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DE10058520C1 - Vorrichtung zum Befestigen eines scheibenförmigen Bauteils in einer Aufnahme - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen eines scheibenförmigen Bauteils in einer Aufnahme

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DE10058520C1
DE10058520C1 DE10058520A DE10058520A DE10058520C1 DE 10058520 C1 DE10058520 C1 DE 10058520C1 DE 10058520 A DE10058520 A DE 10058520A DE 10058520 A DE10058520 A DE 10058520A DE 10058520 C1 DE10058520 C1 DE 10058520C1
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Abstract

Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines scheibenförmigen Bauteils in einem Aufnahmekanal eines Aufnahmebauteils, wobei die Befestigungsvorrichtung in einer Bohrung des Bauteils und dazu ausgerichteten Durchbohrungen in den Wänden des Aufnahmekanals einsitzt, wobei der Durchmesser der Bohrung im scheibenförmigen Bauteil kleiner ist als der der Durchbohrungen im Aufnahmebauteil, dass zwei identische Clipse vorgesehen sind, die von entgegengesetzten Enden in die Bohrungen einführbar sind, dass jeder Clip einen annähernd ringzylindrischen Abschnitt und einen hohlen Schaft aufweist, dass der in einer Durchbohrung einer Wand einsitzende ringzylindrische Abschnitt eine annähernd radiale annähernd ringförmige Schulter aufweist, die sich gegen die zugekehrte Seite des scheibenförmigen Bauteils anlegt, dass der Schaft mindestens zwei in Umfangsrichtung beabstandete, sich durch die Bohrung des scheibenförmigen Bauteils und die Durchbohrung der anderen Wand erstreckende Beine aufweist, wobei der Zwischenraum zwischen benachbarten Beinen ein Bein des anderen Clips aufnehmen kann, dass die Beine auf der Außenseite einen radial vorstehenden Abschnitt aufweisen, der mit der Lochwandung der Bohrung des scheibenförmigen Bauteils in Eingriff bringbar ist und dass die beim Ineinanderstecken der Clipse verschränkt angeordneten Beine über zusammenwirkende Rastmittel gegen ein Auseinanderziehen gesichert sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines scheibenförmigen Bauteils in einer Aufnahme nach dem Oberbegriff des Patent­ anspruchs 1.
Bei Automobilen zum Beispiel besteht die Forderung, Scheiben, z. B. Seitenscheiben des Automobils in einer vorhandenen Aufnahme zu positionieren und zu befestigen. Es ist bekannt, hierfür einen doppelten Hohlstift zu verwenden, der in die Bohrung der Scheibe eingepresst wird. Aufgrund von Vibrationen, Toleranzen und dergleichen kann es dazu kommen, dass der Stift sich in axialer Richtung in der Bohrung ver­ schiebt und im ungünstigsten Fall heraus fällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung zum Befe­ stigen eines scheibenförmigen Bauteils in einer Aufnahme zu schaffen, welche ein­ fach montiert werden kann und verliergesichert ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist der Durchmesser der Bohrung im scheibenförmigen Bauteil kleiner als der der Durchbohrungen in der Wand der Aufnahme. Erfindungsgemäß sind nun zwei identische Clips aus Kunststoffmaterial vorgesehen, die von entgegengesetzten Enden in die Bohrungen einführbar sind. Jeder Clip weist einen annähernd ringzylindrischen Abschnitt auf und einen hohlen Schaft. Der ringzylindrische Abschnitt sitzt in einer Durchbohrung einer Wand, während sich der Schaft durch die Bohrung im scheibenförmigen Bauteil und die Durchbohrung der anderen Wand erstreckt. Der ringzylindrische Abschnitt hat eine annähernd radiale annähernd ringförmig umlaufende Schulter, die sich gegen die zugekehrte Kante des scheibenförmigen Bauteils anlegt. Der Schaft weist mindestens zwei in Umfangsrich­ tung beabstandete Beine auf, wobei der Zwischenraum zwischen benachbarten Beinen ein Bein des anderen Clips aufnimmt. Die Beine weisen auf der Außenseite einen radial vorstehenden Abschnitt auf, der mit der Lochwandung der Bohrung in Eingriff bringbar ist. Schließlich haben die Beine, wenn sie verschränkt ineinander gesteckt sind, zusammenwirkende Rastmittel, welche einem Auseinanderziehen der Clips ent­ gegenwirken.
Der radial vorstehende Abschnitt an den Beinen dient zum Ausgleich der Boh­ rungstoleranz. Daher ist es nach einer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig, dass der radiale Abschnitt elastisch nachgebend ist, und zwar nach einer weiteren Aus­ gestaltung derart, dass der eine Ausbuchtung aufweisende Abschnitt durch zwei parallel beabstandete Einschnitte im Bein gebildet ist.
Die Montage der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung erfolgt durch einfaches Einsetzen der Clipse von entgegengesetzten Seiten in die Bohrungen und Verrastung der Schäfte. Die Montagekräfte können sehr gering sein. Eine Justierung der Teile zueinander in axialer Richtung ist nicht erforderlich. Die Schultern der Clipse liegen unter mehr oder weniger Spannung an der Scheibe an und positionieren sie daher in der Aufnahme, ohne dass bezüglich der Wandung des Aufnahmekanals eine Anlage erforderlich ist, im Gegenteil, die Scheibe kann einen Abstand zur Wandung aufwei­ sen. In der montierten Position verschwinden die Clipse vollständig in den Bohrun­ gen, stehen mithin nach außen nicht über.
Eine einfache zerstörungsfreie Drehmontage ist mit einem einfachen Werkzeug mög­ lich. Bei fachgerechter Demontage können die Clipse auch wieder verwendet werden. Eine Fehlmontage ist durch eine spezielle Formgebung auszuschließen. Die erfindungsgemäßen Clipse können einfach und ohne großen Aufwand im Spritzgießverfah­ ren geformt werden.
Die Schäfte der erfindungsgemäßen Clipse greifen in Umfangsrichtung formschlüssig ineinander. Eine Drehung relativ zueinander ist dadurch nicht möglich.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Beine an Segmenten des zylindrischen Abschnitts angeformt sind, die eine größere Dicke auf­ weisen als die benachbarten Abschnitte des ringzylindrischen Abschnitts und die Beine haben im Endbereich außen eine kreisbogenförmige Außenkontur mit einem Durchmesser, dass sie annähernd passend in den ringzylindrischen Abschnitt des jeweils gegenüberliegenden Clips in den Raum zwischen benachbarten Segmenten einsteckbar sind. Die Beine können daher allenfalls aufeinander zu bewegt werden, nicht jedoch auseinander, wodurch eine wirksame Verriegelung sichergestellt sein kann.
Es sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, die Beine wirksam zu verriegeln. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, dass an dem dem ringzylindrischen Abschnitt abgewandten Ende flexible Arme angeformt sind, die sich widerhaken­ förmig im spitzen Winkel zu den Beinen zurück in Richtung des ringzylindrischen Abschnitts erstrecken und Eckabschnitte der freien Enden der Arme gegeneinander­ liegen, wenn die Clipse vollständig ineinander gesteckt sind, durch die Clipse gegen ein Auseinanderziehen gesichert sind. Ein Eckbereich eines Arms wirkt jeweils mit einem Eckbereich des benachbarten Arms des anderen Clips zusammen. Sind jeweils zwei Arme an einem Clip vorgesehen, die einander diametral gegenüberliegen, erstrecken sich die Arme des anderen Clips naturgemäß in einem Winkel um 90° ver­ setzt dazu. Eine Demontage kann derart erfolgen, dass die Arme auseinander gebogen werden. Anschließend können die Clipse aus den Bohrungen herausgezogen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Einbausituation einer Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Clip der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1 teils in Seitenansicht, teils im Schnitt.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch um 90° versetzt.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den Clip nach Fig. 2 oder 3 vom unteren Ende.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf den Clip nach Fig. 2 oder 3 vom oberen Ende.
Fig. 6 zeigt perspektivisch einen Clip der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 7 zeigt den Clip nach Fig. 6 in einer anderen Lage.
Fig. 8 zeigt den Zusammenbau von zwei Clips gemäß Fig. 6 und 7 in perspektivischer Darstellung.
Fig. 9 zeigt die Darstellung nach Fig. 8 in einer anderen Lage des Zusammenbaus.
In Fig. 1 ist eine Scheibe 10 zu erkennen, die eine Bohrung 12 aufweist. Die Scheibe 10 ist in einem Aufnahmekanal 14 einer nicht weiter dargestellten Aufnahme 16 ange­ ordnet, wobei der Kanal 14 durch Wandabschnitte 18, 20 begrenzt ist. Die Wand­ abschnitte 18, 20 weisen eine Durchbohrung 22 bzw. 24 auf. Die Durchbohrungen 22, 24 und die Bohrung 12 sind zueinander ausgerichtet, wobei letztere einen etwas klei­ neren Durchmesser hat als die Durchbohrungen 22, 24.
In die beschriebenen Bohrungen ist eine Befestigungsvorrichtung eingebracht, die aus zwei identischen Clipsen 26, 28 besteht. Die Clipse 26, 28 werden anhand der nach­ folgenden Figuren näher beschrieben.
In den Fig. 2 bis 7 wird der Clip 26 gezeigt. Er weist einen ringzylindrischen Abschnitt 30 auf mit einem Außendurchmesser, der ein Einführen in eine Durchbohrung 22, 24 gemäß Fig. 1 gestattet. Wie aus den Fig. 4 und 6 hervorgeht, weist der ringzylindrische Abschnitt 30 zwei diametral gegenüberliegend etwas dickere Segmente 32, 34 auf. An die Segmente 32, 34 sind Beine 36, 38 angeformt, die zusammen einen Schaft bilden. Die Beine 36, 38 liegen gegenüber dem ringzylin­ drischen Abschnitt 30 radial nach innen versetzt, so dass auf der Seite der Beine 36, 38 am ringzylindrischen Abschnitt 30 eine annähernd umlaufende radiale ringförmige Schulter 40 gebildet ist. Die Außenkontur der Beine 36, 38 ist kreisbogenförmig, wobei der Außendurchmesser annähernd dem Innendurchmesser der Abschnitte des ringzylindrischen Abschnitts 30 zwischen den Segmenten 32, 34 ist. Die Umfangs­ erstreckung der Beine 36, 38 ist derart, dass die zwischen diesen frei bleibenden Lücken (siehe Fig. 6 oder Fig. 4 und 5) annähernd dem Querschnitt der Beine 36, 38 entspricht. Im vorliegenden Beispiel ist daher die Umgangserstreckung der Beine annähernd 90°.
Jedes Bein 36, 38 weist parallel beabstandete achsparallele Schlitze 42 auf, wodurch ein Steg 44 gebildet ist, der einen radialen Vorsprung 46 aufweist. Im Bereich des Steges 44 ist der ringzylindrische Abschnitt 30 mit einer Ausnehmung 48 versehen.
An die Enden der Beine 36, 38 sind Arme 48, 50 angeformt. Die Breite der Arme 48, 50 ist geringer als die der Beine 36, 38. Die Arme 48, 50 erstrecken sich widerhaken­ artig im spitzen Winkel zu den Beinen 36, 38 in Richtung des ringzylindrischen Abschnitts 30. Die Clipse 26, 28 sind identisch geformt. Sie sind außerdem so ausgelegt, dass zwei Clipse von entgegengesetzten Enden ineinander gesteckt werden können, wie dies in Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Die Beine 36, 38 beider Clipse 26, 28 greifen formschlüssig ineinander, wie sich aus den Fig. 8 und 9 ergibt. Die Arme 48, 50 sind so bemessen und an den Enden derart ausgebildet, dass jeweils Eck­ bereiche der Arme 48, 50 mit zugekehrten Eckbereichen der um 90° versetzt angeord­ neten Arme des anderen Clips gegeneinander zu liegen kommen, wie das insbesondere in Fig. 1 dargestellt ist. Zu diesem Zweck sind die Arme 48, 50 in den Eckbereichen etwas angeschrägt, wie bei 60 in den Fig. 4 und 5 angedeutet. Auf diese Weise sind die Clipse 26, 28 an einem Auseinanderziehen gehindert.
Bei einer Montage werden zwei Clipse 26, 28 der beschriebenen identischen Art in einer um jeweils 90° zueinander gedrehten Position von entgegengesetzten Seiten in die ausgerichteten Bohrungen 22, 24 und 12 gemäß Fig. 1 ineinander gesteckt. Dabei kommen die Schultern 40 an den zugekehrten Seitenflächen der Scheibe 10 zur Anlage. Der Vorsprung 46, der pro Clip zweimal vorhanden ist, legt sich dabei gegen die Wandung der Bohrung 12 der Scheibe 10. Eventuelle Toleranzen der Bohrung 12 können dadurch ausgeglichen werden, dass die Stege 44 mit den Vorsprüngen 46 radial nachgeben. Bei dem vollständigen Ineinanderstecken der Clipse 26, 28 legen sich die Eckbereiche der elastischen Arme 48, 50 gegeneinander, so dass die Befesti­ gungsvorrichtung dadurch unverlierbar gesichert ist. Die gesamte Befestigungs­ vorrichtung befindet sich innerhalb des Bereichs der Bohrungen 22 und 24 (Fig. 1), steht mithin nicht nach außen störend über. Die Außenkontur der Beine 36, 38 steckt in dem Ringabschnitt des jeweils anderen Clips, so dass die Beine sowohl nach außen als auch zur Seite hin durch den jeweils anderen Clip gesichert sind. Eine Verformung ist allenfalls radial nach innen möglich, wodurch jedoch die Arme 48, 50 zunehmend in Verriegelungseingriff gebracht werden.
Die Clipse 26, 28 sind jeweils einteilig aus einem geeigneten Kunststoffmaterial geformt.

Claims (6)

1. Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines scheibenförmigen Bauteils in einem Aufnahmekanal eines Aufnahmebauteils, wobei die Befestigungsvorrich­ tung in einer Bohrung des Bauteils und dazu ausgerichteten Durchbohrungen in den Wänden des Aufnahmekanals einsitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Bohrung (12) im scheibenförmigen Bauteil (10) kleiner ist als der der Durchbohrungen (22, 24) im Aufnahmebauteil, dass zwei identische Clipse (26, 28) vorgesehen sind, die von entgegengesetzten Enden in die Bohrungen (22, 24, 12) einführbar sind, dass jeder Clip (26, 28) einen annähernd ringzylindrischen Abschnitt (30) und einen hohlen Schaft aufweist, dass der in einer Durchbohrung (22, 24) einer Wand (18, 20) einsitzende ringzylindrische Abschnitt (30) eine annähernd radiale annähernd ringförmige Schulter (40) aufweist, die sich gegen die zugekehrte Seite des scheibenförmigen Bauteils (10) anlegt, dass der Schaft mindestens zwei in Umfangsrichtung beabstandete, sich durch die Bohrung (12) des scheibenförmigen Bauteils (10) und die Durchbohrung der anderen Wand (22, 24) erstreckende Beine (36, 38) aufweist, wobei der Zwischenraum zwischen benachbarten Beinen (36, 38) ein Bein des anderen Clips aufnehmen kann, dass die Beine (36, 38) auf der Außenseite einen radial vorstehenden Vorsprung (46) aufweisen, der mit der Lochwandung der Bohrung (12) des scheibenförmigen Bauteils (10) in Eingriff bringbar ist und dass die beim Ineinanderstecken der Clipse (26, 28) verschränkt angeordneten Beine (36, 38) über zusammenwirkende Rastmittel (48, 50) gegen ein Auseinanderziehen gesichert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der radial vorstehende Vorsprung (46) elastisch nachgebend ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der radial vorstehende Vorsprung (46) durch zwei parallel beabstandete Einschnitte (42) im Bein (36, 38) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte der beiden Clipse (26, 28) in Umfangsrichtung gesehen formschlüssig ineinander greifen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (36, 38) an Segmenten (32, 34) des ringzylindrischen Abschnitts (30) ange­ formt sind, die eine größere Dicke aufweisen als die benachbarten Abschnitte des ringzylindrischen Abschnitts (30) und die Beine (36, 38) zumindest im Endbereich außen kreisbogenförmig sind und einen Außendurchmesser haben, so dass sie annähernd passend in den ringzylindrischen Abschnitt (30) des jeweils gegen­ überliegenden Clips (26, 28) in den Raum zwischen benachbarten Segmenten (32, 34) einsteckbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem ringzylindrischen Abschnitt (30) abgewandten Ende flexible Arme (48, 50) an die Beine (36, 38) angeformt sind, die sich widerhakenförmig im spitzen Winkel zu den Beinen (36, 38) zurück in Richtung des ringzylindrischen Abschnitts (30) erstrecken und Eckabschnitte (60) an den freien Enden der Arme (48, 50) gegeneinanderliegen, wenn die Clipse (26, 28) vollständig ineinander gesteckt sind, wodurch die Clipse (26, 28) gegen ein Auseinanderziehen gesichert sind.
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