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DE1005842B - Regelbares Pumpenaggregat - Google Patents

Regelbares Pumpenaggregat

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Publication number
DE1005842B
DE1005842B DEB27946A DEB0027946A DE1005842B DE 1005842 B DE1005842 B DE 1005842B DE B27946 A DEB27946 A DE B27946A DE B0027946 A DEB0027946 A DE B0027946A DE 1005842 B DE1005842 B DE 1005842B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
pressure
cylinder
performance
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB27946A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Gilmore Presnell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Aviation Corp
Original Assignee
Bendix Aviation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Aviation Corp filed Critical Bendix Aviation Corp
Publication of DE1005842B publication Critical patent/DE1005842B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/44Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
    • F16H61/448Control circuits for tandem pumps or motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/10Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement the cylinders being movable, e.g. rotary
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B23/00Pumping installations or systems
    • F04B23/04Combinations of two or more pumps
    • F04B23/08Combinations of two or more pumps the pumps being of different types
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/03Stopping, starting, unloading or idling control by means of valves
    • F04B49/035Bypassing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Regelbares Pumpenaggregat Die Erfindung betrifft ein regelbares Pumpenaggregat mit einer Hochleistungspumpe, deren Förderleistung durch ein bewegliches Steuerorgan zwischen Null und einem Maximalwert verändert werden kann. Derartige regelbare Pumpenaggregate sind bereits bekannt, bei denen eine Hochleistungspumpe einer Hilfspumpe mit konstanter Förderleistung zugeordnet ist, die gemeinsam mit der Hochleistungspumpe angetrieben wird und bei der die Druckseite der Hilfspumpe mit der Saugseite der Hochleistungspumpe verbunden ist. Diese bekannten Pumpenaggregate weisen jedoch den Mangel auf, daß Hochleistungs- und Hilfspumpe ständig durchlaufen müssen und auch ständig gegen den höchsten Förderdruck zu fördern haben.
  • Die Erfindung geht von einem derartigen regelbaren Pumpenaggregat aus und verbessert es dadurch, daß die Hilfspumpe mit ihrer Saug- und Druckseite mit dem Saug- bzw. Druckstutzen der Hochleistungspumpe verbunden ist und, solange die geforderte Förderleistung deren Leistungsfähigkeit nicht überschreitet, im Druckstutzen einen zuvor festgelegten Druck aufrechterhält und die Hochleistlungspumpe außer Betrieb setzt und entregt, während die Hochleistungspumpe allein dann in Betrieb genommen wird, wenn die geforderte Förderleistung die Leistungsfähigkeit der Hilfspumpe überschreitet und der Druck im Druckstutzen unter den zuvor festgelegten Wert absinkt. Indem auf die geschilderte Weise die Hochleistungspumpe und die Hilfspumpe parallel geschaltet werden, wird erreicht, daß die Hochleistungspumpe gegebenenfalls völlig außer Betrieb gesetzt werden kann, so daß dann die Hilfspumpe allein den erforderlichen Druck aufrechterhält. Es wird auf diese Weise ein intermittierender Betrieb der Hochleistungspumpe ermöglicht, wodurch deren Lebensdauer wesentlich vergrößert wird. Da die ständig angetriebene Hilfspumpe nur ein kleines konstantes Hubvolumen aufweist, läßt sich diese Pumpe sehr stabil und dauerhaft ausbilden, ohne daß deren Herstellungskosten wesentlich erhöht werden müßten.
  • Bei derartigen Hochleistungspumpen, deren Förderleistung mit einem beweglichen Steuerorgan zwischen Null und einem Maximalwert verändert werden kann, sind umlaufende Radialzylinderpumpen bekannt. Diese weisen einen angetriebenen Läufer oder Rotor auf, der eine Zylinderanordnung trägt, deren darin verschieblich gelagerte Kolben in Abhängigkeit vom Rotorumlauf mittels eines Führungsringes hin- und herbewegt werden, welcher zur Veränderung des Kolbenhubes mit veränderlicher Exzentrizität gegenüber dem Rotor eingestellt werden kann. Hierbei ist es auch bekannt, die Veränderung der Exzentrizität des Führungsringes mittels zweier radial gerichteter, sich diametral gegenüberliegender Kolbenanordnungen vorzunehmen, von denen die eine mit dem Druckstutzen der Pumpe verbunden ist. Eine derartige Kolbenanordnung wird vorzugsweise gemäß der Erfindung dazu benutzt, um in Abhängigkeit von dem an dem Druckstutzen herrschenden Druck die Hochleistungspumpe ab- oder einzuschalten.
  • Zu diesem Zwecke ist die eine der beiden radial gerichteten, sich diametral gegenüberliegenden Kolbenanordnungen ständig in an sich bekannter Weise dem Druck des Pumpendruckstutzens unterworfen und ist bestrebt, den Führungsring konzentrisch zum Pumpenrotor einzustellen, während die andere Zylinder- und Kolbenanordnung, die einen größeren Durchmesser als die erstere aufweist, über eine Ventilanordnung entweder mit dem Saugstutzen oder dem Druckstutzen verbunden wird. Hierbei wird die Ventilanordnung vom Druck des Druckstutzens so betätigt, daß die Hochleistungspumpe außer Betrieb gesetzt wird, wenn der Druck in dessen Druckstutzen einen zuvor festgelegten Grenzwert überschreitet, und erst dann wieder in Betrieb gesetzt wird, wenn der Druck unter diesen Grenzwert absinkt. Man erreicht auf diese Weise eine sehr einfache und betriebssichere Ein- und Abschaltung der Hochleistungspumpe.
  • Diese Ventilanordnung zur Steuerung des Druckes in derjenigen für die Verschiebung des Führungsringes vorgesehenen Zylinder- und Kolbenanordnung, die den größeren Durchmesser hat, besteht erfindungsgemäß aus einem Zylinder, der an seinen beiden gegenüberliegenden Enden mit den Druck- und Saugstutzen der Hochleistungspumpe verbunden ist, und einer darin gelagerten Schieberhülse mit einem Abschlußventilkörper, der dem im Druckstützen herrschenden Druck unterworfen ist und von diesem entgegen der Einwirkung einer Feder in eine Stellung gebracht wird, durch die, sofern die Kraft der Feder überwunden wird, der im Saugstutzen herrschende Druck dem Zylinder :größeren Durchmessers zugeführt wird, so daß dann der Kolben des diametral gegenüberliegenden Zylinders den Führungsring in eine konzentrische Lage bringt, während dieser Ventilkörper dem Zylinder größeren Durchmessers den im Druckstutzen herrschenden Druck zuführt, wenn der Druck im Druckstutzen geringer wird als die Kraft der Feder. Dadurch vermag der Kolben größeren Durchmessers den Führungsring in eine exzentrische Stellung zu bewegen und damit die Förderung durch die Hochleistungspumpe einzuleiten.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert, in der eine Ausführungsform der Erfindung vereinfacht dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 eine Pumpe nach der Erfindung in einem lotrechten Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 6, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Ebene II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Ebene III-III der Fig. 1, Fig.4 einen vergrößerten Längsschnitt nach der Ebene IV-IV der Fig. 2, Fidg.5 einen vergrößerten Längsschnitt nach der Ebene V-V der Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1, Fig.7 einen waagerechten Längsschnitt nach der Ebene VII-VII der Fig. 6, Fig. 8 einen vergrößerten lotrechten Längsschnitt nach der Ebene VIII-VIII der Fig. 6, Fig. 9 einem Querschnitt nach der Ebene IX-IX der Fig. 7 und , Fig. 10 einen Querschnitt nach der Ebene X-X der Fig. 6.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Pumpe besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse, von welchem der eine Teil ein Körper 10 ist und der andere einen Deckel 11 bildet, wobei diese beiden Teile durch Schrauben 12 (Fig. 6) miteinander verbunden sind. Der Körper 10 enthält zwei Wälzlager 13 und 14, durch. welche ein Rotar oder Läufer 15 drehbar gelagert wird. Dieser Läufer erstreckt sich über das Lager 14 hinaus außerhalb des Gehäuses, um beispielsweise durch ein genutetes Ende 16 mit einer Kraftquelle verbunden zu werden. Die linke Endfläche 17 des Läufers ist flach und schließt bündig mit einer ringförmigen Fläche 18 des Deckels 11 ab. Außerdem paßt sie sich an eine Steuerplatte 19 an. Der größere Teil des Läufers 15 unmittelbar links des Lagers enthält fünf radiale Pumpenzylinder 20, von denen jeder, wie Fig. 5 zeigt, mit einer Zylinderöffnung 21 verbunden ist, die in der Läuferendfläche 17 endet. jeder Zylinder 20 enthält einen Kolben 22, der an seinem äußeren Ende eine Büchse aufweist, die zur Aufnahme einer Kugel 23 dient; diese ist mit einem Schuh 24 verbunden, der sich gegen die innere Fläche eines Ringes 25 anlegt. Der Ring 25 ist so angeordnet, daß er sich zwischen einer gegenüber dem Läufer 15 konzentrischen Stellung, in welcher durch die Drehung des Läufers den Kolben keine Bewegung erteilt wird, .und einer gegenüber dem Läufer exzentrischen Stellung bewegen kann, in welcher die Kolben eine hin- und hergehende Pumpenbewegung erhalten.
  • Um die Tragfläche zwischen den Kolben und dem Läufer zu vergrößern, ist letzterer in der mittleren Kolbenebene mit einem sich auswärts erstreckenden unterbrochenen Flansch 27 versehen. Die Schuhe 24 sind an ihren Enden geschlitzt, wie bei 24a gezeigt, um den Flansch 27 freizulegen, wenn sich die Kolben und Schuhe in ihren innersten Stellungen befinden.
  • Wenn der Ring 25 gegenüber dem Läufer 15 exzentrisch liegt, so wird jeder Kolben durch die Fliehkraft während einer halben Umdrehung aus seinem Zylinder heraus- und während der anderen halben Umdrehung in seinen Zylinder hineinbewegt. Die Steuerplatte 19 verbindet jede Öffnung 21 mit einer Einlaßbohrung während einer halben Umdrehung, und zwar während der Zeit, in welcher sich ein Kolben im Saughub befindet, und verbindet jede Öffnung 21 mit einer Auslaßbohrung während des restlichen Teils der Umdrehung, wenn sich der Kolben im Druckhub. befindet.
  • In Fig. 3 ist der Ring 25 so angeordnet, daß er gegenüber dem Läufer aus einer konzentrischen Stellung um einen Stift 60 in eine exzentrische Stellung verschwenkt werden kann. Der Stift 60 ruht in im wesentlichen halbzylindrischen, im Körper 10 bzw. im Ring 25 vorgesehenen Nuten 61 und 62. An der diametral gegenüberliegenden Seite stützt sich der Ring an einer Fläche 66 eines Stiftes 64 ab, der in einer im wesentlichen halbzylindrischen, im Körper 10 vorgesehenen Nut 65 angeordnet ist. Die Krümmung der Fläche 66 entspricht der Fläche des Ringes 25. Die miteinander im Eingriff stehenden Flächen 66 des Stiftes 64 und des Ringes 25 sind so gekrümmt, daß ihre Krümmungsmittelpunkte auf dem Stift 60 liegen. Die beschriebene Anordnung ermöglicht die notwendige beschränkte Verschwenkung des Ringes 25 um den Stift 60 zwischen einer konzentrischen und einer exzentrischen Läuferstellung. Fig.3 zeigt den Ring 25 in der maximal exzentrischen Stellung mit größter Pumpwirkung.
  • Der Ring 25 wird in Abhängigkeit vom Druck am Druckstutzen 49 (Fig. 7) der Pumpe zwischen der konzentrischen und der exzentrischen Stellung selbsttätig verschoben. Zu diesem Zweck ist der Körper 10 (Fig.3) mit zwei radialen, diametral angeordneten Zylindern 68 bzw. 69 versehen, die gegenüber dem Stift 60 im wesentlichen um 90° versetzt sind. Der Zylinder 68 drückt mit seinem Kolben 70 ,den Ring 25 in die konzentrische Lage und der Zylinder 69 mit seinen Kolben 71 in die exzentrische Lage. Wie Fig. 1 zeigt, ist :das äußere Ende des Zylinders 68 über im Körper 10 und im Deckel 11 vorgesehene, miteinander in Verbindung stehende Leitungen 80 mit einem Überlastventilzylinder 81 verbunden. Dieser Zylinder (Fig. 6) ist über eine Leitung 82 mit dem Druckstutzen 49 verbunden. Hierdurch wird der Förderdruck der Pumpe jederzeit dem Zylinder 68 zugeführt, um mit dem Kolben 70 den Ring 25 gegenüber dem Läufer in die konzentrische (nicht pumpende) Lage zu drücken.
  • Der Zylinder 69 (Fig. 1 und 3) hat einen größeren Durchmesser als der Zylinder 68, so daß der Kolben 71 bei Beaufschlagung durch den Auslaßdruck die Wirkung des Kolbens 70 überwinden und den Ring 25 in seine exzentrische Stellung bringen könnte. Der Auslaßdruck wird jedoch dem Zylinder 69 nicht unmittelbar, sondern über ein Drosselventil zugeführt. Der Zylinder 69 ist über eine Bohrung 72 (Fig. 1) in Körper 10 und Deckel 11 mit einer Bohrung 73 (Fig. 6 und 8) verbunden, die in einer Muffe 74 eines Zylinders 75 im Deckel 11 vorgesehen ist. Das linke Ende des Zylinders 75 ist über einen Kanal 76 mit dem im Deckel 11 vorgesehenen Druckstutzen 49 verbunden. Das rechte Ende des Zylinders 75 ist über einen Kanal 77 mit dem Ansaugraum 41 verbunden. Die Muffe 74 enthält einen Ventilschieber 79 mit paßgerechten zylindrischen Endteilen 79a und 79b und einem dazwischenliegenden vieleckförmigen Führungsteil 79c. Der Ventilschieber 79 wird durch eine über einen Stößel 85 wirkende Schraubendruckfeder 84 nach links gedrückt, wie es Fig. 6 zeigt. In der äußersten linken Stellung des Ventilschiebers 79 sind die Bohrungen 73 durch den zylindrischen Teil 79b auf dem rechten Ende des Schiebers vom Einlaßkanal 77 getrennt. Die Bohrungen 73 sind aber durch den Schieber 79 mit dem linken Ende des Zylinders 75 und über den Kanal 76 mit dem Druckstutzen der Pumpe verbunden, so daß der Förderdruck der Pumpe dem Zylinder 69 (Fig. 3) zugeführt wird. Dieser Zustand. herrscht stets, wenn der Auslaßdruck geringer ist als der vorbestimmte Höchstwert. Wenn der Auslaßdruck zunimmt, wird die auf den Ventilschieber 79 (Fig. 6) wirkende Kraft der Feder 84 überwunden und der Ventilschieber nach rechts bewegt, so daß der zylindrische Teil 79a des Ventilschiebers mit der Muffe 74 abschließt und' verhindert, daß der Auslaßdruck die Bohrung 73 beaufschlagen kann. Gleichzeitig wird der andere zylindrische Endteil 79b des Ventilschiebers aus der Muffe 74 herausbewegt und die Bohrung 73 mit dem Einlaßraum 41 verbunden.
  • Wenn der durch die Pumpe entwickelte oder in der Leitung herrschende Druck einen gewünschten Wert erreicht, wird somit der Druck im Zylinder 69 (Fig.1) auf einen geringen Wert ermäßigt, so daß der Kolben 70 den Ring 25 in die konzentrische Stellung zurückführen und die Pumpwirkung völlig unterbrechen kann.
  • Um den Ring 25 in seiner exzentrischen Stellung zu halten, wenn die Pumpe in Betrieb gesetzt wird und kein Druck darin herrscht, dient eine schwache Schraubendruckfeder 87 hinter dem Kolben 71. Die Kraft dieser Feder 87 ist gegenüber den Druckkräften, die während des normalen Arbeitens der Pumpe vorhanden sind, ohne Bedeutung.
  • Der Überlastventilzylinder 81 (Fig. 6) enthält eine Muffe 88, deren rechtes Ende einen Ventilsitz für ein Kopfventil 89 bildet, das am rechten Ende eines Ventilschaftes 90 angeordnet ist. Das linke Ende des Ventilschaftes ist mit einem Pufferkolben 91 verbunden. Eine zwischen der Muffe 88 und dem Kolben 91 angeordnete Schraubendruckfeder 92 drückt das Ventil 89 gegen seinen Sitz. Das rechte Ende des Zylinders 81 ist über einen Kanal 94 mit dem Ansaugraum 41 verbunden, so daß der im Zylinder 81 auf der linken Seite 88 herrschende Förderdruck das Ventil 89 in öffnender Richtung beaufschlagt. Ein Öffnen erfolgt, wenn der Förderdruck die Kraft der Feder 92 überwindet. Das Überlastventil ist so eingestellt, daß es bei einem Druck öffnet, der wesentlich höher liegt als der Betätigungsdruck des Steuerschiebers 79 beim Abschalten der Hauptpumpe. Wenn die Hauptpumpe außer Betrieb ist und für sie kein Bedarf besteht, arbeitet eine kleine, nachstehend beschriebene Hilfspumpe, um den Druck im Druckstutzen aufrechtzuerhalten.
  • Die Hilfspumpe ist in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigt. Sie besteht aus drei kleinen, radial gerichteten Pumpenzylindern 100 in Bohrungen des Körpers 10, welcher eine Exzenterscheibe 101 auf dem Pumpenläufer 15 umschließt. Jeder Pumpenzylinder 100 ist mit einem Plunger 102 versehen, der mit einem Schuh 103 am unteren Ende durch eine Schraubendruckfeder 104 gegen die Exzenterscheibe 101 gedrückt wird. Jeder Pumpenzylinder 100 ruht mit einem an seinem oberen Ende vorgesehenen erweiterten Kopf 105 in einer im ; Gehäuse vorgesehenen Ausbohrung 106, deren äußeres Ende durch einen Stopfen 107 verschlossen ist. Der Stopfen ist mit einem Dichtungsring 108 abgedichtet und durch einen Haltering 109 gesichert. Jeder Pumpenzylinder 100 besitzt mehrere radiale Einlaßöffnungen 111, die mit einer kleinen, im Körper 10 vorgesehenen Bohrung 112 verbunden sind. Die Bohrung 112 steht über Kanäle 121 mit einem Ringkanal 113 in Verbindung, der durch eine im Körper 10 vorgesehene Nut und den äußeren Laufring des Lagers 13 begrenzt wird. Dieser ringförmige Kanal 113 ist über den Kanal 114 (Fig. 6 und. 10), der sich durch das Gehäuse 10 und den Deckel 11 erstreckt, mit dem rechten Ende des Zylinders 75 verbunden. Wie bereits beschrieben, ist das rechte Ende des Zylinders 75 über den Kanal 77 mit dem Ansaugstutzen verbunden.
  • Aus Fig. 4 ersieht man, daß die Plunger 102 bei jedem Saughub die Einlaßöffnungen 111 freigeben und Druckmittel aus dem Ansaugstutzen über den oben beschriebenen Weg ansaugen. Bei jedem Druckhub der Plunger 102 werden zunächst die Einlaßöffnungen 111 überdeckt und verschlossen, worauf das im Zylinder befindliche Druckmittel durch die Auslaßrückschlagventile 115 in die Ausbohrungen 106 unterhalb der Stopfen 107 gedrückt wird. Alle drei Ausbohrungen sind, wie Fig.2 zeigt, durch Kanäle 117 miteinander verbunden und die oberste Ausbohrung über einen Kanal 118, wie Fig. 1 zeigt, an den Zylinder 68 angeschlossen, der, wie oben beschrieben, durch den Überlastventilzylinder 81 jederzeit mit dem Druckstutzen verbunden ist.
  • Die Abmessungen der Hilfspumpe werden so gewählt, daß deren Leistung gegenüber der Höchstleistung der Hauptpumpe sehr gering ist. Die volumetrische Leistung der Hilfspumpe ist etwas größer als die Undichtigkeitsverluste in der durch die Pumpe gespeisten Einrichtung, so daß die Hilfspumpe, wenn kein Bedarf vorhanden ist, in dieser Einrichtung den Maximaldruck aufrechterhält und nur ein geringer Druckmittelüberfluß durch das Entlastungsventil ständig abgeführt wird. Fließt eine nennenswerte Druckmittelmenge aus der Pumpe ab, so sinkt der Druck so weit, daß die Feder 84 (Fig. 6) den Ventilschieber 79 nach links bewegen kann. In dieser Stellung wird dem Zylinder 69 (Fig. 1) Druckmittel zugeführt und dadurch der Ring 25 in die exzentrische Lage gebracht und die Hauptpumpe in Betrieb gesetzt.
  • Wie bereits angegeben, besteht ein wichtiges Merkmal der Erfindung darin, die Hauptpumpe vollständig zu entlasten und die Reibung auf einen sehr geringen Wert herabzusetzen, wenn die geforderte Pumpenleistung geringer als die von der Hilfspumpe gelieferte Leistung ist. Wenn der Ring 25 in seine neutrale Stellung zurückkehrt, hört die Pumpe auf zu fördern, und das Rückschlagventi148 (Fig. 7) verhindert jede Rückkehr des von der Hilfspumpe geförderten Druckmittels zu der Hauptpumpe. Ein etwaiger in der Hauptpumpe verbleibender Restdruck wird bald durch die unvermeidliche Undichtigkeit aufgehoben, so daß die Schuhe 24 nur durch die in den Kolben und Schuhen durch deren Drehung erzeugte Fliehkraft gegen den Ring 25 gedrückt werden. Um die Entlastung der Hauptpumpe zu gewährleisten, kann der Ring 25 so angeordnet sein, daß er sich etwas über die konzentrische, neutrale Stellung hinaus bewegen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regelbares Pumpenaggregat, bestehend aus einer Hochleis;tungspumpe, deren Förderleistung mit einem beweglichen Steuerorgan zwischen Null und einem Maximalwert verändert werden kann, und einer Hilfspumpe mit geringer konstanter Förderleistung, die gemeinsam mit der Hochleistungspumpe angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspumpe (100, 102) mit ihrer Saug- und Druckseite (121, 118) mit dem Saug-bzw. Druckstutzen (42, 49) der Hochleistungspumpe (20, 22) verbunden ist und die Hilfspumpe (100, 102), solange die geforderte Förderleistung deren Leistungsfähigkeit nicht überschreitet, im Druckstutzen (49) einen zuvor festgelegten Druck aufrechterhält und die Hochleistungspumpe (20; 22) außer Betrieb setzt und entregt, während die Hochleistungspumpe (20,22) allein dann in Betrieb genommen wird, wenn die geforderte Förderleistung die Leistungsfähigkeit der Hilfspumpe (100, 102) überschreitet und der Druck im Druckstutzen (49) unter den zuvor festgelegten Wert absinkt.
  2. 2. Pumpenaggregat nach Anspruch 1 mit einer Hochleistungspumpe, die auf ihrem Rotor eine Zylinderanordnung trägt, deren darin verschieblich gelagerte Kolben in Abhängigkeit vom Rotorumlauf mittels eines Führungsringes hin- und herbewegt werden, welcher zur Veränderung des Kolbenhubes mit veränderlicher Exzentrizität gegenüber dem Rotor eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zur Exzentrizitätseinstellung des Führungsringes (25) in an sich bekannter Weise zwei radial gerichtete, sich diametral gegenüberliegende Kolbenanordnungen (68, 70 und 69, 71) vorgesehen sind, von denen die eine (68, 70) ständig dem Druck des Pumpendruckstutzens (49) unterworfen ist und den Führungsring (25) konzentrisch zum Pumpenrotor (15) einzustellen bestrebt ist, während die andere Zylinder-und Kolbenanordnung (69, 71), die einen größeren Durchmesser als die Zylinder- und Kolbenanordnung (68, 70) aufweist, über eine Ventilanordnung (79) entweder mit dem Saug- oder dem Druckstutzen (42, 49) verbunden wird, wobei die Ventilanordnung (79) vom Druck des Druckstutzens (49) so betätigt wird, daß die Hochleistungspumpe (20, 22) außer Betrieb gesetzt wird, wenn der Druck in dessen Druckstutzen (49) einen zuvor festgelegten Grenzwert überschreitet, und erst wieder in Betrieb gesetzt wird, wenn der Druck unter diesen Grenzwert absinkt.
  3. 3. Pumpenaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Druckschwankungen des Pumpendruckstutzens (49) ansprechende Ventilanordnung (79) aus einem Zylinder (75) und einer darin gelagerten Schieberhülse (74) mit einem Abschlußventilkörper (79a) besteht und er Zylinder (75) an seinen beiden gegenüberliegenden Enden mit den Druck- und Saugstutzen (49, 42) der Hochleistungspumpe (20, 22) verbunden ist, wobei der Ventilkörper (79a) dem im Druckstutzen (49) herrschenden Druck unterworfen ist und von diesem entgegen der Einwirkung einer Feder (84) in eine Stellung gebracht wird, durch die, sofern die Kraft der Feder (84) überwunden wird, der im Saugstutzen (42) herrschende Druck dem Zylinder (69) zugeführt wird, so daß dann der Kolben (70) des diametral gegenüberliegenden Zylinders (68) den Führungsring (25) in eine konzentrische Lage bringt, während der Ventilkörper (79a) dem Zylinder (69) den im Druckstutzen (49) herrschenden Druck zuführt, wenn der Druck im Druckstutzen (49) geringer wird als die Kraft der Feder (84).
  4. 4. Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Saug- und Druckstutzen (42, 49) der Pumpe ein an sich bekanntes Überlastungsventil (89) vorgesehen ist, welches in an sich bekannter Weise betätigt wird, wenn der Druck im Druckstutzen (49) einen Grenzwert überschreitet, und zwar wenn dieser höher liegt als der zur Außerbetriebsetzung der Hochleistungspumpe (20, 22) erforderliche Betätigungsdruck für die Ventilanordnung (79).
  5. 5. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plungerkolben (102) der in an sich bekannter Weise ausgebildeten Hilfspumpe (100, 102) sich in im gemeinsamen Pumpengehäuse (10) angeordneten Zylindern (100) bewegen und von einer exzentrischen Fläche (101) des Rotors (15) der Hochleistungspumpe (20,22) betätigt werden, wobei die Saugöffnungen (111) der Pumpenzylinder (100) mit dem Pumpenansaugstutzen (41) und die Drucköffnungen (118) über den Zylinder (68) zur Exzentrizitätseinstellung des Führungsringes (25) mit dem Druckstutzen (49) verbunden sind. 6. -Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Druckstutzen (49) ein Rückschlagventil (48) vorgesehen ist, um eine Rückführung des von der Hilfspumpe (100, 102) geförderten Strömungsmittels zur außer Betrieb gesetzten Hochleistungspumpe (20, 22) zu verhindern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 814 238, 316 328; schweizerische Patentschrift Nr. 75 808; britische Patentschriften Nr. 661652, 659 010, 570 252; USA.-Patentschriften Nr. 2 525 498, 2 427 224.
DEB27946A 1952-10-17 1953-10-16 Regelbares Pumpenaggregat Pending DE1005842B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1005842XA 1952-10-17 1952-10-17

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DEB27946A Pending DE1005842B (de) 1952-10-17 1953-10-16 Regelbares Pumpenaggregat

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DE (1) DE1005842B (de)

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