförmigen Schneidgutscheiben abgeschnitten werden können.
6. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkung des Führungselementes (Führungsschiene 16) aus der ersten Stellung in die zweite Stellung vermittels eines Verstellhebels (19) erfolgt, der insbesondere exzentrisch gelagert ist.
7. Aufschnittschneidemaschine nach einem Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement eine Führungsschiene (16) mit einer darin eingebrachten Nut (17) ist und dass das geführt bewegliche Teil ein Kulissenstein (15) ist, der in die Nut (17) eingreift.
8. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (16) an der Unterseite des Schlittens (4) angebracht ist.
9. Aufschnittschneidemaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel einen Hebel (8) mit zwei winklig zueinander ausgerichteten Schenkeln (12, 13) umfassen, wobei an dem Ende eines ersten der beiden Schenkel (12, 13) das mit dem Führungselement (Führungsschiene 16) zusammenwirkende geführt bewegliche Teil (Kulissenstein 15) angebracht ist.
10. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich der beiden Schenkel (12, 13) des Hebels (8) an der Anschlagplatte (3) angelenkt ist, wobei der zweite Schenkel (12) derart mit einem Abschnitt mit der Anschlagplatte verbunden ist, dass der Abstand dieses Abschnittes zu der Anschlagplatte zur Einstellung der Dicke der abgeschnittenen Schneidgutscheiben verändert werden kann.
11. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die abstandsveränderliche Anbringung des entsprechenden Abschnitts des zweiten Schenkels (12) des Hebels (8) durch eine an der Anschlagplatte (3) von dieser in Richtung auf den Schlitten (4) wegragende Befestigungslasche (9) erzielt wird, die ein sich in Richtung auf den Schlitten (4) erstreckendes Langloch (10) aufweist, durch das sich ein den zweiten Schenkel (12) des Hebels (8) halterndes Befestigungselement (Schraube 11) hindurch erstrecken kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013216321B3 (de) * 2013-08-16 2015-02-19 Hermann Scharfen Schneidvorrichtung und Verfahren zum Schneiden von Scheiben veränderbarer Dicke

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DE2749652C2 (de) * 1977-11-05 1985-10-03 Fa. Hermann Scharfen, 5810 Witten Scheibenschneidemaschine für Fleischwaren, Käse, Brot o.dgl.
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